Archiv: Allgemein

Der Witz der Woche

Der Ehemann kommt vom Arztbesuch nachhause. Seine Frau fragt ihn: „Und was hat der Doktor jetzt bei dir festgestellt ?“ Der Ehemann antwortet:“ Der Doktor hat gsagt ich hätte ein Porzellansyndrom, was des is weiß ich nicht. Daraufhin ruft die Frau beim Doktor an und will von ihm wissen was ihr Mann hat. Der Doktor antwortet: „Das wollte ich ihrem Mann nicht so deutlich sagen, ihr Mann hat nicht alle Tassen im Schrank!“

Der Witz der Woche

Fragt ein katholischer Pfarrer seinen Kollegen: „Glaubst Du, wir leben noch, wenn der Zölibat abgeschafft wird?“
Die ehrliche Antwort des geistlichen Bruders: „Wir nicht, aber unsere Kinder.“

Und hier noch einer:

Ein Apotheker freut sich, im Januar den Kunden wiederzusehen, dem er vor Weihnachten eine Schlammpackung verkauft hatte. „Hat’s geholfen? Ist Ihre Frau davon schöner geworden?“ „Ja, zunächst schon“ antwortet der Mann etwas zögerlich, „ aber mit der Zeit ist alles wieder abgebröckelt.“

 Diethelm Schoen ist der Grandsigneur der FDP in Gunzenhausen. Der langjährige Studiendirektor am Simon-Marius-Gymnasium gehörte 41 Jahre dem Stadtrat an und gilt als der „Kulturpapst“ der Stadt.  Als Historiker ist er ein kenntnisreicher  Mann, aber er hat auch die Gabe eines vorzüglichen Witze-Erzählers.

Markenstrategien entwickeln!

Veranstaltung für Unternehmer am 6. Februar in Gunzenhausen

Wirtschaftsreferent Andreas Zuber von der Stadtverwaltung Gunzenhausen hat zu einem Unternehmertreff eingeladen, in dessen Mittelpunkt das Thema „Markenstrategien im Internet-Zeitalter“ steht. Termin ist der Donnerstag, 6. Februar, um 18.30 Uhr in der Stadthalle Gunzenhausen (Raum Altmühltal).  Zuber schreibt: „Ihre Kunden sind im Internet – Sie auch? Die digitale Revolution in vielen Märkten können wir nicht aufhalten, weil den Takt die Kunden vorgeben. Aufgeklärter denn je suchen sie im Internat-Zeitalter nach nützlichen Informationen, Lösungen und Unterhaltung. Was nicht spontan anspricht, das wird weggeklickt.“

Der Abend soll den Unternehmern die Marktchancen aufzeigen. Dazu kommen erfahrene Referenten, die Anforderungsprofile und Praxisbeispiele erfolgreicher Unternehmer vorstellen. Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr, offiziell wird sie um 19 Uhr eröffnet. Dr. Konrad Weßner, Geschäftsführer der „plus marktforschung“,  spricht zum Thema „Kunden 3.0, Marketing 3.0“. Dr. Nikolas Beutin redet über die digitale Transformation n Vertrieb und Marketing und Hans-Dieter Niederprüm, der Geschäftsführer des Tourismusverbands Fränkisches Seenland,  erläutert die Markenstrategie des Fränkischen Seenlands. Klaus Herrmann von der AOK Mittelfranken geht das Thema „Informations- und Kommunikationsplattform vernetzt mit persönlicher Beratung“ an. Eine Podiumsdiskussion schließt sich an.

