CSU richtet den Fokus auf eine starke Wirtschaft

Die CSU Gunzenhausen hat ihre Vorbereitungen für die Kommunalwahl am 8. März 2026 abgeschlossen. In der Hauptversammlung des Ortsverbands mit rund 170 Mitgliedern wurde die Stadtratsliste einstimmig beschlossen – angeführt vom Bürgermeisterkandidaten Matthias Hörr.
Am frühen Abend füllt sich der Saal des Posthotels Arnold. Vertraute Gesichter, herzliche Begrüßungen, ein geselliges Miteinander – die CSU-Familie ist unter sich. Ortsvorsitzender Manuel Blenk verteilt Stimmzettel, Schatzmeister Arno Dernerth notiert sorgfältig die Anwesenheit, bevor die Versammlung offiziell beginnt. Auch Josef Arnold als Hausherr, Landrat Manuel Westphal, CSU-Kreisvorsitzende Kristina Becker, Dr. Ingo Friedrich MdEP a. d. sowie Bürgermeister Karl-Heinz Fitz nehmen unter den Gästen Platz.n seiner Ansprache lobte Landrat Westphal die CSU-Liste als „vielfältig und kompetent“. Dann betritt Matthias Hörr das Podium – 35 Jahre alt, studierter Geograf und Betriebswirt, derzeit Wirtschaftsförderer der Stadt. Der gebürtige Mainzer gilt als aufstrebendes Gesicht der CSU und möchte Bürgermeister Fitz nachfolgen.

Hörr verzichtet auf große Schlagworte und setzt auf sachliche Argumente. Ruhig, aber bestimmt skizziert er seine Vorstellungen für Gunzenhausen: „Wir brauchen starke Unter-nehmer, denn sie schaffen Arbeitsplätze – und diese wiederum Wohnraumbedarf.“ Entsprechend will er neue Gewerbeflächen ausweisen und unterstützt die Verlegung der B13 bei der Scheupeleinsmühle, um dort attraktive Flächen für Unternehmen zu schaffen.
Für eine weiterhin positive Entwicklung Gunzenhausens sieht Hörr drei Schwerpunkte:
1.
Wohnraumschaffung durch das Baugebiet Reutberg III
und die maßvolle Erweiterung der Ortsteile,
2.
Innenstadtverdichtung, um Leerstände zu vermeiden,
3.
Investitionen in Infrastruktur, insbesondere den Umbau der Stephani-Schule,
die Sanierung der Kläranlage und die Modernisierung von Straßen.
Ein besonderes Anliegen ist ihm der Altmühlsee: „Er steht für unsere Lebensqualität. Damit das so bleibt, muss der See wieder als Badesee funktionieren – in enger Abstimmung mit dem Freistaat Bayern.“
Kreisvorsitzende Kristina Becker, selbst Bürgermeisterin von Treuchtlingen, betonte in ihrem Grußwort die solide Finanzlage Gunzenhausens: „Von einer so geringen Pro-Kopf-Verschuldung können wir nur träumen.“ Zum Abschluss wurde die CSU-Stadtratsliste vorgestellt – „eine bunte Mischung aus enga-gierten Menschen aus der Kernstadt und den Ortsteilen“, so Hörr. „Entscheidend ist ein guter Stadtrat, der zusammenhält und verantwortungsvoll entscheidet.“Ortsvorsitzender Manuel Blenk zeigte sich zufrieden: „Matthias Hörr brennt für seine Themen – und das merkt man.“ Wahlleiter Herbert Lindorfer aus Feuchtwangen lobte den Kandidaten als „Mann mit Visionen“. Die anschließenden Abstimmungen – Kandidaten und Nachrücker/Ersatzkandidaten – verlief einstimmig; ein deutliches Signal der Geschlossenheit. „Mit dieser starken Liste gehen wir selbstbewusst in die kommenden Monate“, resümierte Blenk zum Abschluss.
1. Matthias Hörr (Gunzenhausen)
2. Jürgen Brenner (Pflaumfeld)
3. Inge Meier (Gunzenhausen)
4. Manuel Blenk (Gunzenhausen)
5. Arno Dernerth (Frickenfelden)
6. Ingrid Pappler (Gunzenhausen)
7. Manfred Ortner (Büchelberg)
8. Gerald Brenner (Wald)
9. Beate Schlicker (Cronheim)
10. Karl Gutmann (Stetten)
11. Christopher Glassen (Pflaumfeld)
12. Manfred Pappler (Gunzenhausen
13. Friedrich Kolb (Frickenfelden)
14. Christoph Kalender (Streudorf
15. Tim Sauer (Unterwurmbach)
16. Isabelle Glassen (Pflaumfeld
17. Andreas Weisbeck (Oberasbach)
18. Michael Christof (Frickenfelden)
19. Sandra Weinzierl (Gunzenhausen)
20. Sven Jost-Kümpflein (Oberasbach)
21. André Fuchs (Gunzenhausen)
22. Philipp Pfeifer (Unterwurmbach)
23 .Wolfram Dirschinger (Frickenfelden)
24. Christian Rieger (Gunzenhausen)
Nachrücker: Kurt Amslinger (Büchelberg), Denis Glotz (Gunzenhausen)