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Jetzt im Handel: „Altmühltaler Most“

Landschaft und Leidenschaft vereinen sich

Most 2592x3872-001Nach dem „BergKirsch“, einem Sherry von Kirschen aus dem Kalbensteinberger Land, wird nunmehr auch der „Altmühlfränkische Most“ vermarktet. Ab sofort ist er in ausgewählten Geschäften (darunter Edeka-Höfler und „Mundart“ in Gunzenhausen) zu haben.

Der Most aus dem „Brombachseer Boskoop 2013“  wird aus den Früchten der Bäume gewonnen, die in den Streuobstwiesen rund um die Dörfer in Altmühlfranken gedeihen. Regionalmanager Dieter Popp hat das Projekt in Szene gesetzt und bis zur Marktreife gebracht. Er sagt: „Most mit seinem natürlichen Fruchtsäure- und Vitamin C-Gehalt sowie den darin enthalteneen Mineralstoffen ist ein beliebter Kalorienarmer Durstlöscher.“ Sortenrein oder als Cuvee kultiviert, stehen mit dem „Altmühlfrankischen Most“ anregend e und leichte Begleiter für einen einzigartigen genuss zur Verfügung.

Andere Regionen wie das österreichische Mostviertel, die Bretage oder die Normandie, der Spessart, der Taunus und die Schwäbische Alb haben den Most längst als regionalen Durstlöscher erkannt. Jetzt zieht Altmühlfranken nach. Für 5,50 Euro gibt es den Most im Handel. Vertrieben wird das Produkt von der „Echt Brombachseer eG“ in Kalbensteinberg.

Weitere Informationen: wwe.echtbrombachseer.de

Bei Mama und Papa leben – auch nach einer Scheidung

Fachtagung in Ansbach mit 40 Experten

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Professorin Hildegund Sünderhauf-Kravets und der Leiter der Erziehungsberatungsstelle des Landkreises Ansbach und der Stadt Ansbach freuten sich gemeinsam über die gelungene Veranstaltung zum Thema Wechselmodell.

„Wenn sich Vater und Kind alle zwei Wochen treffen und etwas Freizeit verbringen, ist das keine vollständige Eltern-Kind-Beziehung“, so Familienrechtsprofessorin Hildegund Sünderhauf-Kravets. Im Rahmen einer Fachtagung im Landratsamt Ansbach erklärte die Familienrechtlerin den geladenen rund 40 Fachleuten aus dem juristischen, sozialpädagogischen sowie psychologischen Bereich das sogenannte „Wechselmodell“. So teilen sich die Eltern im „Wechselmodell“ die Verantwortung gleichberechtigt. Dabei können beide Elternteile das Kind beispielsweise jeweils zu 50 Prozent oder aber auch 40 zu 60 betreuen.

Im letzten Jahr wurden in Deutschland rund 179 000 Ehen geschieden und rund 143 000 Kinder waren davon betroffen. Seit dem Jahr 2000 steigt der Anteil geschiedener Paare kontinuierlich, die das Sorgerecht gemeinsam ausüben. Mittlerweile belegen auch zahlreiche Forschungsergebnisse, dass das gemeinsame Sorgerecht für Kinder wichtig und richtig ist. „Die Scheidungsforschung hat seit Jahrzehnten nachgewiesen, dass es nicht die Trennung an sich ist, die Kinder belastet. Viel belastender ist erstens der Verlust des Kontakts zu einem Elternteil, zweitens der häufig ökonomische Abstieg der Alleinerziehenden und drittens der Konflikt zwischen den Eltern“, betonte Sünderhauf-Kravets in ihrem Vortrag.

Obwohl Jugendämter, Beratungsstellen und Gerichte Eltern hinsichtlich der gemeinsamen Verantwortung für ihre Kinder bereits seit einigen Jahren notfalls auch mit Druck in die Pflicht nehmen, gibt es noch immer Unsicherheiten. So können Richter heute zwar eine Betreuung im Wechselmodell anordnen, allerdings ist das Wechselmodell noch nicht als mögliche Gesetzesalternative festgeschrieben. Ein Verfahren ist derzeit beim Bundesgerichtshof anhängig. „Uns war bei der Organisation der Veranstaltung wichtig, Fachleute für das Thema noch mehr zu sensibilisieren, da die aktuellen Forschungsergebnisse nahelegen, dass Kinder im Wechselmodell insgesamt zufriedener mit der familiären Situation sind“, erklärt der Organisator und Leiter der Erziehungsberatungsstelle des Landkreises Ansbach und der Stadt Ansbach, Diplom-Psychologe Matthias Kaller. „Dies ist uns nach meiner Einschätzung dank des hohen Informationsgehalts der Veranstaltung und der guten Kooperation sehr gut gelungen.“

