FDP-Vorstand neu gewählt

Pierre Horrolt führt weiterhin den Stadtverband

Die neue Vorstandschaft der FDP Gunzenhausen: Vorsitzender Pierre Horrolt (Mitte) mit Jürgen Meyer, Winni Rathsmann, Sigrid Niesta-Weiser und Werner Falk. Foto: Menzel

Alter und neuer Vorsitzender des FDP-Stadtverbands Gunzenhausen ist Pierre Horrolt. Der 38 Jahre alte Unternehmer wurde von den Mitgliedern im Hotel „Krone“ einstimmig bestätigt, ebenso seine Stellvertreterin, die Rechtsanwältin und Kreisrätin Sigrid Niesta-Weiser.

Horrolt äußerte sich in seinem Rückblick stolz über das Wahlergebnis, das die Partei am 24. September in Gunzenhausen erzielte. Bei den Erststimmen gab es ein Plus von einem Prozent (3,9), bei den Zweitstimmen sogar eines von drei Prozent (7,0 ).

Hauptsächlich ging es bei der Zusammenkunft um die Neuwahl der Vorstandschaft. Unter der Leitung des Kreisvorsitzenden Thomas Geilhardt ging die schriftliche und geheime Wahl flott voran. Pierre Horrolt wurde als Vorsitzender einstimmig wiedergewählt, in gleicher Weise die Stellvertreterin Sigrid Niesta-Weiser. Für den ausgeschiedenen Schriftführer Diethelm Schoen, den die Mitglieder mit Dank verabschiedeten, rückt Stadtrat Werner Falk in den Vorstand nach. Die Musikpädagogin Winni Rathsmann aus Muhr am See und der Kaufmann Jürgen Meyer aus Gunzenhausen setzten sich als Beisitzer durch.

In der Aussprache ging Stadtrat Werner Falk auf kommunalpolitische Fragestellungen ein, u.a. auch auf die umstrittene Straßenausbaubeitragssatzung, die von der FDP abgelehnt wird. Auf Landesebene sollen jetzt die verschiedenen Initiativen gebündelt werden. In Rede steht auch ein Volksbegehren.

In Deutschland: „Herrschaft der Angezählten“

Gedanken zur neuen Situation in der CSU

Von einer „verlogenen Aufführung“ schreibt die „ZEIT“ und meint damit die Machtaufteilung zwischen den verfeindeten Akteuren Horst Seehofer und Markus Söder. So werde der öffentliche Groll gegen das politische Geschäft verschärft.

Dass die CSU nun im „Doppel“ spielen will, das wird nach meiner Einschätzung nicht gut gehen, denn die beiden Protagonisten sind sich ja noch nie grün gewesen, höchstens „parteifreundlich“.  Man muss sich nur die Spielchen der beiden in den letzten Monaten und Jahren vor Augen führen, dann wird man schnell erkennen, dass der jetzige Burgfrieden nicht lange halten wird. Das Tandem war für die CSU noch nie eine gute Konstellation, wie die Aufstellung Beckstein-Huber offenbart hat. Die CSU ist ihrem Charakter nach nun einmal eine Partei mit Führerstruktur. Die Funktionsträger auf allen Ebenen wollen keine quälend langen Diskussionen, sondern lieber pragmatische Vorgaben, denen sie folgen können. Warum soll das heute anders sein als früher?

Es bedarf keiner allzu großen prophetischen Begabung, um vorherzusagen, dass es bald Knatsch geben wird zwischen Seehofer und Söder. Der Nürnberger hat sich nicht so weit durchgeboxt, um sich jetzt ausschließlich mit den vergleichsweise provinziellen Themen der Landespolitik zu begnügen, sondern er wird in der Bundespolitik mitmischen wollen. Unter das Diktat von Seehofer wird er sich nicht begeben. So klein wird er sich nicht machen – schon gar nicht jetzt, wo er ganz klar Oberwasser hat.

Söder kann sich auch gar nicht bescheiden, wenn er die Nummer 1 in der CSU sein will. Und die ist er jetzt, ganz gleich, welche Rolle Horst Seehofer weiterhin spielen wird. Über den noch amtierenden Ministerpräsidenten (und Parteivorsitzenden) ist die Zeit hinweg gegangen. Seine Tricksereien haben ihn nichts gebracht, ganz im Gegenteil. Sie waren mit ein Grund dafür, dass sich die Wähler von der CSU abgewendet haben. Sie haben genug von „Drehhofer“ und seinen Piruetten. Zurück geblieben sind zu viele Männer und Frauen in den Spitzengremien der CSU, die er glaubte, wie Zirkusaffen durch die Arena führen zu können und die er damit in ihrer Ehre verletzt hat. Seehofer hat gewaltig an Autorität verloren, ebenso wie die Bundeskanzlerein, die wohl mit einer Minderheitsregierung weitermachen wird.  Es ist nicht zu erwarten, dass die SPD umfällt und in eine neuerliche GroKo eintritt. Die Genossen haben nämlich längst erkannt, dass sich „staatspolitische Verantwortung“ an Merkels Seite  nicht auszahlt – vor allem nicht in der Währung des Wählers.

