Beim Ellinger Bierfest vereint

Fürst Carl Christian von Wrede eröffnete das Sommerfest

Fürst Carl Christian (5. von rechts) und Fürstin Katalin (Mitte) mit ihren prominenten Gästen. Von links MdL W. Hauber, Braumeisterin Nina Kolb, MdL M. Westphal, Landratsvize Robert Westphal, Landrat G. Wägemann, den „Hoheiten“ Michele Recker Vroni Ettstaller, Katharina Strobel, MdB Auernhammer, Dr. Lothar Ebbertz und Bezirksrätin Christa Naaß. Foto: FR Presse

Die Ellinger Schlossbrauerei verspricht nicht zu viel, wenn sie den Hof der Brauerei als den „schönsten Biergarten weit und breit“ avisiert. Tatsächlich lässt es sich im Schatten der drei alten, schattenspendenden Bäume prächtig feiern.

Fürst Carl Christian von Wrede und seine Gemahlin, Fürstin Katalin, konnten bereits zur Eröffnung am Freitag viele Gäste aus dem öffentlichen Leben begrüßen, darunter Landrat Gerhard Wägemann, der den Bieranstich in versierter Weise vornahm, so dass die umstehenden Ehrengäste unkten: „Nun endlich, wo er das Bieranzapfen perfekt versteht, will er aufhören“. Nachdem der evangelische Pfarrer Roland Knöll  und sein katholischer Amtsbruder dem Fest den kirchlichen Segen gegeben hatten, war es an den Musikern, beste Stimmung zu produzieren.

Gäste waren u.a. die Landtagsabgeordneten Manuel Westphal (CSU) und Wolfgang Hauber (FW), Bürgermeister Walter Hasl, Landratsvize Robert Westphal, der langjährige Europaabgeordnete Dr. Ingo Friedrich, etliche Bürgermeister und Kreisräte aus dem Landkreis und Dr. Lothar Ebbertz, der Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Brauerbunds.

Empfangen wurden die Gäste gleich von drei Hoheiten: der Altmühlfränkischen Bierkönigin MÖichele recker, der Bayerischen Bierkönigin Vroni Ettstaller und der Fränkischen Seenland-Königin Katharina Strobel.

Es waren einmal nicht die obligaten fränkischen Bratwürste, die auf der Speisenkarte obenauf standen, sondern leckere Fleischküchle mit Kartoffelsalat. Die Gäste durften einen schönen Abend bei angenehm-sommerlicher Temperatur erleben.

Heute Samstag und morgen Sonntag und auch noch am Montag dürfen die Besucher einen Vergnügungspark mit modernen Fahrgeschäften erwarten, die sich vor dem Schloss postieren. Am Montag geht das Bierfest mit der lokal bestens bekannten Formation „Gambrout Blousen“ zu Ende.

Topfgärten in allen Formen

 Neues Blumenschau-Motto und Verkaufsmarkt in Wassertrüdingen

Die Gestalter der Blumenschau waren wie immer sehr kreativ. Passend zur Sommerzeit zog ein aufblasbarer, bepflanzter Flamingo in das ehemalige Schreibwarengeschäft ein. Fotos: Laureen Eggmann

Vom 05. bis zum 18. Juli können sich die Besucher der Gartenschau in der Blumenhalle Inspiration zu Topfgärten holen. Auch ein neuer Verkaufsmarkt, die Baumschultage, werden am 6. und 7. Juli stattfinden.
Alle zwei Wochen wechselt das Motto der Ausstellung in der Blumenhalle in Wassertrüdingen. Nun sind die Topfgärten an der Reihe. Nicht nur der Standard-Tontopf kommt hier zum Einsatz: Verschiedenste Gefäße aus Terrakotta, Plastik, Blech, Glas, Holz, Stein, Beton, Pappe oder Papier wurden bepflanzt und zu neuen Gärten zusammengestellt. Beteiligt waren dieses Mal Blattwerk Bauer aus Wassertrüdingen, Kakteengarten Graf aus Oettingen und die Gärtnerei Höhn aus Bechhofen. Bei der Ausstellung werden auch Urlaubserinnerungen wach – manche Installationen erinnern an den Süden andere bieten Ideen, wie man den heimischen Balkon sommerlich gestalten könnte. Die außergewöhnlichen Topfgärten werden durch
Schnittblumenarbeiten mit Gerbera, Calla und anderen Raritäten ergänzt. Auch ein Sortiment aus Sukkulenten und Kakteen findet in der neuen Ausstellung einen prominenten Platz.
Doch die neue Blumenschau ist nicht alles, was es für Pflanzenfreunde neu zu entdecken gibt. Am kommenden Wochenende, den 6. und 7. Juli finden zudem im Wörnitzpark die Baumschultage statt. Auf der Freifläche zwischen Bühne und Gastronomie werden diverse Firmen ihre Pflanzen präsentieren und verkaufen. Mit dabei ist das Grüne Zentrum Schopf in Nürnberg, das mit diversen Gewächsen vor Ort sein wird, 1A Garten Ensslin Nördlingen, die japanische Ahorne, Beerenobst, Gräser und Stauden verkaufenwerden und dieBaumschule Engelhardt aus Dinkelsbühl, welche vor allem mit Stauden, Kräutern und besonderen Gehölzen vertreten sein wird. Dank der Lage imWörnitzpark können die Besucher entspannt nach ihrem Ausflug zurGartenschau noch einkaufen und anschließend die Heimreise antreten.

