Monthly Archives: Februar 2020

You are browsing the site archives by month.

Alte Gunzenhäuser

Kurzweiliger Abend beim Verein für Heimatkunde

Wer hat hier einen Affen? Es ist Wilhelm Lux, der langjährige Vorsitzende des Vereins für Heimatkunde und Redakteur des Altmühl-Botens. Archivfoto

Einen Mitgliederzulauf wie noch nie hatte der Verein für Heimatkunde im letzten Jahr.  30 Gunzenhäuser sind eingetreten, so dass er nunmehr 317 Mitglieder zählt. Wie Vorsitzender Werner Falk in der Jahresversammlung hervorhob, ist das der historische Höchststand des seit 141 Jahre bestehenden Geschichtsvereins.

Seine Serie „Samstagsexkursionen“ hat der Verein im letzten Jahr fortgesetzt, und zwar mit Besuchen in Bechhofen, Heidenheim und Abenberg. Dahinter steht der Gedanke, den heimatgeschichtlich interessierten Menschen die Schätze der Heimat näher zu bringen. Dies sind oftmals unspektakulär, aber deshalb nicht minder kostbar. Die Vorstandschaft ist mit der Resonanz zufrieden, denn im Durchschnitt waren es dreißig Mitglieder, die als Selbstfahrer zu den Exkursionsterminen kamen.

Mit Vorträgen über die „Glocken unserer heimlichen Kirchen“ von Pfarrer i.R.Günter L. Niekel aus Muhr am See und über die „Felsenkeller von Gunzenhausen“ von Lothar Hiemeyer (Würzburg-Gunzenhausen)  rundete der Verein sein Veranstaltungsangebot ab.

Die Herausgabe des 74. Jahrbuchs „Alt-Gunzenhausen“ war der Höhepunkt. Die 274 starke Publikation enthält 15 Beiträge zur lokalen Historie aus der Feder von 14 Verfassern. Der Verein hat mit diesem Jahrbuch Verbindung zu namhaften Universitätsbibliotheken und Geschichtsvereinen in ganz Deutschland.

Wie aus dem Bericht von Schatzmeister Hans Minnameyer hervor ging, steht es um die Finanzen des Vereins gut, zumal sich neben privaten Sponsoren auch die Stadt und der Landkreis, der Bezirk und die Hirschmann-Stiftung sowie die Sparkasse und die RaiffeisenVolksbank Mittelfranken-West finanziell engagieren.

„Wir begegnen alten Gunzenhäusern“ lautete der Titel eines ungewöhnlichen Vortragsformats von Werner Falk und Ernst Renner.  Die Teilnehmer der Veranstaltung in der „Seeadlerstube“ des Gasthauses „Adlerbräu“ sahen sich konfrontiert mit prägenden Persönlichkeiten der Stadt, wobei es den Vortragenden wichtig erschien, die Porträts nach der Originalität der Menschen vorzustellen und weniger nach ihrem gesellschaftlichen Habitus. Wie geplant entwickelte sich ein munterer Austausch von Erinnerungen und Episoden. Ein zweiter Teil soll folgen.

Auf die Veranstaltung „Gunzenhäuser Häuser erzählen“, die von den neuen Stadtführern am 8. März anlässlich des „Weltgästeführertags 2020“ angeboten wird, wies Hartmut Röhl hin. Um 14 und 15 Uhr können sich Interessierte am Glockenturm treffen, von wo aus der kostenlose Stadtspaziergang beginnt.  Cornelia Röhl ist gegenwärtig mit der Planung eines Zeitzeugenprojekts zum Leben des Naturheilkundigen Johann Reichardt befasst. Sie sucht Menschen, die sich an den „Goldmacher“ erinnern oder gar Episoden schildern können.

„Ich bin ein demokratischer Patriot“

Gedanken zur aktuellen politischen Situation im Land

Wenn ich mich zum demokratischen Patriotismus bekenne und somit zu Schwarz-Rot-Gold, dann darf ich nicht in den Verdacht geraten, im Parteienspektrum rechts zu stehen. Ich bin mir deshalb eins mit unserem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeyer, der die wichtige Aussage getroffen hat: „Schwarz-Rot-Gold, das sind unsere Farben. Wir dürfen sie niemals den Verächtern der Freiheit überlassen“. Und er hat auf einer Rede in Weimar hinzugefügt: „So wenig 1919 der Demokratie ein Scheitern vorbestimmt war, so wenig ist 2019 ihr Gelingen garantiert.“

Das ist auch meine Meinung.

