Nahe an der Problemlösung

Regionalmarke „hesselberger“ plant Übergangsjahr an

Nach vielen Gesprächen auf der Suche nach neuen Produktionspartnern zeichnet sich für die Regionalsaftinitiative hesselberger nach der Insolvenz der Partnermosterei eine Zwischenlösung ab. „Wir haben es geschafft, für die Verarbeitung unserer Restsäfte in der insolventen Mosterei Produktionspartner zu finden. Damit haben wir einen ersten großen Schritt getan“, so Norbert Metz, Mitgeschäftsführer der Initiative „hesselberger“.

Die großen Restmengen an Saft konnten zu zwei neuen Partnern transportiert werden. Dort werden nun Saft und Schorle für ein Übergangsjahr hergestellt. „Es wird sicher bis in den Herbst nächsten Jahres Saft und Schorlen von „hesselberger“ geben, leider aber vorerst nicht mehr die große Palette an Produkten“, erläutert Metz. Nach Aussage von Mitgeschäftsführerin Jutta Grießer sind die Liefer- und Logistikprobleme noch nicht final gelöst. „Wir wissen, welch guten Partner wir mit der bisherigen Mosterei hatten, der uns ganz viele Leistungen in der Produktion aber auch in der Produktvorhaltung, -kommissionierung und –lieferung erbrachte. Einen gleichwertigen Partner mit ähnlichen Konditionen haben wir noch nicht gefunden. Es wird schwierig bleiben, aber wir geben nicht auf“, so Jutta Grießer. Letztlich ist es die Aufgabe, die „hesselberger“-Produkte zu einem vertretbaren Preis am Markt zu halten.

Die Verantwortlichen betrachten die Monate bis Herbst 2026 als Übergangsjahr, in dem viele Weichen neu gestellt werden müssen. „Wichtig war uns neben der Verarbeitung unseres Restsaftes, dass wir unseren treuen Obstlieferanten wenigstens ein verringertes Ankaufangebot mit zwei Terminen machen konnten. Es wäre sehr schade gewesen, in diesem guten Obstjahr keine Streuobstfrüchte anzunehmen“, erklärt Norbert Metz.

Erfreut nahmen die Initiatoren von hesselberger auch viele Äußerungen von Kunden und Partnern wahr, in denen der Wunsch und die Hoffnung geäußert wurden, dass die regionale Saftmarke nicht aufgeben soll. „Wir haben uns sehr über den schönen Zuspruch und die Wünsche gefreut“, so Norbert Metz abschließend. Mit dieser wohlwollenden Unterstützung wollen die Verantwortlichen in den nächsten Monaten an der Umstrukturierung der Initiative arbeiten.

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