Monthly Archives: März 2020

You are browsing the site archives by month.

Ein Vorbild für andere

Ehemaliges Dornhäuser Pfarrhaus wird saniert

Mit Tobias Kolb hat das alte Pfarrhaus in Dornhausen einen neuen Eigentümer, der das Haus aus dem Jahr 1713für seine eigenen Wohnzwecke saniert. Foto: Falk

Viel zu oft ist zu bedauern, dass die alte Bausubstanz auf den Dörfer verschwindet. Gottlob sorgt wenigstens das bayerische Denkmalschutzgesetz von 1973 dafür, dass die schützenswerten Gebäude erhalten bleiben. So ist es auch mit dem einstigen Pfarrhaus von Dornhausen. Es befand sich in den letzten Jahrzehnten im Dornröschenschlaf. Einen Pfarrer haben die Dornhäuser schon lange nicht mehr. Ein Auswärtiger  hatte das Haus erworben, aber nichts unternommen. So war es sich selbst überlassen bis vor einem Jahr der örtliche Zimmermeister Tobias Kolb Gefallen fand an dem Haus, das sich in schöner Lage am Ortsrand befindet. Allein der bauliche Zustand ist miserabel. Aber der neue Eigentümer ist drauf und dran, das Haus zu sanieren.  In der Denkmalliste für die Gemeinde Theilenhofen wird die Immobilie aus dem  Jahr 1713 als zweigeschossiger Satteldachbau beschrieben, der aus Bruchsteinen gemauert ist und teilweise ein Fachwerk aufweist, das allerdings verputzt ist (eigentlich: war, denn inzwischen ist das Haus eingerüstet und der Putz abgeschlagen). Im Innenbereich ist das Fachwerk noch erhalten geblieben.

Dem neuen Eigentümer gilt Respekt für sein engagiertes Verhalten. Es wäre zu wünschen, dass es mehr Zeitgenossen gäbe, die in der Bewahrung ihres Dorfcharakters eine Aufgabe sehen.  Tobias Kolb ist jedenfalls ein lobenswertes Vorbild für andere. Foto: Falk

In Corona-Zeiten: Lesen

“Zeitgut”-Verlag hat neues Angebot

„Endlich wieder tanzen gehen“. In 47 beispielhaften Beiträgen erzählen Frauen, wie sie das Leben in den Jahren 1945 bis 1952 anpackten, wie sie organisierten und improvisierten. Die schlimmsten Feinde waren jetzt der Hunger und die Kälte. Und der größte Erfolg war es, seine Liebsten und sich selbst in eine Zukunft zu retten, die nur besser werden konnte.

384 Seiten mit vielen Abbildungen, Reihe Zeitgut ,Klappenbroschur, ISBN 978-3-86614-150-6, 20 Euro.

Schicksalstage 1945: Von der dramatischen Zeit des Kriegsendes 1945 berichten insgesamt 38 Frauen, Männer oder Kinder – Soldaten und Zivilisten. Der 13jährige Siegbert Stümpke z.B. wird zum jüngsten Meldegänger einer Nachrichteneinheit in Berlin. Nachdem die Brücken über den Teltow-Kanal gesprengt worden sind, begibt er sich auf gefährliche Erkundungen. Ein russischer Koch wird dabei sein Freund. Diese und andere Erinnerungen spannen einen Bogen von den Endkämpfen im Westen, der Flucht aus den Ostgebieten, den mörderischen Schlachten an der Oderfront und den Straßenkämpfen in Berlin bis zu Erlebnissen mit den Besatzern.

