Monthly Archives: Oktober 2020

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Dank an die vielen Helfer

Ehrenabend der Stadt für Feuerwehr und Rotes Kreuz

Bürgermeister und Landrat dankten ihnen für 40- und 50-jährigen Einsatz. Fotos: Falk

„Wir wollen laut und deutlich Danke sagen, denn wir haben ein großes Potenzial an Helfern im Landkreis“. In diesen Worten von Landrat Manuel Westphal gipfelte der Ehrenabend für die freiwilligen Helfer der Feuerwehr und des Roten Kreuzes unter Coronoabedingugnen in der Stadthalle.

Bürgermeister Karl-Heinz und Klaus Stephan, der Leiter der Hauptverwaltung im Rathaus, hatten die Vorbereitungen für die Feier getroffen. Beide waren der Überzeugung, der traditionelle Ehrenabend sollte wegen Corona nicht ersatzlos entfallen. So organisierten sie das Treffen in der Stadthalle, wie es die behördlichen Vorschriften verlangen, also mit Mindestabstand, keinen körperlichen Berührungen und mit Mund- und Nasenschutz. Organist Jürgen Lechner begleitete die feierliche Veranstaltung auf dem Flügel, für das Festessen war die Küche des Parkhotels zuständig.

Diese Helferinnen und Helfer wurden für 25jährige Dienstzeit geehrt.

Die 23 ausgezeichneten Helfer sind seit 50, 40 und 25 Jahren im Einsatz der Feuerwehr und beim Roten Kreuz.  Den Dank der Stadt sprach Bürgermeister Karl-Heinz Fitz aus, der nicht nur an die Einsätze im Brandfall erinnerte, sondern auch die vielen technischen Hilfeleistungen erwähnte, zu denen die Helfer gerufen werden.

Landrat Manuel Westphal rühmte die rund 1600 Einsätze der Feuerwehren und die 9000 Einsatzstunden der 110 Helfer des Roten Kreuzes (2500 im Rettungsdienst, 2000 bei Veranstaltungen) im letzten Jahr. Er betonte, die 5500 Feuerwehrleute seien dem Landkreis „lieb und teuer“. Zu den BRK-Leuten zählten auch 30 Wasserwachtler und 70 jungen Menschen, die beim Jugendrotkreuz mitarbeiten.

Der neue Kreisbrandrat Volker Satzinger nahm seine Feuerwehrmänner und –frauen gegenüber mitunter böswilligen Anfeindungen in Schutz: „Unser Helfer dürfen nicht zu Opfern ihrer Hilfsbereitschaft werden.“

Neben dem Staatlichen Ehrenzeichen am Band erhielten die Feuerwehrleute eine Dankurkunde der Stadt und dazu einen Gutschein für den Wochenmarkt sowie vom Kreis die Ehrenamtskarte in Gold – alles schön verpackt in einer blauen Werbetasche und coronagerecht präsentiert.

Für 25jährige Zugehörigkeit zur FFW wurden geehrt: Michael Brechtelsbauer, Nicoloas Wieland (Frickenfelden), Karin Seegmüller, Rolf Wagner (Gunzenhausen), Matthöias Nehmeier, Stefan Ortner und Marco Zober (Stetten), Thomas Fischer, Jörg Pfenninger und Sven Schuster (Wald) sowie Markus Pfahler und Andreas Kunze vom BRK.

Das Ehrenzeichen 1. Klasse in Gold sowie einen Freiplatz für das Feuerwehrheim in Bayrisch Gmain (die Stadt finanziert auch die Mitreise der Ehefrau) gab es für die Männer, die seit 40 Jahren aktiv sind: Joachim Seltmann (Gunzenhausen), Karl Karl und Robert Ortner (Laubenzedel), Hans Dummel (Nordstetten), Wolfgang Fuchs (Unterwurmbach), Karl-Heinz Kittsteiner (Oberasbach), Dietmar Einer, Rudi Kapp und Gerhard Pressel (Pflaumfeld), Bernhard Baumgärtner (Streudorf) sowie Martin Völkel und Ortwin Trapp (Wald).

40 Jahre im Roten Kreuz ist Friedrich Wißmüller, 50 Jahre sind es Richard Föttinger und Dr. Frank Freytag (Unterwurmbach). –fa-

Hohe Kosten sind nicht zu verantworten

Zu den Plänen der Bahnüberführung Laubenzedel

Dr. Peiffer und W. Falk äußern sich zur Planung der Bahn.

