Säuglings- und Kleinkinderpflegekurs

Umgang mit Babys und Kleinkindern

Insgesamt sechs Leihgroßeltern sowie eine werdende Mama haben sich im Säuglings- und Kleinkinderpflegekurs weitergebildet und wichtige Erkenntnisse im Umgang mit Babys und Kleinkindern erworben. Mit einem sicheren und guten Gefühl gehen sie nun in ihre Leihfamilien.

Damit die ehrenamtlichen Leihomis und Leihopis nicht völlig unvorbereitet auf ihre neuen Aufgaben sind, hat die Koordinierende Kinderschutzstelle einen Säuglings- und Kleinkinderpflegekurs angeboten. Insgesamt sechs Leihgroßeltern und eine werdende Mama nahmen das Angebot in Anspruch und besuchten den Kurs, der von Kinderkrankenschwester Jessica Rosner abgehalten wurde.

Viele Dinge, gerade im Hinblick auf die Lagerung des schlafenden Babys und die optimale Schlafumgebung, werden nach neuestem Kenntnisstand anders gehandhabt als früher. Anhand von praktischen Übungen konnten die ehrenamtlich Tätigen an den drei Kilogramm schweren Puppen das richtige Tragen, Halten, Wickeln oder Pucken ausprobieren. Ein besonderes Augenmerk des Seminars lag dabei auf der richtigen Ernährung im Kleinkindalter. „Die Wunschomis und der Wunschopa konnten ihr Wissen vertiefen und erweitern und zeigten reges Interesse an dem Kurs. Sie gehen nun mit einem guten Gefühl in ihre Leihfamilie“, so das Fazit der Projektkoordinatorin Vanessa Hüttinger vom Landratsamt.

Das Projekt Leihoma-Leihopa unterstützt Familien und Alleinerziehende mit mindestens einem Kind vor dem dritten Geburtstag, die keine Großeltern vor Ort haben. Alle, die ehrenamtlich eine Familie im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen mit ihrer Zeit unterstützen wollen, können sich unverbindlich an die Projektkoordinatorin Vanessa Hüttinger (Tel. 09141 902-412, E-Mail: leihoma-leihopa@altmuehlfranken.de) wenden. Auch Familien und Alleinerziehende mit mindestens einem Kind unter drei Jahren, die keine Großeltern vor Ort haben, sich aber danach sehnen, können sich im Landratsamt bei Frau Hüttinger melden.

Flexible Grundschule in Wassertrüdingen

Es wird individuell auf Kinder eingegangen

 „Die Grundschule in Wassertrüdingen wird zukünftig als sogenannte ‚Flexible Grundschule‘ geführt. Dadurch kann zukünftig noch besser auf den individuellen Entwicklungsstand der Kinder eingegangen werden“, so der Stimmkreisabgeordnete Manuel Westphal.

Staatsminister Bernd Sibler hat mitgeteilt, dass die Grundschule in Wassertrüdingen ab dem Schuljahr 2018/19 als sogenannte Flexible Grundschule geführt wird. Die Urkundenübergabe hat vergangene Woche in München stattgefunden.

Kennzeichen der Flexiblen Grundschulen ist, dass die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 und 2 in einer jahrgangsgemischten Eingangsstufe unterrichtet werden und dabei die Möglichkeit haben, dort ein, zwei oder drei Jahre zu verweilen, je nachdem wie dies aufgrund der Entwicklung der Kinder erforderlich ist.

Das System der Flexiblen Grundschule führt dazu, dass die Altersmischung, die den Kindern aus den Kindertageseinrichtungen bekannt ist, zunächst in der Schule fortgeführt und im Unterricht genutzt wird. Das unterschiedliche Wissen und bestehende Entwicklungsunterschiede der Kinder, die zum Zeitpunkt der Einschulung bis zu drei Jahre betragen, können dabei gezielt genutzt werden, indem die Kinder von- und miteinander lernen. Dies wird in der Flexiblen Grundschule durch ein besonderes Unterrichtskonzept mit unterstützt.

