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Mehr Wohnraum

In Gunzenhausen gibt es eine Reihe privater Investitionen

An der Weinbergstraße schießt der Bosch-Komplex in die Höhe. Foto: FR Presse

Bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, das ist eine Forderung, die nicht nur von den Menschen in den Großstädten erhoben wird. Auch in der westmittelfränkischen Region besteht ein Bedarf an Wohnungen. In Gunzenhausen wird seit einigen Jahren daran gearbeitet, mehr Wohnungen anbieten zu können. Was sich als positiv herausstellt, das ist der attraktive Standort im Fränkischen Seenland.Das neue  Baugebiet in Frickenfelden (Sonnenwiese)  mit seinen 48 Plätzen ist in gut einem Jahr zu 70 Prozent bebaut worden. Es ist anzunehmen, dass 2020 die restlichen Baumaßnahmen folgen werden. In der  Osianderstraße sind neun Wohnungen (Bauträger Patrick Bosch) im letzten Jahre fertig geworden, ferner ein weiteres Objekt mit neun Wohnungen  in der Weißenburger Straße (Bosch-München). Die FMCC von  Andreas Schüller hat in der Schützenstraße ein Projekt mit 30 Wohnungen erstellt, das in diesen Wochen bezugsfertig wird.  In der Weinbergstraße (ehemals Minigolfplatz entstehen 23 Wohnungen des Bauträgers Patrick Bosch im Rohbau (Foto). Auch in der Albert-Schweitzer-Straße rattern die Baumaschinen. Dort baut derzeit die Firma Köhnlein-Wettelsheim mehrere Einfamilienhäuser bwz. Mehrfamilienhäuser.

Das Netzwerk nützen!

Motto: „Von Unternehmer für Unternehmer“

Vorsitzender Alexander Herzog (links) sowie sein Vize Christian Mayr und Bürgermeister Karl-Heinz Fitz (rechts) mit den referenten der Veranstaltung.

Trotz Corona-Virus sind rund 50 junge Unternehmer und Unternehmerinnen aus der Region der Einladung der Wirtschaftsjunioren Altmühlfranken zum Unternehmertag 2020 in den Raum „Altmühltal“ in der Stadthalle Gunzenhause gefolgt um sich über die neuesten Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung und des Datenschutzes zu informieren.
Der Vorsitzende Alexander Herzog freute sich über den großen Zuspruch und das Interesse an der Veranstaltung und bedankte sich bereits bei seiner Begrüßung bei alle Teilnehmern und Referenten. Unter dem Motto „von Unternehmer für Unternehmer“ soll der Unternehmertag einen Mehrwert für alle Beteiligten darstellen informierte er die Teilnehmer.
Bürgermeister Karl-Heinz Fitz forderte in seinem Grußwort alle neuen Mitglieder der Wirtschaftsjunioren auf das bereits vorhandene Netzwerk zu nützen und zu bereichern. Für ihn ist der Unternehmertag in der Stadthalle eine Fortsetzung des Neujahrsempfangs und ein Zeichen des gemeinsamen Dialogs und der Zusammenarbeit. Datensicherheit ist auch in der Verwaltung ein großes Thema stellte Karl-Heinz Fitz fest.
Der Unternehmertag bot den Teilnehmern vier verschiedene hochkarätige Referate zu der Gesamtthematik die alle versuchten die Teilnehmer mit den neuesten Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung, des Datenschutzes und der neuen gesetzlichen Regelunge vertraut zu machen. Den Anfang machte Stefan Kühleis mit seinem Partner Alexander
Bugl aus Regensburg die zum Thema „Datenschutz einfach gut geregelt“ die Teilnehmer informierten. Die Personal- und Organisationsberaterin Astrid Lehmeyer sprach vor der Kaffeepause zum Thema „New Work – nur ein Trend oder leben wir es nicht alle?“.
Nach der Pause, die allen Teilnehmern Gelegenheit zu gemeinsamen Gesprächen un und nähere Informationen durch die Referenten gab, sprach Katrin Leidel zum Thema „Cyberrisiken für Unternehmen“ bevor Rechtsanwalt Stefan Schröter von der Kanzlei Dr Schacht aus Gunzenhausen über das neue Geschäftsgeheimnisgesetz. Er stellte dabei
die gesetzlichen Neuerungen vor und gab Empfehlungen für die Unternehmen ab wie diese damit umgehen können.
Die zahlreichen Teilnehmer am Unternehmertag erlebten wieder einen informativenNachmittag unter Gleichgesinnten und hatten die Möglichkeit sich über die neueste Entwicklungen im Geschäftsleben zu informieren und in vielen interessanten Gespräche untereinander ihr eigenes Netzwerk auszubauen und Informationen zu erhalten.
KLAUS HEGER

