Pelin Kayis gewählt

Landkreisschülersprecherin aus Gunzenhausen

Pelin Kayis von der Stephani-Mittelschule in Gunzenhausen ist die erste Landkreisschülersprecherin für die Mittelschulen in Altmühlfranken. Zu ihrer Stellvertreterin wurde Nina Fischer von der Brombachsee-Mittelschule in Pleinfeld gewählt.

Die Schülersprecher und deren Stellvertreter der Mittelschulen haben sich zu einem eintägigen Workshop im Adventure Campus in Treuchtlingen getroffen. Dabei wurde Pelin Kayis von der Stephani-Mittelschule in Gunzenhausen als Landkreisschülersprecherin gewählt. Ihre Stellvertreterin wurde Nina Fischer von der Brombachsee-Mittelschule in Pleinfeld.

Um eine fundierte Entscheidung für die Wahl der Landkreisschülersprecher treffen zu können, erhielten die Schülersprecher Gelegenheit, sich durch verschiedenste Aktionen besser kennen zu lernen. Die Aktionen wurden durch das geschulte Personal des Adventure Campus geleitet. Beim Klettern durch Reifen und Seile oder beim Balancieren auf der großen Wippe erkannten sie schnell, dass Aufgaben oft nur durch Teamarbeit und gute Kommunikation gelöst werden können. Darüber hinaus erhielten die Jugendlichen vielfältige Informationen zu den Rechten und Pflichten der SMV, um ihr Amt angemessen erfüllen zu können.

Wilfried Wiedemann (zweiter von links) überreichte einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro an die Schülersprecher der Mittelschulen im Landkreis.
Bildnachweis: Staatliches Schulamt Weißenburg-Gunzenhausen

Die Jugendlichen trugen eigenaktiv zusammen, welche Unternehmungen die SchülerMitVerantwortung in den letzten Jahren an ihren Schulen auf die Beine stellen konnten, besprachen neue Projekte, aber auch Probleme, die es für sie zu lösen galt. Bisher konnten zwar nur wenige der anwesenden Schülersprecher auf eigene Erfahrungen aus der SMV-Arbeit zurückgreifen und die Themen werden an den Schulen unterschiedliche angegangen, doch die gewählten Schülervertretungen zeigten großen Ideenreichtum, Interesse und Engagement.

Dadurch entstand erstmals ein von den SchülerMitVerantwortungen organisierter Wettbewerb zwischen den Mittelschulen. So sollen zum Thema „#Wirsindeins – Die Welt ist bunt“ die eigenen Vorstellungen zu Gemeinschaft und dem Zusammenleben in einer „bunten“ Welt auf einem Foto eingefangen und dargestellt werden. Dank einer Spende der Raiffeisenbank Weißenburg-Gunzenhausen und dem Gewinnsparverein Bayern können die Schulen Geldpreise gewinnen. Die Geldpreise können anschließend für eigene Ideen an der jeweiligen Schule eingesetzt werden.

Die SMV-Koordinationslehrer des Landkreises, Dunja Grünbaum von der Stephani-Mittelschule und James Honig von der Brombachsee-Mittelschule in Pleinfeld, begleiteten den Nachmittag und die Wahlen. Die beiden frisch gebackenen Landkreisschülersprecherinnen Pelin Kayis und Nina Fischer werden nun an den Wahlen auf Bezirksebene teilnehmen.

Möglich gemacht hat das Austauschtreffen der Schülersprecher im Adventure Campus die Bürgerstiftung Weißenburg-Gunzenhausen. Wilfried Wiedemann überbrachte als Vertreter der Stiftung einen Scheck über eintausend Euro. „Mit dieser finanziellen Förderung wollen wir das Engagement für das Gemeinwohl bereits in jungen Jahren steigern“, so Wilfried Wiedemann bei der Übergabe.

