Archiv: Falk-report

Fischerfest am Altmühlsee

Veranstaltung ist am 12. und 13. Oktober

Die Gmabüsch-Sänger gehören dazu, wenn am Altmühlsee das Fischerfest eröffnet wird. Foto: FR Presse

Ein Fest für den Binnenfisch ist das 7. Fränkische.Seen.Land.Fischerfest am 12. und 13. Oktober 2019 im Seezentrum Wald am Altmühlsee. Das Fischerfest präsentiert die einzigartige Vielfalt unserer heimischen Gewässer – der Seen, Teiche, Flüsse und Bäche.

Schleien aus dem Altmühlsee, Barsche aus der Altmühl, Karpfen aus dem Aischgrund, Bachforellen aus dem Jura, Lachsforellen vom Hahnenkamm u.a. werden mit ihrer einzigartigen Genussvielfalt das kulinarische Potenzial aufzeigen, das es – oft unbemerkt neben den Produkten unserer Meere – auch in unseren Binnengewässern in ausreichender Menge und Qualität gibt.

Das Fränkische.Seen.Land.Fischerfest am Altmühlsee findet heuer bereits zum siebten Mal statt. Erstmals wurde es 2011 anlässlich des 25-jährigen Altmühlsee-Jubiläums vom Heimatverein Wald-Streudorf ausgerichtet. Heute zeichnet die Stadt Gunzenhausen dafür verantwortlich.

Regionale Angelsportgeräte-Ausstatter zeigen die neuesten Trends für Angelfischer. Wer die Seen einmal umfassend von ihrer kulinarischen Seite kennenlernen möchte, wird überrascht sein, welche Vielfalt an Binnenfisch und anderen regionalen Spezialitäten das Fränkische Seenland bietet. Fischspezialitäten wie Fischburger, Fischsuppe, Räucherfisch, Backfisch, Fischbrötchen, Weißfischbratwürste, Fischchips und vieles mehr lässt die Herzen von Fischliebhabern höher schlagen. Alle Fischspezialitäten sind aus heimischen Fischen wie aus heimischen Fischen wie Karpfen, Hecht, Forelle, Zander oder Saibling hergestellt. Natürlich gibt es auch Bier vom Fass, Wein von mittelfränkischen Winzern, fränkische Streuobstsäfte und -seccos, Kirschspezialitäten, Kaffee und Kuchen und viele andere Leckereien.

Alle Freunde Altmühlfrankens und des Fränkischen Seenlandes, alle Urlaubsgäste und Freunde eines echt fränkischen Fischerfestes sind an beiden Tagen jeweils von 11 bis 17 Uhr zu diesem herbstlichen Höhepunkt im Seenland-Veranstaltungsreigen eingeladen. Workshops zum Thema Fischerei und ein spannendes und abwechslungsreiches Kinderprogramm runden das Programm ab.

Das Programm beginnt mit der Eröffnung am Samstag, 12. Oktober um 11 Uhr. Bürgermeister Karl-Heinz Fitz, Landrat Gerhard Wägemann und der Präsident des Fischereiverbandes Mittelfranken e.V. Jörg Zitzmann eröffnen das 7. Fränkische SeenLandFischerfest mit musikalischer Umrahmung der Walder Gmabüschsänger. Ab 14 Uhr ist die flotte Musik der BBQ Chiefs zu hören.

Der Sonntag, 13. Oktober startet mit einem Gottesdienst um 10 Uhr im Zelt mit musikalischer Umrahmung. Anschließend um 11 Uhr starter das Marktgeschehen. Auch am Nachmittag ist mit toller Musik für Unterhaltung gesorgt. Um 13 Uhr ist der Shantychor Altmühlsee zu hören. Ab 14 Uhr ist die weit über die Grenzen der Altmühlstadt bekannte „Gunzenhäuser Blous’n“ am Start.

An beiden Tagen gibt es eine Ausstellung für Angelboote, ein Schauaquarium mit heimischen Fischarten und einen Anglerflohmarkt des Fischereivereins Gunzenhausen e.V. Da lässt sich so manches Schnäppchen machen. Der Fischereiverband zeigt im Rahmen seiner Jugendarbeit Möglichkeiten der Angelfischerei auf.

Für kleine und große Kinder gibt es ein tolles Programm. Die Fürnheimer Puppenbühne spielt an beiden Tagen je vier verschiedene Theaterstücke. Mit dabei ist auch das Theater aus dem Koffer mit Oni Maurer. Am Stand des Fischereiverbands Mittelfranken können die Besucher ihr Glück am Glücksrad versuchen oder an der Mitmachstation Insekten bestimmen. „Fischer machen Schule“ ist ein Programm des Fischereiverbandes Mittelfranken, das kindgerecht das Thema Fisch und Fischerei vermittelt. Die AWO Cronheim bietet ein großes Angelspiel für Kinder und auch einen Armbrustschießstand. Die Flüchtlingshilfe Wald e.V. und Regens Wagner Offene Hilfen Weißenburg-Gunzenhausen laden zu allerlei lustigen Spielen für Kinder ein. Roland Walter begeistert mit seinen Zauberkünsten und seinen Luftballonfiguren.

An beiden Tagen fertigt die Motorsägen-Künstlerin Hildegard Diemer zusammen mit zwei Kollegen Holzskulpturen. Ein kunsthandwerkliches Angebot rundet die Veranstaltung ab.Parkplätze stehen in ausreichender Anzahl im Seezentrum Wald zur Verfügung.