Horst Seehofer, Angela Merkel und Martin Schulz verkörpern nach meiner Meinung eine „Herrschaft der Angezählten“. Sie werden keinen Erfolg haben. Die Erfahrung der letzten zehn Wochen ist doch: die Menschen schätzen nicht mehr die Kontinuität der Kanzlerin, sondern sie sind ihrer überdrüssig geworden. Parallelen zu Helmut Kohl tun sich für seine Nachfolgerin auf. Schulz hatte seine Strahlkraft schon vor der Wahl verloren. Mit ihm kann die SPD nicht den Aufbruch zu einer betont linken Volkspartei schaffen. Wenn auch Horst Seehofer in diesen Tagen als harter Verhandler in Berlin hochgejubelt wird, so ist doch klar: er ist ein Auslaufmodell und längst kein Zugpferd mehr. Die Halbwertszeit des Duos  Seehofer-Söder wird gering sein. Das empfinden die bayerischen Wähler instinktiv.

Werner Falk, Stadtrat der FDP in Gunzenhausen

Historischer Stammtisch in Weißenburg

Das Programm des Jahres 2018

Mittwoch, 10. Januar 2018 , 20 Uhr Gasthof „Goldener Adler“: Vortrag “ Ausflüge in die römische Provinz  Syria  von der späten Republik bis zur islamischen Eroberung.“ Referent:  Dr. Markus Gschwind, Koordinator der archäologischen Welterbestätten in Bayern, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Weißenburg.

Februar: Betriebsurlaub im Adler

Mittwoch, 7. März 2018, 20 Uhr Gasthof „Goldener Adler“: Vortrag „Juden im Landkreis Roth“. Referentin:  Evi Schultheiß, Kreisheimatpflegerin Landkreis Roth, Heideck Offenbrunn.

Mittwoch,  11. April 2018,  20 Uhr Gasthof  „Goldener Adler“: Vortrag „Heidenheim am Ende des Mittelalters.“ Referent:   Werner Kugler, Dekan i.R. , Heidenheim

Mittwoch, 16. Mai 2018, 20 Uhr Gasthof „Goldener Adler“: Vortrag: „Die Pagoden von Kathmandu“. Referent: Wolfgang Korn, Architekt und Denkmalpfleger in Tibet, Weißenburg.

Juni, Juli, August  –  Sommerpause

2. Halbjahresprogramm

Mittwoch, 5. September 2018, 20 Uhr Gasthof „Goldner Adler“: Vortrag „Die Nubier“. Referentin: Gabriele Prasser, 1.Vorsitzende der Naturhistorischen Gesellschaft Nürnberg.

Mittwoch, 17.Oktober 2018, 20 Uhr Gasthof „Goldener Adler“: Vortrag “ Wir glauben an den Sieg des Hakenkreuzes, weil wir wissen, dass die Sache gut ist!“(Kreisleiter M.Gerstner, Rede vom 31.03.1933) Die  NSDAP und ihre Mitglieder in Stadt und Kreis Weißenburg i.Bay. (1922-1945). Referent:  Reinhard Schwirzer, Oberbürgermeister a.D.

Mittwoch, 14.November 2018,20 Uhr Gasthof „Goldener Adler“: Vortrag „Das Leben der Hl. Herzogin Hedwig von Schlesien (1174-1243).“ Referentin:  Almut Binkert, Weißenburg

Mittwoch, 12. Dezember 2018, 20 Uhr Gasthof „Goldener Adler“: Vortrag “Hans Fuchs, ein Nördlinger Bildhauer (1517-1562) im Umbruch der Reformation.“ Referent:  Arndt Müller, Buchhändler in Frankfurt.

Künstlerbibel gibt es im Februar

Bibel-Kunstwerk erscheint in Buchform

Der Stuttgarter Künstler Willy Wiedmann hinterließ ein außerordentliches Werk: In handgemalten 3.333 Bildern erschuf er die einzige komplette Darstellung des Alten und des Neuen Testaments. Im Original ist die Wiedmann Bibel ein fortlaufendes Leporello mit einer Gesamtlänge von über einem Kilometer. Das Kunstwerk erscheint nun erstmals in Buchform. Die Wiedmann Media AG und die Deutsche Bibelgesellschaft bringen am 28. Februar 2018 zusammen die Künstlerbibel in drei edel ausgestatteten Editionen heraus.

