Freiheit für Billy Six

Journalismus ist kein Verbrechen!

Venezuela versinkt im politischen und wirtschaftlichen Chaos. Hyperinflation, Hungersnöte und bittere Armut sind die Früchte des Sozialismus im erdölreichsten Land der Welt. Millionen Menschen sind auf der Flucht vor dem Elend, das die rote Diktatur von Präsident Maduro angerichtet hat. Über diese Zustände wollte der deutsche Reporter Billy Six berichten. Nun hat er, von der Mainstreampresse kaum beachtet, Weihnachten und seinen Geburtstag an Heiligabend unter unmenschlichen Bedingungen in einem berüchtigten Gefängnis des venezolanischen Geheimdienstes verbracht.

Billy Six (32) berichtet regelmäßig aus Krisenregionen, unter anderem für die konservative Wochenzeitung „Junge Freiheit“. Einer größeren Öffentlichkeit wurde er 2015 durch die TV-Dokumentation „Die Flüchtlingslüge“ bekannt, die schonungslos die Märchen der Asyllobby aufdeckte. Bei seiner Arbeit lässt er stets die kleinen Leute vor Ort zu Wort kommen – die, die sonst ungehört bleiben. Ihnen und der Wahrheit fühlt sich Billy Six verpflichtet, nicht den globalistischen Eliten und deren Hofberichterstattung. Ist das vielleicht der Grund, warum sein Schicksal den Mainstreammedien und der deutschen Bundesregierung scheinbar gleichgültig ist?

Am 17. November 2018 wurde Billy Six vom venezolanischen Geheimdienst SEBIN verschleppt. Seitdem sitzt der am Dengue-Fieber erkrankte Reporter – teilweise unter Beobachtung eines Wächters – in einer Einzelzelle im berüchtigten Gefängnis El Helicoide in Caracas, in dem schon mehrere Gefangene unter ungeklärten Umständen zu Tode kamen. Der Zugang zu dringend benötigten Medikamenten wird ihm genauso verwehrt, wie ein Anwalt, weshalb Billy Six am 13. Dezember in den Hungerstreik trat. Die an den Haaren herbeigezogenen Vorwürfe gegen den Reporter lauten auf „Spionage“, „Rebellion“ und „Verletzung von Sicherheitszonen“. Six soll bei öffentlichen Militärparaden Fotos des sozialistischen Präsidenten Nicolás Maduro gemacht und sich zu Recherchezwecken mit der Rebellenorganisation FARC getroffen haben.

Beschämend ist indes die Tatsache, dass sich die deutsche Bundesregierung offenbar kaum um die Freilassung von Billy Six bemüht. Zwar gab es am 17. Dezember 2018, einen Monat nach der Verhaftung, erstmals Kontakt zur deutschen Botschaft, politisch bewegt sich jedoch nichts. Bastian Behrens, Sprecher der „Jungen Freiheit“, vermutet eine vorsätzliche Benachteiligung: „Die öffentliche Meinung in Deutschland hat sich lange engagiert für die Befreiung des Journalisten Deniz Yücel aus türkischer Haft eingesetzt. Für Billy war das bisher nicht der Fall. Ich glaube, das ist der Tatsache geschuldet, dass Billy für ein Medium wie unseres schreibt“. Während internationale Medien wie die New York Times und die BBC bereits früh über das Schicksal von Billy Six berichteten, schwieg der deutsche Mainstream lange Zeit.

„Die Arbeit der Deutschen Botschaft war für mich bisher unbefriedigend“, sagt auch der Vater von Billy Six, Edward Six, der gleichzeitig betont, dass der Druck für die Freilassung seines Sohnes unbedingt aus Deutschland kommen muss. Diesem Appell des Vaters wollen wir mit anbei stehender Petition Folge leisten: Das Auswärtige Amt soll umgehend alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, damit Billy Six so schnell wie möglich freikommt. Bitte erheben auch Sie Ihre Stimme gegen das Unrecht, indem Sie die Petition unterzeichnen und teilen. Lassen wir den mutigen Reporter nicht im Stich, fordern wir gemeinsam: Freiheit für Billy Six!

Alle Informationen und Hinweise für die Unterschriftenaktion gibt es hier: www.patriotpetition.org

Bitte leiten Sie diese Nachricht auch an Ihre Freunde und Bekannten weiter. Je mehr Menschen unsere gemeinsamen Anliegen unterstützen, desto größer sind die Erfolgsaussichten für die Petitionen. Vielen Dank!

 

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