Wer will Fränkische Seenlandkönigin werden?

Bis 31. Juli sind noch Bewerbungen möglich

Der Tourismusverband Fränkisches Seenland sucht erstmals die „Seenlandkönigin“, also eine junge sympathische Frau mit Persönlichkeit zwischen 18 und 30 Jahren, die als Markenbotschafterin in ihrer zweijährigen Amtszeit das Fränkische Seenland präsentieren möchte. Die Teilnahme an Tourismusmessen, tolle Fotoshootings und viele weitere spannende Aufgaben erwarten sie.

Geschäftsführer Hans-Dieter Niederprüm beschreibt die Anforderungen: „Du hast eine fröhliche Ausstrahlung und überzeugst mit Deiner guten Ausdrucksweise. Du bist selbstständig, sportbegeistert, motiviert und zuverlässig, hast außerdem Spaß am Umgang mit Menschen und besitzt die Fähigkeit, andere zu begeistern.“ Verbundenheit zum Fränkischen Seenland ist genauso erwünscht wie Interesse am Tourismus und daran, die Heimat authentisch zu repräsentieren. Die Ausschreibung endet am 31.07.2014

Die Teilnahmebedingungen:

Du kommst aus dem Fränkischen Seenland bzw. hast hier Deinen Erstwohnsitz.
Du bist zwischen 18 und 30 Jahren alt.
Du bist flexibel, spontan und charmant, legst Wert auf Dein Äußeres und Dein Auftreten.
Du bist damit einverstanden, dass Deine Fotos und Dein Name vom Fränkischen Seenland für Werbezwecke verwendet werden.

Das erwartet dich:

Die „Top 3“ nehmen an einer Schulung über das Fränkische Seenland und dessen Markenkernwerte teil.
Feierlicher Krönungsball auf der MS Brombachsee.
Als Fränkische Seenlandkönigin verbringst Du Deine zweijährige „Amtszeit“ mit spannenden Aufgaben und Terminen, z.B. mit Messebesuchen und Auftritten in ganz Deutschland. Neue Kontakte und viel Spaß stets inklusive!

Ablauf:

Alle Bewerbungen, die bis spätestens 31. Juli 2014 eingegangen sind, werden genau geprüft; eine Vorauswahl wird getroffen.
Alle Kandidatinnen, die es in die zweite Runde geschafft haben, werden persönlich benachrichtigt.
Per Online-Abstimmung auf der Homepage des Fränkischen Seenlands und auf Facebook werden die drei Finalistinnen ausgewählt.
Als Vorbereitung auf die große Abschlussgala nehmen die Finalistinnen an einer Schulung teil.
Bei der großen Abschlussgala am 24.10.214 auf der MS Brombachsee wird die 1. Fränkische Seenlandkönigin durch Jury und Gala-Gäste gewählt.

 

Altmühlsee-Festspiele vom 25. Juni bis 16. August

Neuer Intendant ist Christian A. Schnell

„Voller Vorfreude dürfen mein Team und ich Ihnen den Spielplan für den Sommer 2014 vorlegen.
Der anerkannt hohe Standard der Freilichtspiele in den letzten 10 Jahren konnte nur durch die Mithilfe aller Beteiligten auf und hinter der Bühne erreicht werden.“ Das schreibt Schnell in seiner Einladung zur diesjährigen Festspielsaison.

Festspiele 2014 3872x2592Bei allen Verantwortlichen der Gemeinde Muhr am See und des Freundeskreises fand die Festspielidee stets engagierte Unterstützung. Nur durch bürgerschaftlich getragenes Engagement konnte dieses kulturelle Kleinod in Franken entstehen und gedeihen.

Am meisten freut den Intendanten und sein Team, dass das Publikum diesen Festspielen im Fränkischen Seenland immer die Treue gehalten hat, denn sonst wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen.

Halten Sie auch dem neuen Team die Treue – lassen Sie sich überraschen, verzaubern, unterhalten und genießen Sie das einmalige Ambiente der Freilichtbühne im Muhrer Bürgerhof.

