An der Frankenmuther Straße wird gebaut

Beschluss des Stadtrats mit 16:7 Stimmen fiel deutlich aus

Die Pläne für das Projekt der Wohnungsbaugenossenschaft an der Frankenmuther Straße stammen von Diplomingenieur Harald Romanowski (zugleich Ortssprecher aus Aha).

Seit zwei Jahren wird über die Bebauung des großen Grundstücks an der Frankenmuther Straße geredet. Bürgermeister Karl-Heinz Fitz, der die neue Nutzung des einstigen Kinderspielplatzes initiierte, hat das Verfahren seither zielstrebig voran gebracht. Gleichzeitig hat er auch die Planung für einen Ersatz-Kinderspielplatz an der Theodor-Heuss-Straße forciert.

Fest steht, dass auf dem Areal an der Frankenmuther Straße die Verwaltungsgemeinschaft Gunzenhausen ein neues Verwaltungsgebäude errichtet, da die Räume in der Reutbergstraße nicht mehr ausreichen. Wie die Bürgermeister der VG versichern, kann sofort mit dem Bau begonnen werden.  In der Nachbarschaft entsteht ein Wohnkomplex der Wohnungsbaugenossenschaft Gunzenhausen, auch an eine Bäckerei und Apotheke ist gedacht.

Ich habe mich immer für das Projekt ausgesprochen, zumal der bisherige Spiel- und Bolzplatz nicht zuletzt wegen einem Nachbarstreit keine große Resonanz hatte. Und zugegebenermaßen war der Spielplatz (auch der Verkehrsübungsplatz) nicht mehr attraktiv für die Kinder.

Mit dem Beschluss des  Vorhaben- und Erschließungsplans hat der Stadtrat gegen sieben Stimmen   der SPD den Weg frei gemacht für eine weiterhin positive bauliche Entwicklung unserer Stadt.

592000 Euro für Anschluss an Zentralkläranlage

Der Anschluss des kleinen Ortsteils Filchenhard an die Zentralkläranlage in Gunzenhausen kommt teurer als zunächst angenommen. In einem Jahr stiegen die Kosten von zunächst genannten 420000 Euro auf 592000 Euro. In der Stadtratssitzung habe ich deutlich gemacht, dass sich die Kosten somit auf 14000 Euro je Einwohner in Filchenhard belaufen. Nur 42 Menschen leben im kleinen Ortsteil. Wie mir im Vorfeld von verschiedenen Filchenhardern erklärt wurde, hätte ihnen auch eine  kostengünstigere Lösung genügt. So aber kommt wieder einmal die „Politik des goldenen Zügels“ zum Zuge. Weil es reichlich Zuschüsse gibt, favorisiert man die teuere Lösung. Ich habe deshalb gegen den Anschluss an die Zentralkläranlage gestimmt.

In Frickenfelden wird jetzt gebaggert

Bereits in den letzten Wochen ist mit der Erschließung des neuen Baugebiets in Frickenfelden begonnen wird. Der Stadtrat hat jetzt das Degersheimer Tiefbauunternehmen Grillenberger mit dem Straßenbau beauftragt. Kostenpunkt: 860916 Euro. Wie die Stadtbaumeisterin mitteilt, liegen inzwischen mehr als 40 Anmeldungen von interessierten Bauwerbern vor. Es ist daher zu erwarten, dass die Bebauung flott voran geht. Derzeit herrscht eine riesige Nachfrage nach Baugrundstücken in der Kernstadt und in einigen Ortsteilen.

Stadthalle ist Baustelle

Begonnen haben auch die Arbeiten an der Sanierung der Stadthalle. Die Bagger haben „ganze Arbeit“ geleistet und die westliche Eingangsfront eingerissen. In der letzten Sitzung des Stadtrats informierte  das beauftragte Architekturbüro über den Fortgang der Arbeiten. Es gibt auch ein Lichtkonzept, das die neue Architektur ins recht Licht rückt. Wegen der derzeit laufenden Bauarbeiten ist der Verkehr in der Schützenstraße und auch am Schießwasen beeinträchtigt. Für die Radler hat die Stadt einen Ersatzweg geschaffen.