Hildegund Sünderhauf-Kravets ist seit dem Jahr 2000 Professorin für Familienrecht an der Evangelischen Hochschule Nürnberg. In den vergangenen vier Jahren hat sie sich ausschließlich mit der Forschung über abwechselnde Kinderbetreuung getrennt lebender Eltern beschäftigt. Im letzten Jahr erschien ihr Buch zu dem Thema „Wechselmodell: Psychologie-Recht-Praxis“. Die Mitarbeiter der Erziehungsberatungsstelle des Landkreises Ansbach und der Stadt Ansbach informieren unter der Telefonnummer 0981 – 468 5555 oder per E-Mail an eb-stelle@landratsamt-ansbach.de gerne über das Wechselmodell. Allgemeine Informationen zur Erziehungsberatungsstelle sind unter www.erziehungsberatung-ansbach.de zu finden.

 

 

Nur mit der „Kür“ können wir punkten!

Politische Beurteilung der Stadtratsarbeit durch Stadtrat Werner Falk

„Die Reparaturen an Straßen und Kanälen und auch die Sanierung der Stadthalle gehören für mich zum Pflichtprogramm des Stadtrats, punkten können wir aber nur durch eine gelungene Kür.“ Werner Falk, der Stadtrat der FDP, zählt dazu die Imageverbesserung der Stadt als Zentrum im Fränkischen Seenland. Die wiederum ist seiner Meinung nach nur zu erzielen durch die Überwindung der jahrelangen Stagnation und durch die Realisierung von Projekten, die im Wahlkampf „visionär“ genannt wurden.
Für den liberalen Stadtrat ist nicht nachvollziehbar, wieso SPD und Grüne die Wahl der Bürgermeister-Stellvertreter nach drei Monaten zumTracht-004 Thema machen: „Das ist doch kalter Kaffee.“ Im Stadtrat sei unter dem neuen Bürgermeister eine gute Kooperation feststellbar, das Klima sei freundlich bis kameradschaftlich. Die Personalentscheidungen müssten von allen akzeptiert werden. Falk äußert in einer Presseerklärung wörtlich: „Der Vizebürgermeister von der SPD ist ein angenehmer Mann, er hat ein ordentliches Auftreten und eine pragmatische Herangehensweise.“ Er habe im Mai für Peter Schnell als weiteren Stellvertreter gestimmt, weil der Grünen-Politiker bisher durch gedankliche Kreativität aufgefallen sei. Nun aber sei der politische Alltag eingekehrt und die Stadträte müssten sich um die anstehenden Dinge kümmern. Offenbar seien in den letzten Jahren viele Bürgeranfragen und Anträge liegen geblieben. Vor diesem Hintergrund sei auch das nachlassende Interesse am Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) zu sehen. „Der neue Bürgermeister hat versprochen, dass er sich der bisher anbeantwortet gebliebenen Anfragen und Anträge annimmt“, stellt der FDP-Stadtrat mit Zufriedenheit fest.
Der Stadtrat in seiner Gesamtheit werde nach sechs Jahren nicht daran gemessen, wie viele Kilometer Straßen und Kanäle er ausgebaut habe. Es gehe darum, Projekte anzugehen, die für Gunzenhausen einen Mehrwert hätten. Der FDP-Vorstoß, eine „Seemeile“ zwischen Gunzenhausen und Schlungenhof zu gestalten, sei nur ein Projekt. „Jetzt muss es auf die Schiene gesetzt werden“, verlangt Werner Falk, der sich eine gemeinsame Planung von kreativen Köpfen in der Stadt vorstellen kann. „Wir müssen jedenfalls nicht heute alles planen und morgen das Vorhaben komplett abschließen“, sagte er und spricht von einem „nach oben offenen Prozess“. Die Mitwirkung der Bürger, vornehmlich auch der Menschen, die sich in den ISEK-Arbeitskreisen bereits Gedanken gemacht hätten, sei allemal besser, als sich eine teure Komplettplanung von auswärtigen Gutachtern und Planern überstülpen zu lassen. „Nur so“, macht der Liberale deutlich, „werden sich die Gunzenhäuser mit den städtischen Projekten identifizieren“.
Der liberale Einzelkämpfer erklärt in einer Pressemitteilung, er suche den Kontakt mit den Gunzenhäusern nicht zuletzt auch mit seinem „FalkTalk“-Gesprächsangebot. Alle acht Wochen stelle er sich den Fragen der Bürger und nehme Anregungen auf. „Ich möchte nicht warten, bis die Verwaltung Vorschläge macht, sondern selbst initiativ werden und Impulse geben. So verstehe ich mein Mandat.“

