Monthly Archives: Oktober 2018

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Stromausfall wegen Kabelschadens

Im Bereich von Wachenhofen

Am Mittwoch, 31. Oktober, kam es um 14.44 Uhr im Bereich des Umspannwerks Wachenhofen, Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, zu einem Stromausfall im 20-kV(Kilovolt)-Mittelspannungs-Stromnetz. Betroffen waren insgesamt 19 Ortschaften, darunter Absberg, Alesheim, Markt Berolzheim, Stopfenheim, Theilenhofen und Trommetsheim.

Durch Umschaltmaßnahmen konnte ab 15.28 Uhr ein Großteil der Orte wieder mit Strom versorgt werden. Seit 16.34 Uhr sind alle Kunden wieder am Netz. Auslöser für den Stromausfall war ein durch Baggerarbeiten beschädigtes Kabel. Die Main-Donau Netzgesellschaft bedauert die Störung und bittet alle betroffenen Kunden um Verständnis.

Versunkene Mühlen

Vortrag und Film über die abgebrochenen Brombach- und Igelsbachmühlen wird wiederholt

Die Grafenmühle gehört zu den Anwesen, die im See versunken sind. Foto: Rathaus Absberg

Aufgrund des großen Interesses am Thema Brombachmühlen und dem Andrang bei den Vorträgen in Absberg und Gunzenhausen haben sich Daniel Schönwald und Friedrich Kolb bereit erklärt, nochmal in die „Verlängerung“ zu gehen und zwei Abende dranzuhängen.

Die beiden Referenten bieten daher am 10. und 24. November 2018 die Gelegenheit, mehr über die in den Seen versunkenen Brombach- und Igelsbachmühlen zu erfahren, von der Hühnermühle bis zur Mäusleinsmühle und von der Griesmühle bis zur Sägmühle.

Die Zuhörer erfahren auch Näheres zu den früheren Müllerdynastien wie Walter, Bögel, Seybold oder Rupp – mehr als jede zweite der 14 vorzustellenden Mühlen war wenigstens zeitweilig im Besitz von Abkömmlingen der Dynastie Walter! Die Müllerfamilien heirateten nämlich gerne unter ihresgleichen.

Aufgelockert wird die Häuserchronik über die einzelnen Mühlen durch Fotos aus der Zeit kurz vor oder während dem Abbruch. Friedrich Kolb wird außerdem einen Film über die alte Mühlstraße mit dem wunderbaren Titel „Zauberei und Heimatliebe im Brombachtal“ zeigen, den er damals selbst drehte. Alle Interessierte sind herzlich zu diesen spannenden Heimatabenden eingeladen.

Der erste Vortrag findet am 10. November 2018 um 19.30 Uhr, in der Aula der Gesamtschule Gräfensteinberg statt. Helga Dobner, die Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Gräfensteinberg lädt herzlich dazu ein.

Der zweite Vortrag findet am 24. November 2018 um 19.30 Uhr im Gasthaus Jägerhof in Absberg statt. Hierzu lädt der Vorsitzende Fritz Walter im Namen des Heimatvereins Absberg herzlich ein.

Fünf Jahre Bildungsregion

 Staatssekretärin Carolina Trautner  kommt

Seit 15. November 2013 ist der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen „Bildungsregion in Bayern“. Doch was steckt hinter dem bayernweiten Qualitätssiegel, was hat sich in den letzten fünf Jahren getan, welche Akteure wirken mit?

„Bildungsregionen in Bayern“ ist ein Projekt des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, mit dem Ziel, die Zukunft der jungen Menschen wohnortnah mit einem passgenauen Bildungsangebot zu sichern. Zwei Drittel aller Landkreise und kreisfreien Städte in ganz Bayern sind bereits Bildungsregion, der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen war vor fünf Jahren einer der ersten, der sich beteiligt hat.

