AOK geht in Nürnberger Straße

Firma Bosch-Bauträgergesellschaft baut Geschäftshaus

Die jahrelange Brachfläche an der Nürnberger Straße neben der katholischen Kirche gehört der Vergangenheit an. Dort baut jetzt  auf 2800 Quadratmetern die Firma „bosch bauträgergesellschaft“ aus Gunzenhausen ein dreigeschossiges Geschäftshaus mit Tiefgaragen. Wie Inhaber Patrick Bosch bestätigte, sind die Räume schon zu 90 Prozent vermietet. Die größte Einheit geht an die AOK, die ihren bisherigen Standort an der Albert-Schweitzer-Straße aufgibt und dort ihre neue Gunzenhäuser Niederlassung einrichtet.  Die Grundsteinlegung ist am 25. August. Mit der Fertigstellugn des 15 mal 37 Meter großen Bautrakts rechnet der Bauherr im Mai 2018.

Wohnen in bester Zentrumslage

Wohnpark an der Osiander-Straße entsteht

Nachdem alle planungsrechtlichen Vorgaben erfüllt werden ist das Projekt „Wohnbau in der Osianderstraße“ gestartet. Die Firma „bosch bauträgergesellschaft“ errichtet auf dem bisher freien Areal hinter dem Hotel „Post“ eine dreigeschossige Wohnanlage mit Tiefgarage. Angeboten werden dort 14 Eigentumswohnungen, die unterschiedlich zuschnitten sind. Das Platzangebot reicht von der kleinen Zwei-Zimmer-Wohnung bis zu den drei komfortablen 5-Zimmer-Penthous-Wohnungen. Mit dem Aushub ist bereits begonnen worden. Noch heuer soll nach den Angaben von Geschäftsführer Patrick Bosch der Rohbau fertiggestellt werden, der Ausbau erfolgt dann in den Wintermonaten, so dass im September/Oktober 2018 die ersten Eigentümer einziehen können.

Ist dein Gott tot?

Die Verkündigung der christlichen Botschaft kennt viele Wege. Die Kanzel ist längst nicht mehr das einzige Medium. Wie unser Foto zeigt, gibt es ganz originelle Varianten (gesehen in der Weinbergstraße in Gunzenhausen). Foto: Falk

Sedimente landen auf dem Acker

Schlamm aus dem Altmühlsee verbessert die Böden

Der gelegentlich am Altmühlsee auftretenden Algenblüte und der damit einhergehenden Verschlechterung der Wasserqualität rückt das Wasserwirtschaftsamt Ansbach mit einem ganzen Maßnahmenpaket zu Leibe. Die Ergebnisse der letzten Seenlandkonferenz werden also umgesetzt, u.a. mit der Entschlammung des Sees. Seit 2015 entnehmen Saugbagger aus dem Altmühlsee die Sedimente. Sie werden über eine Schlauchleitung in zwei Absetzbecken geleitet, wo sie mehrere Monate ruhen. Mit Güllefässern und Stalldungstreuern bringen die Landwirte das Material auf ihre Äcker aus, wie unser Foto zeigt, das bei Sinderlach aufgenommen wurde.  Wie das Amt bestätigt, ist die landwirtschaftliche Verwertung problemlos. Umfangreiche Untersuchungen haben das ergeben. Einher geht eine Verbesserung der Wasser- und Nährstoffspeicherkapazität der Böden.  Foto: Falk

Wegebau am Brombachsee

Asphaltierung wird fortgesetzt

Das WWA Ansbach ließ in den letzten Wochen die Wegabschnitte zwischen Campingplatz Langlau und Seehotel Langlau ( 800m) sowie zwischen Segelhafen  Ramsberg und Schiffsanlegestelle Ramsberg ( 950 m) am Brombachsee von der  Firma Fiegl aus Pleinfeld erneuern.
Das Seezentrum Langlau mit dem Campingplatz und dem Hotel sowie das Seezenturm Ramsberg sind zwei touristische Schwerpunkte im Fränkischen Seenland. Entsprechend groß ist der Ansturm der Fußgänger und Radfahrer auf den Uferwegen.
Der bisherige Schotterweg musste wegen der starken Nutzung im Abstand einiger  Jahre immer wieder erneuert werden. Zudem gab es häufig Beschwerden wegen der  starken Staubentwicklung nach längerer Trockenheit. Das Wasserwirtschaftsamt Ansbach als Eigentümer des Brombachsees  trägt dem Rechnung und ließ diese Strecken jetzt asphaltieren bzw. im Seezentrum Ramsberg pflastern.
Die Maßnahme wurde vor kurzem abgeschlossen, die Wege können nun wieder uneingeschränkt genutzt werden.

