Zwei „Schlammseen“ werden gefüllt

Sedimenträumung im Altmühlsee beginnt

Per Leitung kommt das Wasser mit den Sedimenten in die beiden Becken. Foto: Wasserwirtschaftsamt Ansbach

Per Leitung kommt das Wasser mit den Sedimenten in die beiden Becken. Foto: Wasserwirtschaftsamt Ansbach

Die beiden Absetzbecken neben dem Überleiter sind  fertig gestellt. Parallel dazu hat jetzt auch die vom Wasserwirtschaftsamt Ansbach beauftragte Firma Mailhammer aus Obertaufkirchen begonnen, Kunststoffrohre anzuliefern. Zwei Mitarbeiter der Firma haben die  zehn langen Stücke zusammengeschweißt. Dazu mussten die Rohrenden plan gefräst werden. Eine Heizscheibe erwärmt dabei den Kunststoff der Schnittfläche, dann werden die beiden Rohre durch Pressung verschmolzen.
Anschließend wurden sie schwimmend auf der Wasseroberfläche des Überleiters verlegt. Durch diese Rohrleitung wird das vom Seegrund abgesaugte Sediment in die Absetzbecken neben dem Überleiter gepumpt.
Ein Schwimmbagger  ist inzwischen an den Altmühlsee geliefert worden. Mit der Absaugung des Sediments aus dem südöstlichen Teil des Sees bei Schlungenhof  konnte aber noch nicht begonnen werden, da ein Teil der Anlage bei der Montage geschädigt wurde. In der schmalen und bis zu sechs Meter tiefen „Tulpe“ hat sich besonders viel Sediment abgelagert. Hier wird das Wasserwirtschaftsamt mit der Sedimenträumung beginnen, die erstmalig in dem rund 30 Jahre alten Gewässer durchgeführt wird.
Nach einer Absetz- und Trockenphase kann das Material von der  Landwirtschaft für die Bodenverbesserung verwendet werden, denn es ist schadstofffrei. Das Wasser wird an das Überleitungssystem abgegeben.

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