Monthly Archives: Juli 2017

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Sommerfahrt in den Landtag

Einladung von MdL Manuel Westphal

Kurz vor der Sommerpause des Bayerischen Landtages haben rund 50 Gäste aus dem Stimmkreis Ansbach-Süd, Weißenburg-Gunzenhausen die Gelegenheit genutzt und das politische München auf Einladung des Landtagsabgeordneten Manuel Westphal erkundet. Bei der Sommerfahrt waren der CSU-Ortsverband aus Burgoberbach, engagierte Frauen der BRK-Sozialstation in Wassertrüdingen sowie weitere Gäste aus dem Stimmkreisgebiet dabei.
Früh morgens ging es mit dem Bus los in Richtung München. Der erste Programmpunkt war die Besichtigung der CSU-Landesleitung. Dort erhielten die Gäste aus Mittelfranken einen Einblick in die Arbeit der Landesleitung sowie deren Organisation. Außerdem konnte die Besuchergruppe das Gebäude in der Mies-van-der-Rohe-Straße, das die CSU erst im vergangenen Jahr bezogen hatte, besichtigen. Dabei durfte natürlich ein Blick in das Arbeitszimmer des CSU-Vorsitzenden und Ministerpräsidenten Horst Seehofer nicht fehlen. Zum Abschluss gab es noch ein stärkendes Mittagessen in der Kantine der Landesleitung.
Anschließend fuhr die Gruppe weiter in die Münchner Innenstadt. Im Maximilianeum wartete bereits der Stimmkreisabgeordnete Manuel Westphal auf seine Gäste. Auch hier erhielt die Gruppe mittels eines Filmes Informationen über das Maximilianeum sowie über die Arbeit des Bayerischen Landtages.
Wie die Arbeit des Parlaments ganz praktisch funktioniert, konnte sich die Gruppe beim Besuch der vorletzten Plenardebatte vor der Sommerpause anschauen. Auf der Besuchertribüne des Plenarsaals konnte die Gruppe der Diskussion im Bayerischen Landtag über die Verfassungsmäßigkeit des Integrationsgesetzes folgen.
Westphal stellte der Gruppe nach dem Besuch der Plenarsitzung seinen Arbeitsalltag als Landtagsabgeordneter vor und beantwortete einige Fragen zu seiner parlamentarischen Tätigkeit oder auch speziell zu Stimmkreisthemen.
Nach einem kurzen Ausflug bei herrlichstem Sommerwetter in die Münchner Altstadt machte sich die Gruppe gegen Abend wieder auf den Rückweg nach Wassertrüdingen und Burgoberbach.
Westphal erklärte: „Die Sommerfahrt war sicherlich besonders interessant für meine Besuchergruppe, da die Möglichkeit bestand, auch die Plenarsitzung zu besuchen. Es ist immer wieder schön, wenn ich Gäste aus dem Stimmkreis hier in München empfangen und meine Arbeit vor Ort vorstellen kann.“

Zum Tod von Wilhelm Elterlein

Gunzenhäuser Unternehmer ist 68-jährig gestorben

Die Betonsteinfertigung begleitete sein ganzes Leben: Wilhelm Elterlein (mit Sohn Bastian) beim Werksrundgang.

Seine Familie ist die zweitälteste von Gunzenhausen. Die Vorfahren von Wilhelm Elterlein, der im Alter von erst 68 Jahren einem Krebsleiden erlegen ist, waren stets Bauleute. Das belegt die Familienchonik,  um die sich der Verstorbene bis in seine letzten Tage sehr bemühte.

Wilhelm Elterlein, der nach dem Internat in Marktbreit das Abitur ablegte und Verfahrenstechnik Steine und Erden studierte, heiratete 1972 Anette Balzert aus Gunzenhausen. Er war im elterlichen Unternehmen tätig  und übernahm die Führung des Betonwerks mit Baustoffhandel an der Oettinger Straße 1989 als alleiniger Geschäftsführer in fünfter Generation. Sein Bemühen war es, die Firma dem Wettbewerb anzupassen. So entschied er sich 2007, das Betonwerk an Lithonplus abzugeben. Das war für die Mitarbeiter eine gute Entscheidung, denn die neue Firma, in der Sohn Bastion eine leitende Position einnimmt, hat die Arbeitsplätze gesichert und das Portfolio ergänzt. So konnte sich Wilhelm Elterlein 2009 in den Ruhestand begeben.

