Monthly Archives: September 2018

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Super Herbstmarkt in Haundorf

 Messerschleifdienst aus Oettingen war präsent

Andreas Smetka und seine Frau bieten ihren Messerschleif-Service an. Foto: FR Presse

Vierzig Fieranten nahmen am Haundorfer Herbstmarkt teil. Christiane Nehmeier, die Vorsitzende des veranstaltenden Fremdenverkehrsvereins Haundorf, war deshalb mehr als zufrieden an diesem sonnigen Tag. Besonders happy deshalb, weil zehn neue Fieranten zugegen waren.

Bernd Nehmeier (rechts) ist Hitzblooz-Bäcker, Rita Balzer ist im Verkauf aktiv.

Gertraud Winter, die Leiterin der Tourist-Information Haundorf, sieht das Konzept des Herbstmarkts bestätigt. Es kommt auf die gute Mischung an.

Zu den Neulingen gehörte auch Andreas Smetka aus Oettingen. Wie stark die Nachfrage nach seiner Messerschleifdienst ist, das spürte er auf dem Herbstmarkt. Viele Besucher nahmen die Nachricht mit größtem Interesse auf, dass er in Oettingen einen Schleifdienst anbietet und auch „ambulante“ Dienste leistet, d.h. in die Städte und Gemeinden kommt. „Auf den Meierwiesen 4“ ist er daheim (0151/67307108).. Natürlich hat er auch Neuware in seinem Angebot (Baumscheren, Heckenscheren, Messer  (in Metzgerqualität), Mixermesser, Scheren, Messer mit Wellenschliff). Messerblöcke werden von ihm individuell angefertigt.

 

Entscheidung rückt immer näher

Nur noch  zwei Wochen bis zur Landtagswahl

Er trägt seine Frauen auf Händen: Werner Falk, Bezirkstags-Listenbewerber (letzter Platz) empfiehlt Gabriele Bartram (Landtag) und Elisabeth Hilbel (Bezirkstag).

Landespolitik findet kaum noch statt in diesen Wochen, denn alles Handeln der Regierenden und auch der Opposition in München ist dem Wahlkampf untergeordnet. Es waren in den letzten Wochen und Monaten ohnehin  nicht die landespolitischen Themen, die das öffentliche Interesse gefunden haben.  Das miserable Bild, das die Berliner Koalition aus Union und SPD seit Monaten liefert, ist nicht nur entstanden durch die unterschiedliche Positionen in Sachen Migration, obgleich dieses Thema die Regierenden fast bis ans frühe Ende geführt hat. Es ist die Personalie Seehofer, die für die Instabilität der Regierung verantwortlich ist. Inzwischen wollen sogar die meisten CSU-Leute den einstigen Ministerpräsidenten los haben, denn sie haben erkannt, dass es nicht die richtige Strategie ist, die Parolen der AfD zu übernehmen und deshalb von den bayerischen Wählern bevorzugt zu werden. Manche in der CSU haben diesen Irrweg erkannt, unter ihnen Ministerpräsident Markus Söder.

Die Personalie Maaßen hat die Zweitracht unter den Regierungsparteien zum wiederholten Mal offenbart. Seehofer hat die Realitäten total verkannt. Einen  Verfassungsschutzpräsidenten, den man entlassen will, mit einer Gehaltserhöhung auf einen ranghohen Posten zu hieven, das konnte nicht gut gehen. Ich sage: Jeder bayerische Wähler hat mehr Sensibilität als die Regierenden in Berlin. Die „Notlösung“, der die SPD noch zugestimmt hat, ist für die meisten Menschen, die ein Gespür für Anstand haben, ebenfalls nicht hinnehmbar. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass die Regierenden in einem Elfenbeinturm leben und jeden Bezug zur Realität des Lebens verloren haben.

CSU und SPD werden in zwei Wochen dafür vom Wähler abgestraft. Das lässt sich heute schon vorher sagen. Die forsch und durchaus kompetent  erscheinende Spitzenkandidatin Kohnen mag einem leidtun, denn sie wird in einem Atemzug mit dem Niedergang der Sozialdemokraten in Bayern genannt werden. Wer hätte vor fünf Jahren geglaubt, dass es mit der SPD noch weiter nach unten gehen könnte?