Die Planungsvorstellungen der Deutschen Bahn hinsichtlich des Bahnübergangs (Überführung) an der Kreisstraße WUG 22 zwischen Laubenzedel und Schlungenhof mit Kosten von rund 5 Millionen Euro (Stand heute) und die Stellungnahme des Landkreises (Kreistags) mit der Forderung nach einem kostenträchtigen Unterführungsbauwerk mit Kosten von rund 32 Millionen Euro (Stand heute) können unsere Unterstützung nicht finden. Beide Varianten bedeuten für uns eine gegenüber dem Steuerzahler nicht zu verantwortende Ausgabe von Steuergeldern, zumal die Verkehrsbelastung der Kreisstraße WUG 22 – gemessen an einer Staats- oder Bundesstraße – eher gering ist. Das von der DB favorisierte Überführungsbauwerk ist nach unserer Ansicht aus landschaftsästhetischer Sicht nicht vertretbar. Die Unterführung ist ja echt der wirtschaftliche Wahnsinn und die Überführung ein Horror an Landverbrauch und Verschandelung unserer Heimat!

Wir sind der Überzeugung, dass der höhengleiche Schienenübergang beibehalten werden kann. In Kauf zu nehmen sind künftig wohl längere Wartezeiten an der Schranke. Verkehrsteilnehmer können die Schranke (und die Wartezeit) umgehen, wenn sie von Norden her in Laubenzedel über Sinderlach an die B 466 (in Verlängerung: B 13) fahren oder in Büchelberg die Gemeindestraße nach Muhr am See wählen, um an die B 13 und somit in den nördlichen Bereich (Merkendorf, Ansbach) zu gelangen. Dafür würden wohl zunächst keine Kosten entstehen. Diese Verkehrsführung wäre auch vorstellbar für den Fall, dass die Deutsche Bahn den Übergang Laubenzedel-Schlungenhof gänzlich aufgibt. Im weiteren Verfahren erwarten wir, dass die Verantwortlichen der Deutschen Bahn AG ihre Planung auf ein Maß reduzieren, das dem tatsächlichen Bedarf an dieser eher minderbedeutsamen Kreisstraße entspricht.

Werner Falk, Dr. Axel Peiffer, Kreisräte der FDP

14.10.2020

Offenes Verfahren

Bürgerinitiative und BN ignorieren wider besseres Wissen Transparenz

„Es ist nicht möglich, nur anhand einer bestimmten Anzahl von eingesammelten Unterschriften bereits davon auszugehen, die Wahrheit für seine eigene Meinung zu einem Planungsprojekt ableiten zu können,“ kommentiert MdL Wolfgang Hauber (Freie Wähler) die Aussagen von Karl-Heinz Schork (BN-Kreisgruppe Weißenburg-Gunzenhausen) und Roland Graf (Bürgerinitiative), die unterstellt haben, dass die Politik keine offene Diskussion und keinen „ergebnisoffenen Prozess“ wünschten.
Im Gegensatz zu den beiden Organisationen sieht Wolfgang Hauber sehr wohl eine Kommunikationspolitik mit weit geöffnetem Visier. Sowohl der Freistaat Bayern mit Ministerpräsident Markus Söder und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, wie auch der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen mit Landrat Manuel Westphal und u.a. MdL Wolfgang Hauber stehen eindeutig hinter dieser Zukunftsinvestition für die Region des Fränkischen Seenlands. Dabei kann Wolfgang Hauber kein Verständnis dafür aufbringen, dass seitens des BN und der Bürgerinitiative ohne Unterlass Behauptungen über angebliche Planungsaktivitäten in die Öffentlichkeit getragen werden, die aktuell keiner ernsthaften Überprüfung standhalten könnten. Auch wenn sich beide dazu noch so sehr in der Rolle des „Anwalts der Natur“ sehen, können sie die hierzu erhobenen Behauptungen und Forderungen auch nicht ansatzweise mit nachprüfbaren Fakten belegen.
Es hilft wenig, wenn mit einem hypothetisch angenommenen Flächenverbrauch Stimmung in der Bevölkerung gemacht werden soll. Wie auch in der Diskussion mit den sog. „Corona-Verweigerern“ wird immer nach dem gleichen Muster gearbeitet, indem man zunächst unbewiesene Behauptungen in die Welt setzt und dann darauf hofft, dass sich diese „belegbare Fakten“ verselbständigen.
Was möglicherweise bei Corona noch eine gewisse Wirkung entfalten kann, wenn zu wenige aufrechte Demokraten gegen solche „FakeNews“ konsequent angehen, verfehlt aber am Brombachsee seine Wirkung. Hier gibt es zum Glück sehr viele Menschen, welche diese Entwicklung des Seenlands von Anfang an – und auch ohne jegliche Scheuklappen – begleitet haben und die sehr wohl Touristenströme oder auch Verkehrsbelastungen der früheren Jahre sehr intensiv miterlebt und wahrgenommen haben.

