Mit den Menschen reden!

 Ohne Scheuklappen das Gespräch suchen!

Erst im nächsten Jahr sind wieder Landtagswahlen, die als Stimmungsbarometer für die Parteien nützlich sind. Die letzten Ergebnisse in Hamburg und Bremen sind für die Freien Demokraten ermutigend. Beide Male haben couragierte junge Frauen gezeigt, dass es erfolgreich ist, wenn sich die „neue FDP“ den Wähler so präsentiert, wie sie ist: nämlich als die Stimme der Freiheit in unserer Gesellschaft, die mehr und mehr reglementiert wird.FalkWe (14)
Wir Freien Demokraten in Bayern, in Mittelfranken und in Altmühlfranken wollten mutig sein und das Kapitel der Klientelpartei vergessen machen. Nur die Präsentation als Freiheitspartei gibt uns die Chance, bei der nächsten Bundestagswahl erfolgreich zu sein. Bis dahin fließt noch viel Wasser die Altmühl hinunter – und die Auflösungserscheinungen der Bundesregierung werden sich häufen. Der Wähler wird erkennen, dass die „GroKo“ eben nicht die erste Wahl in Deutschland ist. Was wir in unserem Land brauchen, das sich Freiheitliche, die sich für die individuellen Rechte der Menschen einsetzen und sie gegenüber dem Zugriff der Gesellschaft und dem Staat mit Zähnen und Klauen verteidigen. Nur dieser unbedingte und kompromisslose Kampf für die Bürgerrechte kann der Auftrag an die FDP sein. Ich bin hoffungsvoll, dass es unserem Vorsitzenden Christian Lindner gelingen wird, die Partei auf das richtige Gleis zu setzen. Er ist jung und steht für politische Perspektiven, die junge Menschen ansprechen.
Die Wahlen in Hamburg und Bremen haben gezeigt, dass die FDP attraktiv ist für junge Menschen, die sich nicht abfinden wollen mit dem schwarz-roten Kuhhandel, der so aussieht: Bist du für meine Rente mit 63, bin ich für deine Maut; bist du für meinen Mindestlohn, bin ich zu neuen Zugeständnissen bereit! Schon allein daraus ist erkennbar, wie schwach die CDU/CSU agiert. In der Öffentlichkeit sind kaum Positionen bekannt, die von der Union durchgesetzt wurden. Sie überlässt weitgehend der SPD das Feld. Das große Schweigen praktizieren beide im Fall des NSA-BND-Skandals. Die Kanzlerin kneift und sitzt die Dinge aus wie ihr Vorgänger Helmut Kohl.
Unser Land muss offen sein für junge, mutige Menschen. Das wollen wir Liberale. Wir bieten uns an als ihre Gesprächspartner, und zwar auf allen politischen Ebenen. Wir diskutieren mit ihnen und wir stellen uns ihren Fragen. Das Echo ist gut. Das kann ich aus der Erfahrung von sieben „FalkTalks“ in Gunzenhausen bestätigen. Wir dürfen nicht im eigenen Saft schmoren und uns in die Hinterzimmer verziehen, wie das in der Vergangenheit vielfach der Fall war, sondern müssen uns öffnen für alle Menschen und für alle Probleme. Ich handle nach dem Motto: „Berührungsängste gibt es nicht!“ Gerade weil ich mit Menschen aus allen gesellschaftlichen Kreisen ohne Scheuklappen offen rede, ernte ich  Vertrauen in mich und vielleicht auch in die FDP. Diesen Bürgerkontakt, den ich als „Wirtshausgespräch“ alle acht Wochen in einem anderen Gasthaus anbiete, werde ich bis an das Ende der Amtszeit 2020 pflegen. Darüber hinaus bin ich ständig präsent im gesellschaftlichen Leben der Stadt. Auch das dürfen die Wähler von einem Gewählten erwarten. Ich freue mich, dass dieses Engagement von den Menschen in der Stadt und ihrem Umland erkannt wird. Beim letzten Talk sagte ein Gast zu mir: „Du bist der einzige Stadtrat, der sich blicken lässt, die anderen kommen erst wieder vor der Wahl!“ Das ermutigt mich, weiterhin ein aktiver Stadtrat zu sein.
Werner Falk

