26 Teams beteiligten sich

Schützenmeister Kampe (links) und sein Stellvertreter Jens Zirkler (Dritter von rechts) mit den Erstplatzierten der beiden Wettbewerbe, Bürgermeister Fitz, Direktor Hackenberg und Pokalstifterin Edeltraud Zanzinger. Foto: Klaus Heger

Tradtionelles Kirchweihschießen der HSG

250 Schützen beteiligten sich am traditionellen Kirchweihschießen der Königlich-Privilegierten Hauptschützengesellschaft 1429 Gunzenhausen. Wie Schützenmeister Marcell Kampe anlässlich der Preisverteilung im Schützenhaus mitteilte, nahmen an der Stadtmeisterschaft 26 Mannschaften teil, darunter Teams von FDP, SPD, CSU und FW (in der Reihenfolge des Erfolgs). Es siegte die Mannschaft von  Pressmetall I vor SAR I und Bosch-Kessel I.

Beim zugleich ausgetragenen Schießen um den Sparkassenpokal gewann der SV Unterwurmbach I vor SV Mitteleschenbach I und SV Sammenheim I. Erstmals wurde ein Auflagepokal (für Schützen ab 51 Jahre oder einer nachweisbaren Behinderung) „herausgeschossen“. Ihn gewann  die HSG Gunzenhausen I vor Oberasbach I und HSG III.

 Die Pokale und Preise, darunter „süffige“ Sachpreise der Spalter Stadtbrauerei, hatten die Sparkasse und die Stadt sowie Edeltraud Zanzinger gestiftet. Rathauschef Karl-Heinz Fitz und Michael Hackenberg beglückwünschten die HSG und rühmten die Bereitschaft der Verantwortlichen, den Wettbewerb auch in Zukunft als Einstieg in das Kirchweihprogramm durchzuführen.  Foto: Privat

Gartenschau geht zu Ende

Veranstaltungen am Wochenende

Das Abschlusswochenende der Gartenschau steht bevor und mit diesem noch einmal ein tolles Programm rund um die feierliche Fahnenübergabe.
Ein letztes Wochenende verbleibt noch auf der Gartenschau – ein letztes
Wochenende um zu genießen und zu feiern. Am Samstag und Sonntag wird
noch einmal viel Programm in Wassertrüdingen geboten.

Die Fahnenübergabe amSonntag an Lindau markiert dann den Abschluss der Heimatschätze-Gartenschau in Mittelfranken. Ab 15.45 Uhr findet der feierliche Schlussakt auf der Sparkassenbühne im Wörnitzpark statt. Es erwartet die Besucher Musik, rührende Worte der Beteiligten, ein Ausblick
auf die Gartenschau in Lindau und zu guter Letzt die Fahnenübergabe an diese. Ab 18.30 Uhr können die Gäste und Besucher sich mit stimmungsvoller Musik mit der Band „Conexion Cubana“ von ihrer Gartenschau in Wassertrüdingen verabschieden. Ein Sommer voller schöner Erlebnisse geht damit zu Ende – viele Erinnerungen werden jedoch bleiben.

Kerwa lebt weiter

Frickenfelder üben Zusammenhalt

Die Frickenfelder bewiesen dieses Jahr wieder einmal das sie ihre
Kirchweih feiern können. Pünktlich um 18 Uhr trafen sich die Fußgruppen und Musikkapellen im Hof von Stadtrat Fritz Ortner um sich mit Brezeln von Udo Kleeberger für den traditionellen Kirchweihumzug durch den größten Ortsteil Gunzenhausens zu stärken.
Der Wettergott zeigte sich als Kirchweihfreund und belohnte die zahlreichen Helfer aus dem Gunzenhäuser Ortsteil mit sommerlichen Witterungsverhältnissen. Die Feuerwehrkapelle
Frickenfelden führte den Zug an und begleitete Bürgermeister Karl-Heinz Fitz mit dem Frickenfelder Kirchweihbürgermeister und stellvertretenden Bürgermeister Friedrich Kolb und den Stadträten Fritz Ortner, Arno Dernerth, Karl Gutmann, Gerald und Jürgen Brenner, Bianca Bauer sowie Werner Falk und Ortssprecher (Ella Reichardt) zusammen mit den Zuggruppen an den vielen winkenden Zuschauern vorbei ins Festzelt.
Im voll besetzten Festzelt sorgte die Band „Apolonia“ von Beginn an für die richtige Stimmung. In Vertretung des amtierende Ortssprechers und SPD-Stadtrats Alfred Müller (der langjährige Kirchweihorganisator hatte sich wegen eines Familientreffens entschuldigen lassen) bedankte sich der Dritte Bürgermeister Friedrich Kolb bei den beteiligten Vereinen für ihr
Engagement zur Kirchweih und ganz besonders bei der Festwirtsfamilie Jeannine und Thomas Deuter aus Frickenfelden, die dieses Jahr zum ersten Mal das Festzelt auf der Frickenfelder Kirchweih betreiben.