Wiedmanns Traum war es, die Bibel allen Menschen zugänglich zu machen – unabhängig davon, welche Sprache sie sprechen. Seine Arbeit sollte „der gesamten christlichen Menschheit zugutekommen“. Von 1984 bis zum Jahr 2000 arbeitete er an seinem Opus magnum im Stil der Polykonmalerei. Leider konnte Willy Wiedmann sein Werk zu Lebzeiten nicht mehr veröffentlichen: jahrelang war es auf dem Dachboden verschwunden. Erst nach seinem Tod entdeckte sein Sohn den sagenhaften Nachlass.

Seitdem hat Martin Wiedmann es sich zur Aufgabe gemacht, die Mission seines Vaters weiterzuführen. Er gründete die Wiedmann Media AG, um die Wiedmann Bibel allen Menschen zugänglich zu machen. Auf dem Evangelischen Kirchentag in Stuttgart 2015 wurde das Original zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt. Zusammen mit der Deutschen Bibelgesellschaft bringt die Wiedmann Media AG jetzt die limitierte ART-Edition heraus. Die Künstlerbibel wird in zwei Bänden und in den Farben Kardinalrot, Schwarz und Gold mit insgesamt 1.740 Seiten veröffentlicht. Ergänzt werden die Bilder durch Kommentare des Künstlers und verschiedene Bibelverse aus der neuen Lutherbibel 2017 sowie die Biographie „Ein Leben in vielen Künsten“.

„Die Wiedmann Bibel“, ART-Edition Standard, 2018, Originalausgabe;
Zwei Bände im Schmuckschuber (rot oder schwarz), 30 x 30 cm, 3.333 Farbtafeln, Einband rotes Leinen mit Goldprägung, Fadenheftung und Goldschnitt; Ergänzungsband: 30 x 30 cm, broschiert, 1747 Seiten Wiedmann Media AG und Deutsche Bibelgesellschaft. Einführungspreis bis 28. Februar 2018:  590 Euro, danach  690 Euro.

Vorstandswechsel auf der Hensoltshöhe

Dr. Wolfgang Becker ist neuer Stiftungs-Vorstand

Stabwechsel auf der Hensoltshöhe: Dr. Eberhard Hahn (rechts) übergab an Dr. Wolfgang Becker. Foto: Stiftung Hensoltshöhe

Mit vielen Gästen feierte die Stiftung Hensoltshöhe am Sonntag, 3. Dezember 2017 die Entpflichtung ihres bisherigen Vorstandsvorsitzenden und Rektors des Diakonissen-Mutterhauses, Pfarrer Dr. Eberhard Hahn, und die Einführung seines Nachfolgers, Pfarrer Dr. Wolfgang Becker.
Den Auftakt bildete ein Festgottesdienst in der Zionshalle. Pfarrer Eberhard Hahn drückte in seiner Begrüßung seine Freude über die vielen Gäste aus, da dies ein Ausdruck der Verbundenheit mit der Hensoltshöhe sei. Rainer Reissner, Vorsitzender des Deutschen Gemeinschafts-Diakonieverbandes e.V., leitete die feierliche Zeremonie des Vorstandswechsels. Er dankte nicht nur Pfarrer Hahn für sein Engagement, sondern auch ausdrücklich dessen Ehefrau Irene Hahn für ihre Wegbegleitung und Mitarbeit. Mit dem Ruhestand sei Pfarrer Hahn nun frei von seinen Pflichten, betonte Rainer Reissner, aber aufgrund seiner Ordination als Pfarrer bleibe er weiterhin zum Predigtdienst und Amtshandlungen berufen.

v.l.n.r.: Pfr. Dr. Günter Breitenbach (Vorstandsvorsitzender der Rummelsberger Diakonie e.V. und Rektor der Rummelsberger Diakone und Diakoninnen), Regionalbischöfin des Kirchenkreises Ansbach-Würzburg Gisela Bornowski, ehemaliger Rektor und Vorstand Pfr. Dr. Eberhard Hahn, Gattin Irene Hahn, Sylke Becker, Pfr. Dr. Wolfgang Becker, Pfr. Rainer Reissner (Vorsitzender des Deutschen Gemeinschafts-Diakonieverbands e. V.), Dekan Kaus Mendel. Foto: Armin Leickert

