Bundeswehr hilft

Truppe unterstützt Arbeit in Alten- und Pflegeheimen

„Helfende Hände“ für Einrichtungen im Landkreis: Ein Teil der eingesetzten Bundeswehrkräfte waren heute zur Einsatzbesprechung mit Landrat Manuel Westphal und der zuständigen Juristin Lidia Bechthold im Landratsamt. Foto: LRA

Aufgrund der angespannten Corona-Situation sind auch die Pflegekräfte in den stationären Alten- und Pflegeheimen sowie den Einrichtungen für Menschen mit Behinderung im Landkreis sehr stark gefordert. In manchen Einrichtungen besteht aus verschiedenen Gründen akuter Personalmangel. Aus diesem Grund hat das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen bei der Bundeswehr Unterstützung angefordert.

Fünf von 22 Einrichtungen haben Bedarf angemeldet. Das Landratsamt hatte vergangene Woche dazu eine Umfrage bei den Einrichtungen durchgeführt. Über das Kreisverbindungskommando der Bundeswehr konnte am vergangenen Freitag der Antrag auf Hilfeleistung gestellt werden. Heute bekam das Landratsamt dafür grünes Licht.

Ab morgen werden 25 Soldatinnen und Soldaten des Panzergrenadierbataillons 112 aus Regen die fünf Einrichtungen bei nicht pflegerischen Tätigkeiten unterstützen, wie zum Beispiel Essensausgabe, Betten beziehen, Besuchermanagement, Hol- und Bringtätigkeiten oder beim Telefondienst. Dadurch kann das pflegerische Personal entlastet werden und sich direkt um die Bewohnerinnen und Bewohner kümmern. Zum Pflegealltag muss das Personal aufgrund der elften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung nun auch noch mindestens zweimal wöchtentlich die Testungen des Personals organisieren und sicherstellen.

„Ich bin froh, dass die Bundeswehr unsere Einrichtungen über die Aktion ‚Helfende Hände‘ so schnell unterstützen kann. Durch den Einsatz der Bundeswehrkräfte wird das Pflegepersonal massiv entlastet. Wichtig ist es, die Alten und Schwachen in unserer Gesellschaft während der Pandemie zu schützen. Vielen Dank an Michael Müller vom Kreisverbindungskommando für die unkomplizierte Absprache und allen Soldatinnen und Soldaten für ihren Einsatz“, so Landrat Manuel Westphal.         

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