Termine in Wassertrüdingen

Lisa Fleichaus, die Chefin der Tourist-Information Wassertrüdingen

Lisa Fleichaus, die Chefin der Tourist-Information Wassertrüdingen

Thailandfest  am 9. August am Sonnenuhrenpark Wassertrüdingen

Ein ganz besonderes Event findet erstmals am Samstag, 09. August auf dem Sonnenuhrenpark Wassertrüdingen statt. Ein Thailandfest mit Tanz – und Musik entführt die Besucher in die Kultur aus Fernost. Es wird ein einzigartiges Programm mit Showkochen, asiatischen Tänzen und Vorführungen statt. Neben dem Programm findet auch ein thailändischer Markt statt. Der Eintritt ist frei. Beginn der Veranstaltung ist um 12:00 Uhr.
Veranstaltungsort: Sonnenuhrenpark Wassertrüdingen, Entengraben, 91717 Wassertrüdingen.
Weitere Informationen erhalten Sie beim Touristikservice Wassertrüdingen unter 09832/68 22 45.
Erlebnistouren im August: Geführte Radtour „Ins Ries nach Oettingen“
Sonntag, 10. August 2014 -13.00 Uhr – Treffpunkt: Rathaus Wassertrüdingen

Wir verlassen in südlicher Richtung die Stadt. Auf dem Radweg und erreichen nach kurzer Zeit Auhausen. Weiter geht es entlang der Wörnitz durch die eindrucksvolle Landschaft nach Lehmingen. Wir durchfahren den Ort und gelangen auf der verkehrsarmen Straße die Residenzstadt Oettingen. Nach etwa 10 km im Sattel legen wir eine Pause ein. Es besteht die Möglichkeit durch den Schlossgarten zu spazieren, an einer Schlossführung teilzunehmen (Beginn: 14.00 Uhr) oder in einem Wirtsgarten am Marktplatz einzukehren. Nach etwa einer Stunde Aufenthalt treten wir den Rückweg an. Über die Wörnitzbrücke geht’s zurück und bald erreichen wir Auhausen. Dort nutzen wir die Rast zur Besichtigung der Klosterkirche und zwischen 16.00 und 17.00 Uhr sind wir wieder zurück in Wassertrüdingen. Leichte Radtour mit rund 24 km. Preis: 1 Euro/Person (ohne eventuellen Eintritt).
Geführte Radtour „Zum Geschichtswägelchen nach Schwoaning“ am Samstag, 30. August 2014- 17.00 Uhr – Treffpunkt: Rathaus Wassertrüdingen

Wir verlassen in nördlicher Richtung die Stadt und über den Radweg erreichen wir Unterschwaningen. Dort erwartet uns im Rathaushof der Gästeführer und wir erleben eine Geschichtstour der etwas anderen Art. Mit dem „Ladderwechala“, auf das viele Überraschungen gepackt sind, spazieren wir durch und rund um Unterschwaningen. Vor der Rückfahrt stärken wir uns noch bei einem Imbiss. Je nach Laune radceln wir ab etwa 20.30 Uhr zurück.
Preis: 5 Euro/Person. Mindestteilnehmer: 5 Personen. Anmeldung erwünscht. Telefon 09832/682245 (Touristikservice Wassertrüdingen) oder 09836/434 (Walter Oberhäußer, Unterschwaningen).

