Richtfest am Landesamt

Anfang 2027 soll das neue Gebäude fertig sein

Karin Vedder, die Direktorin des Landesamts, Ministerialdirektor Martin Wunsch, Ministerialdirektor Thomas Gloßner, Landrat Manuel Westphal, MdB Artur Auernhammer, Bürgermeister Karl-Heinz Fitz (von rechts) feierten mit den Gästen das Richtfest. Foto: W. Falk

Der Neubau des Landesamts für Schule in Gunzenhausen macht gute Fortschritte. Nun konnte das Richtfest begangen werden. Rund 200 Menschen werden künftig dort arbeiten. 170 sind derzeit interimsmäßig in den Räumen der früheren SEL in der Lindleinswasenstraße tätig.

Die Nutzer können Mitte des Jahres 2027 einziehen. Das ist die derzeitige Prognose des Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr. Ministerialdirektor Thomas Gloßner, der für den kurzfristige verhinderten Staatsminister Christian Bernreiter nach Gunzenhausen gekommen war, bezifferte die Kostenschätzung für das Projekte auf 67,3 Millionen, wobei er offen ließ, ob diese Summe auch nach der Fertigstellung noch zutreffend sein wird.

Der Neubau an prominenter Stelle der Stadt (früher: Mälzerei Eidam, später Fachakademie der Hensoltshöhe) hat eine dominierende Wirkung, die ihm als Staatsbau auch zusteht. Die Planung stammt von dem Stuttgarter Architekturbüro Steinle. Es ist aus einem Architektenwettbewerb als Siegerin hervorgegangen.

Nach der Fertigstellung wird das Landesamt für Schule einziehen, das für Schulen in ganz Bayern Aufgaben in den Bereichen Schulpersonal, Schulfinanzierung, Zeugnisanerkennung und Schulsport erfüllt sowie wichtige Aufgaben bei der Digitalisierung übernommen hat.  Auch das Prüfungsamt des Kultusministeriums hat dort künftig seinen Platz.

Die zwei würfelförmigen Gebäudeteile in Holz-Hybrid-Bauweise mit drei bzw. vier oberirdischen Geschossen nehmen eine Fläche von 8200 Quadratmetern ein. In der Tiefgarage können 55 Fahrzeuge Platz finden.  Die Dächer und Fassaden werden größtenteils begrünt.

Hubert Wagner, der neue Chef des Staatlichen Bauamts Ansbach, dankte allen am Projekt beteiligten Stellen für ihre kooperative Haltung. Bürgermeister Karl-Heinz Fitz ging auf die Vorgeschichte ein und kündigte an, dass die Stadt das Verkehrsumfeld an der Nürnberger Straße/Bahnhofstraße neu gestalten wird.  Martin Wunsch, der Amtschef des Kultusministeriums, sprach von einem serviceorientierten Dienstleistungszentrum für alle bayerischen Schulen.

Nach dem Richtspruch durch den Seniorchef des Bauunternehmens erreichten die Gäste des Richtfests gerade noch rechtzeitig die schützenden Räume, wo das Cateringunternehmen Deuter ein schönes Ambiente hergerichtet hatte.  Schweinebraten, Bratwürste und Gemüselasagne wurden angeboten, dazu Kuchen und Kaffee.

Das Bläserensemble des Simon-Marius-Gymnasiums unter der Leitung von Max Pfahler begleitete die Feier mit einigen Chorälen musikalisch.

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