Das Konzept der Flexiblen Grundschule wurde in einem vierjährigen Schulversuch erprobt, evaluiert und wird seither fortlaufend weiterentwickelt. Seit dem Schuljahr 2014/15 können weitere Schulen das Profil erwerben. Knapp 13.000 Schüler nutzen derzeit in rund 620 Klassen die Chancen und Möglichkeiten der Flexiblen Grundschule.

Der Abgeordnete erklärt: „Mit diesem Modell der Flexiblen Grundschule kann man den unterschiedlichen Begabungen und Lernvoraussetzungen der Kinder in den ersten Schuljahren noch stärker als bislang gerecht werden. Jedes Kind erhält damit die Zeit, die es benötigt, um die vorgesehene Fähigkeiten und das erforderliche Wissen zu erwerben. Ich begrüße daher, dass es zukünftig in der Grundschule in Wassertrüdingen die Flexible Grundschule geben wird.“

Meisterschaften im Kanurennsport

„Bayerische“ an der Freizeitanlage in Ornbau/Gern

Am Wochenende 21./22. Juli werden 200 Kanu-Rennsportler aus ganz Bayern am Überleiter in Ornbau-Gern erwartet. Die Organisation liegt in Händen des KanuSportClub Ansbach (KSC).

In den Disziplinen Sprint: 200 Meter, 1er, 2er und 4er, Kurzstrecke: 500 Meter, 1er, 2er und 4er, Mittelstrecke: 1000 Meter, 1er, 2er und 4er und Langstrecke: 2000 Meter und 6000 Meter, 1er, 2er und 4er gehen die Teilnehmer im Alter von sieben bis 80 Jahren an den Start. Die Veranstaltung verspricht spannende Wettkämpfe.

Am Sonntag, 22. Juli startet gegen Mittag der spannende Staffellauf frei nach dem Motto: „Das Staffelholz muss ins Ziel – egal wie“.

Ansprechpartner für die Kanumeisterschaft ist Roland Hauenstein vom KSC Ansbach.

HOUSEFLUG Open Air am Altmühlsee

Liveacts aus ganz Euroa

 Nach dem erfolgreichen Debüt vom letzten Jahr geht die HOUSEFLUG-Reise weiter. Am Samstag, 21. Juli dürfen sich die Gäste von 11 bis 22 Uhr auf DJs und Liveacts aus ganz Europa im Seezentrum Gunzenhausen-Schlungenhof freuen.

Neben toller Musik mit Bühne und Dance Floor gibt es vielfältige Aktionen für die Gäste im Seezentrum Schlungenhof: Stand Up Paddling, Slacklines, Volleyball, Badestrand, einen Infoworkshop Beachcleaner und einen Infoworkshop ZeroHero (verpackungsfrei einkaufen und leben).

Zur Verpflegung gibt es Gegrilltes mit Fleisch & Vegetarisch. Die Gäste können sich auch selbst etwas mitbringen, sollten aber darauf achten keinen Müll zu verursachen. Eine große Bar bietet alles, was das Herz begehrt und im Tante Emma Laden stehen Kaffee, Kuchen, Sonnencreme, Gummibärchen, Eis, Gehörschutz und alles was man sonst so braucht zur Verfügung.

Das Kartenkontingent ist limitiert. Reguläre Tickes gibt es bis 20. Juli und nach Verfügbarkeit auch noch an der Tageskasse.

Einlass ist ab 10 Uhr, das Programm beginnt um 11 Uhr. Menschen mit Behinderung inkl. Begleitperson haben kostenfreien Eintritt ebenso wie Kinder bis 8 Jahren.
Die Veranstalter freuen sich auf viele gut gelaunte Gäste und einen tollen Tag.