Werner Falk, Stadtrat der FDP in Gunzenhausen

Westphal-Gemeindebesuch in Haundorf

Der Landtagsabgeordnete war auch in der Tagesstätte „Pfiffikus“

An sitzungsfreien Tagen nutzt der Stimmkreisabgeordnete für Ansbach-Süd, Weißenburg-Gunzenhausen Manuel Westphal, MdL, gerne die Gelegenheit, seine Gemeinden im Stimmkreis zu besuchen. So auch die Gemeinde Haundorf.

Auf dem Foto von links: Kindergartenleiterin Iris Müller, Gemeinderat Christian Beierlein, MdL Manuel Westphal, Bürgermeister Karl Hertlein

Bürgermeister Karl Hertlein sowie einige seiner Gemeinderatsmitglieder freuten sich, den Landtagsabgeordneten Manuel Westphal in Haundorf begrüßen zu können. „Es ist schön, dass sich der Abgeordnete Zeit nimmt, unsere Gemeinde zu besichtigen. Wir wollen ihm heute einige Gemeindeeinrichtungen vorstellen, aber auch ansässige Unternehmen präsentieren. Wenn der Landtagsabgeordnete vor Ort ist, nutzen wir natürlich auch die Gelegenheit, um aktuelle Themen mit ihm zu diskutieren“, verdeutlichte Bürgermeister Hertlein.

Der Bürgermeister der 2700-einwohnerstarken Gemeinde hatte ein straffes Programm für den Besuch des Abgeordneten vorbereitet. Nach einer kurzen Gesprächsrunde zeigten der Bürgermeister und die Gemeinderäte dem Abgeordneten die Kindertagesstätte „Pfiffikus“ in Haundorf. Der Kindergarten wurde vor drei Jahren von der Gemeinde um eine Kinderkrippe mit zwei Gruppen erweitert.

Rund 80 Kinder verbringen hier in den hellen Räumen und dem weitläufigen und liebevoll gestalteten Garten ihre Kindergartenzeit. Die Leiterin Iris Müller zeigte dem Abgeordneten das ganze Gebäude und stellte ihn den Kindern vor. Fünf Gruppen vom Krippen- bis zum Vorschulkind sind hier untergebracht – Tendenz steigend. Für Iris Müller stehen die gesunde Ernährung und ausreichende Bewegungsmöglichkeiten der Kinder an erster Stelle, was beim Rundgang durch die Räume sehr deutlich wird. Auch in Gräfensteinberg und Obererlbach gibt es zwei Kindergärten.

Während der Besichtigung des Gartens konnte der Bürgermeister dem Besuch auch noch die Baumaßnahmen am benachbarten „Alten Schulhaus“ zeigen, das derzeit zu einer Begegnungsstätte umgebaut wird. Dank dem Kommunalinvestitionsprogramm „Energetische Sanierung“ und der Förderung aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) wird dieser Umbau ermöglicht.

Im Anschluss besichtigte der Abgeordnete Manuel Westphal die neu gebaute Kläranlage. Durch die Modernisierung der Kläranlage konnten die alten Anlagen in Geislohe und Brand geschlossen werden und die Gemeindeteile an die effiziente Anlage in Haundorf angeschlossen werden. Der Klärwart erläuterte dem Abgeordneten vor Ort, wie die Anlage im Detail funktioniert. Eine ähnliche Anlage möchte die Gemeinde auch in Obererlbach errichten. Die Gemeinde betreibt die Kläranlage in interkommunaler Zusammenarbeit mit der Gemeinde Theilenhofen.

Besonders stolz sind der Bürgermeister und sein Gemeinderat auch auf das Gewerbegebiet im Gemeindeteil Brand. „Wir bieten hier Gewerbeflächen vor allem für junge Selbstständige zu vernünftigen Preisen an. Da wir auch die Möglichkeit geschaffen habe, eine Betriebsleiterwohnung auf dem Firmengelände zu schaffen, werden die Flächen hier sehr nachgefragt“, erklärte Hertlein dem Abgeordneten.