Wolfgang Hauber weiß aber auch, dass auch dies vorwiegend subjektive Wahrnehmungen waren. Wir haben aber heute ein sehr gut funktionierendes System der öffentlichen Verwaltung und eine auf breite Mitwirkung ausgerichtete Bürgermitverantwortung über demokratisch legitimierte Gremien auf allen Verwaltungsebenen. Es liegt daher im Interesse unserer Demokratie, auf genau diese Strukturen zu setzen und zu vertrauen. All diese notwendigen und zu Recht eingesetzten Verfahren und Prozesse gilt es jetzt mit etwas mehr Gelassenheit abzuwarten. Nur wer in diese demokratischen Strukturen kein Vertrauen mehr aufbringt, kann derart weltfremde Forderungen zum jetzigen Zeitpunkt erheben, wie dies Karl-Heinz Schork und Roland Graf in unverantwortlicher Weise nun zu verantworten haben.
Es wurden bei diesem Prozess bisher alle geltenden Spielregeln eingehalten. Wer hier anderes behauptet, stellt unser bewährtes System der Bürger- und Institutionenbeteiligung – um das uns nahezu alle anderen EU-Partner, von den aktuellen Regierungen der Ungarn und Polen abgesehen – zutiefst beneiden, in Frage.
Die Menschen in unserer Region haben – wie überall in Bayern – das Recht auf eine umfassende Information über geplante Vorhaben. Aber dieses Recht beginnt erst dort und dann, wenn zu einem solchen Planungsvorhaben konkrete Unterlagen vorliegen. An diesen wird – seit Ende August – nach dem Ergebnis des Bieterwettbewerbs über das Grundstück des Muna-Geländes mit Nachdruck gearbeitet. Alle Maßnahmen vorher waren Teil einer Eigentumsübertragung und deren Details – vor allem in einem Wettbewerb – unterliegen der zurecht zugestandenen Vertraulichkeit. Hier mit Mythenbildungen und Legenden eine andere Wahrheit zu zelebrieren, wird ins Leere laufen, ist sich MdL Wolfgang Hauber sicher. Denn die Fakten des offenen Prozesses werden derzeit erarbeitet und stehen in greifbarer Zukunft allen Interessenten umfassen zur Verfügung.

Facetten der Heimatgeschichte

Jahrbuch 75 von “Alt-Gunzenhausen” erscheint demnächst

Das neue Jahrbuch befasst sich u.a. mit den Anfängen des Antisemitismus in Gunzenhausen.

Noch heuer erscheint das 75. Jahrbuch „Alt-Gunzenhausen“, das vom Verein für Heimatkunde herausgegeben wird. Und in drei Jahren gibt es ein weiteres Jubiläum: das Jahrbuch wird dann 100 Jahre alt, denn 1923 ist im Jubiläumsjahr der Stadt (1100 Jahre) das erste Exemplar dieser Schriftenreihe gedruckt worden. Das bedeutet zugleich, dass der Verein und die Stadt gemeinsam feiern können, denn Gunzenhausen wurde vor 1200 Jahren, also im Jahr 823, erstmals urkundlich erwähnt.

Die Vorbereitungen für das neue Jahrbuch sind so gut wie abgeschlossen, wie Vorsitzender Werner Falk in der letzten Vorstandssitzung im Gasthaus „Altes Rathaus“ mitteilte. Werner Mühlhäußer, der 2. Vorsitzende und Schriftleiter, stellte den Inhalt der neuen Publikation vor, die einen Umfang von rund 250 Seiten haben wird.  „Damit können wir uns“, so der Vorsitzende, „in Mittelfranken sehen lassen“.

Der AB-Bericht über die Veranstaltung mit Streicher in Gunzenhausen

Werner Somplatzki (Trommetsheim), der Kreisheimatpfleger für die Archäologie, setzt sich mit den hallstattzeitlichen Friedhöfen schon in Unterasbach, Dittenheim, Ehlheim sowie Markt Berolzheim auseinander und berichtet von bisher unveröffentlichten Untersuchungen, die die Forschungen von Reichslimeskommissar Dr. Heinrich Eidam ergänzen.

Von Schlungenhof gibt es bisher noch keine Ortschronik. Diesem Defizit begegnet die Weissenburger Autorin Siglinde Buchner. Die erste urkundliche Erwähnung datiert sie auf das Jahr 1364. Sie geht auch dem Beinamen „Gänsrupfer“ nach, der den Schlungenhöfern seit Jahrhunderten anhängt. Immerhin ist bereits 1789 in einer Reisebeschreibung die Rede von „großen, schönen weißen Gänsen“, die dort gehalten wurden. Zudem haben die Schlungenhöfer „seltene Vögel“ in die markgräfliche Sommerresidenz nach Triesdorf gebracht, wo der Regent reichlich Gefallen an der Jagd fand.

