Monthly Archives: November 2015

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Neuer Roman von Horst Prosch

Der Wolframs-Eschenbacher Autor ist einer Einbruchserie auf der Spur

Frankenruh_Cover_druckfähigWährend eine Einbruchsserie das gesamte westliche Mittelfranken in Atem hält, fordert eine völlig andere Geschichte Kommissar Brendles ganze Aufmerksamkeit. Die Briefe eines Mannes, der sich Willibald Klein nennt, geben intime Einblicke in eine unheilvolle Ehe – und Brendle wird den Verdacht nicht los, dass diese gewaltsam endete. Oder auch: enden wird. Eine fieberhafte Suche nach dem Absender beginnt. Sie wird Brendle bis an die Küsten Portugals, den Ort, an dem Willibald Klein und seine Frau einst Urlaub machten, führen – und ihm die Begriffe Schuld und Verantwortung in ganz neuer Weise vor Augen führen.

Horst Prosch legt mit Frankenruh seinen zweiten Roman bei ars vivendi vor: ein wunderbar melodischer erzählter Text, und alles, nur kein gewöhnlicher Regio-Krimi.  Autor Horst Prosch, 1964 geboren, lebt mit seiner Familie in Wolframs-Eschenbach. Er arbeitet als Bilanzbuchhalter, ist Mitglied im Kulturverein Speckdrumm e.V. und Initiator und Leiter mehrerer Lesereihen.
Bei ars vivendi erschien 2014 sein Kriminalroman “Blaue Bäume”. Mit “Süß klangen die Glocken nie” aus der Anthologie
RauschGiftEnge l(ars vivendi, 2014) wurde er für den Friedrich-Glauser-Preis 2015 in der Sparte »Bester Kurzkrimi« nominiert.

“Frankenruh”, Kriminalroman von Horst Prosch (Wolframs-Eschenbach), Klappenbroschur, 376 Seiten, ISBN 978-3-86913-580-9, 14,90 Euro, ars vivendi verlag Cadolzburg

32 Buchstaben für ein selbstbestimmtes Leben

Den eigenen Weg entdecken

Das „Alphabet des selbstbestimmten Lebens“ von Anja Förster und Dr. Peter Kreuz ist ein Bilderbuch für Erwachsene. Eine Anstiftung zum selbstbestimmten Leben. Ein Mutmacher, ausgetrampelte Pfade zu verlassen und den eigenen Weg zu entdecken. Und eine Liebeserklärung an alle Menschen, die etwas bewegen wollen – in ihrem Leben und in ihrem Umfeld.
Förster und Kreuz beleuchten in ihrem neuen Buch anhand von 32 Buchstaben – von A bis Ü – die Prinzipien, die im Leben und bei der Arbeit den Unterschied machen. Illustriert mit wunderbaren Zeichnungen des Creative Designers Andros Link.
Im „Alphabet des selbstbestimmten Lebens“ steht zum Beispiel B für Bedeutsam. Viele Menschen wählen oft mehr statt bedeutsam. Bedeutsames entsteht aber nicht durch eine größere Menge von etwas, nicht durch höher, schneller, größer, stärker. Sondern durch die ehrliche Antwort auf die Frage: „Welche Dinge sind es wert, getan zu werden?“ Nur wenn etwas Bedeutung für uns hat, gehen wir an die Grenzen dessen, was möglich ist. Nur dann wagen wir Neues und entwickeln uns weiter, davon sind die beiden Managementvordenker zutiefst überzeugt.

