Author Archives: Werner Falk

Überdimensionierter Steinabbau

Uwe Maier: Er gefährdet Kulturgüter im Kreis

Heimat ist ein sehr wichtiges, schützenswertes Gut, für jeden von uns. Sie bietet uns Geborgenheit und Schutz. In ihr fühlen wir uns zu Hause, auch Herz und Seele brauchen sie. Für mich ist der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen mit den vielfältigen Landschaften der Frankenalb, der Seen, desLimesnacht kulinarisch Altmühltals und des Rieses meine Heimat, mit der ich mich identifiziere und in der ich mich wohl fühle. Zu dieser Heimat zählen nicht nur die Menschen, die hier wohnen, sondern auch das, was die Menschen im Lauf der Jahrtausende als Kulturgüter uns hinterlassen haben. Solche Kulturgüter sind immens wichtig für unsere Herkunft, da wir dadurch sehen und spüren, wer diese geschaffen hat, wo diese Menschen herkamen und warum sie hier waren. Für mich, als langjähriges, aktives Mitglied der Gesellschaft für Archäologie i.Bay.,  ist es daher sehr wichtig Kulturgüter in meiner Heimat zu erhalten und zu schützen.

Durch den jetzt drohenden Jurasteinabbau im südöstlichen Teil unseres Landkreises, der mit nahezu 5.000 Hektar um ein Vielfaches zu groß ist, ist auch eine ganze Reihe von wertvollen Kulturgütern gefährdet.  Allen voran das Weltkulturerbe Römisch-Raetischer Limes. Durch neueste Untersuchungen mit Hilfe des Laserscannings haben Archäologen in den letzten Jahren festgestellt, dass entlang der schnurgeraden, ehemaligen Römerstraßen-verbindung  vom Burgus (bei Burgsalach)  nach Pfünz noch Reste von mindestens 15 römischen Wachtürmen bestehen. Aufgrund dieser erheblichen Anzahl an Wachtürmen ist davon auszugehen, dass es sich hier um eine neue, zurückgenommene, sehr späte Linie des Raetischen Limes, nennen wir sie Limes VI, handelt. Die Archäologen gehen mehr und mehr davon aus, dass die alte Limeslinie  Burgus – Petersbuch – Böhming wahrscheinlich ab den 20er  Jahren des 3. Jahrhunderts aufgelassen wurde und durch Limes VI ersetzt wurde. Bei dessen Bau könnte auch eine römische Einheit aus Nordafrika, die damals nach Raetien strafversetzt worden war, zum Einsatz gekommen sein. Der Bau des Burgus, der nordafrikanische Züge aufweist,  könnte wiederum auch damit zusammenhängen. Erste Forschungsergebnisse dazu teilte der Landeskonservator Dr. Sommer bei einem Vortrag im letzten Jahr in Weißenburg mit.  Käme der Jurasteinabbau auf den Flächen im Raitenbucher Forst, wie geplant, würde dieser Limes VI und damit Weltkulturerbe völlig zerstört werden. Dies wäre ein kulturgeschichtlicher GAU .

Wenn hier schon künftige Steinbruchflächen nur vom Schreibtisch aus geplant werden, dann sollte man sich  zuvor wenigstens mal topografische Karten und spezielle Karten des Landesamtes für Denkmalpflege ansehen, um festzustellen, dass hier aus denkmalpflegerischen Gründen absolut kein Steinabbau möglich ist!  Dann würde man auch sehen, dass im gleichen Gebiet die Erhebung des  sog.  „Hohlbügel“ liegt.  Auf seiner Hochfläche liegt die Einbruchdoline des „Hohlloches“, das mit seinen unterirdischen, bis zu 25 m hohen Hallen und Tropfsteinhöhlen, eines der wertvollsten Geotope  (Nr.577H001) der Frankenalb ist. Im Mittelalter und davor wurden darin viele Tiere und sogar Menschen bestattet, ja vielleicht sogar geopfert. Es ist einmalig im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen und aufgrund seines hohen geologischen, kulturhistorischen Wertes und als  großes Fledermausmassenquartier  besonders schützenswert. Um den Hohlbügel finden sich außerdem jede Menge Grabhügel aus der Latène- und Hallstattzeit, die auf die Wichtigkeit des Hohlloches in prähistorischer Zeit hindeuten. Wiederum nicht weit davon entfernt  ist mit den Überresten der Grube „Grobschwart“ ein weiteres außergewöhnliches Kultur- und Industriedenkmal. Dort wurde vom 9. Jahrhundert bis 1866 Bohnenerz abgebaut.