„Wer war die adelige Dame im Blumenbeet?“ Diese Frage beantwortet Hermann Thoma (Goldbühl). Er definiert den Fund eines Grabdenkmal-Fragments von Kleinlellenfeld und hat festgestellt, dass es sich entgegen bisheriger Annahmen nicht um eine Dame, sondern um einen Herrn handelt, nämlich Friedrich von Eyb, der 1606 nach einer durchzechten Nacht in Cronheim in einem Streit verletzt wurde und nach sechs Tagen Krankenlager „dahingerafft“ wurde.

„Bausteine zur Ortsgeschichte von Laubenzedel“ schlichtet Werner Mühlhäußer auf, indem er alte Kirchenbücher auswertet. Dabei hat er eine interessante Persönlichkeit entdeckt: die Hebamme Barbara Winkler. Sie ist einst vom markgräflichen Hof in Ansbach nach England entsandt worden, um dem englischen Kronprinzen bei der Geburt seines Sohnes Beistand zu leisten.

Werner Mühlhäußer und Werner Neumann (Weißenburg) stellen „Das Polizeiwesen in Gunzenhausen im 18. bis 20. Jahrhundert“ dar. Dabei tischen sie so manche Episode auf, die in Verbindung mit dem Wirken der Gunzenhäuser Stadtpolizei steht, die 1958 aufgelöst wurde.

Seit Jahren begleitet Stadtarchivar Werner Mühlhäußer den wissenschaftlichen Nachwuchs, der sich ihm präsentiert, wenn es um Seminararbeiten am Simon-Marius-Gymnasium geht. Mit dem Stadttürmer Friedrich Möbius beschäftigt sich Laura Meyer (Muhr am See), einer schillernden Figur. Er war der letzte Stadtmusikus in Verbindung mit der Funktion des Blastürmers. Noch mit 80 Jahren ist er auf den Turm gestiegen. Er hat den Gesangverein Liederkranz 1834 mitbegründet, ebenso den Sängerbund 1861.

Die zweite Seminararbeit stammt von Annalena Brand, einer Enkelin des früheren Stadtrats Theo Eschenweck. Sie nimmt sich den Sängerbund 1861 vor und wertet die alten Protokollbücher aus.

Daniel Burmann aus Markt Berolzheim ist durch Zufall auf das Kriegstagebuch von Christian Preu aus Markt Berolzheim gestoßen, in dem dieser von seinen Erlebnissen im deutsch-französischen Krieg 1870/71 berichtet. Preu war auf den Kampffeldern in Sedan, in Weißenburg/Elsaß und bei der Belagerung von Paris dabei.

„Die Lokalzeitung als Quelle zu den Anfängen des Nationalsozialismus in Gunzenhausen in den Jahren 1917-1925“ ist ein weiteres Thema, dem sich Werner Mühlhäußer annimmt. Er ergänzt damit die bisherigen Veröffentlichungen von Wilhelm Lux und anderen in „Alt-Gunzenhausen“, die in 16 Jahrbüchern von 1987 bis 2013 erschienen sind. Zentrales Thema sind die Anfänge des Antisemitismus in der Stadt.

Die „Mühlen von Muhr“ stellt Günter Niekel vor, wobei er neben der Mühle am Dorfgraben und dergleichen an der Altmühl vor allem auf die Nesselbachmühle eingeht, die 1978 „einstürzt worden ist“. -fa-

Corona rückt näher

Mehrere Corona-Infektionsfälle im Landkreis

Innerhalb eines Tages wurden am Donnerstag, 15. Oktober 2020, drei positive Covid-19-Befunde von Schülern gemeldet. Dabei handelt es sich um Schüler einer 10. Klasse der Realschule Gunzenhausen, einer 11. Klasse des Beruflichen Schulzentrums Gunzenhausen und einer Meister-Klasse am kunststoffcampus in Weißenburg.

Insgesamt müssen 68 Schüler und elf Lehrkräfte für vierzehn Tage nach letztem Kontakt in Quarantäne. Sie werden zu Beginn der nächsten Woche getestet.

Es ist deutlich zu erkennen, dass das Infektionsgeschehen nun auch in Altmühlfranken, wo in den letzten Wochen vergleichsweise wenige Fälle zu beobachten gewesen waren, erheblich anzieht. Auch das Erreichen der Schwellenwerte 35 bzw. 50 / 100.000 Einwohner in 7 Tagen ist keineswegs ausgeschlossen.

Umso wichtiger ist es – insbesondere um neue Beschränkungen zu vermeiden – an die Eigenverantwortung aller Bürgerinnen und Bürger zu appellieren: Familienfeiern, Partys junger Leute, Enge in der Firma und weitere Situationen, in denen selten oder nie Masken getragen werden, stellen derzeit die größte Gefahr dar.

Das Gesundheitsamt bittet alle dringend, wieder mehr Augenmerk auf Abstand, Hygiene und Masken zu legen, und das im schulischen, beruflichen und vor allem auch privaten Bereich.