Das Motto: „Gefeiert. Wird. Hier.“

Kirchweihkalender für den Landkreis neu erschienen

Ende April hat bereits die Kirchweihsaison begonnen. Bis November kann wieder nahezu jedes Wochenende in Altmühlfranken auf einer Kirchweih gefeiert werden. Damit niemand den Überblick über die rund 120 Kirchweih-Termine verliert, gibt die Zukunftsinitiative altmühlfranken wie in den vergangenen vier Jahren wieder einen Kirchweihkalender im praktischen Visitenkartenformat heraus. Sie möchte dadurch Einheimische und Gäste nicht nur auf die zahlreichen Kirchweihfeste, sondern auch auf die damit verbundenen – auch heute noch vielerorts hochgehaltenen – alten Traditionen und Bräuche aufmerksam machen.

Der Gambrinus gibt in Treuchtlingen das Auftaktsignal für das Volksfest.

Der Gambrinus gibt in Treuchtlingen das Auftaktsignal für das Volksfest.

Nach dem „Körwa-Bären“, dem „Huhnertanz“, der Solnhofener „Kirwä-Sau“ und den Traditionen der Kerwa-Buam in Gunzenhausen steht in diesem Jahr der Volksfestauftakt in Treuchtlingen mit Gambrinus, dem König des Bieres, im Fokus. Traditionell fährt Gambrinus mit einer prunkvoll geschmückten Kutsche durch die Stadt und hält seinen Prolog am Wallmüllerplatz. Auch der Treuchtlinger Trachtenverein begleitet seit vielen Jahren den Volksfestauftakt, der dieses Jahr am 10. Juli stattfinden wird. Anschließend zieht Gambrinus, begleitet von Politik und dem Festwirt, in das Festzelt, wo das erste Fass Bier durch den ersten Bürgermeister der Stadt angestochen wird.
Weitere Highlights während des Treuchtlinger Volksfestes, wie zum Beispiel die traditionelle Boxveranstaltung, die Schubkarr´n Gaudi oder der Festzug durch die Stadt sind im diesjährigen ebenfalls Kirchweihkalender aufgeführt.
Der Kirchweihkalender ist ab sofort kostenlos im Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen (Bahnhofstraße 2, Weißenburg i. Bay., Tel. 09141 902-192) erhältlich. Er liegt ebenso bei den Städten, den Verwaltungsgemeinschaften und
Gemeinden sowie allen Tourist-Informationen in Altmühlfranken aus. Außerdem kann er online unter www.altmuehlfranken.de eingesehen werden. Dort finden sich auch Informationen zu allen bisher vorgestellten Bräuchen.

Landrat besucht Automobilzulieferer Faurecia

Gerhard Wägemann informiert sich über Betriebsabläufe in Pappenheim

Der Standort Pappenheim des weltweit führenden Automobilzulieferers Faurecia konnte sich über einen besonderen Gast freuen: Landrat Gerhard Wägemann überzeugte sich bei einem Besuch vor Ort von der Qualität der geleisteten Arbeit, als er von Werkleiter Roland Göpfert und seinen Mitarbeitern durch die Produktionshallen geführt wurde. „Hier in Pappenheim wird Präzisionsarbeit geleistet, die in den besten Autos der Welt zum Tragen kommt“, so Wägemann. „Besonders die motivierten Mitarbeiter sowie der hochmoderne Maschinenpark garantieren qualitative Spitzenprodukte aus der Region.“

Landrat Gerhard Wägemann, Mitarbeiter, Stephanie Teschner (HR Manager), Karl Hüttinger (Quality Manager), Roland Göpfert (Plant Manager)

Landrat Gerhard Wägemann, Mitarbeiter, Stephanie Teschner (HR Manager), Karl Hüttinger (Quality Manager), Roland Göpfert (Plant Manager)