Der bestand freilich nicht aus dem Nichtstun, denn der Verstorbene engagierte sich zeitweise als CSU-Ortsverbandsvorsitzender, er war im Industrie- und Handelskammer-Gremium aktiv und gehörte dem Verwaltungsrat der Sparkasse an.

Wilhelm Elterlein wird den Gunzenhäusern als ein stets nobler Zeitgenosse in Erinnerung bleiben, der in gesellschaftlichen Kreisen willkommen war. Ob am Stammtisch oder in der Runde der “spätberufenen” Schafkopfer – überall wird man ihn vermissen. Am meisten fehlt er natürlich seiner Familie: seiner Ehefrau Anette, dem Sohn Bastian und der Tochter Kathrin und den Enkelkindern.

WERNER FALK

Leckerer Fisch vom Grill

Anleitung aus dem Stocker-Verlag

Im neuen Buch „GOLI GRILLT FISCH & MEERESFRÜCHTE“ von Christoph Gollenz, dem im Vorjahr mit seinem Grill-Team „Goli & die Chefpartie“ beim „European BBQ Championship“ in Bremen (September 2016) der Titel Europameister verliehen wurde, zeigt der Autor, dass nicht nur Thunfischsteaks, ganze Forellen oder Calamarispieße direkt über der Glut gegrillt werden können, sondern sich auch Fischcurry aus dem Wok, Karpfen in der Salzkruste, Fischstrudel und -burger oder Wallergulasch und Hummersauce am Grill zubereiten lassen. Sogar das Räuchern von Reinanken oder Lachsseiten gelingt. Die meisten Rezepte können mit einem einfachen Kugelgrill zubereitet werden, doch auch die Besitzer von einem Gasgrill, Elektrogrill oder Smoker finden zahlreiche Anleitungen.

Christoph Gollenz: “Goli grillt Fisch & Meeresfrüchte” (Rezepte und Tipps vom Weltmeister), 160 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 18,5 x 25 cm, Hardcover, ISBN 978-3-7020-1702-6, 19,90 Euro.

Open-Air-Kino am Hahnenkammsee

Rund 150 Besucher kamen

 An zwei Abenden gab es am Hahnenkammsee nun einen Filmgenuss der besonderen Art: Direkt am Strand hat der Zweckverband gemeinsam mit dem Treuchtlin-ger Central-Kino eine zwölf mal sechs Meter große Leinwand aufgebaut und zum Freiluft-Filmschauen geladen. Etwa 150 Besucher kamen an beiden Abenden zu den Vorführungen.
Einem großen Zulauf erfreute sich der Disney-Film „Küss den Frosch“, der am Samstagabend an die 100 Besucher an den Hahnenkammsee lockte. Mit Liegestühlen und Picknickdecken machten sie es sich auf der Wiese bequem, die von Fackelschein dezent illuminiert wurde. Mit Einbruch der Dunkelheit gegen 21.30 Uhr hieß es dann „Film ab“ für die Disney-Interpretation des Froschkönigs.
Dass die Geschichte in den Sümpfen von New Orleans und damit zum Großteil an Gewässern spielt, ist kein Zufall. Passend zur Kulisse des Open-Air-Kinos hat man Filme ausgesucht, in denen Wasser eine wichtige Rolle spielt. Auch im Familienfilm „Kindsköpfe“, der Sonntagabend gezeigt wurde, ist ein See ein zentrales Thema. In dem Streifen mit Adam Sandler verbringen recht unterschiedliche Familien ein Wochenende in einem Haus am See, und das führt zu allerlei witzigen, chaotischen und auch herzerwärmenden Situationen.
Der Hahnenkammsee feiert als ältestes Gewässer im Fränkischen Seenland heuer seinen 40. Ge-burtstag, und das Open-Air-Kino ist eine von drei Veranstaltungen, mit denen das Jubiläum be-gangen wird. Auftakt war ein feierliches Osterfeuer am Ostersonntag, den Abschluss der Feier-lichkeiten bildet das Ballonglühen mit Live-Musik am 16. September.