Dieses besondere Event im Herbst, das an beiden Tagen um 17 Uhr endet, sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

Mehr als „e-Irgendwas“

Prof. Helmut Krcmar bei IuK-Tagung in Gunzenhausen

Die Organisatoren und Referenten der IuK-Tage in Gunzenhausen präsentierten sich vor der generalsanierten Stadthalle Gunzenhausen. Dritter von rechts Prof. Helmut Krcmar von der TU München. Foto: FR Presse

„Die Digitalisierung zum Laufen bringen“. Das war das Thema der diesjährigen IuK-Tagung in der Stadthalle Gunzenhausen. Namhafte Referenten gingen von verschiedenen Perspektiven aus auf die Thematik ein. Die rund 150 Teilnehmer aus vielen bayerischen Städten und Gemeinden waren einer Einladung der Bayerischen Akademie für Verwaltungs-Management, des Bayerischen Gemeindetags, des Städtetags, des Landkreistags und des Bezirketags gefolgt, um sich mit den Aufgaben zu befassen, die durch die Digitalisierung auf die öffentlichen Verwaltungen zukommen. Der Gunzenhäuser Medienreferent Horst Schäfer, einer der Initiatoren der landesweiten Tagung, sieht ahnungsvoll voraus: „Ein Tsunami kommt auf uns zu!“

Das Onlinezugangsgesetz von 2017 setzt die Kommunen und staatlichen Verwaltungen unter Druck. Deutschland soll digital werden, aber die Umsetzung geht immer noch viel zu langsam voran. Wie Gunzenhausens Bürgermeister Karl-Heinz Fitz bei der Eröffnung erklärte, seien engagierte Mitarbeiter in den öffentlichen Verwaltungen gefragter denn je. Sie müssten die fortschreitende Digitalisierung mit Herzblut begleiten. Wenn es auch nur eine Äußerlichkeit sein mag, aber ein Fortschritt ist es schon: Gunzenhausen hat neben einer Stabsstelle „Informations- und Kommunikationstechnik“, deren Mitarbeiter als „Digitallotsen“ fungieren, einen Stadtratsausschuss für Digitalisierung sozusagen als Symbol und Aufbruch.  Und sie Stadt hat in Horst Schäfer einen ausgewiesenen Experten , der bayernweit Anerkennung genießt.

Gerhard Wägemann, der Landrat des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen, erwartet, dass sich nach der Anfangsförderung der behördlichen Digitalisierung nicht aus der Finanzierung zurückzieht. „Wir müssen als öffentliche Arbeitgeber attraktiv bleiben“, sagte der Kommunalpolitiker, an dessen Landratsamt es ein Pilotprojekt gibt, das mehr als bisher mobile Arbeitsplätze ermöglicht. Er ahnt, was auf die öffentlichen Verwaltungen zukommt: „Die digitale Revolution ist vermutlich umfassender als alle voran gegangenen.“ Und Bürgermeister Hans Popp (Merkendorf) äußerte als Vertreter des Bezirkstags Mittelfranken: „Der Aufbau einer neuen Verwaltungskultur ist die große Chance, sich grundlegend neu zu erfinden.“

Zu der Akzeptanz der bisherigen digitalen Verwaltungsangebote äußerte sich der Münchner Prof. Helmut Krcmar. Er bezog sich dabei auf die aktuelle Situation zu Nutzen und Akzeptanz digitaler Behördendienste in Deutschland, Österreich und der Schweiz.  Seine Erkenntnis aus dem „e-Government Monitor“, der seit 2011 erstellt wird: Viele Verwaltungen probieren es digital („e-Irgendwas, aber schnell!“), machen aber dann doch lieber händisch weiter.“ Die Digitalisierung in den Ämtern erscheine ihnen als Labyrinth und Rätsel. Die Dienste von Behörden, die über das Internet genutzt werden können, seien in Deutschland und in der Schweiz rückläufig, nur Österreich erlebe seit sieben Jahren eine Steigerung. Hierzulande würden die Angebote zu 39 Prozent genutzt, nur 58 Prozent seien damit zufrieden (in den beiden Nachbarländern: 70 Prozent). 

Zu den aktuellen Fragen und der Umsetzungsstrategie äußerten sich auf der Tagung auch Dr. Wolfgang Denkhaus und Carolin Stimmelmayr vom Staatsministerium für Digitales.

Ideen besser als Verbote

Klimaschutz ist globale Herausforderung

Zu den lokalen und überregionalen Klimaschutzaktivitäten erklärt  Stadtrat Werner Falk, der Vorsitzende der Freien Demokraten in Gunzenhausen:

Der Schutz ihrer Umwelt ist für die Menschen eine globale Aufgabe, die nicht an Ländergrenzen halt macht. Mit Unbehagen sehe ich die Praxis in manchen Schwellenländern, die ein Ausdehnen von CO2-Emissionen bedeuten und die kontraproduktiv wirken angesichts der ambitionierten Klimaschutzziele in Ländern der westlichen Welt. Deshalb braucht es ein international abgestimmtes Handeln.

Ich setze auf die Innovation des Wettbewerbs, denn neue Technologie sind eine starke Triebkraft für den Klimaschutz. Die Freien Demokraten wollen die deutsche Gesellschaft nicht mit weiteren Verboten traktieren, sondern fordern die Weiterentwicklung des Emisionshandels als globales Klimaschutzinstrument und die Einhaltung des Pariser Klimaschutzabkommens anstelle nationaler Alleingänge, die meist nur vorgaukeln, etwas zu bewirken, es aber in der Tat nicht tun. Ich bin für den Verzicht auf Subventionen, beispielsweise die Flugsteuer betreffend.

