Monthly Archives: Februar 2019

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Hand in Hand gegen Altersarmut

REMA Fügetechnik spendete

Beate Steinweg-Pitsch (links neben Bürgermeister Fitz) und die Mitarbeiter des Unternehmens spendeten für die Bekämpfung der Altersarmut in Gunzenhausen. Rechts neben dem Rathauschef: Alexandra Trögl, die Leiterin der Caritas in Gunzenhausen. Foto: Mirjam Eischer/StG

Im Rahmen des Neujahrsempfangs der Wirtschaftsjunioren hatte Bürgermeister Karl-Heinz Fitz unter Anderem über den neu gegründeten Verein „Hand in Hand gegen Altersarmut“ berichtet. Der Verein bietet zweimal wöchentlich einen Mittagstisch für von Altersarmut betroffene Menschen an. Ausserdem wird geholfen, wenn das Geld für die neue Lesebrille oder die dringend benötigten Winterschuhe nicht reicht, oder wenn ein kleiner Herzenswunsch wie ein Friseurbesuch oder die Fahrkarte zu Verwandten einfach nicht drin sind.

Dieser Hinweis war für Beate Steinweg-Pitsch, die Kaufmännische Leiterin des Unternehmens, ein Grund genug, den Mitarbeitern den Vorschlag zu machen, auf Weihnachtsgeschenke zu verzichten und statt dessen an „Hand in Hand“ zu spenden. Die Mitarbeiter sprangen sehr gerne auf die Idee auf und sammelten Geld für den guten Zweck. Die Firmenleitung legte noch einmal den gleichen Betrag drauf und so kamen stattliche 2.320 € zusammen, die nun an ersten Vorsitzenden Karl-Heinz Fitz und zweite Vorsitzende Alexandra Trögl überreicht wurden.

Die beiden Vorsitzenden gaben ihrer Freude und ihrem Dank an Belegschaft und Geschäftsführung der Firma REMA Fügetechnik Ausdruck und versicherten, dass das Geld sinnvoll genutzt werde.

 

Spenden für Vereine

Bürgermeister und Sparkasse dankten

In gelöster Stimmung angesichts der 500-Euro-Spende: Matthias Böck von der Sparkasse, Vorsitzender Werner Falk (Heimatkundevereins) und Bürgermeister Karl-Heinz Fitz. Foto: Mirjam Eischer/StG

 Kulturelle und soziale Vereine, aber auch Sportvereine und mehr standen dieses Jahr im Fokus eines Abends, zu dem die Stadt Gunzenhausen und die Vereinigten Sparkassen Gunzenhausen eingeladen hatten. Bürgermeister Karl-Heinz Fitz, Sparkassenvorstand Jürgen Pfeffer und Marktbereichsleiter Matthias Böck überreichten Spenden.

Im Stadtgebiet Gunzenhausens gibt es weit mehr als 100 Vereine. Auf Vorschlag von Bürgermeister Karl-Heinz Fitz wurden in diesem Jahr 27 Vereine und Organisationen mit Spenden bedacht. Diese kommen so gemeinnützigen Zwecken zu Gute.

Wie Sparkassenvorstand Jürgen Pfeffer betonte, bietet Gunzenhausen viel Lebensqualität nicht nur aufgrund der schönen Umgebung. „Gunzenhausen ist so lebenswert, weil viele Ehrenamtliche das Leben in der Stadt bereichern“, so Pfeffer.

Dieser Abend stand sehr wohl im Zeichen der Spenden, brachte aber auch die große Wertschätzung für die Ehrenamtlichen zum Ausdruck. Gegenseitiges Kennenlernen und die Nutzung von Synergien sind häufig das Resultat dieser Abende.

Sparkassenvorstand Jürgen Pfeffer (rechts), Bürgermeister Karl-Heinz Fitz und Matthias Böck von der Sparkasse (links) mit den Vereinsvertretern. Foto: Mirjam Eischer/StG

Der Verein für Kirchenmusik in der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Gunzenhausen war durch Kirchenmusikdirektor Bernhard Krikkay vertreten. Der Kirchenmusikverein unterstützt die rege Konzerttätigkeit in der evangelischen Kirche und freut sich sehr über die Spende, die zur Anschaffung einer transportablen Truhenorgel verwendet werden soll.

Die Kulturmacherei war vertreten durch ihren Vorsitzenden Peter Schnell. Der Verein besteht inzwischen vier Jahre und bringt Kultur in den verschiedensten Facetten nach Gunzenhausen. Für die vielfältigen Veranstaltungen des Vereins ist die Spende hoch willkommen.

Thomas Fischer war für das Kunstforum Fränkisches Seenland e.V. gekommen. Das Kunstforum zeichnet sich durch herausragende Kunstausstellungen wie auch mit der Durchführung kultureller Veranstaltungen wie z.B. Kabarett- und Musikabenden aus.