Die Konstellation ist heute so, dass sich die Stimmen der enttäuschten Wähler auf mehrere andere Mitgewerber aufteilen werden. Nutznießer sind nach derzeitigen Umfragen die Grünen – und natürlich auch die AfD. Aber auch Freie Wähler, FDP und Linke können sich in der Erwartung wiegen, etwas vom Kuchen abzubekommen.

Wer in den letzten Tagen den FDP-Spitzenkandidaten Martin Hagen beim Streitgespräch des BR erlebt hat, der hat einen Mann gesehen und gehört, der Format besitzt und offenbar gut auf seine Herausforderungen vorbereitet ist. Er ist Hoffnungsträger der Freiheitlichen im Lande. Es war ein toller Auftritt von Martin Hagen, der dem Land frischen Wind verheißt.

WERNER FALK

Schulhaus wird zur Wohngemeinschaft

Westphal besuchte die Gemeinde Burgsalach

MdL Manuel Westphal besichtigte während des Gemeindebesuchs in Burgsalach zusammen mit Bürgermeister Fritz Amler, Hans Popp, Martin Ruffertshöfer und einigen Vertretern des Gemeinderats die ambulante Seniorenwohngemeinschaft im ehemaligen Schulhaus. Foto: Büro Westphal

Auf die Spuren der Römer begab sich der Landtagsabgeordnete Manuel Westphal während seines Gemeindebesuchs in Burgsalach. Neben den verschiedenen Römerfunden auf dem Gemeindegebiet zeigte Bürgermeister Friedrich Amler dem Abgeordneten auch die ambulant betreute Seniorenwohngemeinschaft der Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen im ehemaligen Schulhaus. Auch einige Vertreter des Gemeinderates sowie der Bezirkstagskandidat Hans Popp aus Merkendorf begleiteten Westphal während des Gemeindebesuchs.

 Mit finanzieller Unterstützung des Freistaats Bayern im Rahmen der Dorferneuerung hat die Gemeinde Burgsalach das ehemalige Schulhaus zu einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft für Senioren umgebaut. Betreiber ist die Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen, weshalb auch der Geschäftsführer Martin Ruffertshöfer an der Besichtigung teilnahm und gemeinsam mit den Mitarbeitern vor Ort die Einrichtung vorstellte. Neben dem großzügigen Gemeinschaftsraum mit Küche sind auf drei Etagen zehn Einzelzimmer und ein Doppelzimmer für die Bewohner untergebracht. Die meisten Senioren kommen aus den Juragemeinden, da die Nähe zu der Familie so am besten genutzt werden kann und die Bewohner mit den Strukturen am Dorf bestens vertraut sind.

„Bereits bei der Einweihung der Einrichtung konnte ich mich davon überzeugen, dass die Fördermittel des Freistaats Bayern hier sehr gut eingesetzt sind. Die Wohngemeinschaft in Burgsalach nehme ich auch gern als Beispiel bei Gemeinden, die ein ähnliches Vorhaben planen“, erklärte Westphal.

In Burgsalach darf natürlich ein Besuch der Römerfunde nicht fehlen. Neben dem Nachbau eines Römerturms befindet sich auch der Burgus, die Reste einer römischen Truppenunterkunft am Limes, in einem Waldstück bei Burgsalach. Auf dem Weg zum Burgus zeigte der Bürgermeister auch den aktuell im Bau befindlichen Kernweg der Gemeinde. Mit Blick auf die Mauerreste diskutierte die Gruppe über Maßnahmen, wie der Limes beziehungsweise die Sehenswürdigkeiten entlang des Limes besser gekennzeichnet werden können. Westphal verdeutlichte: „Mit dem Limes und den vielen verschiedenen Funden wie hier in Burgsalach haben wir in unserer Region einen großen Schatz, den wir in verschiedenster Weise nutzen können. Das Projekt, den Limesverlauf in unserer Region zu verdeutlichen, verfolge ich schon seit Langem und bespreche mich dazu regelmäßig mit verschiedenen Beteiligten wie dem Limeskoordinator Dr. Markus Gschwind oder der Limesbeauftragten des Bezirks Andrea May. Bei einer Informationsveranstaltung für die Limes-Bürgermeister habe ich meine Ideen gemeinsam mit dem Tourismusverband Romantisches Franken kürzlich auch vorgestellt.“