Seitdem hat sich viel getan. Es sind regionale Netzwerke und Strukturen in der Bildungslandschaft entstanden, die dazu beitragen, dass die Bildungs- und Teilhabechancen im Landkreis verbessert werden. Es gibt fünf Organisationseinheiten, die sich wie folgt gliedern: Die Geschäftsstelle der Bildungsregion ist am Landratsamt angesiedelt und für die Organisation, Koordination und Projektarbeit zuständig. Der Bildungsrat kümmert sich um die inhaltliche Weiterentwicklung, die Steuerungsgruppe berät die Geschäftsstelle. Die Bildungskonferenz ist ein offenes Veranstaltungsformat für alle Interessierten und dient zur Vernetzung, zum Austausch und zum Einbringen neuer Ideen. Das Bildungsmonitoring bildet die datenbasierte Grundlage für die Weiterentwicklung der Bildungsregion, dies erfolgt anhand eines Bildungsberichtes.

In den letzten fünf Jahren wurden über die Bildungsregion im Landkreis unter anderem zwei iPad-Klassen an der Wirtschaftsschule in Gunzenhausen eingerichtet oder die Weiterbildungsreihe AzubiWerkstatt altmühlfranken für regionale Auszubildende ins Leben gerufen. Auch das regionale Heimat- und Sachunterrichtsbuch für alle Dritt- und Viertklässler im Landkreis wurde gemeinsam mit den Akteuren der Bildungsregion erarbeitet.

Alle, die mehr über die Bildungsregion wissen oder sich mit Ideen einbringen möchten, haben am 16. November 2018 die Gelegenheit dazu. Das fünfjährige Jubiläum der Bildungsregion altmühlfranken wird am Freitag, 16. November, um 17 Uhr im Rahmen einer Festveranstaltung im Werner-von-Siemens Gymnasium in Weißenburg (An der Hagenau 24) gefeiert. Die bayerische Staatssekretärin für Unterricht und Kultus, Carolina Trautner, und Landrat Gerhard Wägemann werden auf die vergangenen fünf Jahre zurückblicken und den Blick in die Zukunft richten.

Am Nachmittag bietet der Marktplatz der Vielfalt bereits zahlreiche Informationsmöglichkeiten und Workshops zum Mitmachen und Mitgestalten. Folgende Workshops werden jeweils um 15 und 16 Uhr angeboten:

  • Unterricht in einer iPad-Klasse
  • Brotzeitboxphysik – Lernen durch Lehren
  • Robbi aus dem Ei – Robotikklasse
  • Grundlagen der Algorithmik mit Physical Computing und Robotik
  • Snappet – die Arbeit mit Kindertablets in der Grundschule
  • Lernen mit Lernbegleitung
  • Interaktive Boards im Unterricht

 

Für die Workshops und den Festakt können sich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger anmelden. „Der Tag soll jedem die Möglichkeit bieten, sich umfassend über die Bildungsregion und –landschaft im Landkreis zu informieren und sich mit Ideen einzubringen“, wirbt die verantwortliche Mitarbeiterin des Landratsamtes, Greta Weisenseel.

Die Teilnehmerzahl für die Workshops ist begrenzt. Die Anmeldung für die Workshops ab 15 Uhr und den Festakt ab 17 Uhr ist bis 10. November 2018 online unter www.altmuehlfranken.de/5-jahre-bildungsregion möglich. Hier sind auch das detaillierte Programm und nähere Informationen zu den Workshops zu finden.

Fragen rund um die Jubiläumsveranstaltung beantwortet Greta Weisenseel von der Zukunftsinitiative altmühlfranken telefonisch unter 09141 902-289 oder per E-Mail an greta.weisenseel@altmuehlfranken.de.

Bezirksspitze wird neu gewählt

Bezirkstag konstituiert sich am 8. November

Die Wahl und Vereidigung der Bezirkstagspräsidentin oder des Bezirkstagspräsidenten steht im Fokus der konstituieren-den Sitzung des Bezirkstages. Diese beginnt am Donnerstag, 8. November, um 9 Uhr im Bezirksrathaus, Saal Mittelfranken, Danziger Straße 5. Die Sitzung eröffnet Regierungspräsident Dr. Thomas Bauer.

Die erste Amtshandlung der Bezirkstagspräsidentin oder des Bezirkstagspräsidenten wird die Vereidigung der neu gewählten Bezirksrätinnen und Bezirksräte sein. Danach schließt sich die Wahl der Stellvertreterin bzw. des Stellvertreters der Bezirk-stagspräsidentin oder des Bezirkstagspräsidenten an.