Der Kulturverein Aha war durch Daniel Müller vertreten. Der Kulturverein zeichnet sich vor allem mit der Durchführung des Mondscheinevents seit 1998 wie auch durch die Förderung der Gemeinschaft von Jung und Alt aus.

Der Verein für Heimatkunde ist mit seinen 140 Jahren wohl einer der ältesten aktiven Vereine in Gunzenhausen. Alljährlich bringt der Verein das Heft „Alt Gunzenhausen“ heraus und lädt zu vielbeachteten Vortragsveranstaltungen und Exkursionen ein. Vorsitzender Werner Falk war in das Posthotel Arnold gekommen und stellte seinen Verein vor.

Auch einige sehr aktive Vereine aus den Stadtteilen waren eingeladen, um Spenden entgegen zu nehmen. Der Heimatverein Wald-Streudorf war durch Marion Schwarz vertreten. Sie definierte die Tätigkeit des Vereins über die Kultur, die der Verein in die Stadtteile bringt. Zum einen hält der Heimatverein Traditionen wie z.B. Lichtmess am Leben, bringt aber auch mit Veranstaltungen wie z.B. dem Kabarett im Herrmannstadel hochkarätige Künstler nach Wald. Der Verein präsentiert auch immer wieder neue Veranstaltungsformate.

Kukaf“ aus Frickenfelden lässt ebenfalls immer wieder aufhorchen. Wie Vorsitzende Rita Baumbeck berichtete, kümmert sich der Verein ganz stark um die Kinder in Frickenfelden, bindet sie bei Aktionen und Ausflügen mit ein und ist auch an der Wahl des Kinderbürgermeisters mit beteiligt.

Die Jugendkapelle ist aus dem kulturellen Leben der Stadt nicht wegzudenken. Als musikalischer Botschafter repräsentiert die Jugendkapelle Gunzenhausen weit über die Stadtgrenzen hinaus, wie Vorsitzende Katrin Sixtbauer betonte.

Auch die Gunzenhäuser Blousn ist im weiten Umkreis bekannt und tritt dieses Jahr wieder beim Bavarian Festival in Frankenmuth auf. Für die Anschaffung neuer Instrumente ist die Spende an die Kapelle höchst willkommen, wie der Leiter der Band Thomas Pentza bescheinigte.

Karin Elterlein war für den Sängerbund gekommen. Der Sängerbund erfreut alljährlich mit zwei Konzerten das kulturelle Leben der Stadt und umrahmt alljährlich den Volkstrauertag musikalisch.

Auf sportlichem Gebiet ist der FC Gunzenhausen unterwegs. Rund 120 Kinder im Alter von 3,5 bis 17 Jahre werden von den Verantwortlichen betreut. Die Sportakrobaten sind auf Wettkämpfen in der weiteren Umgebung unterwegs. Die willkommene Spende findet für die Anschaffung von Sportgeräten Verwendung, wie Spartenleiterin Sabine Biederbeck betonte.

Eine landschaftlich sehr reizvolle Sportanlage hat der SV Unterwurmbach zu bieten. Die Spende soll für Pflege und Unterhalt des Platzes dienen. Der Verein führt alljährlich den Benefizlauf für Menschen in Not durch und ist überregional für die Durchführung des Altmühlseelaufs bekannt.

Seit Eintreffen der großen Flüchtlingswelle im Jahr 2015 kümmert sich die Flüchtlingshilfe Wald e.V. um die Integration der Menschen. Mit der Unterstützung durch Sprachkurse, Kleider- und Möbelspenden etc. werden Flüchtlinge zu Mitbürgern und wertvollen Mitgliedern der Gesellschaft. Vorsitzende Dr. Beate Klepper berichtete über ihre interessante Arbeit und die Notwendigkeit von Spendengeldern, auch wenn die große Flüchtlingswelle abgeebbt ist.

Der evangelische Krankenverein bietet Angehörigen Pflegebedürftiger Entlastung durch Tagespflege und ambulante Pflege. Die aktuelle demographische Entwicklung und auch die Digitalisierung stellen für den Verein große Herausforderungen dar. Martin Meister nahm die Spende für die vielfältigen Aufgaben gerne entgegen.

Seit vielen Jahren ist die Caritas Sozialstation aktiv z.B. bei Essen auf Rädern, beim „Badetag“ mit Musik, Gymnastik und Gesprächen etc. Diese Leistungen sind nur mit Hilfe vieler Ehrenamtlicher zu bewältigen. Die Spende soll für ein gemeinsames Essen mit den ehrenamtlichen Helfern Verwendung finden, wie Geschäftsführer Roland Bund berichtete.

Der Hospizverein bietet Begleitung für Sterbende und deren Angehörige. Derzeit sind 37 Ehrenamtliche beim Hospizverein tätig. 15 neue Sterbebegleiter befinden sich im Augenblick in Ausbildung. Mit der Spende können die Kosten für die Ausbildung laut Gerda Hummel gut gebraucht werden.