Kultursommer in Wolframs-Eschenbach

 

Heidi Dücker von der Wolframs-Eschenbacher Stadtverwaltung präsentiert die Juli-Termine

Heidi Dücker von der Wolframs-Eschenbacher Stadtverwaltung präsentiert die Juli-Termine

Sonntag, 3. August 2014 – ab 11.00 Uhr: Räuber-Hotzenplotz-Fest

Spiel und Spaß mit dem Räuber Hotzenplotz, Wachtmeister Dimpfelmoser, Zauberer Zwackelmann und den anderen Figuren aus dem berühmten Kinderbuch an den Originaldrehorten des bekannten Films in Wolframs-Eschenbach. Action, Malwettbewerb, Ritterspiele und Jonglier-Mitmachshow mit Mister Top-Flop

Veranstaltungsort: Ritterspielplatz/Nördliche Ringstraße, Veranstalter:
K.G. Minnesänger Wolframs-Eschenbach, Teilnahme kostenlos

 Sommertheater im Kirchhof  „Casanova“

FRISCH FRECH FRIVOL – Ein Abend der Sinnlichkeit! Erleben Sie Casanova! Fliehen Sie mit ihm aus den düsteren Bleikammern der Inquisition hinauf in die königlichen Betten Europas. Die grandiose Kulisse des Kirchhofes in Wolframs-Eschenbach beginnt zu leben bei diesem sinnenreichen Theatererlebnis mit überraschenden Verwandlungen und humorvoll-frechen Szenen.

Termine:
Mittwoch, 6. August 2014, 20.30 Uhr
Donnerstag, 7. August 2014, 20.30 Uhr
Freitag, 8. August 2014, 20.30 Uhr
Samstag, 9. August 2014, 20.30 Uhr
Sonntag, 10. August 2014, 20.30 Uhr

Spiel: Klaus Michael Tkacz
Livemusik: Linda Trillhaase
Regie: Harald Richter
Ausstattung: Ulrike Mitschke
TheaterSommer Erfurt und Theaterfirma, Veranstaltungsort:
Kirchhof, Veranstalter:´Kultur- & Tourismusbüro der Stadt Wolframs-Eschenbach Eintritt:  Vorverkauf: 11,00 € / ermäßigt 8,00 €, Abendkasse: 12,00 € / ermäßigt 9,00 €

Kartenvorverkauf: – Kultur- & Tourismusbüro, Tel. 09875/9755-32, – 31 oder -0, – E-Mail: info@wolframs-eschenbach.de,- Bürgerladen im Rathaus, oder an der Abendkasse (1 Stunde vor Vorstellungsbeginn).

Wohin im August?

Veranstaltungen im Fränkischen Seenland

1. – 4. 8., Hilpolstein, Bürgerfest.
1. – 4. 8., Georgensgmünd, Festplatz, Kirchweih Georgensgmünd, allgemeiner Festbetrieb. Information: 09172/703-73.
2. 8., Schlungenhof, 19 Uhr, „See in Flammen“ am Altmühlsee im Seezentrum. Bei Einbruch der Dunkelheit erleben Sie den Lichterzauber auf dem See mit vielen beleuchteten Segelbooten und dem Fahrgastschiff „MS Altmühlsee“. Information: 09831/508-191.
6. 8., Thannhausen, Felsenkeller, 18 Uhr Kellerfest mit Führungen. Eintritt frei. Information: 09834/1628.
8. 8., Ramsberg, Festplatz, Abend der offenen Feuerwehr mit Leistungsschau. Information: 0160/94756134.
8. – 12. 8., Roth, Festplatz, Kirchweih. Information: 09171/848-142.
9. 8., Thalmässing-Pyras, Dorfplatz, Brunnenfest.
9. 8., Langlau, Seezentrum, Open-Air-Konzert „SeeLeben“ 18 bis 23 Uhr. Eintritt frei. Information: 09834/9880.