Vergleiche können hinken, wie sie es schon oft getan haben, wenn die Verhältnisse in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts mit denen von heute verglichen werden.  Und doch: Wer sich mit dem Entstehen des Nationalsozialismus beschäftigt, der findet vor dem Hintergrund der jüngsten Ereignisse in Thüringen den Hinweis auf den „Mustergau Thüringen“. 1929, also vor 90 Jahren, wurde dort die NSDAP das erste Mal an einer Landesregierung beteiligt. Wilhelm Frick war somit der erste nationalsozialistische Minister in Deutschland. Und zwei Jahre (1931) später wurden bereits Bilder aus dem Weimarer Museum entfernt, weil sie als „entartete Kunst“ galten. Wieder zwei Jahre später (1933) folgte der Bau des ersten Konzentrationslagers bei Weimar (Novina).

Wie sollen wir heute mit den Rechtsradikalen und „völkischen“ Rechtspopulisten umgehen? Zunächst einmal müssen wir aus der Geschichte lernen. Daraus erwächst die Forderung: Kein strategisches Bündnis mit der AfD eingehen, nicht auf der regionalen und auch nicht auf der nationalen Ebene. Das schließt freilich nicht aus, dass von den demokratischen Parteien sachliche Forderungen von der AfD in den Landtagen oder im Bundestag unterstützt werden – oder auch umgekehrt.

Aber in Erfurt ist die FDP einen Schritt zu weit gegangen. Ich bin froh, dass Parteichef Christian Lindner gerade noch rechtzeitig die Kurve gekriegt hat, wobei ich sagen muss, dass der angerichtete Schaden für die FDP auch so noch groß genug ist, wie die Wahlniederlage von Hamburg zeigt.  Ich hoffe nur, dass die bayerischen Kandidaten für Bürgermeisterämter, Gemeinderäte, Stadträte oder Kreistage nicht für das Fehlverhalten der Thüringer „bestraft“ werden. Ich stehe zur Position des Bundesvorstands. Sollte es aber jetzt eine parteiinterne, kontroverse Diskussion zu diesem Thema geben, dann schließe ich eine drastische und konsequente Reaktion von Christian Lindner nicht aus. Ich würde ihn auf diesem Weg begleiten.

Nach dem Wahl-Eklat in Thüringen und dem verpassten Wiedereinzug in die Hamburger Bürgerschaft hat Christian Lindner Fehler eingestanden. Die Wahl von Thomas Kemmerich zum thüringischen Ministerpräsidenten habe bei vielen Menschen die Frage aufgeworfen, ob die FDP irgendetwas mit der AfD zu tun habe. Das habe viele „erschreckt“ und „sicherlich entscheidende Stimmen gekostet“.

All jene, die sich hinter der Erklärung verschanzen, die Ministerpräsidentenwahl von Thüringen sei schließlich eine demokratische Wahl gewesen, möchte ich an den Beschluss des Parteivorstands in Berlin und das Positionspapier für den Kommunalwahlkampf erinnern, in dem  die Landkreis-FDP eine klare Position bezieht: „…dabei schließen wir jegliche Kooperation mit der AfD aus, da deren politische Grundhaltung in krassem Widerspruch zu unseren liberalen Grundwerten der Toleranz, Freiheit und Selbstbestimmung stehen“.

Das sagt eigentlich alles.

WERNER FALK, Stadtrat der FDP in Gunzenhausen

„Wir denken unseren Landkreis weiter“

Programmatischer Wahlkampf der FDP

Sie werben für die FDP auf dem Gunzenhäuser Marktplatz: Stadtrat Werner Falk und die Stadtratskandidaten Jürgen Meyer, Julia Bernwald, Timo Jungwirth sowie Kreistags- und Gemeinderatskandidatin Winni Rathsmann aus Muhr am See.

Die FDP hat für den Kreistagswahlkampf ein Positionspapier erarbeitet, das sie in diesen Wochen mit den Bürgern diskutiert. Hier eine kurze Zusammenfassung der Themen, die den Freien Demokraten wichtig sind.