Auch die Alzheimer-Gesellschaft berät und unterstützt die Angehörigen Betroffener. Gesprächsrunden und Vorträge helfen den Angehörigen zu verstehen, dass sie mit ihrem Schicksal nicht alleine sind und das Leben trotz der Diagnose Alzheimer lebenswert sein kann.

Rein ehrenamtlich arbeitet die Selbsthilfegruppe nach Krebs. Männer, Frauen und Kinder werden gerne in die Gruppe aufgenommen. Durch viele Gespräche und gemeinsame Freizeitaktivitäten werden Ängste gemildert, wie Gerda Kipfmüller berichtete.

„Hand in Hand gegen Altersarmut e.V.“ ist ein noch sehr junger Verein, der von Altersarmut betroffene Menschen auffangen möchte und ihnen das Leben ein Stück weit lebenswerter gestalten kann. Zweimal wöchentlich wird ein Mittagstisch angeboten, der neben dem Essen auch soziale Kontakte bietet. Auch der eine oder andere Herzenswunsch kann mit dem Spendengeld erfüllt werden. Hasive Pachur, die den Mittagstisch betreut, nahm die Spende gerne entgegen.

Der Posaunenchor Gunzenhausen sorgt seit 40 Jahren für die musikalische Umrahmung kirchlicher Veranstaltungen, kümmert sich um das Neujahrsblasen vom Blasturm und erfreut die Menschen im Burkhard-von-Seckendorff-Heim oder im Kreisklinikum mit ihrer Musik. Chorobmann Manfred Wenk nahm die zugedachte Spende mit großer Freude entgegen.

Joachim Seifert, musikalischer Leiter der Wormer Musikanten, nahm die Spende sehr gerne für die Beschaffung von Noten- und Instrumentenmaterial entgegen. Natürlich darf bei einer Musikgruppe der gesellschaftliche Anteil darf neben hervorragender Musik nicht zu kurz kommen.

Die Fotofreunde Gunzenhausen liefern seit vielen Jahren die Kalenderbilder für den Jahreskalender der Sparkasse, stellen ihre Bilder für Ausstellungen zur Verfügung und zeigen selbst erstellte Filme. Für die vielfältigen Aktivitäten ist natürlich immer Geld notwendig, wie Vorsitzender Helmut Macher berichtete.

Der Landesbund für Vogelschutz mit Sitz in Muhr am See bietet eine breite Palette an Umweltbildungsmaßnahmen für Kinder und Erwachsene. Für die umfangreiche Projektarbeit sind Spenden stets willkommen, sagte Martina Widuch, die Leiterin der Einrichtung in Muhr am See.

Der Walder Dorfladen wurde 2014 von den Ortsteilbürgern selbst gegründet und wird seitdem ehrenamtlich geführt. Rund 10% der Dorfbevölkerung engagieren sich ehrenamtlich im Dorfladen. Das Engagement beschränkt sich nicht nur auf den Verkauf im Laden sondern auch auf die Durchführung von Veranstaltungen wie Lesungen, Schafkopf- oder Kickerturnieren, Kränze binden etc. Der Dorfladen hat sich zum Vorzeigeprojekt entwickelt, das überregional Beachtung findet. Horst Schwarz nahm die Spende im Namen des Vereins entgegen.

Der Obst- und Gartenbauverein Frickenfelden engagiert sich neben seiner Arbeit für die privaten Gärten und das öffentliche Grün im Ort auch stark in der Kinder- und Jugendarbeit. Mit der willkommenen Spende sollen laut Alfred Müller Vereins-T-Shirts für die jüngsten Mitglieder beschafft werden.

Die Freiwillige Feuerwehr Aha tut ihren Dienst nicht nur im Bereich des Brandschutzes sondern unterstützt auch die dörfliche Gemeinschaft. Neben der Anschaffung eines Defibrillators soll auch ein Erste-Hilfe-Kurs organisiert werden. Dafür ist laut Matthias Rutz die Spende sehr willkommen.

Unisono waren die Verantwortlichen sehr dankbar über die zugedachten Spenden und die Möglichkeit des Austausches sowie der Anknüpfungspunkte untereinander.

 Bürgermeister Karl-Heinz Fitz betonte, dass er das Engagement der Vereine sehr wohl im Blick habe. Ihm sei es wichtig, gemeinsam mit den Vereinigten Sparkassen Gunzenhausen neben der finanziellen Zuwendung Anerkennung zum Ausdruck zu bringen. Dafür biete der gemeinsame Abend mit einem guten Abendessen und Vorstellung der Aktivitäten durch die Vereinsvertreter einen angemessenen und würdevollen Rahmen.

