Monthly Archives: Juli 2019

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Piratenfahrten jetzt auch am Mittwoch

Neuerung auf der MS Altmühlsee

Im Sonnenmonat August gibt es eine Neuerung bei den Piratenfahrten auf der MS Altmühlsee. Zu den an Dienstagen und Freitagen durchgeführten Piratenfahrten werden ab dem 7. August auch mittwochs die abenteuerlichen Piratenfahrten angeboten. Wie gehabt heißt es ab 16.20 Uhr Leinen los. Der Kartenvorverkauf beginnt bereits ab 15 Uhr an der Anlegestelle Schlungenhof. Wer möchte, kann sich ab 15 Uhr schon als Pirat schminken lassen. Foto: ZVA

Gespensterfahrt auf der MS Altmühlsee

Am 5. August lädt die MS Altmühlsee zu einer besonderen Veranstaltung ein: zur Gespensterfahrt. Bei dieser Familienfahrt befreien die mutigen Geisterjäger die Gespenster von ihrem Fluch. Die Nachtschifffaht ist spannend und aufregend. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Leinen los heißt es um 21 Uhr an der Anlegestelle Schlungenhof. Die Veranstaltung dauert 1 ½ Stunden.

Musikalische Abendfahrt mit der Gunzenhäuser Blous‘n

Am Freitag, 2. August um 19.30 Uhr sticht die MS Altmühlsee mit der Gunzenhäuser Blous’n und hoffentlich vielen gut gelaunten Gästen in See. Geboten wird eine stimmungsvolle musikalische Schifffahrt. Die Gunzenhäuser Blous’n ist eine 14-köpfige Blasmusikgruppe aus dem Herzen des Fränkischen Seenlandes. Mit ihrer jungen und dynamischen Art wollen sie die traditionelle Blasmusik auf frische und lebendige Weise bewahren. Weiche, melodische Polkas zum Träumen aus dem Egerland, gemütliche Schunkel-Ländler aus Bayern, schmissige Märsche aus Habsburger Zeiten und typisch fränkische Zwiefache für die fortgeschrittenen Tänzer finden sich im Programm. Der Preis beträgt 12 Euro pro Person. Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Dauerkarten für die Eisbahn

„Die Geschenkidee zur heißesten Zeit des Jahres“

Ab Donnerstag, 1. August, läuft der Vorverkauf für die Eisbahn-Dauerkarten. Ab 22. November bis zum 6. Januar 2020 lädt unter dem Motto „Heiß auf Eis“ die 300 Quadratmeter große Eisbahn mitten im Stadtzentrum zum Schlittschuhlaufen, Party machen und Eisstockschießen ein.

Auch wenn man bei „Eis“ derzeit wohl eher an eine süße, kühle Leckerei in der Waffel als an winterliches Schlittschuhvergnügen denkt, laufen die Planungen für unsere Eisbahn am Marktplatz bei Wirtschaftsförderung und Citymanagement bereits auf Hochtouren.

Was liegt also näher, als sich schon frühzeitig eine Dauerkarte zu sichern oder als Überraschung – zum Beispiel zum Geburtstag oder zum Schulanfang – zu verschenken. Die Dauerkarten können ab dem 1. August bei den Verkaufsstellen Sport Heinrich und Intersport Steingass zum Preis von 25 Euro für Kinder und Jugendliche und von 45 Euro für Erwachsene erstanden werden.

Die Stadtwerke Gunzenhausen stellen zwei Wertkarten im Wert von jeweils 50 Euro für das Juramare zur Verfügung Die Karten werden am Abschlusstag der Eisbahnsaison unter allen Dauerkartenbesitzern verlost. Mit etwas Glück verschafft eine Dauerkarte der Eisbahn auf diese Weise doppelten Spaß.

Lechner-Preis wird vergeben

Tennisclub Treuchtlingen ist heuer ausgesucht worden

Nach dem verdienstvollen Landagsvizepräsidenten Ernst Lechner ist der Preis der CSU benannt.