Noch heute zeugen im Wald Stollengänge und eingestürzte Gruben von diesen früheren Bergbauaktivitäten auf der Frankenalb. All das soll laut den vorliegenden Plänen dem Jurasteinabbau einfach so geopfert werden. Für mich ist das ein Skandal und eine Verachtung unserer Heimat!  Das sind Bodendenkmäler und äußerst wertvolle Kulturschätze, die auch für künftige Generationen geschützt und erhalten  werden müssen. Dafür haben nicht nur Landrat Gerhard Wägemann und die Verbandsräte des Planungsverbandes Walter (CSU), Mößner (CSU), Federschmidt (SPD) und Hörner(Grüne),  sondern auch alle anderen, jetzigen und künftigen  Mitglieder des Kreistages des Landkreises WUG ohne wenn und aber zu sorgen. Es muss ein Weg gefunden werden, dass hier ein maßvoller und nachhaltiger  Jurasteinabbau, der sowohl umweltgerecht  als auch heimatverträglich stattfinden kann. Dazu müssen nicht nur die Interessen der Steinindustrie, sondern auch die der Menschen, die hier leben,  gehört und berücksichtigt werden.

Uwe Maier,    Bayerischer Limesführer, Gunzenhausen (das Foto zeigt ihn mit einer Gruppe von Besuchern im Burgstall bei Gunzenhausen.

Problemlösung durch “Medizinische Zentren”

Vorschlag von Kreisrat Dr. Axel Peiffer zur ärztlichen Versorgung auf dem Land

Die medizinische Grundversorgung auf dem Lande ist zwar kein originär kommunalpolitisches Thema, aber eines, das dennoch den verantwortlichen Kommunalpolitiker nicht gleichgültig sein kann. In der politischen Diskussion meldet sich jetzt FDP-Kreisrat Dr. Axel Peiffer zu Wort. Er  plädiert fürPeifferA „Medizinische Zentren“, um so die ärztliche Versorgung auf dem Land langfristig zu sichern.

„ Der Klassische Landarzt war darauf eingestellt, rund um die Uhr für seine Patienten dazu sein, auch nachts und an Wochenenden, 168 Stunden pro Woche“, sagt der Muhrer Mediziner.  Das wolle heute aber kein junger Arzt mehr. Und das passe auch in keiner Weise mehr in die Arbeitswelt unserer Zeit.

Für die Landpraxen alten Stils fänden sich folglich heute keine Nachfolger mehr. Peiffer fragt sich als Kommunalpolitiker und Landarzt: Wie kann man dieser Entwicklung begegnen?

Für die Diskussion sei es gut, die Hintergründe zu wissen. Die Besetzung von Arztpraxen werde von  den Kassenärztlichen Vereinigungen gesteuert. Für den Bezirk Mittelfranken habe sie ihren Sitz in Nürnberg. Jeder Arzt sei dort Pflichtmitglied. Sie seien Verhandlungspartner der Krankenkassen und hätten die Aufgabe, auf die veränderte Situation zu reagieren und neue Formen für die ausgediente Einzelpraxis zu finden. Die ernüchtende Feststellung von Dr. Peiffer: „Dies haben sie verschlafen und zudem dringend notwendige Änderungen ihrer Zulassungsstrategie blockiert.“

Wie müsste nun nach seinen Vorstellungen eine neue Form der landärztlichen Praxis aussehen?  Eine Landarztpraxis, die der heutigen Situation gerecht werden und damit jungen Ärztinnen und Ärzten einen erstrebenswerten Arbeitsplatz bieten wolle, müsse eine Kooperation mehrerer Ärzte in  einem durchaus zentral gelegenen Stammhaus sein. Von hier aus könnten lokale Zweigpraxen bedient werden.  Peiffer skizziert ein Beispiel: „Nehmen wir den Hahnenkamm. Hier gab es traditionell die Einzelpraxen in Heidenheim und in Ursheim. Als der Arzt in Ursheim sich zur Ruhe setzte, war es ihm nicht möglich, einen Kollegen zu finden, der in der gleichen Weise weitermachen wollte. Also gibt es in Ursheim keinen Arzt mehr und die Bevölkerung kann sich in weiterer Ferne ärztliche Betreuung suchen.“  Seine Vorstellung von der Lösung des Problems ist es, beispielsweise in Heidenheim ein größeres medizinisches Zentrum einzurichten, von wo aus dann zu bestimmten Sprechstundenzeiten ein – angestellter –  Arzt in Ursheim tätig werden könnte. So wäre der Bevölkerung gedient und dem Bedürfnis junger Ärzte nach geregelter Arbeitszeit und freier Wahl ihres Wohnortes  Rechnung getragen. „Das aber ist nur ein Beispiel und kein konkreter Vorschlag für den derzeitigen Arzt in Heidenheim“, stellt er klar.