Als weiteren Punkt auf der umfangreichen Tagesordnung steht der Beschluss über die Höhe der Entschädigung für die Bezirksspitze. Nach der Entscheidung über die weitere Stellvertretung der Bezirkstagspräsidentin oder des Bezirkstagspräsidenten wird über die Neubesetzung der Ausschüsse beschlossen. Auch gilt es, die Beauftragten für die Einrichtungen des Bezirks Mittelfranken zu wählen.

Lesung mit Toni Lauerer

Veranstaltung im Rahmen der Gunzenhäuser Märchentage

Toni Lauerer präsentiert „Grimms Märchen auf Bairisch“, und zwar am  Donnerstag, 8. November, um 19.30 Uhr in der Stadt- und Schulbücherei Gunzenhausen bei einer Veranstaltung der Buchhandlung Fischer und der Stadt- und Schulbücherei im Rahmen der 3. Gunzenhäuser Märchentage.

Toni Lauerer liest in der Stadtbücherei.

Der erfolgreiche Kabarettist Toni Lauerer hat aus dem Märchenschatz der Brüder Grimm seine 15 Lieblingsmärchen ausgewählt und ins Bairische übertragen.

Aber die Märchen hat er nicht eins zu eins übersetzt, sondern mit Humor und Zeitgeist gewürzt, eben seinen typischen Lauerer-Humor mit hineingeschrieben. Der Kabarettist verspricht: „Aus dem Grinsen dürften die Zuhörer nicht mehr rauskommen.“

„Liebe kleine und große Märchenfreunde, wer kennt sie nicht, die Könige, die Zauberer, die Bösewichte, die Prinzessinnen, die verwunschenen Orte und die vielen anderen Begleiter unserer Kindheit: Die Gebrüder Grimm haben die ganzen Geschichten, die sich um sie ranken, aufgeschrieben und so der Nachwelt erhalten. Und weil ich auch gerne Geschichten schreibe – und zwar in unserer schönen bairischen Sprache – habe ich mir gedacht, man könnte doch die ganzen Märchen in unsere Mundart übersetzen. Als diese Idee geboren wurde, habe ich nicht im Traum daran gedacht, welchen Spaß das macht! Tage- und nächtelang habe ich geschrieben und getüftelt und am Ende kam dieses Buch heraus.“

Der 1959 in der Oberpfälzer Grenzstadt Furth im Wald geborene Autor gehört schon seit Jahren zur ersten Liga der Bayerischen Kabarettszene. Sein Talent das Alltägliche mit seinem speziellen Witz zu würzen hat ihn zu einem der erfolgreichsten bayerischen Humoristen gemacht. Im echten Leben fungiert Toni Lauerer in seiner Heimatstadt als Standesbeamter. Bei den Gunzenhäuser Märchentagen hat er sein neuestes Buch im Gepäck: „Grimms Märchen auf Bairisch“.             ­

Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf zu  6 Euro  bei Buchhandlung Fischer (Tel. 09831/2380) und in der Bücherei (Tel. 09831/508320 an der Abendkasse  8 Euro.

Positiv für Hahnenkammsee

Amt für Ländliche Entwicklung stellt Maßnahmen vor

Im Projektgebiet Hahnenkammsee können nach intensiver Vorarbeit heuer erste Baumaßnahmen starten. Landwirte, Gemeinde, das Wasserwirtshaftsamt und das Amt für Ländliche Entwicklung sind hier in enger Kooperation und Abstimmung, die Sedimenteinträge und Nährstoffzuflüsse über die Rohrach in den Hahnenkammsee zu reduzieren. Nächstes Jahr werden eine ganze Reihe von Landschaftsbaumaßnahmen folgen und auch übernächstes Jahr gibt es noch viel zu realisieren.

Hier der Link, der zu den einzelnen Maßnahmen führt, die vorgesehen sind.