Digitalisierung

Die Digitalisierung ist die wesentliche Veränderung unseres Lebens seit dem Übergang von der Agrar- zur Industriegesellschaft. Wir wollen es den Menschen in unserem Kreis ermöglichen, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen und mit den Herausforderungen der Digitalisierung umzugehen.

Bildung

Bildung ist ein Bürgerrecht und eröffnet Chancen für ein selbstbestimmtes Leben. Für uns gilt: die freie Entfaltung der Persönlichkeit unabhängig von Elternhaus und Herkunft muss für jedes Kind gewährleistet werden. Dies muss flankiert werden von einer Lebenskultur im Landkreis, die Leistung und Einsatz wertschätzt und ermöglicht, sei es im Beruf oder im Ehrenamt – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Alter und Religion.

Gesundheit

Wir Freien Demokraten wollen Gesundheitsversorgung vom Patienten aus denken. Wir Freien Demokraten wollen, dass auch Menschen in ländlichen Regionen einen schnellen Zugang zu einer bedarfsgerechten und hochwertigen Gesundheitsversorgung haben. Hierzu wollen wir vor allem die ambulante Versorgung mit niedergelassen Ärztinnen und Ärzten stärken.

Umweltschutz

Die FDP bekennt sich uneingeschränkt zum Pariser Klimaschutzabkommen. Auch die Kommunen müssen vor Ort Maßnahmen ergreifen, um dem globalen Klimawandel entgegen zu wirken. Die FDP fordert die Aufstellung von regionalen Energie- und Klimakonzepten. Grundlage hierfür ist es konkrete Klimaziele für den Landkreis zu definieren.

Altmühlsee

Wir fordern die bayerische Staatsregierung auf, mit den kommunalen Verantwortlichen daran zu arbeiten, dass die Blaualgenbeeinträchtigung nachhaltig verringert wird und eine dauerhafte Qualität des Wassers gesichert ist.

Haltung

In diesen vier Leitlinien und dem Projekt Altmühlsee werden wir uns – neben der konstruktiven Arbeit im Kreistag an bestehenden Vorhaben und der umsichtigen Gestaltung und Umsetzung des Haushalts – durch Anträge und Positionen einbringen. Dabei schließen wir jegliche Kooperation mit der AfD aus, da deren politische Grundhaltung in krassem Widerspruch zu unseren liberalen Grundwerten der Toleranz, Freiheit und Selbstbestimmung stehen.

Traumhafter Naturpark

Auf der Freizeit Messe Nürnberg vertreten

Traumhafte Landschaften, Biergenuss, Ammoniten und Dinos: Auf der Freizeit Messe Nürnberg präsentiert sich der Naturpark Altmühltal vom 26. Februar bis 1. März 2020 von seinen schönsten Seiten. Gleich am Mittwoch waren auch Landrat Anton Knapp, der Leiter der Tourist-Info Eichstätt Lars Bender, die Denkendorfer Bürgermeisterin Claudia Forster sowie Christoph Würflein, Geschäftsführer des Tourismusverbands Naturpark Altmühltal, und der Beilngrieser Bürgermeister Alexander Anetsberger (von links) am Naturpark-Stand vertreten und erlebten einen erfolgreichen Messeauftakt mit großem Besucherinteresse. (Foto: Naturpark Altmühltal)

Jugendfilmfestival startet

Mit 64 Produktionen mit großer Themenvielfalt

Drei Tage lang dauerte das Auswahlverfahren, dann standen
die 64 Kurzfilme fest, die beim 32. Mittelfränkischen Jugendfilmfestival von
Freitag, 13. März, bis Sonntag, 15. März, im Cinecittà in Nürnberg gezeigt
werden. Die Bandbreite der präsentierten Produktionen reicht vom Krimi
über Musik- und Werbevideos bis hin zu einer Neuinterpretation eines
Klassikers von William Shakespeare. Bei freiem Eintritt können sich die
Zuschauer einen Eindruck von der Arbeit der zwölf- bis 26-jährigen Filmemacherinnen und Filmemacher verschaffen. Sie haben sich einer Vielzahl von Themen angenommen, sei es Umweltverschmutzung, Frauenrechte oder Ausgrenzung und Integration.