Mit Feder, Stift und Pinse

 Die Designerin Silke Dörlitz zeigt  kalligrafischen Arbeiten

Silke Dörlitz stellt ihre Kalligraphien in der Stadtbücherei Gunzenhausen aus. Foto: Babett Guthmann

Schöne, handgeschriebene Schriften sind derzeit im Trend. Bücher über Handlettering und Kalligrafie stehen in den Sachbuch-Bestsellerlisten. Die Künstlerin und Designerin Silke Dörlitz freut das, doch sie beschäftigt sich schon lange mit der Kunst des Schreibens und der grafischen und malerischen Ausgestaltung von Texten. In der Stadt- und Schulbücherei Gunzenhausen präsemtiert sie unter dem Titel „Mit Feder, Stift und Pinsel“ eine Auswahl ihrer Arbeiten. Hier zeigt sie ihre künstlerische Aufbereitung von Thesen und Aussprüchen Martin Luthers, von poetischen Texten und Bonmots von Johann Wolfgang von Goethe sowie die neue und sehr farbenfrohe Reihe „Mit Kinderaugen die Welt sehen“.

Silke Dörlitz studierte an der Fachschule für angewandte Kunst Sonneberg und machte dort im Jahr 1986 ihren Abschluss als Spielzeugdesignerin. Zur Kalligrafie kam sie durch die Märchenillustration „Die kleine Meerjungfrau“ der Ansbacher Künstlerin Marie Anna Thaller. Die Faszination der Verbindung von Schrift und Zeichnung ließ Silke Dörlitz nicht mehr los und es folgten Kurse in Seeon, Augsburg, Plankstetten und Nürnberg sowie ein Fernstudium der Kalligrafie an der Laudius-Akademie. Mittlerweile ist sie selbst als Kursleiterin für Kalligrafie und Handlettering bei der vhs Gunzenhausen.

Anlässlich des Reformationsjubiläum 500 Jahre Luthers Thesenanschlag im Jahr 2017 beschäftige sich Silke Dörlitz mit der Wortgewalt des Reformators und vereinte dies mit ihrem eigenen Bildverständnis zur christlichen Symbolik. Entstanden sind großformatige Bilder, Collagen und ein Relief mit Aphorismen und Thesentexten, die auch als Versuche gesehen werden können, die dramatischen Umwälzungen im Glaubensverständnis,  Luthers Ringen mit einer feinseligen Priesterkaste sowie mit den eigenen Anfechtungen zu spiegeln. Gearbeitet hat Silke Dörlitz hier vornehmlich mit Feder, Kalligrafie-Gouache, Kalligrafie-Pen und Acryl-Ink.

Poesie und Kalligrafie – das geht gut zusammen und so entwarf Silke Dörlitz im Jahr 2018 12 Kalenderblätter mit Zitaten von Johann Wolfgang von Goethe. Als immerwährender Geburtstagskalender wird dieser im Buchhandel verkauft und liegt auch im Museumsshop des Goethe- Nationalmuseums Weimar aus.

Sehr am Herzen liegt Silke Dörlitz ihr jüngstes Projekt, die Postkartenserie „Mit Kinderaugen die Welt sehen“. Bei diesen farbenfrohen Zeichnungen geht es weniger um die Schriftzüge als um verspielte Bildentwürfe. Es sind kleine Eintrittskarten in ein Kinderwunderland im Postkartenformat. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 2. April zu den Öffnungszeiten der Stadt- und Schulbücherei.

Josefibock wird angestochen

Umweltminister Glauber kommt nach Ellingen

Bruder Barnabas (alias Alexander Höhn) glossiert das politische und gesellschaftlich Leben im Landkreis.

Der erste Höhepunkt 2019 bei Fürst Carl in Ellingen findet am Freitag, 15. März, statt: Um 19 Uhr ist der Anstich des Fürst Carl-Josefibocks erwartet. Dieses Jahr wird der Bayerische Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschut,z Thorsten Glauber, den Anstich des Josefibocks übernehmen. Die Freude in Ellingen ist groß, wenn Umweltminister Thorsten Glauber zu diesem feierlichen Anlass extra nach Ellingen zu  Fürst Carl kommt.

Der Fürst Carl-Josefibock bereits vor Monaten eingebraut und in den barocken Gewölben gereift, ist dem Schutzpatron der Handwerker gewidmet. Fastenzeit und Starkbier gehen traditionell einher; seit dem 15. Jahrhundert brauen Mönche die Biere der Fastenzeit stärker ein, also mit einem deutlichen Mehr an Hopfen und Malz. Dadurch erhalten die Biere auch mehr Nährstoffe und bilden den Ausgleich zum Fasten, also den Verzicht auf feste Nahrung.