Schicksalstage 1945, 320 Seiten mit vielen Abbildungen, Reihe Zeitgut Band 23, Klappenbroschur, ISBN 978-3-86614-172-8, 14,90 Euro

„Mit Rommel durch die Wüste“ (2. Auflage). In diesem Buch stellt Otto Bergmann seine überarbeiteten Kriegserinnerungen dar, die er zwischen 1943 und 1946 in amerikanischer Gefangenschaft niederschrieb. Er begleitete den Feldzug des legendären Befehlshabers General Rommel als motorisierter Infanterist einer Nachrichtenkompanie. “Meine Einberufung zur Wehrmacht erhielt ich – mit gerade 18 Jahren – im Frühjahr 1941. Ein Jahr später fand ich mich in Libyens Wüste wieder. Mit der Gefangennahme im Mai 1943 endete nicht nur meine Zeit als aktiver Soldat der Wehrmacht, sondern auch mein kurzer, ereignisreicher erster Aufenthalt in Afrika”.

„Mit Rommel durch die Wüste“ (Als Kraftfahrer beim Deutschen Afrikakorps):  134 Seiten,  Abbildungen,  Broschur, Serie Zeitgut Band 12, ISBN 978-3-86614-279-4, 16,80 Euro

„Geborgen bei Oma und Opa“: Wer denkt nicht mit Wärme und Dankbarkeit an Oma und Opa zurück? Für Kinder, die ja die Welt erst entdecken, sind sie mit ihrer Lebenserfahrung und ihrer Liebe wichtige Bezugspersonen. Gerade jetzt, wo vom Besuch bei den Großeltern abgeraten wird, ist dieses Buch eine liebevolle Aufmerksamkeit. Zeitzeugen erinnern sich an ihre Großeltern

„Geborgen bei Oma und Opa“:  Band 2, 192 Seiten, Abbildungen. gebundene Geschenkausgabe, ISBN 978-3-86614-224-4, 11,90 Euro.

Neun weitere Corona-Fälle

Zur Entwicklung im Landkreis Ansbach

Es gibt seit heute neun weitere labordiagnostisch nachgewiesene Infektionsfälle und damit insgesamt 68 bestätigte Corona-Fälle in Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach. 57 der mit dem Coronavirus infizierten Personen stammen aus dem Landkreis Ansbach.

„Es gilt weiterhin alle Kräfte zu mobilisieren, um insbesondere ältere und vorerkrankte Menschen zu schützen und gleichzeitig das Gesundheitssystem zu stärken. Derzeit nicht in ihrem Beruf tätige und nicht der Risikogruppe angehörende Pflegekräfte, Pflegehilfskräfte sowie Medizinisch-technische Assistenten und Medizinische Fachangestellte bitten wir sehr, bei der großen Herausforderung Corona-Krise im Gesundheitswesen mitzuhelfen. Wer sich einbringen kann, kann über die Website www.pflegepool-bayern.de ab sofort unkompliziert seine Daten hinterlegen“, so Landrat Dr. Jürgen Ludwig und Dr. Franziska Lenz, Leiterin des Gesundheitsamtes für Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach.

Weitere Informationen zum Coronavirus, Hygienemaßnahmen sowie weiterführende Links werden regelmäßig unter www.landkreis-ansbach.de aktualisiert.

Reitmaier: „Guter Wert“

Bürgermeisterkandidat von Piraten/Linke äußert sich zur Wahl

Das Ergebnis (4,3 Prozent bei der Stadtratswahl) der Liste “Piraten/Die Linke” einzuordnen, ist sicher nicht ganz einfach. Eine Möglichkeit hierzu ist der Vergleich mit den reinen Linken-Listen: Weißenburger Stadtratswahl mit 3,3% und Kreistagswahl mit 2,15% (in der Stadt Gunzenhausen 2,6%).

In Gunzenhausen liegen wir  mit 4,3% deutlich über den Durchschnitt, auch 7,3% für einen Bürgermeisterkandidaten eines Piraten fällt hier im Vergleich mit anderen Wahlen aus dem Rahmen.