Pfarrer Dr. Wolfgang Becker eröffnete seine Predigt mit den Worten: „Es geht heute Morgen um einen unpopulären Begriff – um das Dienen“. Was gesellschaftlich eher verpönt sei, gehöre zur DNA von Christen. Sichtbar werde das an der „Diakonie“, was auf deutsch „Dienst“ bedeutet. Allerdings gehe dem Dienst der Christen immer der Dienst von Jesus Christus voraus, der auch das Scheitern engagierter Menschen einschließe. Auf diese Weise befreit, können sie sich für das Wohl und das Heil ihrer Menschen einsetzen, ohne an ihren Grenzen zu verzweifeln, so Pfarrer Becker.
Regionalbischöfin Gisela Bornowski wies in ihrem anschließenden Grußwort darauf hin, dass der Festgottesdienst am ersten Advent und damit dem Beginn eines neuen Kirchenjahres stattfinde. Auf der Hensoltshöhe beginne zudem mit dem Vorstandswechsel ein neuer Abschnitt. Sie sei gerne auf die Hensoltshöhe gekommen, da sie dort stets herzliche und geschwisterliche Begegnungen erlebt habe. Dem angehenden Pensionär gab sie gute Wünsche für den Ruhestand mit auf den Weg und erklärte augenzwinkernd, dass er die nun zur Verfügung stehende freie Zeit mit vielen vordergründig „unnützlichen“ – aber schönen – Dingen füllen könne. Pfarrer Becker wünschte sie für seinen Dienst vor allem Gottes Segen. Seine Amtsvorgänger hätten ihm auf der Hensoltshöhe für sein künftiges Wirken gute Grundlagen hinterlassen, stellte die Regionalbischöfin fest.
Die nachmittägliche Festveranstaltung wurde durch die beschwingten Klänge der Saxophon-Combo „Saxissimo“ des Simon-Marius-Gymnasiums begleitet. Regierungspräsident Dr. Thomas Bauer betonte in seinem Grußwort die Amtszeit von Pfarrer Hahn bilanzierend, dass sich die Mühe der Stiftungsgründung, die Ende 2015 vollzogen wurde, gelohnt habe. Die Stiftung Hensoltshöhe besitze eine herausragende Bedeutung auch über die Region hinaus. Pfarrer Becker, der aus dem Rheinland stammt, hieß er in Mittelfranken herzlich willkommen und wünschte ihm Gottes Segen für seine Arbeit.

Bürgermeister Karl-Heinz Fitz dankte Pfarrer Hahn für das „ausgezeichnete Zusammenwirken“ in vielfältigen Projekten und bot gleichzeitig seinem Nachfolger eine enge Kooperation und Abstimmung an. Weitere Grußworte stammten von Diakonisse Renate Lippe (Vorstandsmitglied des Deutschen Gemeinschafts-Diakonieverbandes), Matthias Frey (Direktor der Studien- und Lebensgemeinschaft TABOR/ 1. Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Hensoltshöhe) und Pfarrer Hermann Findeisen (1. Vorsitzender des Hensoltshöher Gemeinschaftsverbandes).

Eine etwa 50köpfige Delegation aus Pfarrer Beckers bisheriger Kirchengemeinde in Nümbrecht war ebenfalls mit einem Beitrag beteiligt. Außerdem durfte natürlich ein persönlicher Gruß der Vorstandskollegen Burkhard Weller und Oberin Diakonisse Marion Holland nicht fehlen. Für Burkhard Weller war Pfarrer Hahn der richtige Mann zur richtigen Zeit am richtigen Ort, da die Zukunftsfähigkeit der Hensoltshöhe ein Herzensanliegen für ihn gewesen sei. Schwester Marion hob eine Grundlinie seiner Verkündigung hervor: „Durch die Gnade Gottes ist uns alles geschenkt – wir können uns bei Gott nichts verdienen, nichts erarbeiten – wir können uns nur beschenken lassen!“ Stellvertretend für die 242 Diakonissen der Hensoltshöhe hatte ein kleines Team einen Beitrag vorbereitet. Ein Puzzle repräsentierte die verschiedenen Rollen, die Pfarrer Hahn im Laufe seiner Dienstzeit ausgefüllt hat. Er begegnete Menschen beispielsweise als Lehrer, Pfarrer, Seelsorger oder Organisator. Alleine im Gottesdienst auf der Hensoltshöhe brachte er es auf über 250 Predigten. Wolfgang Becker, der als Rheinländer noch nicht ganz mit dem fränkischen Dialekt vertraut ist, kam hingegen in den Genuss eines Schnell-Sprachkurses – schließlich sollte er seine neue Heimat auch in sprachlicher Hinsicht kennenlernen.
Auch die Mitarbeitenden der Stiftung Hensoltshöhe hatten eine kreative Aktion vorbereitet. Dabei durfte das Publikum tatkräftig mithelfen: Da Pfarrer Hahn ein profilierter Kenner des Reformators Martin Luther ist, galt es zunächst zu raten: Stammt ein Spruch von Martin Luther, Pfarrer Hahn oder doch einem unbekannten Dritten? So lernte das Auditorium beispielsweise, dass Pfarrer Hahn unter dem Slogan „First things first“ (also: „Das Wichtigste zuerst“) stets mit Gelassenheit und Contenance brilliert hat. Mancher hätte sich davon bestimmt gerne eine Scheibe abgeschnitten. Heiko Stöhr, Leiter des Christlichen Gästehauses „AllgäuWeite“, sorgte dafür, dass man das sogar wortwörtlich tun konnte: Er hatte ein sechs Kilogramm schweres Allgäuer Käserad als Präsent mitgebracht, das nach der Veranstaltung zur Verköstigung auch den Gästen zur Verfügung stand.
Zum Abschluss der Veranstaltung nutzte Pfarrer Hahn die Gelegenheit, um von Herzen Danke zu sagen für die vielfältige Unterstützung und Wegbegleitung, die er in seiner Zeit auf der Hensoltshöhe erlebt hatte. Seinem Nachfolger dankte er für dessen Bereitschaft, mitsamt Familie nach Gunzenhausen umzuziehen, um Verantwortung zu übernehmen. Wolfgang Becker hob in einem persönlichen Wort den Vertrauensvorschuss hervor, den er in den drei Monaten seiner Zeit auf der Hensoltshöhe bereits erleben konnte. Die Hensoltshöhe bezeichnete er als ein Werk mit über 100-jähriger Geschichte, das sich derzeit in einem großen Umstellungsprozess befinde. So könne auch künftig der missionarisch-diakonische Auftrag der Stiftung Hensoltshöhe erfüllt werden – ganz im Sinne des Mottos: „Wo Himmel und Leben sich berühren“.
JOHANNES SCHWEIGARDT