Die weltweite Sensibilisierung der Menschen durch die Bewegung „Friday for Future“ wird von mir begrüßt, aber mit dem Protest allein ist es nach Übereinstimmung aller Experten nicht getan, wenn z.B. die Demonstranten nicht auf billige Ferienflüge oder übermäßige Handydnutzung verzichten. Ich fordere sie deshalb dazu auf, wahrhaftig zu sein und durch gutes persönliches Klimaschutzverhalten ein Vorbild zu sein.

Wir brauchen ein verändertes Verbraucherbewusstsein, aber das lässt sich nicht übers Knie brechen. Und vor allem dürfen wir Deutsche nicht vor lauter Eifer unsere hoch entwickelte Industrie an die Wand fahren. Wir sollten nicht den Ast absägen, auf dem wir sitzen und nicht millionenfach Arbeitsplätze und somit das Wohlergehen unserer Bevölkerung gefährden. Wohl überlegte Schritte sind wertvoller als effekthaschender Aktionismus.

Werner Falk, 20.9.2019

Konzepte für Region

MdL Wolfgang Hauber informierte sich

MdL Hauber (Mitte) zu Besuch bei der Erlelbnismosterei in Beyerberg.

Auf Einladung der Jungen FREIEN WÄHLER Ansbacher Land und der Jungen FREIEN WÄHLER Mittelfranken fand eine Exkursion zum Thema „Naturschutz in Mittelfranken“ statt. Als für diese Region zuständiger FW-Abgeordneter des Bayerischen Landtags nahm MdL Wolfgang Hauber zusammen mit dem FW-Kollegen Dr. Peter Bauer aus Sachsen b.A. an dieser Tagesveranstaltung teil.
Die erste Station war das Wiesenbrütergebiet im Altmühltal mit ausführlichen Ausführungen von Klaus Fackler vom Landschaftspflegeverband Mittelfranken zu diesem Gebiet und zum notwendigen Zusammenspiel von Landwirten, Landschaftspflegern und Politikern für die Natur- und Tierwelt. Die Käsemanufaktur Schmalzmühle und Erlebnis-Mosterei Beyerberg waren die nächsten Stationen und weitere Konzepte aus der Region. Dann ging es weiter zum „Genussort Hesselberg, eine Region mit Geschmack“, die auf ihre eigene Natur und deren „Rohstoffe“ setzt. Norbert Metz vom Landschaftspflegeverband Mittelfranken erläuterte die Aufgabenstellungen und Maßnahmen in dieser Region. Abschließend wurde der Hesselberg, Mittelfrankens höchster Berg, und der Naturerlebnispark Kappelbuck mit seinen Streuobstwiesen besichtigt, wo regionale Produkte mit Landschaftspflege, Wertschöpfung und Natur-schutz in Eintracht gebracht werden.
MdL Wolfgang Hauber: „Ich bin sehr beeindruckt von diesem Tag und über das Zusammenspiel von Natur, Landwirtschaft und Politik, das Engagement der Menschen vor Ort und die hieraus entstehenden nachhaltigen Konzepte in unserer Region. Seit vielen Jahrzehnten leisten die Naturschützer, die Landwirte und die Politiker zusammen Enormes und ziehen gemeinsam an einem Strang, um unsere Natur und Umwelt zu schützen. Dies darf man bei all der Diskussion um die „Fridays-for-Future“-Aktivitäten nicht vergessen.“
Wolfgang Hauber weiter: „Bedanken möchten ich mich auch bei den Jungen FREIEN WÄHLERN aus der Region, speziell dem Ansbacher Land, für ihr Engagement in Sachen Umwelt und Naturschutz. Weiter so!“

Erzählfest in Gunzenhausen

Veranstaltung der Kulturmacherei

Dienstag, 01. Oktober, 19:30 Uhr, in der Druckerei Emmy Riedel, Weinstraße 6: Eröffnung des Erzählfestes durch denSchirmherrn 1. Bürgermeister Karl-Heinz Fitz. Zur Eröffnung des 3. Gunzenhäuser Erzählfests kommt ein fränkisches Schwergewicht: Matthias Egersdörfer hat seinen Roman „Vorstadtprinz – Roman meiner Kindheit“ im Gepäck.Er spürt seiner Kindheit nach, fast ein Philosoph auf der Suche nach der Geworfenheit des Seins – er tut es mit dem Handwerkszeug eines Kabarettisten und manchmal mit den Worten eines Dichters. Eintritt 12,- € / 8,- € für Mitglieder der Kulturmacherei. Kartenvorverkauf: Tourist Information, Rathausstr. 12, Buchhandlung Fischer, Hensoltstr. 35a

Donnerstag, 17. Oktober, 16:00 Uhr, im G&B-Café, Weißenburger Str. 87: Winonas Traumauto – für Kinder ab 5 Jahren.  Winona ist ein kleines Indianermädchen, das auf Rosebud –einer Reservation der Lakota – lebt. Hinter dem Haus stehtein altes Auto, das sie immer wieder zum Träumen inspiriert.Es scheint, als würde das alte Auto ihr all die wunderschönen Geschichten über das Leben ihres Volkes erzählen.Eine fast wahre Geschichte über das Leben im Reservat, erzähltfür Kinder ab 5 Jahren.Künstlerin: Alexandra Walczyk.  Eintritt frei

Donnerstag, 17. Oktober, 19:30 Uhr, im Restaurant „das hafner“, Nebenzimmer,Hafnermarkt 16: Kurzgeschichten von Roswitha Minnameyer. Roswitha Minnameyer hat bislang die beiden Romane „Kunamädchen“ und Almas achter Sinn“ veröffentlicht. Zudem ist von ihr das Kinderbuch „Zebra Zimtzausels Zinnobersterngeschichten“ erschienen. An diesem Abend liest sie bisher unveröffentlichte Kurzgeschichten. Musik: Heinz Horst Eintritt frei.