Dinkelsbühl besucht

MdL Hauber bei OB Dr. Hammer

Dinkelsbühls Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer (li) begrüßt MdL Wolfgang Hauber im Rathaus Dinkelsbühl (Quelle: Stadt Dinkelsbühl).

Im Rahmen seiner Besuchsreihe war MdL Wolfgang Hauber diese Woche zu Gast im mittelfränkischen Dinkelsbühl und führte einen ausführlichen Informationsaustausch mit dem Dinkelsbühler Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer durch.
Thema war unter anderem die Bahnreaktivierung Dombühl-Dinkelsbühl-Nördlingen. Beide waren sich einig, dass diese Maßnahme eine wichtige Weichenstellung sei, um die Wirtschaftsregionen in Nord-Süd-Richtung besser zu verbinden. Zur Sprache kam in diesem Zusammenhang auch, dass die Neuregelung zur Finanzierung von Eisenbahnkreuzungen (Bahn/Straße) leider nur auf von die vom Bund betriebenen Bahnstrecken anzuwenden sei. Nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz entfällt der kommunale Kostenanteil bei diesen Bahnstrecken. Die Bahnlinie Dombühl-Dinkelsbühl-Nördlingen soll jedoch nicht vom Bund betreiben werden.
Es wurden aber auch Themen aus dem Bereich Kultus und ganz aktuell – das innerdeutsche Beherbergungsverbot für Gäste aus Corona-Risikogebieten – diskutiert. Zufrieden zeigte sich Dr. Hammer nach dem drastischen Rückgang der Besucherzahlen zu Beginn der Corona-Krise damit, dass im August 2020 in Dinkelsbühl sogar höhere Übernachtungszahlen, im Vergleich zum Vorjahr, registriert werden konnten.
Schließlich wurde noch das geplante Center-Parcs-Projekt am Brombachsee diskutiert. MdL Hauber sieht darin eine große Entwicklungschance nicht nur für das Fränkische Seenland, sondern weit darüber hinaus. Er berichtete aus einem Gespräch mit dem Rothenburger Oberbürgermeister Dr. Naser, der sich positive Effekte für den Tourismusbereich seiner Stadt erhofft.
Dr. Hammer hierzu: „Vor gut zehn Jahren habe ich selber mit meiner Familie im Center Parcs in der Vulkaneifel unseren Sommerurlaub verbracht. Wir alle waren von dem Freizeitangebot, der Konzeption, der Nachhaltigkeit und der ökologischen Ausrichtung des Unternehmens begeistert. Bei meiner Rückkehr habe ich mich damals für die Stadt Dinkelsbühl um einen weiteren Standort beworben – leider ohne Erfolg.“
Dr. Hammer weiter: „Zu der Entscheidung von Center Parcs, im Landkreis Weißenburg – Gunzenhausen nun einen weiteren Freizeitpark zu errichten, kann ich nur gratulieren. Darüber hinaus können auch wir ‚Anreinergemeinden‘ uns über diesen Schritt nur freuen. Ich bin mir absolut sicher, dass viele Besucher ihren Weg auch in unsere Stadt finden werden und damit u.a. zu einer Stärkung des Einzelhandels und der Gastronomie beitragen werden. Somit kann ich nur hoffen, dass auch im Interesse von unserer Stadt Dinkelsbühl das Projekt alsbald realisiert wird.“
MdL Wolfgang Hauber abschließend: „Die Chancen für die Region beim Center Parcs Projekt überwiegen die befürchteten Nachteile. Arbeitsplätze, wirtschaftliche Entwicklung, touristische Entwicklung und vor allem auch der Ausbau der Infrastruktur oder die Entwicklung unseres Fränkischen Seenlandes zu einer klimaneutralen Ferienregion seien hier stellvertretend genannt. Unsere Region wird hiervon profitieren. Dies bestätigte sich für mich auch wieder im Gespräch mit Dr. Hammer.“


Landrätin für einen Tag

Julia Nuttelmann begleitete den Amtschef

Schlüpfte für einen Nachmittag in die Rolle einer Landrätin: Julia Nuttelmann hier am Schreibtisch des Landrates Manuel Westphal. Foto: LRA

Einmal in die Rolle des Landrates schlüpfen – diese Gelegenheit nutzte Julia Nuttelmann während der Take-Over-Aktion anlässlich des Internationalen Mädchentages. Die Gymnasiastin aus Gunzenhausen durfte Landrat Manuel Westphal einen Nachmittag lang über die Schulter schauen und ihn zur Sitzung des Jugendhilfeausschusses begleiten.

Seit 2012 findet am 11. Oktober der internationale Mädchentag der Vereinten Nationen statt. Rund um dieses Datum übernehmen weltweit junge Frauen symbolisch Führungsrollen in der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Damit sollen Vorurteile und Diskriminierungen abgeschafft werden.

