2017 ist das Schicksalsjahr der FDP

Erklärung von FDP-Stadtrat Werner Falk zu den Landtagswahlen von Brandenburg und Thüringen

Nach dem enttäuschenden Ausgang der Landtagswahlen in Thüringen und Brandenburg, wo die FDP nur mehr auf 2,5 bzw 1,5 Prozent der Stimmen kommt, wird 2017 zum Schicksalsjahr der Liberalen in Deutschland. Dann nämlich ist die nächste Bundestagswahl. Gelingt es der FDP nicht, bis dahin Fuß zu fassen und wieder in den Bundestag einzuziehen, dann ist es mit dem organisierten Liberalismus in Deutschland vorbei.
Ich vertraue darauf, dass es unserem FDP-Bundesvorsitzenden Christian Lindner gelingt, die Partei in den nächsten drei Jahren aufzurichten. Es ist dazu notwendig, die FDP als eine Freiheitspartei zu etablieren, deren vorrangiges Ziel es ist, die individuellen Freiheitsrechte zu verteidigen, die gerade im digitalen Zeitalter so stark gefährdet sind wie noch nie in den letzten Jahrzehnten. Die Freiheitlichen in unserer Gesellschaft müssen sich auflehnen gegen die Tendenz, die Bürger zu „gläsernen Menschen“ zu machen. Nur wenn es der Partei gelingt, dies den Wählern in ganz Deutschland deutlich zu machen, dann hat die FDP noch eine Chance, bundesweit wahrgenommen zu werden. Mit einer solchen Manifestierung kann sie ein Potenzial von fünf Prozent und mehr ansprechen und für sich gewinnen. Dazu müssen allerdings die sachlichen Positionen von ihr klar herausgearbeitet werden und sich deutlich unterscheiden von denen der anderen Parteien.
Für die Arbeit auf der lokalen und regionalen Ebene bedeuten die Niederlagen in Thüringen und Brandenburg zunächst nichts. Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen und in den Städten Weißenburg und Gunzenhausen, wo die Partei in den Kommunalparlamenten vertreten ist, wird die FDP weiterhin als eine kreative Partei in Erscheinung treten, die Klasse gegen Masse setzt. Ihre gewählten Vertreter werden bis 2017 alles tun, damit die regionale Basis für einen bundesweiten Erfolg gegeben ist. Welche Konsequenzen sich lokal und regional im Fall eines Scheiterns 2017 ergeben, das kann heute noch nicht gesagt werden.

Auf den Spuren des Nationalsozialismus: „Tatort Nürnberg“

Neuerscheinung des Verlags ars vivendi in Cadolzburg

Das Last der Geschichte ruht auf der mittelalterlichen Stadt der Meistersinger mit ihrer Butzenscheibenromantik und der Lebkuchen, die als „Schatzkästchen des Reiches“ berühmt geworden ist. Neben Albrecht Dürer steht Julius Streicher, der NS-Gauleiter.

Im „ars vivendi“-Verlag in Cadolzburg ist jetzt die aktualisierte und erweiterte Auflage des Stadtführers „Tatort Nürnberg“ erschienen. Vom Reichsparteitagsgelädne bis zum Schauplatz der „Nürnberger Prozesse“ präsentiert das Buch die historischen Orte, klärt auf über ihre geschichtliche Bedeutung und ihre Nutzung im Wandel der Zeit. Liefert Hintergründe

„Tatort Nürnberg“ von Steffen Radlmaier und Siegfried Zelnhefer, 176 Seite, ISBN 978-3-86913-453-6, ars vivendi-Verlag Cadolzburg, 14,90 Euro.