In Pappenheim werden seit den siebziger Jahren Kunststoffteile für die Automobilindustrie produziert. Am Standort lief auch der weltweit erste Stoßfänger aus Kunststoff vom Band. Im Laufe der Jahre, in denen das Werk stetig erweitert und modernisiert wurde, konnte die Produktpalette immer weiter ausgebaut werden, so dass auch beispielsweise Schweller und Säulenverkleidungen an die Kunden geliefert werden können. Zu den Kunden gehören die größten Automobilhersteller der Welt. Derzeit beschäftigt Faurecia rund 660 Mitarbeiter in Pappenheim und gehört damit zu den größten Arbeitgebern der Region.
Am Standort bildet Faurecia in technischen Berufen wie Mechatronik, Verfahrensmechanik und Werkzeugmechanik aus. Zudem bietet der Automobilzulieferer die Möglichkeit des dualen Studiums an, hier werden die Bereiche Betriebswirtschaft und Maschinenbau abgedeckt. Mit diesem umfangreichen Ausbildungsangebot sieht sich Faurecia auch für die Zukunft gerüstet, um von Pappenheim aus die Wünsche der Kunden bestmöglich zu erfüllen.
In Deutschland beschäftigt Faurecia rund 12.000 Mitarbeiter an über 30 Produktions- und 11 Forschungs- bzw. Design- und Entwicklungsstandorten. Die deutschen Automobilhersteller machen rund 38 Prozent vom weltweiten Umsatz der Faurecia Gruppe aus. Mit der Auszeichnung als „Top Arbeitgeber Automotive 2015“ bietet Faurecia Bewerberinnen und Bewerbern eine Orientierungshilfe und solide Entscheidungsgrundlage für die Auswahl des zukünftigen Arbeitgebers

„Unsere Publikationen können sich sehen lassen“

Tagung des Historischen Vereins für Mittelfranken in Lauf

Tagungsteilnehmer (3. v.li Vorsitzender Dr. Thomas Bauer) vor dem Wenzelschloss in Lauf

Tagungsteilnehmer (3. v.li Vorsitzender Dr. Thomas Bauer) vor dem Wenzelschloss in Lauf

Mit einer Gedächtnisschrift gedenkt der Historische Verein für Mittelfranken seines 2012 verstorbenen Schriftleiters Gerhard Rechter, dem langjährigen Leiter des Staatsarchivs Nürnberg. „Er hat sich um den Historischen Verein für Mittelfranken und um die Geschichte Frankens verdient gemacht“, sagte Regierungspräsident Dr. Thomas Bauer anlässlich der Jahrestagung des Vereins am 9. Mai in Lauf. Die Publikation soll als 104. Jahrbuch an Rechters 65. Geburtstag am 28. August 2016 erscheinen.

In der historischen Schleiferei: Dr. Horst von Zerboni übt sich

In der historischen Schleiferei: Dr. Horst von Zerboni übt sich

Der Regierungspräsident äußerte sich im Rahmen eines Empfangs, den 2. Bürgermeister Thomas Lang zu Ehren des Historischen Vereins im ehrwürdigen „Alten Rathaus“ gab. „Mit einem Gefühl der Dankbarkeit erinnern wir uns an den 8. Mai 1945, denn Deutschland hat 70 Jahre Frieden hinter sich. Das ist nicht selbstverständlich, denn so eine lange Friedenszeit hat es vorher nicht gegeben.“ Heute gebe es Wohlstand und soziale Sicherheit und die Menschen zeigten angesichts des Strom von Flüchtlingen große Hilfsbereitschaft, die es so in den neunziger Jahren noch nicht gegeben habe.
30 von 403 Mitgliedern des Historischen Vereins hatten sich nach Lauf begeben, um nach einer zweistündigen Stadtbesichtigung im Verlauf der Mitgliederversammlung den Jahresbericht zu vernehmen. Der Vorsitzende Dr. Thomas Bauer brachte die Jahrestagung 2014 in Gunzenhausen in Erinnerung und nannte die Aktivitäten des Vereins, zu denen etliche Vorträge im Ansbacher Schloss gehörten. Prominentester Gast war der frühere israelitische Botschafter in Deutschland, Avi Primor, der zugleich sein Buch „Süß und ehrenvoll“ präsentierte. Themen der Vorträge waren der Hofastronom Simon Marius (Dr. Pierre Leich), die Landshuter Hochzeit (Dr. Franz Niehoff), Markgraf Albrecht Achilles (Dr. Mario Müller), „Bier und Schnaps im Fokus landesväterlicher Fürsorge der Frühmoderne“ (Prof. Wolfgang Wüst) und der Aufstieg der Hohenzollern im späten Mittelalter (Prof. Reinhard Seybald). Die geplante Studienfahrt nach Konstanz („Das Konzil zu Konstanz“) habe abgesagt werden müssen, weil kein Hotel bereit gewesen sei, die Gruppe für eine Übernachtung aufzunehmen.
Dass das Tempo, mit dem in den letzten Jahren die Puplikationen des Vereins erschienen sind, nicht so beibehalten werden kann, kündigte Schriftleiter und 2. Vorsitzender Prof. Dr. Georg Seiderer an. Er dankte den Autoren der „Mittelfränkischen Studien“, Dr. Wolfgang Mück (24. Band: „Müller und Mühlen im Zenngrund“) und Gernot Römhild (25. Band: „Weißenburger Zinngießer“). Erschienen ist ferner das 102. Jahrbuch („Kurfürst Albrecht Achilles“, 2014). In diesem Jahr wird der Tagungsband „Markgraf Carl Wilhelm Friedrich“ als 103. Band des Jahrbuchs erscheinen, 2016 wird in Gemeinschaft mit dem Verein „Alt Rothenburg“ der 26. Band der „Mittelfränkischen Studien“ („Rothenburg unter dem Nationalsozialismus“) erscheinen. In der ehemaligen Freien Reichsstadt wird auch die Jahrestagung 2016 stattfinden.
Vorsitzender Dr. Thomas Bauer dankte der fleißigen und engagierten Schriftleitung mit Prof. Georg Seiderer, Werner Bürger und Dr. Daniel Burger und sagte stolz: „Unsere Publikationen können sich sehen lassen.“
Einen Einblick in die Finanzen des Vereins gewährte Schatzmeister Johannes Seyerlein, der die gute Kooperation mit der Verlagsdruckerei Schmidt in Neustadt/Aisch hervorhob, in der die Publikationen des Vereins seit Jahr und Tag erscheinen. Dr. Daniel Burger referierte im Anschluss an das gemeinsame Abendessen im Restaurant des „Alten Rathauses“ über das Wenzelschloss von Lauf.
Die Exkursion zweiten Tag (10. Mai) führte nach Grünsberg (Besichtigung des Stromerschen Schlosses und der Sophienquelle, begleitet von Rotraut Freifrau von Stromer-Baumbauer) und nach Neunhof (Besichtigung des Welserschlosses).

