Monthly Archives: Januar 2019

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Letzter CMT-Auftritt

Katharina Strobl und Landrat Gerhard Wägemann zu Gast am Messestand

Letztes CMT-Foto mit der 2. Fränkischen Seenlandkönigin: Seenland-Geschäftsführer Hans-Dieter Niederprüm und seine Stellvertreterin Karolin Hofmann, Nina Maurer von der Stadt Wassertrüdingen, Katharina Strobl, Landrat Gerhard Wägemann sowie Marianne Gempel und Melanie Schröder von der Gemeinde Pfofeld (von links).

Einmal noch in die maßgeschneiderte fränkische Tracht schlüpfen, die Schärpe umlegen und das Krönchen aufsetzen: Für Katharina Strobl war es der letzte CMT-Besuch als amtierende Fränkische Seenlandkönigin. Der Auftritt auf Deutschlands besucherstärkster Touristik-Publikumsmesse gehört seit drei Jahren zu den Höhepunkten im Terminkalender der Röttenbacherin, die seit 2017 als Markenbotschafterin für ihre Heimat unterwegs ist. Doch Zeit, um in Wehmut zu verfallen, hatte sie nicht, als sie zusammen mit Landrat Gerhard Wägemann, dem Vorsitzenden des Tourismusverbandes Fränkisches Seenland, den Seenland-Stand in Stuttgart besuchte.

Mit ihrer auffälligen Tracht weckte die junge Frau sofort die Neugier der Messebesucher. Nach über zwei Jahren im Amt fiel es Katharina Strobl natürlich leicht, deren Fragen umfassend und beherzt zu beantworten. Am Stand des Fränkischen Seenlands herrschte großer Andrang – und das nicht nur beim Besuch der Seenlandkönigin. Insgesamt mehr als 260.000 Reiselustige kamen 2019 zur CMT, um sich über Urlaubsziele und Angebote zu informieren. Das Fränkische Seenland nutzte diese Plattform unter anderem, um für den neuen Fränkischen WasserRadweg zu werben. Diese rund 450 Kilometer lange Fernstrecke für Radler, die auch durch die Nachbarregionen Naturpark Altmühltal, Bayerischer Jura und Romantisches Franken führt, wird am 21. Juni 2019 im Rahmen der Gartenschau „Natur in Wassertrüdingen“ offiziell eröffnet. Viele CMT-Besucher zeigten sich interessiert und nahmen den Eröffnungsflyer zur Strecke mit.

Gefragt war außerdem die neue Gruppenbroschüre, die Landrat Wägemann und Katharina Strobl auf der Messe vorstellten. So fiel die Bilanz am Ende für alle positiv aus: Das Team des Fränkischen Seenlands freute sich über das große Interesse der alten und neuen Seenland-Fans und die Seenlandkönigin genoss einen erlebnisreichen Abschiedsauftritt in Stuttgart.

Auftakt der Medienwelten-Reihe

Hitzige Diskussion zum Zukunftsroman “Die Optimierer”

Büchereileiterin Carolin Bayer, Autorin Theresa Hannig, der frühere Vorsitzende Martin Bosch und die aktuelle Bürgernetzverein-Vorsitzende Monika Wopperer. Foto: G. Gutmann

Wie wird sie aussehen, die digitale Zukunft? Wie sollen wir uns und die künftigen Generationen vorbereiten? – Mit solchen Fragen setzt sich die Veranstaltungsreihe „Medienwelten“ von Bürgernetzverein und Stadt- und Schulbücherei  seit Jahren auseinander. Der diesjährige Vortragsturnus begann diesmal mit der Lesung aus dem Zukunftsroman „Die Optimierer. Die junge Autorin Theresa Hannig entwirft dort ein düsteres Zukunftsszenario einer gut gemeinten, aber in eine Diktatur abdriftenden Gesellschaft. Mit ihrer Roman-Dystopie traf sie den Nerv der Zuhörerinnen und Zuhörer und es startete eine angeregte Diskussion.