Peter Reitmaier zu seinem Abschneiden: „Ich denke,  mein Ergebnis ist mit 1740 Stimmen im Verhältnis zum erreichten Gesamtergebnis ist ein guter Wert. Insbesondere, da ich zuvor relativ unbekannt war und kein Amtsträger bin. Hier konnte ich im Vergleich mit dem Zweitplatzierten ein fast doppelt so hohes Ergebnis einfahren. Mein Anteil  an der Liste ist mit 26,13% Stimmenanteil respektabel.“

Gereimtes Allerlei

von Volker Eberle, Gunzenhausen

Vogelschiss

Die Friedenszeiten sind vorbei,

gern pflegen Zank und Streiterei

Maulhelden jetzt mit rechtem Biss

und sind doch selbst ein Vogelschiss.

Disziplin ist auch nicht alles

Was ich im Leben einmal möchert:

Dass mich nicht unaufhörlich löchert

das mahnende Gewissen.

Ich würd‘ es nicht vermissen.

Fußball in Katar ist sinnlos, aber möglich

Bei Fußballspielen in Katar

Alpträume werden leider wahr,

denn in des Landes heißer Wüste

bekommt manch Sportsfreund kalte Füße.

Verschnupft der Fußball registriert:

Jetzt sind wir katarrhinfiziert.

Meinungsfreiheit

Die Pressekonferenz gerät

aus der Fasson, wenn sie verschmäht,

den Oberen zu deren Ruhme

zu flechten manche schöne Blume.

Schlaumeier und ehrlose Wichte

schreiben stets nur Fake-Berichte,

Lorbeerkränze sie nicht winden,

Brennnesselsträuße sie erfinden.

Autoritäten haben`s schwer,

denn Ehrfurcht gibt es heut‘ nicht mehr,

darauf müssen leider sie verzichten

und ihre Wahrheit selber dichten.

Immer mit der Ruhe

Unbedingt man möchte wissen,

warum schon wieder ist gerissen

der dünne Faden der Geduld.

Die Ungeduld ist vielleicht schuld.

Ratschlag für Gartenliebhaber

Besitzt du einen Wintergarten,

musst garantiert du lange warten,

bis die güldne Sonne strahlt,

sonst bleibt der Wintergarten kalt.

Brennt sie aber froh und munter

heiß vom Firmament herunter,

musst ganz schnell du dich verstecken

in des Hauses kühlen Ecken.

Man darf wirklich nicht erwarten,

dass ein echter Wintergarten

mehr tun kann als seine Pflicht,

denn Sommergarten heißt er nicht.

Ich kenn‘ da kein Pardon –

Ich lob‘ mir mein‘ Balkon.

Fünf weitere Corona-Fälle

Es gibt seit 25. März fünf weitere labordiagnostisch nachgewiesene Infektionsfälle und damit insgesamt 59 bestätigte Corona-Fälle in Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach. 49 der mit dem Coronavirus infizierten Personen stammen aus dem Landkreis Ansbach.

Weitere Informationen zum Coronavirus, Hygienemaßnahmen sowie weiterführende Links werden regelmäßig unter www.landkreis-ansbach.de aktualisiert.

Wochenmarkt bleibt

Er ist wichtiger Versorger in dieser schwierigen Zeit

In Zeiten der Corona Pandemie werden vereinzelt Stimmen laut, auch Wochenmärkte nicht mehr stattfinden zu lassen. Gerade in diesen Zeiten sollten staatliche Vorgaben konsequent und einheitlich beachtet werden. Laut der Allgemeinverfügung der Bayerischen Staatsregierung vom 16. März 2020 ist der Lebensmittelhandel von der Betriebsuntersagung ausdrüclich ausgeschlossen.

Wochenmärkte sind wichtige Versorger der Bevölkerung. Im Übrigen sind Wochen- und Bauermärkte auf der sogenannen Positivliste der Bayerischen Staatsregierung vom 23. März 2020, die als ergänzende Auslegung für die vorbenannte Allgemeinverfügung dient, ausdrücklich aufgenommen.

Zudem dürfte die Gefahr, sich zu infizieren, in Lebensmittelmärkten, beim Bäcker oder Metzger höher sein, als im Freien am Wochenmarkt.

