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Getreide im Fokus

Veranstaltung am 25. April in Muhr am See

Slow Food lädt zur Veranstaltung „Altmühlfränkisches Getreide – Das Gold unserer Ackerböden“ im Genussführer-Gasthof ein: Samstag, 25. April, um  19 Uhr im Gasthaus „Zum Hirschen“ in  Muhr am See.

Die Gäste erwartet in vier Gängen ein spannend moderiertes Menü rund um nicht alltägliche Spezialitäten aus Altmühlfranken, begleitet von besonderen Bier-Empfehlungen aus der Region. (42,90 Euro pro Person). Die Kosten umfassen das Menü sowie das Mineralwasser, alle weiteren Getränke fallen gesondert an. Anmeldungen ab sofort über Slow Food Altmühlfranken: altmuehlfranken@slowfood.de oder: info@restaurant-altmuehlsee.de

Menüfolge:

Gruß aus der Küche:  Luftgetrockneter Rinderschinken mit Markgrafen-Musmehl und Grünkern-Popkorn

Klare Gemüseessenz mit Goldhirseklößchen

Secreto vom Schwein mit geröstetem Getreide, Selleriepüree und Getreidesprossen

Apfel-Buchweizentörtchen mit karamellisierten Hanfsamen und altmühlfränkischem Bauernhofeis

Aus Anlass des „Tags des Bieres“ am 23. April wird zum Menü eine altmühlfränkische Bierbegleitung empfohlen.

Kulinarisches Erbe bewahren

Slow Food Altmühlfranken (gegründet 2012) lädt zu außergewöhnlichen Genuss-Abenden ein. Mit einem mehrgängigen Menü werden das kulinarische Erbe der Region und die mit ihr eng verbundenen regionalen Spezialitäten vorgestellt. Mit diesen Erlebnisangeboten sollen nicht nur verborgene Schätze unserer traditionellen Küche und deren moderne Inszenierungen in Erinnerung gerufen werden. Slow Food will auch das Augenmerk auf die besonderen Qualitäten der bäuerlichen Erzeuger und der handwerklichen Lebensmittelmanufakturen (Mühlen, Bäcker, Metzger, Brauer, Brenner oder Obstwinzer) lenken, die wir hier in großer Zahl noch haben. Dieser Dreiklang aus Bauern, Handwerk und Gastronomie ist die Grundlage dieser besonderen Slow Food-Menüabende.

Slow Food Altmühlfranken wird organisiert von Regionalberater Dieter Popp, 91729 Haundorf, Vogelherdweg 1, Tel. 09837-975708, altmuehlfranken@slowfood.de

Rest vom Kerwabaum

An Versicherungsmakler Christian Bund übergeben

Eine Abordnung der Kerwabuam und -madli überreichte zusammen mit Mitgliedern des Kerwazunftvereins symbolisch ein Stück des ersteigerten Kirchweihbaums an den Versicherungsmakler Christian Bund und seine beiden Mitarbeiter Sebastien Walewski und Tanja Milleker in den Kanzleiräumen im Ärztehaus in der Osianderstraße in Gunzenhausen. Das Baumstück soll im Empfangsbereich der Kanzlei aufgestellt werden und den Klienten das soziale Engagement der Kanzlei zeigen. Traditionell versteigerten die Kerwabuam und -madli am Tag der Betriebe die beiden Kirchweihbäume zugunsten wohltätiger Einrichtungen in Gunzenhausen und der Region.
Das höchste Angebot für den Kirchweihbaum kam von Christian Bund dem Versicherungsmakler aus Gunzenhausen mit 3.500 Euro und den Zuschlag für de Kinderkirchweihbaum erhielt die Firma Hartmann Gartengestaltung aus Gunzenhausen zum dritten Mal in Folge für den stolzen Betrag von 3.250 Euro. Den Erlös der Versteigerung werden die Kirchweihbuam nach Bedarf auf die sozialen und wohltätigen Einrichtungen in Gunzenhausen und der Region verteilen. Der Erlös für den Kinderbaum soll in voller Höhe an den Kindergarten in Aha gehen teilte der Auktionator Stefan Meier mit. Die Kinder dieser Kindertageseinrichtung haben den Kinderbaum selbst bemalt und gestaltet, dafür sollen sie als Belohnung auch den gespendeten Betrag für ihren Baum erhalten.
Es ist der besondere Wunsch von Christian Bund, dass ein Teil des Versteigerungserlöse an die Vereine Kinderschicksale Mittelfranken und Between Boarders aus Ansbach (ehemals Helfen ohne Grenzen e.V.), welche die Flüchtlingswaisenhäuser im Dreiländereck Thailand Laos – Burma unterstützen, gespendet wird.
KLAUS HEGER

Erfolgreichste Eislaufsaison

Rund 12000 Besucher gezählt

Bürgermeister Fitz und Wirtschaftsreferent Zuber mitden Gewinnern der Tombola.