Wir spannen den theatralischen Bogen weit. Vom beschwingten musikalischen Lustspiel DER VETTER AUS DINGSDA von Eduard Künneke, über das fränkische Volksstück SCHWEIG, BUB! zum 70. Geburtstag des Autors Fitzgerald Kusz, über den Märchenklassiker der Gebrüder Grimm DER GESTIEFELTE KATER, bis hin zum Stargastspiel des umwerfenden Hans-Joachim Heist alias Gernot Hassknecht aus der zdf „heute show “ in DIE STERNSTUNDE DES JOSEF BIEDER und einem TANZWORKSHOP mit dem renommierten Choreografen Guido Markowitz.

Theater muss für Sie, das Publikum gemacht werden, es muss Menschen interessieren und hat Kommunikationsfaktor zu sein, der durch Spannung, Anregung, Unterhaltung und durch Anspruch als Kulminationspunkt gesellschaftlicher Entwicklungen wirkt.
„Theater muss im Ernsten wie im Komischen Fest sein, einen herausgehobenen Gegenpol zum Alltäglichen bieten. Es muss ein Theater für Muhr am See, den Kreis Weißenburg – Gunzenhausen und die Region sein, mit überregionaler Ausstrahlung und seine Anziehungskraft auch auf größere Entfernungen beweisen.“ Mit dieser Meinung steht Schnell nicht allein. Er wird nach Kräften unterstützt vom Freundeskreis der Festspiele und Bürgermeister Dieter Rampe. Eine Ausstellung zum Autor des Stücks „Schweib, Bub“, Fitzgerald Kusz, hat Altbürgermeister Roland Fitzner zusammengestellt. In ihr sind viele persönliche Erinnerungsstücke zu sehen, die der Nürnberger Theatermann großzügig der Kommune auf Zeit überlassen hat.

Eintrittskarten gibt es am Theaterschalter des Altmühlsee-Informationszentrums (AIZ) in Muhr am See, Schlossstraße 4, 91735 Muhr am See, Telefon 09831/890370, bei der Gemeinde (09831/619560). Alle weiteren Informationen sind auch der Hompage der Festspiele (altmuehlsee-festspiele.de) zu entnehmen. E-Mail-Anfragen an: info@altmuehlsee-festspiele.de

Festspiele Termine 2014

 

Literatur & Kultur im Buchhaus Dr. Schrenk

Schrenk

Verleger und Autor Dr. Johann Schrenk

Dr. Johann Schrenk, der verdienstvolle Gunzenhäuser Autor und Verleger, ist ein umtriebiger Mensch. Mal ist er als Herausgeber einer bedeutenden Reihe von Geschichtsbüchern zu erleben, mal als Schreiber von Beiträgen zur Historie des Landes und der engeren Region. Und dann gibt es noch den Kulturevent-Manager Dr. Schrenk in Personalunion mit dem Vorsitzenden der Goethe-Gesellschaft Gunzenhausen, dem Vorsitzenden des  Kultur-Regionalmanagements „altmühlfranken“  und des Klosterforums Heidenheim.

Im zweiten Abschnitt des Jahres 2014 präsentiert er am Sonntag, 27. Juli, um 11 Uhr am Heidenheimer Heidenbrünnlich das Buch von Emylia Hall „Mein Sommer am See“.  Mit seiner Mit-Buchhändlerin Kristy Husz veranstaltet er eine „Literarische Matinee“. Das Cafe Hahnenkamm (es wird von der neuen Heidenheimer Bürgermeisterin Susanne Feller-Köhnlein geleitet) übernimmt die Bewirtung.

Ein „Fränzölsicher Abend“ steht am Samstag, 27. September, ab 18 Uhr im Hotel „La Vigne“ in Gunzenhausen (Weißenburger Straße) auf dem Programm. Anläass ist die 30-jährige Städtefreundschaft von Gunzenhausen zu Isle.  Johann Schrenk und Kristy Husz lesen aus den Werken von jungen französischen Autoren. Die Lifemusik liefern Steff Tej & Ejectes  aus Limoges.

„Literatur im Hafner“ heißt eine Veranstaltungsreihe in der Gunzenhäuser Szene-Gastronomie. Die Termine: 20. Oktober, 17. November und 15. Dezember. In gemütliches Ambiente gibt es Literarisches und Kulinarisches fein auf einander abgestimmt. Beginn jeweils um 19 Uhr. Das exakte Programm wird kurz vorher bekannt gegeben.