Technische See-Anlagen werden überprüft

Hauptuntersuchung des Betriebsauslasses an der Brombachhauptsperre

Derzeit überprüft das  Wasserwirtschaftsamt Ansbach die technischen Anlagen am Betriebs- auslass der Brombachhauptsperre. Das Wasser aus der Brombachhauptsperre wird über zwei  im See stehende Betontürme entnommen. Zwei einbetonierte Stahlrohrleitungen mit einem Durchmesser von 1,20 Metern leiten das Wasser unter dem Damm zur Luftseite. Das Wasser wird dann in den Brombach abgegeben.
Für die Arbeiten an den Betriebsorganen war es notwendig, das Arbeitsfloß des Wasserwirt- schaftsamtes aus transportablen Einzelteilen vor Ort zusammenzubauen und mit einem Autokran in das Gewässer zu heben, um den Notverschluss an einem der beiden Entnahmetürme der Betriebsauslassleitungen zu setzen. Dazu musste zuerst unter Zuhilfenahme einer  Tauchergruppe der auf dem Entnahmeturm sitzende Rechenkorb (Durchmesser 3,49 m, Höhe 2,20 m) gehoben werden, damit danach der Notverschlussdeckel gesetzt werden konnte. Da aufgrund von Voruntersuchungen durch Taucher festgestellt wurde, dass der gesamte Re- chenkorb mit Dreikantmuscheln besetzt ist, wurde der Rechenkorb m it Hilfe eines Autokrans aus dem Wasser gehoben und zur Reinigung und Neukonservierung zu einer Fachfirma nach Regensburg transportiert. Nun werden Revisionsarbeiten an den Verschlussorganen der rechten Betriebsauslassleitung durchgeführt. Nach einer sorgfältigen Reinigung prüfen die Fachleute des Wasserwirtschaftsamts alle Teile und nehmen eventuell  notwendige Reparaturen vor oder erneuern den Korrosionsschutz der Stahlteile. Da die Wasserabgabe aus dem Brombachsee nicht unterbrochen werden darf, werden die Arbeiten an den technischen Anlagen im Wechsel durchgeführt. Wenn alle Arbeiten erledigt sind, kann auch das Floß wieder aus dem Wasser gehoben, zerlegt und zum nächsten Einsatzort transportiert werden.
Die Arbeiten werden  10 Wochen dauern. Das Floß darf  während dieser Maßnahmen  nicht betreten werden.

Altmühl wird naturnah umgestaltet

Maßnahmen an der Oberen Altmühl von Ornbau bis Haag

Das Wasserwirtschaftsamt Ansbach gestaltet die Obere Altmühl im Bereich zwischen Ornbau und Haa gin diesem Sommernatur nah um. Mit dem Spatenstich zur naturnahen Umgestaltung der Altmühl des Wasserwischaftsamtes greift die 2016 und 2017 von der Teilnehmergemeinschaft Altmühl 3 durchgeführte Bodenordnung. Die Teilnehmergemeinschaft hat 5,7 ha Land zugunsten des Freistaats Bayern erworben. 32 Tauschvereinbarungen waren die Grundlage, dem Wasserwirtschaftsamt die erforderlichen Flächen im Uferbereich der Altmühl geben zu können. Zusätzlich wurde die Besitzstruktur einiger Grundeigentümer verbessert.