Der CSU-Kreisverband Weißenburg-Gunzenhausen hat den Ernst-Lechner-Preis mittlerweile zum vierten Mal vergeben. Preisträger in diesem Jahr war der Tennisclub des ESV-Treuchtlingen für sein Projekt „Sport nach 1 in Schule und Verein“.
Der Kreisvorsitzende Manuel Westphal konnte neben zahlreichen Vertretern aus der Politik, Mitgliedern des Tennisclubs auch Frau Anneliese Lechner die Ehefrau des früheren Landtagsvizepräsidenten und Namensgebers der Auszeichnung mit weiteren Familienmitgliedern willkommen heißen.
Er hob hervor, dass es Ernst Lechner während seiner Zeit als Abgeordneter immer darum gegangen sei auf der einen Seite die „großen Linien“ zu bestimmen, wie dies bei der Errichtung des Fränkischen Seenlands oder der Einführung des Dorferneuerungsprogramms der Fall gewesen sei, auf der anderen Seite seien ihm aber auch Dinge des Alltags wichtig gewesen. Er wollte immer näher am Menschen sein. Dazu gehörte auch, dass er immer ein offenes Ohr für ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger hatte. Gerades deswegen sei er als Namensgeber so geeignet.
Mit dem diesjährigen Preisträger habe man wieder eine Organisation gefunden, die hier hervorragend mit dazu passt, die aber auch ein Beispiel für die tolle Arbeit in vielen Sportvereinen sei, bei denen Kinder und Jugendliche seit jeher eine besondere Rolle spielen.
Im Folgenden stellte Herbert Tschepa die Arbeit des Tennisclubs beim Projekt „Sport nach 1 in Schule und Verein“ vor.
Er erläuterte, dass seit 2007 die Tennisabteilung des ESV Treuchtlingen nun mit der Grundschule Treuchtlingen und der Senefelder Schule kooperiere. 2012 habe man begonnen auch Kindergärten einzubinden.
Ein besonderer Schwerpunkt des Projekts sei der Ansatz, dass man auch Kinder aus sozial schwächeren Familien und mit Migrationshintergrund einbinde. Es bestehe auch die Möglichkeit, Kinder an den Sport heranzuführen ohne Zwang zur Vereinsmitgliedschaft.
Die Übergabe der Urkunde und des Preisgeldes von 500,00 EUR nahm dann der Kreisvorsitzende Manuel Westphal gemeinsam mit seinen Stellvertretern Anita Dollinger, Kristina Becker, Alexander Höhn und Friedrich Kolb vor. Kristina Becker machte dabei noch darauf aufmerksam, dass den Kindern bei diesem Projekt nicht nur ein wertvoller sportlicher Ausgleich gewährt wird, sondern auch Kameradschaft, Werte und Disziplin nahegebracht werden.
Frau Brigitte Brand als Kreisvorsitzende des BLSV hob hervor, dass das besondere des Projekts seine bereits lange Laufzeit sei und man mit dies mit starkem persönlichen Einsatz und großem zeitlichen Aufwand stemme.
„Gerade auch unsere Region lebt von dem enormen ehrenamtlichen Engagement, das hier im Tennisclub in Treuchtlingen gezeigt wird. Der Tennisclub steht dabei stellvertretend für eine Vielzahl an Vereinen, die sich um unsere Kinder und Jugendlichen kümmern“, sagte Westphal.