Samstag, 19. Oktober, 19:00 Uhr, in der Veranda Guitar Gallery, Weißenburger Str. 19Sex, Drugs & Rock‘n‘Roll -Books, Whisky & Guitars (FSK 18) –  Was wäre das Leben ohne Musik? Laut Nietzsche ein Irrtum.Deshalb kommen sie bei dieser Lesung alle zu Wort: die Schriftsteller,deren Seiten von Saiten handeln; die Gitarristen, dieGeschichten über ihre Klampfen verzapfen; die Menschen ausGunz N’ Hausen, die magische Musikmomente und literarischeLyrics lieben. Natürlich gibt es dazu auch Liveklänge und dasRockgesöff No. 1 – und das alles stilecht in einem Ausstellungsraum,in dem der Himmel voller Zupfgeigen hängt. Let thegood times roll!Künstlerin: Kristy Husz (Lesung)Musik: Matt Scherzer und Robert Walch,Eintritt 10,- €, Kartenvorverkauf:Tourist Information, Rathausstr. 12,Buchhandlung Fischer, Hensoltstr. 35a

Mittwoch, 23. Oktober, 16:00 Uhr in der Stadthalle, Isle-Platz 1:Rodscha und Tom „Kinder stark machen – Tour 2019“Eine Veranstaltung für die ganze Familie.Rodscha und Tom produzieren Kinderlieder, die auch Elterngefallen. Voller Fantasie und Mut, voller Rock-, Pop- undReggae-Rhythmen. Das hat Rodscha und Tom nicht nur Preiseund Fernsehauftritte eingebracht, sondern auch jede Mengekleiner und großer Fans. Und die warten sehnsüchtig darauf,ihre KiKA- und YouTube-Stars einmal live zu sehen. Im Internethaben es die beiden Vollblutmusiker zu Berühmtheit gebracht.Ihre Mitmach-Videos auf YouTube bringen die Kleinen in Bewegungund zählen mit über 14 Millionen Klicks zu den beliebtestenKindervideos überhaupt.Rodscha und Tom sind authentisch und stehen für Werte, ohnedabei mit dem moralischen Zeigefi nger zu kommen. In ihrenLiedern werden Freundschaft, Mut, Glück und Dankbarkeitbesungen. Ihre kleinen und großen Fans erreichen Rodschaund Tom so auf Herzensebene und sorgen bei jedem Konzert fürleuchtende Kinderaugen. Künstler: Rodscha aus Kambodscha und Tom Palme.Eintritt 5,- € (Kinder) / 9,- € (Erwachsene)Kartenvorverkauf in allen RESERVIX-Vorverkaufsstellen

Donnerstag, 24. Oktober, 19.30 Uhr, in der Stadt- und Schulbücherei Gunzenhausen,Luitpoldstraße 13: „Rückwärtswalzer oder Die Manen der Familie Prischinger“. Lesung mit Vea Kaiser. Voll Verve, Witz und Herzenswärme erzählt Vea Kaiser von einer Familie aus dem niederösterreichischen Waldviertel, von drei Schwestern, die ein Geheimnis wahren, von Bärenforschern, die die Zeit anhalten möchten, und von den Seelen der Verstorbenen, die uns begleiten, ob wir wollen oder nicht. Vea Kaiser wurde 1988 geboren und lebt in Wien, wo sie Altgriechisch, Latein und Germanistik studierte. Rückwärtswalzer ist nach ‚Blasmusikpop‘ und ‚Makarionissi‘ derdritte Roman der jungen Autorin.Wir sind begeistert von diesem wundervollen Buch und freuen uns, dass Vea Kaiser aus Wien kommen wird, um für uns daraus zu lesen! Lassen Sie sich die Lesung mit der jungen Autorin nicht entgehen. Wer sie einmal live erlebt hat, weiß, dass sie auf die Bühne gehört. Vea Kaiser ist eine leidenschaftliche Vortragende, die übersprudelnd und mit weit ausholenden Gesten ihre Zuhörer in den Bann zieht. Eine Veranstaltung der Buchhandlung Fischer und der Stadt- und Schulbücherei im Rahmen des 3. Gunzenhäuser Erzählfestes. Kartenvorverkauf: Stadt- und Schulbücherei, Luitpoldstraße 13 Buchhandlung Fischer, Hensoltstr. 35a