Mit dem 6. Januar ging die diesjährige inzwischen 6. Eisbahnsaison auf dem Marktplatz in Gunzenhausen zu Ende. Auch am letzten Tag konnte Bürgermeister Karl-Heinz Fitz noch einmal ein „volles Haus“ verzeichnen.

Noch nie wurde die Natureisfläche auf dem Marktplatz von so vielen Eisläuferinnen und Eisläufern genutzt. Über 12.000 Besucher genossen das Eislaufvergnügen. Hinzu kommen über 70 Schulklassen mit insgesamt ca. 1500 Schülern aus der gesamten Region Altmühlfranken. Diese nutzten das kostenfreie Angebot der Stadt Gunzenhausen für Schulen und verlegten ihren Sportunterricht auf die Eisbahn.

Der Dank des Bürgermeisters galt neben den Mitarbeitern des Bauhofs dem Eismeister Klaus Karl sowie den Mitgliedern des Eislaufclubs Gunzenhausen für ihren ehrenamtlichen Einsatz. Ebenso hat der Stadtmarketingverein Gunzenhausen mit seinen derzeit inzwischen 160 Mitgliedern wie auch der Wirtschaftsförderer Andreas Zuber einen großen Anteil am Erfolg des Eisbahnprojekts.

Die Betreiber der beiden Gastronomiestände unmittelbar angrenzend an die Eisbahn, Harry Gießbeck sowie die Familie Meissel haben den Aufenthalt am Marktplatz zusätzlich bereichert, so Bürgermeister Karl-Heinz Fitz.

Dieser konstatiert auch, dass sich sein Projekt Eisbahn in den zurückliegenden 6 Jahren zur Erfolgsgeschichte entwickelt hat. Aufgrund des starken Zuspruchs konnte diese im Übrigen in der letzten Saison in etwa kostendeckend betrieben werden. So verwundert es nicht, dass benachbarte Kommunen wie Rothenburg, Feuchtwangen oder Schwabach auf die Eisbahn in Gunzenhausen schauen und sich über Einzelheiten informieren.

Im Übrigen ergaben die Frequenzmessungen auf dem Marktplatz, dass das Angebot die Anzahl der Besucher auf dem Marktplatz während der Eislaufsaison erhöht. Hiervon können Geschäfte wie auch gastronomische Betriebe profitieren.

Gerade für Kinder und Jugendliche ist die Eisbahn jedes Jahr ein besonderes Highlight.

Zum Abschluss der Eisbahnsaison wurden traditionell unter den Besitzern von Dauerkarten drei Sachpreise verlost. Die beiden Hauptreise mit Eintrittskarten für das Juramare konnten sich Josephine Kuhn und Felix Volkert sichern. Banu Peköz freute sich über einen neuen Swing Roller der Firma Radsport-Gruber. Die Preise wurden von Glücksfee Fabienne Becker gezogen.

Zum Abschluss der Saison wurde gegenüber Bürgermeister Karl-Heinz Fitz vielfach der Wunsch geäußert, die Eisbahn auf dem Marktplatz in Gunzenhausen auch in der nächsten Saison anzubieten. Diesem Wunsch wird der Bürgermeister gerne nachkommen.

Stadtmarketing in Fakten

Informationsveranstaltung mit 20 Unternehmern

Sie haben schon die nächste Aktion im Fokus: Andreas Zuber, Jeanette Holzschuh und Markus Jocher. Foto: Klaus Heger

Jeanette Holzschuh vom Stadtmarketing Gunzenhausen, Wirtschaftsreferent Andreas Zuber und Citymanager Markus Jocher informierten über die Evaluation zu den 2019 im Stadtmarketing durchgeführten Projekten. Dabei waren verkaufsoffene Sonntage, KulturHerbst, Eisbahn, Winterzeit, Frequenzmessung und der lokale Online-Marktplatz www.ingunzenhausen.de nebst Social Media-Auftritt Thema.