Gesundheitstag der Wirtschaftsjunioren

Programm für den 10. Oktober

Vorsitzender Alexander Herzog

Die Gunzenhäuser Wirtschaftsjunioren laden zum „WJ Gesundheitstag“ ein. Vorsitzender Alexander Herzog: „Erlebt mit uns einen informativen und aktiven Nachmittag.“
Termin: Mittwoch 10. Oktober, im Strandhotel Seehof von 13 bis  18 Uhr
Ablauf:
13 Uhr: Begrüßung und kurze Erläuterung des Programms
13.15 Uhr: Auswirkungen der Digitalisierung bei der Arbeit auf die
Gesundheit der Beschäftigten. Es spricht Andreas Haupt, Hauptgeschäftsführer der BARMER Nürnberg
14 Uhr: Pause mit Praxisbeispielen von Imke Götz
14.15 Uhr: Gesund Führung – Welchen Einfluss haben Führungskräfte auf die Gesundheit der Mitarbeiter? Referentin ist Julia Tomuschat, Diplom-Psychologin und Trainerin in den Bereichen „Gesundheit am Arbeitsplatz“, Supervision, Teamentwicklung, Selbstmanagement und Persönlichkeitsentwicklung
15.45 Uhr: Aktive Minipause. Johanna Bartmann, Beraterin Firmengesundheit BARMER, gibt wertvolle Tipps
16.15 Uhr: Interaktiver Vortrag von Imke Götz, Kompetenzzentrum für Körper & Bewusstsein, zum Thema „Wertschätzende Kommunikation“
17.30 Uhr: Möglichkeiten der Mitarbeiterbindung, Motivation und
Förderung der Mitarbeitergesundheit: Christian Mayr
17.50 Uhr: Zeit zum Diskutieren und Austausch
18 Uhr: Ende der Veranstaltung
Die Teilnahme ist für alle WJ-Mitglieder kostenlos! Nichtmitglieder bezahlen 49 Euro.
Alexander Herzog bedankt sich bei den Partnern : BARMER, VR-Bank Mittelfranken West eG, Imke Götz & Christian Mayr.

Bei Firma Sichert zu Besuch

MdL Westphal war in Höttingen

Dominik und Sarah Sichert freuten sich über den Besuch des Landtagsabgeordneten Manuel Westphal und der beiden Bürgermeister. Foto: Büro Westphal

Während des Gemeindebesuchs in Höttingen hat der Landtagsabgeordnete Manuel Westphal zusammen mit Bürgermeister Hans Seibold die Firma Sichert-Stahlbearbeitung in Ottmarsfeld besichtigt. Dem Rundgang schloss sich auch der Ettenstatter Bürgermeister Wilhelm Maderholz an.

Dominik Sichert hat 2015 begonnen das Unternehmen im Nebenerwerb in dem Höttinger Ortsteil aufzubauen. Schnell wurden die ehemalige Scheune und bald auch der ehemalige Kuhstall zum Produktionsgebäude umgebaut.

Die florierende Wirtschaft und die gute Auftragslage haben dazu beigetragen, dass sich das Unternehmen sehr gut entwickelte und Sichert die Geschäftsführung bald im Vollerwerb ausführen konnte. Heute hat die Firma Sichert Stahlbearbeitung vier hochqualifizierte Mitarbeiter. Der moderne Maschinenpark musste ausgeweitet werden und Sichert investierte in den vergangenen zwei Jahren in neue hochleistungsfähige Maschinen.

„Wir bieten neben dem Prototypen- sowie dem Maschinen-, Werkzeug- und Vorrichtungsbau auch CNC-Zerspanungstechnik und CAD-Konstruktion an. Unsere Kunden kommen hauptsächlich aus der Region und wissen unsere Kundennähe und schnelle zeitliche Umsetzung der Bestellungen und Projekte besonders zu schätzen“, erklärte Dominik Sichert während des Rundgangs.

Bei der Firma Stahlbearbeitung-Sichert besteht auch die Möglichkeit, Praktika zu machen und die verschiedenen Berufsmöglichkeiten in diesem Bereich kennenzulernen. Sichert überlegt derzeit, ab nächstem Jahr auch auszubilden und jungen Leuten aus der Region die Möglichkeit zu geben, einen Berufsausbildung in einem innovativen und jungen Unternehmen zu beginnen.