Eine Schule – zwei Standorte

Berufsfachschule für Pflege in Weißenburg und Gunzenhausen

Annette Löffler übernimmt die Gesamtleitung der Schule, links neben ihr Klinikvorstand Christoph Schneidewin von den Kliniken Altmühlfranken.


Ab 1. September 2020 wird die Berufsfachschule für Pflege des Klinikums Altmühlfranken an beiden Klinikstandorten Weißenburg und Gunzenhausen unter der Trägerschaft des Klinikums stehen. Dann werden Pflegekräfte nach dem neuen Pflegeberufegesetz im generalistischen Ansatz an der „Berufsfachschule für Pflege Klinikum Altmühlfranken Weißenburg-Gunzenhausen“ ausgebildet.
Mit der Umsetzung des neuen Pflegeberufegesetzes in Deutschland ab 2020 werden die Ausbildungsinhalte noch stärker an den Pflegebedürfnissen von Menschen jeden Alters und deren Lebensphasen ausgerichtet. Die Umsetzung des neuen Gesetzes bedingt viele Veränderungen, u.a. die Ausrichtung der Unterrichte an den neuen Lehrplan sowie Einsatzplanungen nach den neuen Ausbildungsrichtlinien. Nun, zum Jahresbeginn und rechtzeitig vor dem neuen Schuljahr, steht die neue Struktur und der Name fest: die „Berufsfachschule für Pflege Klinikum Altmühlfranken Weißenburg-Gunzenhausen“ ist, ähnlich wie das Klinikum Altmühlfranken selbst, eine Einrichtung mit zwei Standorten. Die Gesamtschulleitung übernimmt Annette Löffler, bisherige Schulleiterin der Berufsfachschule in Weißenburg. In Gunzenhausen wird eine stellvertretende Schulleitung mit einem Lehrerteam die Schüler in den Schulräumen am Krankenhaus Gunzenhausen unterrichten. Generell wird ein reger Austausch zwischen beiden Niederlassungen stattfinden. Mit insgesamt 130 Ausbildungsplätzen gehört die „Berufsfachschule für Pflege Klinikum Altmühlfranken Weißenburg-Gunzenhausen“ zu den großen Pflegeschulen in Mittelfranken und ist einer der größten Ausbildungsbetriebe in der Region.
Mit dem Wechsel der Trägerschaft endet die vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit mit Diakoneo. Die Schüler, die noch unter der Trägerschaft der Diakonie die bisherige Ausbildung zur/m „Gesundheits- und Krankenpfleger/-in“ begonnen haben und sich nun im ersten und zweiten Ausbildungsjahr befinden, werden vom Klinikum Altmühlfranken übernommen und können dadurch weiterhin heimatnah ihre schulische und praktische Ausbildung beenden.
Die ersten Schülerjahrgänge werden mit jeweils 20 Plätzen am Standort Gunzenhausen wie auch mit 23 Plätzen in Weißenburg am 1. September 2020 die generalistische Pflegeausbildung beginnen. Die 3-jährige Ausbildung, die für alle Tätigkeitsbereiche der Pflege vom Säugling bis zum alten Menschen qualifiziert, führt zukünftig zur Berufsbezeichnung „Pflegefachfrau / Pflegefachmann“. Sie gliedert sich in einen schulischen und einen praktischen Teil, die jeweils in Blockform durchgeführt werden. Die praktischen Einsätze erfolgen überwiegend mit dem Schwerpunkt der „Akutpflege“ am Klinikum Altmühlfranken in Weißenburg und Gunzenhausen. Weitere Einsätze werden in den Einrichtungen der Kooperationspartner der stationären und ambulanten Pflege im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, Ansbach, Ingolstadt oder Eichstätt stattfinden. Der Abschluss ermöglicht es den Absolventen sowohl im Gesundheitsbereich als auch der Altenpflege zu arbeiten.
Um das theoretische Wissen aus der Schule noch besser mit der praktischen Erfahrung und Umsetzung im Alltag zu verbinden, setzt das Klinikum Altmühlfranken dezentrale und zentrale Praxisanleiter ein, die ausschließlich für die Betreuung der Schüler freigestellt sind. Das bereits eingeführte Konzept der Praxisanleitung gewährleistet eine qualitativ hochwertige praktische Ausbildung.
„Mit viel Innovation und in bewährter Ausbildungsqualität werden wir unsere Auszubildenden auch in Gunzenhausen auf diesen verantwortungsvollen Beruf vorbereiten und begleiten. Ich freue mich, mit unserem Team von engagierten Pflegepädagogen und Praxisanleitern, eine weitere Generation im neuen Beruf der Pflege am Klinikum Altmühlfranken auszubilden!“ erklärt die neue Gesamtschulleiterin der Berufsfachschule für Pflege Annette Löffler.
Auch für den neuen Klinikvorstand Christoph Schneidewin ist die Pflegeausbildung ein wichtiger Bestandteil des Unternehmens, nicht nur zur Sicherung des eigenen Pflegenachwuchses „Wir übernehmen einen wichtigen gesellschaftlichen Auftrag und ermöglichen durch zwei Schulstandorte eine heimatnahe Ausbildung in Theorie und Praxis.“
Weitere Informationen zur Ausbildung zur Pflegefachkraft finden Sie unter www.das-passt-zu-mir.de.