Etliche Erhebungen durchgeführt

Um zu ermitteln, wie die verschiedenen im Rahmen des Stadtmarketings Gunzenhausen durchgeführten Projekte und Aktionen wirken und von Teilnehmern und Besuchern wahrgenommen werden, wurden in den vergangenen Jahren verschiedene Erhebungen und Befragungen durchgeführt. Die Ergebnisse daraus, die auch Einfluss in zukünftige Planungen finden, wurden nun im Rahmen der Infoveranstaltung vorgestellt. So hat die an den verkaufsoffenen Markt-Sonntagen durchgeführte Postleitzahlenerhebung ergeben, dass diese Tage verstärkt Bürger aus dem Gunzenhäuser Umland anziehen und damit einen
wichtigen Faktor bei deren Bindung an Gunzenhausen – und hier insbesondere an die Innenstadt – als zentralen Handels- und Dienstleistungsstandort in der Region bilden. Positiv wirkt sich hier auch die seit 2018 vom Stadtmarketing durchgeführte Gemeinschaftswerbung aus. Gerade die Bewerbung der speziellen Angebote von Händlern, Gastronomen und Dienstleistern über ingunzenhausen.d und die sozialen Medien zeigt hier eine erfreulich positive Resonanz.

KulturHerbst kommt immer besser an

Dem gegenüber wird der jährlich Ende September/Anfang Oktober durchgeführte KulturHerbst verstärkt von Gunzenhäuser Bürgerinnen und Bürgern besucht. Mit über einem Drittel Besucher von außerhalb Gunzenhausens zeigt sich aber auch hier wieder die zentrale Bedeutung von Gunzenhausen. Dass man mit dem gewählten Konzept, ein möglichst breites und vor allem auch hochwertiges Kulturprogramm, abseits der in vielen anderen Kommunen weit verbreiteten reine „Musik-Veranstaltungen“, anzubieten, richtig fährt, zeigt sich ebenfalls aus den Ergebnissen der Besucherbefragung. Diese lässt erkennen, dass rund zwei Drittel der Besucher wegen der besonderen Kombination „Kultur – Einkaufsnacht“ kommen, dass aber auch über ein Viertel nur und gerade wegen dem Kulturangebot kommen. Die Möglichkeit, an diesem Tag bis 23 Uhr einkaufen zu können, wurde demgegenüber nur von 8 % der Befragten als Grund für den Besuch des KulturHerbstes genannt.

Eisbahn ist Besuchermagnet im Winter

Eine erfreuliche Entwicklung hat auch die Eisbahn in den vergangenen Jahren genommen und zähl inzwischen zu den festen Programmpunkten im städtischen Leben in Gunzenhausen. Wie die auf der Homepage der Eisbahn durchgeführte Online-Befragung zeigt, kommen die Besucher der Eisbahn zu jeweils rund der Hälfte aus Gunzenhausen selbst und aus dem näheren und weiteren Umland. Auch wenn diese Befragung, wie auch die übrigen Befragungen, nicht repräsentativ ist, zeigt sich doch dass die Eisbahn viele auswärtige Gäste nach Gunzenhausen lockt. Und die Besucher der Eisbahn kommen nicht nur zum Eislaufen, sondern über 50% verbinden dieses in der Region einmalige Freizeitangebot auch mit anderen Erledigungen wie einem Einkauf oder einem Besuch der lokalen Gastronomie.

Aktion mit den Stadtwerken

Doch die Eisbahn ist nur eine Aktion von vielen rund um Weihnachten in Gunzenhausen. Um hier einen Überblick zu geben, gibt es seit 2018/2019 die Winterzeit-Broschüre mit einem gemeinsamen Marketing. Auch hier versucht man, das Angebot stets zu erweitern, und so wurde 2019/2020 erstmals die kostenlose Nutzung des Stadtbusses an den Adventssamstagen angeboten. Diese gemeinsame Aktion von Stadtwerken Gunzenhausen und Stadtmarketing Gunzenhausen e.V. bracht gleich einen Fahrgastzuwachs von 60% und kann somit als Erfolg gewertet werden.