“Nicht Dorfhaus und nicht Villa”

Ausstellung im Freilandmuseum Bad Windsheim

Nach zwei bereits stattgefundenen Vorträgen startet im September das Begleitprogramm das Fränkischen Freilandmuseums in Bad Windsheim zur großen Jahresausstellung „Nicht Dorfhaus und nicht Villa – evangelische Pfarrhäuser in Franken“ (3. Juni bis 17. Dezember 2017).

Vorträge: 19. September: Prof. Dr. Konrad Bedal: “Der Pfarrhausbau in Franken vom späten Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert”; 19 Uhr in der Kräuter-Apotheke, Baugruppe Stadt, Eintritt frei

Kuratorenführungen durch die Ausstellung: Sonntag, 17. September,  Dienstag, 3. Oktober, und Dienstag,  31. Oktober, jeweils 11 Uhr in der Betzmannsdorfer Scheune (Treffpunkt Hauptkasse) und 14.30 Uhr im Museum Kirche in Franken (Treffpunkt Spitalkirche).

Exkursionen: Die Museumsleitung lädt ein, einige fränkische Pfarrhäuser gemeinsam mit ihr vor Ort zu besuchen. In zwei Bustouren werden Gebäude aus vier Jahrhunderten in Augenschein genommen, v. a. ihre architektonischen und bauhistorischen Besonderheiten. Exkursion 1 (Landkreise NEA, AN, FÜ, RH): Samstag, 9. September; Exkursion 2 (Landkreise NEA, AN, WUG): Samstag, 21. Oktober; Abfahrt jeweils um 9 Uhr ( Treffpunkt: Museumsparkplatz). Gebühr: je 25 Euro  (incl. Bus und„Reiseleitung“, nicht enthalten sind alle Speisen u. Getränke, u. a. bei gemeinsamer Einkehr). Voranmeldung erforderlich unter Tel. 09841/66800 (jeweils maximal 20–25 Teilnehmer)

Zeitzeugencafé: Zeitzeugeninterviews bilden eine wichtige Grundlage der aktuellen Ausstellung. Im „Zeitzeugencafé“ berichten am Freitag, 22. September, um 19 Uhr in der Spitalkirche (freier Eintritt) Pfarrer, Pfarrfrauen und Pfarrerskinder von ihrem Leben in verschiedenen fränkischen Pfarrhäusern der letzten Jahrzehnte. Zugleich soll das moderierte Gespräch Ausgangspunkt für einen möglichst lebhaften Austausch sein, d. h. alle sind eingeladen mitzudiskutieren!

Filmabend: Gezeigt wird am Mittwoch, 11. Oktober, um 19 Uhr in der Spitalkirche (Eintritt frei) Michael Hanekes preisgekröntes Meisterwerk „Das weiße Band“. Der Film zeichnet das Bild einer vom sittenstrengen Protestantismus geprägten Gesellschaft um 1913/14 in Norddeutschland.

Podiumsdiskussion: Das evangelische Pfarrhaus blickt auf eine 500-jährige Vergangenheit zurück, die Zukunft scheint dagegen ungewiss. Verantwortliche erörtern am Donnerstag, 16. November, um 19.30 Uhr in der Kräuter-Apotheke (Baugruppe Stadt)  theologische und kirchenpolitische Aspekte und zeigen aktuelle Tendenzen auf. Teilnehmer: Regionalbischöfin Gisela Bornowski, Prof. Dr. Klaus Raschzok (Augustana Neuensdettelsau), PD Dr. Christian Eyselein (Pastoralkolleg, Pfarrverwalterausbildung), Dekanin Karin Hüttel, Dr. Andrea Thurnwald, Moderation: Dr. Ulrike Schorn

Quellen-/Schriftkurs am Mittwoch, 22. November, und am Mittwoch, 29. November, jeweils von 18 bis 21.30 Uhr in der Aumühle: Baupläne und Rechnungen, aber auch Tagebücher und Briefe waren wertvolle Quellen unserer Forschungen über evangelische Pfarrhäuser. Nun geben wir  Gelegenheit, selbst einige dieser Quellen zu studieren. Die deutsche Kurrentschrift („Sütterlin“) erschwert häufig den Zugang.  Die Museumsleitung bietet Anleitung beim Lesen der alten Schriften, egal ob die Teilnehmer dies neu lernen oder Kenntnisse auffrischen wollen. (Leitung: Dr. Susanne Grosser / Simon Kotter M.A.). Die Kursgebühr: 39 Euro. Voranmeldung ist erforderlich.