Zukunftsprogramm Geburtshilfe beschlossen

Kleinere Geburtsstationen sollen davon profitieren

Der Ministerrat hat das von Staatsministerin Melanie Huml angekündigte „Zukunftsprogramm Geburtshilfe“ beschlossen. Davon werden zukünftig vor allem kleinere Geburtsstationen profitieren. Auch die Unterstützung der Versorgung mit Hebammen ist Bestandteil des Programms.

„Mehrmals habe ich mich bezüglich einer Unterstützung für kleinere Geburtsstationen und vor allem auch für unsere Hebammen an Staatsministerin Melanie Huml gewandt. Nun begrüße ich das aufgelegte ‚Zukunftsprogramm Geburtshilfe‘ und hoffe, dass unser Landkreis sowie die Kommunen davon profitieren werden“, verdeutlicht der Landtagsabgeordnete Manuel Westphal.

Das Förderprogramm umfasst zwei Schwerpunkte. Zum einen sollen die Kommunen bei der Sicherstellung der Hebammenhilfe unterstützt werden. Für jedes neugeborene Kind erhalten Landkreise und kreisfreie Städte im kommenden Jahr pauschal eine Förderung von 40 Euro. Dieser Betrag kann dann zur Verbesserung und Stärkung der Hebammenhilfe eingesetzt werden.

Zum anderen können Landkreise und kreisfreie Städte unter bestimmten Voraussetzungen mit einem staatlichen Zuschuss für defizitäre Geburtshilfestationen rechnen. Dies ist der Fall, wenn die Kommune das Defizit der Geburtshilfestation vor Ort ausgleicht, die mangels ausreichender Fallzahlen nicht kostendeckend wirtschaften kann, gleichzeitig aber Hauptversorger in der Region ist. Dieser Zuschuss kann bis zu einer Million Euro pro Jahr betragen.

Voraussetzung für die Förderung ist unter anderem, dass das Krankenhaus mindestens 300 und höchstens 800 Geburten im Jahr versorgt und damit mindestens die Hälfte der Anzahl der Neugeborgenen im Landkreis. Außerdem muss das Krankenhaus im ländlichen Raum liegen und es darf im Landkreis nur maximal zwei Einrichtungen geben, die die Fachrichtung „Gynäkologie und Geburtshilfe“ vorhalten. Im Klinikum Altmühlfranken wurden im Jahr 2017 rund 600 Geburten betreut. Unter den genannten Voraussetzungen könnte also unsere Region von dem Programm profitieren.

Das „Zukunftsprogramm Geburtshilfe“ soll ein jährliches Gesamtvolumen von rund 30 Millionen Euro haben. Erste Mittel sollen, sofern der Bayerische Landtag im Rahmen der anstehenden Nachtragshaushaltsberatungen zustimmt, bereits im Jahr 2018 ausgezahlt werden.

Westphal bekräftigt: „Die Bayerische Staatsregierung hat mit diesem Zukunftsprogramm einen wichtigen Schritt getan, um unsere Geburtshilfestationen im ländlichen Raum zukunftssicher zu gestalten. Auf Bundesebene ist hierzu bisher zu wenig passiert! Eine flächendeckende, qualitativ hochwertige Versorgung in diesem Bereich ist für unsere Bürgerinnen und Bürger sehr wichtig. Die Maßnahmen des Freistaats werden sicherlich schnell Wirkung zeigen, auch bei uns in der Region!“

Neuauflage der Notfallkarte

Aktion  „Gewalt gegen Frauen und Kinder“

Von links: Landrat Gerhard Wägemann und die beiden Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen Agnes Müller und Ines Dirsch stellten die neu aufgelegte Notfallkarte „Gewalt gegen Frauen und Kinder“ vor.