Kathrin Meidl von der Tourist-Information Gunzenhausen

Kathrin Meidl von der Tourist-Information Gunzenhausen

9. 8., Wassertrüdingen, Sonnenuhrenpark, Thailandfest. Information: 09832/682245.
9. 8., Langlau, Seezentrum, Open-Air-Konzert „SeeLeben“, 18 bis 23 Uhr. Eintritt frei. Information: 09834/9880.
12. 8., Kaltenbuch, Aussichtspunkt Steinschütt, Stockbrotbacken 19 bis 22 Uhr. Auch für Kinder bis 12 Jahre geeignet. Einritt frei. Information: 09148/323.
15. – 18. 8., Wolframs-Eschenbach, Festplatz, Kirchweih mit Stimmungsmusik, Sa. Rockabend, Eintritt auf Anfrage.Information: 09875/9755-32.
15. – 24. 8., Weißenburg, Kirchweih auf dem Festplatz. Information: 09141/907-124.
16. 8., Allersberg, Baumschule Bittner, Grill-party.
16. 8. – 17. 8., Heideck, Marktplatzfest, Sa. ab 17 Uhr, So. ab 11 Uhr. Information: 09177/ 47953.
16. – 17. 8., Hilpoltstein-Jahrsdorf, Feuerwehrhaus, Sommerfest.
23. 8., Hilpoltstein, Burganger, Rock hinter der Burg. Information: 09174/978-109.
23. 8., Langlau, Seezentrum, Open-Air-Konzert „SeeLeben“, 18 bis 23 Uhr. Eintritt frei. Information: 09834/9880.
23. 8., Gunzenhausen, Altmühlsee-Festival mit 6 Livebands rund um den Altmühlsee, ab 19 Uhr. Information: 09831/508-193.23. 8. – 24. 8., Absberg, Badehalbinsel, SeenLandMarkt. Sa. 14 bis 21 Uhr, So. 10 bis 18 Uhr. Information: 09141/902-196.
24. 8., Thalmässing-Pyras, Pyraser Gutshof, „Pyraser Kinderlachen“. Information: 09174/4747-0.
30. 8., Allersberg, Marktplatz, Bürgerfest ab 15 Uhr. Information: 09176/509-60.
30. 8., Spalt, Museumshopfengarten, 10 bis18 Uhr Hopfengartenfest.Information: 09175/ 79650.
31. 8., Greding, Altstadtfest. Information: 08463/904-60
31. 8., Altenheideck, Burgfest. Information: 09177/48970.

„Autowandern“ durch Deutschland

Kunth-Verlag präsentiert neuen Band

0e982de106„Das große Autowanderbuch Deutschland“, das im Kunth-Verlag erschienen ist, zeigt die
schönsten Touren durch Deutschland samt Wander-, Radwander- und Freizeittipps auf.
Deutschland ist sowohl für europäische Touristen als auch für die Einheimischen selbst seit Jahrzehnten ein attraktives Reiseland. Dabei stehen die Nordsee, Ostsee, oder die Bayerischen Alpen, aber auch Städte wie Berlin, Hamburg oder München ganz oben auf der Liste der beliebtesten Ziele. »Das große Autowanderbuch Deutschland« zeigt eine bequeme und gleichzeitig abwechslungsreiche Art und Weise, die deutschen Landschaften, Regionen und urbanen Zentren zu bereisen: als Kombination aus Autofahrten mit Wanderungen, Spaziergängen oder Radtouren.
Reich mit brillanten Fotografien bebildert, präsentiert dieser Band die schönsten Touren durch Deutschland und führt zu sehenswerten Städten, Dörfern und Landschaften. Alle Routen sind mit detaillierten Karten und genauem Tourenverlauf versehen.
Das Buch enthält auch viele Adressen wichtiger Reiseziele für die optimale Reiseplanung
„Das große Autowanderbuch Deutschland“, Kunth-Verlag, ISBN 978-3-89944-970-9, 360 Seiten, Flexobroschur, Format21,0 mal 29,7 cm, 19,95 Euro.

 

 

Unterwegs in Frankreich

Neuerscheinung des Kunth-Verlags

Frankreich„Unterwegs in Frankreich“ ist der Titel eines neuen Reisebuchs aus dem Kunth-Verlag. Frankreich – der größte Staat Westeuropas ist zugleich ein Land voller Geschichte und bekannt für seine bereits sprichwörtlich gewordene Lebensweise. Die regionale Vielfalt ist überwältigend, sodass hier jeder Reisetag zum Erlebnis wird. „Leben wie Gott in Frankreich“ – das Land der Aufklärung und des Savoir-vivre hat in Stadt und Land Einzigartiges zu bieten.
Der Band zeigt über 400 brillante Farbbilder, er enthält die Beschreibung der französischen Welterbestätten. Und er ist ein praktischer Reiseatlas im Massstab 1:340.000 mit wertvolle Tipps und Reiseinformationen.

„Unterwegs in Frankreich“, Kunth-Verlag, ISBN 978-3-89944-685-2
464 Seiten, Flexobroschur, Forma 18,5 mal 26,6 cm, 24,95 Euro.

