Burgoberbach bedrängt Weidenbach

Umgehungsstraße soll entstehen

Die Gemeinde Burgoberbach hat ihre eigenen Flächen an der B 13 vollends verbraucht und wünscht nun, dass ihre Umgehungsstraße auf Weidenbacher Gebiet erstellt werden soll. Und noch dazu soll dafür ein Wald, der ehemalige Nehdorfer Rechtlerwald,  gerodet werden. Der Gemeinderat des Markt Weidenbach hat sich mehrfach eindeutig gegen dieses Ansinnen der Gemeinde Burgoberbach ausgesprochen, sogar dazu ein Gutachten der Nürnberger Landschaftsplanerin Kristina Vogelsang eingeholt.
Woher der Bürgermeister von Burgoberbach meint Signale zu empfangen, „dass man sich einig werden könnte“, bleibt offen. Fest steht: Im Zeitalter von Klimawandel, CO2-Einsparung und Flächenfraß ist der Neubau von Straßen gestrig und hat mit zukunftsorientierter Politik nichts zu tun. Das gleiche gilt auch für den autobahnmäßigen Ausbau der B 13. Hier ist nur die Null-Variante tragbar. Denn es gilt: Neue Straßen erzeugen neuen PKW-Verkehr.
Was wir brauchen ist ein Ausbau des ÖPNV. Und dazu gehört die Reaktivierung der Bahnstrecke Gunzenhausen-Nördlingen und Nördlingen-Dombühl ebenso wie die Reaktivierung der Bahnhöfe Winterschneidbach und Rosenbach sowie die bessere Taktung Triesdorf-Nürnberg. Die Zukunft gilt dem Fahrrad: Geld sparen, Fahrrad fahren. Und Fahrräder kann man auch im Zug mitnehmen.
CARL-ALEXANDER MAVRIDIS

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Post Navigation