Soziale Medien werden immer wichtiger

Um das vielfältige Angebot der Gunzenhäuser Geschäftswelt auch digital gut präsentieren zu können, spielen der lokale Online-Marktplatzes www.ingunzenhausen.de und die Sozialen Medien eine wichtige Rolle. Dabei ist es wichtig, diese stets aktuell und interessant zu halten. Auf ingunzenhausen.de erschienen im Jahr 2019 rund 150 Nachrichten und über 300 Werbungen und Angebote von Gunzenhäuser Unternehmen. Zusätzlich wird dort über Veranstaltungen informiert, Vereine können sich vorstellen und es wurden verschiedene Mitmach-Aktionen wie Osternester- Basteln, Treuepunkte, Kerwa-Rätsel oder Adventskalender durchgeführt. Im vergangenen Jahr hat sich die wöchentliche Besucherzahl auf „ingunzenhausen.de“ kontinuierlic von rund 500 auf über 1.000 gesteigert. Bei Aktionen konnten die Besucherzahlen nochmal um bis zu 75% gesteigert werden. Auch die Reichweite im Bereich Social Media (Facebook: www.facebook.com/stadtmarketinggunzenhausen) hat eine rasante Entwicklung erlebt. Die Abonnentenzahl hat sich binnen eines Jahres von 230 auf 611 gesteigert. Die wöchentliche Reichweite war stark von Aktionen abhängig und konnte durch die Verkaufsoffenen Sonntage und Aktionen wie besonders den Adventskalender gesteigert werden. Gerade im Bereich Social Media kam es dabei aber auf besonders beliebte Einzelbeiträge an. Die wöchentliche Reichweite (Impressionen) lag zumeist zwischen 2000 und 5000, konnte aber besonders mit dem Adventskalender zeitweise auf über 20000 gesteigert werden.

Stadt war gut wahrzunehmen

Insgesamt lässt sich sagen, dass der Großteil der im Rahmen des Stadtmarketings durchgeführten Aktionen und Veranstaltungen erfolgreich im Hinblick auf die Attraktivität Gunzenhausens sowie der Wahrnehmbarkeit des hier vorhandenen vielfältigen Angebots ist. Die erhobenen Daten helfen dabei, diese Projekte weiterzuentwickeln und noch besser auf Wünsche und Anforderungen vo Bürgern, Gästen und nicht zuletzt auch der Wirtschaft eingehen zu können. Für diejenige, die Teil dieser positiven Entwicklung sein möchten, gibt es auf dem digitalen Marktplatz ingunzenhausen.de einen kostenlosen Grundeintrag. Vereine können darüber hinaus Vereinsnachrichten und Termine kostenlos an info@ingunzenhausen.de melden. Für Unternehmen gibt es außerdem die Möglichkeit einer Premiummitgliedschaft auf ingunzenhausen.de. Bei diese kann auf der Plattform und auf Facebook für Aktionen und Angebote geworben werden. Es werden außerdem redaktionelle Inhalte und 360-Grad-Bilder erstellt. Die Premiummitgliedschaft kostet 40 €
im Jahr für Mitglieder des Stadtmarketing Gunzenhausen e.V., 70€ für Nicht-Mitglieder, das erste Jahr ist kostenlos. Informationen zur Premiummitgliedschaft sind per E-Mail an info@stadtmarketing-gunzenhausen.de oder Tel. 09831/508-308 zu erfragen.

Premiummitgliedschaft mit vielen Vorteilen

Zum Ende der Veranstaltung gingen Andreas Zuber, Markus Jocher und Jeanette Holzschuh noch auf die Möglichkeiten ein, von denen Unternehmer und Vereine – abgesehen von den laufenden Projekten und Aktionen sowie der Premiummitgliedschaft auf ingunzenhausen.de – profitieren können. Dazu zählen sowohl Store Checks, Online Präsenz Checks als auch Workshops. Letztere werden sich an die aktuell laufende Workshopreihe „Fit für die digitale Welt“ anschließen und weiterhin auf die Bedarfe und Nachfrage vor Ort eingehen. Außerdem sind alle Gunzenhäuser Unternehmer und Vereine aufgerufen, Ihre Einträge auf www.ingunzenhausen.de auf Aktualität zu überprüfen. Für Fragen stehen die Akteure rund um das Stadtmarketing unter E-Mail info@stadtmarketing-gunzenhausen.de oder Tel. 09831/508-308 zur Verfügung.

Essen in Franken

Wanderausstellung vom 7. Februar bis 19. April 2020 im Hirtenmuseum


„Festtagsschmaus und Einheitsbrei – Essen in Franken von
den Römern bis heute“ nennt sich eine von der Bezirksheimatpflege konzipierte Wanderausstellung, die vom 7. Februar bis zum 19. April im Deutschen Hirtenmuseum in Hersbruck zu sehen ist.