Nach der offiziellen Begrüßung am ersten Festivaltag, 13. März, ab 18 Uhr, startet das Filmprogramm. Am Samstag, 14. März, werden weitere Wettbewerbsbeiträge ab 16.15 Uhr gezeigt. Zuvor beginnt jeweils um 14 Uhr ein Grundlagen-Workshop „Von der Idee zum eigenen Film“ beziehungsweise eine Diskussionsrunde zum Thema „YouTube & Film – können beide voneinander lernen?“. Am Sonntag, 1. März, startet das Filmprogramm um 12.15 Uhr. Ausgezeichnet werden die von einer Jury ausgewählten Beiträge mit dem Mittelfränkischen Jugendfilmpreis, darüber hinaus qualifizieren sich Produktionen fü das Bayerische Kinder- und Jugendfilmfestival 2020. Bezirkstagspräsident Armin Kroder ist Schirmherr, gehört der Bezirk doch seit Jahren zu den Unterstützern des Jugendfilmfestivals, das vom Medienzentrum Parabol und dem Bezirksjugendring Mittelfranken in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt
der Stadt Nürnberg, mit dem Kreisjugendring Nürnberg Stadt
sowie der Evangelischen Medienzentrale Bayern und der Medienfachberatung für den Bezirk Mittelfranken veranstaltet wird. Als Vertreter des Bezirks wird Bezirksrat Peter Daniel Forster an der Preisverleihung am Sonntag, März, ab 18 Uhr, teilnehmen.

Energietag in Triesdorf

Schwerpunkt liegt auf privater Stromversorgung



Zukunftskonzepte für eine private Stromversorgung und
Stromnutzung stehen am Freitag, 13. März, im Mittelpunkt eines
Energietages im Fachzentrum für Energie und Landtechnik an den
Landwirtschaftlichen Lehranstalten des Bezirks Mittelfranken in Triesdorf.
In Zusammenarbeit mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft
und Forsten in Uffenheim werden ab 9.30 Uhr Referenten unter anderem
Grundlagen der Elektromobilität vorstellen und den aktuellen
Stand der Technik zu Batteriespeichern beleuchten. Auch steht ein
Erfahrungsbericht zum Thema E-Speicher und E-Mobilität auf dem
Programm.

Darüber hinaus wird der Erfahrungsaustausch in einer
Diskussionsrunde gesucht, eine Ausstellung zu Photovoltaik, Batteriespeicher und Elektromobilität rundet das Programm zum Energietag ab. Die Begrüßung der Teilnehmer übernehmen Norbert Bleisteiner, der Leiter des Fachzentrums und Dr. Stefan Berenz, der Leiter des Fachzentrums für Diversifizierung und Strukturentwicklung an der Uffenheime Behörde.

Ende der Veranstaltung ist gegen 16 Uhr, die Teilnahme kostet 40 Euro inklusive der Verpflegung. Da die Teilnehmerzahl
begrenzt ist, ist eine Anmeldung unter www.triesdorf.de notwendig.

Der Tanz der „Füchse“

Mitteleschenbacher Karnevalisten in der Sparkasse

Die Sparkassen-Repräsentanten Matthias Böck und Jürgen Hartenberg freuen sich über den Auftritt der Mitteleschenbacher Garde und dankten dem Präsidium um dem Prinzenpaar. Fotos: Heger

Traditionell am Rosenmontag um 11.11 Uhr besuchte die Karnevalsgesellschaft „Die Mönchswaldfüchse“ aus Mitteleschenbach die Hauptstelle der Sparkasse in Gunzenhausen. Der Präsident Frederic Rockefeller präsentierte zusammen mit den beiden Vorständen Andreas Gracklauer und Herbert Seitz den zahlreich erschienenen Kunden der Sparkasse einen kurzen, aber bunten Auszug aus dem Faschingsprogramm der Mönchswaldfüchse. Unterstützt wurden sie dabei von der Prinzengarde, de Kinderprinzenpaar Luisa I. und Maximilian III., dem Prinzenpaar Martin I.und Natalie I. mit Hofstaat, dem Tanzpaar Mareike Struwe und Selina Westphal, dem Tanzmariechen Maja Pferinger und dem Showsternchen Sophia Behringer.