JU auf Besuchstour

Junge Union im Speedfitness-Studio

Am Mittwoch, 7. August, finden die beiden Betriebsbesichtigungen im unmittelbaren Anschluss und Zusammenhang sowie ein Biergartengespräch im Anschluss mit unserem MdB Artur Auernhammer und  MdL Manuel Westphal ab 16 Uhr statt:

 16 Uhr: Besichtigung des Neubaus von Speedfitness im Speedfitness, Richard-Stücklen-Straße 8 in 91710 Gunzenhausen

17.15 Uhr: Besichtigung des vereinseigenen Fitnessstudios des TV Gunzenhausen sowie der TV-Anlage beim TV 1860 Gunzenhausen e.V., Otto-Dietrich-Straße 3 in 91710 Gunzenhausen

18.30 Uhr: Biergartengespräch im Falkengarten im Markgräflichen Hofgarten, Dr.-Martin-Luther-Platz 4, 91710 Gunzenhausen

An diesem Abend wird die Gruppe „Fear Beer“ im Falkengarten spielen und wir werden zwei reservierte Tische haben!

Weniger Erträge für Stadtwerke

Geschäftsführer Dücker: Um 3,3 Prozent sind sie zurückgegangen

Müssen die Stadtwerke Gunzenhausen, eine hundertprozentige Tochter der Stadt, künftig regelmäßig mit einem Jahresfehlbetrag rechnen?  Zweiter Bürgermeister Dr. Hans-Peter Neumann (SPD) geht davon aus.  Für 2018 beläuft sich der Fehlbetrag auf 817742 Euro. Demnach verringern sich die Umsatzerlöse von 21,8 Millionen Euro in 2017 auf 21,1 Millionen Euro in 2018.

Geschäftsführer Roland Dücker erklärte im Stadtrat, der Rückgang gehe eindeutig auf das Konto der Stromversorgung (542000 Euro weniger).  Die Gesamtabgabe von elektrischer Energie ist um sieben Prozent auf 55987 MWh gesunken. Das ist ein Ergebnis des freien Markts. Von der Gesamtabgabe beziehen sich 60 Prozent auf Sondervertragskunden.

Ähnlich ist die Situation auf dem Gasmarkt. Auch hier muss festgestellt werden, dass 10-15 Prozent der Gunzenhäuser Haushalte ihr Gas von anderen Anbietern beziehen als den Stadtwerken. Deshalb ist 2018 der Netezabsatz vobn Erdgas um sieben Prozent gesunken (auf 164367 MWh). Entsprechend haben sich Umsatzerlöse um 7,6 Prozent auf 3,5 Millionen Euro reduziert.

Erhöht hat sich die Wasserabgabe, und zwar um 2,1 Prozent auf 766473 cbm. Die Stadtwerke haben noch 3400 Kunden, die sich über den seit 2011 unveränderten Wasserpreis freuen dürfen.

Gesunken, und zwar um 14 Prozent, ist der Wärmeverkauf. 93 Prozent gingen innerbetriebglich an das Waldbad am Limes.

Nicht den Vorjahreswert (2017) von 276723 Fahrgästen erreicht hat 2018 mit 251532 Fahrgästen der Stadtbusverkehr. Seit 2019 gibt es zusätzlich zu den beiden Stadtbuslinien, die halbstündlich verkehren, den Rufbus, der alle Ortsteile anbindet. Das ist ein Pilotprojekt  für den ganzen Landkreis und gilt fünf Jahre. Die Erlöse aus dem Stadtbusverkehr beziffern sich auf 270000 Euro (Vorjahr 293000 Euro).

Umbaubedingt verzeichnete das Hallenbad „Juramare“ 87013 Besucher (2017: 89088). Es war 104 Tagen geöffnet, das Saunadorf an 310 Tagen. 41308 Besucher leisteten sich eine Schwitzkur (im Jahr zuvor: 44773).  Diese Werte entsprechen einer täglichen Besucherzahl von 439 im Hallenbad und 125 in der Sauna. Die Umsatzerlöse haben sich leicht auf 656000 Euro erhöht. Müßte sich das Hallenbad rein aus den Eintrittsgeldern finanzieren, denn würde dies ein Eintrittsgeld von 7,26 Euro pro Besucher ergeben. Das Waldbad am Limes war an 128 Tagen geöffnet. 85149 Besucher wurden gezählt (2017: 69551). Das ergibt einen Durchschnitt von 665 Besuchern täglich. Die Einnahmen: 250000 Euro.