Samstag, 26. Oktober, 19:30 Uhr, in der Stadthalle, Isle-Platz 1: Von den Erzählungen der Chassidim bis zum Rabbi von Bacharach – Ein Abend mit Martin Buber und Heinrich Heine.  Der Chassidismus, die im 18. Jahrhundert entstandene religiöseBewegung der Juden Osteuropas, hat eine Fülle legendenhafterErzählungen hervorgebracht. Teils mündlich, teils schriftlichniedergelegt, hatten diese Geschichten lange Zeit keinerlei Anspruchauf literarische Gültigkeit. Es ist das Verdienst Bubers,sie nicht nur gesammelt, sondern auch sprachlich geformtund philosophisch eingeordnet zu haben. Die gesammeltenGeschichten aus der Welt des osteuropäischen Judentumsbegeistern durch ihre Lebensweisheit, durch Humor und gelebteReligiosität.Etwas Lästerliches und zugleich Reinigendes schwingt dagegenin den religionskritischen Texten von Heinrich Heine mit, diebis heute ihre Schärfe nicht eingebüsst haben. Satiriker oderKetzer, Volksdichter oder poetischer Feingeist? Schon immergingen die Meinungen über Heinrich Heine auseinander. 1845wurde ein Teil seiner Schriften auf den katholischen Index gesetzt,auf dem sie bis zu dessen Abschaffung 1967(!) blieben.Damit die vorgetragenen Erzählungen auch gut nachwirkenkönnen, spielt die Klezmer-Gruppe Jokkel jiddische Musikstücke.Künstler: Wolfgang Eckerlein (Lesung),Musik: Klezmer-Gruppe Jokkel (Regina Hackenberg – Klarinette,Angela Netal – Violine, Werner Gempel – Gitarre,Ekke Lindauer -Piano und Akkordeon).Eintritt frei

Dienstag, 29. Oktober, 14 Uhr, auf der MS Altmühlsee, Anlegestelle SeezentrumSchlungenhof: „Kakao-Kuchen-Kinderbuch-Schifffahrt“. Verlegerin Bobby Kastenhuber stellt Kinderbücher ihres Klein&Groß-Verlags vor und Melena Renner liest aus den Büchern vor. Eintritt frei

Dienstag, 29. Oktober, 19:30 Uhr, im Restaurant „das hafner“, Nebenzimmer,Hafnermarkt 16: Tote Metaphern und andere Wortbilder. Wie klingt eigentlich eine Arschgeige? Und was charakterisiert das heimische Hühnerauge? Ist Reinhold Messner der Erstbesteiger der Fingerkuppe? Schmeckt das Jägerschnitzel von freilaufenden Jägern besser wie das von Jägern aus der Massenjägerhaltung? Wie lange dauert eine Buchführung und kann man sich da verlaufen? Wie bequem ist ein Flussbett und gibt es einen Gewinner beim Gewehrlauf? Diese und viele weitere Wortbilder stellt der Illustrator Jörg Dommel in der animierten Fassung seines Buches „Tote Metaphern und andere Wortbilder“ vor. Eintritt frei

Samstag, 2. November, 19:00 Uhr, auf der MS Altmühlsee, Anlegestelle SeezentrumSchlungenhof: „Soundcheck“ auf der MS Altmühlsee –  Kurzgeschichten für Musikfans und dazu passende Musik. Künstlerin: Melena Renner, Buchhandlung am Färberturm (Lesung) Musik: Flo Betz und Konny Kohle, Eintritt frei

Konzert in Mörsach

Iuliana Münch und Andre Parfenov gastieren

Geigerin Iuliana Münch

Der Kulturverein „mundus artis“ und das Künstlerehepaar Elke und Reinhard Zimmermann veranstalten am Sonntag, 1. Dezember, um 16 Uhr ein Konzert mit der Geigerin Iuliana Münch und dem Pianisten Andre Parfenov. Die Gäste können bereits früher anreisen, denn an diesem Tag ist ab 11 Uhr das Studio der beiden Künstler in Mörsach geöffnet. Als originelle Weihnachtsgeschenke empfehlen sich die Bilder von Maler Reinhard Zimmermann und der Bildhauerin Elke Zimmermann.

Iuliana Münch, geb. Geambasu, verspürte schon früh „die Künstlerseele in sich“, wie sie selbst es beschreibt. Musik war in ihrem familiären Umfeld sehr präsent, wie überhaupt Rumänien ein besonders musikalisches Land ist. Von klein auf hatte Iuliana Münch den Wunsch, kein anderes Instrument als die Violine zu spielen. Sie hatte genug Ehrgeiz, dass sie die Aufnahmeprüfung am Musikgymnasium „George Enescu“ in Bukarest schaffte, wo sie bis zum Abitur im Jahr 1995 eine umfassende Ausbildung genoss. Dies schuf die Basis für ihr Studium an der Musikhochschule in Bukarest. Dort erfuhr sie prägende künstlerische Anregungen durch die Korrepetitorin Florina Cozighian. Sie war es, die Iuliana Münch dazu riet, ihre künstlerisch Laufbahn in Deutschland fortzusetzen, weil dort bessere Entwicklungsmöglichkeiten für das offensichtliche Talent der jungen Geigerin bestehen würden Also reiste Iuliana Münch im Alter von 22 Jahren nach Deutschland, um fortan an der Hochschule für Musik und Tanz Köln/ Aachen zu studieren. Im Jahr 2003 schloss sie ihre Ausbildung in der Klasse von Prof. Charles-André Linale ab. Nach dem Studium gab es erste Orchester-Engagements in Koblenz und Mönchengladbach. Danach  wurde Iuliana Münch Mitglied in der „Neuen Philharmonie Westfalen“. Im Jahr 2009 traf sie auf den  Pianisten André Parfenov, mit dem sie seitdem ein festes Duo bildet und hier in nie vorher gekannter  Form eigene künstlerische Ideale verwirklicht. Sie ist aktiv an der Realisierung von André Parfenovs  Kompositionen beteiligt. „Es ist ein ganz großes Privileg, mit einem Komponisten direkt arbeiten zu  können“ lautet das eigene Credo.  Ihr sprühendes Kommunikationstalent bringt Iuliana Münch bei den Auftritten des Parfenov Duos  regelmäßig zur Entfaltung – sowohl in humorigen Moderationen und Dialogen mit André Parfenovals auch in imaginären Gesprächen mit den Komponisten vergangener Epochen. Nicht nur im Parfenov Duo arbeitet Iuliana Münch mit dem Komponisten zusammen. Sie ist als  Geigerin auch bei den Aufführungen seiner Bühnenmusiken zu Choreographien von Robert North  am Theater Krefeld Mönchengladbach mit auf der Bühne – so bei den Balletten „Chagall-Fantasie“  und jüngst „Pinocchio“, das im Oktober 2016 seine Premiere feierte.  