Wo finde ich Hilfe bei Häuslicher Gewalt, Sexuellem Missbrauch oder Gewalt an Kindern? An wen kann ich mich wenden, falls ich von Gewalt betroffen bin? Welche Hilfsangebote gibt es bei Gewalt in der Familie? Antworten auf diese Fragen gibt die neu aufgelegte Notfallkarte „Gewalt gegen Frauen und Kindern“. Herausgeber ist das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen. Die Notfallkarte existiert bereits seit einigen Jahren und wird stark nachgefragt. Aus diesem Grund haben sich die beiden Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen für eine Neuauflage entschieden. „Es sind die wichtigsten Ansprechpartner und Anlaufstellen der Region in Krisensituationen enthalten, wenn es zu Gewalt in der Familie kommt.“, erläutert Landrat Gerhard Wägemann bei der Vorstellung der Notfallkarte.

Die Karte wurde bewusst in Scheckkartengröße erstellt, damit es schnell eingesteckt und immer griffbereit, zum Beispiel in der Geldbörse mitgenommen werden kann. Sie enthält in kurzer und knapper Form die Telefonnummern der nächsten Frauenhäuser, der Polizei und des Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“. Außerdem sind die Nummern des Kreisjugendamtes, der Beratungsstelle ALMA für Betroffene von sexualisierter Gewalt, des KoKi-Netzwerkes für frühe Kindheit und der Opferhilfeorganisation Weißer Ring und des Krisendienstes Mittelfranken enthalten.

Die Notfallkarten werden breitflächig in Altmühlfranken verteilt und liegen in Beratungsstellen, Arztpraxen, Kommunalverwaltungen, Kliniken und Kindergärten aus. Außerdem können sie bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises per E-Mail unter gleichstellung.lra@landkreis-wug.de oder telefonisch unter 09141 902-241 angefordert werden.

Kunstforum plant Ausstellungen 2018

Am 13. Januar beginnt das Veranstaltungsjahr

Ausstellungen, Lesung, Theater, Kabarett – die Veranstaltungsräume M11 in Gunzenhausen wurden im zu Ende gehenden Jahr vielseitig genutzt. Besonders freut es dem Vorsitzenden Klaus Seeger, dass es  jetzt auch eigenen Stühle gibt.  Bürgermeister Karl-Heinz Fitz stellt sie aus dem Bestand der Stadt zur Verfügung.

Natürlich laufen bereits die Planungen für die Ausstellungen in 2018 auf Hochtouren. An die Mitglieder des Kunstforums schreibt er:

Freuen Sie sich schon heute u.a. auf das P-Seminar des Simon-Marius-Gymnasiums Gunzenhausen, auf Multitalent und TV-Star Philipp Sonntag, den Südtiroler Ausnahmekünstler Hans Pattis, die Mitgliederausstellung 2018 und „Die Bildermacher“ – 90 Jahre Fotoclub Gunzenhausen.

Im Veranstaltungsbereich beginnen wir das neue Jahr mit drei besonderen Künstlern:
StartUP 2018 13. Januar: Michael Jacques Lieb kehrt mit seinem legendären URFAUST zurück in das M11. Auf vielfachen Wunsch zeigt Lieb sein Solotheater erneut – ein Schauspieler in allen Rollen.

10. Februar: Multitalent und TV-Star Philipp Sonntag stellt im M11 nicht nur aus, er präsentiert sein Erfolgskabarett „Blues in der Bluse“ im M11.

9. März: Liedermacher Jonny Götze aus Berlin feiert seine Gunzenhausen Premiere mit „Die Macht der Lieder – der macht die Lieder!“.

Unterstützen Sie diese Veranstaltungen mit Ihrem Besuch. Tickets können Sie ab sofort bei der Buchhandlung Fischer In Gunzenhausen unter 09831 2380 reservieren. Tickets für die Veranstaltungen im M11 sind auch eine wunderbare Geschenkidee.

Infos zu allen Veranstaltungen finden Sie auch im Netz auf www.kunstforum-fraenkische-seenland.de

Das Magazin für die Freiheit

Mit Beiträgen von engagierten deutschen Publizisten

Ist Deutschland beim digitalen Lernen noch Entwicklungsland?  Die Bertelsmann-Stiftung („Monitor Digitale Bildung“) zieht dieses Fazit in der neuesten Ausgabe von „Liberal“, dem Magazin der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. Sie hat das digitale Lernen in Deutschland unter die Lupe genommen und kommt zur Feststellung, dass nur 15 Prozent der Lehrer versierte Nutzer digitaler Medien sind. Nicht einmal jeder vierte Lehrer glaubt daran, dass digitale Medien dabei helfen, den Lernerfolg ihrer Schüler zu verbessern. Die meisten Lehrer sehen die Chancen des digitalen Wandels darin, administrative Aufgaben besser bewältigen zu können.