und bietet alle nötigen Informationen, damit der Leser sich auf die Spurensache machen kann. Autoren sind der Feuilleton-Chef der Nürnberger Nachrichten, Steffen Radlmaier, und Dr. Siegfried Zelnhefer, der Pressechef der Stadt und Chefredakteur von „Nürnberg Heute“.
Die „Stadt der Reichsparteitage“, der „Nürnberger Prozesse“ hatte lange Zeit ein negatives Image, das geprägt war von ihrer Rolle während des Nationalsozialismus. Judenverfolgung und Naziaufmärsche verbinden noch heute die Menschen mit der Stadt, die sich für die Zeitgeschichte interessieren. Ein sichtbares Relikt dieser Zeit ist die Kongresshalle, deren Bau 1940 eingestellt wurde. Das halbrunde Gebäude mit einer Länge von 275 Metern sollte einst 60 Meter hoch werden. Heute ist der 35 Meter hohe Torso das größte sichtbare NS-Monumentalbauwerk in Deutschland, in dem seit 2001 das „Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände“ seinen Sitz hat. Es wird auch gewerblich genutzt, zum größten Teil ist es aber Lager. Seit dem Kriegsende währt die Diskussion, wie mit dem Zeugnis des Nationalsozialismus umzugehen ist. Rund fünfzig Jahre nach dem Krieg stellt sich die Stadt offensiv diesem traurigen Kapital ihrer Geschichte. Sie hat das Doku-Zentrum geschaffen, das deutschlandweit als einmalige Einrichtung gilt, daneben kündet die „Straße der Menschenrechte“ und die jährlich Verleihung des Menschenrechtspreises von der Bereitschaft Nürnbergs, die jüngere Zeitgeschichte aufzuarbeiten.
Als ein Makel wird heute noch empfunden, dass der größte Volksverhetzer Julius Streicher hier aus Gauleiter tätig war, ja man kann sagen, sein Unwesen getrieben hat. Er war nämlich ausgesprochen sexistisch veranlagt, im Zuge der Arisierung des jüdischen Vermögens hat sich der korrupte Duzfreund Adolf Hitlers (einer der ganz wenigen) in geifernder Art als radikaler Antisemit dargestellt. Er gehörte nach Ansicht der Geschichtsforscher zu den geistigen Wegbereitern des Holocausts. Wenn auch seine „Kampfzeit“ in den Anfangsjahren des Nationalsozialismus lag (ab 1940 wurde er sozusagen von der NSDAP wegen seiner bekannt gewordenen charakterlichen Defizite von der Öffentlichkeit verbannt), so war er doch 22 Jahre lang Herausgeber des „Stürmers“, des Kampfblatts der Nazis. Die Zeitung war jedoch immer sein Eigentum, nicht das der Partei. Übrigens: im „Gauleiterhaus“ am Marienplatz, so Streicher einst gewütet hat, sitzt heute der NN-Verleger Bruno Schnell. Das mag zunächst eine bizarre Erscheinung sein, tatsächlich aber kommt es dem Verleger darauf an, einen Kontrapunkt zu setzen. Wie kaum eine andere Persönlichkeit in der Nachkriegszeit hat er sich frühzeitig mit der Geschichte der Stadt auseinandergesetzt und Impulse gegeben für eine neue Kultur des Erinnerns.
„Tatort Nürnberg“ von Steffen Radlmaier und Siegfried Zelnhefer, 176 Seite, ISBN 978-3-86913-453-6, ars vivendi-Verlag Cadolzburg, 14,90 Euro.

Klosterforum Heidenheim: Die nächsten Termine

Vortragsabend „Die Kanonisation des hl. Wunibald im Jahre 777“ am 24. September, um 19.30 Uhr im Kapellensaal des Klosters

Referent: Dr. Peter Stockmann (Eichstätt),
Termin: 24. September 2014,19.30 Uhr
Ort: Münster Heidenheim
Kosten: Der Eintritt ist frei. Mit einer Spende können Sie das Heidenheimer Klosterprojekt unterstützen.

Wunibald, der Gründungsabt des Klosters Heidenheim, ist zeitlich gesehen der erste Heilige des Bistums Eichstätt überhaupt. Sein Bruder Willibald, der als Bischof in Eichstätt wirkte, hat ihn am 24. September 777 höchstpersönlich heiliggesprochen.

KulTour: Auf den künstlerischen Spuren von Ernst Steinacker am 28. September

Treffpunkt: 14.00 Uhr auf Schloß Spielberg in 91728 Gnotzheim
Leitung: Annette Steinacker-Holst, Veit Steinacker
Eintritt: 12,00 € p.P. (Die Anreise zu allen Orten erfolgt mit eigenem PKW.)
Anmeldung: bitte unter 0160 / 4686434 oder kmuseumdonauries@aol.com

Diese Halbtages-Rundfahrt ist eine Hommage auf den Bildhauer und Maler Ernst Steinacker (1919-2008), der in diesem Jahr 95 Jahre alt geworden wäre. Seine Werke beleben das Kloster Heidenheim, das nahe liegende Schloß Spielberg und das Ries auf vielfältige Weise.