Der Leiter des Staatlichen Schulamtes Eduard Gradl bedankte sich bei der Bürgerstiftung, dem akademischen Leiter des Campus Manuel Sand sowie bei den begleitenden Lehrkräften für die Unterstützung und Betreuung der SMV-Arbeit. Den Schülersprechern sicherte er die positive Begleitung der SMV-Arbeit zu und ermunterte sie, auch die nachfolgenden Schülerjahrgänge für das Amt des Klassen- und Schülersprechers zu begeistern und dafür zu gewinnen.

Klosterleben gestern-heute

Abtprimas Notker Wolf in Heidenheim

Am Mittwoch, 6. November, um 19.30 Uhr ist Abtprimas em. Dr. Notker Wolf OSB zu Gast am Kloster Heidenheim. Er spricht über „Klosterleben nach dem hl. Benedikt – einst und jetzt: Zur Aktualität der benediktinischen Lebensweisheit.“

Im Namen des Zweckverbandes Kloster Heidenheim und seines Kooperationspartners, dem Diözesanbildungswerk Eichstätt, lädt Dr. Anne Müller, die Historikerin und Mitarbeiterin des Klosters Heidenheim, ein.

Notker Wolf war Mönch und Abt der Erzabtei St. Ottilien am Ammersee, bevor er im Jahr 2000 Abtprimas der Benediktiner wurde. 16 Jahre lang stand er an der Spitze der benediktinischen Gemeinschaft, der weltweit mehr als 20.000 Mönche und Ordensfrauen angehören. Seine zahlreichen Reisen führten den Ordensmann auf alle Kontinente. Er hat Klöster in Indien, Afrika und auf Kuba gegründet, Krankenhäuser in China und Nordkorea gebaut und sich im Dialog mit anderen Religionen engagiert. Notker Wolf ist Bestseller-Autor und nicht zuletzt bekannt für seine Liebe zur Rockmusik.

Worum geht es: Notker Wolf spannt den Bogen von der Zeit des hl. Benedikt hin zur Gegenwart. Er fragt: Was unterscheidet das heutige Leben eines Mönchs von dem des Frühmittelalters? Was bedeutet „ora et labora“ in der heutigen Zeit? Notker Wolf wird auch Einblick geben in Themen, die ihn persönliche bewegen, und in sein interessantes Leben als weitgereister „Globetrotter“, wie Papst Franziskus ihn gern neckt.


Kosten: Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten

Mehr Geld aus München

Mitteilung von MdL Hauber

Im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs unter-stützt der Freistaat Bayern seine Kommunen jährlich bestmöglich durch allgemeine und besondere Zuweisungen. Im Jahr 2019 sind diese Gesamtleistungen aus dem kommunalen Finanzausgleich auf insgesamt 9,97 Mrd. € gestiegen und haben damit ein neues Rekordniveau erreicht.
Bei den Bedarfszuweisungen und Stabilisierungshilfen 2019 durch den Fre-staat für strukturschwache bzw. von der Demografie negativ betroffene Kommunen Bayerns wurden jetzt in Mittelfranken die Stadt Wassertrüdingen mit 25.562 € bzw. die Landkreise Ansbach mit 250.000 € und der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen mit 300.000 € unterstützt.


MdL Wolfgang Hauber äußerte sich sehr positiv hierzu: „Ich bin sehr dankbar, dass bei dieser Förderung durch den Freistaat unsere Region erneut berücksichtigt worden ist. Bayerns Zukunft wird in den Kommunen vor Ort und von den Menschen vor Ort entschieden. Deshalb brauchen wir starke und handlungsfähige Kommunen und dürfen aber gleichzeitig auch strukturschwache Regionen nicht vergessen. Diese müssen auch von der positiven Entwicklung des Freistaats profitieren.“

