Weihnachts-Präsent aus Altmühlfranken

„Bier-Paket altmühlfranken“ jetzt online bestellbar

Als Weihnachts-Präsent aus Altmühlfranken: Das BIER Paket altmühlfranken ist ab sofort online unter www.altmuehlmarkt.de sowie an allen regionalen Verkaufsstellen erhältlich.

Für Bierliebhaber hat die Genussregion Altmühlfranken ein besonderes Weihnachts-Angebot. Unter dem Dach „BIER Vielfalt altmühlfranken“ wurden sieben verschiedene Biere von sieben Brauereien aus Altmühlfranken in einem Genießer-Bierpaket gebündelt.

Folgende Biere sind im BIER Paket altmühlfranken enthalten: Sigwart Hell (Brauerei Sigwart, Weißenburg), Wettelsheimer Märzen (Brauerei Strauß, Treuchtlingen-Wettelsheim), Wurm Hefe-Weizen (Brauerei Wurm, Pappenheim-Bieswang), FELSEN Original 1516 (Felsenbräu, Bergen-Thalmannsfeld), Hechtbräu Landbier Dunkel (Hechtbräu, Pappenheim-Zimmern), Der Ritter (Ritter St. Georgen Brauerei, Nennslingen) Schlossgold (Schlossbrauerei Ellingen).

Für den richtigen Genuss sorgt ein formschönes Altmühlfranken-Bierglas, das im Paket enthalten ist. Die ausgewählten und handwerklich nach dem bayerischen Reinheitsgebot von 1516 gebrauten Biere geben einen ersten Eindruck vom Reichtum der altmühlfränkischen Bierkultur. Denn trotz der wenigen Rohstoffe wie Wasser, Gerste, Hopfen und Hefe schaffen es die Brauereien, dass kein Bier wie das andere schmeckt und jede Sorte ihren typischen und unverwechselbaren Charakte bietet.

Also warum zu Weihnachten nicht einmal solch einen leckeren Biergenuss verschenken oder als Botschafter aus Altmühlfranken an gute Freunde versenden. Seit kurzem versendet der Regional-Marktplatz altmühlMARKT (www.altmuehlmarkt.de) das BIER Paket altmühlfranken deutschlandweit.

Alle regionalen Verkaufsstellen findet man unter www.altmuehlfranken.de/bierpaket.

Engagement für Fledermäuse gewürdigt

Zehn Familien engagierten sich im Kreis stark

10 „Fledermäuse Willkommen“-Plaketten des Bayerischen Umweltministeriums an Eigentümer von Fledermausquartieren übergeben. Foto: Brigitte Dorr, Wochenzeitung

Landrat Gerhard Wägemann verlieh an insgesamt 10 Besitzer von Winter- und Sommerquartieren im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen die Plakette „Fledermäuse Willkommen“ des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz. Damit würdigte er das Engagement und den persönlichen Einsatz der geehrten Personen für den Schutz der Fledermäuse und die Erhaltung ihrer Quartiere im Landkreis.

„Ein Schutz von Fledermäusen ist dringend notwendig, dies zeigt ein Blick auf die Rote Liste der gefährdeten Tiere Bayerns, auf der allein 15 verschiedene Fledermausarten stehen.“, erläutert Bernhard Walk von der Koordinationsstelle für Fledermausschutz in Nordbayern in seinem Vortrag. Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen konnten bereits 19 verschiedene Fledermausarten nachgewiesen werden. Von den über 520 verschiedenen Fundorten in Altmühlfranken stellen die ausgezeichneten Quartiere daher nur eine kleine Auswahl dar. Die Besitzer zeichnen sich aber durch ein besonders hohes Verständnis für ihre nachtaktiven Untermieter aus.

Stellvertretend für die Stadt Weißenburg nahm Forstamtsleiter Jürgen Fischer die Auszeichnung entgegen. Die Stadt Weißenburg ist Eigentümer von etlichen Kellern und das Forstamt unterstützt seit langem den Schutz von Fledermäusen.

Im ehemaligen Bierkeller bei Markt Berolzheim von Familie Michel aus Weißenburg überwintern jedes Jahr sieben verschiedene Fledermausarten. Um das Winterquartier im Bereich des Naturschutzgebietes langfristig zu erhalten, wurde im Sommer 2017 der eingestürzte Eingangsbereich des Kellers erneuert und das Gewölbe untermauert.

