Viel Sympathie für Takis Würger

Begeisterung: Nahbarster Autor des Jahres!

Takis Würger hatte seine 100. Lesung in Gunzöenhausen. Sein Roman „Für Polina“ ist zum Lieblingsbuch des Buchhandels erklärt worden. Foto: Guthmann


Mit dem Vorhaben mit „Für Polina“ eine „ordentlichen Liebesgeschichte“ zu schreiben hat Takis Würger ein großes Publikum erreichEine Auszeichnung gibt es schon für Takis Würger und seinen aktuellen Roman „Für Polina“. Die Liebesgeschichte wurde zum Lieblingsbuch des Deutschschweizer Buchhandels gekürt. Beim Publikum in der Stadt- und Schulbücherei Gunzenhausen hat er wohl auch einen Preis abgeräumt: Schönstes Leseerlebnis und nahbarster Autor des Jahres! Vielleicht lag es ein wenig an der unbeschwerten Moderation Melena Renners von der Buchhandlung am Färberturm, die gemeinsam mit Bettina Balz von der Buchhandlung Stoll zu der Lesung eingeladen hatte.
Seit 40 Wochen tourt Takis Würger durchs Land und kommt mit den Leserinnen und Lesern über sein neues Buch ins Gespräch. In Gunzenhausen war er bei Lesung Nummer 100 angekommen und dies war die letzte in diesem Jahr. Trotz dieser Dauerschleife durchs eigene Buch kam er mit Spaß am Lesen und am Austausch über „Für Polina“ auf die kleine Lesebühne in der Bücherei.
Hannes Prager ist mit Gabe einer großen Musikalität gesegnet. Das Klavierspiel und die Komposition bestimmen in jungen Jahren sein Leben. Ebenso intensiv wie die Welt der Klänge und Melodien erlebt er seine Liebe zu Polina, seine Freundin von den ersten Kindertagen an.
Nach einem „Schicksalsschlag“ – so formuliert es Takis Würger bei der Lesung, um nicht zu viel vorweg zu nehmen, entschließt er sich, die Musik aufzugeben. Die Liebe zu Polina trägt er in seinem Herzen, doch nach Jahren der Leere möchte er Polina für sich zurückzugewinnen…
Im Gespräch mit Melena Renner sprach Takis Würger über die Idee zu diesem Roman, an dem der in Leipzig lebende Autor dreieinhalb Jahre lang gearbeitet hat: Am Anfang stand der Satz: „Wann war Musik jemals etwas anderes als Zauberei?“ und die Idee, über einen Musiker zu schreiben, ließ den Autor nicht mehr los.
Takis Würger gab den Leserinnen und Lesern einen Einblick in den Schreibprozess, sprach über die Anstrengung, das richtige Tempo für einen Roman zu finden. Und er sprach auch über sein Glück, bei Diogenes eine Lektorin gefunden zu haben, die ihm die schlimmsten Irrwege in der Handlungsführung ausreden kann. An manchen Tagen sei er doch zu begeistert von seinem eigenen Text: „Wie ein glücklicher Idiot“, schmunzelt Takis Würger. Am nächsten Tag könne es passieren, dass solche Texte komplett wieder verworfen werden.

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