Geld für Pappenheim

576000 Euro für den Denkmalschutz

„Unsere Region weist eine Vielzahl an historischen Stadt- und Ortskernen auf. Auch 2019 werden zwei Maßnahmen im Landkreis aus dem Bund-Länder-Programm ‚Städtebaulicher Denkmalschutz‘ unterstützt“, geben der Landtagsabgeordnete Manuel Westphal und der Bundestagsabgeordnete Artur Auernhammer bekannt.

Im Einzelnen erhalten die Stadt Ellingen 240.000 Euro und die Stadt Pappenheim 336.000 Euro für Maßnahmen in den Altstadtzentren.

Es sei sehr wichtig, die historischen Ortskerne zu erhalten und gleichzeitig an heutige Bedürfnisse auszurichten, betonen die Abgeordneten und weisen weiter darauf hin: „Die Altstadtzentren unserer Region sind bedeutende Kulturgüter. Wenn es uns gelingt, durch behutsame und denkmalgerechte Anpassung die Ortskerne zu modernisieren, schaffen wir lebenswerte Zentren für Jung und Alt.“

„Zahlreiche Beispiele solcher Modernisierungen finden wir in ganz Altmühlfranken. Die Städtebaumittel sind dabei eine wichtige Unterstützung, die auch 2019 in die Region fließen“, erklären die Abgeordneten.

In Mittelfranken werden insgesamt 14 Ortskerne mit einem Volumen von 3,39 Millionen Euro unterstützt.

Burgerkundung „Von Turm zu Turm“

Burgführung mit anschließendem Besuch des Hauses fränkischer Geschichte

Bei einer Burgführung „Von Turm zu Turm“ die tausendjährige Geschichte der Burg Abenberg entdecken, wo einst die Grafen gelebt haben, prächtige Ritterturniere ausgetragen wurden und Romantiker im 19. Jahrhundert das Mittelalter wieder aufleben ließen. Anschließend können die Ausstellungen „Mittelalter trifft Fantasy“ und „Eine Zeitreise durch Franken“ im Haus fränkischer Geschichte besucht werden und zum Abschluss eine Urkunde als „Geprüfter Franke“ ausgestellt werden.

Sonderpreis m. Führung: Erwachsene 3 Euro, Treffpunkt jeweils um 13.30 Uhr an der Burgbrücke. Die nächsten Termine 2019 für diese Führungen an 07. Juli, 04. August, 18. August, 25. August

Infos unter www.museen-abenberg.de, Tel. 09178/90618

Dazu teilt der Verein für Heimatkunde Gunzenhausen mit:

Im Rahmen seiner Reihe „Samstagsexkursionen“ besucht der Verein für Heimatkunde Gunzenhausen am Samstag, 27. Juli, die Burg Abenberg, und zwar  von 15.30 bis 17.30 Uhr. Im Haus fränkischer Geschichte begeben sich die Teilnehmer auf eine lebendige „Zeitreise durch Franken“ vom Mittelalter bis heute: Wie kann man sich das Leben im Mittelalter vorstellen? Wie entwickelte sich Franken in der beginnenden Neuzeit? Wie wirkten sich Reformation, Bauernkrieg und 30-jähriger Krieg auf die Bevölkerung aus? Bei der Entdeckungstour durch das Klöppelmuseum sind einzigartige Kunstwerke der Spitzenkunst zu sehen.  Die Besucher erfahren, unter welch harten Bedingungen geklöppelt wurde und wie sich die Herstellung von Spitzen bis heute entwickelt hat. Eine Klöpplerin wird dieses einzigartige Kunsthandwerk vorführen. Nach der Burgführung ist eine Einkehr im Landhaus Kaiser in Abenberg (Windsbacher Straße 32). Treffpunkt ist um 15.30 Uhr am Parkplatz neben der Burg.