Onlineportal landkreisweit

Informationsveranstaltung am 19. März

Nachdem die geplante Infoveranstaltung zum Onlineportal in Gunzenhausen aufgrund des Sturmtiefs „Sabine“ im Februar abgesagt werden musste, ist nun ein Ersatztermin geplant. Die kostenlose Veranstaltung findet statt am 19. März 2020, um 19 Uhr im Markgrafensaal im Haus des Gastes, 91710 Gunzenhausen.

Eine vorherige Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen erforderlich, diese ist online über folgenden Link möglich: www.altmuehlfranken.de/schulung.

Das landkreisweite Onlineportal befindet sich – wie angekündigt – seit Dezember letzten Jahres in der Testphase. Rund 30 Händler, Dienstleister und Gastronomen konnten bereits auf die Plattform gebracht werden, weitere werden in den nächsten Wochen hinzukommen. Diese „Projektpioniere“ machen sich bereits vertraut mit Bestellabläufen, nutzen Werkzeuge wie die Eventkommunikation, kümmern sich um Produktbilder und -texte, nutzen den Prospekt- und Speisekarten-Upload oder stellen die allgemeine Nutzerfreundlichkeit auf die Probe. Erste Kunden aus der Region haben bereits den landkreisweiten Lieferservice der jungen Firma YOULOG GmbH aus Weißenburg genutzt, der integrativer Bestandteil des regionalen Online-Marktplatzes ist. Schon in der Testphase können auf diese Weise Online-Bestellungen am nächsten Werktag ausgeliefert werden. Und selbstverständlich sind auch sog. „Click & Collect“-Bestellungen möglich: Produkte, die online gekauft und damit reserviert sind, vor Ort aber direkt beim Händler abgeholt werden können.