Mit Theresa Hannig begrüßte Büchereileiterin Carolin Bayer eine Autorin, die ihren Science-Fiction-Roman mit allerhand Fachwissen unterlegen kann. Die in der Nähe von München lebende Autorin studierte Wirtschaft, Politik und Philosophie und war einige Jahre als Software-Entwicklerin tätig. Derzeit arbeitet sie an einem zweiten Roman, der in der gleichen fiktiven Gesellschaft angesiedelt ist.

Im Jahr 2052 hat sich in der Bundesrepublik Europa eine „Optimalwohl-Ökonomie“ etabliert. Über den Abschied vom Wachstumsgedanken und der ökologischen Ausbeutung der Erde durch den einstigen „Globitalismus“ verabschiedet.

Fleischkonsum ist laut den sogenannten „guten Gesetzen“ verboten. Hier werden die Bürgerinnen und Bürger rund um die Uhr überwacht und machen sich dank ihrer Kommunikationslinse selbst zu Werkzeugen dieser Überwachung. Die Agentur für Lebensberatung sucht für jede Person den richtigen Arbeitsplatz.  Wer nicht ins Bild passt oder durch Roboter ersetzt werden kann, dem droht die sogenannte „Kontemplation“ – ein beschönigender Begriff für solche, die Wirtschaft und Gemeinschaft keinen Nutzen bringen. Theresa Hannigs Protagonist Samson Freitag ist als Lebensberater zunächst ein glühender Befürworter dieses Systems, ehe er selbst in die seelenlosen Mühlen von lückenloser Kontrolle und Überwachung gerät.

Das Publikum in der Stadt- und Schulbücherei wurde allein durch die recht plastischen Begrifflichkeiten schon auf Diskussionsthemen wie Datenschutz, Überwachung und Bürgerrechte eingestimmt: Im Roman gibt es ein eine „Generalanalyse der Volksbewegungen“, Zwangsvegetarisierung, Sozialpunkte für wertvolle Dienste an Mensch und Gesellschaft, Roboter, die ungefragt Servicedienste anbieten, und eben jene auf Optimierung getrimmte Agentur für Lebensberatung, die diktatorisch jedem und jeder einen Platz fürs Leben im Wirtschafts- und Gesellschaftsgefüge zuweist.

Im Gespräch zeigte sich, dass Theresa Hanning sich im Hinblick auf das Thema Überwachung gar nicht so viel Neues ausgedacht hat. Vielmehr überspitzt sie so manche heute schon technisch mögliche Form der Kontrolle und zeigt, was passiert, wenn ein diktatorisches System diese Kontrolle übernimmt. Technisch ist vieles möglich, deshalb muss der Staat sich und Unternehmen beim Daten-Abgreifen beschränken. “Gehört es nicht zur Menschenwürde und zu den Freiheitsrechten, nicht überwacht zu werden?“ Einige Zuhörer stimmen zu und es stellt sich die Frage, ob tatsächlich der Einzelne noch bestimmt, was er von sich preisgeben will.

Theresa Hannig verweist an diesem Punkt der Diskussion auf die Fusion von Facebook und WhatsApp, für sie „eine der größten Privatsphären-Katastrophen“ schlechthin. Sie selbst nutzt WhatsApp bewusst nicht und macht klar: Viele nutzen diesen Messenger-Dienst wider besseren Wissens und tun so, als ob WhatsApp ein offizieller Kanal sei und keine private Firma. Warum müsste sonst jeder Nutzer sein Adressbuch freigeben, um überhaupt die App nutzen zu können. Eine Alternative wäre laut Hannig die Messenger-Dienste „Threema“ oder „Signal“. Diese sind werbefrei und lassen die Nachrichten verschlüsselt über die Server laufen, sodass keiner, auch der Bertreiber selbst nicht mitlesen könne. Einziger Haken: kommunizieren kann man nur mit Leuten, die ebenfalls diesen Dienst nutzen und das sind im Vergleich zu WhatsApp eben noch zu wenige.

