Treiber & Hausner besucht

 Erfolgreiches Metallbauunternehmen in Ettenstatt

Landrat Wägemann mit den Betriebsinhabern des Metallbauunternehmens aus Ettenstatt. Foto: LRA

Landrat Gerhard Wägemann konnte sich während seines jüngsten Unternehmensbesuchs davon überzeugen, dass auch auf dem Land aufstrebende Unternehmen ansässig sind. In Ettenstatt leistet die Treiber & Hausner Metallbau GmbH hervorragende Arbeit.
Seit 1994 besteht der Betrieb mittlerweile, der anfangs in den Räumlichkeiten eines ehemaligen Landmaschinenbetriebs seine Heimat fand. Der Maschinenbaumeister  Gerhard Treiber sowie der Metallbauer Heribert Hausner, beide bis heute Geschäftsführer, hatten damals den Mut das Unternehmen aus der Taufe zu heben und über die Jahre kontinuierlich weiterzuentwickeln. Heute ist ein beachtlicher Betrieb im Ettenstatter Gewerbegebiet direkt an der Hauptverkehrsstraße entstanden, der aktuell 25 Mitarbeiter beschäftigt.

Das Kerngeschäft von Treiber & Hausner ist der Metallbau. Egal ob Balkone, Geländer, Treppen oder Zäune, sogar Spezialanfertigungen fertigen die qualifizierten Mitarbeiter in den neuen Werkshallen. Diese wurden Anfang der 2000er errichtet und stetig erweitert, aktuell ist schon wieder eine neue Halle in Bau. Diese soll vor allem dazu dienen, den Bereich der Edelmetallverarbeitung auszulagern, da die Elemente aus diesem Material immer häufiger nachgefragt werden. Allgemein sind die Auftragsbücher aufgrund des anhaltenden Bau-Booms sehr gut gefüllt, sodass die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen alle Hände voll zu tun haben.

Die Metallbaufirma ist vor allem im Bausektor sehr aktiv, sei es für private Haushalte, den Kommunal- oder den Industriebau. Hier setzen die Geschäftsführer von Anfang an auf Partnerschaften, die sich über die Jahre gefestigt haben. „Für einen unserer Kooperationspartner fertigen wir derzeit rund 100 Balkone für Neubauwohnungen, da wir seit mittlerweile 20 Jahren mit diesem zusammenarbeiten.“, erklärten die beiden Chefs. Kooperationen bestehen unter anderem auch mit regionalen Betrieben, so werden Bauteile unter zwei Metern Länge hauptsächlich in den Weißenburger Werkstätten veredelt. Selbstverständlich verfügt das Unternehmen auch über die notwendigen Zertifizierungen, um im sensiblen Baubereich tätig sein zu können und sich die Qualität der Bauteile zu bestätigen.

Neben den Großaufträgen verschiedener Bauträger werden nach wie vor bis zu 60%  Vorhaben von Privatpersonen realisiert. Das Einzugsgebiet der Kunden ist dabei sehr groß und eher nördlich orientiert, sodass Aufträge aus Erlangen keine Seltenheit sind. „Als Außendienstler des Unternehmens fahre ich ungefähr 1.000 km pro Woche!“, betont Heribert Hausner. Nach einem akquirierten Auftrag werden die Wünsche der Kunden dann erst einmal gezeichnet, wobei dies von sechs Mitarbeitern am Computer übernommen wird. „Genaue Werkstattzeichnungen sind für den weiteren Fertigungsprozess enorm wichtig.“, so Gerhard Treiber. Anschließend werden die Bauteile an hochmodernen Maschinen gesägt, gekantet oder geschweißt und zur Auslieferung vorbereitet.

Doch so gut der Betrieb im ländlichen Ettenstatt auch funktionieren mag, die üblichen Probleme des Arbeitsmarktes machen auch vor Treiber & Hausner nicht halt. Geeignete Fachkräfte zu finden wird gerade in handwerklichen Unternehmen immer schwieriger, gerade auch Auszubildende ziehen Betriebe in größeren Orten vor. „Der unzureichende bis fehlende ÖPNV auf dem Land ist für uns ein großes Problem bei der Mitarbeitergewinnung!“, sind sich die engagierten Geschäftsführer einig. Denn die Firma setzt seit dem Jahr 2000 auf die eigene Ausbildung junger Menschen, aktuell werden Azubis im Bereich Metallbau und Technischer Systemplanung für September 2019 gesucht.

Ein Problem, das auch Landrat Wägemann regelmäßig von Unternehmern bestätigt bekommt. Er zeigte sich beeindruckt, wie sich das Unternehmen in den letzten 25 Jahren entwickelt hat und bereits jetzt an seiner weiteren Zukunft arbeitet. „Ich freue mich, dass auch in unseren ländlichen Regionen großer Unternehmergeist beheimatet ist und erfolgreiche Betriebe entstehen können!“, so sein Fazit zum Besuch bei der Treiber und Hausner Metallbau GmbH.

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