Und im Sinne dieser Tradition wird es beim Fürst Carl-Josefibock-Anstich einen Segen der Geistlichkeit geben, gemeinsam durch Domvikar Stadtpfarrer Dr. Stübinger und Pfarrer Knöll. Neben der geistigen Nahrung, werden auch knurrende Mägen verwöhnt: Fränkische Spezialitäten wird es an diesem Abend nicht nur in flüssiger Form geben. Passend zum und mit dem Fürst Carl Josefibock gibt es allerlei bierige Schmankerl zu entdecken: Karotten-Ingwersuppe mit Curry und Fürst Carl -Josefibock, „Coq au Bock“ in Fürst Carl Josefibockbier und als krönenden Abschluss ein Fürstliches Bieramisu mit Erdbeermark.

Ein echtes Schmankerl wird die launige Fastenpredigt unseres Bruder Barnabas. Alexander Höhn wird wieder in die Rolle des Predigers schlüpfen. Und wir sind gewiss, auch dieses Jahr bleibt kein Auge trocken, wenn Vergangenes und Aktuelles neu beleuchtet wird.

Der fränkische Starkbierabend im Hause Fürst Carl wird gekonnt musikalisch umrahmt von den bekannten „Gambrout Blousern“ aus Stopfenheim.

Feine fränkische Kulinarik mit einmaliger Unterhaltung und den guten Fürst Carl Bieren versprechen einen gelungenen Abend. Und das Beste daran, die All-In Eintrittskarten gibt es an vier Vorverkaufsstellen: Tourist-Info im Rathaus-Eckla in Ellingen, Buchhandlung Meyer in Weißenburg und im Fürst Carl Bräustüberl sowie im Fürst Carl Bräuladen.

Weitere Informationen unter 09141 – 9 78-60 oder per Mail josefibock@fuerst-carl.de
www.fuerst-carl.de/josefibock

 

Vorbereitungen für Festspiele 2019

Altmühlsee-Festspiele vom 13. Juni bis 21. Juli

Soeben ist der Flyer zu den Altmühlsee-Festspielen 2019 erschienen. Vom 13. Juni bis 21. Juli  steht unter der Leitung des Intendanten Harald Molocher ein komödiantisches, unterhaltsames, berührendes und nachdenklich stimmendes Theater in seiner ganzen Vielfalt auf dem Programm.

Eintrittskarten können heute schon reserviert werden (www.reservix.de) , aber natürlich gibt es Karten auch im AIZ-Touristbüro in Muhr am See (Telefon 09831/61956-0, E-Mail: touristik@muhr –am-see.de).

Die Preise für die Kategorie 1: 24 Euro, Kategorie 2: 21 Euro, Kategorie 3: 19 Euro. Ermäßigung gibt es für Schwerbehinderte, Gruppen ab 15 Personen sowie die Inhaber der 2Seenland-Card“ und der Ehrenamtskarten. Schüler und Studenten zahlen in jeder Kategorie 15 Euro.

Alle vier Stücke werden in den Monaten Juni und Juli gespielt.  Das Programm beginnt mit einem zeitgenössischen Thema: der Migration. Es geht um die Wahrheiten von muslimischen Macho-Jungs und vermeintlich unterwürfigen Kopftuch-Mädchen. Friedrich Schillers „Räuber“, deren historischer Schauplatz das Muhrer Schloss gewesen sein soll, spielt ebenfalls eine Rolle in dem Stück, in dem eine Lehrerin mit ungewöhnlichen Mitteln versucht, die Horde von Schülern zu disziplinieren.

„Er ist wieder da!“ Das Stück ist eine Hitler-Satire. Sie bezieht sich auf das Buch von Timur Vermes. Erkennbar wird der schmale Grat zwischen Komik und Grauen. Die Führer-Figur ist zum Totlachen komisch, es bleibt einem aber auch das Lachen im Hals stecken angesichts der boshaften Propaganda-Reden.

„Momo“ von Michael Ende spielt das moderne Märchen in einem kleinen Amphitheater der kleinen Stadt Momo. In Zeiten von immerwährender Beschleunigung, Digitalisierung und Burnout ist die Geschichte eine Erinnerung daran, dass Zeit eben doch keine Währung ist.

Eine Komödie zum Nachdenken ist „Paradiso“. Zwei Frauen werfen sich gegenseitig gehässige Dinge an den Kopf, aber mit der Zeit entsteht eine Beziehung, allerdings beruht sie auf finanzieller und sozialer Abhängigkeit. Die Kritik an der sozialen Wirklichkeit kommt nicht  zu kurz.

Wer soll Bierkönigin werden?

Jetzt online abstimmen!

Vom 25. Februar bis 11. März 2019 läuft das Online-Voting zur Suche der 3. Altmühlfränkischen Bierkönigin. Vier Bewerberinnen stehen zur Wahl. Nun ist es soweit. Vier junge Frauen haben ihren Hut in den Ring geworfen. Sie möchten 3. Altmühlfränkische Bierkönigin werden. Vom 25. Februar bis 11. März kann jeder im Internet für seine Wunschkandidatin stimmen.

