Die Festungen Sevastopol, Toul und Wagner

Militärgeschichtliche Veröffentlichungen  von Inge und Dieter Wernet

Die Belagerung von Sevastopol 1854 – 1855 von Inge und Dieter Wernet; umfangreiche Dokumentation im Großformat 29 x 23,5 cm, fest gebunden, 404 Seiten, in dekorativem Schuber, über 680 Fotos,Pläne und Zeichnungen, komplett vierfarbig, Weihnachtspreis 45 Euro (2. Wahl mit kleinen Fehlern am Schuber 25 Euro).

Als die alliierten Heere Ende September 1854 im Verlauf des Krimkriegs Sevastopol, die Basis der Schwarzmeerflotte, förmlich belagerten, war die Stadt nur gegen maritime Angriffe hinreichend geschützt. Ein einfaches Fort auf der Nordseite sollte gegen handstreichartige Überfälle schützen. Die Südseite der Stadt war dagegen völlig unbefestigt. Das Buch gibt Antwort auf die Frage: Wie und mit welchen Mitteln war es dem genialen baltisch-russischen Militäringenieur Eduard von Totleben gelungen die Südseite so zu befestigen, dass sie dem gewaltigen Aufgebot der feindlichen Belagerungsartillerie und diversen Sturmversuchen fast 1 Jahr standhalten konnte. Anhand einer Auswahl nachkolorierter Originalpläne wird der Fortschritt der Verteidigungsanlagen in mehreren zeitlichen Abschnitten aufgezeigt. Nach mehrjähriger Archivarbeit und zwei  Studienreisen nach Sevastopol konnten die Autoren aus Aufzeichnungen und Schilderungen von Kriegsteilnehmern sowie anhand von aktuellen Presseberichten eine vollständige Chronik der Ereignisse des Kriegsschauplatzes auf der Krim erstellen. Ihr Schwerpunkt liegt dabei auf dem Leiden und dem Sterben der Soldaten aller beteiligten Nationen. Veranschaulicht werden die Schilderungen durch zahlreiche frühe Fotografien und Presseillustrationen sowie auch durch zeitgenössische Aquarelle und Lithografien.

Toul – die Geschichte einer französischen Lagerfestung von Inge und Dieter Wernet; umfangreiche Dokumentation im Großformat 29 x 23,5 cm, fest gebunden, 400 Seiten, in dekorativem Schuber, über 680 Fotos, Pläne und Zeichnungen, komplett vierfarbig; Weihnachtspreis 45 Euro (2. Wahl 25 Euro, kleine Fehler am Schuber).

Die Festungsgeschichte der Stadt Toul beginnt bereits in galloromanischer Zeit: Ab Mitte des 4. Jahrhunderts errichtete die Bevölkerung zum Schutz gegen räuberische Überfälle germanischer Stämme eine 12 m hohe Wehrmauer. Im 13. Jahrhundert erhielt die inzwischen wesentlich gewachsene Stadt eine neue, jetzt mittelalterliche Stadtmauer. Diese blieb weitgehend unverändert, bis der französische Festungsbaumeister Vauban im Jahr 1700 für Toul eine neue bastionäre Befestigung entwarf. Nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 änderten sich die französischen Grenzen. Unter dem französischen Militäringenieur Séré de Rivères wurde Toul zusammen mit den Städten Verdun, Epinal und Belfort zur starken Grenzfestung (Lagerfestung) ausgebaut. Wir, die Autoren, beschreiben nicht nur in allen Details den Auf- und Ausbau der Festung, sondern gleichermaßen die nach 1871 erforderliche Reform der französischen Artillerie, ihre Wirkungsweise sowie deren Weiterentwicklung bis zum 1. Weltkrieg. In engem Zusammenhang zu dem Ausbau der Festung zu einem wichtigen Luftstützpunkt steht der im Buch geschilderte Aufbau der französischen Luftstreitkräfte. Eigene Aufnahmen, alte Postkarten und von uns neu gezeichnete Pläne aller Forts und Zwischenwerke veranschaulichen die umfassende Thematik des Buches.

Die Feste Wagner von Inge und Dieter Wernet; umfangreiche Dokumentation im Großformat 29 x 23,5 cm, fest gebunden, 72 Seiten, Pläne und Zeichnungen, komplett vierfarbig, 2. Auflage 2010; Weihnachtspreis 18 Euro.

Die Feste Wagner ist ein Teil des äußeren Fortgürtels der kaiserlichen Großfestung Metz. Das Buch beschreibt den Aufbau und die Entwicklung der Festung mit dem Schwerpunkt auf der Feste Wagner. Alle inneren Gebäude, Kasernen und Verteidigungsanlagen wurden von den Autoren vermessen und neu gezeichnet. Die französische Ausgabe ist in ihrer Ausführung identisch mit der deutschen Vorlage. Die Textgestaltung übernahm hier in dankenswerter Weise die ADFM, die private Organisation die die Feste Wagner seit Jahren betreut und mit enormem Einsatz museal aufbereitet.

Die Bücher sind zu beziehen bei: Dieter und Inge Wernet, Maas-Rhein-Straße 32, B-4780 St. Vith; E-Mail: idwe@skynet.be

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