„Warum sollte nach diesem Modell  eines Medizinischen Zentrum nicht auch eine größere Zahl von kleinen Zweigpraxen versorgt werden?“, fragt sich der Fachmann, der selbst 32 Jahre lang die Arztpraxis in Muhr am See geführt hat und seit vier Jahren im Ruhestand lebt. Im MZ könne die inzwischen erforderliche, sehr kostspielige technische Ausrüstung für spezielle Untersuchungen und Behandlungen bereit gehalten werden.

Für den leidenschaftlichen Landarzt unerklärlich ist das Verhalten der Kasssenärztlichen Vereinigung, die „aus unerfindlichen Gründen“ derartige Formen moderner Landarztpraxen nicht billigten. Der angestellte Arzt in einer Praxis sei einfach nicht vorgesehen, also gebe es für ihn auch keine Zulassung.

Der FDP-Kommunalpolitiker sieht nur einen Ausweg: „Die Landkreise müssen über den Landkreistag Druck machen und auf Veränderungen drängen.“

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Witziges von Diethelm

SchoenDAls der griechische Philosoph Artistoteles hörte, jemand verleumde ihn, soll er gesagt haben: „Wenn ich nicht dabei bin, kann er mich meinetwegen sogar verprügeln.“

Ein englischer Bischof besucht New York. Ein Reporter fragt ihn, ob er sich auch Nachtlokale ansehen wolle. Der Bischof meint ironisch:“Gibt es überhaupt Nachtlokale in New York?“ Am nächsten Tag steht in einer großen Zeitung die Überschrift des Interviews: „Erste Frage des Bischofs: Gibt es Nachlokale in New York?“

Die Mückenmutter sagt zu ihren jungen Mücken: „So, Kinderchen, und wenn ihr jetzt schön artig schlaft, dürft ihr morgen auch an den FKK-Strand!“

Der Arzt fragt die besorgte Mutter: „Nun, hat ihr Kleiner in der letzten Nacht phantasiert?“ „Ja, Herr Doktor, zweimal, aber ganz dünn!“

ZIA ist beachtliche Erfolgsgeschichte

CSU-Fraktionschef Peter Gallenmüller bekräftigt den Bestand der Zukunftsinitiative Altmühlfranken

Die Rolle der Zukunftsinitiative Altmühlfranken (ZIA) ist im Falk-Report wiederholt anerkennend gewürdigt worden. Tatsächlich ist das „Kind“ des früheren Landrats Franz-Xaver UhlGallenmüller im Schoß seines Nachfolgers Gerhard Wägemann prächtig herangewachsen. Die ZIA hat für für Altmühlfranken und das Image des Landkreises getan, auch wenn offenbar die Zeit noch nicht reif ist, den Landkreis auch tatsächlich umzubenennen.

Vor allem bei den Mitarbeitern im Landratsamt mag es zuweilen ein Unbehagen geben, zumal sich manche Mitarbeiter der klassischen Kreisverwaltung durch die öffentlichkeitswirksamen Auftritte der ZIA an den Rand gedrängt fühlen. Aber sie sollen auch wissen: Öffentlich wahrgenommen zu werden, das ist ein Kernauftrag, den die ZIA hat. Gäbe es diese Resonanz nicht, dann hätte die ZIA wohl ihren Auftrag verfehlt und schlechte Noten verdient. So aber hat sie vieles angekurbelt und doch manches durchgesetzt: die Bildungsregion, das seniorenpolitische Gesamtkonzept, die Wirtschaftsförderung, den Tourismus oder das Anrufsammeltaxi. Der CSU-Fraktionsvorsitzende Peter Gallenmüller kritisierte  in der Debatte um den Kreisetat völlig zurecht, dass es immer noch Kreisräte („Zögerer und Zauderer“)  gibt, die der ZIA skeptisch gegenüberstehen. Er sagt ganz richtig, dass andere Kreise stolz wären, wenn sie eine solche agile Abteilung in ihrem Landratsamt hätten.