Festwirtin Jeannine Deuter, Stadtrat Fritz Kolb und Brauereivertreter Georg Ermer mit der Frickenfelder Kinderbürgermeisterin Meyerhöfer. Foto: Heger

Neues Haus für Verwaltung

Bis Dezember wird der Neubau bezugsfertig

Inzwischen sind die Arbeiten weiter fortgeschritten. Foto: FR Presse

Gunzenhausen wächst. Nicht nur auf dem privaten Wohnungsbausektor gibt es viele Aktivitäten, auch die öffentliche Hand investiert. In diesem Fall ist es die Verwaltungsgemeinschaft Gunzenhausen, hinter der die Gemeinden Absberg, Haundorf, Pfofeld und Theilenhofen (zusammen 6800 Einwohner) stehen. Sie baut in der Frankenmuther Straße ein neues Verwaltungszentrum. Am bisherigen Standort in der Reutbergstraße ist es der VG und dem Zweckverband zur Wasserversorgung der Reckenberggruppe zu eng geworden.

Auf 860 Quadratmetern ist in den letzten Wochen das Verwaltungsgebäude hochgezogen worden. Auf der reinen Nutzfläche von 650 Quadratmetern gibt es künftig mehr Platz für die Mitarbeiter, die sich zuletzt mit schlechten räumlichen Verhältnissen zurechtzufinden hatten. Nun entstehen ein repräsentatives Bürgermeisterzimmer, das Standes- und Einwohnermeldeamt darf sich neu einrichten und die Mitarbeiter dürfen sich über neue Sozialräume freuen.

Die Pläne für das neue Verwaltungsgebäude hat Architektin Sonja Mark erstellt, die seit vielen Jahren den Kommunen eine sachkundige Partnerin ist. In der Nachbarschaft soll nach dem Plan der Wohnungsbaugenossenschaft Gunzenhausen eine neue Wohnanlage entstehen, der Bebauungsplan geht davon aus, dass dort auch eine Bäckerei, eine Arztpraxis oder eine Apotheke entstehen kann. Über einen Baubeginn ist noch nichts bekannt. Der früher dort ansässige Spielplatz ist schon vor Monaten von der Stadt in die Nachbarschaft des neuen Kindergartens in der Theodor-Heuss-Straße verlegt worden.

Die Einweihung soll am 10. Dezember 2019 stattfinden. Das hat Bürgermeister Karl Hertlein, der amtierende Vorsitzende der VG, anlässlich des Richtfests mitgeteilt. Er verteidigte auch die Investition gegenüber Kritikern, denn eine Sanierung am alten Standort wäre teurer gekommen.

WERNER FALK

Noch rege Kreditnachfrage

Gute Zahlen trotz drohender Konjunkturflaute

Die Volksbanken und Raiffeisenbanken im Freistaat verzeichnen trotz eingetrübter Wirtschaftslage eine noch rege Kreditnachfrage ihrer mittelständischen Firmenkunden. „Viele kleinere und mittlere Unternehmen hat die Wachstumsflaute offenkundig bisher nicht erreicht“, sagte Jürgen Gros, Präsident des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB), beim Halbjahrespressegespräch der Kreditgenossenschaften in München. Die Betriebe profitierten bislang von der stabilen Binnenkonjunktur und seien von der Schwäche der exportabhängigen Industrie nur wenig betroffen.

