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Putin ist klüger

Kommentar von Werner Falk

Wer in diesen Tagen die Weltpolitik aufmerksam verfolgt und sein Interesse dem Konflikt in der Ukraine zuwendet, der muss sich fragen: Ist der russische Präsident Putin klüger als die Politiker der vereinigten Linken in Deutschland? Die Antwort kann eigentlich nur lauten: Ja! Er hat den Menschen in seinem Nachbarstaat zwar 15 Milliarden Dollar an Hilfe (welche?) zugesagt, aber aber bisher Medienberichten nur drei Milliarden überwiesen, den Rest will er erst freigeben, wenn der Machtkampf in der Ukraine zwischen den prowestlichen und den prostlichen Kräften entschieden ist. Zugleich wird erklärt, Russland stehe zu seinen Zusagen. Die allerdings gelten nur für den Fall, dass sich eine russlandfreundliche Politik durchsetzt.  Und was machen unsere Politiker? Sie sind offenbar bereit, den Ukrainern die gleiche Summe zu geben, aber nicht erst nach deren Machtkampf-Ende, sondern schon vorher, um den „Demokratisierungsprozess“ und eine prowestliche Ausrichtung zu beschleunigen. So blauäugig können nur die politischen Gutmenschen sein! Die Erfahrung mit anderen Ländern, die ähnlich demokratische Versprechungen gemacht haben zeigt, dass Ankündigungen nicht gleichbedeutend sind mit Handeln. Im Klartext: Im Vertrauen auf finanzielle Hilfe versprechen sie dem Westen alles, doch sie tun dennoch, was sie wollen! Und das ist in den seltensten Fällen das, was sich die Helferländer erwarten.

Eine Kontrolle der Gelder findet ohnehin nicht statt. Es gehört wenig Phantasie dazu, zu vermuten, dass das Geld in dubiosen Kanälen landet. Am Beispiel der politischen und gesellschaftlichen Struktur Russlands lässt sich sagen, dass die Oligarchen von heute wohl ihren Wohlstand nicht mit eigener Leistung erwirtschaftet haben, sondern indem sie sich mit krimineller Energie an staatlichen Einrichtungen bedient haben, die nach der kommunistischen Lehre Eigentum des ganzen Volkes waren.

Die Ukraine ist das eine, Usbekistan das andere.  Von dort wird gemeldet, dass der 76 Jahre alte Präsident „unmenschlich, korrupt und totalitär“ (taz) regiert und jegliche Demonstrationen unterbindet. Amerikanische Quellen behaupten sogar, dort würde systematisch gefoltert.  Nach anderen Meldungen sind bei einem Volksaufstand 2005 viele hundert Menschen getötet worden. Sie fragen sich, was das mit Deutschland zu tun hat? Hier die Antwort: Die Bundeswehr hat in Usbekistan einen Luftwaffenstützpunkt, von dem aus sie Afghanistan anfliegt. Ich liege wohl nicht gänzlich falsch, wenn ich annehme, dass  die Bundeswehr ordentlich blechen muss für derlei freundliche Hilfe. Nur frage ich mich vor dem Hintergrund ähnlicher Fälle: Darf die deutsche Regierung ein Land wie Usbekistan unterstützen, das die Menschenrechte missachtet, das keine legalen Medien zulässt und die Opposition mundtot macht? (taz). Darauf sollte sich die Aufmerksamkeit der kritischen Medien richten. Wo bleibt hier die Stimme derer, die Menschenrechte einfordern?

Kann die notleidende Welt am Geld der Deutschen genesen?

Kommentar von Werner Falk

Es waren nicht die besten Noten, die der vormalige Außenminister Guido Westerwelle für seine Zurückhaltung im Libyenkonflikt erhielt und sich Deutschland im Weltsicherheitsrat der Stimme enthielt, während andere westliche Partnerländer für ein militärischen Einschreiten votierten und Soldaten nach Nordafrika schickten. Auch in diesen Tagen geht es wieder um militärisches Engagement Deutschlands im Ausland.  In Mali und in der Zentralafrikanische Republik sollen nach dem Willen der Großkoalitionäre Steinmeyer und von der Leyen deutsche Soldaten einrücken, um dort logistische und sanitätsdienstliche Unterstützung zu leisten.

