Hand in Hand gegen Altersarmut

REMA Fügetechnik spendete

Beate Steinweg-Pitsch (links neben Bürgermeister Fitz) und die Mitarbeiter des Unternehmens spendeten für die Bekämpfung der Altersarmut in Gunzenhausen. Rechts neben dem Rathauschef: Alexandra Trögl, die Leiterin der Caritas in Gunzenhausen. Foto: Mirjam Eischer/StG

Im Rahmen des Neujahrsempfangs der Wirtschaftsjunioren hatte Bürgermeister Karl-Heinz Fitz unter Anderem über den neu gegründeten Verein „Hand in Hand gegen Altersarmut“ berichtet. Der Verein bietet zweimal wöchentlich einen Mittagstisch für von Altersarmut betroffene Menschen an. Ausserdem wird geholfen, wenn das Geld für die neue Lesebrille oder die dringend benötigten Winterschuhe nicht reicht, oder wenn ein kleiner Herzenswunsch wie ein Friseurbesuch oder die Fahrkarte zu Verwandten einfach nicht drin sind.

Dieser Hinweis war für Beate Steinweg-Pitsch, die Kaufmännische Leiterin des Unternehmens, ein Grund genug, den Mitarbeitern den Vorschlag zu machen, auf Weihnachtsgeschenke zu verzichten und statt dessen an „Hand in Hand“ zu spenden. Die Mitarbeiter sprangen sehr gerne auf die Idee auf und sammelten Geld für den guten Zweck. Die Firmenleitung legte noch einmal den gleichen Betrag drauf und so kamen stattliche 2.320 € zusammen, die nun an ersten Vorsitzenden Karl-Heinz Fitz und zweite Vorsitzende Alexandra Trögl überreicht wurden.

Die beiden Vorsitzenden gaben ihrer Freude und ihrem Dank an Belegschaft und Geschäftsführung der Firma REMA Fügetechnik Ausdruck und versicherten, dass das Geld sinnvoll genutzt werde.

 

One Thought on “Hand in Hand gegen Altersarmut

  1. Heinz Rahm on 28. Februar 2019 at 23:29 said:

    Nicht nur das Problem der Altersarmut wird uns Riesenprobleme machen. Die Schere zwischen Armen und Reichen geht immer mehr auseinander. In einigen Medien hieß es neulich (wieder mal) : „Deutsche werden immer reicher“. Kein Zweifel, das stimmt. Es sind jedoch nur einige wenige, die immer reicher werden, die meisten werden immer ärmer. Ich nenne sowas „unseriöse Berichterstattung“, um das Wort „Propaganda“ zu vermeiden. Gestern kam eine Sendung über Bettler aus Rumänien, die sich in unserem Land einige Zeit aufhalten, Geld zusammenbetteln und dann wieder zu ihren Familien zurückkehren. Rumänien ist ein EU-Land, aber man hatte den Eindruck, als sähe man die Slums von Kalkutta. Das hat mich erschüttert. Diese armen Menschen haben keinerlei Zukunftsperspektive, die Regierung macht nichts. Und wenn ich mit Freunden aus Spanien rede, dann erzählen sie mir auch von einer hoffnungslosen Jugend, die in den wohlhabenden Vierteln betteln geht, weil sie keine Arbeit finden und jede Hoffnung verloren haben. Ist es denn ein Wunder, dass sie ihre Hoffnung auf extreme Parteien setzen? Und die Politiker, denen diese Leute (das Volk, lateinisch „populus“) offenbar völlig egal sind, ereifern sich über diese „Populisten“. „Wie kann man nur?“ Das erinnert mich an Marie-Antoinette, die gesagt haben soll: „Wenn das Volk kein Brot hat, dann soll es doch Kuchen essen!“ Da hat sie eine sehr „kopflose Aussage “ gemacht, wie es sich herausstellte. Wenn ich an die Zukunft in Europa denke – nein, da denke ich besser nicht mehr nach, Magenschmerzen möchte ich vermeiden.

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