Deshalb hält die Stadt Gunzenhausen, so Bürgermeister Karl-Heinz Fitz, wie im Übrigen auch andere Städte im Landkreis, am Wochenmarkt in Gunzenhausen fest, solange es keine andere hoheitliche Weisung gibt. Jede Person kann selber entscheiden, ob sie den Wochenmarkt zum Einkaufen aufsucht.

Wochenmarktbesucher werden gebeten, mindestens 1,5 m Abstand zu anderen Personen zu halten.

Darüber hinaus sollte schon im Eigeninteresse auf den sonst üblichen Plausch verzichtet werden.

„Wenn dies beachtet wird, kann der Wochennmarkt erhalten bleiben und weiterhin einen Beitrag für die sehr geschätzte Versorgung mit hochwertigen Lebensmitteln in Gunzenhausen leisten“, so der Bürgermeister.

Kein AST mehr

AST-Betrieb in Treuchtlingen und Weißenburg wird eingestellt

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation wird der Betrieb der Anrufsammel-Taxis in Treuchtlingen und Weißenburg ab Samstag, den 28. März 2020, vorübergehend eingestellt. Dies haben die beiden Betreiber, die Taxizentrale Weißenburg und Treuchtlingen, beim Landratsamt beantragt.

Sobald das Anrufsammel-Taxi in Treuchtlingen und Weißenburg wieder zur Verfügung steht, wird das Landratsamt die Öffentlichkeit informieren. In Gunzenhausen und Pleinfeld steht das Anrufsammel-Taxi derzeit auch weiterhin ohne Einschränkungen zur Verfügung.

Bretonisch mit Meerblick

Wohlfühlkrimi aus dem emons-Verlag

Am westlichsten Punkt der Bretagne im Finistère, Presqu’île de Crozon, liegt Camaret sur Mer, diesen Ort am Ende der Welt besucht die Autorin Gabriela Kasperski seit Jahren. In „Bretonisch mit Meerblick“ (der neue Krimi erscheint am 25. Mai 2020 im emons-Verlag) umzeichnet sie einen Krimischauplatz mit hohen regional Bezug. Das etwas rückständiges Fischerdorf Camaret sur Mer, der Fischfang, das sommerliche Muschelfester „Moules et Frites“, die bretonischen Tänze, der Einfluss der Kelten, die Menhire, dessen Sagen bilden die Kulisse für die spannende Unterhaltungslektüre mit viel Lokalkolorit.

Schokolade zum Frühstück, Intrigen frei nach Shakespeare, und tödliche Strömung: Mit dem Wohlfühlkrimi „Bretonisch mit Meerblick“ von Gabriela Kasperski startet eine neue fesselnde Krimireihe. Die Buchhändlerin Tereza Berger, vierzig, geschieden, süchtig nach Milchschokolade, erbt ein Haus in der Bretagne, auf der malerischen Presqu’île de Crozon. Es entpuppt sich als neobretonische Bruchbude an der Dorfstraße von Camaret sur-Mer.

Trotzdem ist es Liebe auf den ersten Blick – hier will sie sich den Traum einer eigenen Buchhandlung erfüllen. Als ein Deutscher, der das Künstlerdorf zu einer Touristenattraktion machen wollte, tot am Strand gefunden wird, gerät Tereza unter Verdacht. Irgendjemand will sie aus dem Dorf vertreiben. Doch das weckt Terezas Kampfgeist. Sie stellt eigene Nachforschungen an, entdeckt eine mordsmässig schöne Landschaft, eine keltische Sage und ein gefährliches Beziehungsgeflecht. Die liebenswert chaotischen Detektivin Tereza Berger verliebt sich in die atemberaubende Halbinsel mit tödlicher Strömung am Ende der Welt.