Derzeit stehen 4250 Bundeswehrsoldaten im internationalen Einsatz. Afghanistan, Kosovo, das Horn von Afrika, die Küste des Libanon, Türkei, Mali, Uganda, Sudan und der Kongo sind die Orte deutscher Truppenpräsenz.  Der Außenminister und die Verteidigungsministerin wollen noch mehr Soldaten ins Ausland schicken. Aber ist die Truppe überhaupt dazu in der Lage?  Das darf bezweifelt werden, wie der jüngste Bericht des Wehrbeauftragten zeigt.  Demnach beschweren sich immer mehr Soldaten über gesundheitliche und psychologische Schäden nach Auslandseinsätzen und die Truppe klagt, dass die „Ruhezeiten“ zwischen den Einsätzen immer kürzer werden.

Die neue Ministerin will die Bundeswehr familienfreundlicher und attraktiver machen. Aber wie soll das gelingen, wenn der Druck auf die Truppe durch vermehrte Auslandseinsätze und ihre Folgen immer größer wird?  Dieser Widerspruch  scheint sie bisher wneig zu kümmern. Aber sie um Antworten nicht herumkommen.  Ich frage: Machen der Außenminister und die Verteidigungsministerin jetzt die Politik unter sich aus? Es wird Zeit, dass die Bundeskanzlerin endlich ein klares Wort sagt, denn sie war es ja schließlich, die das bisherige defensive Verhalten Deutschlands bestimmt hat. Wo bleibt ihre Richtlinienkompetenz? Erleben wir ein erstes Signal für die Nach-Merkel-Ära?

Heute Mali und die Zentralafrikanische Republik – und was kommt morgen? Die Verteidigungsministerin sagt, Deutschland könne nicht wegschauen, wenn auf der Welt Menschen unterdrückt würden und es Völkermord gebe. Wenn wir diesen Gedanken vervollständigen, dann müsste Deutschland zwangsläufig Helfer (militärische und zivile) in zig-Länder der Welt schicken, in denen Not und Elend als Folge von Stammesfehden oder Bürgerkriegen herrschen.

Können die notleidenden Teile der Welt an deutscher Hilfe (im Klartext: dem Geld des Steuerzahlers) genesen?  Und es muss die Frage erlaubt sein: Was machen eigentlich die anderen Staaten, denen es gut geht? Oder sind es wieder einmal nur wir Deutsche, die ein schlechtes Gewissen haben und glauben, späte Abbitte leisten zu müssen für das, was ein totalitäres Regime einst verbrochen hat?

Der Witz der Woche

Der Ehemann kommt vom Arztbesuch nachhause. Seine Frau fragt ihn: „Und was hat der Doktor jetzt bei dir festgestellt ?“ Der Ehemann antwortet:“ Der Doktor hat gsagt ich hätte ein Porzellansyndrom, was des is weiß ich nicht. Daraufhin ruft die Frau beim Doktor an und will von ihm wissen was ihr Mann hat. Der Doktor antwortet: „Das wollte ich ihrem Mann nicht so deutlich sagen, ihr Mann hat nicht alle Tassen im Schrank!“

Der Witz der Woche

Fragt ein katholischer Pfarrer seinen Kollegen: „Glaubst Du, wir leben noch, wenn der Zölibat abgeschafft wird?“
Die ehrliche Antwort des geistlichen Bruders: „Wir nicht, aber unsere Kinder.“

Und hier noch einer:

Ein Apotheker freut sich, im Januar den Kunden wiederzusehen, dem er vor Weihnachten eine Schlammpackung verkauft hatte. „Hat’s geholfen? Ist Ihre Frau davon schöner geworden?“ „Ja, zunächst schon“ antwortet der Mann etwas zögerlich, „ aber mit der Zeit ist alles wieder abgebröckelt.“

 Diethelm Schoen ist der Grandsigneur der FDP in Gunzenhausen. Der langjährige Studiendirektor am Simon-Marius-Gymnasium gehörte 41 Jahre dem Stadtrat an und gilt als der „Kulturpapst“ der Stadt.  Als Historiker ist er ein kenntnisreicher  Mann, aber er hat auch die Gabe eines vorzüglichen Witze-Erzählers.