Im Laufe der angeregten und von einem sehr interessierten Publikum mit vielfältigen Beiträgen angereicherten Diskussion ging es auch um Roboter als Arbeitsplatz-Vernichter, um künstliche Intelligenz, um Smartphone-Sucht und die aktuelle politische Entwicklung im Bereich Datenschutz. „Ihre Lesung hat uns aufgewühlt und nachdenklich gemacht“, konstatierte die Vorsitzende des Bürgernetzvereins Monika Wopperer und wies auf die nächste Vortragsveranstaltung der Medienwelten-Reihe hin: Am Donnerstag, 28. Februar, spricht der Experte für Kindermedien Thomas Feibel zum Thema „Jetzt pack doch mal dein Handy weg – wie wir unsere Kinder von der digitalen Sucht befreien“.

Bessere Hebammenversorgung

Gründerpaket für Hebammen geschnürt

„Heute haben wir im Bayerischen Landtag einen Dringlichkeitsantrag zum Gründungspaket für freiberufliche Hebammen eingebracht und die Staatsregierung aufgefordert, uns im Ausschuss für Gesundheit und Pflege über den Stand der Umsetzung zu berichten. Bereits bisher haben wir uns in Bayern intensiv für die Hebammenversorgung eingesetzt“, erklärt der Landtagsabgeordnete Manuel Westphal. Wie die flächendeckende Versorgung junger Mütter und junger Familien mit Hebammenhilfe sichergestellt werden kann, ist ein großes Anliegen der CSU-Fraktion.

Bereits im Dezember vergangenen Jahres hat der Ministerrat das „Gründerpaket für Hebammen“ beschlossen. Hebammen, die erstmalig eine freiberufliche Tätigkeit in Bayern aufnehmen, sollen zukünftig eine einmalige Unterstützung in Höhe von 5.000 Euro erhalten. Die Prämie soll ab September dieses Jahres ausbezahlt werden und einen Anreiz setzen, dass sich mehr Hebammen freiberuflich in Bayern niederlassen.

Zusätzlich erhalten alle in der Geburtshilfe tätigen freiberuflichen Hebammen seit dem 1. Oktober 2018 jährlich 1.000 Euro Hebammenbonus. Der Bonus wird gewährt, wenn die Hebamme mindestens vier Geburten im Kalenderjahr betreut.

Westphal verdeutlicht: „Das Berufsbild der Hebammen hat sich verändert, sie unterstützen Familien auch in der Zeit vor und nach der Geburt und übernehmen somit vermehrt Aufgaben, die früher im Familienverbund geleistet wurden. Hebammen sind auch wertvolle ‚Frühwarnsysteme‘ und stehen gegebenenfalls am Anfang einer Präventionskette im Interesse der Neugeborenen.“

Auch bei der oft diskutierten Haftpflichtprämie werden freiberuflich tätige Hebammen entlastet. Die Steigerungen der Berufshaftpflichtprämien werden durch die gesetzlichen Krankenkassen insgesamt vollständig ausgeglichen und auch die individuellen Aufwendungen für Berufshaftpflichtprämien in großem Umfang refinanziert. Ebenso werden Hebammen bei Behandlungsfehlern abgesichert und von der Gefahr persönlicher Haftung entlastet.

„Zukünftig soll außerdem die akademische Ausbildung von Hebammen unterstützt und Angebote dafür auf den Weg gebracht werden. Dies stellt einen wichtigen Schritt zur Sicherstellung einer dauerhaft flächendeckenden Versorgung dar. Der Hebammenberuf erfährt dadurch eine gesellschaftliche Aufwertung und gewinnt an Attraktivität. Die bereits bisher sehr gute Qualifizierung und Ausbildung von unseren Hebammen wird durch die Akademisierung noch verstärkt. Die Berufsfachschulen für Hebammen, die mit Krankenhäusern verbunden sind, werden des Weiteren wie Krankenhäuser finanziert und somit entlastet“, fügt Westphal hinzu und erklärt weiter: „Mit dem Zukunftsprogramm Geburtshilfe stärken wir zudem die wohnortnahe Geburtshilfe in Bayern. Landkreise und Kommunen werden hierbei in erheblichen Umfang unterstützt.“

