Hörtest für Kinder

Landratsamt bietet kostenlosen Test an

Hört Ihr Kind gut, spricht es altersgemäß? Das Gesundheitsamt des Landratsamtes Weißenburg-Gunzenhausen bietet für Eltern mit Kindern ab drei Jahren einen kostenlosen Hörtest an. Die Sprachentwicklung der Kinder ist mit gutem Hören eng verknüpft. Je früher Hörbeeinträchtigungen festgestellt werden, desto schwächer sind später die Auswirkungen. Bei einem Verdacht auf eine Hör- oder Sprachauffälligkeit, sowie bei auditiven Wahrnehmungsstörungen sollten sich Eltern fachliche Hilfe holen. Ein erster Schritt ist die Durchführung entsprechender Testungen.

Im Gesundheitsamt in Weißenburg werden nun sogenannte pädaudiologische Beratungen mit kindgerechten Tests angeboten. Unter Pädaudiologie versteht man die Wissenschaft des Hörens im Kindesalter. Das Angebot ist für Kinder ab drei Jahren geeignet.

Bei Kindern ab sechs Jahren mit Entwicklungs- und Lernproblemen, insbesondere beim Erlernen der Schrift und der Lesefestigkeit, ist es wichtig, dass die Hörverarbeitung und das Hörvermögen der Kinder überprüft wird.

Die kindgerechten Testungen führt eine Mitarbeiterin der Pädagogisch-Audiologischen Beratungsstelle Nürnberg durch. Im Anschluss erfolgt eine unverbindliche, ausführliche und individuelle Beratung. Bei Auffälligkeiten werden die Eltern über weitere Diagnose- und Therapiemöglichkeiten informiert.

Die nächsten Sprechtage sind jeweils Mittwoch, den

  • 25. September 2019,
  • 27. November 2019,
  • 22. Januar 2020,
  • 11. März 2020 und
  • 27. Mai 2020,

jeweils im Gesundheitsamt in Weißenburg (Niederhofener Straße 3). Eine Anmeldung ist telefonisch unter 09141 902-401 erforderlich.

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One Thought on “Hörtest für Kinder

  1. Heinz Rahm on 5. September 2019 at 21:36 said:

    Vor vielen Jahren habe ich immer wieder gesagt, dass es im Hörgerätebereich einen ungeheueren Boom geben wird. Grund dafür war der stets ohrenbetäubende Lärm auf Jahrmärkten, Kirchweihen und sonstigen größeren Festen. Manche bezeichneten dies als Festmusik …. !!! Kinder und oftmals auch Kleinkinder und Säuglinge werden da unverantwortlicher Körperverletzung, jawohl, nichts anderes ist es, ausgesetzt. Normale Lautstärken kennen solche Veranstalter gar nicht mehr, wahrscheinlich, weil sie selbst schon halb taub sind. Ich verstehe die Verantwortlichen nicht, dass sie nicht dagegen einschreiten. Dezibels sind ja leicht zu messen …

    Den größten Irrsinn in dieser Hinsicht habe ich einmal auf einer der regelmäßig stattfindenden Gesundheitsmessen im Nachbarort erlebt. Im städtischen Festsaal ging es nur um Lärmschutz. Plakate, Prospekte, Infos, Infostände en masse zu diesem Thema waren präsent, Beratung inbegriffen. Wir informierten uns gründlich, aber plötzlich ging es los. Ein Mann auf der Bühne fing an, etwas ins Mikrophon zu brüllen, es war auf volle Lautstärke geschaltet, dann kam tosender Lärm, der wohl Musik sein sollte. Es war so schlimm, dass wir fluchtartig den „Saal des Lärmschutzes“ verließen, um unsere Ohren in Sicherheit zu bringen …. Übrigens sind wir nie wieder auf diese „Gesundheitsmesse“ gegangen, die sich selber ad absurdum geführt hat.

    Auch gehe ich nicht mehr aúf Feste, denn meine Ohren sind mir zu schade für solche „Musik“. Wenn es mal unausweichlich wird (Betriebsfeiern u. a.), dann habe ich Ohrenstöpsel dabei. Immer! Mir tun nur die Kinder leid, die dies mitmachen müssen, ohne es zu wollen.

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