Für Prinzenwalzer, Gardetanz und den Solobeiträgen des Tanzpaares, des Jungsternchens und des Showsternchens bekamen die jungen Karnevalisten von den Besuchern viel Applaus. Sie hatten ihr Publikum vom ersten Ton an im Griff und verwandelten die Schalterhalle der Sparkasse schnell in einen Faschingssaal. Nachdem der Vorsitzende der Sparkasse und Ehrensenator der Mönchswaldfüchse Jürgen Pfeffer zusammen mit seinen Führungskräften und den Pressevertretern die obligatorischen Gesellschaftsorden überreicht bekamen, beschlossen die Karnevalisten aus dem Mönchswald ihren Besuch mit eine Polonaise durch die Schalterhalle mit den anwesenden Kunden.
Traditionell war auch die Brauchtumsfigur, „der Mönchswaldfuchs“, mit in Gunzenhausen. Die Karnevalisten aus dem Mönchswald haben im vergangenen Jahr eine Jugendgruppe der Jungfüchse ins Leben gerufen und am Rosenmontag wurden sie von Jungfuchs Max nach Gunzenhausen begleitet.
Die Mönchswaldfüchse bedankten sich bei der Sparkasse und Jürgen Pfeffer für die jährlich finanzielle Unterstützung, die immer der aufwendigen Jugendarbeit der Mönchswaldfüchse zugute kommt. Mit rund 80 Jugendlichen in den einzelnen Gardetanzgruppen leisten sie einen großen Anteil der Jugendarbeit in Mitteleschenbach.

Nach einer kurzen Pause beginnt bereits in einigen Wochen wieder das regelmäßige wöchentliche Training zur Vorbereitung auf die Faschingssession 2020 / 2021.

Nach ihrem Auftritt in der Sparkasse zog das närrische Fuchsvolk noch zu Radsport Gruber und dem Burkhard-von Seckendorff-Heim, um auch dort einen kurzen Faschingsgruß zum Rosenmontag zu hinterlassen.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen bei Heidi Eiden zog der Faschingstross weiter durch die Region, um mit den faschingsbegeisterten Menschen zu feiern. Am Faschingsdienstag klang die Saison mit dem großen Faschingszug in Spalt und dem Faschingskehraus in Mitteleschenbach aus. Alle freuen sich schon auf den 11. November 2020, wenn die neue Saison um 11.11 Uhr eröffnet wird.
KLAUS HEGER

Weiberfasching in „Minga“

MdL Westphal hatte eingeladen

Gastgeber MdL Westphal mit der Reisegruppe aus dem Stimmkreis.

Der Stimmkreisabgeordnete für den Bayerischen Landtag Manuel Westphal hat zu einer Faschingsfahrt in das politische München eingeladen. Am Tag nach Weiberfasching machten sich rund 100 Personen aus dem Stimmkreis Ansbach-Süd, Weißenburg-Gunzenhausen auf den Weg in die Landeshauptstadt.

Die Teilnehmer aus dem gesamten Stimmkreisgebiet, darunter auch der Obst- und Gartenbauverein aus Dietfurt sowie die Denkmalpflegegruppe der Wülzburg, starteten früh am Freitagmorgen in Richtung München. Im Maximilianeum stand zuerst eine ausführliche Diskussion mit dem Abgeordneten auf dem Programm. Dabei hatten die Besucher vor allem Fragen zum Ablauf des parlamentarischen Betriebs im Landtag. Aber auch die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum wurde von den Teilnehmern angesprochen. Westphal, der selbst Mitglied im Ausschuss für Gesundheit und Pflege ist nahm dazu detailliert Stellung. Nach einer Führung durch das Maximilianeum informierte ein Film die Besucher über die Aufgaben des Bayerischen Landtags.

Nach einem ausgiebigen Mittagessen in der Landtagsgaststätte ging es für die Gruppe weiter in die Bayerische Staatskanzlei. Dort konnte der berühmte Kuppelsaal besichtigt werden, aber auch und das war natürlich ein besonderes Highlight – der Kabinettssaal. Der Besucherdienst gab den Gästen einen Einblick in die Arbeitsweise der Staatskanzlei und in die Geschichte des Gebäudes.

„Die Landtagsfahrten sind immer eine schöne Gelegenheit, mit den Gästen aus dem Stimmkreis ins Gespräch zu kommen und meinen Arbeitsalltag in München darzustellen. Die Landtagsfahrten erfreuen sich sehr großer Beliebtheit und sind für die Teilnehmer immer sehr aufschlussreich. Ein Einblick in das politische München bekommt man ja nicht jeden Tag“, freute sich Manuel Westphal.