„All diese Maßnahmen tragen dazu bei, dass der Hebammenberuf attraktiver wird und so flächendeckend eine wohnortnahe Versorgung sichergestellt werden kann. Die Arbeit der Hebammen ist gesellschaftlich unverzichtbar und muss sich heute wie in Zukunft lohnen. Hebammen leisten vor, während und nach der Geburt Großartiges für die Familien. Ihre Anstrengungen für die Gesundheit von Mutter und Kind sind unverzichtbar. Mit dem heutigen Dringlichkeitsantrag unterstreichen wir die Bedeutung dieses wichtigen Berufes“, erklärt der Landtagsabgeordnete abschließend.

JU spendet für Arme

Engagement junger Menschen gegen Altersarmut

Vorsitzender Manuel Blenk überreichte den Scheck an BM Fitz. Foto: Ingeborg Herrmann

Die junge Union des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen führt jährlich auf der Eisbahn die „Eisolympiade“ durch. Der Erlös kommt jedes Jahr einem guten Zweck zugute. In diesem Jahr haben sich die JU-Mitglieder für den Gunzenhäuser Verein „Hand in Hand gegen Altersarmut“ ins Zeug gelegt. Insgesamt kamen 1.050 Euro zusammen, die an den Vorsitzenden Bürgermeister Karl-Heinz Fitz übergeben wurden.

JU-Kreisvorsitzender Manuel Blenk betonte bei der Übergabe, dass man mit der Eisolympiade einen Mehrwert für die Gesellschaft schaffen und außerdem auf soziale Projekte aufmerksam machen wolle.

Sponsoren der diesjährigen Aktion waren das Bestattungsinstitut Heidemarie Bauer, Juwelier Luger, Mc Donalds Seenland, Degenhardt, Verpa Folie Gunzenhausen GmbH, VAZ Schneider, RF Plast GmbH und FECT Security. Auch Privatpersonen trugen mit ihren Spenden zum Erfolg der Aktion bei.

Bürgermeister Karl-Heinz Fitz gab seiner Freude über die Spende Ausdruck. „Wir brauchen allein für den Mittagstisch, den wir zweimal wöchentlich anbieten ca. 1.000 Euro monatlich“. Dazu kommt die Unterstützung von Altersarmut betroffener Senioren, wenn z.B. das Geld für die Medikamentenzuzahlung oder die Heizkosten nicht reicht oder die dringend benötigten Winterschuhe einfach nicht drin sind. Auch so mancher Herzenswunsch wie ein Cafébesuch, die neue Lesebrille oder die Fahrkarte zu Verwandten wird von „Hand in Hand“ unterstützt. „Deswegen ist die Unterstützung durch Aktionen wie der Eisolympiade sehr wichtig“, so Fitz.

„Von Altersarmut betroffene Senioren können sich an die Caritas in der Bühringerstraße wenden und bekommen die Möglichkeiten der Unterstützung aufgezeigt“, so Bürgermeister Karl-Heinz Fitz. Die Sprechstunden bei der Caritas sind Dienstag und Freitag jeweils von 9 bis 11 Uhr. Telefonisch ist die Caritas unter Tel. Nr. 09831/8836151 zu erreichen. Wer sich für den Mittagstisch interessiert, wendet sich unter Telefon Nr. 0151/17625384 an Frau Pachur.

Manuel Blenk bedankte sich im Rahmen der Spendenübergabe auch bei den Firmen Zweirad Gruber, Augustin GmbH, Team 99 Fitness, Das Hafner, EDEKA Höfler, Bistro Adebar und dem Eissalon Barro für die Sachspenden, die als Preise für die Teilnehmer der Eisolympiade dienten.