Bankfinanzierungen weiterhin stark nachgefragt

Der an Firmenkunden ausgereichte Kreditbestand der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Bayern wuchs im ersten Halbjahr um 3,6 Prozent auf 55,2 Mrd. Euro. „Das ist eine erfreuliche Entwicklung, auch wenn die Dynamik gegenüber dem Vorjahr leicht nachgelassen hat“, kommentierte Gros. Im Privatkundenbereich legten die Institute ebenfalls zu: Aufgrund der ungebrochen hohen Nachfrage nach Baufinanzierungen weiteten sie das Kreditvolumen um 1,8 Prozent auf 46,7 Mrd. Euro aus. Unter dem Strich stiegen die Ausleihungen über alle Kundensegmente hinweg um 2,7 Prozent auf 105,2 Mrd. Euro zum 30. Juni.

Auch im Einlagengeschäft standen die Zeichen auf Wachstum. Die den bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken anvertrauten Kundengelder erhöhten sich im ersten Halbjahr um 1,6 Prozent auf 132,1 Mrd. Euro. „Die Sparer bevorzugen trotz mangelnder Zinsperspektiven sichere Bankkonten für ihr Erspartes. Leider schreckt die unnötige Bürokratisierung der Wertpapieranlage manche Sparer davon ab, am Kapitalmarkt nach renditestarken Anlageformen zu suchen“, sagte Gros.

Das lebhafte Kredit- und Einlagengeschäft der 236 GVB-Mitgliedsbanken spiegelt sich in der addierten Bilanzsumme wider. Sie nahm um 1,6 Prozent auf 170,3 Mrd. Euro zu und erreichte damit einen neuen Höchststand. Das Fazit des Verbandspräsidenten: „Die erste Jahreshälfte ist für die bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken zufriedenstellend verlaufen. Die von der EZB gesetzten Rahmenbedingungen bereiten den Kreditgenossenschaften aber zunehmend Sorgen.“

Stimmung der Mitgliedsbanken trübt sich ein

Trotz der erfreulichen Entwicklung des Kundengeschäfts im ersten Halbjahr hat sich die Stimmung der bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken eingetrübt. Das geht aus der zur Jahresmitte durchgeführten GVB-Konjunkturumfrage unter den Mitgliedsinstituten hervor. So erwarten fast ein Drittel (30 Prozent) der befragten Bankvorstände in den kommenden Monaten eine ungünstigere Geschäftsentwicklung; bei der Erhebung zum Jahresauftakt waren es lediglich 17 Prozent. Insbesondere im Firmenkundengeschäft rechnen sie aufgrund der konjunkturellen Schwächeperiode mit einem geringeren Kreditwachstum.
„Die Institute und ihre Kunden werden sich den Auswirkungen der nachlassenden Konjunktur nicht dauerhaft entziehen können“, sagte Gros. Vor diesem Hintergrund plädierte er dafür, bewährte Strukturen der Mittelstandsfinanzierung zu erhalten. Bei der anstehenden Finalisierung des Regelwerks Basel III sollten zur Disposition gestellte Errungenschaften wie der sogenannte KMU-Korrekturfaktor beibehalten werden. Dieser erleichtert den Banken die Vergabe von Darlehen an kleine und mittlere Betriebe. Gros sprach sich deshalb erneut für den Korrekturfaktor aus: „Die Kreditversorgung des Mittelstands sollte nicht durch unnötige regulatorische Eingriffe künstlich verknappt werden.“

Der Genossenschaftsverband Bayern e.V. (GVB) vertritt seit mehr als 125 Jahren die Interessen bayerischer Genossenschaften. Zu seinen 1.242 Mitgliedern zählen 236 Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie mehr als 1.000 Unternehmen aus Branchen wie Landwirtschaft, Energie, Handel, Handwerk und Dienstleistungen. Sie bilden mit rund 50.000 Beschäftigten und 2,9 Millionen Anteilseignern eine der größten mittelständischen Wirtschaftsorganisationen im Freistaat. (Stand: 31.12.2018)

