Bosch-Bauträgergesellschaft hat Wohnprojekt fertiggestellt

Neue Wohnungen sind in Gunzenhausen keine Rarität. Das ist größtenteils der Bosch-Bauträgergesellschaft zu verdanken, die in den letzten Jahren ein großes Projekt nach dem anderen realisiert hat. Jetzt ist das Projekt „Urbanes Wohnen“ in der Weißenburger Straße fertig geworden. Wie Inhaber Patrick Bosch anlässlich einer Vorstellung für Mitglieder des Stadtrats erklärte, sind schon 70 Prozent der Wohnungen vermietet. Der Run geht weiter, denn fast täglich schließt er neue Mietverträge ab. Was vor allem für das Projekt spricht, ist die zentrale Lage in der Stadt.

Auf dem Gelände der früheren Baugeräte-Union und der Zimmerei Reichardt-Wunder sind nach einer längeren Phase der Planung und des Grundstücksbesitzerwechsels in den letzten zwei Jahren drei Gebäudekomplexes mit drei bzw. vier Etagen errichtet worden (3700 Quadratmeter). Entgegen den ersten Vorstellungen, dort Eigentumswohnungen anzubieten, hat sich die Firma Bosch angesichts interessanter Fördermöglichkeiten entschieden, 56 Mietwohnungen zu schaffen. Sie haben den gleichen räumlichen Zuschnitt und sind von 48 bis 108 Quadratmeter groß. Ein Beispiel: eine Dreizimmerwohnung mit 65 Quadratmetern kostet 684 Euro Kaltmiete (879 Euro Warmmiete).

Die Bewohner können alle Vorzüge des modernen Bauens genießen und auch einen Tiefgaragenstellplatz in Anspruch nehmen. Wie nicht anders gewohnt, sind die Bosch-Häuser energiebewusst erbaut.
Im Eingangsbereich wartet noch das denkmalgeschützte Walmdach-Gebäude auf eine Nutzung. Patrick Bosch hat das Gebäude vor Baubeginnt mit einem stabilen Holz-Metall-Gerüst versehen, damit es während der Bauphase keinen Schaden erleidet. Jetzt steht er vor der Frage, wie er das Haus nutzen will. Er trägt sich mit dem Gedanken, es als Liebhaberprojekt zum Kauf anzubieten. Findet er aber keinen, dann soll es nach Instandsetzung als Mehrzweckgebäude (Fahrradabstellplatz etc. ) Verwendung finden. Es kann so zu einem schönen Blickfang im Eingangsbereich werden.
Bürgermeister Karl-Heinz Fitz äußerte sich anerkennend über die Leistung des Planungsunternehmens, das in der Stadt schon viele „Duftmarken“ gesetzt hat. Und glücklich ist er, dass zum Ende seiner Amtszeit das jahrelang leer stehende Areal an der Weißenburger Straße nun endlich eine sinnvolle und schöne Nutzung gefunden hat.
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