Der Münchner Soziologe Michael Zöller stellt als bürgerlicher Wähler fest, dass ein Vierteljahrhundert nach der Wiedervereinigung noch keine nationale politische Kultur in Sicht ist. Er geht in seinem Beitrag „Ob die Mitte hält?“ auf die Veränderung des Parteiensystems nach der Bundestagswahl ein. Er führt den Erfolg der FDP auf den beträchtlichen Zulauf solcher Wähler zurück, die glaubten, die Unionsparteien hätten früher einmal etwas mit Marktwirtschaft zu tun gehabt.  Von der SPD schreibt er als der „gewerkschaftsnahen Traditionstruppe des Sozialstaats“. Die AfD ist für ihn eine „Denkzettelpartei“, die in Ostdeutschland die Linke als Sammelbecken des Unmuts abgelöst hat. Er rät den Politikern, nicht über jedes von der AfD hingehaltene Stöckchen zu springen.  Der Chefredakteur des „Handelsblatts“, Sven Afhüppe, schreibt in diesen Zusammenhang: „Der Aufstieg der AfD hat seine Ursache im Politikversagen, nicht im Medienversagen. Man kann die AfD nicht totschweigen, man muss sie inhaltlich stellen.“

Noch vor dem Scheitern der Jamaika-Sondierungen prophezeite Ulf Poschardt, der Chefredakteur der „Welt“: „Jamaika als Verwaltung kleinster gemeinsamer Nenner wird nicht funktionieren. Da ist das Scheitern in der programmatischen Tempo-30-Zone vorbereitet. Jamaika geht nur mit Vollgas, Mut und gewagten Drifts.“  Und der neuen FDP sagt er, sie dürfe ihre Existenz nicht aus Spiel setzen und einem schwarz-grünen Neokonservatismus an die Macht verhelfen, der die wirtschaftliche Dynamik des Landes abbremse anstatt sie zu beschleunigen.  Sein publizistischer Befund: „Die aktuelle Geschlossenheit der FDP ist mit Blick auf die drei anderen Flohzirkusse CDU, CSU und Grüne ein Trumpf. Wer ihn verspielt, riskiert das Ganze.“

Die ehemalige Oberbürgermeisterin von Kiel, Susanne Gaschke, kritisiert die Bildungspolitik der Länder bzw. die Reformen, die in den allermeisten Fällen ohne wissenschaftliche Grundlagen in die Welt gesetzt werden. Aktionismus hält sie denen vor, die „Inklusion“ einfach so anordnen. Sie hält es für falsch, dass beispielsweise die mit hoch qualifiziertem Personal ausgestatteten Förderschulen aufgelöst wurden, um in den Regelschulen den  Kinder mit teilweise hochkomplexen Behinderungen Lernbegleitung zu geben. Die sonderpädagogische Betreuung in der Regelschule entpuppt sich nach ihrer Meinung oft  schon allein rein zeitlich als Witz, denn: „Die Lehrer ohne Sonderausbildung erfahren nicht einmal, woran genau ihre neuen Schützlinge leiden.“  Sie prognostiziert: Würde die Inklusion wissenschaftlich untersucht, dann müsste es zur Rücknahme der Reform  kommen. Und sie sagt weiter: „Vorsicht bei allem, was Vereinfachung, Erleichterung, mehr Chancen für Schwächere verspricht, denn oft führt es zum Gegenteil.“ Die Schule brauche Entschleunigung,  nicht überhitzten Erneuerungseifer.

Der Demografieexperte Axel Börsch-Supan vom „Munich Center fort he Economics of Aging“ des Max-Planck-Instituts („Wir brauchen eine Aufbruchstimmung!“) befasst sich mit den Zukunftsfragen und sagt definitiv: „Es ist abwegig und völlig unbezahlbar, jedem Staatsbürger ein Grundeinkommen in Höhe von 1600 Euromonatlich zu gewähren. Und ein geringeres von vielleicht 500 Euro macht keinen glücklich.“ Er plädiert für ein „atmendes Rentenalter“, sprich für die Flexibilisierung der Renteneintrittsgrenzen.

Jürgen Fröhlich von der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit hat das Buch „Ralf Dahrendorf –eine Biographie“ von Franziska Meifort unter die Lupe genommen, das im Beck-Verlag (38 Euro) erschienen ist.