Tereza Berger, vierzig, geschieden, süchtig nach Milchschokolade, erbt ein Haus in der Bretagne, auf der malerischen Presqu’île de Crozon. Es entpuppt sich als neobretonische Bruchbude an der Dorfstraße von Camaret‑sur-Mer. Trotzdem ist es Liebe auf den ersten Blick – hier will sie sich den Traum einer eigenen Buchhandlung erfüllen. Als ein Deutscher, der das Künstlerdorf zu einer Touristenattraktion machen wollte, tot am Strand gefunden wird, gerät Tereza unter Verdacht. Irgendjemand will sie aus dem Dorf vertreiben. Doch das weckt Terezas Kampfgeist …

Gabriela Kasperski war als Moderatorin im Radio- und TV‑Bereich und als Theaterschauspielerin tätig. Heute lebt sie als Autorin mit ihrer Familie in Zürich und ist Dozentin für Synchronisation, Figurenentwicklung und Kreatives Schreiben.

Gabriela Kasperski: “Bretonisch mit Meerblick”, Kriminalroman, Broschur, 256 Seiten, ISBN 978-3-7408-0796-2, 12 Euro.

Gewinner und Verlierer

Die Spitzenkandidaten im Vergleich

Wie haben die Spitzenbewerber der Parteien bei der letzten Stadtratswahl abgeschnitten? Das Licht fällt zunächst auf Dr. Werner Winter, den Fraktionschef der Freien Wähler. Der Unterwurmbacher steigerte seinen persönlichen Stimmenanteil von 2689 (2014) auf 4120 Stimmen. Das sind sage und schreibe 53,2 Prozent mehr. Hinter ihm rangiert Werner Falk von der FDP, der seinen Anteil von 1928 auf 2817 Stimmen erhöhte, was einem Zuwachs von 31,5 Prozent entspricht. Peter Schnell, der Fraktionschef der Grünen, stockte von 2102 auf 2657 Stimmen und kommt somit auf eine Zuwachsquote von 26,4 Prozent. 

Auf der Verliererseite stehen Angela Schmidt, die Fraktionsvorsitzende der SPD. Sie büßte 23,8 Prozent der Stimmen (3175 statt 4172 vor sechs Jahren) ein.  Mit einem Minus von 11,8 Prozent abfinden muss sich Manfred Pappler, der Fraktionschef der CSU.  Sein Anteil reduzierte sich von 3569 auf 3146 Stimmen.  Zu berücksichtigen ist bei diesen Zahlen, dass die Wahlbeteiligung, also die Zahl der Wähler, vor sechs Jahren zwei Prozent höher lag als 2020. Für den einen ist das eine positive Aussage, für den anderen eine negative. Für Linke/Patrioten gibt es keinen Vergleichsmaßstab, da sich die Liste heuer das erste Mal an der Stadtratswahl beteiligte.

… und bei der Kreistagswahl

Bei einem Vergleich der Ergebnisse der Kreistagswahl ist zu berücksichtigen, dass der bisherige Fraktionschef Peter Gallenmüller heuer nicht mehr dabei war, auch nicht Erkan Dinar von den Linken.  Der Zahlen sind absolut vergleichbar, denn die Zahl der Wähler war 2014 und 2020 fast gleich. Joachim Federschmidt, der Fraktionschef der SPD, stürzte von 20267 auf 12045 Stimmen ab, was einer Quote von 40,5 Prozent entspricht.  Noch schlimmer erwischte es Sigrid  Niesta-Weiser von der FDP. Sie erhielt zwar 17 Prozent mehr Stimmen (5895 gegenüber 4878), schied aber trotzdem aus, weil Werner Falk ein Plus von 38,7 Prozent (7342 statt 4494) für sich verzeichnen konnte. Mit 7,1 Prozent weniger Stimmen (12276 gegenüber 13216 vor sechs Jahren) muss sich Josef Miehling, der Fraktionschef der Freien Wähler, zufrieden geben.  Seine Landratskandidatur verschaffte Reinhard Ebert von der ÖDP ein sattes Plus von 43,9 Prozent (10632 statt 7388).