Essen geht uns alle an und Ernährung ist ein weites Feld, insbesondere über die Jahrhundert betrachtet. Was und wie wir heute essen und trinken, ist das Ergebnis zahlreicher Umstände, die über Jahrhunderte hinweg auf unsere Gesellschaft eingewirkt haben und wirken. Der soziale Status und die kulturell Zugehörigkeit bestimmen nicht erst seit dem Mittelalter die unterschiedlichen Ernährungsweisen. Die Veränderung von Ernährungsgewohnheiten spiegelt historische Entwicklungen und gesellschaftliche Zustände wider. Warenversorgung und Zubereitungsarten sind abhängig von der Region, von kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen sowie von technischen Neuerungen. Die Ausstellung geht der Frage nach, was die typisch fränkische Küche ist, seit wann es diese gibt und was eigentlich die Franke essen oder gegessen haben. Dabei wird ein Bogen über die verschiedenen zeitlichen Epochen und sozialen Schichten gespannt.

Bezirkstagspräsident Armin Kroder und Hersbrucks Bürgermeister Robert Ilg eröffnen die Wanderausstellung „Festtagsschmaus und Einheitsbrei – Essen in Franken von den Römern bis heute“ offiziell am Donnerstag, 6. Februar um 18.30 Uhr im Deutschen Hirtenmuseum, Eisenhüttlein 7, Hersbruck.
Die wissenschaftliche Einführung übernimmt Kulturdirektorin und Bezirksheimatpflegerin Dr. Andrea M. Kluxen.

Zur Aussstellung erscheint ein Buch

„Festtagsschmaus und Einheitsbrei. Ernährung in Franken von
der Antike bis zur Gegenwart.“ So war eine wissenschaftliche Tagung anlässlich des Tags der Franken 2018 überschrieben, bei der es darum ging,
wie Franken zu seiner kulinarischen Identität gekommen ist, seit wann es
diese gibt und wie Franken im Laufe der Geschichte gegessen hat. Nun ist
im Nachgang dazu das gleichnamige Buch erschienen. Die Herausgeberinnen Dr. Andrea M. Kluxen, Kulturdirektorin und Bezirksheimatpflegerin, und ihre Stellvertreterin Julia Krieger, die schon die Tagung organisiert hatten, haben in dem 432 Seiten starken Band (Hardcover) die seinerzeit gehaltenen Referate zusammengefasst und um weitere Aufsätze ergänzt.
Mit seinen 19 Beiträgen spannt das Buch den Bogen von der Antike bis in
die Gegenwart und es liefert zugleich einen Überblick über wechselnde
Ernährungssituationen in verschiedenen Epochen und sozialen Schichten.
Konkret in den Blick genommen werden dabei auch typisch fränkische
Speisen mit ihrem historisch-kulturellen Kontext. Das Buch „Festtagsschmaus und Einheitsbrei. Ernährung in Franken von der Antike bis zur Gegenwart“ ist bei Ergon erschienen, einem Verlag in der Nomos Verlagsgesellschaft.
Es ist im Buchhandel erhältlich (ISBN 978-3-95650-614-7) und kostet 25 Euro.

Lust auf den Radweg

Fränkisches Seenland auf der Augsburger Frühjahrsausstellung

Anke Freiman von der Stadt Roth und Sylvia Schaller vom Tourismusverband Fränkisches Seenland informieren die Gäste über Neuigkeiten aus der Region.

Ein ausgezeichneter Standplatz in Halle 1 und großes Interesse der über 59.000 Messebesucher: Die Bilanz nach dem Abschluss der Augsburger Frühjahrsausstellung (afa) fällt für den Tourismusverband Fränkisches Seenland rundum positiv aus. Vom 24. bis 28. Januar 2020 warb die kontrastreiche Urlaubsregion im nahen Schwaben um Gäste.

Viele der Messebesucher hatten Lust auf eine Tour auf dem Fränkischen WasserRadweg: Das Serviceheft zu der neuen Rundstrecke durch das Fränkische Seenland und den Nachbarregionen, war sehr gefragt. Aber auch über die weiteren Radwege und die Wanderwege in der Region informierten sich die Aktivurlauber. Zudem standen die vielfältigen Freizeitmöglichkeiten rund um die sieben Seen im Fokus. Schließlich ist das Fränkische Seenland nur rund 100 Kilometer vom Augsburger Raum entfernt und damit auch ein ideales Tagesausflugsziel für Familien und Sportbegeisterte, die dort wohnen.