Markenstrategien entwickeln!

Veranstaltung für Unternehmer am 6. Februar in Gunzenhausen

Wirtschaftsreferent Andreas Zuber von der Stadtverwaltung Gunzenhausen hat zu einem Unternehmertreff eingeladen, in dessen Mittelpunkt das Thema „Markenstrategien im Internet-Zeitalter“ steht. Termin ist der Donnerstag, 6. Februar, um 18.30 Uhr in der Stadthalle Gunzenhausen (Raum Altmühltal).  Zuber schreibt: „Ihre Kunden sind im Internet – Sie auch? Die digitale Revolution in vielen Märkten können wir nicht aufhalten, weil den Takt die Kunden vorgeben. Aufgeklärter denn je suchen sie im Internat-Zeitalter nach nützlichen Informationen, Lösungen und Unterhaltung. Was nicht spontan anspricht, das wird weggeklickt.“

Der Abend soll den Unternehmern die Marktchancen aufzeigen. Dazu kommen erfahrene Referenten, die Anforderungsprofile und Praxisbeispiele erfolgreicher Unternehmer vorstellen. Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr, offiziell wird sie um 19 Uhr eröffnet. Dr. Konrad Weßner, Geschäftsführer der „plus marktforschung“,  spricht zum Thema „Kunden 3.0, Marketing 3.0“. Dr. Nikolas Beutin redet über die digitale Transformation n Vertrieb und Marketing und Hans-Dieter Niederprüm, der Geschäftsführer des Tourismusverbands Fränkisches Seenland,  erläutert die Markenstrategie des Fränkischen Seenlands. Klaus Herrmann von der AOK Mittelfranken geht das Thema „Informations- und Kommunikationsplattform vernetzt mit persönlicher Beratung“ an. Eine Podiumsdiskussion schließt sich an.

Kollmar-Stiftung stellt sich vor

Förderung der Berufsbildung im Brauwesen ist das Ziel

Stiftung Januar 2014Die Günther und Ingrid Kollmar Förderstiftung, die sich die Förderung der Jugendhilfe und Berufsbildung zum Ziel gesetzt hat, stellt sich der Öffentlichkeit nun auch im Internet unter www.kollmar-foerderstiftung.de vor. Dort können sich Interessierte über die Voraussetzungen für ein Stipendium und die Förderregion informieren und Antragsformulare downloaden. Pia Kollmar,  Vorstand der Stiftung, freut sich über kürzlich eingegangene Spenden. Anlässlich der stimmungsvollen Betriebsfeier  der Oettinger Brauerei ersteigerte die IT-Abteilung zwei Gemälde. Der Erlös von 200 Euro wurde an die Förderstiftung gespendet. Bei den beiden „Picassos“ handelt es sich übrigens um Werke der Oettinger Geschäftsführer, die für den guten Zweck zu Pinsel und Farbe griffen. Auch die Sparkasse Donauwörth bezuschusst die Stiftung mit einer Spende in Höhe von 2.000 Euro. Pia Kollmar dankt diesen und allen anderen Spendern und Unterstützern.

Foto: Die IT-Abteilung der Oettinger Brauerei spendet 200 Eur (von links): Andreas Miller, Judith Härtle, Günter Schäfer, Pia Kollmar (Kollmar Stiftung), Harald Hubel

Jetzt erschienen: „Der neue große Knigge“

Was im Umgang mit E-Mails, SMS und Handy zu beachten ist

„Über den Umgang mit den Menschen“ hatte 1788 Freiherr Adolph Franz Friedrich Ludwig Knigge seine Schrift betitelt. Seither ist der „Knigge“ millionenfach verbreitet worden. Jetzt gibt es wieder einmal ein neues „Benimmbuch“. Es stammt von Silke Schneider-Flaig und nennt sich „Der neue große Knigge“.