Aber auch in den Sommermonaten ist für die Fledermäuse gesorgt: So beherbergen Günther Dahms (Obererlbach),  Sina Müller und  Andre Bach (Gräfensteinberg) Familie Luff (Degersheim), Familie Halbmeyer (Pappenheim), Familie Reuß (Bubenheim), Günther Haberkern (Geyern),  Chalid Tawfik und Nora Diesner (Pflaumfeld) sowie  Thomas Hanke von der Wohnungsgenossenschaft Eigenheim eG in Weißenburg hinter den Fensterläden, Fassadenverkleidungen oder Rollokästen ihrer Häuser die sogenannten Wochenstuben.

Bei Bau- oder Sanierungsmaßnahmen werden häufig unwissentlich Fledermausquartiere zerstört. Traditionelle Quartiermöglichkeiten hinter Fensterläden und Fassadenverkleidungen, in Kellern und Stollen, in Hohlblocksteinen, in Wandfugen und Dächern können verloren gehen. Um dies zu verhindern und um Fledermäuse zu schützen, sind die Eigeninitiative der Bauherren, die Mitarbeit der Bauausführenden sowie der Ideenreichtum der Planer gefordert. Der materielle Aufwand ist in den meisten Fällen sehr gering.

Die Plaketten sollen nun gut sichtbar an den Gebäuden und Kellern angebracht werden und für jeden signalisieren, dass hier Fledermäuse willkommen sind. Vielleicht bewegt es ja den ein oder anderen dazu, in seinem Umfeld selbst etwas für Fledermäuse zu tun. Im Landkreis Weißenburg fand die Verleihung zum fünften Mal stand, mittlerweile konnten 46 Quartierbesitzer ausgezeichnet werden.

Fränkisch im Miniformat

Lilliput-Wörterbuch vom Langenscheidt-Verlag

Mehr als 5000 Stichwöter und Redewendungen sowie Wissenswertes und Originelles über Land und Kultur in Frankens in 50 witzig-unterhaltsamen Glossen beinhaltet der neue Sprachführer Franken, der jetzt im Langenscheidt-Verlag erschienen ist.

Langenscheidt bietet individuelle, innovative und crossmediale Lösungen für eine weltweite Verständigung. Das Produktportfolio umfasst aktuelle Wörterbücher, Wortschätze, Grammatiken und Sprachführer sowie Special-Interest-Produkte und Selbstlernkurse. Das Team entwickelt zukunftsweisende Zugänge in die Welt von mehr als 35 Sprachen und macht Langenscheidt damit zum Wörterbuch-Verlag Nr. 1 und Marktführer im Bereich Sprachen.

 

Das Taschenbuch hat 384 Seiten im Format 5,2 mal 2,5 mal 5,8 Zentimeter; ISBN-10 3468199023; ISBN-13: 978-3468199028; 4,50 Euro.

 

Zum Gedenken an Andreas Osiander

Neues Denkmal in Gunzenhausen

Bürgermeister Karl-Heinz Fitz (links) mit dem Künstler Christian Rösner und Stadtarchivar Werner Mühlhäußer bei der Vorstellung der Osiander-Büste aus Bronze.

Das Reformationsjubiläum ist in ganz Deutschland würdig begangen worden – auch in Gunzenhausen. Nun hat die Stadt dem Veranstaltungsreigen noch ein Feierlichkeit hinzufügt: die Einweihung des Andreas-Osiander-Denkmals. Geschaffen hat es der Nürnberger Bildhauer Christian Rösner. Es steht an der Stelle einer alten Schmiede, die der Vater des Reformators betrieb, heute ist dort die Buchhandlung Pfahler.