Wie bereits im vergangenen Jahr fand die afa an fünf Tagen statt. Die verkürzte Dauer erwies sich auch diesmal als kluge Entscheidung, wie sich an den Besucherzahlen zeigte, die im Vergleich zu 2019 noch einmal deutlich anstiegen. Den großen Andrang am Stand musste das Seenland-Team aber nicht allein bewältigen. Unterstützung gab es von den Touristikern der Stadt Roth, der Gemeinde Pfofeld, der Stadt Spalt, der Gemeinde Unterschwaningen, des Marktes Pleinfeld, der Stadt Hilpoltstein, der Stadt Wassertrüdingen, der Gemeinde Haundorf und des Marktes Absberg, die den Messeauftritt ebenfalls nutzten, um für ihre Angebote zu werben.

Altmühlfranken muss attraktiv bleiben

FW-Landratskandidat Stefan Bauer im Interview

Landratskandidat der Freien Wähler: Stefan Bauer aus Gunzenhausen. Foto: Heger

„Unser Altmühlfranken ist lebens- und liebenswert und muss so attraktiv erhalten werden“. Mit diesen Worten fasste der Landratskandidat der Freien Wähler, Stefan Bauer, seine politischen Ideen und Vorstellungen bei einem Pressegespräch zusammen. Der Gunzenhäuser Hotelier freut sich sehr über die positiven Reaktionen, die er besonders auch im südlichen Landkreisgebiet zu seiner Bewerbung zum Landrat erfahren hat.
In seinem Wahlkampfprogramm legt Stefan Bauer die Schwerpunkte seiner politischen Ideen und Aktivitäten auf fünf Grundthemen:


Ausbau des ÖPNV

Die Angebote des ÖPNV müssen für die Menschen günstiger und attraktiver sein als die Fahrt mit dem privaten Pkw. Dafür ist der Rufbus in Gunzenhausen bereits ein guter Anfang, der aber landkreisweit ausgebaut werden muss. Auch müssen die Taktungen der verschiedenen Linien im ÖPVN besser an die Fahrplän auf den Hauptverkehrslinien angepasst werden. Weiterhin möchte Stefan Bauer auch barrierefreie Bahnhöfe im gesamten Landkreis erreichen und die Möglichkeit schaffen, die Fahrräder in absperrbaren Boxen sicher an den Bahnhöfen abstellen zu können.


Tourismusgebiete müssen gleichberechtigt gefördert werden

Die großen Tourismusgebiete Naturpark Altmühltal und das Fränkische Seenland müssen gleichwertig gefördert und erhalten werden. Im Jahr 2019 mussten die Hoteleriebetriebe zwischen 5 und 10 Prozent Stornierungen abfangen, berichtet dre Hotelier aus der eigenen und der Erfahrung seiner Kollegen. Bei Gesprächen mit Gästen kamen dabei immer wieder die Blaualgensituation und der Schwammspinnerbefall im Burgstall ins Gespräch. Die Tourismusgebiete sind ein wichtiger Wirtschafts- und Erholungsfaktor, findet Stefan Bauer. Sie müssen dahe erhalten, geschützt und gefördert werden.


Mittelstand in Entscheidungen besser mit einbinden

Der im Landkreis sehr gut vertretene Mittelstand muss in die Entscheidungen durch bessere Kommunikation und Information enger eingebunden werden. Der vorhandene Fachkräftemangel kann dabei durch verschiedene Modelle (familienfreundliche Betriebe, mehr Homeoffice-Arbeitsplätze, Betriebskindergärten und ähnliche Maßnahmen) verringert werden. Durch entsprechende Zertifizierungen kann auch für die Betriebe ein zusätzlicher Anreiz für die Beteiligung an derartigen Maßnahmen geschaffen werden. Dafür ist aber die Verbesserung der Infrastruktur durch entsprechende Verkehrsanbindungen und das Internet zwingend erforderlich. Die noch vorhandenen Breitbandlücken und Funklöcher müssen geschlossen werden.