Auch das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen beteiligte sich an diesem Aktionstag und ermöglichte es einer Schülerin des Simon-Marius-Gymnasiums in Gunzenhausen Landrat Manuel Westphal einen Nachmittag lang zu begleiten. Organisiert wurde dieser Aktionstag von der Gleichstellungsstelle im Landratsamt. Start der Aktion war für Julia Nuttelmann nach der Schule. Im Landratsamt in Weißenburg traf sie Landrat Manuel Westphal in seinem Büro und konnte sich zu Beginn mit ihm über die Aufgaben eines Landrates austauschen.

„Bisher bin ich noch nicht viel mit Politik in Berührung gekommen. So hatte ich auch noch wenig Einblicke in den Aufgabenbereich eines Landrates. Nach dem Gespräch mit Herrn Westphal war ich überrascht, wie vielfältig das Tätigkeitsfeld doch ist“, so die 16-jährige Gymnasiastin.

Damit die Schülerin aber auch einen praktischen Eindruck von der Arbeit bekommen konnte, nahm Landrat Manuel Westphal sie mit zur Sitzung des Jugendhilfeausschusses. „Wir dachten uns, dass es für die Take-Over-Aktion spannend wäre, an einer Sitzung teilzunehmen und so auch etwas Kommunalpolitik-Luft zu schnuppern“, erklärte Landrat Manuel Westphal.

Doch Julia Nuttelmann nahm nicht nur an der Sitzung teil, sondern übernahm auch die Eröffnung der Sitzung und konnte so tatsächlich in die Rolle einer Landrätin schlüpfen. Unaufgeregt und kompetent begrüßte sie die anwesenden Ausschussmitglieder und stellte die Tagesordnung der Sitzung vor. „Die Teilnahme an der Sitzung war für mich sehr interessant, da es beim Jugendhilfeausschuss ja auch um Themen geht, die mich als junge Erwachsene interessieren“, stellte Julia Nuttelmann nach der Sitzung fest.

Nach einer kurzen Feedbackrunde mit Landrat Manuel Westphal und der Gleichstellungsbeauftragten Ines Dirsch bekam die Schülerin noch eine Teilnahmebestätigung überreicht sowie ein Erinnerungsfoto – ganz klar – am Schreibtisch des Landrates.

Im Rahmen des Internationalen Mädchentages gibt es noch mehr Aktionen im Landkreis, die sich mit dem Thema Gleichberechtigung beschäftigen. So gibt es in den Büchereien in Weißenburg, Gunzenhausen und Treuchtlingen Büchertische zum Thema sowie eine Plakatausstellung. Auch im Foyer des Landratsamtes wird mit einer kleinen Ausstellung auf den Internationalen Mädchentag aufmerksam gemacht.

Treff im Babycafe

Babycafé Mini-Maxi-Treff: Babyschlaf im ersten Lebensjahr

Auf Grund der besonderen Situation zu Coronazeiten, findet das nächste Babycafé Mini-Maxi-Treff am 27. Oktober 2020 wieder in Weißenburg statt. Das Babycafé ist eine Initiative der Frühförderung Kinderhilfe Treuchtlingen, der Schwangerenberatung des Landratsamtes Weißenburg-Gunzenhausen und der KoKi-Netzwerk frühe Kindheit.

In regelmäßigen Abständen sind alle Schwangeren, Mütter und Väter mit ihren Babys eingeladen, im Babycafé wertvolle Informationen zu Themen rund um das 1. Lebensjahr zu sammeln.

Das nächste Treffen besucht die Familienkinderkrankenschwester Jessica Rosner. Die erfahrene Fachkraft gibt den teilnehmenden Eltern interessante Informationen zum Babyschlaf im ersten Lebensjahr weiter und erklärt hilfreiche Tipps und Möglichkeiten, damit das Thema „Schlafen“ bei den Kleinsten möglicherweise entspannter betrachtet werden kann.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, 27. Oktober von 14.30 bis 16.00 Uhr in der KISS – Kontakt- und Informationsstelle Selbsthilfegruppen in der Westlichen Ringstraße 2 in Weißenburg statt. Anmeldungen und Kontaktdaten werden telefonisch unter 09141 902-188 oder per Mail an koki.lra@landkreis-wug.de entgegengenommen. Anmeldeschluss ist der 20.10.2020. Die Veranstaltung ist kostenlos. Den Teilnehmenden wird vorab das Hygienekonzept zugesendet.

Artenvielfalt bewahren

Strukturen an Straßenrändern als Winterquartier für Insekten?

An ausgesuchten Straßenrändern sollen im Rahmen des Projektes „Vielfalt.Erleben.Altmühlfranken“ abgeblühte Strukturen über den Winter stehen bleiben. Diese Maßnahme ist Teil der laufenden Untersuchungen, die zum Ziel haben, eine effektive Pflegemethode der Straßenränder unter Berücksichtigung möglichst großer Artenvielfalt zu finden.