Der feierlichen Vorstellung wohnten neben Bürgermeister Karl-Heinz Fitz,  dessen Stellvertreter Dr. Hans-Peter Neumann, Altbürgermeister Gerhard Trautner auch etliche Stadtratsmitglieder bei. Pfarrer Claus Bergmann sprach die geistlichen Worte vor der Enthüllung

Im Markgrafensaal des Haus des Gastes referierte anschließend Stadtarchivar Werner Mühlhäußer über „Osiander in Gunzenhausen“ und skizzierte ein Lebensbild des berühmten Sohnes der Stadt. Geboren wurde Osiander am 19. Dezember 1498 in der Schmiedsgasse (heute: Rathausstraße). Er studierte in Ingolstadt und kam 1522 als Pfarrer an St. Lorenz in Nürnberg. Mit seinen Weggefährten Albrecht Dürrer, Willibald Pirckheimer, Lazarus Spengler und Hans Sachs setzte er die Reformation Martin Luthers durch. Osiander war zudem der Verfasser der Kirchenodnung von 1533, die nicht nur in Nürnberg, sondern auch im Markgrafentum Brandenburg-Ansbach galt. 1549 wechselte er als Theologieprofessor an die Universität nach Königsberg. Er war ein kämpferischer, manche sagen eigensinniger  Typ.  Die Rechtfertigungslehre interpretierte er anders als Luther. Der Theologe war dreimal verheiratet und hatte zehn Kinder.

Der Künstler Christian Rösner stellte die Bronze-Büste vor und Wolfgang Osiander (früher Lehrer am SMG) referierte über das Werken von Andreas Osiander in Nürnberg.  Kirchenmusikdirektor Bernhard Krikkay begleitete die Feier am Cembalo.

Im Foyer hatten die Gäste danach die Gelegenheit, mit dem Künstler und den Vortragenden ins Gespräch zu kommen.

 

Ein origineller Adventsgruß

Der „Bier-Adventskalender“ ist auf dem Markt

Wohl in den allermeisten Haushalten wird noch mindestens ein Adventskalender aufgehängt, oft sogar für jeden im Haus einer.  Was verbirgt sich hinter den zu öffnenden Türchen? Vielfach sind es gute Wünsche, manchmal kleine Süßigkeiten. Aus dem Adventskalender-Einerlei ragt einer heraus: der Bier-Adventskalender. Ein jungen bierbegeistertes Team aus Deutschland und Österreich hat sich seit sieben Jahren auf biersinnliche Geschenks-Innovationen spezialisiert („Original Kalea“). Peter Reimann zur Motivation seines Teams: „Wir wollen mit unseren Bierpaketen den Kleinbrauern und der Craft-Brewer-Szene eine Plattform bieten, ihre Bierspezalitäten zu präsentieren.“ Der Bier-Kalender ist inzwischen zu einem Kult-Artikel geworden. Er enthält 24 unterschiedliche Biere (0,33 l) mit einem Verkostungsglas.

Daneben hat KALEA auch noch  die freche Limited Edition „Bad Santa – der Freche“ (24 Flaschen) anzubieten. Zehn witzige Regeln erklären den Gebrauch des Kalenders (nicht familienfreundlich). „Craft Beer Callendar – der Spezialist“ hat 24 Flaschen von extrem hopfenbetonten Bieren im Angebot. Ein schönes Geschenkpaket ist auch die „12er Spezialitäten-Box“. Dem entsprechend gibt es auch die saisonalen Verkostungsboxen (12 Biere in einer hochwertigen Metallbox mit Prüfung und Tragegriff), also die „Maibock-Bierbox“, die „Beerstar-Bierbox“ und die „Oktoberfestbox“.

KALEA in Freilassing bietet zudem „The Kalea Beer Box“ als Party-Mitbringsel mit vier Bierspezialitäten in einer hochwertigen Metallbox im Retro-Design an (www.kalea.de.com)

In Gunzenhausen gibt es den Bier-Adventskalender bei Edeka Höfler.

Bebauungsplan wird aufgestellt

Stadtrat entschied einstimmig: Reutberg III

Der Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, für das Wohngebiet Reutberg III (Oberer Reutberg) einen Bebauungsplan aufzustellen. Details wurden zu diesem frühen Zeitpunkt noch nicht diskutiert. In Anwesenheit etlicher Bewohner des Reutbergs II, die für eine weitere Erschließungsstraße kämpfen, viel der Beschluss einstimmig aus. Der Plan soll 2018 erstellt werden, 2019 könnte mit der Erschließung des drei Hektar großen Areals (etwa 40 Bauplätze) begonnen werden.

