Die neuesten Luftbilder aus der Region

Aktuelle Bauprojekte in Altmühlfranken aus der Vogelperspektive

Dank des freundlichen Entgegenkommens von Rudi Beringer aus Weißenburg (Limes-Luftbildservice) kann der Falk-Report in jedem Monat schöne Luftaufnahmen von aktuellen Projekten in Altmühlfranken veröffentlichen. Wer sie privat oder gewerblich nutzen möchte, der kann sie beim Luftbildservice bestellen.

 

deponie-cronheimIm Ortsteil Cronheim der Stadt Gunzenhausen befindet sich die private Deponie von Städtereinigungsunternehmer Rudolf Ernst. Seit Sommer 2015 baut die Geiger-Umweltsanierung aus Oberstdorf die temporäre Oberflächenabdichtung schrittweise zurück, um sie durch eine qualifizierte zu ersetzen. Für die neue Abdichtung werden Bentonit- und Dränmatten sowie Kunststoffdichtungsbahnen (KDB) verwendet. Ergänzend dazu werden auch sämtliche Entgasungs- und Entwässerungssysteme sowie zwei komplette Gasstationen und die Betriebswege auf der Deponie errichtet. Um das notwendige Oberflächengefälle der Deponie herstellen zu können, sind insgesamt 165.000 Tonnen mineralische Abfälle der Belastungsklassen DK 0 bis DK II zu liefern und einzubauen. So kann das Oberflächenwasser später angemessen abfließen und im Entwässerungssystem gefasst werden. Zum Ende der Maßnahme wird die Oberfläche mit rund 200.000 Tonnen Bodenmaterial rekultiviert. Foto: Limes-Luftbildservice Weißenburg

cronheim-strasse-001In der Bürgerversammlung im Feuerwehrhaus Cronheim informierte am 19. Oktober Wolfgang Huber, der Chef der AU Consult Augsburg, über den Abschluss der Deponie.  Im letzten Bauabschnitt III/3, der planfestgestellt ist, wird in den nächsten Jahren (2017 bis 2022) Bodenaushub aus Mittelfranken deponiert. 2024 sollen die letzten Rekultivierungsmaßnahmen abgeschlossen sein. Diese Nachricht war für die Cronheimer überraschend, denn sie waren eigentlich davon ausgegangen, dass die Deponierung nunmehr endgültig abgeschlossen ist. Auf die rechtliche Situation wies der Leiter der Abteilung Abfallwirtschaft am Landratsamt, H. Hufnagel, hin. Er schilderte auch verständlich die ganze Entwicklung – und auch den jetzt zeitlich geplanten Abschluss. Firmenchef Rudolf Ernst jr., der mit einem Stab leitender Mitarbeiter vertreten war, bekräftigte, dass die in den nächsten drei bis fünf Jahren noch laufenden Verfüllungen die Cronheimer nicht tangieren werden, denn das Material werde über die Umgehungsstraße  und somit über die dem Ort abgewandte Seite angefahren. Landrat Gerhard Wägemann, der eigens einen auswärtigen Termin verkürzte, um an der Aufklärungsversammlung teilzunehmen, versicherte den Cronheimern, dass nicht der Landkreis aufgrund verschiedener Maßnahmen der Deponie Geld einspare, sondern die Entlastung dem Müll-Gebührenhaushalt nütze, somit jedem Landkreisbürger. Wägemann („Im Dorf ist schon viel getan worden“) verwies auf die Leistungen des Kreises in Cronheim in letzter Zeit, darunter den Bau der Bahnüberführung mit der neuen Trassierung der Kreisstraße (Foto oben) sowie die Dorferneuerung. Foto: FR-Presse

 

kreisverkehr-pfofeldSeit dem 17. Mai  nimmt das Staatliche Bauamt Ansbach den Umbau der unfallträchtigen Kreuzung der Staatsstraße 2222 und der Kreisstraße WUG 1 bei Langlau vor. Deshalb war die Staatsstraße 2222 für Monate gesperrt. Obwohl die Kreuzung der Staatsstraße 2222 mit den Kreisstraßen nach Absberg bzw. nach Pfofeld verkehrsgerecht ausgebaut ist, ereigneten sich in den vergangenen 10 Jahren über 20 Unfälle. Dabei wurden 10 Schwer- und 15 Leichtverletzte gezählt. Den größten Anteil nehmen dabei Unfälle ein, die sich beim Einbiegen in die Staatsstraße bzw. beim Überqueren der Staatsstraße ereigneten. Die Anzahl und Schwere der Unfälle waren für den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen und das Staatliche Bauamt Ansbach Anlass genug, im Jahr 2015 den Umbau der Kreuzung zu einem Kreisverkehr zu beschließen. Die Gesamtkosten des Projekts betragen gut eine halbe Million Euro. Die Kosten werden vom Freistaat Bayern und vom Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen getragen. Der Landkreis erhält vom Freistaat Bayern dafür einen bestmöglichen Zuschuss. Foto: Limes-Luftbildservice Weißenburg

 

bauen-wug-strDer Wohnungsbedarf ist groß – in Gunzenhausen und in den anderen Städten. Die Stadt hat rechtzeitig die Weichen gestellt und Flächen in Aussicht genommen. Bereits im Rohbau fertig ist die Wohnanlage der Bosch-Projektgesellschaft in der Weißenburger Straße (rechts), ein weiterer Trakt ist an dieser Stelle geplant.  Geräumt ist die BGU-Fläche (links), die ebenfalls zur Bebauung geeignet ist. Es gibt noch Abstimmungsfragen mit einem Grundstücksnachbarn zu klären. Geplant ist, auf dem Gelände an die 30 Wohneinheiten zu errichten.  Das Projekt soll ebenfalls von der Firma Bosch Architeken & Bauträger realisiert werden. Foto: Limes-Luftbildservice Weißenburg

 

neues-baugebietAn die hundert Wohneinheiten sind in der Nürnberger Straße geplant. Der Stadtrat hat sich einstimmig für den Bebauungsplan „Östliche Nürnberger Straße“ ausgesprochen.  Das Gelände ist rund 23000 Quadratmeter groß. Die Grundstückseigentümer ITB (Projektgesellschaft von Aldi), die Stiftung Hensoltshöhe und die Unternehmensgruppe Eißfeld stellen die Flächen zur Verfügung. Errichtet werden können dort acht Einzelhäuser und eine Reihe von Reihenhäusern. Unser Luftbild zeigt das Areal. Rechts oben die Häuserzeile der Wolfgang-Krauß-Straße mit dem ehemaligen Hensoltshöhe-Kindergarten, links daneben der mit Bäumen umgebene Bereich des ehemaligen Loos-Bungalows). Im Vordergrund rechts ist der Netto-Markt zu sehen, dahinter der neue Aldi-Markt, der noch in diesem Jahr eröffnet werden soll. Foto: Limes-Luftbildservice Weißenburg

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