André Parfenov wurde 1972 als Sohn einer deutschen Mutter und eines russischen Vaters in Königsberg, dem heutigen Kaliningrad, geboren. Man entdeckte schon früh sein außergewöhnliches musikalisches Talent, wozu auch das Improvisieren auf dem Klavier gehört. Als die Familie später in die weit entfernte Stadt Ufa übersiedelte, bekam er einen der raren und begehrten Ausbildungsplätze an einem Musikgymnasium. Dies machte später den Weg frei für ein Klavierstudium am weltweit renommierten Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium. Aus familiären Gründen übersiedelte der junge Pianist im Alter von 22 Jahren mit seinen Eltern und Geschwistern nach Deutschland. Er studierte an der Essener Folkwang-Hochschule und erhielt im Jahr 2000 das Konzertexamen mit Auszeichnung. Mittlerweile hat André Parfenov bereits mit vielen Orchestern gespielt, unter anderem den Moskauer Sinfonikern, den National Sinfonikern Brasov, den Niederrheinischen Sinfonikern und der Neuen Philharmonie Westfalen. Parfenovs Soloauftritte sind bislang auf vier Solo-CDs dokumentiert. Im Jahre 2015 war die Uraufführung eines von André Parfenov komponierten Violinkonzertes, das er Vadim Repin gewidmet hat. André Parfenovs universale musikalische Fähigkeiten führten zu einer Festanstellung am Theater Mönchengladbach/Krefeld. Als Komponist und Pianist mit weitem Erfahrungshorizont gestaltet er sämtliche Sparten und Inszenierungen und hat vielbeachtete Ballettmusiken zu den Choreografien von Robert North geschaffen. Seit 2015 ist André Parfenov zudem Dozent an der Musikhochschule ,,Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. 2009 traf er auf Iuliana Münch. Zusammen haben sie das Parfenov Duo gegründet und pflegen seitdem eine intensive künstlerische Zusammenarbeit bei der Schaffung neuer Werke und ihrer Präsentation in unkonventionellen Konzertprogrammen. Zu André Parvenovs Leidenschaften gehört es seitdem, Musik für die Violine zu schreiben und so „über das Klavier hinaus zu wachsen“ – wie er es mit eigenen Worten beschreibt.

Eine heitere Kirchweih

Das Gunzenhäuser Volksfest geht zu Ende

Im Kreis der Altmühlfränkischen Bierkönigin Michelle Recker (links) und der Apfelkönigin der Fränkischen Moststraße Anna Sauber: Stadtrat Werner Falk. Foto: Gerhard Wägemann

Die neun Tage der Kirchweih in Gunzenhausen gehen am Sonntag zu Ende. Wie der für die Organisation zuständige Touristikchef Wolfgang Eckerlein anlässlich des Treffens der „Gesellschaft zur Hebung der Gunzenhäuser Kirchweih“ im Laubengang des „Schwarzwaldhäusles“ zufrieden mitteilt, ging das Volksfest an der Altmühl ohne nennenswerte Zwischenfälle ab.

Für die Schausteller, die wieder von der Familie Zöllner aus Öhringen nach Gunzenhausen gebracht wurden, waren die Spätsommertage von der Witterung her o.k. Die Schausteller sind ja nicht verwöhnt, denn sie müssen oft genug erleben, dass ihnen das schlechte Wetter einen gehörigen Strich durch die Rechnung macht. Entgegen der Prognosen war das Kerwawetter für sie doch zufriedenstellend.

Bei einem Empfang, den die Stadt Gunzenhausen für Behördenchefs und Kommunalpolitiker aus der Nachbarschaft gab, durfte Bürgermeister Karl-Heinz Fitz viel Wertschätzung erfahren. Und die ehemaligen Gunzenhäusern, die jedes Jahr zuhauf zur Kirchweih in die Stadt kommen, äußerten sich anerkennend über ihre Heimatstadt, die sich von ihrer schönsten Seite präsentierte. Am Empfang im Festzelt der Familie Widmann nahmen auch die Altmühltaler Bierkönigin Michelle Recker (aus Eckersmühlen) und die Apfelkönigin Anna Sauber (aus Obermögersheim) teil.

Am vorletzten Kirchweihtag trifft sich traditionell die „Gesellschaft zur Hebung der Gunzenhäuser Kirchweih“. Der Willendorfer Fliesenunternehmer Hans Schneid hatte das „Sozialsponsoring“ aus Anlass seines 70. Geburtstags übernommen. In den Kreis der Gesellschaft aufgenommen wurde der Autionator Roland Zwack (Laubenzedel), die deftige Schlachtschüssel präsentierte der Pfofelder Metzger und Gastwirt Kleemann.