 Gute vier Wochen hatte „Frau“ Zeit, sich als 3. Altmühlfränkische Bierkönigin zu bewerben. Und vier Frauen sind diesem Ruf der sieben Brauereien des Netzwerks „Biervielfalt Altmühlfranken“ gefolgt und möchten die neue Regentin werden: Jasmin Büttner aus Sammenheim (23 Jahre), Laura Herzog aus Wettelsheim (18 Jahre), Sarah Meyer aus Nürnberg (29 Jahre) und Michelle Recker aus Eckersmühlen (20 Jahre).

Die vier Bewerberinnen stellen sich unter www.altmuehlfranken.de/bierkoenigin-voting näher vor. Bis zum 11. März 2019 kann jeder „online“ für seine Favoritin stimmen. Diese Gelegenheit sollten alle Altmühlfranken nutzen, um die Wunschkandidatin zu unterstützen. Das Online-Abstimmungsergebnis und die Ergebnisse aus dem sich anschließenden Jury-Gespräch entscheiden dann über die Wahl zur 3. Altmühlfränkischen Bierkönigin.

Die offizielle Inthronisierung der 3. Altmühlfränkischen Bierkönigin erfolgt am 22./23 Juni 2019 auf dem SeenLandMarkt in Absberg. Dort wird dann die scheidende Altmühlfränkische Bierkönigin Sarah I. offiziell ihre Insignien der Macht an die neue Regentin übergeben.

Kunst lässt sich nicht behindern

Absberger-Bilder verschönern Treuchtlinger Rathaus

Im Rahmen einer kleinen Vernissage eröffnete die Ausstellung „Kunst lässt sich nicht behindern“ im Treuchtlinger Rathaus. Ausgestellt sind farbenfreudige Bilder, die im Zuge des inklusiven Projekts „Kunst und Bewegung“ mit Bewohnern von Regens Wagner Absberg und externen Workshopteilnehmern entstanden sind. Treuchtlingens Erster Bürgermeister Werner Baum bedankte sich beim Einrichtungsleiter Dr. Hubert Soyer, bei den Organisatoren, Helfern und ganz besonders bei den 19 beteiligten Künstlern „für die tollen Werke“, die in ihm bereits beim ersten Betrachten ein echtes „Wow-Gefühl“ erzeugt haben, so Baum. Allen Künstlerinnen und Künstlern wünschte er „auch in Zukunft viel Zeit und vor allem viel Lust zum Malen und zum künstlerischen Schaffen“. Die Bilder werden bis in den Herbst hinein die Rathauswände im Treppenhaus verschönern.

 

Gefragter Glockenexperte

Günter L. Niekel referierte beim Heimatkundeverein

Als „Glockenpfarrer“ hat sich Günter L. Niekel in Bayern einen Namen gemacht. Foto: FR Presse

Knappe 22 Minuten dauert der Guss einer 140 Zentner schweren Kirchenglocke, aber vor dem Ende eines Glockengusses steht buchstäblich der Schweiß der Gießer, von denen es in Deutschland nur noch ganz wenige gibt. Unvorstellbare  1100 Grad werden erreicht bevor das Teil aus 78 Prozent Kupfer und 22 Prozent Zinn acht Tage lang abkühlt und die finalen Arbeiten erledigt werden können.

Günter L. Niekel, der Muhrer Ruhestandspfarrer, widmet sich seit mehr als vierzig Jahren dem Glockenguss, vielmehr der Glockenzier, wie Schriften und Ornamente auf der Glocke genannt werden. Vor Mitgliedern des Vereins für Heimatkunde Gunzenhausen erzählte der Geistliche von seinem ausgefallenen Hobby, in das seine ganze Familie involviert ist. Eigentlich war für ihn der Brand der Ostheimer Kirche im Jahr 1986 die Initialzündung.  Fortan galt sein Interesse dem mächtigen Geläut, das im 9. Jahrhundert den Mönchen in den Klöstern im Tageslauf eine feste Struktur gab. Die Glockengussform, wie man sie heute kennt, ist allerdings erst im 15. Jahrhundert entstanden.