Selbstverständlich ist es für Gewerbetreibende mit Sitz im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen jederzeit möglich, sich am Projekt zu beteiligen und das eigene Unternehmen auf „in-altmühlfranken.de“ zu präsentieren. Hierfür müssen nicht zwingend Produkte angeboten werden, auch die Möglichkeit eines reinen „Schaufensters“ besteht.

Was kostet mich ein Eintrag? Wie läuft das mit dem Lieferdienst und der Bestellabwicklung? Wie viel Zeit muss ich für den Onlineauftritt investieren? Wer hilft mir bei Verständnisproblemen oder technischen Fragen?

Bei der anstehenden Informationsveranstaltung in Gunzenhausen wird Projektleiter Andreas Haderlein detailliert auf die Möglichkeiten der Onlineplattform eingehen und ebenso die Anforderungen an die Gewerbetreibenden beleuchten. Ein tiefer Praxisbezug soll dabei Einblicke in die Funktionsvielfalt des Portals bieten, sodass Interessierte jedweder Branche am Ende aus erster Hand eine klare Vorstellung bekommen, welche Vorteile das Online-Portal für das eigene Geschäft bietet.

Neue Stadthallen-Chefin

Heidrun Stegner leitet das Amt 7

Die neue Stadthallenleiterin Heidrun Stegner. Foto: Heger

Bürgermeister Karl-Heinz Fitz hat mit Heidrun Stegner die neue
Chefin in der Stadthalle und Leiterin des neu geschaffenen Amtes 7 der Presse vorgestellt. Die Frau ist Nachfolgerin von Holger Syhre, der in der Umbauphase und der Neukonzeptionierung sehr gute Arbeit geleistet hat, aber danach auf eigenen Wunsch hin nach Zürich gewechselt ist.

Mit Heidrun Stegner hat die Stadt einen sehr guten Griff getan, findet Karl-Heinz Fitz. Sie bringt trotz ihres jugendlichen Alters von 31 Jahren sehr viel Erfahrung im Bereich Eventmanagement aus ihrer vorhergehenden Tätigkeit als Geschäftsführerin der Mainfranken-Säle in Veitshöchheim mit.

Heidrun Stegner hat ihre Ausbildung in Hauswirtschaft in Augsburg absolviert und in Triesdorf sich zur hauswirtschaftlichen Betriebsleiterin weitergebildet. Während ihres Eventmanagementstudiums führte sie ihr Praktikumsweg nach Heidelberg zu dem dortigen Basketballverein. Nach einer weiteren Spezialisierung im Bereich der Veranstaltungssicherung arbeitete sie für die Landesgartenschau in Eutin bevor sie als Eventmanagerin 2017 nach Veitshöchheim in die Mainfranken-Säle wechselte. Dort stieg sie dann sehr schnell zur Geschäftsführerin auf bevor sie sich 2019 für den Posten de Leiterin der Stadthalle bewarb, um wieder näher an ihrer Heimat Altmühlfranken zu sein. Sie hat ihr Büro direkt in der Stadthalle eingerichtet und ist jetzt ausschließlich für die Vermarktung der Halle und das Eventmanagement mit ihrem vierköpfigen Team aus Bürokräften und zwei Technikern zuständig.

Den Bereich Kultur hat Wolfgang Eckerlein wieder im Amt 6 (Touristik und Kultur) mit übernommen. Für externe Veranstalter in der Stadthalle ist jetzt Heidrun Stegner die zuständige und kompetente Ansprechpartnerin. Das städtische Kulturprogramm mit den Theater-Abo-Veranstaltungen wird weiterhin von Astrid Stieglitz und Wolfgang Eckerlein organisiert und durchgeführt.
Heidrun Stegner hat auch erste Gespräche mit der Stadtbaumeisterin Simone Teufel über die Umgestaltung des Foyers mit bequemeren Sitzmöglichkeiten und farbigen Wänden geführt und möchte nach der Neugestaltung der Altmühlaue auch Außenveranstaltungenauf der Terrasse der Stadthalle mit anbieten.

