Essen in Franken

Wanderausstellung vom 7. Februar bis 19. April 2020 im Hirtenmuseum


„Festtagsschmaus und Einheitsbrei – Essen in Franken von
den Römern bis heute“ nennt sich eine von der Bezirksheimatpflege konzipierte Wanderausstellung, die vom 7. Februar bis zum 19. April im Deutschen Hirtenmuseum in Hersbruck zu sehen ist.

Essen geht uns alle an und Ernährung ist ein weites Feld, insbesondere über die Jahrhundert betrachtet. Was und wie wir heute essen und trinken, ist das Ergebnis zahlreicher Umstände, die über Jahrhunderte hinweg auf unsere Gesellschaft eingewirkt haben und wirken. Der soziale Status und die kulturell Zugehörigkeit bestimmen nicht erst seit dem Mittelalter die unterschiedlichen Ernährungsweisen. Die Veränderung von Ernährungsgewohnheiten spiegelt historische Entwicklungen und gesellschaftliche Zustände wider. Warenversorgung und Zubereitungsarten sind abhängig von der Region, von kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen sowie von technischen Neuerungen. Die Ausstellung geht der Frage nach, was die typisch fränkische Küche ist, seit wann es diese gibt und was eigentlich die Franke essen oder gegessen haben. Dabei wird ein Bogen über die verschiedenen zeitlichen Epochen und sozialen Schichten gespannt.

Bezirkstagspräsident Armin Kroder und Hersbrucks Bürgermeister Robert Ilg eröffnen die Wanderausstellung „Festtagsschmaus und Einheitsbrei – Essen in Franken von den Römern bis heute“ offiziell am Donnerstag, 6. Februar um 18.30 Uhr im Deutschen Hirtenmuseum, Eisenhüttlein 7, Hersbruck.
Die wissenschaftliche Einführung übernimmt Kulturdirektorin und Bezirksheimatpflegerin Dr. Andrea M. Kluxen.

Zur Aussstellung erscheint ein Buch

„Festtagsschmaus und Einheitsbrei. Ernährung in Franken von
der Antike bis zur Gegenwart.“ So war eine wissenschaftliche Tagung anlässlich des Tags der Franken 2018 überschrieben, bei der es darum ging,
wie Franken zu seiner kulinarischen Identität gekommen ist, seit wann es
diese gibt und wie Franken im Laufe der Geschichte gegessen hat. Nun ist
im Nachgang dazu das gleichnamige Buch erschienen. Die Herausgeberinnen Dr. Andrea M. Kluxen, Kulturdirektorin und Bezirksheimatpflegerin, und ihre Stellvertreterin Julia Krieger, die schon die Tagung organisiert hatten, haben in dem 432 Seiten starken Band (Hardcover) die seinerzeit gehaltenen Referate zusammengefasst und um weitere Aufsätze ergänzt.
Mit seinen 19 Beiträgen spannt das Buch den Bogen von der Antike bis in
die Gegenwart und es liefert zugleich einen Überblick über wechselnde
Ernährungssituationen in verschiedenen Epochen und sozialen Schichten.
Konkret in den Blick genommen werden dabei auch typisch fränkische
Speisen mit ihrem historisch-kulturellen Kontext. Das Buch „Festtagsschmaus und Einheitsbrei. Ernährung in Franken von der Antike bis zur Gegenwart“ ist bei Ergon erschienen, einem Verlag in der Nomos Verlagsgesellschaft.
Es ist im Buchhandel erhältlich (ISBN 978-3-95650-614-7) und kostet 25 Euro.

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