Der „Glockenpfarrer“, wie Niekel auch respektvoll genannt wird, hat bisher rund 400 Glocken verziert. Er ist Partner aller Gießereien in Deutschland, sein kreativer Rat wird von Kirchenvorständen ebenso geschätzt wie von den handwerklichen Fachleuten.  Der Guss einer Glocke ist oftmals das Ergebnis einer langen Planungszeit, denn  nicht immer sind die Vorstellungen vom ersten Moment an deckungsgleich. Die Experten unterscheiden zwischen der großen Christusglocke, der etwas kleineren Patroziniumsglocke  und der Heilig-Geist-Glocke.  Von der Entwurfszeichnung, die er mittels Knetgummi auf eine sieben Millimeter starke Platte überträgt,  bis zum Gips- und Wachsabdruck können Wochen und Monate vergehen. Inschriften mit bis zu 400 Buchstaben und Zeichen hat Niekel schon aufgetragen, und Probleme hat es nie gegeben. Dass sie aber auch auftreten können, hat sich beim Guss der Glocken für die wiederaufgebaute Frauenkirche in Dresden gegeben. Dort mussten alle wieder abgenommen werden, denn sie waren zum Läuten ungeeignet. Grund: die Reliefs waren zu dick. Hätten die Sachsen den Franken Niekel gefragt, sie hätten sich den ganzen Ärger sparen können. So aber war die Arbeit von drei Monaten umsonst.  Auch die hochstehende Vertreterin des Landesdenkmalamts in München hätte sich den Gang ins schweizerische Asyl ersparen können, wäre sie Niekels Rat gefolgt, als es galt, nach eineinhalbjährigem Streit den richtigen Platz für eine neue Glocke auf dem Weiltinger Glockenturm zu finden.  „Nicht nachgeben!“ – das ist für ihn seither im Umgang mit behördlich legitimierten Fachleuten zur Losung geworden.

Eingangs des Niekel-Vortrags berichteten Vorsitzender Werner Falk, Schatzmeister Hans Minnameyer und Revisor Rüdiger Schmidt aus dem Vereinsleben, das von der Herausgabe des Jahrbuches „Alt-Gunzenhausen“ sowie Vortragsveranstaltungen und den „Samstagsexkursionen“ bestimmt wird. Erfreulich hat sich die Mitgliederzahl entwickelt, so dass der 140 Jahre Verein zuversichtlich in die Zukunft schauen kann.

Kreis ist Sperrgebiet geworden

Maßnahme gegen die Blauzungenkrankheit

Der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen wird aufgrund des Ausbruchs der Blauzungenkrankheit in Baden-Württemberg Sperrgebiet. Von dieser für den Menschen ungefährlichen Krankheit sind insbesondere Tierhaltungen mit Rindern, Schafen und Ziegen betroffen. Die Übertragung der Krankheit zwischen den Tieren erfolgt in der Regel über Stechinsekten.

In einem Betrieb in Berglen, Landkreis Rems-Murr-Kreis in Baden-Württemberg, wurde der Ausbruch der Blauzungenkrankheit festgestellt. Um die weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern, wurde um den betroffenen Betrieb eine Restriktionszone mit einem Radius von 150 Kilometern festgesetzt. Der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen fällt in diesen Radius.

Das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen hat daher eine Allgemeinverfügung erlassen und den Landkreis zum Sperrgebiet erklärt. Die Allgemeinverfügung wird am Samstag, 23. Februar in den beiden Tageszeitungen Weißenburger Tagblatt und Altmühl-Bote amtlich bekanntgegeben. Die Allgemeinverfügung gilt einen Tag nach der amtlichen Bekanntmachung. Die Allgemeinverfügung ist auch auf der Homepage des Landkreises unter www.landkreis-wug.de/blauzungenkrankheit zu finden.

Mit Einrichtung des Sperrgebietes gelten für Tierhalter tierseuchenrechtliche Bestimmungen. Damit soll die Tierseuche eingedämmt werden. Zum Beispiel dürfen Wiederkäuer sowie deren Samen, Eizellen und Embryonen nur unter bestimmten Voraussetzungen in freie Gebiete verbracht werden. Wer im Sperrgebiet Rinder, Schafe, Ziegen oder Rehe und Hirsche hält, hat dies, sofern die Tiere dort noch nicht registriert sind, unter Angabe des Standorts der Tiere unverzüglich dem Veterinäramt des Landratsamtes Weißenburg-Gunzenhausen zu melden.

Den Tierhaltern wird empfohlen, eine Schutzimpfung empfänglicher Tiere durchzuführen. Für den Menschen ist die Krankheit ungefährlich. Fleisch und Milchprodukte der betroffenen Tiere können bedenkenlos verzehrt werden.

Die Sperrmaßnahme im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen betreffen rund 800 Betriebe mit etwa 44.600 Rindern sowie 15.240 Schafen und Ziegen.

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit veröffentlicht auf seiner Internetseite neben den Informationen zur Blauzungenkrankheit (u.a. FAQ, aktuelle Verbringungsregelungen, Download Tierhaltererklärungen) auch die in Bayern festgelegten Restriktionszonen, die in Kürze aktualisiert werden. Weitere Informationen zur Blauzungenkrankheit für Tierhalter sind insbesondere auf den Internetseiten

des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (www.lgl.bayern.de/blauzungenkrankheit),

zu finden.