Wissenschaftliche Tagung: Eine wissenschaftliche Tagung am Freitag und Samstag, 17. und 18. November, widmet sich speziell dem Bauwerk Pfarrhaus. Namhafte Referenten bieten einen überregionalen Einblick in das Phänomen Pfarrhaus. Tagungsgebühr: 80 Euro / 40 Euro (ermäßigt). Voranmeldung erforderlich.

Öffnungszeiten der Ausstellung: 5. März bis  28. Oktober, von  9 bis 18 Uhr; 29. Oktober bis 17. Dezember von 10 bis 16 Uhr.

Eintrittspreise: Erwachsene  7 Euro (Kinder unter 6 Jahren frei), Schüler, Studenten, Azubis, Freiwilligendienste, Schwerbehinderte, Kur- und Gästepassinhaber  6 Euro; Familienkarte (2 Erwachsene und minderjährige Kinder)  17 Euro; Teilfamilienkarte (1 Erwachsener und minderjährige Kinder)  10 Euro; Gruppen ab 12 Personen pro Person  6 Euro; Schulklassen pro Schüler 3 Euro.

Kontakt: Fränkisches Freilandmuseum und Museum Kirche in Franken, Eisweiherweg 1 · 91438 Bad Windsheim, Tel. 09841/66800 · Fax 09841/668099, Museum Kirche in Franken 09841/401858 (Kasse);  info@freilandmuseum.de / www.freilandmuseum.de

Gunzenhausen erwartet “BRadltour”

Gestartet wird am Montag

Die Stadt empfängt ihre radelndem Gäste mit einem üppigen Fahnenschmuck. Foto: Falk

An die 1100 Radler werden am Wochenende in Gunzenhausen erwartet. Sie starten am Montag, 31. Juli, bei der 28. BRradltour. Die Stadt ist schon das dritte Mal Ausgangs- oder Endpunkt der Veranstaltung. Im Vorfeld haben sich die BR-Verantwortlichen anerkennend über die gute Aufnahme in der Stadt ausgesprochen. Nicht zuletzt das Bemühen Gunzenhausen, als “Radlstadt” anerkannt zu werden, wird damit gewürdigt. Die sechs Etappen führen von Gunzenhausen nach Sonthofen.

Das Rahmenprogramm in Gunzenhausen ist hochkarätig. Am Samstag, 28. Juli, ist Mark Forster auf dem Festplatz zu Gast. Erwartet werden bei schönem Wetter bis zu 20000 Gäste. Die Gruppe “Marquess”, die heuer mit “El Temperamento” den Sommerhit  gelandet hat, gastiert am Sonntag, 30. Juli.

“Derham” war Motto der Kunstausstellung

Ausstellung im “M11” in Gunzenhausen

Das “Kunstforum Fränkisches Seenland” veranstaltete in den letzten drei Wochen eine Mitgliederausstellung  unter dem Motto “Derham!” Das Thema „Heimat“ erlebt derzeit einen wahren Boom. Jeder kennt die Sendung „Dahoam ist Dahoam“ im Bayerischen Fernsehen, Musiker besinnen sich ihrer regionalen Wurzeln, der Heimatroman ist auf den Bestsellerlisten. Was einige Zeit eher als „spießig“ betrachtet wurde, ist wieder „in“. HEIMAT ist sogar „cool“!

In der Jahresausstellung blicken die Künstler auf ihre fränkische Heimat. “Wir sind in Franken daheim”, sagt Vorsitzender Klaus Seeger die Ausstellung stolz.