Dies bestätigt auch Mathias Laux, der Inhaber von Fliesen Laux. Der Handwerker hat seinen Sitz aus den genannten Gründen am Standort Brand aufgebaut und ist damit auch sehr zufrieden, was Laux gegenüber Westphal deutlich hervorhebt.

Außerdem besichtigt Westphal das weltweit agierende Unternehmen PK Kälte- und Klimatechnik. Der Sonderanlagenbauer war eines der ersten Unternehmen im Gewerbegebiet und hat seither am Standort sogar noch erweitert. Das Unternehmen stellt für seine Kunden aus der Glas- und Lebensmittelindustrie Sonderanlagen der Kälte- und Klimatechnik her. Dabei handelt es sich vielfach um individuell gefertigte Anlagen, die meist „schlüsselfertig“ an den Kunden geliefert werden. Daniel Kraft, der Sohn des Geschäftsführers, zeigte Westphal das Firmengebäude in Brand. Die 25 Mitarbeiter des Unternehmens stellen die Anlagen am Standort her und installieren die fertige Maschine vor Ort beim Kunden.

Westphal zeigte sich begeistert: „Es ist wirklich sehr interessant, welche Vielfalt an Unternehmen sich hier in Brand angesiedelt haben – ein gutes Zeichen für unsere Region. Besonders die Nähe zur Bundesstraße, aber auch das gute Vermarktungskonzept der Gemeinde kommt hier deutlich zum Tragen.“

Abschließend zeigte der Bürgermeister noch den Schulstandort mit Grund- und Mittelschule in Gräfensteinberg sowie den Standort für den Neubau der Kindertagesstätte in dem Gemeindeteil.

„Während meines Besuchs in der Gemeinde Haundorf konnte ich mit dem Bürgermeister und den anwesenden Gemeinderatsmitgliedern viele Themen ansprechen und gemeinsam diskutieren. Es ist immer interessant, zu hören, wo der Schuh gerade drückt oder auch welche Dinge in der Gemeinde besonders gut laufen. Im konstruktiven Meinungsaustausch kann ich dann viele Anregungen für meine politische Arbeit in München mitnehmen“, betonte der Landtagsabgeordnete Manuel Westphal am Rande des Gemeindebesuchs.

Sommertheater im Kirchhof

Anfang August: Freilichtspiele in Wolframs-Eschenbach

Vom Mittwoch, 2. August, bis Samstag, 5. August veranstaltet die Stadt ihr „Sommertheater im Kirchhof“. Jeweils um 20 Uhr präsentiert die Stadt Wolframs-Eschenbach auf dem Kirchhof (vor dem Museum) wieder Sommertheater unter freiem Himmel. Nach dem großen Erfolg von 2005  und 2007 wird allen Fans und Interessierten im Jubiläumsjahr zum dritten Mal die Möglichkeit gegeben, Wolfram von Eschenbachs bekanntestes Werk „Parzival“ als Stück „zum Lachen und Staunen“ zu genießen. Von der Presse bereits 2005 hochgelobt und empfohlen ist es das passende Stück zum Jubiläum unserer Stadt Wolframs-Eschenbach.

Eigentlich ist der Parzival ja ein ernster Stoff, an dem sich Generationen von Germanisten abgearbeitet haben. Der Gral spielt darin eine Rolle und die Artussage. Dieses Werk, nur noch den Altgermanisten und Wagnerianern vertraut, ist einer Frischzellenkur unterworfen worden.

Die Geschichte von dem tumben Toren Parzival, der sich nicht unterkriegen lässt, ist eine Geschichte von heute. Und das Schönste daran ist, dass sie nicht bedeutungsschwer und klumpfüßig daherkommt, sondern leicht, beschwingt und voller Esprit.

Christiane Weidringer und Klaus Michael Tkacz, die beiden spielfreudigen Akteure aus Erfurt, haben unter der Regie von Harald Richter den über 900 Jahre alten Stoff mit viel Witz und Humor in Szene gesetzt. Beherzt bedienen sie sich der heutigen Sprache wie auch der kraftvollen mittelhochdeutschen Versform des Wolfram von Eschenbach.