Zur Blauzungenkrankheit

Die Blauzungenkrankheit (Bluetongue disease – BT) ist eine virusbedingte Krankheit der Schafe und Rinder, die anzeigepflichtig ist. Ziegen, Neuweltkameliden (u.a. Lamas, Alpakas) und Wildwiederkäuer (z. B. Rehe und Hirsche) sind für die Blauzungenkrankheit ebenfalls empfänglich.

 Im August 2006 wurde das Blauzungen-Virus-Serotyp 8 (BTV-8) erstmals in Deutschland festgestellt. Es breitete sich in den Jahren 2007 bis 2008 über einen großen Teil Deutschlands aus. Das gesamte Bundesgebiet wurde damals als BTV-8-Restriktionszone ausgewiesen. Von 2012 bis Dezember 2018 war Deutschland offiziell frei von dieser Tierseuche.

 Im Dezember 2018 jedoch wurden erste Fälle von BTV-8 Infektionen in Baden Württemberg bestätigt. Westliche Teile des Landkreises Ansbach fallen bereits seit 2. Februar 2019 in die Restriktionszone, da in einem Betrieb in Bad Herrenalb, Landkreis Calw in Baden-Württemberg, der Ausbruch des Virus festgestellt wurde.

 Der Erreger kommt weltweit in tropischen und subtropischen Regionen vor. Die Übertragung erfolgt über blutsaugende Insekten, sogenannte Gnitzen. In diesen kann sich das Virus produktiv vermehren und längere Zeit verweilen.

 Vor allem bei Schafen entwickeln sich schwere klinische Symptome Bei erkrankten Schafen sieht man häufig Entzündungen der Kopfschleimhäute. Infizierte Rinder zeigen in der Regel weniger ausgeprägte Symptome, Aborte sind häufig die einzigen Anzeichen der Blauzungeninfektion beim Rind.

 Für den Menschen ist die Blauzungenkrankheit ungefährlich.

Kroder ist neuer Vorsitzender

Jüdisches Museum Franken: Bezirkstagspräsident Armin Kroder gewählt

Am 21. Februar 2019 wurde in der Mitgliederversammlung des Trägervereins Jüdisches Museum Franken e.V. der Bezirkstagspräsident und Landrat Armin Kroder (Freie Wähler) für die Amtsperiode 2019-2021 zum  Vorsitzenden gewählt. Er löst damit seinen langjährigen Vorgänger Bezirksrat Alexander Küßwetter ab, der das Amt seit 2010 innehatte und nun als Mitglied in den Trägerverein aufgenommen wurde. Unter Küßwetters Vorsitz erfuhr das Jüdische Museum Franken große Veränderungen mit der Eröffnung eines dritten Museums  in Schwabach (2015) und der Errichtung eines Neubaus für das Fürther Haus (2018).  Als Vertreterin des Bezirks Mittelfranken und damit auch als Vorstandsmitglied des Trägervereins, wurde Maria Scherrers (Bündnis 90/Die Grünen) gewählt.

Armin Kroder (*6. März 1973) lebt mit seiner Familie in Neunkirchen am Sand. Er studierte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Rechtswissenschaften. Sein anschließendes Rechtsreferendariat führte ihn unter anderem an das Amtsgericht Hersbruck, zu mehreren Rechtsanwaltskanzleien, zur Firma Siemens in Erlangen sowie an das Landratsamt Nürnberger Land.  Nach seiner Ausbildung begann er mit 27 Jahren seine berufliche Laufbahn als Richter beim Verwaltungsgericht Regensburg. 2002 wechselte er an das Landratsamt Nürnberger Land. 2008 wurde Armin Kroder zum Landrat des Landkreises Nürnberger Land gewählt. Dieses Amt bekleidet er bis heute. Zusätzlich ist Armin Kroder seit 2013 Mitglied des Bezirkstags von Mittelfranken und war bis 2018 weiterer Stellvertreter des Bezirkstagspräsidenten. Im November 2018 wurde er zum Bezirkstagspräsidenten von Mittelfranken gewählt.  (aus www.bezirk-mittelfranken.de)

Maria Scherrers wurde in Augsburg geboren und wuchs in Gütersloh und Nördlingen auf. Derzeit lebt sie mit ihrer Familie in Erlangen. Scherrers studierte Museumsmanagement, Sammlungsbetreuung und Vermittlung in Marseille sowie Dundalk (Irland). Ihr Studium schloss Sie an der HTW Berlin und der School of Museum Studies der University of Leicester in Großbritannien ab. Trotz vielfältiger beruflicher Erfahrungen in öffentlichen Museen und Archiven, legte Frau Scherrers ihren Schwerpunkt in der freien Wirtschaft, wo sie u.a. mit dem Aufbau der Firmensammlung von adidas beschäftigt war.  Seit 2006 ist Maria Scherrers bei Bündnis 90 / Die Grünen. 2018 wurde sie als Spitzenkandidatin in den Bezirk Mittelfranken gewählt, wo sie heute als Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen fungiert.