„Sehr oft besichtige ich große weltweit agierende Firmen, die vor vielen Jahren einmal genauso angefangen haben wie Dominik Sichert. Das Engagement des Jungunternehmers ist sehr vorbildlich. Während des Firmenrundgangs wurde deutlich, dass hier noch viele Ideen und Projekte darauf warten, umgesetzt zu werden. Der Freistaat unterstützt aufstrebende Unternehmen über die Regional- und Wirtschaftsförderung“, erklärte der Landtagsabgeordnete Manuel Westphal am Rande des Besuchs.

 

Situationskomik und Sprachwitz

Bei Anja Janottas Lesung aus „Der Theoretikerclub“

Die Gewinner mit Anja Janocha. Rechts hinten Büchereileiterin Carolin Bayer. Foto: B. Guthmann

Der Sommerferien-Leseclub gehört zu den Ferienaktionen mit großer Reichweite. Bayernweit machen über 170 Bibliotheken mit und fordern in den großen Ferien Kinder und Jugendliche zum Lesemarathon heraus. Auch die Stadt- und Schulbücherei Gunzenhausen ist nun schon zum 5. Mal dabei und hat 49 Clubmitglieder geworben, die insgesamt 280 Bücher gelesen und bewertet haben. Bei der Abschlussfeier trafen sich nun die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die  Büchereileiterin Carolin Bayer und ihr Team eine Lesung der Jugendbuchautorin Anja Janotta organisiert hat. Sie las aus ihrer Buchreihe „Der Theoretikerclub“.

Beim Sommerferien-Leseclub geht es natürlich um die Leseförderung: „Wir möchten Leseanreize schaffen und mit aktueller Ferienlektüre Kinder und Jugendliche für das Lesen begeistern“, so Carolin Bayer. Junge Leserinnen und Leser in Alter von 11 bis 14 Jahren werden mit einer aktuellen Buchauswahl herausgefordert, möglichst viele Leseabenteuer zu erleben und Spaß beim Lesen abwechslungsreicher Kinder- und Jugendbücher zu haben;  zum anderen soll es auch einen Austausch unter den Clubmitgliedern geben. Gelegenheit dazu gab es bei den drei Ferienaktionen in der Bücherei: Zum Auftakt wurde eine Leuchtbox mit Sprüchen gestaltet, als zweite Aktion gab es ein Gaming-Turnier und schließlich eine digitale Schnitzeljagd.

Bei der Abschlussfeier stellte die Kinder- und Jugendbuchautorin Anja Janotta zuerst die vier etwas schrägen Helden aus dem Theoretikerclub vor. Drei davon, nämlich Albert, Linus und Roman sind ziemliche Nerds: „Ziemlich gut in der Schule und kennen sich super aus mit Computern!“ – so die Autorin, die dann ein großes „Aber!“ hinzufügt: „Vollkommen praxisuntauglich“. Für alles Praktische ist der Vierte im Bunde Knut zuständig und deshalb ein unverzichtbares Clubmitglied.

Die Jungs vom  Theoretikerclub sind gut in den sozialen Netzwerken vertreten und haben auch einen geheimen Blog, aber es gibt natürlich auch das echte Leben mit einem nur theoretisch auf dem Baum aufgebauten Baumhaus – das hat bei den Theoretikern nicht so gut geklappt, es steht deshalb auf dem Boden. Und da sie allerhand Ärger mit zwei feindlichen Banden – den ziemlich fiesen Mädels und drei Jungs von der Sorte erst zuschlagen, dann nachdenken –  haben, wird von diesen das Baumhaus schließlich in seine Einzelteile zerlegt.

Anja Janotta hat mit dem Theoretikerclub Figuren erfunden, die erfrischend anders sind, aber trotzdem Seiten haben, mit denen sie bei den jungen Leserinnen und Leser Sympathiepunkte sammeln. Mit viel Sinn für Situationskomik und Sprachwitz – besonders in den Blogbeiträgen der Theoretiker – schafft sie, Satire für Kids und spannende Geschichten zu vereinen. Deshalb ist es gar nicht so abwegig, wie sie in einigen Besprechungen ihrer erfolgreichen Serie gelobt wird: „Big-Bang-Theory für Kinder.“

Auch bei ihrer Lesung in Gunzenhausen machte das junge Publikum eifrig mit. Es gab viel zu lachen und beim Quiz traten Theoretiker gegen Praktiker an und lösten knifflige Fragen zur Handlung. Nach einem großen Applaus stand dann Anja Janotta auch noch als Glücksfee zur Verfügung und zog aus der großen Lostrommel mit allen Bewertungskarten die Gewinner der drei Hauptpreise – den Boxengassen-Tickets der CarreraWORLD, dem Einkaufsgutschein vom Modehaus Steingass sowie dem Abenteuerwald Enderndorf –  und weiterer Lospreise.