Im Parkhotel „Altmühltal“ ist am Freitag, 21. November, um 19 Uhr ein Vortrag mit Bildern von Johann Schrenk und Kristey Husz über „Goethe und die Romantik“.

Wer das Buchhaus von Dr. Schrenk kennt, der weiß, dass dort in der Weißenburger Straße ein sinnliches Einkaufserlebnis zu erwartetn ist, natürlich eine kompetente Beratung. Und außerdem können die Literaturfreunde dort den „Kirsch-SherrY2 und den Apfelmost aus der Reihe „Echt Brombachseer“ genießen, das Walnuössöl und die Fruchtaufstriche der Manufaktur Gelbe Bürg aus Sammenheim und den „Eisbock“ des Weltrekord-Brauers Georg Tscheuschner kaufen. 57 Prozent Alkohol hat sein Weltrekord-Bier. Das können ihm auch die Schotten nicht streitig machen, die seit Jahren versuchen, mit dem Gunzenhäuser gleichzuziehen.

Ein Hit auf dem Büchertisch ist „Altmühlfränkisch genießen“, ein flott geschriebenes Porträt der Region Altmühlfranken.

Filmfestival „Heimat“ des Bezirks

Filmgespräch mit dem Regisseur Hans Steinbichler der der Katharinenruine

„Fremde in der Heimat“ ist der Titel des Filmfestivals „Heimat!“, das der Bezirks Mittelfranken, der Bayerische Landesverein für Heimatpflege und das Filmhaus Nürnberg im KunstKulturQuartier im Januar 2015 durchführen. Aber schon jetzt gibt es einen kleinen Einblick, und zwar beim SommerNachtsFilmFestival am Samstag, 9. August, um 20 Uhr in der Katharinenruine Nürnberg.

„Landauer – Der Präsident“ ist ein Film von Hans Steinbichler, der beim Filmgespräch an diesem Abend auch anwesend sein wird. Der Film stellt eine Persönlichkeit vor, die auch ein Stück des ruhmreichen FC Bayern ist: Kurt Landauer. Er war Fußballfunktionär zwischen 1913 und 1951 und viermal Präsident des FCB. Die Deutsche Meisterschaft gelang den Fußballern aus München erstmals 1932, als Landauer ihr Präsident war. Weil der Sohn eines jüdischen Kauöfmanns war musste er nach der Machtergreifung Hitlers sein Präsidentenamtniederlegen. Er wurde verhaftet und in das KZ Dachaau gebracht. Nach zwei Monaten kam er frei und konnte in die Schweiz flüchten.  Nach dem Krieg kehrte er nach München zuurück und wurde erneut (1947 bis 1951) Präsident des Fußballclubs, der heute zu den sportlich wie wirtschaftlich erfolgreichsten Sportvereinen der Welt zählt.

SV Unterwurmbach wird 50

Sportlich und gesellschaftlich wird Jubiläum begangen

Mit zwei Festwochenenden, und zwar am 12./13. Juli und 18./19. Juli, begeht der SV Unterwurmbach sein 50-jähriges Bestehen. Die Vorsitzendenden Thomas Kratz, Frank Reißlein und Thomas Weydringer haben sich viel Mühe gemacht und mit den Mitgliedern zusammen ein schönes Programm entworfen, das sportlich und gesellschaftlich orientiert ist.

Am Samstag, 12. Juli, ab 12.30 Uhr werden die Teilnehmer des „Altmühlfrankenlaufs“ am Ziel Unterwurmbacher Sportplatz erwartet. Abends geht  es um 20 Uhr mit der Stimmungskapelle „Die Lederhosen“ weiter. Um 10 Uhr beginnt am Sonntag, 13. Juli, der Festgottesdienst im Zelt, danach ist Frühschoppen und Mittagstisch. Der Festzug startet um 13.30 Uhr, danach spielt die Jugendkapelle Gunzenhausen.