Olympiasiegerin zu Gast

Führungscrew von Verpa trainierte

Olympiasiegerin Britta Steffen (Dritte von rechts) mit den Führungskräften der Firma Verpa-Folie. Rechts Inhaber Baumann, links der Gunzenhäuser Werkleiter Stenglein. Foto: Heger

Schwimm-Olympiasiegerin Britta Steffen trainierte in Absberg auf der Badehalbinsel mit Teilen der Führungscrew der Firma Verpa-Folie. Dies ist ein Teil des Präventionsprojekts „Spitzensportler bewegen Mitarbeiter“ das die Barmer ins Leben gerufen hat. In einem unterhaltsamen und informativen Vortrag im SAN-Shine Camp berichtete die ehemalige Spitzensportlerin über ihre Zeit als Profisportlerin. Sie gab dabei der
Führungscrew der Verpa-Folie Motivationstipps und stand für viele Fragen rund um den Schwimmsport und ihre persönlichen Erfahrungen zur Verfügung.

Die Firma Verpa Folie hatte schon immer ein offenes Auge auf die Gesundheit und das körperliche Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter, berichteten die beiden Mitglieder der Geschäftsleitung André Baumann und Thomas Grebner. Es gibt für alle Mitarbeiter kostenlos einmal in der Woche Massagen, frisches Obst und alkoholfreie Getränke in der ganzen
Firma. Ebenso ist die Firma Kooperationspartner mit verschiedenen Fitnessstudios in der Region und übernimmt die Beitragskosten für ihre Mitarbeiter teilweise. Es gibt auch einen eigenen Tennisplatz auf dem Firmengelände in Gunzenhausen und ausreichend Sozialräume mit Duschgelegenheiten. Die insgesamt 530 Mitarbeiter (davon sind 51
Auszubildende) in den drei verschiedenen Standorten wurden zu Beginn der Kooperation mit der Barmer als Gesundheitspartner ausführlich befragt und rund 450 Mitarbeiter nahmen an dieser Befragung auch gerne teil. Das heutige Training der Führungscrew der Firma war der Abschluss der Befragungsphase und die Führungskräfte sollen ihre Erfahrungen als
Multiplikatoren an die Mitarbeiter weitergeben und bei ihnen den Sinn für die Notwendigkeit einer gesunden Ernährung und körperlicher Fitness schärfen. Britta Steffen fasste diese Planung mit den Worten „jeder muss selbst wissen was er will und der Wille zur körperlichen Fitness wird im Kopf entschieden“ zusammen. Prävention ohne den erhobenen Zeigefinger
„Wenn wir die Menschen dazu bringen wollen gesünder zu leben müssen wir neue Wege gehen. Wichtig ist, dass wir sie im Alltag abholen – etwa im Beruf. Deshalb ist unser Projekt in das betriebliche Gesundheitsmanagement eingebettet“ erklärte der Regionalgeschäftsführer der Barmer Weißenburg, Christoph Neumeyer. Dabei motivieren die Top-Athleten die Mitarbeiter der Unternehmen zu mehr Bewegung und geben Tipps zur mentalen Stärke. „Für uns ist es eine tolle Gelegenheit von einem Profisportler direkt Tipps und Tricks für ein erfolgreiches Training im Alltag zu bekommen“, versicherte Marco Stenglein der Werksleiter und Mitglied der Geschäftsleitung bei Verpa Folie.

Von den Besten lernen

Die Barmer sendet Top-Athleten in Firmen die dort über Höhen und Tiefen ihrer Karriere berichten und zeigen, wie sie auch in schwierigen Momenten wieder zurück zum Erfolg fanden. Die geschilderten Erfahrungen sollen auch für Beschäftigte im Berufsalltag nützlich
sein und zum Beispiel helfen die mentale Stärke zu verbessern. Fitness, Zielstrebigkeit, Durchhaltevermögen und Disziplin – dies sind für Sportchampions wichtige Attribute. Als Leistungssportlerin stand Britta Steffen unter enormen Erfolgsdruck und berichtete: „Ich habe
die Erfahrung gemacht, dass Bestleistungen häufig assoziiert werden mit Arbeit bis zur Erschöpfung und darüber hinaus. Tatsächlich ist das jedoch nicht zielführend. Erst als ich begonnen habe, die notwendigen Ruhepausen einzuhalten, konnte ich den Olymp besteigen.“

Steffen, Schmitt & Co

Bundesweit sind je nach Region verschiedene Sportler als Repräsentanten für die Barmer im Einsatz. Mit dabei sind neben Doppel-Schwimm-Olympiasiegerin Britta Steffen auch die dreifache Olympiagewinnerin im Biathlon Kathi Wilhelm und die dreifache Box-Weltmeisterin Ina Menzer. Zudem unterstützen Skisprung-Olympiasieger Martin Schmitt, der Goldmedaillengewinner im Beachvolleyball Jonas Reckermann und der Olympiazweite im Zehnkampf Frank Busemann die Barmer bei diesem Präventionsprojekt.
KLAUS HEGER

Humuswerk wird besichtigt

Dinkelsbühler Anlage gilt als mustergültig

Das Dinkelsbühler Humuswerk gilt als mustergültig. Foto: LRA

Die Abfallwirtschaft am Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen lädt Interessierte am Donnerstag, 26. September, ab 15 Uhr (Weißenburg) bzw. 15.30 Uhr (Gunzenhausen) zu einer Informationsfahrt zum Humuswerk T+E nach Bechhofen ein.