Die Autoren Anja Förster und Dr. Peter Kreuzer

Die Autoren Anja Förster und Dr. Peter Kreuz

M steht für sie für Müll: Konsum-Müll, Bekanntschafts-Müll, News-Müll oder auch Nahrungsmüll. Förster und Kreuz empfehlen ihren Lesern auf einer „Not-to-do-Liste“ alles zu sammeln, was wertvolle Energie raubt. Denn unsere Entscheidung, was wir nicht tun, ist mindestens genauso wichtig wie die Entscheidung, was wir tun.
Dieser etwas andere Motivations-Ratgeber endet nicht bei Z, sondern mit Ü wie Über. Überzogen. Überdreht. Übertrieben. All dies sollte man nicht an sich heranlassen. Nichts kann „über“ sein, wenn es das eigene Ziel ist. In welcher Liga ein Mensch spielt, hängt davon ab, welche Ziele er sich setzt. Denn laue Ziele führen ins Mittelmaß. Und Mittelmaß ist lausig.
Ein alles, außer gewöhnliches Buch – und anders als alle vorherigen Titel von Förster und Kreuz. Und ein inspirierendes Geschenk sowohl für die treuen Fans wie auch für diejenigen, die noch kein Buch der bei-den Erfolgsautoren gelesen haben.
Anja Förster und Peter Kreuz gehören zu einer neuen Generation von Vordenkern für Wirtschaft und Manag-ment. Zu ihren Kunden zählen die Führungsetagen von SAP, BMW, Siemens und vielen anderen Unternehmen. Sie sind gefragte Berater, Referenten und erfolgreiche Buchautoren. „Alles, außer gewöhnlich“ wurde 2007 Wirtschaftsbuch des Jahres. Zuletzt erschienen „Hört auf zu arbeiten!“ (2013), „Nur Tote bleiben liegen“ (2014) und im Frühjahr 2015 „Macht, was ihr liebt!“
„Sie nehmen als Managementvordenker in Deutschland eine Schlüsselrolle ein“, schreibt der Focus über Anja Förster und Peter Kreuz. Mit ihren Publikationen und Vor-trägen reißen Förster und Kreuz Denkmauern ein und öffnen den Horizont für eine neue Art zu leben und zu arbeiten.
„Alphabet des selbstbestimmten Lebens“ von Text Anja Förster und Peter Kreuz,Illustrationen Andros Link, Originalausgabe gebunden, 68 Seiten, 22 x 1,5 x 30,4 cm, 15,90 Euro, ISBN 978-3981626230, Verlag Förster & Kreuz

Der Stieglitz ist “Vogel des Jahres 2016”

Für den Schutz kann jeder etwas tun

Mit der Beseitigung der landwirtschaftlichen Stilllegungsflächen sind seit 1994 rund 90 Prozent aller bunten und artenreichen Brachflächen in Bayern verloren gegangen. Das kritisiert Dr. Norbert Schäffer, der Vorsitzende des Landesbunds für Vogelschutz (LBV) in der jüngsten Ausgabe des Verbandsmagazins „Vogelschutz“.

Der Stieglitz wird auch "Distelfink" genannt.  Foto: Oliver Wittig/LBV

Der Stieglitz wird auch “Distelfink” genannt. Foto: Oliver Wittig/LBV

Die Ornithologen bedauern, dass in den letzten 25 Jahren in Deutschland der Bestand des Stieglitz (Vogel des Jahres 2016) um die Hälfte zurückgegangen ist. Jeder kann dazu beitragen, den Vogel zu schützen und ihm Lebensraum zu geben, indem er ihm ein kleines Fleckchen Wildnis in seinem Garten gönnt. Der Stieglitz ist nämlich ganz scharf auf die Samen von Blütenpflanzen, vor allem der Disteln. Deshalb wird er auch „Distelfink“ genannt.
Sein Lebensraum geht verloren, wenn immer mehr Ackersäume und –brachen und extensiv bewirtschaftete Streuobstwiesen verloren gehen. Christiane Geidel vom LBV sagt: „ Auch ein übertriebenes Sauberheitsdenken in ausgeräumten Gärten macht ihm zu schaffen.“ Der Artenreichtum muss zunehmend der Eintönigkeit der Landschaft weichen. In Bayern werden zwar 34 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche als Grünland genutzt, aber nach Ansicht des LBV viele zu intensiv (mit Sechsscharpflügen und zuviel Gülle).
Wie Ludwig Sothmann, der Ehrenvorsitzende des LBV, im Magazin schreibt, ist die Sicherung der bunten Blumenwiesen eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wörtlich: „Wenn unsere Gesellschaft den Kampf gegen monotone Maisäcker und artenärmstes Intensivgrünland gewinnen will, dann brauchen wir finanziell attraktive Agrarumweltprogramme, die es für den Landwirt auch betriebswirtschaftlich interessant machen, Extensivgrünland weit r zu bewirtschaften und damit zu erhalten.“
Verbandschef Dr. Schäffer kämpft gegen das Aussterben von bedrohten Arten und rechnet dazu auch den Luchs, den Uhu und den Fischotter. Er verlangt eine viel konsequentere Verfolgung der Natutzschutzkriminalität. Wilderei sei kein Kavaliersdelikt, auch in Bayern nicht. Dass Kormoran, der Biber und auch der Fischotter mitunter erhebliche ökonomische Schäden anrichten, das weiß natürlich Dr. Schäffer. Er baut auf die Diskussion in den verschiedenen Gremien.