Natürlich ist auch für die kommende Eisbahn-Saison wieder eine Eisolympiade geplant. Der JU-Kreisverband freut sich schon jetzt auf viele teilnehmende Teams, die jeweils aus 4 Personen bestehen und ihre Geschicklichkeit auf dem Eis beweisen. Die Teams können aus Firmen, Vereinen, Behörden oder einfach aus Privatpersonen bestehen. Manuel Blenk nimmt auch schon während des Jahres gerne Anmeldungen entgegen.

Ingeborg Herrmann

Premiumlage in Gunzenhausen

“Südstadt wohnen” von Bosch & Co

Mit dem Wohnquartier „Südstadt wohnen“ entstehen 23 Eigentumswohnungen, verteilt auf 2 Häuser, in der Premiumwohnlage von Gunzenhausen und dennoch zentrumsnah.

Das Neubauprojekt besticht durch moderne Bauhaus-Architektur, gehobene Ausstattung und den direkten Blick ins Grüne. Lichtdurchflutete Räume bieten Ihnen einen behaglichen Wohnkomfort. Der Neubau wird in Massivbauweise im Energiestandard „KfW-Effizienzhaus 55“ (gemäß EnEV 2016) errichtet, zudem sind alle Wohnungen und die Tiefgarage mit dem Aufzug erreichbar. Diese Wohnungen eignen sich sowohl für Familien, Paare, Singles als auch für Senioren und Kapitalanleger.

Es stehen Ihnen 2 bis 5 Zimmerwohnungen mit Wohnflächen von  40 bis 170 qm zur Verfügung. Jede Wohnung erhält ein der Größe entsprechendes Kellerabteil.Stellplätze sind sowohl in der Tiefgarage als auch oberirdisch im Freien verfügbar.

Gut geplante und durchdachte Wohnungen mit großen und hellen Wohn-Essbereichen mit offener Küche laden zum Entspannen und Verweilen mit Gästen ein. Zudem erhält jede Wohnung entweder eine große Terrasse mit Gartenanteil, einen sonnigen Balkon oder eine herrliche Dachterrasse mit Blick ins Grüne und Sicht auf die Innenstadt. Großzügige Wohnräume und attraktive Bäder mit lichter Raumhöhe von  2,50 m und erstklassiger Ausstattung mit Fußbodenheizung runden dieses Wohnprojekt ab.

Der Energiestandard „KfW-Effizienzhaus 55“ (gemäß EnEV 2016) schützt unser Klima vor zu hohem CO2-Ausstoß und sorgt für geringe Betriebskosten. Den genauen Leistungsumfang der jeweiligen Gewerke sowie die Ausstattungsmerkmale erhalten Sie auf Anfrage in der Baubeschreibung.

Tiefgaragen- und Außenstellplätze stehen – soweit verfügbar – gegen Aufpreis verfügbar.

Freiwilliger Umweltschutz

Steuerberater zeigt Flagge

Philipp und Angela Walther (Mitte) freuen sich über die Urkunde „Umweltpakt Bayern“. Landrat Gerhard Wägemann (rechts) hat die Urkunde gemeinsam mit Sachgebietsleiter Utz Löffler (links) ausgehändigt. Foto: LRA

Die Walther Steuerberatungsgesellschaft mbH aus Wettelsheim nimmt am Umweltpakt Bayern teil. Damit zeigt sie Flagge für einen aktiven Umweltschutz.

Landrat Gerhard Wägemann hat die Urkunde „Umweltpakt Bayern“ des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz an die beiden Geschäftsführer Philipp und Angela Walther ausgehändigt: „Diese Verleihung zeigt, dass sich auch Bürobetriebe für den Umweltpakt zertifizieren lassen können. Es ist ein vorbildliches Beispiel und sicher für den ein oder anderen Betrieb ein Ansporn“, freut sich Landrat Gerhard Wägemann über das neue Mitglied.