Kollmar-Stiftung stellt sich vor

Förderung der Berufsbildung im Brauwesen ist das Ziel

Stiftung Januar 2014Die Günther und Ingrid Kollmar Förderstiftung, die sich die Förderung der Jugendhilfe und Berufsbildung zum Ziel gesetzt hat, stellt sich der Öffentlichkeit nun auch im Internet unter www.kollmar-foerderstiftung.de vor. Dort können sich Interessierte über die Voraussetzungen für ein Stipendium und die Förderregion informieren und Antragsformulare downloaden. Pia Kollmar,  Vorstand der Stiftung, freut sich über kürzlich eingegangene Spenden. Anlässlich der stimmungsvollen Betriebsfeier  der Oettinger Brauerei ersteigerte die IT-Abteilung zwei Gemälde. Der Erlös von 200 Euro wurde an die Förderstiftung gespendet. Bei den beiden „Picassos“ handelt es sich übrigens um Werke der Oettinger Geschäftsführer, die für den guten Zweck zu Pinsel und Farbe griffen. Auch die Sparkasse Donauwörth bezuschusst die Stiftung mit einer Spende in Höhe von 2.000 Euro. Pia Kollmar dankt diesen und allen anderen Spendern und Unterstützern.

Foto: Die IT-Abteilung der Oettinger Brauerei spendet 200 Eur (von links): Andreas Miller, Judith Härtle, Günter Schäfer, Pia Kollmar (Kollmar Stiftung), Harald Hubel

Jetzt erschienen: „Der neue große Knigge“

Was im Umgang mit E-Mails, SMS und Handy zu beachten ist

„Über den Umgang mit den Menschen“ hatte 1788 Freiherr Adolph Franz Friedrich Ludwig Knigge seine Schrift betitelt. Seither ist der „Knigge“ millionenfach verbreitet worden. Jetzt gibt es wieder einmal ein neues „Benimmbuch“. Es stammt von Silke Schneider-Flaig und nennt sich „Der neue große Knigge“.

Die Kommunikationsregeln, die heute zu beachten sind, waren damals natürlich noch nicht bekannt, schließlich gab es noch keine Mitteilungen per E-Mail, Handy und SMS. DieKnigge „Anstandsdame“ von damals heißt heute „Netiquette“ (das Wort setzt sich aus Etikette und Netz zusammen).  Es gilt als nicht besonders seriös, wenn jemand als Mailadresse „Skihasi21“ angibt. Der Vorname und Name sollte schon daraus hervorgehen. Wer sich um eine Stelle bewirbt, der tut gut daran,  vorher Einträge im Internet zu löschen, die an seiner Seriosität zweifeln lassen. Denn: immer mehr Personalchefs schauen sich auf den Plattformen im Internet um. Wer im Gespräch mit anderen das Handy neben sich legt, der gibt zu erkennen, dass ihm die Anrufe wichtiger sind als der Gesprächspartner. Wer das Theater, Kino, den Gottesdienst oder eine Beerdigungsfeier besucht, für den ist das Abstellen des Handys sozusagen Pflicht. Als unhöflich gilt es, im Restaurant mit dem Handy zu telefonieren.

Gutes Benehmen ist nichts Antiquiertes, sondern gilt auch heute noch als wichtiger Karrierefaktor. Die Sprichwörter „Wie man isst, so ist man!“ und „Kleider machen Leute!“ gelten immer.  Ist jemand in das sprichwörtliche Fettnäpfchen getreten, dann empfiehlt der „Knigge“ ruhig zu bleiben und durch freundliches Agieren Feingefühl zu beweisen. „Höflichkeit ist wie die Luft im Reifen“, sagt ein weiteres Sprichwort. Sie kostet nichts und hält die Stöße ab.

Beim Besuch von Restaurants offenbart der Gast Anstand, wenn er wartet bis ihm der Ober einen Platz anbietet und er nicht gleich auf einen Tisch losstürmt und sich hinsetzt. Das ist höchstens in Fast-Food-Lokalen gestattet. In Wirtshäusern, die der Gast schon kennt (und wo er bekannt ist), muss er sich natürlich auch nicht anstellen. Das wäre nun doch etwas zuviel des Guten.

„Der neue große Knigge“, von Silke Schneider-Flaig (Gutes Benehmen und richtige Umgangsformen), 320 Seiten, Compact-Verlag, ISBN 978-3-8174-6862-1,   12,99 Euro.