Der gute Ruf der Kliniken muss erhalten werden

Die Kliniken in der Region haben sich in den vergangenen 10 Jahren erheblich verbessert und ihren Ruf nicht nur regional, sondern auch international verbessert. Dieser Status quo muss unbedingt erhalten bleiben, um die medizinische Versorgung im Landkreis auch weiterhin qualitativ hochwertig zu sichern. Sie muss dabei aber besser auf die Bedürfnissen des ländlichen Raums abgestimmt werden und ihre
derzeitige Städtelastigkeit verlieren. Dies kann zum Beispiel durch die Förderung mobiler Landarztmodelle geschehen (z.B. einen Praxisbus der, regelmäßig die Dörfer besuch). Die bevorstehenden Investitionen in der Senefelder-Schule und dem Klinikum Weißenburg machen Kreditaufnahmen auf dem noch sehr günstigen Kreditmarkt erforderlich. Dabei muss die aktuell für die Gemeinden sehr günstige Kreisumlage solange als möglich gehalten werden. Der Landkreis hat sich auf Kosten der Städte und Gemeinden entschuldet und ist jetzt bei den anstehenden Investitionsmaßnahmen in der Pflicht, nicht wieder die Städte und Gemeinden damit zu belasten.
Die Demokratie lebt von den unterschiedlichen Meinungen. Daher lebt die politisch sehr stark engagierte Familie des Landratskandidaten auch lösungsorientiert und alle Familienmitglieder lernen dabei, mit Kompromissen eine gemeinsame Lösung zu finden. Als Freie Wähler will Stefan Bauer eine bürgernahe Sachpolitik betreiben ohne sich dabei von ideologischen und populistischen Strömungen beeinflussen zu lassen. Nur der gesunde Menschenverstand bringt den Landkreis und seine Bürgerinnen und Bürger auch weiter nach vorne. Er ist gesprächsbereit für alle Menschen und hat ein sehr kollegiales Verhältnis zu seinen Mitkonkurrenten. Grundsätzlich strebt er einen politischen Wechsel im Landratsamt an. Alles weitere entscheiden die Wähler mit ihrer Stimmabgabe. Dabei ist er sich auch bewusst, dass er gegen drei starke Konkurrenten antritt, die alle ihre Vor- und Nachteile haben.
KLAUS HEGER

Begeisterte Fackelwanderer

Frischluftabenteuer von „MeinSeenland.de“

Fotograf Stephan Wohlmacher hat die Stimmung am Brombachsee schön eingefangen.

Eine kleine Idee hat gereicht, um eine bunt gemischte Gruppe aus über 100 Teilnehmern einem Januar-Sonntag im wahrsten Wortsinn vom Sofa zu locken. Im flackernden Schein von Fackeln am Strand des Brombachsees konnte in der frischen Januar-Nacht stattdessen ein wunderschönes Naturerlebnis beginnen. Nicht zuletzt sollte es zeigen, wie wunderbar man das Fränkische Seenland zu jeder Jahreszeit genießen kann. „Schau mal, wie schön meine Fackel im Wind flackert“, schwärmt die kleine Emma. Neben ihr strahlten noch viele andere Kinderaugen mit den Sternen am wolkigen Nachthimmel um die Wette, als sich die Kolonne von Lichtern direkt am Wasser den Strand entlangzieht. Gut eine halbe Stunde ging es so über Stock und Stein, am Ufer des Großen Brombachsees und im angrenzenden Wald. Ob Familien, Outdoor-Fans, Hobby-Fotografen oder Naturliebhaber – die besondere Atmosphäre steckte schnell alle an.

Und so klang der Abend am Strand des Westufers nahe Pleinfeld bei netten Gesprächen mit selbstgemachtem Punsch und Glühwein aus. In die Wege geleitet hatten die schöne Aktion vom 19. Januar Stefanie Lämmermann, Michaela Bleicher, Markus Egerer und Jonas Härtfelder. Sie stehen hinter „MeinSeenland.de“, dem Online-Portal für Frischluft-Abenteuer im Fränkischen Seenland. Gestartet mit einer Idee im Herbst 2018 und der großen Überzeugung, dass die Region es verdient hat, auf die Vielseitigkeit rund um Outdoor, Adventure, Sport, Freizeit, Natur und Urlaub hinzuweisen. Seitdem gibt es hier nahezu täglich neue, beeindruckende Fotos, Videos und Berichte, die die Vorzüge der tollen Region in die Welt hinaus senden. Sehen kann man dies auf der Website www.meinseenland.de und den dazugehörigen Kanälen auf Instagram und
Facebook. Dort kann man auch erfahren, wann wieder Unternehmungen wie diese Fackelwanderung anstehen – denn die nächsten Ideen sind bereits ausgetüftelt. Schließlich kann man im Fränkischen Seenland noch
viel mehr erleben.

Das neue Onlineportal

Für Gewerbetreibende drei Informationsveranstaltungen

Für Gewerbetreibende aus Altmühlfranken gibt es am 28. Januar 2020 in Treuchtlingen, am 5. Februar 2020 in Weißenburg und am 10. Februar 2020 in Gunzenhausen jeweils um 19 Uhr eine Informationsveranstaltung zum Onlineportal in-altmuehlfranken.de. Die Zukunftsinitiative altmühlfranken lädt dazu ein.