Verbesserung touristischer Radwege

Neu: „WasserRadweg“ im Seenland

Der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen hat rund 65 Kilometer des neuen Fränkischen WasserRadweges beschildert und wird auch in Zukunft die Beschilderung von Radrouten verbessern. Foto: Tischner/LRA

Der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen sorgt für Orientierung am neuen Fränkischen WasserRadweg und wird auch in den nächsten Jahren touristisch bedeutsame Radstrecken in Altmühlfranken weiter verbessern.

Auf rund 460 Kilometer bietet der neue „Fränkische WasserRadweg“ erstklassigen Radlergenuss. Im Vordergrund der neu ausgeschilderten, größtenteils ebenen und erlebnisreichen Route steht das Erlebnis Wasser an Flüssen und Seen. Abgerundet wird die Strecke mit viel Burgromantik, historischen Städten und gastfreundlichen Orten. Der Radweg ist als Rundkurs angelegt und verläuft durch die fünf Landkreise Ansbach, Roth, Neumarkt, Eichstätt und Weißenburg-Gunzenhausen. In Altmühlfranken entdecken die Radler entlang der Strecke vor allem das Fränkische Seenland.

Bei der Realisierung war neben dem Tourismusverband Fränkisches Seenland auch der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen maßgeblich beteiligt. Der Landkreis hat sich hier sowohl finanziell als auch personell insbesondere bei der Ausschilderung des Radweges eingebracht. Die Beschilderung war mit einem erheblichen Aufwand für den Landkreis verbunden, schließlich verlaufen rund 65 Kilometer des neuen WasserRadwegs durch Altmühlfranken.

Bereits vor zwei Jahren hatte der Fachbereich Tourismus am Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen ein Kataster mit überörtlich bedeutsamen Fahrradrouten für die Radwegebeschilderung erstellen lassen. Als erste Umsetzungsmaßnahme daraus wurde nun der Fränkische WasserRadweg nach den deutschlandweiten Vorgaben der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (kurz: FGSV) gekennzeichnet. In der obersten Zeile der angebrachten Pfeilwegweiser steht das „Fernziel“, in Zeile darunter findet man das „Nahziel“ bzw. die nächste Ortschaft. Das Einschubbild mit dem Logo macht den WasserRadweg kenntlich.

Alle parallel laufenden Radwege wurden ebenfalls in das neue Beschilderungssystem mit entsprechenden Einschubbildern integriert, sodass nun ein einheitliches und klar verständliches Radwegenetz entlang des WasserRadweges entstanden ist.

Innen- und Sportminister Joachim Herrmann, der auch Vorsitzender des Tourismusverbandes Franken ist, hat den neuen Radfernweg auf der Bayerischen Gartenschau in Wassertrüdingen offiziell eröffnet. Auch Landrat Gerhard Wägemann nahm an der Eröffnung teil: „Der Fränkische WasserRadweg ist ein Musterbeispiel für die erfolgreiche Vernetzung im Bayerischen Tourismus. Hier sind fünf Tourismusgebiete und –verbände, der Bayerische Jura, das Fränkische Seenland, der Naturpark Altmühltal und das Romantische Franken beteiligt.“

Die Beschilderungsmaßnahme wurde über das LEADER-Projekt mit Mitteln der EU und des Freistaates Bayern finanziell unterstützt. Sie ist Teil einer Qualitätsoffensive des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen zur Steigerung der Attraktivität der touristisch bedeutsamen Radstrecken in Altmühlfranken. Als Folgeprojekte sollen im Laufe des nächsten Jahres weitere Radrouten nach der FGSV-Norm neu beschildert werden. Darunter sind zum Beispiel der Altmühltalradweg, die Radwegachse Gunzenhausen-Hahnenkamm-Ries und die Radstrecke Treuchtlingen-Hahnenkamm. Als neues touristisches Highlight wird in diesem Zug der neue „GeoRadweg“, der durch die Landkreise Eichstätt, Donau-Ries, Weißenburg-Gunzenhausen und Kelheim verlaufen wird, mitbeschildert.