Hörtest für Kinder

Landratsamt bietet kostenlosen Test an

Hört Ihr Kind gut, spricht es altersgemäß? Das Gesundheitsamt des Landratsamtes Weißenburg-Gunzenhausen bietet für Eltern mit Kindern ab drei Jahren einen kostenlosen Hörtest an. Die Sprachentwicklung der Kinder ist mit gutem Hören eng verknüpft. Je früher Hörbeeinträchtigungen festgestellt werden, desto schwächer sind später die Auswirkungen. Bei einem Verdacht auf eine Hör- oder Sprachauffälligkeit, sowie bei auditiven Wahrnehmungsstörungen sollten sich Eltern fachliche Hilfe holen. Ein erster Schritt ist die Durchführung entsprechender Testungen.

Im Gesundheitsamt in Weißenburg werden nun sogenannte pädaudiologische Beratungen mit kindgerechten Tests angeboten. Unter Pädaudiologie versteht man die Wissenschaft des Hörens im Kindesalter. Das Angebot ist für Kinder ab drei Jahren geeignet.

Bei Kindern ab sechs Jahren mit Entwicklungs- und Lernproblemen, insbesondere beim Erlernen der Schrift und der Lesefestigkeit, ist es wichtig, dass die Hörverarbeitung und das Hörvermögen der Kinder überprüft wird.

Die kindgerechten Testungen führt eine Mitarbeiterin der Pädagogisch-Audiologischen Beratungsstelle Nürnberg durch. Im Anschluss erfolgt eine unverbindliche, ausführliche und individuelle Beratung. Bei Auffälligkeiten werden die Eltern über weitere Diagnose- und Therapiemöglichkeiten informiert.

Die nächsten Sprechtage sind jeweils Mittwoch, den

  • 25. September 2019,
  • 27. November 2019,
  • 22. Januar 2020,
  • 11. März 2020 und
  • 27. Mai 2020,

jeweils im Gesundheitsamt in Weißenburg (Niederhofener Straße 3). Eine Anmeldung ist telefonisch unter 09141 902-401 erforderlich.

Abschluss mit Auszeichnung

Feierliche Verabschiedung der Auszubildenden am Klinikum Altmühlfranken

Die Auszubildenden des Klinikums Altmühlfranken freuen sich über die Glückwünsche: (v. li. n. re.) Azubipatin Janina Zuckermeier, Julia Ranzenberger, Manuel Prekducaj, Marlene Pfister und Azubipate Daniel Herzog.