 Psalmenkonzert mit „Vocativ“ am 21. September

Gelüstet es Ihnen nach einem echten Ohrenschmaus?  Das fragt Dr. Anne Müller, die Projektleiterin des Klosters Heidenheim. Sie gibt zugleich die Antwort:  „Dann bekommen Sie hier bereits einen kleinen akustischen Vorgeschmack auf das Benefizkonzert des Vokalensembles „Vocativ“. Der Trailer im Anhang liefert Ihnen einen Ohrenschmaus in sogar doppelter Hinsicht: neben den Musikern hören Sie Joachim Kerzel als Sprecher, die deutsche Stimme von Jack Nicholson…

Wir freuen uns sehr und hoffen, Sie zu dem hochkarätigen Psalmenkonzert von Vocativ begrüßen zu können. Es beginnt am Sonntag, 21. Sept. 2014, um 17 Uhr im Münster Heidenheim.

Bei dieser Gelegenheit darf ich auf unser neues Veranstaltungsprogramm hinweisen. Es liegt in Heidenheim aus und kann auch auf unserer Webpage eingesehen werden.

 

Synagoge in Hainsfarth ist geöffnet

Tag der europäischen jüdischen Kultur am Sonntag

Am “Tag der europäischen jüdischen Kultur” wird an die vielen Beiträge der Juden an der deutschen Kulturgeschichte erinnert. Die Gemeinde Hainsfarth restaurierte ihre Synagoge in vorbildlicher Weise und lädt für Sonntag, 14.09.2014 am Nachmittag ab 14.30 Uhr dazu ein, dieses Kulturzentrum zu besichtigen. Der Freundeskreis der Synagoge Hainsfarth nimmt den Tag der europäischen jüdischen Kultur zum Anlass, die Geschichte und die architektonischen Besonderheiten des einzigartigen Kleinods zu zeigen. Außerdem werden bei Führungen über den jüdischen Friedhof die Besonderheiten der Gräber und Grabsteine erläutert.

Führung in der Synagoge um 14.30 /15.30 Uhr
Führung auf dem Friedhof um 14.30 / 15.30 Uhr.

Der Freundeskreis der Synagoge Hainsfarth, freut sich auf Ihren Besuch.

Studiengänge starten in Weißenburg

Kooperation mit der Hochschule Ansbach funktioniert gut

Im Oktober werden die beiden berufsbegleitenden Studiengänge „AKT – Angewandte Kunststofftechnik“ und „SKM – Strategisches Kundenorientiertes Management“ in Weißenburg starten. Während der Studiengang Strategisches Kundenorientiertes Management bereits zum zweiten Mal beginnt, hat der neu konzipierte Studiengang AKT im Oktober sein Debüt.
Die große Nachfrage für beide Studiengänge ermöglicht erneut einen Start zum Wintersemester. Dieser Erfolg ist das Ergebnis einer funktionierenden Kooperation zwischen der Hochschule Ansbach, regionalen Unternehmen, dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen und der Großen Kreisstadt Weißenburg. Beide Studiengänge sind an den realen Bedarfen der Unternehmen orientiert, praxisbezogen und haben zum Ziel den Wirtschaftstandort Weißenburg zu stärken.
Trotz guter Belegung der Studiengänge, können sich „Kurzentschlossene“ noch für den Studiengang „SKM – Strategisches Kundenorientiertes Management“ um wenige Restplätze bewerben.
Die Immatrikulation für die Erstsemester wird am 26.09.2014 in Ansbach stattfinden. Der eigentliche Studienstart ist der 1. Oktober und die Präsenzvorlesungen beginnen am 22.10.2014 in Weißenburg.
Der Neubau des Kunststoffcampus und Studienzentrums entsteht derzeit an der Richard-Stücklen-Straße und wird zum Sommersemester 2015 bezugsfertig sein. In der Zwischenzeit finden die Vorlesungen im Werner-von-Siemens-Gymnasium, in der Hagenau 24, statt.
Mehr Informationen zu den Studiengängen finden Sie auf der Homepage der Hochschule Ansbach unter www.hs-ansbach.de/SKM und www.hs-ansbach.de/AKT.
Bei Interesse setzten sie sich bitte mit Frau Hein Tel.: 0981/4877-211 oder Frau Lipfert Tel.: 0981/4877–537 in Verbindung.