Freilichtkino in Dittenheim

Einnahmen kommen der Jugendarbeit und dem Ferienprogramm

Kino Dittenheim

Horst Hien von der N-ERGIE (Kommunalberatung) mit Bürgermeister Günter Ströbel aus Dittenheim

Das Gelände an der Mehrzweckhalle in Dittenheim
verwandelt sich am Donnerstag, 4. September 2014, in
einen Freiluft-Kinosaal. Die N-ERGIE zeigt dort im
Rahmen ihrer Kinotour die erfolgreiche deutsche Komödie
„Vaterfreuden“.
Ab 18:00 Uhr erwartet die Gäste im Eingangsbereich
ein roter Teppich, auf dem sie sich fotografieren lassen
und die Schnappschüsse als Andenken an den Kinoabend
mit nach Hause nehmen können. Außerdem gibt
es ein Gewinnspiel und die Besucher können sich Airbrush-
Tattoos aufsprühen lassen. Für das leibliche
Wohl sorgt der Dittenheimer Fußballverein.
Der Film startet bei Einbruch der Dunkelheit gegen
20:00 Uhr. Die Vorstellung findet bei jeder Witterung
statt.
Der Erlös der N-ERGIE Kinotour dient wie bereits in
den vergangenen Jahren einem guten Zweck im jeweiligen
Spielort, den die Kommune selbst bestimmt. Die
Eintrittsgelder in Höhe von drei Euro pro Person sollen
in Dittenheim an die Jugendarbeit und das Ferienprogramm
gehen.
Informationen zum Film „Vaterfreuden“
Matthias Schweighöfer, der auch Regie führte, spielt in
dem Film den überzeugten Single Felix. Doch dann
zieht sein nerviger Bruder samt Frettchen bei ihm ein
und das gefräßige Tier beißt Felix an recht empfindlicher
Stelle. Als potentieller Vater fällt er danach aus,
doch das Ereignis ändert seine Einstellung zum Thema
Fortpflanzung grundlegend…
Zehn Jahre N-ERGIE Kinotour
Die N-ERGIE ist mit ihrer Kinotour in diesem Jahr bereits
zum zehnten Mal in ihrem Versorgungsgebiet unterwegs.
An den insgesamt 15 Spielorten dürfen sich
die Besucher auf die drei erfolgreichen deutschen Komödien
„Fack ju Göhte“, „Vaterfreuden“ und „Buddy“
freuen. Die Kinotour unter freiem Himmel startet am 28.
August in Oettingen im Landkreis Donau-Ries und endet
am 14. September in Freystadt im Landkreis Neumarkt.
Im vergangenen Jahr kamen über 2.800 Besucher zu
15 Veranstaltungen; rund 10.000 Euro konnten den
Kommunen für gemeinnützige Zwecke übergeben werden.
Seit ihrem Start im Jahr 2005 spielte die N-ERGIE
Kinotour insgesamt rund 100.000 Euro ein. Weitere Infos
auch unter www.n-ergie.de/kinotour.
Mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen ist die
N-ERGIE spürbar näher an den Menschen in ihrem
Versorgungsgebiet.

Junge Schreiner können stolz sein auf ihre Leistungen

Gehilfen stellten ihre Arbeiten der Öffentlichkeit vor

Moninger 3872x2592

Tobias Moninger

Michael Birlenberg

Michael Birlenberg

Reissig 3872x2592

Patrick Reißig mit Freundin

Mokhovtsov 3872x2592-001

Bazhen Mokhovtsov

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Patrick Meier

Kettler 3872x2592

Michael Kettler

Man kennt aus eigener Erfahrung die Situation: Junge Menschen heiraten und bauen sich ein Haus.  Vieles wird beim Bau teurer als zunächst geplant. Weil mit dem Geld sparsam umgegangen werden muss, entscheiden sie sich für preisgünstige Möbel. Das ist verständlich. Aber es stellt sich die Frage: Sind die preisgünstigen Möbel auch die preiswerten? Die Antworten können die Bauherren erst nach Jahren geben, wenn der Verschleiß einsetzt oder die Teile gleich ganz in sich zusammenbrechen.