Der neue Audi Q7

Effizientester und leichtester Typ seiner Klasse

Der große SUV präsentiert innovative Lösungen bei Leichtbau, Antrieb, Fahrwerk, Infotainment, Connectivity und Assistenzsystemen. Sein geräumiger Innenraum verwöhnt mit luxuriösem Komfort. Bis zu 325 Kilogramm weniger Gewicht. Dank des strengen Leichtbaukonzepts von Audi bleibt der neue Q7* in der Basisversion unter zwei Tonnen Leergewicht (ohne Fahrer), gegenüber dem Vorgängermodell ist er je nach Motorisierung bis zu 325 Kilogramm leichter. Allein die Karosserie mit ihrer innovativen Multimaterialbauweise spart 71 Kilogramm Gewicht, mit Anbauteilen (Aluminiumtüren) 95 Kilogramm. Mit 5,05 Meter Länge, 1,97 Meter Breite und 1,74 Meter Höhe (mit Stahlfederung) ist der neue Q7 ein großes Auto – aber das leichteste seiner Klasse.Audi Q7

Die für einen SUV ungewöhnlich sportliche Fahrdynamik resultiert aus der engen Abstimmung zwischen allen Fachbereichen innerhalb der technischen Entwicklung. Aggregate mit einer harmonischen Leistungsentfaltung bringen ihre Kraft über ein überlegenes Fahrwerk nahezu verlustfrei auf die Straße. Dieses Zusammenspiel bildet die ideale Ausgangsbasis für ein dynamisches Fahrverhalten. Ergänzt mit dem quattro-Antrieb, einer schnell schaltenden tiptronic und dem niedrigen Gesamtgewicht erinnert jede Fahrt, sowohl auf der Autobahn als auch auf kurvigen Landstraßen, an das dynamische Fahrverhalten einer Limousine. Dabei haben die Entwickler, neben der gewünschten dynamischen Gangart, die stabile Fahrweise abseits befestigter Straßen, nie außer Acht gelassen. So überzeugt der Audi Q7 in jedem Terrain.
Lounge der Luxusklasse: Der geräumigste Innenraum im Segment Beim Öffnen der Tür sieht der Fahrer eine Lounge der Luxusklasse. Alle Farben und Materialien sind sorgsam aufeinander abgestimmt. Im Beifahrerbereich spannt sich ein durchgehendes Luftausströmerband über die Instrumententafel und betont die Weite des Innenraums. Dezente Leisten fassen zweiteilige Dekorblenden ein, bei Dunkelheit ziehen optionale schmale Lichtleiter die
Konturen des Interieurs nach.