Die Kommunikationsregeln, die heute zu beachten sind, waren damals natürlich noch nicht bekannt, schließlich gab es noch keine Mitteilungen per E-Mail, Handy und SMS. DieKnigge „Anstandsdame“ von damals heißt heute „Netiquette“ (das Wort setzt sich aus Etikette und Netz zusammen).  Es gilt als nicht besonders seriös, wenn jemand als Mailadresse „Skihasi21“ angibt. Der Vorname und Name sollte schon daraus hervorgehen. Wer sich um eine Stelle bewirbt, der tut gut daran,  vorher Einträge im Internet zu löschen, die an seiner Seriosität zweifeln lassen. Denn: immer mehr Personalchefs schauen sich auf den Plattformen im Internet um. Wer im Gespräch mit anderen das Handy neben sich legt, der gibt zu erkennen, dass ihm die Anrufe wichtiger sind als der Gesprächspartner. Wer das Theater, Kino, den Gottesdienst oder eine Beerdigungsfeier besucht, für den ist das Abstellen des Handys sozusagen Pflicht. Als unhöflich gilt es, im Restaurant mit dem Handy zu telefonieren.

Gutes Benehmen ist nichts Antiquiertes, sondern gilt auch heute noch als wichtiger Karrierefaktor. Die Sprichwörter „Wie man isst, so ist man!“ und „Kleider machen Leute!“ gelten immer.  Ist jemand in das sprichwörtliche Fettnäpfchen getreten, dann empfiehlt der „Knigge“ ruhig zu bleiben und durch freundliches Agieren Feingefühl zu beweisen. „Höflichkeit ist wie die Luft im Reifen“, sagt ein weiteres Sprichwort. Sie kostet nichts und hält die Stöße ab.

Beim Besuch von Restaurants offenbart der Gast Anstand, wenn er wartet bis ihm der Ober einen Platz anbietet und er nicht gleich auf einen Tisch losstürmt und sich hinsetzt. Das ist höchstens in Fast-Food-Lokalen gestattet. In Wirtshäusern, die der Gast schon kennt (und wo er bekannt ist), muss er sich natürlich auch nicht anstellen. Das wäre nun doch etwas zuviel des Guten.

„Der neue große Knigge“, von Silke Schneider-Flaig (Gutes Benehmen und richtige Umgangsformen), 320 Seiten, Compact-Verlag, ISBN 978-3-8174-6862-1,   12,99 Euro.

Luthers Rat

An alle Mit-Wahlkämpfer habe ich folgenden Rat, den Martin Luther einst seinen Mitmenschen gegeben hat:

„Weil wir in dieser Welt bleiben müssen, solange es Gott will, so sollen wir hier mit den Leuten leben, essen, trinken, haushalten, Äcker bauen, regieren und uns friedlich mit ihnen halten, bis die Stunde kommt, dass wir von dannen heimfahren sollen“.

Unter den „Top 500“ in Deutschland

 „meyerhuber rechtsanwälte partnerschaft“ in renommiertem Handbuch vertreten

Zum wiederholten Mal ist die „meyerhuber rechtsanwälte partnerschaft“ mit ihrem Hauptsitz in Gunzenhausen (und weiteren Standorten in Dinkelsbühl, Ansbach, Weißenburg und Feuchtwangen)  in die Rankingliste „The Legal 500 Deutschland“ in der Kategorie „Empfohlene Kanzleien“ aufgenommen worden. Sie sei in der Region gut vernetzt, stellt die Jury fest und lobt die Kompetenz ihres Gründers Dr. Alfred Meyerhuber. Eigens erwähnt wird „die umfassende wirtschaftsrechtliche Beratung“. Die Kanzlei, die mit Harald Schwarz einen ausgewiesenen Arbeitsrechtler hat, ist aktuell imBereich der heiß diskutierten Selbstanzeige aktiv.