Plus für Kunststoffcampus

Prof. Rychkov übernimmt Leitungsaufgabe

Prof. Dr. Dmitry Rychkov im kunststoffcampus bayern

Nachdem die Stelle der wissenschaftlichen Leitung des Technologiezentrums am „kunststoffcampus bayern“ in Weißenburg zuletzt unbesetzt war, wurde nunmehr von Prof. Dr. Peter Sperber, Präsident der TH Deggendorf, eine Neuberufung zur Besetzung der Stelle des Wissenschaftlichen Leiters des Technologiecampus in Weißenburg durchgeführt. Im Zuge eines europaweiten Auswahlverfahrens konnte die TH Deggendorf mit Prof. Rychkov eine ausgewiesenen Fachexperten auf dem Gebiet der Werkstoffwissenschaften für diese Leitungsaufgabe gewinnen. Prof. Rychkov studierte zunächst im Lehramt Physik und Englisch an der Staatlichen Herzen Universität in St. Petersburg, promovierte 2002 auf dem Gebiet der Physik der kondensierten Materie und war zuletzt als wissenschaftlicher Mitarbeiter / Leitender Wissenschaftler an der Universität in Potsdam tätig.

In seiner neuen wissenschaftlichen Tätigkeit am „kunststoffcampus bayern“ in Weißenburg wird er sich neben seiner Leitungsaufgabe des dortigen Technologiecampus intensiv um die Forschungsfelder der „Nachhaltigen Kunststofftechnik“, „Smart Materials“ sowie Faserverbundwerkstoffe kümmern. Gemeinsam mit dem Technologiezentrum in Hutthurm strebt man als Querschnittsthema für beide Technologiezentren an, die Entwicklung von nachhaltigen und ressourcenschonenden Produktionsprozessen im Bereich der Kunststofftechnik weiter voranzutreiben. Das Thema der Recycelbarkeit von Kunststoffen spielt dabei zunehmend eine Rolle, um hier eine umfassende Kreislaufwirtschaft aufbauen zu können. Im Zuge der im August 2019 erfolgten Eröffnung des weiteren Technologiecampus für Kunststofftechnologie in Hutthurm als Ableger des Weißenburger Technologiezentrums kann sich der „kunststoffcampus bayern“ in technologischer Hinsicht noch breiter aufstellen und damit einen Mehrwert für die kunststoffverarbeitenden Unternehmen in beiden Standortregionen erzielen. In diesem Sinne steht Prof. Rychkov ab sofort auch als Ansprechpartner für die Unternehmen in Altmühlfranken zur Verfügung, um hier gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsvorhaben auf den Weg zu bringen, mit denen die Innovationskraft der einheimischen Unternehmen nachhaltig gestärkt werden kann.

Um den kunststoffverarbeitenden Unternehmen ein möglichst breites Kompetenzprofil für die Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben bieten zu können und ein Höchstmaß an Synergien zwischen den beiden Technologiezentren in Weißenburg und Hutthurm zu erzeugen, werden gerade im Technologiezentrum in Weißenburg zentrale Verwaltungsstrukturen zur Steuerung der beiden Einrichtungen aufgebaut. Zur Erleichterung der Gesamtkoordination der beiden Einrichtungen werden beide Technologiezentren jeweils unter eine eigene wissenschaftliche Leitung gestellt. Beim Technologiezentrum in Hutthurm hat diese Leitungsaufgabe zwischenzeitlich Prof. Dr.-Ing. Mathias Hartmann übernommen. Der bisherige Fachliche Gesamtleiter des „kunststoffcampus bayern“ Prof. Dr. Christian Wilisch wird die notwendige Gesamtkoordination der beiden Technologieeinrichtungen in Weißenburg und Hutthurm übernehmen und sich hier um sämtliche Abstimmungsfragen zwischen den beiden Einrichtungen kümmern.