Rezepte für den „Mädelsabend“

Neuerscheinung aus dem Verlag Thorbecke

Mädelsabend„Mädelsabend“ oder „Wie Du mit köstlichen und schnellen Rezepten Deine Freundinnen verwöhnst“ von Rose Marie Donhauser, 136 Seiten, 19,99 Euro, ISBN 978-3-7995-0560-4, Thorbecke-Verlag. –
Juhuu! Die Mädels kommen! Endlich haben sie mal wieder Zeit, sich zu treffen und den neuesten Klatsch auszutauschen. Dabei wird gelacht, gelästert und natürlich auch geschlemmt. Egal ob Brunch, Kaffeeklatsch, Themenbuffet oder Mädelsabend, ob kalorienarmer Salat, vegetarische Häppchen oder süße Sünden – Rose Marie Donhauser hat die besten Rezepte gesammelt, damit die „Mädels“ ihre Freundinnen nicht nur mit dem neusten Gerücht, sondern auch mit dem leckersten Essen beeindrucken können. Und das ohne großen Aufwand, denn so bleibt einfach mehr Zeit für den Mädels-Spaß!

Kulturinitiative Altmühlfranken stellt sich vor

Gespräch im Heidenheimer Rathaus

Vorsitzender Dr. Johann Schrenk.

Vorsitzender Dr. Johann Schrenk.

Die neu gegründete Kulturinitiative Altmühlfranken hat sich zum Ziel gesetzt, die bereits vorhandene Kulturszene in der Region zwischen Ansbach und Eichstätt (Altmühlfranken) zu fördern und noch unentdeckten Talenten eine Chance zur Entfaltung zu bieten. Dabei hat man sich auf folgende Themenbereiche konzentriert: Theater, Musik, Bildende Kunst, Literatur, Kleinkunst, Museen, Architektur,Alltagskultur, Ess- und Trinkkultur.

Vorsitzender Dr. Johann Schrenk, Verleger und Buchautor aus Gunzenhausen, wird der regionalen Presse am 19. September die Ziele und die Struktur der Kulturinitiative präsentieren, anstehende Projekte zur Förderung bestehender kultureller Initiativen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen vorstellen und zeigen, wer sich im Vorstand der Initiative für die Förderung der regionalen Kulturszene engagiert.

 

Die Mostsaison hat begonnen

Kalbensteinberg: 100 Prozent Saft aus eigenen Früchten

Das „Kalber“ Mosthaus bietet im September und Oktober wieder Termine zum Pressen an. Anders als bei Mostereien mit dem sogenannten Lohntauschverfahren können die Kunden in Kalbensteinberg ihr eigenes Obst (Äpfel, Birnen, Quitten) pressen und abfüllen lassen und erhalten damit zu 100% Saft aus den eigenen Früchten.

Dabei ist natürlich die Qualität der Rohware entscheidend: Um einen hochwertigen, gesunden und schmackhaften Saft zu erzeugen, muss das Obst reif, gesund, sauber und nicht mit Spritzmitteln behaftet sein, wie

In Kalbensteinberg läuft die Mostsaison.  Foto: Thomas Müller

In Kalbensteinberg läuft die Mostsaison. Foto: Thomas Müller

Schnapsbrenner Jürgen Wiesinger empfiehlt. Schon eine handvoll fauler Äpfel kann den Saft von mehreren Zentnern verderben.

Das vom Kalbensteinberger Obst- und Gartenbauverein betriebene Mosthaus, vormals das „alte Schnapshaus“, wurde 2013 – 2014 im Innen- und Außenbereich grundlegend renoviert und zudem mit einer Probierstube ausgestattet. Durch diesen Umbau seien nun endlich optimale Abläufe und auch größere Kapazitäten möglich, berichtet Michael Barthel, der zusammen mit seiner Frau Silke zur Belegschaft der Mosterei gehört und die Termine vereinbart: Ohne einen Termin geht leider nichts, sonst entsteht Chaos. Deshalb ist es ratsam, sich schon frühzeitig mit den beiden abzusprechen und auch die ungefähre Menge zu nennen.

In Kalbensteinberg ist vieles noch Handarbeit. Das Obst wird gewaschen, gemahlen, kalt abgepresst, auf ca. 80 Grad erhitzt (außer für Gärmost) und schließlich in sogenannte Bag-in-Box-Gebinde abgefüllt. Erfahrungsgemäß ergeben 100 kg Äpfel zwischen 60 und 75 Liter Saft. Die Ausbeute ist natürlich abhängig von der Sorte und dem Reifegrad.