Der zweite Teil des Festreigens beginnt am Freitag, 18. Juli, um 19.30 Uhr mit einem Festabend im kleinen Zelt. Es werden die langjährigen Mitglieder geehrt. Am Samstag, 19. Juli, ab 17 Uhr ist der Start zum „29. Heizomat-Altmühlseelauf“ (mit Halbmarathon und Jedermannlauf/Bambinilauf).

Musikschule Gunzenhausen präsentiert sich

Am Sonntag, 27. Juli, um „Musikgarten“ in der Schützenstraße

Mit einem vielseitigen Musikangebot kann der Verein „Jugendkapelle Gunzenhausen“ aufwarten. Das wissen inzwischen schon viele Leute, aber wer noch nicht so recht weiß, welche Instrumente bei der „Jugendkapelle“ erlernt werden können, für den ist der „Tag der offenen Tür“ am Sonntag, 27. Juli, von 13 bis 17 Uhr eine gute Gelegenheit, das Ausbildungsangebot kennenzulernen.

Im Unterrrichtsgebäude in der Schützenstraße wird ein buntes Programm getobten. Es gibt viele Infos zu den einzelnenen Instrumenten, jeder kann auch selbst einmal probieren, welches Instrument ihm behagt und dann eine „Schnupperstunde“ vereinbaren.

Im „Musikgarten“ wartet auf die Besucher ein angenehmes Unterhaltungsangebot – natürlich ein musikalisches. Aber auch Kaffee und Kuchen gibt es.

Vorsitzend Ute Kirchdorffer und ihre Musiklehrer würden sich freuen, wenn viele Gäste kämen.

Zum dritten Mal Stadtradeln in Gunzenhausen

Es gibt auch drei gemeinsame Radeltouren

Die deutschlandweite Kampagne „Stadtradeln“ geht vom 7. bis 27. Juli in Gunzenhausen in die dritte Runde.Von 167 Gemeinden belegte Gunzenhausen 2012 den 34. Platz und 2013 mit 345 Teilnehmern sogar den 23. Platz. Was auffällt: die Kommunalpolitiker der Stadt sind mit die größten Radfahrer, was aber keinesfalls despektlierlich gemeint ist. Sie belegten im letzten Jahr in der Kategorie „Fahrradaktivstes Kommunalparlament“ bundesweit den 3. Platz.

Die Teilnehmer – nicht nur die Kommunalpolitiker – setzen sich als Stadtradler für eine lebenswerte und fahrradfreundliche Stadt ein. Bürgermeister Karl-Heinz Fitz (CSU) und die „Agenda 21“-Chefin Ingrid Pappler haben dazu aufgerufen, 2014 zahlreich an dem Wettbewerb teilzunehmen.

Wie das geht, sei hier kurz genannt. Jeder können Freundeskreise, Vereine oder auch Kommunalparlamente. Sie bilden jeweils ein Stadtradel-Team. Die Registrierung geht online auf www.stadtradeln.de. Wer sich bei Ingrid Pappler anmelden will, kann das telefonisch (09831/3131) tun.

Vom 7. bis 27. Juli sind alle aufgefordert, möglichst diele Kilometer zu radeln und sie im Online-Kalender einzutragen. Viele machen sich daraus eine persönliche Herausforderung: sie radeln täglich zur Arbeit und lassen das Auto stehen. Immer geht es darum, etwas für den Klimaschutz zu tun.

Innerhalb der Stadt fahren die Teams miteinander um die Wette. Es gibt schöne Preise zu gewinnen. Am Ende bildet die Kilometerzahl aller das Ergebnis für die Stadt. Und das soll doch 2014 nicht geringer ausfallen als 2013?  Also sagt Bürgermeister Fitz: „Steigt in die Pedale und strampfelt für Gunzenhausen!“

Während der dreiwöchigen Aktionszeit bietet die „Agenda 21“-Gunzenhausen jeden Montag eine gemeinesame Feierabendradeltour an (Treff um 19 Uhr vor dem Rathaus). Die Termine: 7. Juli rund um den Altmühlsee (12 km) mit Einkehr bei „Günther“ im Seezentrum Wald; 14. Juli Tour zum Brombachsee (20 km)  und am 21. Juli geht es zum Kiosk nach Ornbau-Gern (24 km).