Luthers Rat

An alle Mit-Wahlkämpfer habe ich folgenden Rat, den Martin Luther einst seinen Mitmenschen gegeben hat:

„Weil wir in dieser Welt bleiben müssen, solange es Gott will, so sollen wir hier mit den Leuten leben, essen, trinken, haushalten, Äcker bauen, regieren und uns friedlich mit ihnen halten, bis die Stunde kommt, dass wir von dannen heimfahren sollen“.

Unter den „Top 500“ in Deutschland

 „meyerhuber rechtsanwälte partnerschaft“ in renommiertem Handbuch vertreten

Zum wiederholten Mal ist die „meyerhuber rechtsanwälte partnerschaft“ mit ihrem Hauptsitz in Gunzenhausen (und weiteren Standorten in Dinkelsbühl, Ansbach, Weißenburg und Feuchtwangen)  in die Rankingliste „The Legal 500 Deutschland“ in der Kategorie „Empfohlene Kanzleien“ aufgenommen worden. Sie sei in der Region gut vernetzt, stellt die Jury fest und lobt die Kompetenz ihres Gründers Dr. Alfred Meyerhuber. Eigens erwähnt wird „die umfassende wirtschaftsrechtliche Beratung“. Die Kanzlei, die mit Harald Schwarz einen ausgewiesenen Arbeitsrechtler hat, ist aktuell imBereich der heiß diskutierten Selbstanzeige aktiv.

Der Eintrag im Handbuch ist für Dr. Meyerhuber die Bestätigung seines Wegs, nur fachlich bestens ausgebildete Juristen in sein Team aufzunehmen. Der gebürtige Gunzenhäuser kann sich auf seine Mannschaft verlassen und daher neben seinem künstlerischen Engagement (Metallkunst) sowie ausgedehnten Reisen (von ihm stammt der repräsentative Fotoband „Gesichter Afrikas“/Verlag ars-vivendi Cadolzburg) die Ruhe in seinem ländlichen Domizil in Wittelshofen genießen.

Auf dem Foto sind von links nach rechts die „Top“-Anwälte zu sehen: Dr. Alfred Meyerhuber, Holger Pütz-von Fabeck, Christine Krieg, Dr. Sylvia Meyerhuber, Michael Schmidl und Harald Schwarz.

Zunehmend sozialistische Tendenzen

Absurd: Demokratie kann zu immer mehr Unfreiheit führen

„Die gewählte Knechtschaft“. So betitelt die Tageszeitung „Die Welt“ (18. November 2013) einen Beitrag von Dorothee Siems, die kürzlich den Publizistikpreis der  Friedrich-August-von Hayek-Stiftung bekommen hat.

Wie viele unserer Parteifreunde, die sich Gedanken um das geistige Erbe der Liberalen machen (aber noch vielmehr um dessen Umsetzung im politischen Alltag) kritisiert sie zuehmend sozialistische Tendenzen in unserer Gesellschaft.  Das gesellschaftliche Klima in Deutschland lässt nach ihrer Meinung befürchten, dass die Freiheit des Einzelnen stetig abnimmt, der Staat dafür immer mehr Spielraum gewinnt und systematische Grundpfeiler einer liberalen und marktwirtschaftlichen Ordnung verschwinden.  Und sie sagt: „… es erstaunt nicht, dass im bundesdeutschen Parlament jetzt erstmals seit dem Krieg keine liberale Partei vertreten ist. Eine politische Kraft, die im Zweifelsfall für den Markt eintritt, gilt offenbar als entbehrlich.“