Das erste Halbjahr des Betriebs der neu renovierten Stadthalle zeigte bereits, dass die Entscheidung für diese Investition für die Stadt Gunzenhausen richtig war, stellte der Bürgermeister gegenüber der Presse fest. Bereits im ersten Halbjahr nach Inbetriebnahm der neu gestalteten Stadthalle konnte mit 160 Umsatztagen und einem Bruttoumsatz von
111.285,92 Euro eine sehr erfreuliche Bilanz vermeldet werden. Für 2020 sind bereits 251 Veranstaltungstage belegt und von den bisher 73 durchgeführten Veranstaltungen konnte die Stadthalle einen Umsatz von 15.500 Euro erwirtschaften. Bei der alten Stadthalle waren die Jahreseinnahmen rund 36.000 Euro pro Jahr bei insgesamt 160 Veranstaltungen, berichtet Karl-Heinz Fitz nicht ganz ohne Stolz auf die neu geschaffene Location.

Positive Halbjahresstatistik für die Stadthalle


Das erste Halbjahr zeigte, wie wichtig die Investition in die Sanierung der Stadthalle für Gunzenhausen war. Man darf sich schon jetzt auf ein vielfältiges Kultur- und Messeangebot in dieser neuen Mehrzweckhalle freuen, deren akustische und technische Ausstattung von allen Nutzern sehr gelobt wird. Gunzenhausen und die ganze Region kann stolz auf diese Veranstaltungsmöglichkeit sein, die einzigartig und ein Alleinstellungsmerkmal für die ganze Region ist.

Durch die Stadthalle ergeben sich auch sehr viel positive Synergieeffekte für die Stadt, denn aus der wachsenden Anzahl an mehrtägigen Tagungen in der Stadthalle resultiert auch ein zunehmender Bedarf an Übernachtungen in Gunzenhausen. Die neu geschaffene Kostenstruktur ermöglicht es auch, die Stadthalle zu marktüblichen Preisen, die sich noch im unteren Drittel belaufen, wirtschaftlicher zu betreiben und den örtlichen Veranstaltern mit der Tarifstufe 2 ein verbilligtes Angebot zu unterbreiten, das noch mit städtischen Zuschüssen verbilligt werden kann. Die externen und privaten Veranstalter haben die Möglichkeit, das Cateringangebot des angrenzenden Parkhotels zu nutzen oder aber ihre eigenen Caterer mit zu ihren Veranstaltungen zu bringen.

KLAUS HEGER

Beliebter Fernradweg

Radreisende schätzen den Naturpark Altmühltal

Vor dem Hintergrund der Burg Prunn verläuft der beliebte Radweg.

Einmal im Jahr befragt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) die deutschen Radler zu ihren Gewohnheiten, Plänen und Lieblingsstrecken und veröffentlicht die Ergebnisse in seiner Radreiseanalyse. Der Altmühltal-Radweg hat es dabei unter die zehn beliebtesten Fernradwege geschafft.

Die Paradestrecke im Naturpark Altmühltal muss sich in den vergangenen Jahren mit einer immer größeren Konkurrenz messen. Die Zahl der Fernrouten ist gewachsen und es wurde viel investiert. Umso erfreulicher ist es, dass der Altmühltal-Radweg 2020 wieder unter den Top Ten zu finden ist. Er liegt auf Platz neun, vor dem Bodensee-Radweg.