Maßnahmenbeschreibung_mit SNK_F2_20180718

Vorlesen für die Kleinsten

 Veranstaltung am 7. November

Vorlesen für Kinder wird als „Mutter des Lesens“ bezeichnet. Aus diesem Grund greift die Koordinierende Kinderschutzstelle – Netzwerk frühe Kindheit (KoKi) das Thema gemeinsam mit Christine Schmidt von der Buchhandlung „buchunterwegs“ aus Weißenburg auf. In einem Vortrag am 7. November  erhalten Eltern wichtige Informationen rund um das Vorlesen für die Kleinsten.

Lesen ist neben Schreiben eine der wichtigsten Fähigkeiten, um sich in der Welt zurechtzufinden. Die Bedeutung von Bildung und Lesekompetenz ist Eltern meist bewusst, aber viele sind unsicher über den richtigen Zeitpunkt und über den geeigneten Vorlesestoff.

Studien und Untersuchungen dazu zeigen, dass viele Eltern zu spät mit dem Vorlesen beginnen. Viele Eltern knüpfen das Vorlesen an bestimmte Fähigkeiten, zum Beispiel der Konzentrationsfähigkeit der Kinder – dabei stärkt das Vorlesen genau diese Fähigkeiten. Weder muss sich ein Kind bereits länger konzentrieren noch gar sprechen können, damit es vom Vorlesen profitiert.

Laut verschiedener Studien zur Wirksamkeit des Vorlesens, sollten Eltern so früh wie möglich mit dem gemeinsamen Betrachten und Vorlesen von Büchern beginnen. Bereits im ersten Lebensjahr des Kindes sollte dies zu einem festen Bestandteil des Tagesablaufs werden.

In dem Vortrag „(Vor)lesen von Anfang an“ wird Eltern verdeutlicht, warum das Vorlesen schon für Babys und Kleinkinder wichtig ist und welche wertvollen Erfahrungen das Medium „Buch“ schon für die Allerkleinsten eröffnet. Es wird anhand von praktischen Beispielen dargestellt, wie den Kindern vorgelesen werden kann und Bilderbücher gemeinsam betrachtet werden können, damit sie zu einem festen Bestandteil im Alltag werden. Darüber hinaus erhalten Mamas und Papas zahlreiche Empfehlungen bezüglich der Auswahl von Kinder- und Bilderbüchern.

Der Vortrag richtet sich an Eltern mit Kindern bis zum dritten Geburtstag und ist am Mittwoch, 7. November, um 18 Uhr im Sitzungssaal des Landratsamtes in Weißenburg (Bahnhofstraße 2, Gebäude D). Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

„Regionalaktivist“ Krenzer kommt

Jürgen H. Krenzer zu Gast beim 10. Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Abend

Zum inzwischen zehnten Mal lädt die Stadt Gunzenhausen in diesem Jahr Unternehmerinnen und Unternehmen sowie die Arbeitnehmer der Gunzenhäuser Betriebe zum Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Abend ein.

Für die am 22. November 2018 um 19 Uhr in den Räumen der Stiftung Hensoltshöhe beginnende Veranstaltung konnte mit Jürgen H. Krenzer ein gestandener Unternehmer und begeisternder Redner mit interessanter Vita gewonnen werden.

Unter dem provokanten Titel „Lassen Sie einfach Ihre Leute in Ruhe!“ möchte Krenzer in seinem Vortrag aufzeigen, wie wichtig ein entspanntes Team aus Mitarbeitern, die sich im Unternehmen wohl fühlen, für den nachhaltigen Unternehmenserfolg ist. Der Vortrag beruht dabei ausschließlich auf eigenen Erfahrungen des Referenten und will vermitteln, dass Teamentwicklung auch anders und erfolgreicher geht als mit teuren Motivationsmaßnahmen oder ausgeklügelten Prämiensystemen.

Jürgen H. Krenzer ist Gastronom, Hotelier, Redner, Buchautor und an erster Stelle Regionalaktivist. Die Rhön, seine Heimat, liegt ihm am Herzen. Er betreibt dort unter der Bezeichnung „krenzers rhön“ neben einem Hotel und einer Brauerei u.a. auch eine Schaukelterei, in der er seinen „Rhöner ApfelSherry“ – eine eigene Erfindung – herstellt. Darüber hinaus ist er in vielen Regionalinitiativen aktiv wie z.B. der Rhöner Apfelinitiative e.V., die er selber mit ins Leben gerufen hat.

