Kunst am Landesamt für Schule

Wettbewerb mit zehn Künstlern abgeschlossen

Das ist der 1. Preis des Wettbewerbs: Löwe und Giraffe am Eingang des neuen Landesamts.

Das Landesamt für Schule, das gegenwärtig in Gunzenhausen errichtet wird, soll zum Jahresende 2026 fertig sein. Das besagen die Terminpläne des Staatlichen Bauamts. Ob die Frist einzuhalten ist, wird sich erst noch erweisen.

Kunst am Bau gehört in Bayern zu den öffentlichen Bauten. So ist auch für das Landesamt ein Wettbewerb ausgeschrieben worden. 10 Entwürfe sind in die Ausscheidung gelangt. Die Jury hat sich für einen Entwurf entschieden, und zwar für den von Martin Wöhrl aus München.

Zwei schwere Bronzefiguren werden den Vorplatz schmücken.

Die Tiergruppe besteht aus einem liegenden Löwen und einer Giraffe. Der Löwe gilt als das Wappentier der Wittelsbacher, das auch vom Freistaat übernommen wurde. Das Tier steht für Stärke und Unbesiegbarkeit. Der Künstler meint dazu: „Es ist kein furchteinflößender Löwe, sondern eher eine gelassene Löwendame“. Er ist in Bronze gegossen, 2,70 Meter lang und 450 Kilogramm schwer. Die Giraffe symbolisiert – so der Künstler – Gelassenheit. Sie hat die stattliche Höhe von 4,50 Metern und ist 700 Kilogramm schwer.

Falk Report per E-Mail

Einmal im Monat kommunal- und gesellschaftspolitische Themen aus Gunzenhausen – ergänzt um historische Beiträge des Heimatkundevereins. Bleiben wir in Kontakt!

4 Gedanken zu „Kunst am Landesamt für Schule“

  1. Hallo –

    befremdlich. Warum hat man nicht heimische Tierskulpturen bestellt? Die Wittelsbacher spielten für die Region vergleichsweise eine kleine Rolle ab 1806. Gunzenhausen hat über die Hohenzollern eine große Geschichte in Bezug auf Greifvögel, aktuell durch die LBV Umweltstation am Altmühlsee. Da hätte man sicher eine tolle Skulptur mit zB Falken, Blesshühnern, Eisvögeln usw. errichten können. Was auch einen Bezug zu unserer Heimat hergestellt hätte. Schade drum. Viel Geld für nichtssagende, nicht heimataffine „Kunst“.

    1. Liebe Isa, da hast Du wohl recht. Aber wir müssen bedenken: das Landesamt für Schule ist eine staatliche bayerische Einrichtung – und somit mit wittelsbach-bayerischer Geschichte. Das müssen wir Franken aushalten – einmal mehr!

  2. Hallo Werner, etwas befremdlich ist die Wahl der beiden Figuren schon. Doch ahnend, dass die integrierte Kunst“ an oder in staatlichen Bauten allgemein nicht immer das Verständnis der Bevölkerung findet, bat ich vor den Abrissarbeiten Herrn Bürgermeister Fitz und Stadtarchivar Herrn Mühlhäußer, den „Grundstein aus dem Jahre 1680“ zu sichern. Dieser Grundstein, mit der Zahl 1680 und dem Wappen der Hohenzollern sowie den Initialen „A D“ , kann bei Bauvollendung an geeigneter Stelle im Neubau einen Hinweis oder auch Bezug auf die Geschichte des damals erbauten Hauses geben. Somit wäre eine Korrektur der Vergangenheit des Hauses Hohenzollern und auch Wittelsbach, in Bezug auf Franken, hergestellt.
    Ich nehme ja an, dass dieser Grundstein noch existiert.

    Gruß Lothar Hiemeyer

    1. Lieber Lothar, Du siehst es ganz richtig: Das Landesamt ist eine Einrichtung der bayrischen Staatsregierung, die ihren Sitz im wittelsbachischen München hat. Das müssen wir irgendwie hinnehmen. Der von Dir genannte Grundstein hingegn der Hohenzollern wäre ein kleiner Ausgleich. Ich werde dem Bürgermeister an den Grundstein erinnern. Viele Grüße Werner

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Nach oben scrollen