Dazu meine Stellungnahme:

Die Erweiterung des Baugebiets Reutberg halte ich für richtig, ja zwangsläufig für richtig, denn wir haben mit Reutberg I und Reutberg II einen Siedlungsschwerpunkt geschaffen.

Vor einem Jahr haben wir im Stadtrat ganz unverbindlich darüber gesprochen, welche Möglichkeiten der Baulandbeschaffung wir haben. Dabei ist auch von einer Erweiterung (Reutberg III) die Rede gewesen. Überrascht bin ich allerdings, dass das Projekt jetzt so schnell auf die Tagesordnung kommt. Wir haben ja vor wenigen Monaten erst die baurechtlichen und planerischen Vorgaben für das Frickenfelder Baugebiet „Sonnenwiese“ geschaffen (55 Plätze ingesamt). Jetzt wird das Gebiet bereits erschlossen. Und vor ein paar Wochen haben die Voraussetzungen für eine weitere Bautätigkeit  (in erheblichem Umfang) im dortigen Bereich beschlossen.

Die Verkehrserschließung im Baugebiet Reutberg III sollte nicht allein über die Fasanenstraße erfolgen, sondern auch über eine zweite Zufahrt mit Anbindung im Süden an die Ortsverbindungsstraße Oberasbach. Den Durchgangsverkehr im Wohngebiet Reutberg I zu minimieren, das war die Absicht von Prof. Scherzer, der seinerzeit den Gestaltungswettbewerb für sich entschieden hatte.  Demnach ist Reutberg II  verkehrsmäßig gesondert erschlossen worden, es gab keine Pkw-Anbindung an Reutberg I, sondern nur einen Fuß- und Radweg.

Diese Grundidee halte ich für richtig  – auch im Fall von Reutberg III sollten wir so verfahren und den Verkehr entflechten, d.h. nicht den ganzen Verkehr über die Fasanenstraße abwickeln, sondern eine zweite Erschließungsstraße bauen.

Werner Falk, Stadtrat der FDP in Gunzenhausen

Kein Namensfindungswettbewerb

Stadtrat lehnte Antrag erwartungsgemäß ab

In der letzten Stadtratssitzung ist von mir der Antrag eingebracht worden, einen Namensfindungswettbewerb für die Stadthalle durchzuführen. Er wurde erwartungsgemäß gegen meine Stimme abgelehnt.

Meine Argumentation in der Sitzung:

Der Berater der Stadt hat in seinem Statement festgestellt, dass es aus Marketinggründen notwendig ist, eine Marke zu schaffen, mit der die Stadt ein Alleinstellungsmerkmal bekommt. Er sagt aber auch, dass die Stadt den Namen der Stadthalle so belassen soll, den es seit 40 Jahren gibt.

Das ist für mich unschlüssig, denn ein erfolgreiches Marketing erfordert einen eingängigen Produktnamen. „Stadthallen“ gibt es in Deutschland wohl mehr als genug.

Ich sehe mich in meinem Vorschlag, einen Namen für die “neue“ Stadthalle zu suchen bestätigt, und zwar durch die Namensvergabe in anderen Städten und für andere Projekte. Beispiel: In Gunzenhausen wird von den Einheimischen das „Waldbad am Limes“ als Freibad und das „Juramare“ als „Hallenbad“ wahrgenommen, aber die Außenwirkung ist eine andere. Und deshalb hat man vollkommen richtig die Namenswahl so getroffen.

Ich darf weitere Beispiele nennen: Zenngrundhalle (in Obernzenn), Markgrafenhalle (in Uffenheim), Donauhalle (in Donaueschingen), Meistersingerhalle (in Nürnberg), Hans-Martin-Schleyer-Halle (in Stuttgart), Anhalt-Arena (in Dessau), Carl-Benz-Center (in Stuttgart) oder die Frankenhalle (in Nürnberg). Auch in Bayreuth hat sich der Stadtrat für einen Namen seiner sanierten Stadthalle ausgesprochen. 140 Vorschläge sind dafür eingegangen.