Die ADFC-Radreiseanalyse zeigt auch, dass die Beliebtheit von Radreisen und Radausflügen weiter wächst. Die Entscheidung des Naturpark Altmühltal, das Thema Radfahren wieder stärker in den Mittelpunkt zu stellen und 2020 sogar zum Marketingschwerpunkt zu machen, kommt also genau zur richtigen Zeit. Die im Herbst 2019 gestartete „Radoffensive“ gibt dabei Impulse für die ganze Region. Viele Gemeinden haben bereits ihre Wege nach den empfohlenen Standards der sogenannten „FGSV-Richtlinien“ ausgeschildert und entwickeln Ideen, um die Wege mit den im Tourismuskonzept festgelegten Markenprinzipien der Region – Genuss, Urzeiten, Entschleunigung und Heimatverbundenheit – zu verknüpfen. Auf den Trend zum E-Bike hat sich der Naturpark Altmühltal als Partner des Projekts „Stromtreter“ bereits gut eingestellt. Außerdem kommt zum Altmühltal-Radweg, der als „Leuchtturm“ weiter gestärkt werden soll, bald eine neue regionale Langstrecke dazu: Der Geo-Radweg verbindet erdgeschichtliche Highlights zwischen Nördlinger Ries und Donaudurchbruch – und dabei auch die Schwerpunktthemen Radfahren und Geotourismus. Drei Rundkurse ermöglichen eine flexible Tourplanung. Im Herbst soll die neue Route offiziell eröffnet werden. 

Rufbus: Erste Erfahrungen

Die meisten Fahrgäste wollen nur in die Stadt – und zurück

Die Stadtwerke Gunzenhausen als die Betreiber des Stadtbusverkehrs und des Rufbuss-Angebots haben jetzt nach einem Jahr Rufbus einen ersten Erfahrungsbericht vorgelegt. Sie stellen fest, dass die allermeisten Kunden aus den Ortsteilen in die Stadt (und wieder zurück) fahren wollen. Die Kombination mit dem Regionalbusangebot wird kaum genutzt.

Das Rufbus-Angebot Gunzenhausens, das auf Inititative von Bürgermeister Karl-Heinz Fitz vom Stadtrat geschaffen wurde und das seit dem 1. Januar 2019 gilt, wird in der ganzen mittelfränkischen Region als beispielhaft erwähnt. Fast stündlich können Bewohner der ländlichen Stadtteile ins Zentrum gelangen, wenn sie sich mindestens eine Stunde vor der Abfahrtszeit des Rufbusses angemeldet haben.

Im ersten Jahr (307 Betriebstage) wurden 2751 Fahrten durchgeführt und 3279 Fahrgäste transportiert. Die Einnahmen aus dem Ticketverkauf beliefen sich auf 2796 Euro, der Aufwand für die Fahrleistung auf 45724 Euro.  Durchschnittlich  wurden 10,7 Fahrgäste pro Tag notiert (1,17 pro Fahrt). Die Spitzenzeiten lagen im Februar, März und Juli.

Betrieben wird der Rufbus von der Taxizentrale Gunzenhausen. Dort befindet sich auch die Vermittlungsstelle für die Fahrtwünsche. Bei den Stadtwerken wurde eine Halbtagsstelle geschaffen, um die administrativen Aufgaben leisten zu können.

Christian Reichenthaler, der Verkehrsleiter für den Stadtverkehr Gunzenhausen, will künftig noch mehr über das Rufbus-Angebot informieren, um die Frequenz zu erhöhen.

Der Tanz der „Füchse“

Mitteleschenbacher Karnevalisten in der Sparkasse

Die Sparkassen-Repräsentanten Matthias Böck und Jürgen Hartenberg freuen sich über den Auftritt der Mitteleschenbacher Garde und dankten dem Präsidium um dem Prinzenpaar. Fotos: Heger