„Architektouren“ in Ansbach

Am 29. Juni erläutern Architekten ihre herausragenden Planungen

Im Rahmen der Architektouren werden in Ansbach vier Objekte der Öffentlichkeit präsentiert: das Hörsaalgebäude von Volker Staab, die Sanierung der Polizeiin-spektion Ansbach (Staatliches Bauamt Ansbach), die Erweiterung der Mensa der Hochschule Ansbach (Staatliches Bauamt Ansbach) und die Erweiterung der Realschule Ansbach (Krug Grossmann Architekten).
Die Architektouren sind eine jährlich stattfindende Präsentation von Architektur in Bay-ern. Jeder kann qualitätvolle Planungen und deren realisierte Ergebnisse aus den Be-reichen Architektur, Landschafts-, Innenarchitektur sowie Stadtplanung besichtigen. Die Architekten und ihre Bauherren geben Auskunft über die Objekte und informieren interessierte Besucher vor Ort.
Bei den Architektouren werden unter anderem Neu- und Umbauten, Modernisierungen, Sanierungen, Innenräume, Renaturierungen, Parks, Grün- und Außenanlagen und vie-les mehr gezeigt. Durch die Gespräche vor Ort erhalten die Besucher einen sehr guten Einblick in die Bauabwicklung. Aus den vielen Bewerbungen der bayerischen Architek-ten werden die sehenswertesten Objekte von einem Beirat ausgewählt.
Auch in Ansbach präsentieren sich am letzten Juniwochenende vier Objekte, davon drei unter Beteiligung des Staatlichen Bauamtes Ansbach, wie Baudirektor Jürgen König nicht ohne Stolz feststellt.
Am Samstag, 29. Juni, um 10 Uhr  (Treffpunkt Eingang, Schreibmüllerstraße 12) bildet die Genaralsanierung und Erweiterung der Realschule Ansbach den Auftakt der 4 Besichtigungsmöglichkeiten. Der Bauherr – der Landkreis Ansbach – hat zusammen mit den KRUG GROSSMANN ARCHITEKTEN eine Schule im Niedrigenergiebauweise realisiert und hat der Schule außen ein neues Erscheinungsbild gegeben. Gerade die Sanierung bei laufenden Betrieb war eine Herausforderung für die Schule, aber auch für die Architekten.

Um 13 Uhr kann die Polizeiinspektion Ansbach Treffpunkt Eingang, Karlsplatz) besichtigt werden. Innerhalb von 22 Monaten wurde das für den Karlsplatz wichtig Gebäude vom Staatlichen Bauamt Ansbach mit einem Kostenaufwand von 4,5 Millionen Euro saniert. Hohe geforderte Standards an die Sicherheit und an die technische Ausstattung in einem Baudenkmal zu rea-lisieren waren die Herausforderungen an die Architekten.

Um 15 Uhr kann in der Hochschule Ansbach die Erweiterung der Mensa (Treffpunkt Eingang Mensa, zentraler Platz, Residenzstraße 8) angesehen werden. Die Funktionen Speisesaal mit der Option der Nutzung durch stu-dentische Arbeitsgruppen zu verschmelzen ergaben hier eine sehenswerte Lösung, die ebenfalls vom Staatlichen Bauamt Ansbach umgesetzt wurde (Baukosten 1,0 Millionen Euro).

Den Abschluss bildet dann das Hör- und Verwaltungsgebäude der Hoch-schule Ansbach. Um 17 Uhr steht hier das Architekturbüro STAAB aus Berlin für eine Führung zur Verfügung (Treffpunkt Eingang Schregle-/Schöneckerstraße). Das Gebäude, von Außen mit einer Klinkerfassade und tiefen Laibungen mit eloxierten Blechen verkleidet birgt in sich einen offenen, verglasten Innenhof. Für 8,0 Millionen Euro entstand hier unter Leitung des Staatlichen Bauamtes Ansbach ein für die Studierenden und die Mitarbeiter der Hochschule gleichermaßen attraktives Gebäude

.Weiterhin kann am Sonntag das Limeseum in Wittelshofen besichtigt werden. Zusätzliche Infos sind bei der Architektenkammer abrufbar.