Mit der Teilnahme am Umweltpakt Bayern wurde die Walther Steuerberatungsgesellschaft zunächst nach Umweltgesichtspunkten überprüft. Umweltauswirkungen wie Energie-, Abfall- und Kraftstoffverbräuche wurden erfasst und dargestellt. Anschließend wurden die Mitarbeiter geschult und Umweltmaßnahmen durchgeführt. Es wurden beispielsweise die vorhandenen Leuchtstoffröhren durch moderne LED-Leuchtmittel ersetzt, die Server outgesourct und ein E-Golf angeschafft.

In den nächsten Jahren soll die Digitalisierung weiter vorangebracht werden und damit der Papierverbrauch reduziert werden. „Durch die Maßnahmen im Rahmen des Umwelt-Pakts konnten wir Ressourcen schonen, unsere Energieeffizienz verbessern und unsere Kosten senken“, sagte Geschäftsführer Philipp Walther.

Den Umweltpakt Bayern gibt es seit 1995. Es handelt sich dabei um eine Vereinbarung zwischen der Bayerischen Staatsregierung und der bayerischen Wirtschaft. Freiwilligkeit, die Übernahme von Eigenverantwortung sowie kooperatives Handeln beim Umweltschutz zählen dabei zum Grundverständnis. Die Zertifizierung wird alle zwei Jahre überprüft. Das Zertifikat der Steuerberatungsgesellschaft Walther ist nun bis 01.05.2020 gültig.

Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen gibt es bereits 24 Umweltpakt-Teilnehmer. Wie man Mitglied werden kann sowie viele weitere Informationen sind auf der Homepage des Bayerischen Umweltministeriums unter www.umweltpakt.bayern.de/ nachzulesen.

Lehrstuhl bleibt leer

Veranstaltung mit Prof. Wüst

Einladung zur öffentlichen Abschiedsvorlesung von Prof. Dr. Wolfgang Wüst, Lehrstuhl für Bayerische und fränkische Landesgeschichte, am Dienstag,  29. Januar,  um 12 Uhr  im Senatssaal des Kollegienhauses (Raum KH 1.011), Universitätsstr. 15 in Erlangen. Da der Lehrstuhl nicht wiederbesetzt und dann lediglich kommissarisch vertreten werden wird, bekommt die Veranstaltung eine kulturpolitische Dimension. Konkret heißt das eine gravierende Schwächung universitären Erforschung der ansbachischen Markgrafengeschichte.

Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Rainer Trinczek, dem Dekan der Philosophischen Fakultät
und Fachbereich Theologie, kommt Prof. Dr. Hans-Ulrich Wiemer
(Sprecher des Departments Geschichte) zu Wort. Danach ist die Abschiedsvorlesung  von Prof. Dr. Wolfgang Wüst zum Thema “Zeitenwende im Süden” (oder: Wann endete das Mittelalter und wann begann die Neuzeit?). Der landesgeschichtlichen Analyse schließt sich ein kleiner Empfang an.

Von Prof. Wüst liegt aktuell vor: Das Triesdorfer Heft Nr. 10 zur Falkenjagd des Ansbacher Markgrafen Carl Wilhelm Friedrich ist ein erheblicher Beitrag zur Falkenjagdgeschichte des 18. Jahrhunderts. Enthalten sind Beiträge von Dr. Dr. Sigrid Schwenk (Weihenstephan), Dr. Arno Störkel (Würzburg), Prof. Dr. Wolfgang Wüst (Erlangen) und Werner Mühlhäußer (Gunzenhausen). Erhältlich in Ansbach in den Buchhandlungen Seybold`s Sortiment-Buchhandlung und Schreiber und in Gunzenhausen bei der Buchhandlung am Färbertum (ehem. Dr, Schrenk) und Pfahler.

Vlado kommt nach Dresden

Wein, Schnaps, Käse, Wurst… und natürlich die “Zeckenimpfung” gibt es auf der “Reise-Messe” in Dresden, und zwar am Stand der Slowakei. Vlado Trulik, der leidenschaftliche Naturfreund und Tierverhaltensforscher, ist an allen Tagen gastfreundlicher Betreuer am Messestand. Unvergessen ist er bei all denen, die ihn im letzten Jahr während der beiden DAV-Naturerlebnisreisen in die Hohe Tatra kennenlernen durften. Er würde sich freuen, Bekannte in der sächsischen Messestadt sehen zu können.