„Samstagsexkursion“ nach Triesdorf

Termin am Samstag, 16. Mai

Die Kavaliershäuschen am Ortseingang von Triesdorf.

Die Kavaliershäuschen am Ortseingang von Triesdorf.

Der Verein für Heimatkunde Gunzenhausen setzt heuer seine Serie „Samstagsexkursion“ fort, die seit 2013 läuft. Ziel ist am Samstag, 16. Mai, das markgräfliche Triesdorf.  Dr. Horst von Zerboni, der Vorsitzende des Vereins der Freunde Triesdorfs, wird der sachkundige Führer des zweistündigen Rundgangs sein. Die Teilnehmer lernen die baulichen Zeugnisse der markgräflichen Sommerresidenz näher kennen, an denen sie sonst nur vorbeifahren, wenn sie überhaupt von der Umgehung abweichen und einen Abstecher in den geschichtsträchtigen Ort machen.

Nach dem Rundgang ist – und auch das gehört zum Ritual der „Samstagsexkursion“ – ein Vesper. Der Wirt des Gasthauses „Sammethbräu“ freut sich auf die Gäste aus Gunzenhausen, die den Nachmittag gesellig ausklingen lassen möchten.

Treffpunkt ist um 16 Uhr am alten Reithaus in Triesdorf (Ortseingang). Dort sind auch ausreichend Parkplätze. Die Teilnehmergebühr von 5 Euro wird dort einkassiert. Kommen kann übrigens jedermann, eine Mitgliedschaft im Verein ist nicht zwingend erforderlich.

Auf ein Wiedersehen freut sich: Werner Falk, Vorsitzender

„Stadtmarketing Gunzenhausen“ wird gegründet

Aufbruchstimmung in der Stadt

„In Gunzenhausen tut sich etwas!“ Das ist die Feststellung von Bürgermeister Karl-Heinz Fitz. Er verbindet damit die Einladung zur Gründung der „Stadtmarketing Gunzenhausen e.V.“ am Dienstag, 19. Mai, um 19 Uhr in der Stadthalle.

"Qualitätsstadt Gunzenhausen" nennt sich dieser Kurzführer aus dem Schrenk-Verlag.

„Qualitätsstadt Gunzenhausen“ nennt sich dieser Kurzführer aus dem Schrenk-Verlag.

Tatsächlich ist eine Aufbruchstimmung in der Stadt zu verspüren. Dass es so ist, darf dem Bürgermeister angerechnet werden, der sich mit großem Elan den Aufgaben widmet, die vor der Stadt liegen. Verbessert werden soll das Zusammenspiel von Stadt und Wirtschaft sowie bürgerschaftlichen Initiativen. Es freut mich, dass er  meinen Vorschlag zur  Namensgebung aufgegriffen hat. „Marketing“ beschreibt die umfassende Aufgabe des neuen Vereins viel besser als „Gewerbeverein“.

Karl-Heinz Fitz möchte die Kräfte bündeln, um die Stadt noch besser vermarkten zu können. Deshalb sollen in dem neu zu gründenden Verein auch die Interessengruppen der Wirtschaft vertreten sein, ferner die im Stadtrat vertretenen Parteien und Wählergruppen sowie natürlich möglichst viele Gunzenhäuser als Einzelmitglieder.

Die Stadt ist auf einem gute Wege. Sie wird am 10. Juli offiziell „Service Q“-Stadt, übrigens als erste in Mittelfranken und als dritte in Bayern. Das ist insbesondere dem Engagement des Citymanagers Jocher zu verdanken, der zusammen mit dem Wirtschaftsreferenten Andreas Zuber hartnäckig gearbeitet hat, um das Ziel „Qualitätsstadt“ zu erreichen. Ihnen ist es gelungen, eine Tagung aller deutschen „Service Q-Städte“ nach Gunzenhausen zu bringen (30. September/1. Oktober).