Es wäre gut, wenn wir jetzt einen Wettbewerb machen und Vorschläge sammeln würden. Der Stadtrat kann danach immer noch frei entscheiden, ob er einen der genannten Namen annehmen will oder bei der Bezeichnung „Stadthalle Gunzenhausen“ bleiben will. Warum wollen wir nicht die Gunzenhäuser, ja die ganze Öffentlichkeit, beteiligen? Wir reden so oft davon, die Bürger stärker in unsere Entscheidungen einzubinden, sie anzuhören. Warum verwehren wir ihnen heute diese Möglichkeit?

In meinem Antrag habe ich geschrieben, dass es gut wäre, einen zündenden Name zu finden, der Untertitel würde in allen Fällen immer lauten: Kongress- und Kulturzentrum Gunzenhausen oder Tagungs- und Kulturhaus Gunzenhausen“. Somit wäre in jeden Fall der örtliche Bezug zu Gunzenhausen hergestellt.

Werner Falk, Stadtrat der FDP in Gunzenhausen

 

Pflicht soll ersatzlos gestrichen werden

Straßenausbaubeitragssatzung im Stadtrat

Der Stadtrat Gunzenhausen hat sich auf Antrag von Dr. Werner Winter (FW) in einer Resolution an den Landtag dafür ausgesprochen, die Pflicht zur Einführung von Straßenausbaubeiträgen aus dem Kommunalabgabengesetz zu ersatzlos zu streichen und den Gemeinden für den Straßenunterhalt aus Landesmitteln einen höheren Anteil am Kfz-Steueraufkommen zu gewähren. Zudem  votierte er zustimmend bezüglich einer Festlegung des Landrats, die umstrittene Satzung bis nach der Landtagswahl zurückzustellen.

Meine Stellungnahme dazu, die ich auszugsweise auch in der Debatte abgegeben habe:

In dem Bau und Ausbau von Straßen sehe ich eine grundlegende Aufgabe der öffentlichen Hand, also der Gemeinden, des Landkreises, des Freistaats oder des Bundes.

Es ist eine Ungerechtigkeit, einzelne Anlieger für die Kosten des Straßenausbaus heranzuziehen. Ob ein Vorteil vorliegt, wie es das geltende Recht bestimmt, wird jeder Anlieger für sich selbst bestimmen. Deshalb sollte nicht über seinen Kopf hinweg entschieden werden können.

Die FDP fordert die Streichung des Artikels 5 des Kommunalen Abgabengesetzes in ihrem Landeswahlprogramm , in gleicher Weise tun es die Freien Wähler. Sie haben einen Antrag eingereicht, den ich vom sachlichen Gehalt her unterstütze. Leider ist die FDP derzeit nicht in der Lage, die Unterstützung auch parlamentarisch zu leisten. Aber daran arbeiten wir. Ich habe immer noch die Hoffnung, dass die CSU-Mehrheitsfraktion eine klare Entscheidung trifft. Die finanziellen Ausgleich für die Kommunen können erhöhte staatliche Mittelzuweisungen gewähren.

Die augenblickliche Regelung im Landkreis finde ich gut. Wir sollten die Landtagswahl 2018 abwarten.

Sollte die geltende Regelung dann immer noch aufrecht erhalten werden, bleibt immer noch ein Volksbegehren,  deren Vorbereitungen die FDP schon heute unterstützt.

Wenn nichts geschieht befürchte ich, dass wir eines Tages mit noch mehr solcher „Muss“-Bestimmungen konfrontiert werden. Beispielsweise hinsichtlich der Fremdenverkehrsabgabe. Das Landratsamt könnte sie zwingend von uns einfordern und die Genehmigung des Stadthaushalts davon abhängig machen. Ich sage daher, wir wollten alles unternehmen, um die Selbstverwaltung der Gemeinden nicht auszuhöhlen, schon gar nicht durch juristische Spitzfindigkeiten.

Werner Falk, Stadtrat der FDP in Gunzenhausen

Erster runder Tisch „Energie & Klimaschutz“

Impulse für die Energiewende in Altmühlfranken

Die Teilnehmer am Runden Tisch zum Energie- und Klimaschutz.