Marktwirtschaft schützen

Gefahren für die freiheitliche Gesellschaft

Der Staat greift immer stärker in das Leben der Bürger ein. Bedroht ist daher dessen individuelle Freiheit. Gewiss gibt es viele Menschen, die eine Rundumfürsorge des Staats wollen, aber ist alles andere als das Streben nach einer freiheitlichen Gesellschaft. Die Übergriffe des Staats sind für Liberale ein Alarmsignal, das eine gefährliche Entwicklung andeutet. Ein Beispiel dafür ist der Mietpreisdeckel der rot-rot-grünen Stadtregierung von Berlin. Die Politiker dort lassen sich von der Einschätzung der Experten nicht beeindrucken, wonach durch die Deckelung der Miethöhen keine neuen Wohnungen geschaffen werden. Das ist für die wohnungssuchenden Berliner die schlechteste Nachricht.

Wenn Investitionen nicht vor dem willkürlichen Zugriff des Staats geschützt werden, dann berührt das die Marktwirtschaft in ihren Grundfesten. Jeder Investor fragt sich doch, ob sein Geld gut angelegt ist.  Wenn der Staat Aktienverkäufe besteuert, obgleich er den Menschen zuvor geraten hat, mit dem Aktienkauf für das Alter vorzusorgen, dann ist das überhaupt nicht verständlich.  Die Kritiker sagen, es würden die Grundlagen der Marktwirtschaft so lange geschleift bis von ihnen nichts mehr übrig ist.

Zur Kommunalpolitik in Gunzenhausen

Ich erkenne an, dass die weltweite „Friday for Future“-Bewegung die Menschen für den Klimaschutz sensibilisiert. Einen wirksamen und konkreten Klimaschutz wollen die Freien Demokraten durch die Förderung von technischen Innovationen erreichen. Sie sind mir wichtiger als eine Reihe von Verboten.  Auf der kommunalen Ebene soll ein Beitrag geleistet werden durch die Installation von moderner und energieeffizienter  Technik in öffentlichen Gebäuden.  Der städtische Fuhrpark ist auf E-Mobilität umzustellen.

Die Gunzenhäuser Innenstadt muss als Einkaufsbereich (1a-Lage) attraktiv bleiben. Das geht am besten mit attraktiven Geschäften, die sich spezialisieren, einen guten Service und eine ebenso gute Beratung bieten. Wir sollten darauf achten, dass die innerstädtischen Wohnraumpotenziale besser erschlossen werden, vor allem im Fall einer energetischen Gebäudemodernisierung.

Ich bin für die Erhaltung vitaler Dorfkerne in unseren ländlichen Stadtteilen und wollen  die Sozialstrukturen auf den Dörfern stärken („Innen vor außen“).  Das kommunale Flächenmanagement muss im Rathaus zur Chefsache werden, damit ehemals landwirtschaftlich genutzte und nun leerstehende Immobilien im Dorfkern eine neue Nutzung bekommen können.

Entscheidung zur Umgehung steht bevor

Das Straßenbauamt Ansbach informiert am  11. November in der Stadthalle über das Ergebnis der Variantenprüfung zur Umgehung von Schlungenhof. Der Stadtrat wird sich in seiner Sitzung am 13. November damit befassen und einen Beschluss fassen, wie er sich dazu verhält und wie er zum Bürgerbegehren steht.  Ich möchte nicht vorausgreifen, aber darauf hinweisen, dass rationales Denken und Handeln gefragt ist, d.h. der Stadtrat kann sich allein zur vorgeschlagenen Variante 3.1 äußern. Alle anderen Varianten sind aus dem Spiel. Es macht also keinen Sinn, sich weiterhin über Wunschvarianten den Kopf zu zerbrechen.

WERNER FALK, Stadtrat der FDP

Der Hotzenplotz ist los

Ausstellung mit Farbdrucken zu Otfried Preußlers Büchern

Der Räuber Hotzenplotz ist los – und er ist jetzt farbig! Der Thienemann-Verlag hat nun die Kinderbuch-Klassiker von Otfried Preußler mit kolorierten Illustrationen herausgebracht, die als Leihgabe bis zum 19. Dezember 2019 in der Stadt- und Schulbücherei zu sehen sind. Verantwortlich für den kräftigen und farbenfrohen Stil ist der Grafikkünstler Mathias Weber, der die Originalzeichnungen von Franz Josef Tripp aus den 1960er Jahren beibehalten und darauf geachtet hat, die Strichführung nicht durch die Farben zu beeinträchtigen.