Für diejenigen, die kein oder nicht genügend eigenes Obst haben, bietet das Kalbensteinberger Mosthaus auch eigene Säfte zum Verkauf an. Apfel-, Apfelbirnen-, Holunder oder Kirschsaft kann in 5 und 10-Liter Gebinden vor Ort gekauft werden. Um Mischsäfte zu erzeugen, können Mosterei-Kunden auch kleinere Mengen von Kirsch- oder Holundersaft zukaufen und ihrer Pressung vor dem Erhitzen beigeben. Besonders schmackhaft ist übrigens das Zugeben von reinem Kalber Kirschsaft.

Mit dem Versaften werden letztendlich die Erträge des eigenen Gartens oder der eigenen Streuobstwiese nicht nur sinnvoll verwertet, sondern es wird auch ein Beitrag zur Landschaftspflege und zum Erhalt der Streuobstwiesen geleistet.

Termine können unter Tel. 09837/978313 vereinbart werden.     THOMAS MÜLLER

Ausbau der Hochschulen in Feuchtwangen und Triesdorf

CSU-Fraktionschef Horndasch: Beide Standorte werden gestärkt

Erfolge verbuchen kann der Landkreis Ansbach beim weiteren Ausbau der Hochschulen. Der Freistaat Bayern wird im Rahmen der neuen Nordbayern-Initiative sowohl eine Außenstelle „Bau Energie Umwelt“ der Hochschule Ansbach in der Bauakademie Feuchtwangen als auch ein Biomasse – Institut an der Hochschule Triesdorf einrichten. Damit werden beide Standorte wesentlich gestärkt mit Angeboten, die auf die aktuellen Bedürfnisse der Unternehmen und der Studierenden ausgerichtet sind. Angesetzt wird an bestehende Stärken und damit zur weiteren Schwerpunktbildung beigetragen. Das Projekt in Feuchtwangen wurde unter der Federführung von Bezirksrat Herbert Lindörfer (CSU), das Projekt in Triesdorf durch Landrat Dr. Jürgen Ludwig (CSU) erfolgreich vorangetrieben. Die CSU-Kreistagsfraktion sieht beide Projekte als wichtige Bausteine, mit einer modernen Bildungs- und Innovationsorientierten Regionalentwicklung den ländlichen Raum im Landkreis Ansbach weiter voranzubringen. Künftig soll ein neues Regionalmanagement des Landkreises Ansbach diesen Weg mit weiteren Impulsen versehen.

Luftrettung rückt näher

Erklärung der CSU-Kreistagsfraktion Ansbach

Zur Verbesserung der Luftrettung im Landkreis Ansbach wurde mit dem Spatenstich zur neuen Hubschrauberstation in Dinkelsbühl-Sinbronn Anfang August ein weiterer Meilenstein erreicht. Viele Aufträge des 4-Millionen-Projektes konnten an Firmen aus dem Landkreis Ansbach vergeben werden, was die heimische Bauwirtschaft stärkt. Die Erschließungs- und Bauarbeiten gehen aktuell zügig voran. Erstellt werden ein Hangar, Betriebs- und Sozialräume, eine mobile Landeplattform und eine Tankanlage. Die Fertigstellung des Projekts ist für Juli 2015 geplant. Dann kann der künftige Betreiber die neue Station mietweise übernehmen. Aktuell läuft die Ausschreibung für den Betrieb, auf die sich Interessenten noch bis Ende September bewerben können. Eine Auswahl wird bis Ende des Jahres 2014 erfolgen.

Die CSU-Kreistagsfraktion begrüßt den erkennbaren Fortschritt im Projekt, erklärt deren Fraktionschef Stefan Horndasch. Sie fordert zudem auch bei den aktuellen Anstrengungen um eine vollständige Refinanzierung der Baukosten durch die Krankenkassen, dass Patienten im ländlichen Raum nicht schlechter gestellt werden dürfen als in Großstädten. Auch bei dieser wichtigen Frage ist eine große Geschlossenheit in der Region erforderlich, parteipolitische Auseinandersetzungen und Profilierungsversuche Einzelner schaden hier den Interessen der Bürgerinnen und Bürger.