Bürokratische Hürden werden gesenkt

MdL Manuel Westphal: Ehrenamtliche haben es künftig leichter

Nach einem Beschluss der Finanzministerkonferenz werden bürokratische Hürden für ehrenamtlich Tätige bei der Anerkennung von Aufwandsspenden abgebaut. Im Ehrenamt können Aufwandsspenden in der Steuererklärung geltend gemacht werden und die Steuerlast senken. Derzeit müssen die Ansprüche drei Monate nach Fälligkeit geltend gemacht werden. Um unnötige Bürokratie zu vermeiden ist zukünftig eine Jahresfrist vorgesehen.

„Das Ehrenamt nimmt eine herausragende Stellung in unserer Gesellschaft ein. Deshalb freue ich mich besonders, dass mit dieser Regelung, die Anerkennung dieses so wichtigen Engagements erleichtert wird“, so der Abgeordnete Westphal.

Eine Aufwandsspende ist der Verzicht auf einen zuvor vereinbarten Gegenanspruch, der z.B. aus einem Arbeits- oder Werkvertrag, gegenüber einer steuerbegünstigen Körperschaft entsteht. Als Beispiel aus der Praxis kann der nachträgliche Verzicht eines Trainers oder Vorstandes auf die vereinbarte Übungsleitervergütung, bzw. Fahrtkostenerstattung für Fahrten innerhalb der Vereinstätigkeit genannt werden.

Auch wenn ein Handwerker auf seinen vertraglich vereinbarten Rechnungsbetrag gegenüber einem Verein oder einer Stiftung nachträglich verzichtet, wird der Verzicht als Geldspende gewertet, die einer steuerbegünstigten Körperschaft zugeht und vom Handwerker als Aufwandsspende geltend gemacht werden kann.

Beachtet werden muss, dass eine schriftliche Vereinbarung über die vertragliche Ansprüche vorliegen muss und der Verzicht nicht von vornherein vereinbart wird. Außerdem muss die Leistung der geschuldeten Ansprüche, auch bei Wegfall des Verzichts möglich sein.

Für die neue Lust am Imkern

“Bienenkiste” erleichtert den Einstieg

C_Wesensgemaesse_Bienenhaltung_in_der_BienenkisteEinfach Bienen halten, aus Liebe zur Natur: Mit seinem Buch »Wesensgemäße
Bienenhaltung in der Bienenkiste«, erschienen im pala-verlag, ermöglicht Erhard
Maria Klein faszinierende Einblicke in die Welt der Honigbienen. Gemeinsam
mit Imkermeister Thomas Radetzki hat er die Bienenkiste für den ökologischen
Imkerverband Mellifera e. V. entwickelt. Zehntausende Menschen konnten darüber
in den letzten Jahren für die Bienenhaltung begeistert werden und sind selbst Imker
geworden.
Der Einstieg in die Freizeitimkerei ist dank der Bienenkiste auch mit vergleichsweise
wenig Zeit und Vorkenntnissen möglich. Das tiefe Verständnis für die Lebensweise
des Bienenvolks und eine respektvolle Beziehung zu den Bienen helfen, um auf
Dauer Freude am Imkern zu haben. Die Haltung orientiert sich an den natürlichen
Bedürfnissen und Instinkten des Bienenvolks. In der Bienenkiste bauen die Bienen ihre
Waben selbst und dürfen sich über den Schwarmtrieb vermehren. Imker Erhard Maria
Klein erklärt in seinem Buch, warum das so wichtig ist und wie die wesensgemäße
Bienenhaltung nachhaltig gelingt. Informationen über die natürliche Lebensweise der
Bienen, verblüffende Details aus der aktuellen Bienenforschung sowie erprobte Tipps
aus der Imkerpraxis helfen, achtsam zu sein und mit Problemen gelassen umzugehen.
So lässt sich leichter entscheiden, wann dem Lauf der Natur vertraut werden kann und
wann Eingriffe notwendig sind.
Ein Buch für alle, die mehr über die wesensgemäße Bienenhaltung wissen wollen, und
für Bienenkisten-Imker, die ihre Kenntnisse vertiefen möchten.