Eineinhalb Stunden fesselt die mit Schau-, Puppen- und Schattenspiel erzählte Saga „PARZIVAL“ als Open-Air-Ereignis das Publikum und nennt sich zu Recht im Untertitel „ein Stück zum Staunen und Lachen“. Mit einer großen Scheibe, die sich in phantasievoller Weise zu einer Fülle verzaubernder Bilder verwandelt, hat Ulrike Mitschke ein verblüffend wandelbares Bühnenbild geschaffen.

Spieldauer: 90 Minuten plus Pause. Bei schlechtem Wetter im Bürgersaal des Deutschordensschlosses. Eintritt: Vorverkauf: 12 € / ermäßigt 9 €; Abendkasse: 13 €, ermäßigt 10 €.

Kartenvorverkauf: – Kultur- & Tourismusbüro, Tel. 09875/9755-32, – 31 oder -0 – E-Mail: info@wolframs-eschenbach.de;  Bürgerladen im Rathaus; Abendkasse (1 Stunde vor Vorstellungsbeginn)

Mittelfranken bei Gedenkfeier in Oradour

Zum Arbeitsbesuch in Frankreich

Die mittelfränkische Delegation trifft in Oradour sur Glane auch den neuen französischen Präsidenten Emmanuelle Macron. Unser Foto zeigt das Mahnmal in Oradour. Foto: Falk

Im Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft unternehmen Bezirkstagspräsident Richard Bartsch, die stellvertretende Bezirkstagspräsidentin Christa Naaß und der Beauftragte für Jugend und Sport, Bezirksrat Peter Daniel Forster eine Fahrt nach Frankreich. Ein umfangreiches Programm führt die Vertreter des Bezirks Mittelfranken zum Auftakt am Mittwoch, 7. Juni, nach Anglet, das seit 49 Jahren eine Städtepartnerschaft mit Ansbach pflegt und seit der Gebietsreform in Frankreich im vergangenen Herbst zur Region Nouvelle-Aquitaine gehört. Dort steht unter anderem ein Gespräch mit Bürgermeister Claude Olive, seinem Stellvertreter Jean-Michel Barate und weiteren Vertretern der Kommune im Rathaus an.

Nach der Weiterfahrt nach Bordeaux, der Hauptstadt der Region Nouvelle-Aquitaine, wird sich die mittelfränkische Delegation am Donnerstag, 8. Juni, bei einem Arbeitsgespräch mit Vertretern des Regionalrates austauschen. Am Freitag, 9. Juni, sind Richard Bartsch, Christa Naaß und Peter Daniel Forster zunächst auf Einladung des Präsidenten Pascal Coste zu einem Treffen im Haus des Départements Corrèze, das seit 23 Jahren partnerschaftlich mit dem Bezirk Mittelfranken verbunden ist, eingeladen.

Später nehmen sie in Tulle an der Gedenkfeier aus Anlass des dort 1944 von der Waffen-SS begangenen Massakers teil. Ebenfalls zu einem historisch bedeutsamen Ort der deutsch-französischen Geschichte geht es zum Abschluss der Fahrt am Samstag, 10. Juni. Anlässlich des 73. Jahrestags des Massakers von Oradour-sur-Glane, als Mitglieder der Waffen-SS 642 Bewohner des Ortes töteten, findet an der heutigen Erinnerungsstätte eine Gedenkfeier statt, der die mittelfränkische Delegation beiwohnt. Auch der französische Staatspräsident Emmanuel Macron wird dort zugegen sein.

Sommerfest bei RW am 11. Juni

Vielseitiges Programm für die ganze Familie

Ein vielfältiges Erlebnis- und Unterhaltungs-Programm erwartet die Besucher des traditionellen Sommerfestes von Regens Wagner Absberg am 11. Juni, das heuer wieder auf dem Müßighofgelände stattfindet. Eröffnet wird das Fest um 9:30 Uhr mit einem feierlichen Gottesdienst, unter der Leitung von Gemeindepfarrer Gerhard Grössl, vor der malerisch gelegenen Antoniuskapelle. Anschließend sind die Besucher zum Frühschoppen im großen Festzelt mit der Walder Dorfmusik eingeladen, die auch den Gottesdienst musikalisch begleiten wird. Später spielt dann das „Kocher Duo“ auf.