Spätestens nach  fünfzehn oder zwanzig Jahren erkennen die jungen Leute von damals, die inzwischen zum „Mittelalter“ gehören: „Wir hätten doch gleich ein handwerklich hergestelltes Möbel kaufen sollen!“  Immerhin: Ihre Erkenntnis kommt nicht zu spät. Nicht zuletzt deswegen erlebt das Ausbaugewerbe seit Jahren einen regelrechten Run. Vor allem die Schreiner in der Region spüren das. Sie können über Aufträge nicht klagen, müssen ihre Kunden oftmals vertrösten. Es sind die leistungsfähigen Betriebe mit jungen Meistern an der Spitze, die sich behaupten gegenüber den Möbelgiganten. Die jungen Meister sind innovativ und sie produzieren hohe Qualität. Dabei hilft ihnen ein modern ausgestatteter Betrieb, der von motivierten Mitarbeitern gestützt wird.

Mit Freude ist zu erleben, wie sich das Schreinerhandwerk in den letzten Jahren entwickelt hat. Viele junge Gesellen und Meister bringen es zu Höchstleistungen, zeigen den Kunden super Erzeugnisse. Und das alles in handwerklich vollendeter Qualität. Freilich: Gegenüber der „Handelsware“ hat die individuelle Leistung auch ihren Preis. Aber den zahlen jene Kunden gern, die die Verschrottung ihrer Erstaustattung schon hinter sich haben.

In der Wirtschaftsschule Gunzenhausen haben die Schreiner ihre Gehilfenstücke ausgestellt. Klaus Drotziger, der Chef des Staatlichen Berufsschulzentrums Gunzenhausen, Bürgermeister Karl-Heinz Fitz, Gerhard Durst von der Agentur für Arbeit, Kreishandwerksmeister Kurt Held (Dinkelsbühl) und der stellvertretende Innungsobermeister (und Lehrlingswart)  Christian Wiedmann aus Windsfeld äußerten sich begeistert über die Arbeit der Junggehilfen.

Der „Falk-Report“ und sein Herausgeber ist dem Handwerk in Freundschaft verbunden. Er stellt einige der Arbeiten vor:

Bei den  Ostheimer Meistern Gerhard und Christian Knoll hat Tobias Moninger aus Dambach (am Hesselberg) seine Lehrzeit absolviert. Er hat in rund 200 Stunden einen Kicker von stattlichen Ausmaßen (2,65 mal 0,75 Meter) gebaut. Die Materialien sind Räuchereiche und Laminat (das Spielfeld ist HPL bedruckt).

Michael Birlenberg aus Leutershausen hat bei Meister Kern in Lehrberg seine Ausbildung genossen und zum Abschluss in dreieinhalb Wochen eine Rarität produziert: eine Hundehütte. Sie misst 100 mal 138 Zentimeter und ist 110 Zentimeter hoch. Eine sechs Zentimeter starke Dämmung macht für „Wuffi“ den Aufenthalt angenehm. Das Gesellenstück hat eine Schwingtüre und das Dach lässt sich hochstellen.

Patrick Reißig aus Breitenau bei Feuchtwangen (Lehrherr: Lehr, Oberampfrach)hat in 80 Stunden einen „Unterstand“ gebaut, darüber ein Terrarium postiert. Das Werk in Buche ist ein herrlicher Schmuck für das Wohnzimmer. Sicher werden sich bei dem jungen Handwerker bald die Interessten melden.

Bazhen Mokhovtsov aus Eichenberg (Gemeinde Haundorf) schuf in dreieinhalb Wochen einen Schreibtisch mit raffiniert eingebauten Lichtbändern. Sein Stück hat eine Oberfläche aus Makassarholz, die sehr nobel wirkt. Handwerklich super gestaltet sind die Einfräsgriffe.

Patrick Meier aus Dinkelsbühl hat einen Aquariumschrank aus Eiche gebaut. Rund 160 Stunden hat er dafür gebraucht. Er kann darauf mächtig stolz sein, denn das gute Stück gefällt auch seinem Meister sehr gut (Lehrbetrieb: Wegert, Dinkelsbühl)

Michael Kettler aus Degersheim hatte es nicht weit zu seinem Lehrbetrieb, denn der befand sich im Dorf (Schreinerei Stefan Lutz).  Sein Bett in Eiche beeindruckte die Besucher der Ausstellung stark, zumal der junge Handwerker ihnen die handwerklich solide Verarbeitung anhand einem Demonstrationsstücks zeigen konnte. Auch die Anordnung der beiderseitigen Nachtkästchen fällt aus dem Rahmen (im doppelten Sinne des Wortes, was beim Anblick des Bildes verständlich wird).