Insgesamt 250 Illustrationen umfasst die Neubearbeitung, darunter ganzseitige Bildpanoramen, kleinere Bilder und Vignetten. Mit dabei sind Illustrationen aus den drei Bänden, in denen sich Kasperl und Seppel an die Fersen des Räuber Hotzenplotz heften. Weitere Drucke gibt es zu den Otfried-Preußler-Kinderbüchern „Der kleine Wassermann“, „Die kleine Hexe“ und „Das kleine Gespenst“.

Das Team der Stadt- und Schulbücherei bietet für Kindergartengruppen eine Führung an, in der ein Abenteuer von Kasperl und Seppel erzählt wird, die Bilder aber die Hauptrolle spielen. Besucht werden kann die Ausstellung zu den Öffnungszeiten der Stadtverwaltung. Foto: B. Guthmann

Glühweinzeit kommt

Echt Brombachseer Winterspezialitäten
ab sofort verfügbar

Die „Brombachseer“ wärmen in der kalten Jahreszeit von innen auf.

Die „Echt Brombachseer Glühweinspezialitäten“ sind wieder verfügbar. Mit der Verfärbung unserer Obstbäume ist unverkennbar, dass nach dem Herbst n nun auch die kälteren Jahreszeiten folgen werden.
Auch wenn den Konsumenten schon seit Wochen die die klassischen Winterangebote wie Lebkuchen, Spekulatius und natürlich auch die Glühweine angeboten werden, beginnt die Brombachseer Glühweinzeit erst jetzt. Denn nun erst stehen die Produkte aus frischer Ernte zur Verfügung .


Die Manufaktur Echt Brombachseer kann das äußerst beliebte „Brombachseer KirschFeuer“, den Kirschglühwein mit 8 % vol. Alkohol gleichermaßen wie auch den alkoholfreien „Brombachseer KirschTraum“, das „ApfelFeuer“ aus altmühlfränkischen Streuobstäpfeln mit ebenfalls 8 % vol. Alkohol sowie das „Brombachseer QuittenFeuer“ mit 6 % vol Alkohol nun wieder anbieten

Die Kirschen und Quitten aus der Ernte der Hochstämme unserer Obstwiesen rund um den Brombachsee liefern – wie auch die erntefrischen Äpfel aus altmühlfränksichen Streuobstwiesen – die Grundlage für die Brombachseer Glühweinspezialitäten. Nur über diese nachhaltige Nutzung werden am Brombachsee diese wertvollen und das Landschaftsbild prägenden Hochstämme dauerhaft erhalten
Diese Produkte sind nun auch wieder im gut sortierten regionalen Handel und auch auf den kommenden Advents- und Weihnachtsmärkten, z.B. in Nürnberg, Roßtal, Spalt, Gunzenhausen, Pleinfeld, Treuchtlingen, am Kleinen Brombachsee, in Roth und in München-Obermenzing zu beziehen bzw. zu verkosten. Die Echt Brombachseer Glühweine heben sich dabei als „heiße Botschafter“ des Fränkischen Seenlands etabliert.
Es beginnt nun also wieder die Echt Brombachseer Glühweinzeit, die uns daran erinnert, dass die im Sommer geernteten Kirschen jetzt in einer besonders angenehm veredelten Form auch in der kühleren Jahreszeit zur Verfügung stehen.