Der Eintrag im Handbuch ist für Dr. Meyerhuber die Bestätigung seines Wegs, nur fachlich bestens ausgebildete Juristen in sein Team aufzunehmen. Der gebürtige Gunzenhäuser kann sich auf seine Mannschaft verlassen und daher neben seinem künstlerischen Engagement (Metallkunst) sowie ausgedehnten Reisen (von ihm stammt der repräsentative Fotoband „Gesichter Afrikas“/Verlag ars-vivendi Cadolzburg) die Ruhe in seinem ländlichen Domizil in Wittelshofen genießen.

Auf dem Foto sind von links nach rechts die „Top“-Anwälte zu sehen: Dr. Alfred Meyerhuber, Holger Pütz-von Fabeck, Christine Krieg, Dr. Sylvia Meyerhuber, Michael Schmidl und Harald Schwarz.

Zunehmend sozialistische Tendenzen

Absurd: Demokratie kann zu immer mehr Unfreiheit führen

„Die gewählte Knechtschaft“. So betitelt die Tageszeitung „Die Welt“ (18. November 2013) einen Beitrag von Dorothee Siems, die kürzlich den Publizistikpreis der  Friedrich-August-von Hayek-Stiftung bekommen hat.

Wie viele unserer Parteifreunde, die sich Gedanken um das geistige Erbe der Liberalen machen (aber noch vielmehr um dessen Umsetzung im politischen Alltag) kritisiert sie zuehmend sozialistische Tendenzen in unserer Gesellschaft.  Das gesellschaftliche Klima in Deutschland lässt nach ihrer Meinung befürchten, dass die Freiheit des Einzelnen stetig abnimmt, der Staat dafür immer mehr Spielraum gewinnt und systematische Grundpfeiler einer liberalen und marktwirtschaftlichen Ordnung verschwinden.  Und sie sagt: „… es erstaunt nicht, dass im bundesdeutschen Parlament jetzt erstmals seit dem Krieg keine liberale Partei vertreten ist. Eine politische Kraft, die im Zweifelsfall für den Markt eintritt, gilt offenbar als entbehrlich.“

Mit ihr glaube auch ich, dass wir auf dem Weg in eine Knechtschaft sind, denn der Staat will immer mehr von unserem verdienten Geld und er regelt immer mehr unser Leben. Die handelnden Parteien haben nicht die künftigen Generationen im Visier, sondern die  Versorgung  (und Ruhigstellung) der Menschen von heute. Entsprechend sehen ihre Abmachungen für eine Koalition aus.  Siems spricht von einer „sozialdemokratisierten Marktwirtschaft“, an deren Ende der Staat die Übermacht gewinnt. Als Folge ist zu befürchten, dass Demokratie zu immer mehr Unfreiheit führen kann, so absurd dies eigentlich erscheinen mag.  Die Puplizistin der „Welt“ sagt: „Die real existierende soziale Marktwirtschaft wird so zu einer Umverteilungsmaschine, die immer komplexer und intransparenter wird. Davon profitieren keineswegs vor allem die Armen. Vater Staat kümmert sich vielmehr um alle – dafür beansprucht er allerdings einen Großteil des Einkommens seiner Bürger und macht zudem auch noch Schulden.“

Als Warnung vor einer sozialistischen Gesellschaftsordnung in Deutschland ist uns von Konrad Adenauer überliefert: „Wir wählen die Freiheit!“ Heute sagen wir als FDP, die sich zu den Grundsätzen Hayeks bekennt, ebenfalls: „Wir wählen die Freiheit!“ Und wir kämpfen gegen die Aushöhlung der individuellen Freiheitsrechte. Denken wir nur an die NSA-Affäre. Sie ist eigentlich ein Geschenk an uns Liberale, aber wir müssen es annehmen und ganz entschieden unsere Positionen bestimmen. Ich hätte mir gewünscht, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hätte in den letzten Wochen der Regierung, gezeigt, dass sie mehr Rückgrat hat als andere. Aber offensichtlich war auch Sie nicht mehr souverän genug, um die FDP in aller Deutlichkeit als die Rechtstaatspartei Deutschlands zu markieren.