Mit einer Feierstunde ehrte das Klinikum Altmühlfranken seine Auszubildenden und ihre erfolgreichen Abschlüsse. So beendeten Marlene Pfister und Julia Ranzenberger erfolgreich die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement, Maria Rank zur Medizinischen Fachangestellten und Manuel Prekducaj zum Hauswirtschafter. Auf Grund ihres sehr guten Notendurchschnittes und als Beste ihres Jahrgangs hat Julia Ranzenberger den Bayerischen Staatspreis erhalten.
Vorstand Jürgen Winter, die kaufmännischen Direktoren Andrea Kramp und Stefan Leubert, Inge Huber, Vorsitzende des Personalrates sowie Betty Eckerlein, Hauswirtschaftsleiterin des Klinikums Altmühlfranken Weißenburg und die beiden ehrenamtlichen Ausbildungspaten, Janina Zuckermeier und Daniel Herzog, waren von beiden Standorten des Klinikums zusammengekommen, um den Absolventen zum erfolgreichen Abschluss zu gratulieren.
„Wir sind sehr stolz auf unsere Auszubildenden und ihre Leistungen. Sie sind engagierte, kompetente junge Menschen.“ freuten sich Andrea Kramp und Stefan Leubert, die Ansprechpartner für die Auszubildenden in der Verwaltung sind. Um die Vielfalt der Ausbildung am Klinikum Altmühlfranken kennenzulernen, passieren alle Auszubildenden mehrere Bereiche im Haus. Bei den Auszubildenden im Büromanagement gehören neben der Personalabteilung, dem Vorstandsekretariat und der Patientenaufnahme auch die Finanzbuchhaltung sowie das Controlling zu den Ausbildungsstationen. Auch in der Hauswirtschaft können sich die Auszubildenden in verschiedenen Bereichen ausprobieren, so lernen sie die Küche, die Bettenzentrale
oder auch den Service in der Cafeteria kennen. Und auch die
Medizinischen Fachangestellten erhalten durch den Einsatz in unterschiedlichen Aufgabenbereichen wie der ambulanten Aufnahme, dem Röntgen oder den Chefarztsekretariaten Einblicke in ihr sehr breites Aufgabenspektrum.
Mit einem herzlichen Dankeschön und Glückwünschen für den weiteren Lebensweg sowie Blumen und kleinen Geschenken endete die feierliche Verabschiedung der Auszubildenden im Beisein der Eltern mit einem gemütlichen Beisammensein.
Vorstand Jürgen Winter, die kaufmännischen Direktoren Andrea Kramp und Stefan Leubert, Inge Huber, Vorsitzende des Personalrates sowie Betty Eckerlein, Hauswirtschaftsleiterin des Klinikums Altmühlfranken Weißenburg und die beiden ehrenamtlichen Ausbildungspaten, Janina Zuckermeier und Daniel Herzog, waren von beiden Standorten des Klinikums zusammengekommen, um den Absolventen zum erfolgreichen Abschluss zu gratulieren.
„Wir sind sehr stolz auf unsere Auszubildenden und ihre Leistungen. Sie sind engagierte, kompetente junge Menschen.“ freuten sich Andrea Kramp und Stefan Leubert, die Ansprechpartner für die Auszubildenden in der Verwaltung sind. Um die Vielfalt der Ausbildung am Klinikum Altmühlfranken kennenzulernen, passieren alle Auszubildenden mehrere Bereiche im Haus. Bei den Auszubildenden im Büromanagement gehören neben der Personalabteilung, dem Vorstandsekretariat und der Patientenaufnahme auch die Finanzbuchhaltung sowie das Controlling zu den Ausbildungsstationen. Auch in der Hauswirtschaft können sich die Auszubildenden in verschiedenen Bereichen ausprobieren, so lernen sie die Küche, die Bettenzentrale
oder auch den Service in der Cafeteria kennen. Und auch die
Medizinischen Fachangestellten erhalten durch den Einsatz in unterschiedlichen Aufgabenbereichen wie der ambulanten Aufnahme, dem Röntgen oder den Chefarztsekretariaten Einblicke in ihr sehr breites Aufgabenspektrum.
Mit einem herzlichen Dankeschön und Glückwünschen für den weiteren Lebensweg sowie Blumen und kleinen Geschenken endete die feierliche Verabschiedung der Auszubildenden im Beisein der Eltern mit einem gemütlichen Beisammensein

Alesheim ist Biodiveristätskommune

Erste Maßnahmen wurden schon umgesetzt

Von links: Bgm. Manfred Schuster, Landwirt und Biogasanlagenbetreiber Martin Goppelt, Vorsitzende OGV Alesheim-Störzelbach Bettina Mutterer, Landw. Lehranstalten Markus Heinz, vlf-Vorstand Martin Mutterer, MdL Manuel Westphal während des Rundgangs durch die Biodiversitäts-Kommune. (Bild: Büro Westphal)

Der Bienenpakt in Altmühlfranken hat sich zum Ziel gesetzt, zusammen mit der Gesellschaft die Artenvielfalt in unserer Region zu fördern. Eine Maßnahme dafür ist die Biodiversitäts-Kommune. Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen hat sich dafür die Gemeinde Alesheim beworben und wurde aufgrund der unterschiedlichen Landschaftsstruktur dafür ausgewählt. Erste Maßnahmen konnten bereits umgesetzt werden oder sind in Planung.