Anstatt die Straßenränder dreimal zu mulchen, wird versucht, auf ein- oder zweimalige Mahd umzustellen. Zudem werden ausgesuchte Teilabschnitte der rückwärtigen Straßenrandbereiche ebenfalls unterschiedlich gepflegt. Diese Abschnitte wurden im Sommer mit Markierungsschildern versehen.

Alle fünf betroffenen Kreisstraßen (WUG 1, WUG 5, WUG 11, WUG 16, WUG 18, WUG 28) wurden Anfang September bezüglich Wuchshöhe der Vegetation unmittelbar an den Banketten begutachtet. Wenn die Verkehrssicherheit gefährdet ist, wird der Bankettstreifen im Herbst noch mal abgemäht. Alle anderen Flächen bleiben bis zum Frühjahr stehen. Wie bereits vor einigen Monaten veröffentlicht, werden daher die Bürgerinnen und Bürger gebeten, diesen vermeintlich ungepflegten Zustand zu tolerieren und von Anrufen beim Kreisbauhof abzusehen. Der Bauhof hat die Flächen regelmäßig im Blick und wird auch einschreiten, wenn die Verkehrssicherheit dies erfordert.

Im Rahmen des Projektes ist geplant, im Winter 2021 eine Informationsveranstaltung für die Gemeinden bzw. Bauhöfe im Landkreis durchzuführen. Ziel der Veranstaltung ist es, über das Pilotprojekt und den fachlichen Hintergrund zu informieren. Da viele Gemeinden inzwischen auch aktiv geworden sind und verschiedene Projekte zur Schaffung von mehr Artenvielfalt ins Leben gerufen haben, soll die Veranstaltung auch zum Erfahrungsaustausch anregen. Die Gemeinden erhalten zur Vorbereitung der Informationsveranstaltung demnächst eine Einladung.

Außerdem ist geplant, die an den Pilotstreckern liegenden Grundstückseigentümer, insbesondere die Landwirte, mit ins Boot zu holen. Dabei sollen zahlreiche Fragen beantwortet werden, beispielsweise welchen Einfluss hohe Saumstrukturen auf die Bewirtschaftung haben oder ob Artenvielfalt langfristig überhaupt unmittelbar neben intensiver Landwirtschaft erreicht werden kann und welche Konflikte entstehen dabei bzw. wie können diese gelöst werden? Die Untere Naturschutzbehörde wird sich daher demnächst mit den betroffenen Grundstückseigentümern in Verbindung setzen.

Mehr Informationen zum Projekt gibt es unter www.altmuehlfranken.de/umwelt-und-naturschutz/biodiversitaet/.

Knowhow-Zentrum des Kesselbaus

Landrat Westphal besuchte Bosch Industriekessel

Wolfgang Pendelin, Sabine Unterlandstaettner, Landrat Manuel Westphal, Christian Loschmidt, Thomas Lohse (v.li.). Foto: LRA

Der jüngste Unternehmensbesuch von Landrat Manuel Westphal führte zu einem Industrieunternehmen mit Tradition, denn die Firma Bosch Industriekessel GmbH hat eine Abordnung des Landratsamtes nach Gunzenhausen eingeladen. Während einer ausführlichen Werksbesichtigung und einem interessanten Gespräch stellte sich das Unternehmen vor.

In der Bevölkerung ist das Unternehmen weitläufig noch als „Loos“ bekannt, denn in diesem Namen liegt der Ursprung des heute weltweit agierenden Betriebs. Philipp Loos gründete im Jahr 1865 in der Pfalz die damalige Firma, die sich dann 1917 mit einem Produktionsstandort für Dreizugkessel in Gunzenhausen niederließ. Im Laufe der Jahre entwickelte sich das Geschäft prächtig, sodass nach mehreren Patentanmeldungen und einer Werksvergrößerung im Ortsteil Schlungenhof im Jahr 1964 der 30.000ste Kessel das Werk verließ. Ein weitreichender Schritt in der Geschichte der Firma Loos ereignete sich im neuen Jahrtausend, als diese im Jahr 2009 ein Tochterunternehmen der Bosch Thermotechnik GmbH wurde. In den kommenden Jahren wurde der Firmenauftritt komplett auf Bosch umgestellt und die Produkte fortan von der Bosch Industriekessel GmbH hergestellt und verkauft.