Den Weg konsequenz weitergehen! Das ist der Auftrag an den neuen Kreistag. „Ohne Zukunftsinitiative wird es nicht mehr gehen“, sagt Gallenmüller, lässt aber offen, welche Organisationsstruktur die ZIA künftig haben soll (Stabsstelle, Verein oder private GmbH).

Die FDP-Kreisrätin Sigrid Niesta-Weiser bekräftigt die Position. Sie hat wiederholt die ZIA-Ideenwerkstatt  lobend erwähnt.

Straßensicherheit ja – Überwachung nein

Die FDP-Europaabgeordnete Nadja Hirsch zum Notrufsystem eCall

Ab Oktober 2015 soll der Einbau des automatischen Notrufsystems eCall für alle neuen PKWs und leichte Nutzfahrzeuge verpflichtend sein. Das Europäische Parlament stimmte heuteHirsch klein der entsprechenden Verordnung zu. Auch wenn einige Vorteile überzeugen, kritisiert die FDP-Innenexpertin Nadja Hirsch vor allem die Unbesonnenheit der Abgeordneten in Sachen Datenschutz:

„Das eCall-Notrufsystem hat das Potential, vielen auf Europas Straßen in Not geratenen Menschen zu helfen. Das darf aber nicht über die Masse an gesammelten Daten hinwegtäuschen. Durch die Datenerfassung können Profile über den Fahrer, wie die Wahl der Route, Zwischenstopps, Geschwindigkeit usw., erstellt werden. Die NSA fährt sozusagen im Auto mit.

Ob das persönliche Sicherheitsbedürfnis oder das Recht auf Privatsphäre überwiegen, sollte allein die Entscheidung des Fahrers sein. Daher hat die FDP dafür gekämpft, dass die eCall-Funktion nur optional ist und ausgeschaltet werden kann. Wir können nicht einerseits im Rahmen der öffentlichen Diskussion und Datenschutzreform mehr Datenschutzrechte für den Bürger verlangen, um ihn dann bei eCall dieser Rechte wieder zu berauben.“

Volksbegehren für unabhängige Justiz

 FDP strebt Änderung der Bayerischen Verfassung an

Die bayerische FDP hat ein Volksbegehren für eine unabhängige Justiz in Bayern Initiiert. Am Freitag stellte die Parteispitze das Vorhaben auf einer Pressekonferenz vor. Die Liberalen streben eine Änderung der bayerischen Verfassung an. Anstellung, Berufung und Beförderung von Richtern in Bayern soll künftig durch Richterwahlausschüsse zusammen mit dem Justizministerium erfolgen. Die Ausschüsse sollen sich aus Richtern, Vertretern der Rechtsanwaltskammern und demokratisch legitimierten Landtagsabgeordneten zusammensetzen. Sie fällen ihre Entscheidungen mit Zweidrittelmehrheit – somit ist eine einseitige politische Besetzung ausgeschlossen.

Albert Duin, Landesvorsitzender der bayerischen FDP, erklärte:

„Derzeit entscheiden im Freistaat ausschließlich die Ministerien über Einsetzung und Karriere von Richtern. Bayern erfüllt damit nicht die Kriterien für Beitrittskandidaten der Europäischen Union. Wir möchten das seit dem Fall Mollath stark angekratzte Vertrauen der Bürger in die bayerische Justiz wiederherstellen, indem wir die Unabhängigkeit der Richterinnen und Richter stärken. Allein die fachliche und charakterliche Eignung soll ausschlaggebend für die Berufung in ein Richteramt sein. Jedem Anschein von Abhängigkeit und Filz muss vorgebeugt werden.“

Daniel Föst, Generalsekretär der bayerischen FDP, erklärte:

„Das derzeitige Verfahren der Richterbenennung ist intransparent, undemokratisch und widerspricht der Gewaltenteilung. Es ist untragbar, dass beispielsweise das Bayerische Innenministerium die Verwaltungsrichter ernennt, welche dann das Handeln von dem Innenministerium unterstellten Behörden kontrollieren sollen.