Werner Falk

Ein Gratisexemplar des Magazins kann online bestellt werden bei: service@freiheit.org

Ernst-Christian Kluge ist verstorben

Ein exzellenter Repräsentant der Bundeswehr

Er war der erste Kommandeur in der Hahnenkamm-Kaserne in Heidenheim: Ernst-Christian Kluge. 86-jährig ist er jetzt in Madison (US-Bundesstaat Wisconsin) gestorben. Nach seinem Ausscheiden als Standortältester auf dem Hahnenkamm hatte er zunächst in Hohentrüdingen, zuletzt in Gräfensteinberg gelebt, um in Kontakt zu den Menschen und der Landschaft zu bleiben, die ihm nach einem unsteten Soldatenleben  an 16 Standorten besonders ans Herz gewachsen waren.  Jeweils ein halbes Jahr hielt er sich in Franken auf, die andere Zeit in den Vereinigten Staaten. Ein Gedenkgottesdienst ist am 11. Januar um 12.30 Uhr im Heidenheimer Münster in Anwesenheit der Witwe Cora Lee Kluge.

Ernst-Christian Kluge war für die Hahnenkammregion und Altmühlfranken ein Glücksfall, aber auch für die Bundeswehr.  Dass die Truppe hier so freudig aufgenommen wurde, ist nicht nur dem Umstand geschuldet, dass die Hahnenkammkaserne in den rund dreißig Jahren ihres Bestehens (von 1973 bis 2004) ein bedeutender Wirtschaftsfaktor war, sondern auch der Persönlichkeit des ersten Kommandeurs. Kluge war für alle ein offener Mensch, eine verlässlicher Partner für Gemeinden und Vereine. Vielen hat er in den ersten Jahren auf dem Hahnenkamm mit militärischem Gerät geholfen, Sportplätze und andere Einrichtungen zu bauen. Er war ein leidenschaftlicher Langstreckler, ein enger Freund des olympischen Zehnkämpfers Friedel Schirmer. Sportliche Fitness forderte er auch von seinen Offizieren, ja von allen Soldaten ein.  Er drehte schon frühmorgens im Sportdress seine Runden um den Kasernenzaun, als sich die anderen noch auf ihren Matratzen wälzten. Oberstleutnant Ernst-Christian Kluge war außerdem ein Freund der Künste. Er förderte das kulturelle Leben in Altmühlfranken nach Kräften. Sein Engagement galt natürlich den soldatischen Traditionsverbänden. So war er Bezirksvorsitzender des Bayerischen Soldatenbunds Schwaben und – natürlich – Mitglied der Kameradschaft der Hahnenkammkaserne.  Immer wenn es ihm möglich war, suchte er das Wiedersehen mit den ehemaligen Soldaten und zivilen Persönlichkeiten  aus Altmühlfranken, nicht zuletzt im Kreis der Kameradschaft der Hahnenkamm-Kaserne.  Gern gesehener Gast war er bei den Jubiläumsveranstaltungen der Traditionsvereine.

Die Gespräche mit Ernst-Christian Kluge waren für mich immer ein Gewinn. Noch im letzten Jahr konnte ich ihn in seinem Haus in Gräfensteinberg besuchen. Geistig hellwach und für sein hohes Alter körperlich fit war er ein aktiver Ruheständler. Gern erinnerte er sich an schöne Ereignisse, er war aber auch dankbar dafür, dass die Bundeswehr  in schweren Zeiten hierzulande  freundliche  Zuneigung  empfinden durfte.  Andernorts hatte die Bundeswehr ihre Gelöbnisse hinter Kasernenzäunen durchführen müssen, um keinen öffentlichen Protest zu provozieren. In den Gemeinden Altmühlfrankens aber waren die Uniformierten auch in dieser kritischen Phase respektierte Vaterlandsverteidiger.

Seit seiner Verehelichung mit Cora Lee, einer Germanistikprofessorin an der Universität in Madison/Wisconsin, engagierte er sich in der Sommerschule Wust (Sachsen-Anhalt). Er stand seiner Frau, die Chefdozentin an der  von Dr. Maria von Katte 1990 gegründeten privaten Ferienakademie war, als Logistikchef zur Seite. Es war dem Ehepaar Kluge eine große Genugtuung,  mit der Unterstützung von großzügigen und edlen Freunden vielen jungen Menschen aus dem Hafelland und darüber hinaus einen Ferienaufenthalt in der Sommerakademie zu ermöglichen, wo sie  die englische statt die russische Sprache lernen und fröhlichen Umgang mit Gleichaltrigen haben konnten. Kluge war dankbar und als Patriot gerührt, dass er die Wiedervereinigung Deutschlands erleben durfte.

Die Menschen in Altmühlfranken denken in Dankbarkeit an Ernst-Christian Kluge. Bei den vielen Soldaten, die ihm während einer langen militärischen Dienstzeit begegneten, bleibt er in bester Erinnerung, denn er war ein  Mann von hoher Intelligenz und edlem Charakter.

WERNER FALK