Hohe Raumluftqualität

Lüftungsanlagen aus Heidenheim machen es möglich

Christiane Riedel-Schirmer (re.) und Karl Schirmer (mi.) freuten sich über den Besuch von Landrat Manuel Westphal und nutzten die Gelegenheit, ihm einige Lüftungs- und Filtersysteme mitten im Herzen von Heidenheim zu zeigen. Bildnachweis: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen

Im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Unternehmensbesuche zusammen mit der Wirtschaftsförderung hat Landrat Manuel Westphal Halt in Heidenheim gemacht. Dass die wirtschaftliche Stärke des Landkreises gerade auch durch kleine Betriebe getragen wird, ist längst kein Geheimnis mehr, weshalb dieses Mal das Unternehmen Riedel-Schirmer GmbH in Heidenheim besucht wurde.

Seit 1991 ist das Unternehmen über die Landkreisgrenzen hinaus als Spezialist für die Planung, Montage und Wartung von Lüftungs- und Filteranlagen bekannt. „Gerade durch die Corona-Pandemie ist die Luftqualität in Innenräumen in den Fokus der Bevölkerung gerückt, wodurch das Thema der Belüftung von Gebäuden einen ganz neuen Stellenwert erhalten hat“, stellt Geschäftsführer und Meister für Heizungs- und Lüftungsbau Karl Schirmer fest.

Gemeinsam mit seiner Geschäftspartnerin Christiane Riedel-Schirmer war er in den vergangenen Monaten in so mancher Einrichtung zur dringend notwendigen Wartung der verbauten Anlagen unterwegs. Ebenso wurde in zahlreichen Gebäuden in der Region neue Systeme verbaut. Der Heidenheimer Handwerksbetrieb, der noch fest in Familienhand ist, plant dabei zunächst den individuellen Aufbau der Lüftungsanlage, welche sich an den örtlichen Bedingungen orientiert. „Die Nachrüstung einer zentralen Lüftungsanlage in bestehende Gebäude ist nicht immer einfach, gerade für die großen Lüftungskanäle gilt es den richtigen Leitungsweg zu finden. Auch bei der Erneuerung von Bestandsanlagen ist der Platz für die Technik oft nicht mehr ausreichend. Aufgrund von Vorgaben zur Energieeinsparung müssen die Lüftungsgeräte bei gleicher Leistung größer werden. Wir finden aber für alle Herausforderungen eine Lösung. So können Anlagenkomponenten mitunter auf das Dach ausgelagert werden.“

Das Unternehmen kauft auch ihr Material weitgehend regional ein und arbeitet bei der Montage mit Handwerksbetrieben aus der Region, wie beispielsweise Heizungsbauern, Hand in Hand zusammen. Diese haben oftmals nicht die notwendige Erfahrung um die Umsetzung im Alleingang anzubieten. Gerade hier bietet sich die Riedel-Schirmer GmbH als geeigneter Kooperationspartner an, um auch größere Ausschreibungen und Aufträge abwickeln zu können. Im Fall der neuen Weißenburger Seeweiherhalle wurde eine Lüftungsanlage installiert, welche in den gesamten Räumlichkeiten die verbrauchte Luft gegen aufbereitete Frischluft austauscht. Mittels modernster Technik wird die Energie aus der Abluft rückgewonnen und die Zuluft bei Bedarf zugeführt. Die Ventilatoren werden aufgrund der Luftqualität entsprechend dem tatsächlichen Bedarf drehzahlgeregelt und so der Energieverbrauch optimiert.

„Frau Riedel-Schirmer und Herr Schirmer können stolz auf die Entwicklung des Unternehmens sein, welches auch überregional tätig ist und über Know-How in der digitalen Planung und Umsetzung von großen Lüftungsanlagen verfügt. Unsere Region hat viele Schätze an kleinen Unternehmen mit hoher Fachkompetenz“, so Landrat Westphal. Während der Besichtigung des Betriebs präsentierten die beiden Geschäftsführer Landrat Manuel Westphal sowie den Mitarbeitenden der Wirtschaftsförderung, Sabine Unterlandstaettner und Tobias Ander, verschiedene Komponenten, welche in einem Lüftungssystem mitten im historischen Heidenheim verbaut werden können. Einzelne Bauteile werden auch in der Industrie, zum Beispiel in der Prozessluftabsaugung eingesetzt.

Für die Zukunft sieht sich das Unternehmen gewappnet. Die Pandemie hat hier nur den Anstoß gegeben. Das Thema Raumbelüftung wird, gerade in Zeiten immer dichter werdender Gebäude, insbesondere durch moderne Fenster und Türen, weiter an Bedeutung gewinnen, wie sich Landrat Manuel Westphal sicher ist.

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