Initiative zum Bodenaushub

Umweltministerium startet neue Informationsreihe

Mit einer neuen Reihe von Informationsveranstaltungen vor Ort unterstützt das Umweltministerium die bayerischen Kommunen beim Umgang mit Bodenaushub. Bayernweit sind rund 30 Veranstaltungen in allen Regierungsbezirken geplant. Dabei werden Experten des Landesamts für Umwelt sowie der Wasserwirtschaftsämter über fachliche Anforderungen und Lö-sungsmöglichkeiten rund um den Bodenaushub informieren.
Wolfgang Hauber, Landtagsabgeordneter der Freien Wähler aus Weißenburg und innenpolitischer Sprecher der  Landtagsfraktion, erklärte hierzu: „Ich begrüße ausdrücklich diese Hilfestellung für die Kommunen. Die Baubranche boomt weiter und deshalb ist es sehr wichtig, über die Vermeidung und den nachhaltigen Umgang mit Bodenaushub zu informieren. Die Initiative unseres Umweltministers Thorsten Glauber ist aus diesem Grund sehr zu begrüßen.“
Die Informationsveranstaltungen, bei denen die laufenden Maßnahmen der Staatsregierung vorgestellt und Hilfestellung bei konkreten regionalen Fragen angeboten werden, beginnen am 26. Juli für den Landkreis Bamberg in Oberfranken.
MdL Hauber weiter: „Bauen muss billiger werden. Der Wiedereinbau des Erdaushubs am Herkunftsort kann die Baukosten senken. Alle Möglichkeiten sind hier auszuschöpfen.“

Charta der Vielfalt unterzeichnet

Trägerverein bekennt sich zur Vielfalt in der Arbeitswelt

Der Vorsitzende des Trägervereins Jüdisches Museum Franken, Bezirkstagspräsident und Landrat Armin Kroder, hat die Charta der Vielfalt unterzeichnet. Damit bekennt sich der Trägerverein des Jüdischen Museums Franken zum Ziel der Charta im Museum, nämlich, so die Charta: „… ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Mitarbeiter/innen sollen Wertschätzung erfahren unabhängig von Geschlecht und geschlechtlicher Identität, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität.“

Vorsitzender Bezirkstagspräsident Armin Kroder bei der Unterzeichnung mit der Museumsleiterin des Jüdischen Museums Franken Daniela F. Eisenstein. Foto: Barbara-Ann Distler

Für Armin Kroder spiegelt die Charta eine notwendige Geisteshaltung wider, die Akzeptanz, Empathie und Zusammenhalt anregt: „Für ein Museum, das jüdische Geschichte und Gegenwart vermittelt und sich für die Akzeptanz ethnisch-religiöser Minderheiten einsetzt, ist Diversität am Arbeitsplatz ein unverzichtbarer Erfolgsfaktor. Am Arbeitsplatz werden wir durch die Förderung verschiedener Sichtweisen und durch die vielfältige Zusammensetzung des Teams gestärkt und bereichert. Diverse Teams haben ein starkes kreatives und produktives Potential – dies möchte der Trägerverein fördern und damit ein Signal gegen Vorurteile jeglicher Art, Rassismus und Antisemitismus setzen.“

Die Charta der Vielfalt ist eine Arbeitgeberinitiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen und Institutionen, die im Dezember 2006 von vier Unternehmen ins Leben gerufen. Sie wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Annette Widmann-Mauz, unterstützt. Schirmherrin der Charta ist Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Ziel der Initiative ist es, die Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt in der Arbeitswelt in Deutschland voranzubringen. Dabei sollen Führungskräfte und Teams in Firmen und Organisationen in einem vorurteilsfreien Arbeitsumfeld arbeiten können.

Neue Abfuhrzeiten

Mülltonnen ab 6 Uhr morgens bereitstellen

Die Mülltonnen in Altmühlfranken werden ab sofort in vielen Gemeinden früher geleert. Die Restmüll-, Bio- und Papiertonne sowie die Gelben Säcke müssen deshalb bereits ab 6 Uhr morgens oder am Vorabend an den Straßenrand gestellt werden. Darauf weist die Abfallwirtschaft des Landkreises hin.

Mit der Neuvergabe der Abfallentsorgung wurde auf das Heckladersystem umgestellt, hierbei werden die Tonnen von den Müllwerkern an die Fahrzeuge gezogen. Durch die Umstellung wurde auch die Routenführung optimiert. Wie bereits mitgeteilt, hat dies zur Folge, dass sich in einigen Gemeinden nicht nur die gewohnten Abfuhrtage, sondern auch die Abfuhrzeiten geändert haben.

Die Abfallwirtschaft des Landkreises macht deshalb darauf aufmerksam, dass alle Tonnen und Gelben Säcke am Abfuhrtag ab 6 Uhr morgens oder am Vorabend zur Leerung bereitzustellen sind. Nicht rechtzeitig bereitgestellte Tonnen können nicht nachgeleert werden.

Der Abfuhrkalender für das zweite Halbjahr 2019 kann unter www.landkreis-wug.de/abfuhrkalender heruntergeladen werden. Wer keinen Abfuhrtermin mehr verpassen möchte, kann sich auch ganz bequem von der AbfallApp Altmühlfranken an die Termine erinnern lassen. Die App enthält darüber hinaus weitere Informationen rund um die Themen Abfall und Entsorgung.