Oldtimer auf dem Marktplatz

Die „Franz-Xaver Uhl-Rallye“ ist eine Augenweide

Im Gedenken an den 2011 verstorbenen Landrat Franz-Xaver Uhl (er amtierte zwei Jahre bevor 55-jährig sein Leben endete)   veranstaltet Herbert Kaes als Beilngries im Wechsel mit der „Beilngries Classic“ alle zwei Jahre die „Franz Xaver Uhl Classic“, die stets auf dem Gunzenhäuser Marktplatz startet.

Neuer war das zum vierten Mal der Fall. Mehr als 100 Oldtimer (Fahrzeuge ab dem Baujahr 1980) hatten sich eingefunden. Deren Besitzer sind Sammler aus der ganzen Altmühlregion. Franz Xaver Uhl war selbst einer. Die Leidenschaft hat er an seinen Sohn weitergegeben, der bei der vierten Veranstaltung dabei war.

In Gunzenhausen hatte die Stadt für die Rallye alles bestens gerichtet. Der Marktplatz war abgesperrt und die vielen Besucher nutzten die Gelegenheit, mit den Fahrern zu reden und die Oldtimer abzulichten. Nach der Mittagspause auf dem Campus Triesdorf  feierten die Motorsportfreunde auf dem Marktplatz. Am Abend war die Prämierung.

Zu den ältesten Autos zählten ein Ford T aus dem Jahr 1913, ein Mercedes-Benz 170/6 (1934) und ein Citroen 7C (1935). Herbert Kaes stellte die einzelnen Fahrzeuge beim Start kurz vor. Er ist so von seiner Leidenschaft erfüllt, dass er die Daten alle Oldtimer jederzeit abrufbereit im Gedächtnis hat. Die allermeisten Besitzer kennt er aus jahrelanger Freundschaft.

Gasversorgung ist zuverlässig

Mitteilung der N-ERGIE

Lediglich 8,4 Sekunden blieben Haushalte im Netzgebiet der N-ERGIE Aktiengesellschaft aufgrund ungeplanter Ereignisse 2017 durchschnittlich ohne Gas.

Die Versorgungsqualität ist damit sogar noch etwas höher als im bundesweiten Mittel: Der Bundesnetzagentur zufolge lag die durchschnittliche Versorgungsunterbrechung je angeschlossenem Letztverbraucher in Deutschland 2017 bei rund einer Minute (SAIDI: 0,99).

Hohe Investitionen in Versorgungssicherheit

Um die Versorgungssicherheit auf einem besonders hohen Niveau zu halten, sind umfangreiche und beständige Investitionen notwendig. In ihre Erdgasnetze investierte die N-ERGIE über ihre Tochter, die Main-Donau Netzgesellschaft, deshalb alleine im vergangenen Jahr rund 28 Millionen Euro. Hierunter fällt neben der Instandhaltung etwa die Erschließung von Neubaugebieten.

Das Gasnetz der N-ERGIE umfasst Hoch-, Mittel- und Niederdruckleitungen und ist rund 4.400 Kilometer lang. Es versorgt zahlreiche Kommunen zwischen Markt Bibart im Norden und Kipfenberg im Süden sowie zwischen Schäftersheim im Westen und Sulzbach-Rosenberg im Osten.

Freistaat unterstützt Kita-Ausbau

Geld für Betreuungsplätze in Dittenheim

 Die Gemeinde Dittenheim wird bei der Einrichtung von 12 neuen Betreuungsplätzen in der Kindertageseinrichtung „Hand in Hand“ in Dittenheim finanziell vom Freistaat Bayern unterstützt. Dies teilte Staatsministerin Kerstin Schreyer dem Stimmkreisabgeordneten für den Bayerischen Landtag Manuel Westphal mit.

104.000 Euro stellt das zuständige Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales für die zusätzlichen Betreuungsplätze zur Verfügung. Neben dieser Förderung wird außerdem ein Betrag von voraussichtlich 313.000 Euro für weitere Baumaßnahmen an der Kindertageseinrichtung in Aussicht gestellt. Die Mittel für die Baumaßnahmen kommen aus dem vierten Investitionsprogramm zur Schaffung neuer Kitaplätze, das vor kurzem aufgelegt wurde.