Die Veranstaltung lockt mit zahlreichen Attraktionen: Dazu gehören kulinarische Genüsse wie Sau am Grill, Braten, Kartoffelsalat, Gyros, Bratwürste, Spätzle, Leberkäs oder Fischsemmeln. Auch Kaffeegourmets und Gebäckliebhaber kommen auf ihre Kosten. Neben leckerer Kulinarik dürfen sich die Gäste auf ein umfangreichen Unterhaltungsprogramm und Erlebnisstationen freuen. Das Seelsorgeteam präsentiert einen meditativen Stationenweg unter dem Motto „Date mit Gott“. Für Groß und Klein besteht darüber hinaus die Gelegenheit, Eseln und Alpakas einmal ganz nahe zu kommen. Weitere Highlights bilden das „Erfahrungsfeld der Sinne“, die große Heuballen-Kletterburg, ein Flohmarkt sowie die Losbude mit attraktiven Gewinnen. Um 15:30 ist dann Anpfiff der traditionellen Fußballbegegnung zwischen den Kickern des FC. Regens Wagner und einer Jugendauswahl der DJK Obererlbach. Der Fußballplatz befindet sich heuer neben der Pferdekoppel.

Mit dem PKW anreisende Gäste werden von Anweisern auf die Parkplätze beim Pumphaus geleitet. Vom Fallhausring und Geiselberg kommende Besucher werden gebeten, die ausgewiesenen Parkplätze am Waldrand (Richtung Fallhausring) anzufahren.

Dr. Simek in Ansbach empfangen

Neuer Kreishauptmann der Region Südmähren

Unser Foto im Anhang zeigt (v.l.n.r.): Bezirkstagspräsident Richard Bartsch, Kateřina Kalinová, Vorsitzende des Ausschusses für Regional- entwiclung, Christa Naaß, Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten und Kreishauptmann Dr. Bohumil Šimek.

Anfang Oktober letzten Jahres haben in Tschechien Regionalwahlen stattgefunden. Dr. Bohumil Šimek wurde zum neuen Kreishauptmann der Region Südmähren gewählt. Letzte Woche absolvierte er seinen Antrittsbesuch in Mittelfranken, begleitet von Kateřina Kalinová, der Vorsit-zenden des Ausschusses für Regionalentwicklung.

Bezirkstagspräsident Richard Bartsch und seine Stellvertreterin Christa Naaß empfingen die Gäste im Bezirksrathaus in Ansbach. Dabei wurde betont, dass die Kontakte zwischen dem Bezirk Mittelfranken und der Region Südmähren weiter geknüpft und vorangebracht werden sollen. Beeindruckt zeigten sich die Besucher vom Landwirtschaftlichen Bildungszentrum in Triesdorf, besonders von dem dortigen hochmodernen Milchgewinnungszentrum.

Wie ein baufälliges Denkmal wieder zum Leben erweckt wurde, davon konnten sich Dr. Bohumil Šimek und Kateřina Kalinová bei einem Abendessen im Gasthaus „Alte Vogtei“ in Wolframs-Eschenbach überzeugen.

Auf großes Interesse stieß auch ein Besuch im Berufsbildungswerk Hören, Sprache, Lernen in Nürnberg. Die Bezirkseinrichtung bildet Jugendliche mit Förderbedarf in rund 30 anerkannten Ausbildungsberufen aus.

Die Altmühlsee Festspiele nehmen Fahrt auf

In Berlin sind die Endproben nun in in vollem Gange

Mit dabei sind wieder die aus den Vorjahren bereits bekannten und beliebten Schauspieler(innen) Tina-Nicole Kaiser, Ursula Kannegießer, Alexandra Merinescu, Hartmut Kühn, Jens-Ulrich Seffen und Armin Sengenberger. Neu dazu kommen Volker Figge, Olivia-Patrizia Kunze, Simon David Altmann, Tobias Steinhardt und Andreas Schirra.