Das landkreisweite Onlineportal befindet sich – wie angekündigt – bereits seit Mitte Dezember 2019 in der Testphase. Rund 30 Händler, Dienstleister und Gastronomen wurden bislang auf die Plattform gebracht, weitere werden in den nächsten Wochen hinzukommen. Diese „Projektpioniere“ machen sich derzeit vertraut mit den Bestellabläufen, testen die Werkzeuge wie zum Beispiel die Eventkommunikation, kümmern sich um Produktbilder und -texte, nutzen den Prospekt- und Speisekarten-Upload oder stellen die allgemeine Nutzerfreundlichkeit auf die Probe.

Erste Kunden aus der Region haben bereits den landkreisweiten Lieferservice der jungen Firma YOULOG GmbH aus Weißenburg genutzt, der integrativer Bestandteil des regionalen Online-Marktplatzes ist. Schon in der Testphase können so Online-Bestellungen am nächsten Werktag ausgeliefert werden. Und selbstverständlich sind auch sogenannte „Click & Collect“-Bestellungen möglich: Produkte, die online gekauft und reserviert, vor Ort aber direkt abgeholt werden können.

Für Gewerbetreibende mit Sitz im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ist es jederzeit möglich, sich am Projekt zu beteiligen und das eigene Unternehmen auf „in-altmühlfranken.de“ zu präsentieren. Hierfür müssen nicht zwingend Produkte angeboten werden, auch die Möglichkeit eines reinen „Schaufensters“ besteht.

Was kostet mich ein Eintrag? Wie läuft das mit dem Lieferdienst und der Bestellabwicklung? Wie viel Zeit muss ich für den Onlineauftritt investieren? Wer hilft mir bei Verständnisproblemen oder technischen Fragen?

Auf diese und viele weitere Fragen geben die Informationsveranstaltungen Antworten, die jeweils in den drei großen Städten angeboten werden. Vor Ort wird Projektleiter Andreas Haderlein detailliert auf die Möglichkeiten der Onlineplattform eingehen und die Anforderungen an die Gewerbetreibenden beleuchten. Ein tiefer Praxisbezug soll dabei Einblicke in die Funktionsvielfalt des Portals geben, sodass Interessierte jedweder Branche am Ende aus erster Hand eine klare Vorstellung bekommen, welche Vorteile das Online-Portal für das eigene Geschäft bietet.

Folgende Termine werden angeboten:

•        Dienstag, 28. Januar 2020: Treuchtlingen, Kulturzentrum Forsthaus

•        Mittwoch, 5. Februar 2020: Weißenburg, kunststoffcampus bayern

•        Montag, 10. Februar 2020: Gunzenhausen, Markgrafensaal im Haus des Gastes

Die kostenfreien Veranstaltungen beginnen jeweils um 19 Uhr. Eine vorherige Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen erforderlich, diese ist online über folgenden Link möglich: www.altmuehlfranken.de/schulung.

Ein allgemeiner Fernsehbeitrag über das Onlineportal Altmühlfranken wird voraussichtlich am Sonntag, den 02. Februar 2020, ab 17.45 Uhr (vorbehaltlich Programmänderungen) in der Frankenschau im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt.

Mehr EU-Gelder

Zusätzliche LEADER-Mittel für LAG Altmühlfranken

Kurz vor Weihnachten hat die LAG Altmühlfranken eine frohe Botschaft aus München erhalten. Das Bayerische Landwirtschaftsministerium teilt mit, dass das regionale LEADER-Budget um 142.000 Euro aufgestockt wird.

Zusätzliche 90.000 Euro, die bisher für die Verwendung von Kooperationsmaßnahmen reserviert waren, können nun auch zur Umsetzung von Einzelprojekten verwendet werden. Ende 2020 geht die aktuelle LEADER-Förderperiode der EU zu Ende. Bis dahin müssen die Mittel in Projekten investiert sein.

LAG-Vorsitzender Landrat Gerhard Wägemann zeigte sich erfreut: „Die zusätzlichen Gelder haben wir für unsere erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre erhalten. Damit können wir nun weitere Projektträger in der Region dabei unterstützen, ihre Ideen zu realisieren.”

Über die LAG Altmühlfranken sind seit 2015 bereits 29 Projekte mit über 1,4 Millionen Euro gefördert worden. Die unterstützen Projekte sind vielfältig und über ganz Altmühlfranken verteilt – wie z. B. die Erlebnismosterei in Nennslingen, die Entdeckerwerkstatt im Treuchtlinger Museum, der Musikbahnhof Weißenburg oder die kürzlich eröffnete Pumptrack-Anlage in Gunzenhausen.