WERNER FALK

 

Mehr Gewerbesteuer

Positive Einschätzung der Stadtfinanzen durch den Kämmerer

Die städtischen Finanzen stellen sich zur Halbzeit des Haushalts 2019 durchaus positiv dar. Wie Stadtkämmerer Werner Stützer in der letzten Sitzung darlegte, verbessert sich der Verwaltungshaushalt um 1,4 Millionen Euro, so dass anstatt der 2,6 Millionen Euro nunmehr vier Millionen Euro aus dem Verwaltungsetat dem Vermögensbudget zugewiesen werden können. Das tut gut, denn es gibt viele Investitionen zu finanzieren. Die Verbesserungen (1,6 Mio) sind hauptsächlich bedingt durch die geringere Kreisumlage (647000 Euro weniger) und die 300000 Euro an vermehrten Schlüsselzuweisungen des Staats. Auf der anderen Seite gibt es Verschlechterungen (22000 Euro), die auf die erhöhten Betriebskostenzuschüsse (150000 Euro) für die Kindergärten und –Horte zurückzuführen sind. Wie Bürgermeister KH Fitz bemerkte, zahlt die Stadt allein an die Kindergärten im Jahr 2,3 Millionen Euro für deren Unterhalt.

Im Vermögenshaushalt gibt es nach einem halben Jahr die Erkenntnis für den Kämmerer, dass ein Mehrbedarf von 680000 Euro besteht, andererseits sind aber auch Minderausgaben von 750000 Euro zu verzeichnen. Der Mehrbedarf bezieht sich zum Teil auf die Sanierung des Pausenhofs der Stephanischule (180000 Euro mehr).

Positiv ist, dass sich die Wirtschaft im Jahr 2019 sehr gut entwickelt. Das  führt dazu, dass die Stadt anstelle der zunächst geplanten acht Millionen nunmehr 8,9 Millionen Euro einnehmen wird.

214000 Euro kostet der Neubau des WC-Gebäudes am Schießwasen als Ersatz für das Oktogon, das im Zuge des Stadthallenbaus entfernt werden musste. Da nach dem Willen des Bauausschusses gegenüber der ursprünglichen Planung eine zusätzliche WC-Kabine gebaut wird, erhöhen sich die ursprünglich geschätzten Kosten von 140000 Euro auf 214000 Euro.

WERNER FALK

Sanierung kann beginnen

„Insel auf der Au“ ist das Altlasten-Untersuchungsgebiet in Gunzenhausen

Die älteren Gunzenhäuser können sich noch an den Müllplatz erinnern, auf dem heute im wesentlichen der FC Gunzenhausen seine Sportanlage hat. Wohl den wenigsten war damals – und ist es heute – der Name des Areals bewusst: Insel auf der Au. Umso verwunderter sind die Gunzenhäuser, jetzt im Zusammenhang mit der Altlastensanierung diesen Ortsbegriff zu hören. Wie dem auch sei: Im Boden hat sich unter einer rund drei Meter dickend Schicht aus Bauschutt der frühere Hausmüll der Gunzenhäuser verdichtet, der in den Jahren angekarrt wurde, als es noch keine geregelte Entsorgung gab.