Begleitet wird das Projekt von den Landwirtschaftlichen Lehranstalten in Triesdorf, die bereits ähnliche Schritte in einer Kommune in der Oberpfalz betreuen. Gemeinsam mit dem Bienenpakt ist die Idee entstanden, eine solche Projektkommune auch im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen zu finden. Auf die Abfrage des Bienenpakt-Initiators und Landtagsabgeordneten Manuel Westphal bei den siebenundzwanzig Bürgermeistern hat sich neben drei weiteren die Gemeinde Alesheim angemeldet. „Gemeinsam mit Markus Heinz, Leiter Pflanzenbau bei den Landwirtschaftlichen Lehranstalten in Triesdorf, haben wir uns für die Gemeinde Alesheim entschieden, da hier aufgrund der unterschiedlichen Landschaftsstrukturen und die Einbindung der Altmühl ein interessantes Profil vorhanden ist. Auch die Unterstützung durch aktive Landwirte und die Obst- und Gartenbauvereine ist ein ausschlaggebendes Argument für Alesheim“, erklärte Westphal die Entscheidung.

Die Biodiversitäts-Kommune soll anhand landwirtschaftlicher und eigener Flächen auf Gemeindegebiet verschiedene Maßnahmen erproben, die die Artenvielfalt unterstützen und fördern wie Blühstreifen, Streuobstwiesen oder Biotopstrukturen. Von den Erfahrungen, die in Alesheim gemacht werden, können dann auch andere Kommunen profitieren. „An dem Projekt wollen wir einmal mehr aufzeigen, dass beides möglich ist: Biodiversität und Landwirtschaft! Zusätzlich sollen Indikatoren entwickelt werden, die für die Qualität eines regionalen Lebensraumes stehen und messbare Lebensraumstandards definieren“, ergänzte Markus Heinz.

An einer ersten Flurbegehung in Alesheim haben neben Bürgermeister Manfred Schuster auch Landwirte und Vertreter der örtlichen Obst- und Gartenbauvereine teilgenommen. Dabei wurden einige Flächen in Alesheim und den Ortsteilen ausgewählt, die für Maßnahmen geeignet erscheinen. „Wir setzen uns gemeinsam dafür ein, unsere Kommune insektenfreundlich zu gestalten. Unsere Landwirte haben im vergangenen Jahr bereits einige Blühflächen angelegt. Dies wollen wir nun durch unsere Teilnahme an dem Bienenpakt-Projekt noch ausweiten. Wichtig dabei ist auch eine gute Öffentlichkeitsarbeit, damit die ganze Bevölkerung mitgenommen werden kann. Wir haben dafür schon verschiedene Ideen, um zum Beispiel über die Obst- und Gartenbauvereine auch Privatgärten mit einzubinden“, so Bürgermeister Manfred Schuster.

Erste Ideen konnten bereits umgesetzt werden: Entlang der neu errichteten Ortsverbindungsstraße zwischen Wachenhofen und Theilenhofen wurden in den letzten Tagen Blühstreifen angelegt. Vom Obst- und Gartenbauverein Alesheim-Störzelbach wurden auf den Streuobstwiesen rund um den Alesheimer Weiher und in der Nähe der Erdaushubdeponie neue Obstbäume gepflanzt, die die bereits vorhandenen Bestände ergänzen.

„Auch Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber konnten wir bereits für die Biodiversitäts-Kommune begeistern. Sie hat uns dafür auch ihre Unterstützung zugesagt. Da wir nun in der Praxisphase angekommen sind, werde ich mich nochmal für eine Förderung einsetzen“, führte Westphal weiter aus.

Geplant ist außerdem, dass neben den Lehranstalten auch die beiden Partnerhochschulen in Triesdorf und Nürtingen das Projekt wissenschaftlich begleiten. Durch ein Monitoring soll der genaue Nutzen für die Insektenwelt festgestellt werden.

„Mit der Biodiversitäts-Kommune vereinen wir Landwirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft. Es wäre wünschenswert, dass sich in Zukunft auch andere Kommunen für die Ergebnisse in Alesheim interessieren und die Tätigkeit als Beispiel für eigene Projekte nutzen“, hofft der Abgeordnete.

Bald gibt es neue Seenlandkönigin

Wahl ist am 19. Oktober auf der MS Brombachsee

Jane Kress aus Pleinfeld

Carolin Büttner aus Hilpoltstein.

Annalena Ficker aus Weißenburg.