Acht Aufführungen von „Ladys Night“ stehen im August auf dem Spielplan.

Kurz vor Saisonbeginn reist dann die Schauspielergruppe in Muhr an, um am 22.06.2017 die Saison mit der Premiere von „Pinocchio“, einem Kinder- und Familienstück von Christian A. Schnell nach Carlo Collodi, auf der Freilichtbühne zu eröffnen. Es folgen sieben weitere Termine bis 03.07.2017 (Beginn jeweils 9 Uhr).

Auch am Jahresthema „Luther“ kommen die Festspiele nicht vorbei. Am 25.06.2017 steht „Luther und Cajetan“, eine fiktive Begegnung zum Lutherjahr, in der St. Johanniskirche in Muhr a.See auf dem Programm.

Die Premiere von „Mondscheintarif“ von Ildiko von Kürthy, eines der meistverkauften und verfilmten Bücher Deutschlands, das in Muhr jetzt in der Theaterfassung auf die Bühne kommt, ist am 29.06.2017. Hierfür muss man sich nun schnell noch um Karten bemühen, denn es stehen nur zwei weitere Aufführungen am 01. und 02.07.2017 im romantischen Garten am Schloss Altenmuhr an. Da der Schlossgarten ansonsten nicht jederzeit öffentlich zugänglich ist, ist das eine gute Gelegenheit, diesen wunderschön gepflegten Garten mit in Augenschein zu nehmen.

Mit „Der zerbrochne Krug – mal so ganz anders“, einer Komödie von Philipp Lang nach dem deutschen und viel gespielten Lustspielklassiker von Heinrich von Kleist, betritt Dorfrichter Adam am 05.07.2017 erstmals die Muhrer Bühne. In sieben weiteren Terminen bis 22.07.2017 versucht er, sich die Jungfer Eve gefügig zu machen, um dann – auf der Flucht vor dem gehörnten Verlobten – den Krug zu zerbrechen. Der Klassiker – mal so ganz anders aufgeführt – eignet sich gewiss auch für Deutsch-Klassen der Mittel- und Oberstufe.

Speziell für Jugendliche (für Klassen der Mittel- und Oberstufen sehr gut geeignet) wird auf der Insel im Altmühlsee „Burning Love“, ein Stück in sieben Szenen vom fränkischen Altmeister Fitzgerald Kusz (6 Aufführungen im Zeitraum 10.-19.07.2017), gespielt. Ein besonderes Erlebnis ist dabei sicher auch die Fahrt mit der MS Altmühlsee zur Insel und zurück.

Zum 150. Geburtstag des Komponisten Paul Lincke heben die Altmühlsee Festspiele noch in den Berliner Operettenhimmel ab; auf der Seebühne im Seezentrum Gunzenhausen wird – einmalig am 23.07.2017, bereits um 19.00 Uhr – die bekannte Operette „Frau Luna“ aufgeführt, mit Ohrwürmern wie „Schenk mir doch ein kleines bisschen Liebe“, „Schlösser, die im Monde liegen“ oder „Das macht die Berliner Luft“.

Der Abschluss der diesjährigen Saison wird am 26.07.2017 mit der Premiere von „Ladies Night“, einer turbulenten Komödie von Steven Sinclair und Andrew McCarten eingeläutet. Bis 12.08.2017 geht es in insgesamt acht Aufführungen bei drei Freunden ohne Arbeit, ohne Plan, ohne Perspektive, die als „Die Wilden Stiere“ Männer-Striptease anbieten, um die alles entscheidende Frage „Ganz oder gar nicht?“. Lassen Sie sich überraschen!

Infos und Kartenverkauf: Altmühlsee Informationszentrum (AIZ) Schlossstraße 4, 91735 Muhr a.See, Tel. 09831/890370www.altmühlsee-festspiele.de

Die Festspielsaison beginnt!