Auf einer Länge von rund vier Kilometer zwischen Ornbau und Haag entstanden Uferschutzstreifen mit einer durchschnittlichen Breite von 16 Meter. In Zusammenarbeit mit dem Amt für Ländliche Entwicklung Mittelfranken konnte der Freistaat Bayern im Rahmen des Flurbereinigungsverfahrens „Altmühl 3“ die notwendigen Uferstreifen auf einer Läge von rund vier Kilometer erwerben. Dadurch ist die naturnahe Umgestaltung erst möglich geworden. Der Abschnitt von Ornbau bis Haag ist nun die zweite große naturnahe Umgestaltung der Oberen Altmühl von Ornbau bis Neunstetten. Bisher wurde der Bereich Haag bis Großenried ökologisch umgebaut. Dies wurde im Jahr 2012 fertig gestellt.
In den nächsten Jahren sind weitere Abschnitte geplant wie die Umgestaltung derAbschnitte Großenried bis Leutenbuch und Leutenbuch bis Neunstetten. Im Bereich Leutenbuch bis Neunstetten läuft zurzeit das „Altmühl 4“-Verfahren ebenfalls im Zusammenarbeit mit dem Amt für Ländliche Entwicklung Mittelfranken.
Die Gründe für die naturnahe Umgestaltung der Altmühl in diesem Bereich sind vielfältig. Es bestehen ökologische Defizite. Dies wird zum Beispiel am monotonen Gewässerverlauf sichtbar. Ferner ergibt sich zusätzlich durch das geringe Fließgefälle der Altmühl – einer der langsamsten Flüsse Deutschlands – keine Dynamik im Gewässer. Dementsprechend wurde der Zustand der Altmühl gemäß der Europäischen Wasserrahmenrichtlinieals mäßig eingestuft. Ziel der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie ist jedoch der gute ökologische Zustand aller Gewässer. Durch die naturnahe Umgestaltung soll die Eigendynamik der Altmühl gefördert werden, die bisher monotone Uferlinie aufgelockert werden und das Gewässer besser mit seinerAue und den umliegenden Flächen verzahnt werden. Diese Verzahnung wird erst mit den breiten Uferstreifen möglich. Zudem ist die Naturnahe Umgestaltung ein wichtiger Beitrag derWasserwirtschaft zur Bewältigungder Algenproblematik im „Fränkischen Seenland“.
Nun können auch Abschwemmungen von landwirtschaftlichen Nutzflächen in der Altmühlaue durch die Sedimentation-und Filterwirkung der nun vorhandenen Uferschutzstreifen verhindert werden. Dies führt zu einem Nährstoffrückhalt.Vor allem durch die geplante Umgestaltung der Ufer mit Abflachungen und auch Einengung des Gewässerbetts der Altmühl im Niedrigwasserbereich soll die Dynamisierung der Altmühl angestoßen werden. Durch punktuelle Initial-Pflanzungen un Sukzession, wie auch durch Schaffen von Versteckmöglichkeiten für Fische und andere aquatische Lebewesen durch Totholz ,wird die Strukturvielfalt und diebiologische Wirksamkeitder Altmühl als Gewässer mit ihren Ufern und somit der Lebensraum in und an der Altmühl verbessert. Zusätzlich wird durch die naturnahe Umgestaltung auch Retentionsraum bis zum Zeitpunkt erster Ausuferungen bei Hochwasser, den sogenannten ordvollen Abfluss, geschaffen.
Der Staat wird rund 30.000 Kubikmeter  Bode naus dem Überschwemmungsgebiet bewegen. Die Gesamtmaßnahme wird rund 700.000 Euro kosten.

Ein gigantischer Event

Rückblende aus der Sicht der Feuerwehr

Die Gunzenhäuser Feuerwehr hat uns dieses Foto zur Verfügung gestellt. Aufgenommen wurde es am Samstag beim Auftritt von Mark Forster.

Für die Freiwillige Feuerwehr Stadt Gunzenhausen und die Feuerwehren aus ihrem Stadtgebiet war das Großereignis BR-Radltour mit viel Arbeit verbunden. An beiden Tagen galt es zusätzlich zu den vielen Vorbereitungsstunden verschiedene Aufgaben zu bewältigen. So wurden die FFW-Leute mit der Verkehrsregelung, der Absicherung der Radlstrecke in Gunzenhausen und der Parkplatzeinweisung betreut. Diese Aufgaben wurden dankenswerterweise von den Feuerwehren aus Frickenfelden, Wald, Aha und Pflaumfeld übernommen.

Für die Feuerwehr Gunzenhausen verblieb somit die Absicherung der Veranstaltung mittels einer Sicherheitswache am Festplatz und das stellen einer 20-köpfigen Einsatzbereitschaft in der Feuerwehrzentrale Gunzenhausen. Solch eine Einsatzbereitschaft ist bei einer Veranstaltung dieser Größe unerlässlich, da durch das hohe Verkehrsaufkommen ein schnelles Anrücken der Feuerwehreinsatzkräfte nicht gewährleistet ist. Prompt wurde an beiden Tagen die Einsatzbereitschaft im Gerätehaus auch gleich benötigt. So galt es,  die Kameraden der Stadtteilwehren bei der Verkehrslenkung zu unterstützen, da trotz eines gut durchdachten Verkehrslenkungskonzeptes der Stadt Gunzenhausen mehrere Autofahrer sich den Weisungen widersetzten und gesperrte Bereiche durchfuhren. Dies führte dazu, dass sich der Verkehr in der Stadt staute und schon nach kurzer Zeit völlig zum Erliegen kam. Mit Unterstützung der Polizei gelang es aber kurz darauf, den Verkehrsfluss wieder herzustellen und die teils von weit her angereisten Besucher konnten ihre Heimreise antreten.Auch am Sonntag musste die Gerätehausbereitschaft wieder tätig werden und einen durch Blitzeinschlag in Brand geratenen Baum ablöschen.