Die Unabhängigkeit der Richter ist ein klassisches Rechtsstaatsthema und betrifft jeden Bürger. Wir werben um Unterstützer und haben bereits zahlreiche Parteien und Verbände angeschrieben. In der ersten Stufe des Volksbegehrens benötigen wir 25.000 Unterschriften – wir fangen heute mit dem Sammeln an.

Rechtsanwalt Andreas Schwarzer, Mitglied der FDP und Initiator des Volksbegehrens, erläuterte:

„Im Bund sowie in neun von sechzehn Bundesländern werden die Richter nicht durch die Exekutive, sondern durch Richterwahlausschüsse bestimmt. Das wollen wir auch in Bayern.  Ein solches Auswahlverfahren erhöht sowohl die Unabhängigkeit als auch die Qualität der Richterschaft. Nicht zuletzt würden wir damit die Verquickung von Staatsanwaltschafts- und Richterlaufbahnen aufbrechen.“

Einzigartige Kulturreiseziele

Zusammenstellung von CAB Artis in Bamberg

Über die Kulturreiseziele 2014 bis 2016 informiert das Kulturmanagement Thomas Spindler aus Bamberg, das seit fünf Jahren die bedeutendsten Kulturreiseziele in einer gebündelten Darstellung präsentiert.

Und das sind die sehenswerten Ausstellungen im Land:

„Ein Traum von Rom“ vom 15. März bis 28. September im Rheinischen  Landesmuseum in  Trier (Römisches Stadtleben in Südwestdeutschland).

„Max Slevogt – Neue Wege des Impressionismus“ vom 4. Mai bis 12. Oktober im Landesmuseum Mainz.

„Ludwig der Bayer. Wir sind Kaiser“ vom 16. Mai bis 2. November  in Regensburg (Bayerische Landesausstellung, Veranstalter ist das Haus der Bayerischen Geschichte“

„Die Gumbertusbibel – Goldene Bilderpracht der Romanik“ vom 1. Mai bis 27. Juli im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg.

„Von oben gesehen“ (Die Vogelperspektive), voöm 20. November 2014 bis 22. Februar 2015 im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg

„Die älteste Taschenuhr der Welt? (Der Henlein-Uhrenstreit) vom 4. Dezember 2014 bis 12. Aprl 2015 im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg.

„Napoleon und Bayern“ vom 30. April bis 31. Oktober 2015 im Bayerischen Armeemuseum Ingolstadt.

„Richard Löwenherz“ 2015 im Historischen Museum der Pfalz in Speyer.

„Ein Traum von Rom“ vom 25. Oktober 2014 bis 12. April 2015 im Alten Schloss in Stuttgart.

„Myanmar – das goldene Land“ vom 18. Oktober 2014 bis 17. Mai 2015 im Linden-Museum Stuttgart.

„Ägypten Land der Unsterblichkeit“ vom 16. November 2014 bis 17. Mai 2015 in den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim

„Barock – Nur schöner Schein?“ vom 11. Oktober 2015 bis 3. April 2016 in Mannheim (Reiss-Engelhorn-Museen).

„Die schönste Frau des Mittelalters freut sich auf Ihren Besuch“, Meisterwerke von Weltrang im Naumburger Dom, ganzjährig. Vom 1. Juni bis 2. November 2014 Sonderausstellung zu den originalen Glasmalereien aus dem 13. Jahrhundert.

„Glanzlichter“ vom 1. Juni bis 2. November 2014 im Naumburger Dom. Gezeigt wird die Entwicklung der Glasmalerei in den letzten Jahrzehnten. 30 weltbekannte Künster stellen 50 Originale aus.

„Dom und Domschatz“ in Halberstadt, ganzjährig. 300 Schatzstücke sind in der neuen Dauerausstellung zu sehen.

„Der Klang der Frauen“ nennen  sich eine Sonderausstellung und  eine musikalische Veranstaltungsreihe in der Quedlinburger Stiftskirche vom 1. Juni bis 24. August 2014.

„Thilo von Trotha“ (Der legendäre Kirchenfürst)  vom 10. August bis 2. November in Merseburg, Dom und Schloss Merseburg. Ganzjährig: „Des Kaisers schönste Schüätze im Dom zu Merseburg“

Spala„Georg Spalatin“ vom 18. Mai bis 2. November 2014 in Altenburg/Thüringen. Die Sonderausstellung porträtiert den Luther-Freund im Residenzschloss.  Spalatin ist übrigens 1484 in Spalt geboren worden. Der Heimatverein „Spalter Land“ hat ihm 2013 ein Sonderheft gewidmet.