Schönes Drachenfest

Diesmal herrschte optimale Bedingungen

Wie bei Sport-Heinrich gab es auch bei den anderen Geschäften Markt-Schnäppchen. Foto: Heger

Dieses Jahr hielt der Wettergott wieder seine schützende Hand über das
Drachenfestes und den Simon- und Judäimarkt. Nachdem vor zwei Jahren wegen der orkanartigen Stürme beide Veranstaltungen abgesagt werden mussten und auch im vergangenen Jahr wegen der starken Regenfälle der Besuch sehr übersichtlich war, drängten sich dieses Jahr bei sonnigem Herbstwetter die Besucher bereits um 11 Uhr durch die Stände am Marktplatz und ließen am Seezentrum Schlungenhof mit ihren Kindern die Drachen steigen.
Bei Windgeschwindigkeiten zwischen 7 und 12 km/h konnten die zahlreichen Besucher am Altmühlsee beim Drachenfest ihre Fluggeräte problemlos in den Himmel steigen lassen und die Drachen bildeten ein wunderbares, buntes Bild am Himmel über dem See. Der Heimatverein
Schlungenhof und die Wasserwacht versorgten in den Hütten die Besucher mit Getränken, Bratwürsten und selbst gebackenen Waffeln. Die Zirkusschule Windspiel bot für die Kinder zusammen mit dem Team von Stadtjugendpfleger Helmar Zilcher ein abwechslungsreiches und lustiges Mitmachprogramm an und die Gruppe „Spaßkoffer“ zeigte am Nachmittag lustige Comedy-Jonglagen.
Am Marktplatz bauten die Händler im sommerlichen Herbstwetter beim Simon- und Judäimarkt bereits vor 11 Uhr ihre Stände auf, um ihre Angebote den zahlreichen Besuchern aus der ganzen Region anzubieten.
Über 30 Einzelhändler rund um den Marktplatz und der Weißenburger Straße beteiligten sich an dem verkaufsoffenen Sonntag. Viele Einzelhändler hatten auch extra für diesen Sonntag verschiedene Aktionen geplant, um die potentiellen Kunden an die Geschäft zu binden und zu informieren. Bonita am Marktplatz bot beim Kauf von drei Einzelteilen einen Rabatt von 20 % an, der BayW- Baumarkt in der Weißenburger Straße bot für Inhaber der BayWa-Card und für Neukunden einen Rabatt von 15 % an, Optik-Matt am Hafnermarkt bot seinen Kunden 50 % auf alle Brillengläser und 30 % auf AKKU-Hörgeräte an, die „Welt der Tracht“ im Zuber-Haus gab 10 % Preisnachlass auf ein Teil nach Wahl der Kunden, beim Bastelfachgeschäft Ideen-Reich gab es wegen der bevorstehenden Geschäftsauflösung Ausverkaufsangebote und die großen und kleinen Kunde konnten selbst basteln und das Optikhaus Gunzenhausen bot 30 % Rabatt auf alle Fassungen und Sonnenbrillen an.
So waren die Einzelhändler auch bei diesem Markt wieder mit der Resonanz der Kunden auf den verkaufsoffenen Sonntag zufrieden. Die Firanten und die Organisatoren des Drachenfestes freuten sich über den guten Besuch.
KLAUS HEGER

Mehr Selbstbewusstsein

Workshop wird für 13- bis 16-Jährige angeboten

Für Mädchen im Alter zwischen 13 und 16 Jahren gibt es in den Herbstferien, am Mittwochvormittag, 30. Oktober, in Haardt einen Workshop zur Stärkung des Selbstbewusstseins. Interessierte Mädchen können sich anmelden.

Unter dem Titel „Pferde machen Mädchen stark“ bietet der Reit- und Therapiehof „artgerecht“ aus Haardt in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle des Landkreises eine speziell ausgearbeitete Tagesfreizeit für Mädchen an. Mit dem Workshop soll das eigene Selbstvertrauen gestärkt werden.

Besonders Pferde strahlen Stärke, Kraft und Energie aus, was sich wiederum positiv auf das menschliche Gegenüber auswirkt. Und darauf basiert auch die Tagesfreizeit. Das Angebot ist darauf ausgelegt, den Mädchen einen sicheren Rahmen zu bieten und für Wohlbefinden und Harmonie im eigenen Körper zu sorgen.