Traditionell am Rosenmontag um 11.11 Uhr besuchte die Karnevalsgesellschaft „Die Mönchswaldfüchse“ aus Mitteleschenbach die Hauptstelle der Sparkasse in Gunzenhausen. Der Präsident Frederic Rockefeller präsentierte zusammen mit den beiden Vorständen Andreas Gracklauer und Herbert Seitz den zahlreich erschienenen Kunden der Sparkasse einen kurzen, aber bunten Auszug aus dem Faschingsprogramm der Mönchswaldfüchse. Unterstützt wurden sie dabei von der Prinzengarde, de Kinderprinzenpaar Luisa I. und Maximilian III., dem Prinzenpaar Martin I.und Natalie I. mit Hofstaat, dem Tanzpaar Mareike Struwe und Selina Westphal, dem Tanzmariechen Maja Pferinger und dem Showsternchen Sophia Behringer.

Für Prinzenwalzer, Gardetanz und den Solobeiträgen des Tanzpaares, des Jungsternchens und des Showsternchens bekamen die jungen Karnevalisten von den Besuchern viel Applaus. Sie hatten ihr Publikum vom ersten Ton an im Griff und verwandelten die Schalterhalle der Sparkasse schnell in einen Faschingssaal. Nachdem der Vorsitzende der Sparkasse und Ehrensenator der Mönchswaldfüchse Jürgen Pfeffer zusammen mit seinen Führungskräften und den Pressevertretern die obligatorischen Gesellschaftsorden überreicht bekamen, beschlossen die Karnevalisten aus dem Mönchswald ihren Besuch mit eine Polonaise durch die Schalterhalle mit den anwesenden Kunden.
Traditionell war auch die Brauchtumsfigur, „der Mönchswaldfuchs“, mit in Gunzenhausen. Die Karnevalisten aus dem Mönchswald haben im vergangenen Jahr eine Jugendgruppe der Jungfüchse ins Leben gerufen und am Rosenmontag wurden sie von Jungfuchs Max nach Gunzenhausen begleitet.
Die Mönchswaldfüchse bedankten sich bei der Sparkasse und Jürgen Pfeffer für die jährlich finanzielle Unterstützung, die immer der aufwendigen Jugendarbeit der Mönchswaldfüchse zugute kommt. Mit rund 80 Jugendlichen in den einzelnen Gardetanzgruppen leisten sie einen großen Anteil der Jugendarbeit in Mitteleschenbach.

Nach einer kurzen Pause beginnt bereits in einigen Wochen wieder das regelmäßige wöchentliche Training zur Vorbereitung auf die Faschingssession 2020 / 2021.

Nach ihrem Auftritt in der Sparkasse zog das närrische Fuchsvolk noch zu Radsport Gruber und dem Burkhard-von Seckendorff-Heim, um auch dort einen kurzen Faschingsgruß zum Rosenmontag zu hinterlassen.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen bei Heidi Eiden zog der Faschingstross weiter durch die Region, um mit den faschingsbegeisterten Menschen zu feiern. Am Faschingsdienstag klang die Saison mit dem großen Faschingszug in Spalt und dem Faschingskehraus in Mitteleschenbach aus. Alle freuen sich schon auf den 11. November 2020, wenn die neue Saison um 11.11 Uhr eröffnet wird.
KLAUS HEGER

Getreide im Fokus

Veranstaltung am 25. April in Muhr am See

Slow Food lädt zur Veranstaltung „Altmühlfränkisches Getreide – Das Gold unserer Ackerböden“ im Genussführer-Gasthof ein: Samstag, 25. April, um  19 Uhr im Gasthaus „Zum Hirschen“ in  Muhr am See.