Die Fachleute der Gesellschaft für Altlastensanierung in Bayern (GAB) haben jetzt dem Bauamt der Stadt einen Bericht über die Sanierung von 2000 bis 2018 übergeben, den der stellvertretende Bauamtsleiter Thomas Hinterleitner in der letzten Sitzung des Stadtrats erläutert. Demnach gibt es auf dem Gelände rund 100000 cbm Hausmüll und 50000 cbm Bauschutt. Die Experten haben für Gunzenhausen eine gute Nachricht: Zur Sanierung muss kein Bodenaustausch erfolgen, sondern nur eine Deponiegasentsorgung. Überdies wird es ein Grundwassermonotoring geben.  Bisher ist der Bereich schon beobachtet worden, weshalb Leitungen im Erdreich verlegt sind. Sie werden nun vernetzt und von einem Abgabepunkt aus wird das Gas der Kläranlage zugeführt, wo es wirtschaftlich eingesetzt werden kann. Die Kosten hat die GAB mit 739000 Euro beziffert. Die Stadt hat ihren Anteil, 150000 Euro, bereits in der zurückliegenden Jahren geleistet, so dass jetzt keine weiteren Kosten mehr für sie anfallen. Das ist die zweite gute Nachricht.

Altmühlsee-Festspiele beendet

Ausklang mit einem besonderen Konzert

Einmal nicht mit einem Sängertreffen oder einem Instrumentalkonzert gingen die Altmühlsee-Festspiele zu Ende, sondern mit einer Percussion-Show von Felix Bratfisch, Wolfgang Fischer, Aron Hantke und Julian Rothenaicher von der Musikhochschule Nürnberg. Die eher ungewöhnlichen Töne kamen am Ufer des Altmühlsees bei den 160 Gästen bestens an. Die musikalische Leitung hatte hingegen ein Einheimischer: Studiendirektor Stefan Hofmann (Büchelberg), der in der Regional als Chef des Fränkischen Seenland-Kammerchors bestens bekannt ist.

Das Quartett”Beatronome” genoss die herrliche Kulisse direkt am Altmühlsee-Südufer bei sommerlichen Abendtemperaturen und einem stimmungsvollen Sonnenuntergang. Zweckverbandsvorsitzender Karl-Heinz, der Muhrer Bürgermeister Dieter Rampe und auch der musikalische Leiter Stefan Hofmann erlebten mit den Gästen einen wunderschönen Ausklang der diesjährigen Festspielsaison.

Das Team der Schlungenhöfer Seenland-Gastronomie um Andreas Talar war sehr bemüht, die Gäste nicht auf dem Trockenen sitzen zu lassen.

Foto: FR Presse

Vielseitige Seminare für Azubis

Landkreisunternehmer unterstützen die Aktion

Insgesamt 74 Auszubildende aus 19 Unternehmen haben an der dritten AzubiWerkstatt teilgenommen. Landrat Gerhard Wägemann überreichte zum Abschluss die Teilnehmerzertifikate. Foto: Felix Oeder/Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen

Bereits zum dritten Mal wurde in Altmühlfranken die AzubiWerkstatt durchgeführt. Von Oktober 2018 bis Juli 2019 haben 74 Auszubildende an den kostenfreien Seminaren teilgenommen. Unternehmen aus dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen unterstützen das Konzept.

Über die AzubiWerkstatt altmühlfranken können junge Menschen in Ausbildung insgesamt zehn Seminare zu unterschiedlichen Themen besuchen und so ihr Wissen erweitern. Das Themenspektrum reicht von Business Knigge & Fit am Arbeitsplatz, IT-Sicherheit bis hin zu Zeitmanagement oder Leben ist Veränderung. Die Seminare werden von regionalen Unternehmen angeboten. Nach den Vorträgen werden die Inhalte in Gruppen- und Einzelübungen vertieft.

Insgesamt haben 19 Unternehmen mit 74 Auszubildenden an der dritten AzubiWerkstatt teilgenommen. Aufgrund der vielen Anmeldungen wurde das bisherige Konzept mit zwei Gruppen an zwei Vormittagen, auf drei Gruppen an eineinhalb Tagen ausgedehnt. „Die noch größere Beteiligung zeigt, dass die AzubiWerkstatt zu einem zukunftsfähigen Erfolgskonzept geworden ist“, so das Fazit von Weißenburg-Gunzenhausens Landrat Gerhard Wägemann.