Die Energiewende ist auf Bundes- und Landesebene erheblich ins Stocken geraten. Doch in Altmühlfranken will man sich damit nicht abfinden. Etwa 30 Praktiker kamen in Weißenburg zum ersten runden Tisch „Energie & Klimaschutz“ zusammen, um in einen Dialog zu treten und Anknüpfungspunkte für die Energiewende in Altmühlfranken zu finden.

Auf Initiative der Energieberater im Landkreis lud die Zukunftsinitiative altmühlfranken regionale ENERGIE-Praktiker aus Handwerk, Energieversorgung, Bauplanung, Landwirtschaft und Verkehr zu diesem ersten Dialog ein, um gemeinsam neue Impulse für die Energiewende im Landkreis auf den Weg zu bringen. Landrat Gerhard Wägemann begrüßte die etwa 30 Teilnehmer im kunststoffcampus bayern in Weißenburg und bereits in der Vorstellungsrunde wurde deutlich, dass die Akteure besonders das gegenseitige Kennenlernen, die gegenseitige Vernetzung, das Einbringen neuer Ideen und die Entwicklung eines Bewusstseins für ein nachhaltiges Leben als ihre Erwartungen an dieses erste Treffen formulierten.

Regionalmanager Andreas Scharrer stellte ausgewählte Energie-Projekte des Landkreises vor (Energiesprechstunden, Brennholz aus Altmühlfranken, Grüne Hausnummer, Altmühlfränkischer Energietag, Energieratgeber Altmühlfranken 2018) und gab einen Einblick in die Ergebnisse der Ende 2016 fortgeschriebenen CO2-Bilanz des Landkreises. Dabei wurde deutlich, dass der Energiebedarf seit 2009 in allen drei Sektoren „Wärme“, „Strom“ und „Mobilität“ gestiegen ist und damit auch der CO2-Ausstoss im Landkreis, der derzeit bei ca. 10,8 Tonnen je Einwohner und Jahr liegt.  Der international angestrebte für das Klima „noch verträgliche“ Kohlenstoffdioxid-Ausstoß von 2,5 Tonnen CO2 pro Kopf und Jahr liegt also noch in weiter Ferne.

In der Workshopphase des Treffens hielten die Teilnehmer ihre Impulse und Ideen zu den Themenkomplexen „Private Haushalte“, „Industrie & Unternehmen“ sowie „Mobilität“ in rotierenden Kleingruppen mittels spezifischer Leitfragen fest: „Was läuft bereits gut?“, „Was muss verbessert werden?“ und „Welche Projekte möchten wir noch angehen?“ in Altmühlfranken.  Dabei kamen einige Ideen zusammen. Bei den „Privaten Haushalten“ war den Teilnehmern wichtig die Solarthermie noch besser zu nutzen, ein Bewusstsein zu schaffen für unnötigen Energieverbrauch (z.B. überflüssige Fahrten mit dem Auto) und die Verwendung von regionalem Holz als Baustoff und Brennstoff zu befördern sowie Fachvorträge zu Spezialthemen anzubieten. Aber auch ein  Vermarktungsmodell für private Energieerzeugungsanlagen zu entwickeln, die demnächst aus der EEG-Förderung fallen, stand hoch im Kurs. Bei „Industrie & Unternehmen“ gab es Überlegungen ein spezielles Energieforum für Unternehmen zu etablieren, um voneinander zu lernen, die Kraft-Wärme-Kopplung besser zu nutzen (auch Prozesswärme) und sich Gedanken über ein gemeinsames Fuhrparkmanagement zwischen Unternehmen zu machen. Denn immerhin verbraucht die „Mobilität“ im Landkreis sogar mehr Energie als zum Beheizen von Häusern und Wohnungen im Landkreis aufgewendet wird. Weitere Ideen im Verkehrssektor waren die Schaffung von Infrastruktur für alternative Antriebskonzepte wie Elektro-Mobilität, CNG- (Compressed Natural Gas) oder Wasserstofftankstellen, aber auch das Carsharing in Kombination mit dem ÖPNV weiter zu fördern und die Fahrradwege auszubauen.

Nach dem Altmühlfränkischen Energietag in Treuchtlingen am 06. Mai 2018 möchten die Akteure wieder zusammenkommen, um die ersten Schritte zur Umsetzung dieser Ideen zu gehen. Interessierte ENERGIE-Praktiker, die mitgestalten möchten, können sich bei der Zukunftsinitiative altmühlfranken melden.