„Das Programm kommt zum richtigen Zeitpunkt, denn die Geburtenzahlen steigen weiter und der Bedarf an Plätzen in Kindertageseinrichtungen wird somit nicht weniger. Ich freue mich, dass die Maßnahmen in Dittenheim von einer Förderung aus dem vierten Sonderinvestitionsprogramm profitieren“, erklärt der Landtagsabgeordnete Manuel Westphal.

Insgesamt stehen 178 Millionen Euro zusätzlich an Bundesmitteln bereit, die der Freistaat in voller Höhe an die Kommunen weitergibt. Das bedeutet eine Verstärkung der Förderung im kommunalen Finanzausgleich in Höhe von 35 Prozent der zuweisungsfähigen Ausgaben. Das Programm unterstützt neben Neubauten auch Erhaltungsmaßnahmen sowie Ersatzbauten. Förderfähig ist auch die Großtagespflege.

55 Heilpflanzen selbst gezogen

Tipps für Anbau, Pflege und Verwendung

 Mit diesem Buch haben Sie Ihre eigene Heilpflanzen-Hausapotheke immer parat. Es zeigt, wie Sie 55 bekannte Heilpflanzen anbauen, pflegen, ernten und lagern und wofür welche Pflanze geeignet ist. So gibt es Pflanzen für das Verdauungs-, Kreislauf-, Nerven-, Atmungs- und Hormonsystem, solche, die gut für die Leber, die Haut oder die Augen sind, harntreibende und abführende Pflanzen sowie Pflanzen, die das Immunsystem stärken oder beruhigend wirken. Jede Pflanze wird in einem umfassenden Pflanzenporträt in Wort und Bild vorgestellt. Ein Abschnitt widmet sich der richtigen Anwendung der Pflanzen, etwa als Tee oder Ölauszug, und ihren Inhaltsstoffen.
„55 Heilpflanzen selbst gezogen“ von Virginie Peytavi, Stocker Leopold Verlag, ISBN 9783702017408, 19,90 Euro.

„Durchlaucht lassen bitten“

Historische Stadtführung in Gunzenhausen

Ein Spaziergang durch Gunzenhausen auf den Spuren des vorletzten Ansbacher Fürsten steht am Sonntag, 29. Juli, auf dem Programm der Stadttouristik.  Mit Schauspiel und Gesang ist die markgräfliche Geschichte der Stadt einmal anders zu erleben.

Die historische Stadtführung beginnt um 17 Uhr am Haus des Gastes am Martin-Luther-Platz 4. Sie dauert eineinhalb bis zwei Stunden. Anmeldungen werden unter Telefon 09831/508300 entgegen genommen. Erwachsene zahlen 10 Euro, Familien (zwei Erwachsene und zwei Kinder ) 25 Euro.

Klangvolle Sommerabende

Veranstaltungsreihe des Dekanats Gunzenhausen

Die „Klangvollen Sommerabende“ halten, was sie versprechen. Sie sind klangvoll. Ein musikalischer Gottesdienst in der Theilenhöfer St. Agatha-Kirche war bereits, jetzt stehen noch weitere Veranstaltungen an:

Am Sonntag, 22. Juli,  ist um 19.30 Uhr in der St. Bartholomäus-Kirche in Thannhausen ein Bläserkonzert mit Gloria Brass, einer Bläsergruppe des bayerischen Posaunenchorverbands unter der Leitung von KMD Dieter Wendel.

In der Walder Markgrafenkirche ist am Sonntag, 29. Juli, um 19.30 Uhr eine „Markgräfliche Musik aus Ansbach und Bayreuth“ mit Hans-Peter Vogel (Fagott), Philipp von Morgen (Violoncello) und MKD Bernhard Krikkay (Cembolo und Orgel)

In der Kalbensteinberger Rieter-Kirche klingt der Sommer am Sonntag, 5. August, um 19.30 Uhr aus, und zwar mit einem Klavierabend mit Holger Mantey (Musik von Mozart, Gershwin und Chopin).