Letztmals Kunstausstellung

Jochen Lebert und Susanne Jost präsentieren Werke im Bürgersaal

Der Maler Jochen Lebert hat dieses Selbstporträt geschaffen und präsentierte es in Wolframs-Eschenbach. Foto: W. Falk

Bis zum 5. Oktober ist im Bürgersaal des Deutschordensschlosses in Wolframs-Eschenbach eine Ausstellung der beiden Künstler Jochen Lebert und Susanne Jost (Sammenheim) zu sehen. Ihrer Ankündigung nach ist es das letzte Mal, dass sie diese Kunstausstellung veranstalten. Sie begründen diese Nachricht mit ihrem fortgeschrittenen Alter.

Bei der Vernissage gab es für beide Künstler noch einmal ein volles Haus. Zweiter Bürgermeister Johann Schlackl („Wolframs-Eschenbach hat die Kunst immer gelebt“) würdigte die Treue der Kunstschaffenden, die seit vielen, vielen Jahren in der Wolframstadt ausstellen. Neben ihren Werken sind auch Bilder des Fotokünstlers Jochen Retza zu sehen, der an der Vernissage aber nicht teilnehmen konnte.

Die Laudatio auf die Künstler hielt der Münchner Werner Graenzer. In den Fotos von Jochen Rentza ist – so seine Einschätzung – die Tiefe des menschlichen Seins zu erkennen. Jochen Lebert und Susanne Jost kennen sich schon seit ihren Studienzeiten in München an der Akademie für Bildende Kunst. Susanne hat sich zunächst dem Lehramt zugewandt, „aber erst nach 45 Jahren hat sie Jochen in ihrem freien künstlerischen Talenten wachgeküsst“. Lebert selbst war viele Jahrzehnte Kunsterzieher am Simon-Marius-Gymnasium Gunzenhausen und hat sich als freischaffender Maler und Zeichner bei unzähligen Anlässen präsentiert.

Die Aussstellung wurde – wie immer – musikalisch von Bernd Wecera begleitet, der die Trompeterin Christine Schwarz an seiner Seite hatte. Allein das Wiedersehen mit dem seit vielen Jahren in Wien lebenden Musiker, der zu den Gründern der „Sharks“ gehörte, war maßgeblich für den überragenden Besuch der Vernissage ursächlich.

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