„KirschHofFest“ am 5. und 6. Juli

In Kalbensteinberg und Großweingarten

DBergkirschfest 2592x3872as erste Mal tritt das Brombachseer Kirschenland mit einem „KirschHofFest“ an die Öffentlichkeit. Am Samstag, 5. Juli, von 14 bis 20 Uhr in Großweingarten, und am Sonntag, 6. Juli, von 9 bis 18 Uhr in Großweingarten und Kalbensteinberg präsentieren sich an die 30 Selbstvermarkter aus der Region.

Dieter Popp, der Leiter der Futour-Regionalberatung in Haundorf, hat den Termin absichtlich in die Zeit der Kirschernte gelegt, damit die Besucher das Thema Kirschen von A bis Z erleben können. Es geht also nicht nur darum, wie die süßen Früchte schmecken, sondern auch um die Darstellung des Alltags der Kirschenanbauer.

Angelehnte Leitern an den Hofeinfarten weisen den Besuchern den Weg. Wo sie stehen, da gibt es einen Kirschverkauf ab Hof.  An den beiden Tagen des „KirschHofFests“ können die Besucher aber nicht nur absolut frische Kirschen kaufen, es gibt eine reiche Auswahl von Produkten, die aus Kirschen gewonnen werden, also: Kirschsäfte, Kirschwein, Kirschbier, Birnen-Kirsch-Secco, „BergKirsch“ (der Brombachseer Kirsch-Sherry wird im zweiten Jahr angeboten), Kirschlikör und natürlich die allseits bekannten Kirschbrände aus den örtlichen Brennereien in Kalbensteinberg und Großweingarten.

In den Höfen können sich die Besucher auch von den fränkischen Spezialitäten  verwöhnen lassen. Und dazu zählen längst nicht mehr nur die deftigen Bratwürste, sondern eben auch der Kirschstrudel, der „Kirschenmichel“, die Brombachseer Kirschtorte, das Kirscheis, die kandierte Kirschen (Tartuffe) oder das Kirschen-Whisky-Konfekt.

Am Sonntag, 6. Juli, präsentieren sich die Kirschenbauern in beiden Ortschaften. Es ist eigens ein Shuttle eingerichtet, der die Besucher hin und her transportiert. Bequemer geht es nicht.

Denkmale im Sucher

Deutsche Stiftung Denkmalschutz ruft zur Teilnahme an Jugendfotowettbewerb auf

Kinder und Jugendliche bis 20 Jahre können sich ab sofort am Jugendfotowettbewerb Fokus Denkmal beteiligen. Dazu ruft die Deutsche Stiftung Denkmalschutz als Ausrichterin des bundesweiten Wettbewerbs auf.

In diesem Jahr steht Fokus Denkmal wie der Tag des offenen Denkmals unter dem Motto „Farbe“ und lädt dazu ein, mit der Kamera Denkmale zu entdecken und ihre Geschichte zu erkunden.

Dabei gilt es, den Besonderheiten der Farbe eines Denkmals auf die Spur zu kommen, denn diese beeinflusst die Wirkung eines Denkmals auf den Betrachter maßgeblich. Ob harmonisch oder kontrastreich, ob ebenmäßig oder mit zahlreichen Details – die Farbgestaltung eines Gebäudes war stets dem jeweiligen Zeitgeschmack und den zur Verfügung stehenden Materialien unterworfen. Bei Fokus Denkmal sollen die jungen Fotografen die Spuren vergangener Farbigkeit erkunden. Dabei tauchen sie ein in die Geschichte der Denkmale und deren Besitzer.

Fokus Denkmal richtet sich an Einzelteilnehmer und Schulklassen gleichermaßen. Den Gewinnern winken Preisgelder bis 300 Euro. Bis zum 25. September können die Beiträge als Digitalfotos (max. 3 je Teilnehmer, Auflösung mind. 2200 x 1600 Pixel) auf CD oder per E-Mail an die Stiftung gesandt werden: Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Referat Tag des offenen Denkmals, Schlegelstr. 1, 53113 Bonn, denkmaltag@denkmalschutz.de