Fragen zu den Abfuhrzeiten, zum Abfuhrkalender oder zur AbfallApp Altmühlfranken beantwortet das Team der Abfallwirtschaft gerne telefonisch unter 09141 902-283 oder per Mail an abfallwirtschaft.lra@landkreis-wug.de.

Streuobsttag in Wassertrüdingen

DONIKKL sorgte auf der Gartenschau für gute Laune

Am Sonntag fand auf der Gartenschau der Heimatschätze in Wassertrüdingen der Streuobsttag statt. Neben Auftritten von Musikvereinen fand zudem das Abschlussfest des Kinder- und
Jugendwettbewerbs „Streuobst-Vielfalt – Beiß rein!“ statt. Bei einem tollen Mitmach-Programm mit DONIKKL konnten die Kinder sowie die Eltern mitsingen, klatschen und tanzen.
Am Streuobsttag durften die Sieger der Kreisverbände des Jugendwettbewerbs,welchen der bayerische Landesverband für Gartenbau und Landespflege e.V. organisiert hat, den Tag zusammen mit DONIKKL feiern. Über 800 Kinder haben sich somit bereits im Vorfeld für das Abschlussfest des Jugendwettbewerbs„Streuobst-Vielfalt – Beiß rein!“ angemeldet, das am Sonntag auf der Gartenschau stattfand. In der Streuobstwiese im Klingenweiherpark konnten die Kinder an verschiedenen Stationen Dinge entdecken, spielen oder basteln.Es durfte gemolken werden an Eimern mit Eutern, mit einer kleinen Holzarmbrust konnten die Kinder ihr Adlerauge trainieren oder Anstecker mit Wunschmotiv herstellen.
Doch das war nicht alles, was sich der Landesverband einfallen lassen hat: Beieiner Rally konnten die teilnehmenden Kinder die Gartenschau erkunden. Vier Fragen galt es zu beantworten. Die Antworten waren auf dem Gartenschaurundweg zwischen der Streuobstwiese im Klingenweiherpark und der Sparkassenbühne im Wörnitzpark zu finden. Auf dem Weg war auch sonst viel geboten: Neben den Programmen der Aussteller, sorgten auch einige Musikvereine und Chöre für Unterhaltung. Bei der Bühne angekommen wartete DONIKKL bereits mit seinem spaßigen Mitmach-Programm. Zunächst konnten sich die begeisterten Kinder zusammen mit dem DONIKKL und der Prinzessin Dr. Auguste von Bayern, der Schirmherrin des Wettbewerbs, fotografieren lassen. Im Anschluss wurde eine Stunde lang auf und vor der Bühneausgelassen getanzt und gesungen.

Trauung im Naturpark

Ein neuer ungewöhnlicher Trau-Ort bereichert seit Ende Juni 2019 das Altmühltal

Solnhofen hat „JA“ gesagt zum ersten alternativen, naturnahen Trau-Ort im Naturpark Altmühltal. Ab auf den Acker heißt hier die Devise! Ob per pedes, mit der Rikscha, oder romantisch in einer Kutsche– alles ist erlaubt was sich möglichst emissionsfrei bewegen lässt. Genau das ist das Konzept und macht den Charme der „etwas anderen Art des Heiratens“ aus. Wer möchte, kann direkt  zur Trauung radeln, gemeinsam oder aus unterschiedlichen Richtungen, denn der Trau-Ort liegt zwischen Eßlingen und Solnhofen, direkt am Altmühltaler Radweg. Die Anreise mit dem Auto ist mit Sondergenehmigung möglich, aber wer braucht schon einen Wagen, wenn man auch mit dem Kanu bis kurz vor den Hafen der Ehe paddeln könnte.

Ein absolutes Plus ist die individuelle Gestaltungsmöglichkeit des ganzen Drum Herum. Ob kuschelig zu zweit auf einer Bank unter dem  20 Meter hohen Kirschbaum oder mit Gästen, die gerne ihren Hund mitbringen möchten, hier wird versucht  Ihre Wünsche so weit wie möglich zu erfüllen. So bietet der Altmühltaler Hochzeits-Acker als Trau-Ort sowohl die kreative Flexibilität um das Ambiente, als auch die zivilrechtliche Gültigkeit der Ehe. Mit sensationeller Sicht auf die Felsengruppe  „die 12 Apostel“, trauen das Standesamt Treuchtlingen und der 1. Bürgermeister von Solnhofen. Fotos: ml-fotografien.de