Erhard Maria Klein: Wesensgemäße Bienenhaltung in der Bienenkiste, Lernen von der Natur – Imkern mit Respekt
Mit großem Praxisteil.
160 Seiten, 16,00 Euro. ISBN: 978-3-89566-341-3, pala-verlag, Darmstadt 2015

 

Ökologisch umgestaltete Altmühl

Kanutour mit dem Chef des Wasserwirtschaftsamts

Kanu KellerDas Wasserwirtschaftsamt Ansbach hatte zu einer Bootstour auf der Altmühl eingeladen. Im Rahmen von BayernTourNatur 2015 wurde den Teilnehmern der Exkursion ein umgestalteter Abschnitt der Mittleren Altmühl zwischen Gunzenhausen und
Windsfeld vorgestellt. Für die Fahrt werden Zweier-, Dreier- oder Vierer-Kanus kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Fahrt auf der knapp fünf Kilometer langen Altmühl-Strecke dauerte (auch für ungeübte Fahrer) rund 1,5 Stunden.
Vor 10 Jahren wurde ein Abschnitt bei Aha und in den Jahren 2014 und 2015 ein Teilabschnitt bei Unterasbach umgestaltet. Im Rahmen der Bootstour  wurden dieser ältere und ein erst kürzlich umgestalteter Abschnitt vorgestellt.

Wie unser Foto zeigt, ging die Kanufahrt flott voran. Im Boot: Thomas Keller, der Chef des Ansbacher Wasserwirtschaftsamts (mit Frau und Tochter) und Stadtrat Werner Falk (FDP) als “Frontmann”.

Zwei “Schlammseen” werden gefüllt

Sedimenträumung im Altmühlsee beginnt

Per Leitung kommt das Wasser mit den Sedimenten in die beiden Becken. Foto: Wasserwirtschaftsamt Ansbach

Per Leitung kommt das Wasser mit den Sedimenten in die beiden Becken. Foto: Wasserwirtschaftsamt Ansbach

Die beiden Absetzbecken neben dem Überleiter sind  fertig gestellt. Parallel dazu hat jetzt auch die vom Wasserwirtschaftsamt Ansbach beauftragte Firma Mailhammer aus Obertaufkirchen begonnen, Kunststoffrohre anzuliefern. Zwei Mitarbeiter der Firma haben die  zehn langen Stücke zusammengeschweißt. Dazu mussten die Rohrenden plan gefräst werden. Eine Heizscheibe erwärmt dabei den Kunststoff der Schnittfläche, dann werden die beiden Rohre durch Pressung verschmolzen.
Anschließend wurden sie schwimmend auf der Wasseroberfläche des Überleiters verlegt. Durch diese Rohrleitung wird das vom Seegrund abgesaugte Sediment in die Absetzbecken neben dem Überleiter gepumpt.
Ein Schwimmbagger  ist inzwischen an den Altmühlsee geliefert worden. Mit der Absaugung des Sediments aus dem südöstlichen Teil des Sees bei Schlungenhof  konnte aber noch nicht begonnen werden, da ein Teil der Anlage bei der Montage geschädigt wurde. In der schmalen und bis zu sechs Meter tiefen „Tulpe“ hat sich besonders viel Sediment abgelagert. Hier wird das Wasserwirtschaftsamt mit der Sedimenträumung beginnen, die erstmalig in dem rund 30 Jahre alten Gewässer durchgeführt wird.
Nach einer Absetz- und Trockenphase kann das Material von der  Landwirtschaft für die Bodenverbesserung verwendet werden, denn es ist schadstofffrei. Das Wasser wird an das Überleitungssystem abgegeben.

Beim Stadtradeln sind Gunzenhäuser mit vorne

“Fahrradfreundlichste Kommunalpolitiker” auf 3. Platz bundesweit

Abschluss Stadtradeln 2015

Bürgermeister Fitz (links) und “Agenda 21”-Vorsitzende Ingrid Pappler (3. von links im Vordergrund) mit den Gewinner der Tombola.