Empfangen wurde der Landrat vom neuen Werksleiter Thomas Lohse und Personalleiter Wolfgang Pendelin an den Toren des Schlungenhofer Werks, von wo aus die Führung durch die großräumigen Produktionshallen startete. In deren Verlauf erläuterte Christian Loschmidt, Leiter technischer Funktionen bei Bosch Industriekessel, in anschaulicher Darstellung den Werdegang eines Blechs bis zum fertigen Kessel. Diese bis zu 12 Tonnen schweren Bleche werden von extern zugekauft und dann anschließend von einer Plasmaschneidanlage bearbeitet. Die verschiedenen technisch notwendigen Öffnungen werden so per Schmelzschneideverfahren in das Material geschnitten und für den nächsten Schritt vorbereitet. Damit aus dem horizontalen Blech ein Kessel wird, muss dieses in die entsprechende Form gebogen werden. Das übernimmt eine gigantische Walze, wobei die endgültige Form ein Zylinder ist. „Unsere Kessel sind alle als Zylinder angelegt, da die runde Form bei hohen Druck vorteilhaft ist“, erklärte Lohse diesen Sachverhalt.

Einer der wichtigsten Arbeitsschritte, die während der Produktion anfallen, ist das Schweißen. Da die größten Kessel einem Druck von bis zu 30 bar aushalten müssen, müssen die Schweißnähte von höchster Präzision sein. Deshalb ist es kaum verwunderlich, dass diese Arbeit nur von ausgewiesenen Fachkräften erledigt wird, um so einen hohen Qualitätsstandard zu erreichen. Um diese Qualität zu sichern, ist ebenfalls eine penible Endkontrolle nötig. Nachdem der Kesselkörper verschweißt und nachkalibriert wurde, steht die Prüfung im sogenannten Röntgenbunker an. „Jeder Kessel, der unser Werk verlässt, hat eine ausgiebige Prüfung der Schweißnähte per Röntgenmessung hinter sich“, betonte Lohse. Da der Toleranzrahmen im Millimeterbereich liegt, kann dieser Vorgang viel Zeit in Anspruch nehmen.

Insgesamt können für die Herstellung eines Großkessels, der bis zu acht Meter lang sein kann, durchaus sechs Wochen Arbeitszeit vergehen, denn nach der finalen Endmontage mit Flammrohren und weiteren Komponenten ist natürlich auch eine Druckprüfung nötig. Diese Prüfungen werden nicht nur intern durchgeführt, sondern müssen auch durch externe TÜV-Prüfer verifiziert und abgenommen werden.

Das besondere an den in Gunzenhausen gefertigten Kesseln ist, dass diese individuell nach Kundenwunsch hergestellt werden. Aus diesem Grund gibt es auch keine Lösungen „von der Stange“, sodass eine eigene Konstruktionsabteilung die jeweiligen Arbeitsschritte perfektioniert. Ein Ergebnis dieses Prozesses ist beispielsweise ein mobiler Schweißroboter, der nun einen schwierigen Arbeitsschritt vollautomatisch erledigt. Auch die Schaltschränke, die die technische Steuerung der Kesselsysteme beinhalten, werden eigens bei Bosch in Gunzenhausen gebaut. Allgemein liegt innerhalb der Bosch-Gruppe das Zentrum des Knowhows für den Kesselbau in Gunzenhausen, denn bis auf das Rohmaterial werden bis zum fertigen Endprodukt sämtliche Arbeitsschritte vor Ort erledigt.

Nach der beeindruckenden Betriebsbesichtigung stießen auch der Vertriebsleiter Thomas Haub sowie Entwicklungsleiter Paul Köberlein zu einer Gesprächsrunde dazu, um das Unternehmen tiefergehend vorzustellen. So erfuhren Landrat Manuel Westphal sowie die Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung, dass die Industriekessel von Bosch weltweit vertrieben werden und bei zahlreichen namhaften Kunden aus der Lebensmittel-, Pharma- oder Energieversorgerbranche eingesetzt werden. „Derzeit kümmern sich 616 Mitarbeiter und 31 Auszubildende darum, die Kundenwünsche bei der Produktion unserer Kessel bestmöglich umzusetzen“, erklärte Wolfgang Pendelin.

Da die Qualität mittlerweile auch bei den Wettbewerbern steigt, Bosch hat in Europa ca. acht bis zehn Konkurrenten, zielt das Unternehmen noch mehr auf die Zufriedenheit der Kunden ab. „Durch unsere weltweit tätigen Servicetechniker vor Ort, die komplette Produktion aus einer Hand sowie die bestmögliche Betreuung unserer Kunden von der Projektierung bis zur Auslieferung haben wir einen klaren Wettbewerbsvorteil“, beurteilte Thomas Haub die aktuelle Marktsituation. Auch die Forschung an umweltfreundlichen Alternativen zur Gasbefeuerung soll das Unternehmen für die Zukunft rüsten.

Landrat Westphal zeigte sich von der Wandlungsfähigkeit des Produktionsbetriebs beeindruckt: „Es ist spannend zu sehen, wie auch in diesem Nischensegment laufend Prozesse modernisiert sowie neue Qualitätsstandards gesetzt werden. Dadurch werden langfristig Arbeitsplätze in unserer Region gesichert und junge Menschen hervorragend ausgebildet!“, lobte der Landrat die Verantwortlichen des Unternehmens.