Werner Falk, Stadtrat der FDP

Jubiläumswandern im Altmühltal

Seit zehn Jahren gibt es den Panoramaweg

„Franken entdecken – mein Tag mit dem Bayerischen Rundfunk auf dem Altmühltal-Panoramaweg“: Für Jedermann steht am 29. Mai 2015 eine Jubiläumswanderung auf dem Programm. Eine 14-Kilometer-Tour und eine 18-Kilometer-Variante stehen zur Auswahl.

Der Wanderweg führt an der Pappenheimer Burg vorbei.

Der Wanderweg führt an der Pappenheimer Burg vorbei.

In Solnhofen, bekannt durch die seltenen Originale des Urvogels Archaeopteryx im Museum Solnhofen, geht es los. Wer sich für die 18-Kilometer-Tour entscheidet, wandert zunächst an der Altmühl entlang nach Eßlingen und dann auf dem Altmühltal-Panoramaweg hoch über dem Altmühltal über die „Zwölf Apostel“ zurück nach Solnhofen.

Wer die 14-Kilometer-Tour wählt, geht direkt über den Altmühltal-Panoramaweg Richtung Pappenheim. Kurz vor einem steilen Aufstieg bei Zimmern kann man sich bei der Brennerei Engeler stärken. Pappenheim lädt zur Mittagsrast; die Sendung „Mittags in Franken“ auf Bayern 1 wird von 12:05 Uhr bis 13:00 Uhr LIVE vom Pappenheimer Marktplatz gesendet. Wanderer der Jubiläumstour haben freien Eintritt auf Burg Pappenheim. Am Nachmittag gibt es auf dem zweiten Streckenabschnitt noch einige Überraschungen, bevor die Tour in Treuchtlingen am Stadtschloss endet. Die Frankenschau aktuell im Bayerischen Fernsehen berichtet ab 17:30 Uhr LIVE von der Abschlussveranstaltung.
Mehr zum Wandertag auf der Webseite des BR Studio Franken!

Die Startzeit für die Wanderer in Solnhofen ist zwischen 8:30 und 10 Uhr. Bahn- und VGN-Anschlüsse in Solnhofen, Pappenheim und Treuchtlingen machen die An- und Abreise ganz einfach. Der Spartipp für Wanderer: das TagesTicket Plus des VGN.

Festjahr der Gunzenhäuser Feuerwehr

Veranstaltungsreigen eröffnet

Mit dem Playmobil-Feuerwehrmann an der Seite: Stadtrat Werner Falk.  Das Foto vom Rundgang anlässlich des Tags der offenen Tür hat freundlicherweise  Joachim Seltmann, der stellvertretende Kommandant, geschossen.

Mit dem Playmobil-Feuerwehrmann an der Seite: Stadtrat Werner Falk. Das Foto vom Rundgang anlässlich des Tags der offenen Tür hat freundlicherweise Joachim Seltmann, der stellvertretende Kommandant,  dem Falk-Report überlassen.

Mit einem ganzjährigen Veranstaltungsprogramm feiert die Freiwillige Feuerwehr Gunzenhausen ihr 150-jähriges Bestehen. Zum Auftakt war die Wehr bei der „Messe Altmühlfranken“ in Gunzenhausen präsent und zeigte sich bei einem „Tag der offenen Tür“ am 3. Mai der Öffentlichkeit. Wie stark sich die Gunzenhäuser mit ihrer Feuerwehr verbunden fühlen, das wurde dabei deutlich. Im Beisein von Landrat Gerhard Wägemann und Bürgermeister Karl-Heinz Fitz dankte Lydia Palmowski alle ihren Helfern, die sich im Jahr der Vorbereitungen viel Mühe gegeben haben, um das Jubiläum zeitgemäß zu begehen.
Und so geht es nach dem Plan von Lydia Palmowski (Vorstand) und Swen Müller (Kommandant) weiter:
8. Mai (und 5. Juni sowie 14. August): Grillabend an der Feuerwehrzentrale
22. Juni: Ausstellungseröffnung „150 Jahre FFW Gunzenhausen“ in der Sparkasse Gunzenhausen
28. Juni: Oldtimertreffen auf dem Marktplatz (dabei sind auch Fahrzeuge des THW, der Polizei und des BRK).
25. und 26. Juli: Kreisjugendfeuerwehrtag in Gunzenhausen
7. August: 20 Jahre Althelfer in Gunzenhausen
18. Oktober: Ökumenischer Gottesdienst und Totenehrung in der Stadtkirche.