„Schiff ahoi – zur Krönungsparty“ heißt es am 19. Oktober 2019 auf der „MS Brombachsee“. An diesem Abend entscheidet sich im Rahmen einer abwechslungsreichen Abendfahrt, wer ab 2020 die Krone der Fränkischen Seenlandkönigin tragen und damit die Nachfolge von Katharina Strobl antreten wird: Carolin Büttner aus Hilpoltstein, Annalena Ficker aus Weißenburg oder Jane Kress aus Pleinfeld.
Alle drei haben bereits im Online-Voting viele Fans gewonnen. Die 20-jährige Architekturstudentin Annalena hat auch schon Erfahrung mit repräsentativen Aufgaben: Drei Jahre lang bezauberte sie als Ellinger Christkind die Weihnachtsmarktbesucher. Aber auch die Konkurrentinnen verstehen es, die Menschen für ihre Heimat zu begeistern. „Wir haben das große Privileg, dort leben zu dürfen, wo andere die schönste Zeit des Jahres, den Urlaub, verbringen“, findet Bankkauffrau Jane (22), die gerne auf dem SUP-Brett über den Brombachsee paddelt. Und Carolin (22), die derzeit Ernährung und Versorgungsmanagement studiert, hat sich schon einige Gedanken gemacht, was sie als Fränkische Seenlandkönigin bewirken könnte: Sie möchte die Sozialen Netzwerke nutzen, um auch jungen Leuten zu zeigen, was die Region alles bietet.
Um 19 Uhr wird der Anker gelichtet. Während der Schifffahrt stellen sich die drei Finalistinnen den Fragen des bekannten Moderators Thomas Rex. Dabei können sie nicht nur mit Wissen über das Fränkische Seenland, sondern auch mit Schlagfertigkeit und Selbstbewusstsein punkten. Zwischen den kurzweiligen Fragerunden bleibt genug Zeit für Partystimmung mit DJ Christoph Öhm sowie für den ein oder anderen Gang ans Spezialitätenbuffet. Außerdem legen die „Boogie Devils“ vom Boogie Club Allersberg eine heiße Sohle aufs Schiffsparkett und Bauchrednerin Kathrin Federschmidt sorgt mit ihrem „Kater Kurti“ für Lacher.
Vor dem krönenden Abschluss der Fahrt sind alle Gäste dazu aufgerufen, Jane, Carolin oder Annalena mit ihrer Stimme zu unterstützen. Zu gleichen Teilen mit der Jury entscheiden sie in einer geheimen Wahl darüber, wer die Urlaubsregion in den nächsten drei Jahren als Fränkische Seenlandkönigin vertritt. Wer bei der „Krönungsparty“ dabei sein möchte, sichert sich am besten gleich eine Karte. Die Tickets, die mit oder ohne Buffet erhältlich sind, gibt es beim Tourismusverband Fränkisches Seenland oder direkt bei der „MS Brombachsee“. Weitere Infos und
Fotos der Kandidatinnen findet man im Internet unter www.fraenkisches-seenland.de/fraenkische-seenlandkoenigin.