Die Gäste erwartet in vier Gängen ein spannend moderiertes Menü rund um nicht alltägliche Spezialitäten aus Altmühlfranken, begleitet von besonderen Bier-Empfehlungen aus der Region. (42,90 Euro pro Person). Die Kosten umfassen das Menü sowie das Mineralwasser, alle weiteren Getränke fallen gesondert an. Anmeldungen ab sofort über Slow Food Altmühlfranken: altmuehlfranken@slowfood.de oder: info@restaurant-altmuehlsee.de

Menüfolge:

Gruß aus der Küche:  Luftgetrockneter Rinderschinken mit Markgrafen-Musmehl und Grünkern-Popkorn

Klare Gemüseessenz mit Goldhirseklößchen

Secreto vom Schwein mit geröstetem Getreide, Selleriepüree und Getreidesprossen

Apfel-Buchweizentörtchen mit karamellisierten Hanfsamen und altmühlfränkischem Bauernhofeis

Aus Anlass des „Tags des Bieres“ am 23. April wird zum Menü eine altmühlfränkische Bierbegleitung empfohlen.

Kulinarisches Erbe bewahren

Slow Food Altmühlfranken (gegründet 2012) lädt zu außergewöhnlichen Genuss-Abenden ein. Mit einem mehrgängigen Menü werden das kulinarische Erbe der Region und die mit ihr eng verbundenen regionalen Spezialitäten vorgestellt. Mit diesen Erlebnisangeboten sollen nicht nur verborgene Schätze unserer traditionellen Küche und deren moderne Inszenierungen in Erinnerung gerufen werden. Slow Food will auch das Augenmerk auf die besonderen Qualitäten der bäuerlichen Erzeuger und der handwerklichen Lebensmittelmanufakturen (Mühlen, Bäcker, Metzger, Brauer, Brenner oder Obstwinzer) lenken, die wir hier in großer Zahl noch haben. Dieser Dreiklang aus Bauern, Handwerk und Gastronomie ist die Grundlage dieser besonderen Slow Food-Menüabende.

Slow Food Altmühlfranken wird organisiert von Regionalberater Dieter Popp, 91729 Haundorf, Vogelherdweg 1, Tel. 09837-975708, altmuehlfranken@slowfood.de

Rest vom Kerwabaum

An Versicherungsmakler Christian Bund übergeben

Eine Abordnung der Kerwabuam und -madli überreichte zusammen mit Mitgliedern des Kerwazunftvereins symbolisch ein Stück des ersteigerten Kirchweihbaums an den Versicherungsmakler Christian Bund und seine beiden Mitarbeiter Sebastien Walewski und Tanja Milleker in den Kanzleiräumen im Ärztehaus in der Osianderstraße in Gunzenhausen. Das Baumstück soll im Empfangsbereich der Kanzlei aufgestellt werden und den Klienten das soziale Engagement der Kanzlei zeigen. Traditionell versteigerten die Kerwabuam und -madli am Tag der Betriebe die beiden Kirchweihbäume zugunsten wohltätiger Einrichtungen in Gunzenhausen und der Region.
Das höchste Angebot für den Kirchweihbaum kam von Christian Bund dem Versicherungsmakler aus Gunzenhausen mit 3.500 Euro und den Zuschlag für de Kinderkirchweihbaum erhielt die Firma Hartmann Gartengestaltung aus Gunzenhausen zum dritten Mal in Folge für den stolzen Betrag von 3.250 Euro. Den Erlös der Versteigerung werden die Kirchweihbuam nach Bedarf auf die sozialen und wohltätigen Einrichtungen in Gunzenhausen und der Region verteilen. Der Erlös für den Kinderbaum soll in voller Höhe an den Kindergarten in Aha gehen teilte der Auktionator Stefan Meier mit. Die Kinder dieser Kindertageseinrichtung haben den Kinderbaum selbst bemalt und gestaltet, dafür sollen sie als Belohnung auch den gespendeten Betrag für ihren Baum erhalten.
Es ist der besondere Wunsch von Christian Bund, dass ein Teil des Versteigerungserlöse an die Vereine Kinderschicksale Mittelfranken und Between Boarders aus Ansbach (ehemals Helfen ohne Grenzen e.V.), welche die Flüchtlingswaisenhäuser im Dreiländereck Thailand Laos – Burma unterstützen, gespendet wird.
KLAUS HEGER