Vlado und “Trulik Travel” sind vom 25.  bis 27. Januar  in den Räumen der Partneragentur von Schulz-Aktiv-Reisen im “Osteuropa-Raum” anzutreffen. Unser Foto zeigt ihn mit seiner Lebensgefährtin Lucka am Stand von “schulz-aktiv-reisen”.

„Innen statt Außen“

 

Informationen zur Innenentwicklung der Dörfer

Gerhard Jörg

Das Problem stellt sich in jedem Dorf: Die Bauernhäuser oder landwirtschaftliche Nebengebäude stehen leer, kennen zum Teil seit vielen Jahren keine Nutzung mehr. Es droht der bauliche Verfall und damit auch ein Verlust für die Dörfer, wenn landschaftstypische Gebäude mit Denkmalcharakter verloren gehen.

Der CSU-Landtagsabgeordnete Manuel Westphal  hatte die Bürgermeister aus dem Landkreis zu einer Informationsveranstaltung in den Arauners-Keller in Weißenburg eingeladen. Mit dabei war auch Landrat Gerhard Wägemann.

Gerhard Jörg, der Chef des Amts für Ländliche Entwicklung in Ansbach, äußerte sich grundlegend und auch konkret.  Im Amtsbezirk laufen derzeit in 120 Gemeinden 193 Umlegungsverfahren , plus 27 einfache Dorferneuerungsverfahren, im Landkreis Weißenburg sind es 32 Verfahren, die zur Hälfte schon abgeschlossen sind. In den nächsten drei Jahren kommen weitere sechs Verfahren (je zur Hälfte Flurbereinigung und Dorferneuerung) dazu.

Anette Willmann-Hohmann

Wie Jörg mitteilte, ist seit 1980 in Bayern die Einwohnerschaft um 20 Prozent gestiegen, die Siedlungs- und Verkehrsflächen haben um 50 Prozent zugenommen, und zwar in den strukturschwachen Gebieten mehr als in den Städten. Die Situation erklärte Jörg auch noch anhand einer anderen Zahl: Der Wohnraum pro Einwohner ist in dieser Zeit von durchschnittlich 38 Quadratmeter auf 48 Quadratmeter angestiegen, weil es heute mehr Singles- und Zweipersonenhaushalte gibt als früher. Wie die Statistiker wissen, beläuft sich der Flächenverbrauch heutzutage auf 15 bis 20 Hektar pro Tag in Bayern. Dieser Wert steht im Gegensatz zu den Bestrebungen der Staatsregierung, ihn auf fünf Hektar einzugrenzen, und zwar bis zum Jahr 2020.

Bei der Innenentwicklung der Dörfer geht es darum, Baulücken zu schließen, Leerstände zu revitalisieren und einen Rückbau vorzunehmen. Fachleute wie Gerhard Jörg sprechen von einer „flächensparenden Raumentwicklung“. Man will dem Funktionsverlust der Dörfer begegnen. Die Dorfkerne sollen zu attraktiven Wohnquartieren werden oder gemeinschaftsstiftende Einrichtungen bekommen. Zum Beispiel: Gemeinschaftshäuser mit vielfältiger Nutzung. Die Experten der Landesentwicklung haben erkannt, was Amtschef Jörg so ausdrückt: „Wir brauchen auch auf dem Land neue Wohnformen, für junge Familien genauso wie für Senioren.“ Bei allen Veränderungen sollen die Eigenarten der Dörfer bewahrt werden. Jörg spricht bildhaft von „Krapfendörfern, wo das Beste in der Mitte ist“.

Die Kommunen können auf ein neues Förderprogramm („Innen statt Außen“ bauen. Unterstützt werden der Abbruch, die Wiederbelebung und die Umnutzung von bestehenden Gebäuden mit rund 60 Prozent, maximal 80 Prozent. Zuschussberechtigt sind die Gemeinden, für die privaten Grundeigentümer gibt es gegebenenfalls  Unterstützung.