Mit ihr glaube auch ich, dass wir auf dem Weg in eine Knechtschaft sind, denn der Staat will immer mehr von unserem verdienten Geld und er regelt immer mehr unser Leben. Die handelnden Parteien haben nicht die künftigen Generationen im Visier, sondern die  Versorgung  (und Ruhigstellung) der Menschen von heute. Entsprechend sehen ihre Abmachungen für eine Koalition aus.  Siems spricht von einer „sozialdemokratisierten Marktwirtschaft“, an deren Ende der Staat die Übermacht gewinnt. Als Folge ist zu befürchten, dass Demokratie zu immer mehr Unfreiheit führen kann, so absurd dies eigentlich erscheinen mag.  Die Puplizistin der „Welt“ sagt: „Die real existierende soziale Marktwirtschaft wird so zu einer Umverteilungsmaschine, die immer komplexer und intransparenter wird. Davon profitieren keineswegs vor allem die Armen. Vater Staat kümmert sich vielmehr um alle – dafür beansprucht er allerdings einen Großteil des Einkommens seiner Bürger und macht zudem auch noch Schulden.“

Als Warnung vor einer sozialistischen Gesellschaftsordnung in Deutschland ist uns von Konrad Adenauer überliefert: „Wir wählen die Freiheit!“ Heute sagen wir als FDP, die sich zu den Grundsätzen Hayeks bekennt, ebenfalls: „Wir wählen die Freiheit!“ Und wir kämpfen gegen die Aushöhlung der individuellen Freiheitsrechte. Denken wir nur an die NSA-Affäre. Sie ist eigentlich ein Geschenk an uns Liberale, aber wir müssen es annehmen und ganz entschieden unsere Positionen bestimmen. Ich hätte mir gewünscht, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hätte in den letzten Wochen der Regierung, gezeigt, dass sie mehr Rückgrat hat als andere. Aber offensichtlich war auch Sie nicht mehr souverän genug, um die FDP in aller Deutlichkeit als die Rechtstaatspartei Deutschlands zu markieren.

Ernst Lechner gestorben

Im Alter von 88 Jahren ist am heutigen Montag, 30. Dezember, der verdienstvolle CSU-Politiker Ernst Lechner aus Gunzenhausen gestorben. Er hat den Beschluss des Bayerischen Landtags vom 16. Juli 1970 bewirkt, wonach das Projekt „Überleitung Altmühl- und Donauwasser in das Regnitz-Main-Gebiet“, also der Bau von Altmühl-, Brombach- und Rothsee, realisiert werden konnte. Ernst Lechner, der auch lange Jahre Mitglied des Gunzenhäuser Stadtrats und des Kreistags war, hat sich durch sein Wirken um die Stadt und den Landkreis verdient gemacht. Der Zeitpunkt der Beisetzung steht noch nicht fest.

Servicequalität verbessern

Oftmals werden elementare Kenntnisse vermisst

Wir hören in Altmühlfranken zum 100. Mal von „ServiceQualität Bayern“ und auch die Zeitungen sind voll mit Berichten über „Erfolge“ auf diesem Gebiet. Wir lesen von den vier Säulen des Standortmarketings in Gunzenhausen, von Broschüren, die vorbereitet werden; von der „Netten Toilette“, die beschlossen und bis heute noch nicht realisiert wurde; von immer neuen Zertifizierungen und vielerlei Ankündigungen. Aber wichtiger sind die Taten.

Notwendig ist es, konkrete Schritte zu tun. Beispielsweise Kurse „Mitarbeiterführung für Chefs“ und „Kundenfreundlichkeit des Personals“ anzubieten. Umfragen haben ergeben, dass 65 Prozent der Gäste im Seenland mit dem Service nicht zufrieden sind. Deshalb bedarf es ständiger Angebote, um die Beschäftigten auf den Gebieten zu schulen, in denen sie dem Kunden/Gast gegenübertreten. Das betrifft vor allem die Saison- und Teilzeitkräfte in der Gastronomie, die die einfachsten Standards im Umgang mit dem Gast und die elementarsten Serviceregeln kennen sollten.

Hier sind der Tourismusverband Fränkisches Seenland, aber auch der Hotel- und Gaststättenverband und der Einzelhandelsverband gefordert. Die Angebote müssen nicht aufwendig und teuer sein, es genügt, wenn elementare Kenntnisse in abendlichen Kursen in den Wintermonaten vermittelt werden.