Die Gunzenhäuser Stadträte gehören zu den sportlichsten in Deutschland. Beim diesjährigen bundesweiten Wettbewerb „Stadtradeln“ erreichten die 24 Teilnehmer aus der Altmühlstadt den 3. Platz (143 kam je Kommunalpolitiker). Im letzten Jahr hatten sie sogar den 2. Platz belegt. In Bonn nahm am Montagabend 3. Bürgermeister Friedrich Kolb an der „Siegerehrung“ auf Bundesebene teil. Die vordersten Plätze belegten Thaining (Landsberg/Lech, 333,8 km) und Ingolstadt (231 km)
Aber nicht nur die Stadträte traten in die Pedale. Das taten 535 Teilnehmer in 30 Teams drei Wochen lang im Juli und erstrampelten 118631 Kilometer. Bürgermeister Karl-Heinz Fitz hatte in die Stadthalle zur Abschlussveranstaltung geladen worden. 180 feierten bei Bier und Partygebäck. „Ja, wir sind mit dem Radl da!“ Der Song ist wohl allen bekannt. Heinz Horst, der Gunzenhäuser „Liedermacher“, textete ihn kurzerhand so um, dass er lokalen Anstrich bekam. Durch den Abend führte Ingrid Pappler, die Vorsitzende der „Agenda 21“, die heuer im vierten Jahr den Wettbewerb in der Stadt ausrichtete. Über die kommunalen Bemühungen auf dem Weg zur radelfreundlichen Stadt referierte Klaus Stephan, der Leiter des Hauptamts. Er erinnerte an die bisherigen Aktivitäten und skizzierte die notwendigen Schritte, die jetzt noch kommen müssen, damit es mit der Prämierung in einigen Jahren ernst werden kann.
Von den Teams radelten die 76 „Wormer Radler“ am meisten Kilometer (18150 ) vor den 12 „Biergartenradeln/TV Gunzenhausen“ (14090 ), den 82 Aktiven der CSU (13682 ) und dem 47-köpfigen Team FDP (12001 ).
Mit 82 Teilnehmern stellte die CSU die meisten Teilnehmer, gefolgt von den „Wormer Radlern“ (76), der Rathausmannschaft „Wir strampeln uns für sie ab“ (71) und dem 47-köpfigen „Team FDP“ (47).
Karl Ortner von den „Biergartenradlern“ legte 3032 Kilometer zurück und ist damit der ungekrönte König der “Pedalritter”. Dahinter rangierten Rainer Shaw von der gleichen Mannschaft (2021) und Willi Wiedemann von RF Plast (1626).
Aufgeschlüsselt nach der Leistung pro Teilnehmer ergibt sich folgendes Bild: 1. Biergartenradler/TV Gunzenhausen (1174 km), 2. FC Gunzenhausen (610 km), 3. Sanmina (405 km), Klinikum Altmühlfranken (323 km) und 5. Framatech (307).
Dank der Großzügigkeit einiger Sponsoren konnte eine Tombola durchgeführt werden. Den 1. Preis gewann die Cronheimer Ortssprecherin Beate Schlicker. Sie durfte sich über ein Fahrradschloss de Luxe freuen.

Naturpark Altmühltal wirbt erstmals in Erfurt

Auftakt der Messesaison mit der „Reisen & Caravan“

 

Heike Baumgärtner, die stellvertretende Leiterin, am Stand des Naturparks.

Heike Baumgärtner, die stellvertretende Leiterin, am Stand des Naturparks.

Als „Thüringens größtes Reisebüro“ versteht sich die „Reisen & Caravan“ in Erfurt (mehr als 30.000 Besucher). Weil Deutschland der Deutschen liebstes Ferienland ist, widmet die Messe einen großen Teil ihrer Fläche inländischen Zielen. Auch aus diesem Grund präsentierte sich dort nun vom 29. Oktober bis 1. November 2015 das erste Mal auch der Naturpark Altmühltal.

„Wir sind ja immer auf der Suche nach Neukunden. Und auch, wenn uns hier in Thüringen schon viele Radurlauber kennen, konnten wir doch eine Menge Leute erstmals auf uns aufmerksam machen“, freut sich Heike Baumgärtner, stellvertretende Geschäftsführerin des Tourismusverbandes. „Die waren dann überrascht und erfreut, wie nah der Naturpark Altmühltal ist und was man bei uns alles unternehmen kann.“

Trotz des frühen Messetermins hatte das Naturparkteam bereits das Gastgeberverzeichnis für 2016 im Gepäck – auch das kam sehr gut an bei den Messebesuchern, so Baumgärtner. Am Messestand des Naturpark Altmühltal präsentierten sich außerdem auch die Tourist-Informationen von Riedenburg, Pappenheim, Eichstätt und Berching sowie von Kipfenberg als Vertreter der LimesGemeinden.