Weitere Informationen zum ersten Runden Tisch „Energie & Klimaschutz“ und den Energiethemen im Landkreis gibt es unter www.altmuehlfranken.de/klima-und-umweltschutz

 

„Wandern mit Profil“ im Naturpark Altmühltal

Urkunden für Schlaufenwege mit Qualitätssicherung

Urkunden für die erfolgreiche Nachzertifizierung erhielten die Mitgliedsorte Dietfurt und Breitenbrunn (Schlaufe 23), Altmannstein (Schlaufe 24 – Schambachtal-Wanderweg), Riedenburg (Schlaufe 25), Essing (Schlaufe 26) und Kelheim (Schlaufe 27 – Weltenburger Höhenweg). Übergeben wurden sie von Landrat Anton Knapp, Vorsitzender des Tourismusverbandes Naturpark Altmühltal, Christoph Würflein, Geschäftsführer (v.l.) sowie Heike Baumgärtner, Projektverantwortliche (2.v.r.) bei der Mitgliederversammlung in Kipfenberg.

Der beliebte Altmühltal-Panoramaweg im Naturpark Altmühltal ist als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ seit vielen Jahren zertifiziert – seit 2014 werden auch die angeschlossenen Schlaufenwege der hohen Wanderqualität des Hauptweges gerecht: 16 Rundwanderwege haben seitdem an der Qualitätssicherungsinitiative des Tourismusverbandes Naturpark Altmühltal „Wandern mit Profil“ erfolgreich teilgenommen. Im Herbst 2017 stand nun für die ersten fünf Schlaufenwege die erneute Überprüfung an – und alle Wege haben die Kontrolle bestanden und wurden erneut als Qualitätsschlaufenwege ausgezeichnet.

Die Mitgliedsorte, die für diese Wege zuständig sind, wurden am Donnerstag auf der Jahreshauptversammlung des Tourismusverbandes Naturpark Altmühltal in Kipfenberg geehrt. Landrat Anton Knapp, 1. Vorsitzender des Tourismusverbandes, überreichte die neue Urkunde. Er betonte: „Zurecht gehören diese Wege weiterhin zu den schönsten Rundwegen im Naturpark Altmühltal wie es auf den Urkunden heißt. Dieses Projekt ist ein großer Schritt in der Beibehaltung der Wanderqualität in der gesamten Naturparkregion.“ Landrat Knapp und Geschäftsführer Würflein bedankten sich im Namen des Tourismusverbandes bei den Mitarbeitern der örtlichen Tourist-Informationen, den Fremdenverkehrsvereinen und Wegewarten für den Erhalt und die Pflege der Wege. Ein ganz besonderes Lob erhielt Wegebeauftragten Alois Strobl, dem die abschließende Kontrolle der Wege oblag. Im Jahr 2018 geht die Überprüfung in die nächste Runde, dann stehen die nächsten fünf Wege erneut auf dem Prüfstand.

Naturparkgeschäftsführer Christoph Würflein verwies nochmals auf das Projekt „Wandern mit Profil“, das vor einigen Jahren gestartet wurde: „Durch eigens entwickelte Qualitätskriterien und einer flächendeckenden Verbesserung der Wege anhand dieser Kriterien gilt seitdem das Qualitätsversprechen des Altmühltal-Panoramaweges auch für die qualitätsgeprüften Schlaufenwege.“ Bei allen Wegen wurden damals die Markierung optimiert und teilweise die Routen auf attraktivere, naturnähere Strecken verlegt. Würflein hatte zudem einen Tipp für Wanderinteressierte parat: Die Wege sind in der Wanderbroschüre „Die schönsten Rundwanderwege im Naturpark Altmühltal“ zusammengefasst.

Urkunden für die Nachzertifizierung erhielten Dietfurt und Breitenbrunn (Schlaufe 23), Altmannstein (Schlaufe 24 – Schambachtal-Wanderweg), Riedenburg (Schlaufe 25), Essing (Schlaufe 26) und Kelheim (Schlaufe 27 – Weltenburger Höhenweg).