Anette Willmann-Hohmann von der Regierung von Mittelfranken nannte ebenfalls markante Zahlen. Demnach liegt der Flächenbedarf  in Mittelfranken gegenwärtig in Bayern bei 11,7 Hektar täglich (überwiegend für den Wohnungsbau).  Nach den amtlichen Prognosen soll die Einwohnerzahl im Bezirk bis 2037 um 2,3  Prozent anwachsen (rund 40000 Einwohner mehr). Die Referentin: „Das ist ein schönes Potenzial, aber wir müssen sorgsam mit unserer Landschaft umgehen.“ Sie nannte einige Beispiele (Uehlfeld und Lichtenau), die für gelungene Vitalisierungsmaßnahmen sprechen. Was die Förderleistungen des Staats betrifft gibt es nach Darstellung von Anette Willmann-Hohmann keine Patentrezepte, denn: „Die Planungskonzepte sind diffizil“.

MdL Manuel Westphal ist der guten Hoffnung, dass die Gemeinden die Chancen nutzen, die ihnen das Förderprogramm „Innen statt Außen“ bietet. Natürlich gibt es außer dieser Förderung noch verschiedene andere Unterstützungen für Gemeinden und Bauherren. Die beiden Referenten stehen mit ihren Arbeitsstäben den Bürgermeisters zur Seite, um gute Lösungen zu finden.

WERNER FALK

Das Musikfestival 2019

„Fränkischer Sommer“ startet am 25. Mai

Frank Boxler hat für das Veranstaltungsprogramm wunderschöne Fotos beigesteuert.

25 Konzerte an ebenso vielen Schauplätzen, das verspricht der „Fränkische Sommer 2019“. Das Musikfestival für Mittelfranken währt vom 25. Mai bis 11. August. Historische Kirchen und wunderschöne Schlösser bieten das stimmungsvolle Ambiente für die Musikreihe, die von Intandant Dr. Julian Christoph Tölle verantwortet wird. Veranstalter ist der Bezirk, Schirmherr Innenminister Joachim Herrmann. Zu den Hauptsponsoren zählen N-ERGIE und die Nürnberger Nachrichten.

„Regionale Verwurzelung und internationale Musik finden auf harmonische Weise zueinander“, sagt der Schirmherr zur Konzeption der Veranstaltungsreihe. Zu den Spielorten zählen auch die Kalbensteinberger Rieter-Kirche und das Liebfrauenmünster in Wolframs-Eschenbach.

Am 28. Juni, um 19 Uhr gastiert in Kalbensteinberg das Instrumentalensemble CASTOR mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Carl Philipp Emanuel Bach, Johann Christian Bach und Joseph Haydn und Leopold Mozart.  Die Musiker interpretieren die „Wiener Vorklassik“. Ausführende sind Petra Samhaber-Eckhardt (Violine), Lukas Praxmarer (Violine), Peter Trefflinger  (Violoncello) und Erich Traxler (Hammerklavier). Karten für 25 Euro gibt es im Vorverkauf unter der Bestellhotline 01806 700 733 oder beim Altmühl-Boten in Gunzenhausen, dem Treuchtlinger Kurier und dem Weißenburger Tagblatt. Zeitungsabonnenten erhalten einen 20-prozentigen Rabatt. Alle Infos sind im Internet abrufbar: www.fraenkischer-sommer.de

Am 27. Juli kommen das Armida-Quartett & Sebastian Manz zum ARD-Preisträgerkonzert in das Wolframs-Eschenbacher Liebfrauenmünster (19 Uhr/ 28 Euro). Martin Funda (Violine), Johanna Staemmler (Violine), Teresa Schwamm (Viola) und Peter-Philipp Staemmler (Violoncello) sowie Sebastian Manz (Klarinette) spielen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Guiseppe Verdi und Johannes Brahms.

WERNER FALK