Die Gruppe genoss abschließend noch das frühlingshafte Wetter in München bevor es gemeinsam mit dem Abgeordneten wieder zurück Richtung Heimat ging. 

Medaille zum Messeauftakt

Bayerische Gastlichkeitsmedaille für Leo Pfister

Ministerialdirektorin Dr. Ulrike Wolf überreichte Leo Pfister auf der Reisemesse f.re.e die Bayerische Gastlichkeitsmedaille. Der Dollnsteiner Bürgermeister Wolfgang Roßkopf und Christoph Würflein, Geschäftsführer des Tourismusverbands Naturpark Altmühltal, (von links) gratulierten. (Foto: Naturpark Altmühltal)

Über 130.000 Besucher strömten vom 19. bis 23. Februar 2020 auf die Reise- und Freizeitmesse f.re.e in München. Auch der Naturpark-Altmühltal erlebte einen großen Andrang am Stand. Zum Auftakt wurde außerdem die „Medaille für besondere Verdienste um die bayerische Gastlichkeit“ verliehen. Unter den Preisträgern war diesmal auch Leo Pfister, der Vorsitzende des Tourismusvereins Dollnstein.

Mit der Gastlichkeitsmedaille zeichnet das Bayerische Wirtschaftsministerium Ehrenamtliche aus, die zum Beispiel in touristischen Vereinen, bei der Pflege von Wander- und Radwegen oder als Gästeführer einen wertvollen Beitrag dazu leisten, das Reiseland Bayern für Besucher attraktiv zu gestalten. Am Mittwochvormittag, den 19. Februar 2020, nahm Leo Pfister auf der BR Showbühne die Auszeichnung entgegen. Zu den ersten Gratulanten gehörte Christoph Würflein, der Geschäftsführer des Tourismusverbands Naturpark Altmühltal.

Die f.re.e feierte dieses Jahr Jubiläum: Bereits seit 50 Jahren findet die Münchner Reisemesse statt. Mit ihrem abwechslungsreichen Programm mit vielen Testflächen aus den Bereichen Outdoor, Wassersport und Radfahren und den über 1.300 Ausstellern begeisterte sie das Publikum: 97 Prozent der befragten Besucher beurteilten sie als ausgezeichnet, sehr gut oder gut. Vor allem der große Fahrradbereich passte perfekt zum diesjährigen Marketingschwerpunkt des Naturpark Altmühltal. Die Radelbegeisterten Messebesucher nahmen sich jedenfalls gern das Infomaterial am Stand mit – vor allem das neue Serviceheft zum Altmühltal-Radweg.

Plakative Argumente

FDP Gunzenhausen im Wahlkampf

Das Spitzentrio der FDP: Stadtrat Werner Falk mit Beate Steinweg-Pitsch (links) und Kreisrätin Sigrid Niesta-Weiser. Bild: Foto-Formann

Von den Freien Demokraten in Gunzenhausen wurden folgende Kernaussagen mit den nachstehenden Schlagworten und den zugehörigen Erläuterungen in der nachstehenden Reihenfolge verabschiedet:

Neues Werbekonzept  „Gunzenhausen bewegt“: Dieses Motto soll der Leitspruch für ein neues Werbekonzept sein .

Barrierefreier Bahnhof: Wir fordern die Stadt auf, den Bahnhof barrierefrei auszubauen.

Handwerkerhöfe schaffen: Angebot von preisgünstigen Gewerberaum für die Bedürfnisse von Handwerksbetrieben

Arbeitsplätze sichern und Steuern stabil halten: Die kommunalen Steuern müssen stabil bleiben, um der Abwanderung von Betrieben vorzubeugen und die Grundeigentümer zu entlasten.

Kostenkontrolle der Stadthalle: Wir fordern eine permanente Kostenkontrolle und Nutzungsanalyse der Stadthalle.

Rathaus online: Einrichtung einer online Bürgersprechstunde, Ausbau der Digitalisierung der Stadtverwaltung, Ausweitung der online Behördengänge

Einkaufszentrum Marktplatz: Stärkung der Attraktivität der Stadt als Einkaufszentrum, Beibehaltung des bewährten Einbahnverkehrs und Belebung des Marktplatzes als Event-Bühne

Offenes Verkehrskonzept: Die Stadt muss mit allen Verkehrsmitteln gut erreichbar bleiben.  Nur in Gefahrenbereichen soll Verkehrsberuhigung stattfinden.

l