Aha hat Wachstumsprobleme

SPD besuchte den Stadtteil

Im Rahmen der Besuchsreihe „SPD vor Ort“ besuchte eine Abordnung der SPD Gunzenhausen unter der Leitung der Ortsverbandsvorsitzenden und Stadträtin Bianca Bauer den Ortsteil Aha und ließ sich über die speziellen Probleme und Eigenschaften des kleinen Ortsteils von Ortssprecher Harald Romanowski und Pfarrer Thomas Schwab informieren.
Am Kirchplatz begrüßte Harald Romanowski die SPD-Abordnung und einen Teil der interessierten Ortsteilbürger in dem rund 500 Einwohner zählenden Ortsteil. Der Rundgang führte von der Kirche über den Kindergarten und Fahrradrastplatz zu gewünschten Bauflächen und zurück zum Friedhof und Gemeindehaus mit Schulgarten.
An der Kirche machte Pfarrer Thomas Schwab die Besucher auf die Risse im Kirchengemäuer aufmerksam. Er sprach damit gleich zu Beginn der Besichtigung ein Hauptproblem der Ortsteils an. In vielen Häusern sind Setzungsrisse durch die Absenkung des Grundwasserspiegels entstanden. Da die Dimensionierung des Stauraumkanals sich nicht an den notwendigen Gegebenheiten orientierte sondern in einer Größenordnung ausfieldie eine staatliche Förderung sicherte forderte Ortssprecher Romanowski von derLandesregierung eine flexiblere Ausrichtung der Förderrichtlinien für kommunale Entwässerungsanlagen. Die Senkung des Grundwassers ist nach seiner Ansicht auch durch die Grundwasserentnahme übe den Stauraumkanal entstanden berichtete er.
Beim Kindergarten wurde den Kommunalpolitikern eine vor 27 Jahren gebaute Kindertagesstätte mit 25 Betreuungsplätzen mit einer Regelgruppe und einer Krippengruppe vorgestellt, die sich durch die gute Pflege in einem guten Zustand befindet und für die Kinder in Aha noch ausreichend ist. Es sind aber in 3 Jahren Generalsanierungsmaßnahmen vorgesehen da trotz des optischen Zustandes Modernisierungsmaßnahmen nach 30 JahrenBetriebszeit unumgänglich sind berichtete Pfarrer Schwab. Notwendige Brandschutzmaßnahmen, die bei einer Begehung durch den Brandschutzbeauftragten der Stadt Matthias Endress aufgezeigt wurden, können aber nicht bis zu diesen Termin geschoben werden sondern müssen zeitnah umgesetzt werden. Leider dürfen die ehrenamtlichen Führungskräfte der Feuerwehr trotz der vorhandenen Befähigung die notwendige Ausbildung des Personals zu Brandschutzhelfern nicht durchführen um keine Konkurrenz zu gewerblichen Ausbildern zu bieten erläuterte Pfarrer Schwab die aktuelle Situation in der Unfallverhütung im Kindergarten.
Auf Wunsch der Bevölkerung wird bei der Unterführung des Radweges nach Gunzenhausen und der Straßezum derzeitigen TÜV-Gelände auf einer Fläche von rund 200 m² ein Fahrradrastplatz mit Blühflächen entstehen freute sich Harald Romanowski.
Ein leidiges Thema im Ortsteil Aha ist die Ausweisung neuer Baugebiete stellte der Ortssprecher fest. Er hat dabei bereits ein Gebiet gegenüber im Blick und die Grundstückseigentümer würden ihre Flächen auch verkaufen. Es könnten dort 12 Häuser mit jeweils 500 – 600 m² Bauland entstehen wenn das in der letzten Stadtratsklausur zugesagte neue Immissionsschutzgutachten endlich in Auftrag gegeben werden würde. Seit demletzten Gutachten hat sich die Situation im Immissionsschutz erheblich verändert berichtete Romanowski den anwesenden Stadträten. Durch die Stilllegung von drei landwirtschaftlichen Betrieben und den Umzug des TÜV innerhalb des Ortsteiles sind die Belastungen erheblich geringer geworden. Die von Stadtbaumeisterin Teufel favorisierten Grundstücke an der Bahnlinie würden erhebliche zusätzliche Kosten für die Bauherren durch zusätzliche Schallschutzmaßnahmen beinhalten stellte Harald Romanowski fest. Er lehnt dieses Gebiet daher ab und fordert von der Stadtverwaltung endlich das zugesicherte neue Gutachten inAuftrag zu geben um die 12möglichen Häuser realisierbar zu machen.
Zum Abschluss bedankte sich Stadträtin Bianca Bauer bei Harald Romanowski für die sehrinformative und abwechslungsreiche Führung mit einem kleinen Geschenk. Die politischeBesuchergruppe verließ Aha im Bewusstsein, dass hier ein Ortsteil existiert in dem das dörfliche Leben und der Zusammenhalt durch die vorhandenen 10 Vereine sehr gutfunktioniert und die neu zugezogenen Einwohner gut integriert werden, wenn sie selbst dazu auch bereit sind. Die vorhandenen und von Harald Romanowski aufgezeigten Probleme desOrtsteils dürfen dabei aber nicht vergessen werden und sollten zeitnah auch gelöst bzw. eine Lösung angegangen werden.
KLAUS HEGER

Ortssprecher Harald Romanowski begrüßte und SPD-Teilnehmer und führte sie durch das Dorf (im Hintergrund das mögliche Baugebiet). Foto: Heger