„Cranach der Jüngere“ vom 26. Juni bis 1. November in der Lutherstadt Wittenberg.

Diese Kulturreiseziele können von Vereinen über CAB Artis gebucht werden. Hier die Kontaktdaten: Thomas Schindler, CAB Artis Kulturmanagement, Titussstraße 1 in 96049 Bamberg (info@cab-artis.de, Internet: www.cab-artis.de)

 

Der in Spalt geborene Georg Spalatin sagt von sich nicht eben bescheiden: „Wenn ich nicht gewesen wäre, nimmer wäre es mit Luthero und seiner Lehr so weit kommen“. Die Ausstellung ist vom 18. Maiöbis 2. November in Altenburg/Thüringen.

 

Attraktives Programm der Kirchenmusik

Kirchenmusikdirektor Bernhard Krikkay: 31 Veranstaltungen

Das Jahresprogramm „Kirchenmusik in und um Gunzenhausen“, das Kirchenmusikdirektor Bernhard Krikkay ausgearbeitet hat, enthält 31 Veranstaltungen. Sie teilen sich auf in den Konzertreigen, die „Klangvollen Sommerabende“ und den „Orgelherbst“.

Die nächsten Termine sind am Samstg, 29. März um 18 Uhr in der Stadtkirche Gunzenhausen (Dekanatschortag mit den Chören und der Gruppe „Flautissimo“), am 6. April um 19.30 Uhr im Lutherhaus (Kammerkonzert mit dem „Duo Biloba“) und am 2. Mai in der Stadtkirche (Chorraumkonzert mit dem „Trio Zeitsprung“). Ein Bläserkonzert zum Muttertag gibt es am 11. Mai (mit Posaunenchor Oberasbach) und ein Kantatengottesdienst ist am 18. Mai (mit Kantorei Gunzenhausen).

Die „Klangvollen Sommerabende“ beginnen am 29. Juni („Fürstliches Vergnügen für Fürst Eszterhazy“), die erste Veranstaltung des „Orgelherbsts“ ist am 27. September („Romantik im Konzert“).

Das gedruckte Jahresprogramm der evangelischen Kirchengemeinde liegt an verschiedenen Stellen öffentlich auf, ganz sicher ist es im Pfarramt am Kirchenplatz 13 erhältlich. Viele Konzert sind frei, das heißt, es wird kein Eintrittsgeld erhoben (was Spenden natürlich nicht ausschließt).

Kontaktdaten: KMD Bernhard Krikkay (E-Mail: bernhardkrikkay@web.de, Telefon 09831/8819842)

 

Ein zünftiges Schlachtfest

Geselligkeit wird bei „Leo“ GROSS geschrieben

Wenn auch die Hausschlachtungen immer seltener werden, sie gibt es dennoch. Beispielsweise in Meinheim beim allseits bekannten „Leo“ Schwager. Dass in seinem geräumigen Wintergarten (natürlich ein Knoll-Bau) mitunter nicht nur die Feste feste gefeiert werden, sondern auch die Einladungen an seinen großen Freundeskreis, das hat sich nicht nur in Meinheim herumgesprochen.

So durften die Freunde vom Leo und der Ruth kürzlich eine zünftige Schlachtschüssel erleben, deren Beginn bekannt ist, über deren zeitliches und physisches Ende (was den Zustand der handelnden Personen anbelangt) an dieser Stelle aber keine weiteren Angaben gemacht werden müssen. Man kennt die Protagonisten!

Irene Graf hat das Geschehen für den weiteren Verlauf der Zeitgeschichte  fotografisch festgehalten, andere haben sich bei den Schlachtarbeiten unter der Regie von Metzger Robert („Bongo“) Engelhardt und Meister Willi Birklein nützlich gemacht. Die meisten allerdings sind mit ihrer passiven Rolle als Zecher wunderbar zurechtgekommen. Überfordert haben da wohl nur die Portionen an Bratwurstkäck,Bauchfleisch, Innereien, Kraut und allerlei Hochprozentigem. Schön, dass  Bruder Richard  dabei sein konnte, ebenso Robert Westphal und Wilfried ( „Wilfer“) Cramer mit ihren Frauen.

Zu unserem Bild: Die Messer wetzten (von links) Werner Falk, Leo Schwager, Herbert Lechner, Erwin („Franco“) Tilly und Willi Birklein.