Krenzer ist immer auf der Suche nach neuen Ideen, mit denen sich sein Unternehmen aber eben auch seine Region weiter entwickeln lassen und agiert dabei nach dem Motto: „Wenn dich alle für deine Ideen auslachen, dann bist du auf dem richtigen Weg.“ Als Arbeitgeber sind für Ihn Personalkosten mehr als ein Kostenfaktor. Er sieht darin Investitionen in Menschen, die sein Unternehmen weiterbringen.

Anmeldungen für den Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Abend sind bis zum 12.11.2018 bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Gunzenhausen, Tel. 09831/598-131 oder wifoe@gunzenhausen.de möglich.

 

Geschäfte kommens ins Heim

Einkaufstag im Burkhard-von-Seckendorff-Heim

Vier Einzelhandelsgeschäfte machten sich zum Einkaufstag im Burkhard-von-Seckendorff-Heim auf, um den Bewohnern ein möglichst breit gefächertes Angebot zu präsentieren.

Viele Bewohner des Burkhard-von-Seckendorff-Heimes können nicht mehr alleine in die Stadt zum Einkaufen gehen. Deswegen entstand die Idee, die Geschäfte ins Haus zu holen. Auf Initiative von Mitarbeiterin Karin Elterlein stellten die Firmen Steingass, Textil Elterlein, Wäschehaus Bauer und die orthopädische Schuhwerkstatt Diller ein schönes Warenangebot zusammen.

Das Angebot reichte von Bekleidung, Kopfbedeckungen, Strumpf- und Bettwaren, Handtücher, Tischdecken, Dekorationsartikel, Unterwäsche bis hin zu Haus- und Straßenschuhen. Natürlich bot das geschulte Personal die entsprechende Fachberatung an.

Seitens der Bewohner herrschte reges Interesse an der kleinen „Einkaufsmeile“. Foto: Ingeborg Herrmann

Richard Bartsch macht den Weg frei

Bezirkstagspräsident der CSU kandidiert nicht mehr

Am 14. Oktober 2018 wurde der neue Bezirkstag für die Amtsperiode 2018 bis 2023 gewählt. Statt der gesetzlichen 24 Mandate sitzen jetzt aufgrund der Überhangmandate und Ausgleichsmandate 33 Bezirkstagsmitglieder aus neun Parteien im Bezirkstag Mittelfranken. Neu dazugekommen ist die „Alternative für Deutschland“ mit drei Sitzen.
In der vergangenen Woche fanden Sondierungsgespräche zu möglichen Koalitionen oder verbindlichen Kooperationen statt. Als Tenor daraus lässt sich festhalten, dass die künftige Führung beim Bezirk breiter und bunter aufgestellt sein soll. Gemäß dem langjährigen Motto von Richard Bartsch „Impulse setzen, Chancen nutzen, neue Wege gehen“ zeigt der Bezirkstagspräsident sich dieser konsensualen Vorstellung gegenüber offen. Er wird deshalb bei der konstituierenden Sitzung des neuen mittelfränkischen Bezirkstags am 8. November 2018 nicht mehr als Präsident kandidieren. Das Mandat als Bezirksrat für den Nürnberger Westen nimmt er selbstverständlich wahr.
Bartsch wurde erstmals im Jahr 1986 im Stimmkreis Fürth-Land direkt in den Bezirkstag gewählt. Bei den darauffolgenden Wahlen 1990, 1994, 1998 und 2003 erzielte er jeweils das Direktmandat im Landkreis Fürth. Nach der Stimmkreisauflösung gewann er 2008 das Direktmandat im Stimmkreis Nürnberg-West, das er 2013 und zuletzt am 14. Oktober 2018 verteidigte.
Von 1994 bis 2003 stand Bartsch als Fraktionsvorsitzender an der Spitze der CSU-Bezirkstagsfraktion. 2003 wählte ihn der Bezirkstag zum Nachfolger von Gerd Lohwasser (Erlangen) zum mittelfränkischen Bezirkstagspräsidenten. 2008 und 2013 wurde er jeweils für die fünfjährige Amtszeit bestätigt.