Impftermine im Kreis

Impfungen gegen das Coronavirus in Weißenburg-Gunzenhausen

Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen gibt es für Impfwillige weiterhin verschiedene Möglichkeiten, eine Impfung gegen das Coronavirus zu erhalten. Neben den Angeboten der niedergelassenen Ärzte bietet das Impfzentrum Altmühlfranken in Gunzenhausen verschiedene Sonderimpfaktionen für impfwillige Personen ab 12 Jahren an. Vulnerable Personengruppen können zudem bereits Auffrischimpfungen erhalten.

Auch im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen steigen die Corona-Infektionen wieder deutlich an, dabei sind insbesondere ungeimpfte Personen betroffen. Um besonders die vulnerablen Personengruppen auch bei steigenden Inzidenzen weiterhin ausreichend zu schützen, sind für diese Personen nun Auffrischimpfungen vorgesehen.

Das Angebot der dritten Impfung richtet sich dabei an Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen und weiteren Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen, Personen mit einer Immunschwäche oder Immunsuppression sowie pflegebedürftige Menschen in ihrer eigenen Häuslichkeit und Menschen ab 80 Jahren.

Auch Personen, die zwei Impfungen mit dem Impfstoff von Astra Zeneca oder eine Impfung mit dem Impfstoff von Johnson&Johnson erhalten haben, wird eine weitere Impfung mit einem mRNA-Impfstoff von Moderna oder Biontech angeboten. Die Auffrischimpfungen können allerdings frühestens sechs Monaten nach Abschluss der ersten Impfserie durchgeführt werden.

Das bedeutet, dass nun gerade Personen in Alten- und Pflegeheimen eine dritte Impfung angeboten werden kann. Wie bereits zu Beginn der Impfaktionen im Landkreis werden die Auffrischimpfungen in den Heimen begonnen, voraussichtlich Mitte September. Personen, die ebenfalls zur oben erklärten vulnerablen Personengruppe gehören, können sich auch am Impfzentrum in Gunzenhausen ein drittes Mal impfen lassen. Das Impfzentrum benötigt dazu auf jeden Fall den Impfnachweis sowie einen Nachweis, dass die impfwillige Person der aufgeführten vulnerablen Personengruppen angehört (bei immungeschwächten oder immunsupressiven Personen eine ärztliche Bescheinigung).

Da wissenschaftliche Studien Hinweise dafür liefern, dass bei über 80-Jährigen oder Immungeschwächten mit einer nachlassenden Immunität zu rechnen ist, sind Auffrischimpfungen für die genannten Personengruppen wichtig. Ausbrüche mit schweren Verläufen können so insbesondere in Alten- und Pflegeheimen vermieden beziehungsweise eingeschränkt werden.

Für andere Personengruppen als die oben genannten sind Auffrischimpfungen derzeit nicht vorgesehen.

Impfungen für Kinder ab 12 Jahren

Kinder ab 12 Jahren können am Impfzentrum Altmühlfranken in Gunzenhausen ebenfalls gegen das Coronavirus mit dem Impfstoff von Biontech oder Moderna geimpft werden. Das Impfzentrum bietet dazu zum Beginn des neuen Schuljahres eine spezielle Sonderimpfaktion an.

Impfwillige Personen zwischen 12 und 18 Jahren können dazu ohne Termin und Voranmeldung am Samstag, 18. September 2021 zwischen 10.00 und 14.00 Uhr in das Impfzentrum nach Gunzenhausen kommen. Geimpft wird an diesem Tag ausschließlich mit dem Impfstoff von Biontech. Selbstverständlich können Kinder und Jugendliche aber auch im Rahmen der sonstigen Impfaktionen im Impfzentrum geimpft werden. Bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren muss zwingend ein Elternteil bei der Impfung anwesend sein und in die Impfung einwilligen.

Weitere Sonderimpfaktionen

Impfwillige können weiterhin die folgenden Sonderimpfaktionen des Impfzentrums ohne Termin und Voranmeldung nutzen:

Feierabendimpfung mit Moderna (ab 12 Jahren)

JEDEN Montag, 16.00-19.00 Uhr

Feierabendimpfung mit Johnson&Johnson (ab 18 Jahren)

JEDEN Dienstag, 16.00-19.00 Uhr

Feierabendimpfung mit Biontech (ab 12 Jahren)

JEDEN Donnerstag, 16.00-19.00 Uhr (ab dem 02.09.2021)

JEDEN Freitag, 15.00-19.00 Uhr

Bei allen Sonderimpfaktionen des Impfzentrums ist es nicht notwendig, gleich zu Beginn vor Ort zu sein, da genügend Impfstoff vorhanden ist. Das Impfzentrum bittet dies zu beachten, da es andernfalls zu längeren Wartezeiten kommen könnte.

Auch niedergelassene Arztpraxen bieten weiterhin Impfungen gegen das Coronavirus an. 

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