Unser Bild oben zeigt das Werk von Michl Schmidt aus Muhr am Se , der die Gefahren für die Natur in der Sprache des Malers ausdrückt. Sarkastischer Titel: “S’is Feierabend”. Das Bild unten ist von Jochen Lebert und trägt den Titel “Im Biergarten”.

Weitere Aussteller waren: Heli Alberti, Andreas Beck, Klaus Biliczky, Silke Dörlitz, Ilse Feiner, Gudrun Franz, Renate Gehrcke, Reiner Grunwald, Katharina Höhne, Nancy Kürzel, Stefan Lautner, Jochen Lebert,  Margit Schuler, Klaus Selz, Alexander Wachtel und Jess Walter.

Doppelhammer ist einfach der Hammer

Der Gunzenhäuser gewann den Altmühlsee-Halbmarathon

Am Rande des Halbmarathons: Gerald Ellinger und Werner Albrecht vom veranstaltenden SV Unterwurmbach sowie die AB-Sportredakteure Heiner Kowal und Mathias Hochreuther. Natürlich mit in der Runde: das gute “Weizen” von der Brauerei Gutmann in Titting. Foto: Falk

Der Altmühlsee-Halbmarathon 2017  (354 Teilnehmer) endete mit einem Sieg des Gunzenhäusers Andreas Doppelhammer (Team M.O.N.) in 1:17:46 vor dem Rother Peter Santagati vom Team Arndt in 1:19:04 und Hynek Frauenberg aus Schwarzenbruck in 1:19:45. Unter den Top-30 landeten Friedrich Schübel vom TV Gunzenhausen, Holger Kreß vom SV Unterwurmbach und Jürgen Stör vom FC Aha.

Den Jedermannlauf (122 Teilnehmer) gewann Roland Rigotti aus Mörnsheim vor Andy Meyer aus Pleinfeld und Philipp Schwab aus Laubenzedel.

Die Firmenstaffel (33 Teilnehmer) entschied das Team Heizomat I für sich vor dem Team von Malermeister Stefan Uhlig und dem Klinikum Altmühlfranken.

Die Stadtmeisterschaft bei den Frauen gewann Carolin Heid aus Unterwurmbach vor Silvia Uhlig und Franziska Burkhardt. Bei den Männern siegte Andreas Doppelhammer vor Friedrich Schübel und Holger Kreß.

 

Schwimmende Bühne am Igelsbachsee

Zu einer schwimmenden Veranstaltungsbühne ist der frühere Bootsanlegeplatz am Igelsbachsee geworden. Damit ist das Fränkische Seenland noch attraktiver geworden. Wenn bis in die späten Abendstunden Livemusik zu hören ist, dann ist mächtig was los am See. Die Resonanz ist riesig. Am Enderndorfer Zwei-Seen-Platz gibt es dann kaum noch eine Plätzchen. Foto: Falk

Lammswirtshaus in neuem Glanz

Vorbildliche Denkmalpflege in Wolframs-Eschenbach

Das Lammswirtshaus in der Hauptstraße 6 ist von den Eigentümern mustergültig saniert worden und eine Perle mehr im schönen Fachwerk-Mosaik der mittelalterlichen Stadt. Zusammen mit der ebenfalls mit hohem Aufwand restaurierten “Alten Vogtei”  und der “Wolfenschmeide” (Haus daneben) gehört es zu den auffälligsten Fachwerkhäusern in der Haupstraße.  Die Experten der Denkmalpflege beschreiben das Anwesen so: “Das Haus wurde 1411 als zweigeschossiger Säulenbau mit stöckig abgezimmertem, vorkragendem Straßengiebel errichtet. Es besitzt als einziges der alten Fachwerkbauten eine vierzonige Gerüsteinteilung. Der sich in drei geschosse aufbauende mächtige Dachraum besitzt einen auffallend leichten, stehenden Dachstuhl”.

Ein Extralob gilt den Besitzern, die sich vor dem auch finanziellen Aufwendungen nicht abhalten ließen, das geerbte Fachwerkhaus herrlich herzurichten. Das Haus, das schon lange nicht mehr als Gasthaus gedient hat, wird jetzt ausschließlich wohnlich genutzt.