Die Feuerwehr Stadt Gunzenhausen bedankt sich bei ihren eingesetzten Ortsteilfeuerwehren, der Polizei, der BRK Bereitschaft Gunzenhausen, der IuK des Lankreises Weißenburg-Gunzenhausen und dem BR-Team für die gute Zusammenarbeit. Von ihr standen 28 Kräfte mit sechs Fahrzeugen im Einsatz, von den Ortsteilen halfen ihnen 18 Mann.

MANUEL REUTER, Fachbereich Moderne Medien

 

Neues von der Wirtschaftsförderung


Aktuelle Meldungen der Zukunftsinitiative „altmühlfranken“


 

 

Neuauflage Förderprogramm „Digitalbonus. Bayern“
Von Oktober 2016 bis Mai 2017 haben über 2.000 bayerische Betriebe aller Branchen Anträge eingereicht, um sich für die Herausforderungen der digitalen Welt zu rüsten. Nun hat die Staatsregierung das Programm wieder geöffnet, sodass für die Digitalisierung des Mittelstandes im Zeitraum 2017/2018 zusätzliche Mittel in Höhe von 100 Millionen Euro aufgewendet werden.
Seit dem 1. August können deshalb wieder neue Anträge gestellt werden!
Mit dem Förderprogramm „Digitalbonus. Bayern“ will der Freistaat Bayern die kleinen und mittleren Unternehmen unterstützen. Wir weisen deshalb noch einmal auf den Digitalbonus hin, da er es Unternehmen ermöglicht, sich durch Hard- und Software zu digitalisieren und die IT-Sicherheit zu verbessern.


Weitere Infos unter www.digitalbonus.bayern!

Fachtagungen am kunststoffcampus bayern
Die Hochschule Ansbach führt in Kooperation mit der FAPS-IPC GmbH im Herbst am kunststoffcampus bayern in Weißenburg zwei Fachtagungen durch. Die jeweils zweitägigen Industrieseminare beschäftigen sich mit dem Thema „Digitalisierung“, wobei das Tagungsprogramm vielfältige Gelegenheit zur Diskussion und zum regen Austausch bietet. Weitere Informationen zu den Tagungen unter den folgenden Links:
„Schlanke Digitalisierung in der Produktion – Lean Management versus Industrie 4.0?“
„MES 4.0 – Digitalisierung zwischen Sensor und Cloud“

Beratungstage am Landratsamt
Die Wirtschaftsförderung bietet für Unternehmer verschiedene Beratungstage direkt vor Ort an. Zum einen können Finanzierungsfragen bei einem Sprechtag mit der LfA Förderbank Bayern direkt mit dem zuständigen Regionalverantwortlichen besprochen werden. Der nächste Beratungstag mit der LfA findet am 28. September statt.
Weiterhin beraten die Aktivsenioren Existenzgründer, Betriebe und Dienstleitungsunternehmen „querbeet“ zu Themen des unternehmerischen Lebens. Ob Unternehmensplanung und Gründungskonzept, Übergabe- und Beteiligungsfragen oder Kalkulations-, Produktions- und Organisationsfragen – die Aktivsenioren stehen monatlich mit Rat und Tat zur Seite. Den nächsten Sprechtag können Sie am 20. September besuchen.
Weitere Informationen!

Studieren am Studienzentrum Weißenburg
Jetzt anmelden und ab Oktober berufsbegleitend am kunststoffcampus bayern studieren! Die Bachelorstudiengänge ermöglichen Lebenslanges Lernen auch ohne Abitur und neben Vollzeitjob und Familie. Derzeit werden von der Hochschule Ansbach am Studienzentrum Weißenburg die Bachelorstudiengänge „Strategisches Management (SMA)“ und  „Angewandte Kunststofftechnik (AKT)“ angeboten. Der nächste Studieninformationstag in Weißenburg findet am 15.09.2017 statt, Anmeldungen werden unter sonja.hein@hs-ansbach.de entgegengenommen!
www.kunststoffcampus-bayern.de

 

Regenbogenfahnen wehen am Bezirksrathaus

Der Bezirk Mittelfranken setzt ein Zeichen

 Aus Anlass des Christopher Street Days (CSD), der bis zum Sonntag in Nürnberg stattfindet, setzt der Bezirk Mittelfranken ein Zeichen für Toleranz und Akzeptanz der Vielfalt verschiedener Lebensformen. Dazu hissten heute Bezirkstagspräsident Richard Bartsch, Dieter Barth, der Vorsitzende des Fördervereins CSD Nürnberg und Bezirksrat Peter Daniel Forster, Beauftragter für Jugend und Sport des Bezirkstages vor dem Bezirksrathaus in Ansbach zwei Regenbogenfahnen. Bezirksrat Forster war Ideengeber für die Aktion. Das Motto des CSD Nürnberg lautet in diesem Jahr „Wir sind queer! – Gemeinsam stark!“.