Wer einmal die Verarbeitung der Bioabfälle von der Anlieferung bis hin zum fertigen Kompost verfolgen will, hat am 26. September die Möglichkeit, die Kompostierungsanlage Bechhofen zu besuchen. Geschäftsführer Manfred Schmidt wird die Abläufe anschaulich erklären, wie unsere Küchen- und Gartenabfälle auf ganz natürlichem Weg zu „schwarzem Gold“ verrotten. Innerhalb von nur acht bis zwölf Wochen werden hier durch Mikroorganismen wie Bakterien und Pilze unsere organischen Abfälle zu hochwertigem Humus umgebaut.

Der Humus wiederum wird zu Blumenerde verarbeitet und im Biolandbau als natürlicher Dünger und Bodenverbesserer eingesetzt. Daher kann der Bioabfall auch als Biogut bezeichnet werden. Die darin enthaltenen Nährstoffe und Mineralien werden in einem natürlichen Kreislauf dem Boden zurückgegeben. Immerhin 11.625 Tonnen Biogut wurden über die rund 25.500 braunen Biotonnen im Jahr 2018 in Weißenburg-Gunzenhausen eingesammelt. Damit entfallen circa 123 Kilogramm Biogut jährlich auf einen Landkreiseinwohner.

Um die Qualität des Komposts zu steigern, appelliert die Abfallwirtschaft bereits seit Längerem mit dem Slogan „Kein Plastik in die Biotonne“ an das Verantwortungsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger. Denn neben Metall und Glas zählen Kunststoffe zu den größten Feinden in der Biotonne. Dabei ist jedem klar: „Aus Plastik wird nie Kompost“ und kein Gartenbesitzer käme auf die Idee, seinen Kompost im Garten mit Plastiktüten zu verschmutzen, so verhält es sich auch mit den Abfällen in der Biotonne. Zeitungspapier oder gebrauchte Bäckertüten erhalten ein zweites Leben, wenn sie zum Einwickeln von Gemüse-, Obst- und Lebensmittelresten aus der Küche eingesetzt werden.

Mit der im September gestarteten Informationskampagne soll der Bioabfall in Altmühlfranken sauberer werden. Farbige Anhänger, die an den Biotonnen angebracht werden, informieren darüber, welche Abfälle in die braune Tonne dürfen und welche nicht. Die Anhänger werden im Laufe des Septembers im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen verteilt. Darüber hinaus erkennt ein Detektor am Entsorgungsfahrzeug Störstoffe wie Metall.

Wer mehr zum natürlichen Abbauprozess der pflanzlichen Abfälle wissen möchten, ist zur Infofahrt zum T+E Humuswerk nach Bechhofen im Landkreis Ansbach am Donnerstag, 26. September, eingeladen. Der Bus fährt in Weißenburg um 15 Uhr am Besucherparkplatz am Landratsamt und in Gunzenhausen um 15.30 Uhr am Parkplatz an der Stadthalle ab. Die Rückkehr in Gunzenhausen ist für 19 Uhr und in Weißenburg um 19.30 Uhr geplant. Die Fahrt ist kostenlos. Eine Anmeldung ist bis Freitag, 20. September 2019 entweder telefonisch unter 09141 902-283 oder per E-Mail an abfallwirtschaft.lra@landkreis-wug.de erforderlich.

Endoprothetiktag am 24. September

Informationen zum Ersatz des Schultergelenks

Röntgenbild einer Schulter.


Beim Endoprothetiktag des Klinikums Altmühlfranken am Dienstag, dem 24. September 2019 steht der Gelenkersatz des Schultergelenks im Mittelpunkt.
Am jährlichen Informationstag des Klinikums Altmühlfranken zur Endoprothetik geht es diesmal um den Ersatz des Schultergelenkes. Es wird erläutert, wann ein solcher Eingriff sinnvoll ist, wie er abläuft und welche Arten des Gelelenkersatzes zur Verfügung stehen. Außerdem wird alles Wichtige rund um den Eingriff besprochen. Denn nicht nur die Operation, sondern auch die Vorbereitung, die Form der Anästhesie und die fachgerechte Nachsorge spielen eine große Rolle
Den Auftakt macht Dr. Thomas Sommerer, Oberarzt der Anästhesie Gunzenhausen mit seinem Beitrag über die Patientenvorbereitung und Anästhesie für die Schulterendoprothetik. Im Anschluß spricht Dr. Bernd Krieg, Leitender Oberarzt der Unfall- und Wiederherstellungschirurgie Klinikum Altmühlfranken Gunzenhausen, zu „Schulterendoprothetik, Endstation oder neue Chance?“. Im dritten Referat des Abends beleuchtet Peter Wichmann, Physiotherapeut am Klinikum Altmühlfranken Gunzenhausen, die enorm wichtige Übungsbehandlung nach einem endoprothetischen Eingriff am Schultergelenk. Nach den Vorträgen haben die Besucher Gelegenheit, individuelle Fragen an die Referenten zu stellen.
Zeitgleich gibt es im Foyer des Vortragsraumes Kaffee und Gebäck, eine Ausstellung moderner Implantate (Fa. Depuy), sowie Produkte und Hilfsmittel für Endoprothesenträger (Sanitätshaus Stolz).
Der Endoprothetiktag 2019 zum Thema „Gelenkersatz des Schultergelenks“ findet am 24. September 2019 von 16-18.20 Uhr im Konferenzraum 1 (Erdgeschoß) am Klinikum Altmühlfranken Gunzenhausen statt. Der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!