Kreuzgangspiele Feuchtwangen bereiten sich auf Saison vor

Die Proben für die Abendproduktionen der Kreuzgangspiele laufen derzeit auf Hochtouren, schon bald, ab dem 8. Juni ist „Kiss me, Kate“ im romanischen Kreuzgang zu erleben. Kurz darauf, am 15. Juni feiert auch „Luther“ Premiere. Für beide Aufführungen – Premierenfieber inklusive – gibt es noch einige Karten.
Für alle, die nicht bis zur Premiere warten können, stehen die Generalproben offen. Diese finden am 7. Juni für „Kiss me, Kate“ bzw. am 14. Juni für „Luther“, jeweils um 20.30 Uhr statt. Karten gibt es nur an der Abendkasse für 10 Euro. Wegen der großen Nachfrage, bitten wir, das Geld passend bereit zu halten.
Theaterstart
Die Vorstellungen von „Kiss me, Kate“ und „Luther“ sind gerade an den Wochenenden stark nachgefragt, so dass es hier nur noch begrenzt Karten gibt. Unser Tipp: Nutzen Sie die Chance nicht nur garantiert, sondern auch noch günstiger ins Theater zu gehen: Für die Vorstellungen am 10., 17., 18., 20., 21., 22., 25., 29. Juni und am 2. Juli gibt es 3 Euro Rabatt auf allen Plätzen.
Alle weiteren Spieltermine gibt es auf www.kreuzgangspiele.de sowie im Prospekt der Kreuzgangspiele, das Sie kostenfrei anfordern können unter Karten- und Infotelefon 09852 904 44.

Foto: Susanne Bergold

Ein herrlicher Maibaum steht in Ornbau

Der Mai geht seinen letzten Tagen entgegen. Das heißt aber nicht, dass die Maibäume verschwinden. In den meisten Dörfern bleiben sie bis zur jeweiligen Kirchweih stehen, um dann versteigert zu werden. In Ornbau haben die „Maimbaumfreunde“ unter der Regie von Manuel Göttler heuer einen der schönsten Maibäume in der Region aufgestellt. An dem 26 Meter hohen Stamm ranken sich die Wappen der Stadt, der Vereine und die Zunftzeichen der in Ornbau noch existierenden Handwerker. Von Edith Ludwig stammt die schöne Darstellung der Stadt mit ihrer noch gut erhaltenen mittelalterlichen Befestigung. Foto: Falk

An Himmelfahrt vereint

Gottesdienst am „Gmahaus“ in Oberwurmbach

Im jährlichen Wechsel mit der Oldtimerschau der „Oldtimerfreunde Fränkisches Seenland“ ist in Oberwurmbach an Himmelfahrt ein Gottesdienst im Freien. Organisiert wird er von der Dorfgemeinschaft, die in Oberwurmbach noch bestens intakt ist. Die Frauen backen Kuchen und Torten und machen Kaffee, die Männer zapfen das Bier, stellen das Zelt auf und bedienen den großen Grill.  Die gegrillten Halssteaks und der geschmackvolle Kartoffelsalat mundet den Gästen vorzüglich. So war es auch heuer.

Pfarrer Thomas Schwab „zelebrierte“ einen Gottesdienst, den Geistliche nicht jeden Sonntag ihrer Gemeinde bieten. Mit  „Samuel“, der sprechenden Handpuppe, führte er einen Dialog. Die Zuhörer waren angetan von dieser originellen Form der Verkündigung. Der Posaunenchor begleitete den Gottesdienst musialisch und war danach mit einem Standkonzert zu hören.

Bürgermeister Karl-Heinz Fitz lobte den Zusammenhalt der Oberwurmbacher und dankte den Mitwirkenden des Fests für ihre Bemühungen. Er ging kurz und mit launigen Worten auf die Wurmbacher Wünsche ein.

Nach dem Gottesdienst saßen die Oberwurmbacher mit ihren Gästen noch etliche Stunden zusammen. Schönstes Wetter begleitete den Donnerstag, kein Wunder, dass sich die letzen Gäste erst am späten Nachmittag verabschiedeten.