 

BND ist ein Trauerspiel für das Land

Der Bundesnachrichtendienst muss an die kurze Leine genommen werden!

Aus dem menschlichen Zusammenleben wissen wir: Das Vertrauen zueinander bestimmt die Intensität der Beziehung. Wer vom anderen enttäuscht oder gar betrogen wird, der wird ihm das Vertrauen entziehen.
Wie aber ist das im Verhältnis von Regierungen oder amtlichen Stellen zueinander? Die NSA-Affäre wirft immer mehr die Frage auf, ob die Geheimdienste, vor allem der Bundesnachrichtendienst, noch wo weitermachen dürfen. Meiner Meinung nach müssen die Geheimdienste stärker unter demokratische Kontrolle gestellt werden als bisher. Sicher gibt es Angelegenheiten, die der Geheimhaltung bedürfen und deshalb in der Öffentlichkeit nichts verloren haben, aber der Geheimdienstausschuss des Bundestags und vor allem der Bundessicherheitsrat als das oberste Überwachungsorgan der Geheimdienste, müssen wissen, was die Dienste machen. Wenn es diesbezüglich Mängel und Lücken gibt, dann besteht Aufklärungsbedarf, wie beispielsweise im NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestags.
Damit sind wir bei der jetzigen Situation. Die Bundeskanzlerin hat sich zurecht vor Monaten darüber beklagt, dass amerikanische Geheimdienste ihr Handy abgehört und auch sonst noch reichlich in Deutschland geschnüffelt haben. „Unter Freunden geht sowas gar nicht!“ Das war ihre klare Meinung – damals. Heute steht der deutsche Auslandsnachrichtendienst (BND) am Pranger, den französischen Präsidenten als Helfer des NSA abgehört zu haben. 2008 soll der BND damit begonnen haben. Die Fragen an die Kanzlerin werden immer drängender. Kann sie darauf hoffen, dass Gras über die Angelegenheit wächst?
Die Koalitionsparteien bieten derzeit ein Bild der Zerrissenheit. Der CDU-Aussschuss-Vorsitzende Sensburg äußert offen seine Verwunderung, wie die Koalitionäre miteinander umgehen. Er hat allen Grund dazu, denn selbst SPD-Chef Gabriel bricht ein Tabu und erzählt von persönlichen Gesprächen mit der Kanzlerin. Andere aus dem Regierungslager raunzen sich öffentlich gegenseitig an und lassen jeden Respekt vermissen. Die „GroKo“ ist zwei Jahre vor Ablauf ihrer Mindesthaltbarkeit schon im Verfallsstadium.
Ich komme zu der Überzeugung, dass in unserem Land schon zuviel überwacht wird. Allein schon unsere Internet-Nutzung ermöglicht einen Zugriff auf unsere Daten, die viele User in der ganzen Breite noch gar nicht wahrnehmen. So werden wir zum gläsernen Menschen. Das ist vielen Menschen nicht recht und dagegen stemmen sie sich zurecht. Die Effizienz des BND ist ohnehin fragwürdig, denn nicht einmal die politische und wirtschaftliche Lage in der einstigen DDR hat er Ende der achtziger Jahre realistisch eingeschätzt, statt dessen schwadroniert von der erfolgreichsten Volkswirtschaft der Ostblock-Länder. Von der tatsächlichen Stimmung unter der Bevölkerung im Unrechtsstaat DDR, wie sie in den Montags-Demostrationen ihren Ausdruck fand, hatte er offensichtlich keinerlei Ahnung.
Wie gut, dass mit dem FDP-Bundesvorsitzenden Christian Lindner ein namhafter Liberaler seine mahnende Stimme erhoben und die Bedenken klar formuliert hat, wie es bis dato keiner von den anderen getan hat. Er fordert namens der Freien Demokraten einen Geheimdienstbeauftragten zur Ergänzung der parlamentarischen Kontrollgremien. Die Geheimdienste dürften kein Eigenleben entwickeln, sondern müssten immer an das Recht gebunden sein. Das bestätigt mich in meiner festen Überzeugung: Die FDP hat als Schutzpatronin der Rechtstaatlichkeit ihre Daseinsberechtigung und deshalb muss sie in zwei Jahren wieder in den Bundestag. Wir wollen einmal sehen, ob die Wähler in Bremen am kommenden Sonntag ähnlich denken.
Werner Falk, Stadtrat der FDP, Gunzenhausen