„Besonders erfreulich ist, dass es gelungen ist, die Wünsche der Teilnehmer aus der letzten AzubiWerkstatt mit einfließen zu lassen“, erläutert die Koordinatorin Greta Weisenseel von der Zukunftsinitiative altmühlfranken am Landratsamt. So konnte beispielsweise der Wunsch nach einem Kennenlern-Treffen zu Beginn mit dem Adventure Campus in einem Teambildungsseminar umgesetzt werden. Auch für die Themenwünsche „Rechte und Mitsprache im Unternehmen“ oder „Gesprächs- und Konfliktführung“ haben sich Unternehmen gefunden, die bereit waren, Seminare hierfür auszuarbeiten.

Landrat Gerhard Wägemann freute sich über das rege Interesse an der Seminarreihe: „Die Auszubildenden lernen in der AzubiWerkstatt nicht nur für ihren Ausbildungswerdegang, sondern auch für den privaten Alltag.“ Zum offiziellen Abschluss erhielten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Zertifikat über die besuchte Veranstaltung.

Auch im nächsten Jahr wird die AzubiWerkstatt wieder durchgeführt. Alle ausbildenden Betriebe in Weißenburg-Gunzenhausen sind mit ihren Azubis dazu eingeladen, mitzumachen. Die Inhalte und Rahmenbedingungen werden in Abstimmung mit den teilnehmenden Unternehmen festgelegt. Dafür gibt es vorab ein Planungstreffen, bei dem insbesondere die Seminarthemen ausgewählt und unter den Unternehmen aufgeteilt werden. Die Kick-Off-Veranstaltung ist am Donnerstag, den 05. September 2019, um 17 Uhr, im Sitzungssaal des Landratsamtes in Weißenburg.

Interessierte Betriebe können sich an Frau Weisenseel telefonisch unter 09141 902-289 oder per Mail an greta.weisenseel@altmuehlfranken.de wenden und informieren.

Geld für die Wülzburg

 Über 800000 Euro aus Entschädigungsfonds

Die Stadt Weißenburg erhält für die Sanierung der Festung Wülzburg 820.000 Euro aus dem Entschädigungsfonds. Dies hat Kunstminister Bernd Sibler dem Stimmkreisabgeordneten Manuel Westphal mitgeteilt. Gemeinsam mit den Mitteln, die die Regierungsparteien im Doppelhaushalt 2019/20 für die Wülzburg zur Verfügung stellen, stehen somit über 900.000 Euro für die Festung bereit.

 Die Festung Wülzburg ist im 16. Jahrhundert in zwei Bauphasen entstanden und konnte bis heute größtenteils erhalten bleiben. „Für Gäste und Einheimische ist die Wülzburg ein schönes Ausflugsziel, das wichtige Stationen der Weißenburger Geschichte widerspiegelt, aber auch einen herrlichen Blick auf unsere Region freigibt. Der Erhalt eines solch einzigartigen Denkmals ist ein großes Ziel des Freistaates Bayern“, bekräftigt Manuel Westphal.

Bei den aktuellen Sanierungsmaßnahmen wird ein Schwerpunkt auf das Mauerwerk gelegt: Schadhaftes Mauerwerk wird abschnittsweise saniert, Verzahnungen von äußerer und innerer Mauerwerkschalen werden wiederhergestellt, Plattformen und Bastionen werden gegen Oberflächenwasser abgedichtet, die Mauerkronen werden repariert und fehlende Abdecksteine erneuert. Das Landesamt für Denkmalpflege begleitet diese Maßnahmen fachlich.

„Die Mittel sind für die Sanierungsmaßnahmen an der Wülzburg richtig eingesetzt. Über Jahre hinweg hat die Festung nie an Bedeutung verloren und besitzt bis heute eine ortsbildprägende Wirkung für die Stadt Weißenburg“, betont der Abgeordnete.

Der Entschädigungsfonds wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst verwaltet und gemeinsam vom Freistaat und den Kommunen getragen.