Der Workshop ist am Mittwoch, 30. Oktober von 9 bis 13 Uhr auf dem Gelände des Reit- und Therapiehofes „artgerecht“ in Haardt. Er ist Teil des Programms rund um den Internationalen Mädchentag, der weltweit am 11. Oktober stattgefunden hat. Anmeldungen und Fragen zum Workshop nimmt die Gleichstellungsstelle am Landratsamt per Mail an gleichstellung.lra@landkreis-wug.de oder telefonisch unter 09141 902-129 entgegen. Die Tagesfreizeit ist kostenfrei.

Größeres Bezirksrathaus

21 Millionen Euro investiert

Unser Foto zeigt von links nach rechts: Projektleiterin Charlotte Niedermeyer, Gesamtpersonalratsvorsitzende Irmgard Graf, Architekt Andreas Schulte, Christa Naaß, Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten, Bezirkstagspräsident Armin Kroder, die Direktorin der Bezirksverwaltung, Manuela Eppe-Sturm sowie Stefan Korinski, Leiter des Liegenschaftsreferats.
 

Nach rund zwei Jahren Bauzeit ist der Erweiterungsbau des Bezirksrathauses an der Danziger Straße 5 fertiggestellt und wurde feierlich seiner Bestimmung übergeben. Die Mitglieder des Bezirkstages und geladene Ehrengäste feierten dieses Ereignis gemeinsam mit den Mit-arbeiterinnen und Mitarbeitern der Bezirksverwaltung. Bezirkstagspräsident Armin Kroder dankte allen am Bau Beteiligten für die hervorragende Arbeit. Er betonte den sozialen Auftrag des Bezirks gegenüber Menschen, denen es nicht so gut gehe. Wegen der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes für Menschen mit Behinderungen sei weiteres Personal notwendig. 42 zusätzliche Stellen seien 2019 bereits geschaffen worden. Die Vorsitzende des Gesamtpersonalrats, Irmgard Graf, sprach in ihrer Rede davon, dass die offenen Arbeitsplätze anfangs keine Begeisterungsstürme ausgelöst hätten, sich zwischenzeitlich die Wogen aber wieder geglättet hätten. Dr. Christian Schoen nahm in Vertretung von Oberbürgermeisterin Carda Sei-del an der Veranstaltung teil. In seiner Rede dankte er dem Bezirk Mitte-franken für das „bedeutsame Bauwerk, das unsere Stadt bereichert“. Nach den Grußworten segnete Pfarrer Jens Porep von der evangelischen Friedenskirche Ansbach das Gebäude. Die symbolische Schlüsselübergabe übernahm Architekt Andreas Schulte von Henning Larsen Architects München.
Der Erweiterungsbau, dessen Grundstein im Oktober 2017 gelegt wurde, ist auf 196 Arbeitsplätze ausgelegt, die Gesamtkosten betragen rund 21 Millionen Euro. Die drei gefächerten Baukörper sind an das bisherige Be-zirksrathaus, das 2001 bezogen wurde, angedockt und verfügen über eine Hauptnutzfläche von über 4000 Quadratmetern. Die Arbeitsplätze sind in den sogenannten Nutzungseinheiten überwiegend offen angelegt.
Nach einer Prüfung zur Reduzierung der laufenden Verwaltungskosten hat der Bezirkstag in seiner Sitzung 24. Juli 2014 beschlossen, selbst zu bau-en. Diese Lösung wurde als wirtschaftlicher errechnet, als die Anmietung von Büroräumen. Trotz des neuen Erweiterungsbaus können diese Räume heute nur zum Teil aufgegeben werden. Verantwortlich dafür sind weitere
gesetzliche Änderungen, die in der Sozialverwaltung zu einem wachsenden Personalbedarf führen.