Buchgutscheine gab es für diejenigen, die die meisten Bücher innerhalb der sechs Ferienwochen gelesen und bewertet hatten sowie für die am besten formulierte Bewertungskarte und für die kreativste Gestaltung der Bewertungskarte. Die Stadt- und Schulbücherei bedankt sich bei den Sponsoren des Sommerferien-Leseclubs: bei der Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen, bei den Buchhandlungen Fischer und Pfahler, beim  Buchhaus Schrenk, beim Modehaus Steingass, bei den Stadtwerken Gunzenhausen, dem Zweckverband Brombachsee und dem Abenteuerwald Enderndorf.

Eine exklusive Lesung, tolle Preise und einen Sommer mit viel Lesespaß – für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer  heißt es dann im nächsten Jahr wieder „Lesen was geht!“.

Erntedank am Altmühlsee

Traditionelle Veranstaltung am Seezentrum Wald

Das Erntedankfest ist traditionell ein beliebtes Ausflugsziel für die gesamte Familie. Foto: Stadt Gunzenhausen

An beiden Tagen öffnet die Veranstaltung von 11 Uhr bis 17 Uhr. Die Besucher haben an zahlreichen Ständen eine große Auswahl an handgemachten Holz- und Deko-Artikeln, Schmuck, Spielen, Kunst und Keramik, Kerzen, Düften und Likören bis hin zu Produkten aus therapeutischen Werkstätten wie Körnerkissen, Türkränzen und vielem mehr.

Speziell für Kinder gibt es einen Streichelzoo, Ponyreiten, eine Kindereisenbahn und eine nostalgische Schiffschaukel.

Der Jungzüchterverband bietet an der Milchbar im Zelt leckere Milchshakes und mehr an. An beiden Tagen kümmert sich die Mannschaft des Reiterhofes Altmühlsee um das leibliche Wohl der Gäste im Festzelt. Die Landfrauen sorgen für leckeren Kuchen. Auch geräucherte Fische und fränkische Spezialitäten sind im Angebot.

Den Sonntag leitet um 11 Uhr ein feierlicher Gottesdienst im Festzelt ein, den Pfarrer Johannes Wagner aus Wald halten wird. Unterstützt wird er dabei vom Posaunenchor Wald. Nach dem Gottesdienst sprechen Erster Bürgermeister Karl-Heinz Fitz und der Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbandes Friedrich Rottenberger.

Für gute Unterhaltung im Festzelt sorgt am Samstag die Gunzenhäuser Blous´n und am Sonntag die Wormer Musikanten. Eine Landmaschinen-Ausstellung am Sonntag rundet das Programm ab. Vom Parkplatz aus bringt ein Schlepper-Shuttle die Gäste zum Festgelände. Beim Erntedank-Quiz können die Gäste ihre landwirtschaftlichen Kenntnisse unter Beweis stellen und wertvolle Preise gewinnen, die unter anderem von den Standinhabern zur Verfügung gestellt werden. Die Fragebögen sind an allen Ständen und im Festzelt erhältlich. Die Auslosung erfolgt am Sonntag um 15 Uhr.

Das Erntedankfest am Altmühlsee wird von der Stadt Gunzenhausen zusammen mit dem Zweckverband Altmühlsee, dem Bayerischen Bauernverband und dem Kreisverband Weißenburg-Gunzenhausen veranstaltet.

Weitere Informationen sind im Kulturbüro der Stadt Gunzenhausen unter Telefon 09831/508-109 erhältlich.

EM-Vergabe ist Gewinn für unser Land

Erklärung von MdB Britta Dassler

Zur Vergabe der Fußball-EM 2024 an Deutschland erklärt die sportpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion Britta Dassler:

„Wir freuen uns sehr über die Entscheidung der UEFA und gratulieren dem DFB herzlich zu seinem Erfolg. Dieses herausragende Sportereignis ist ein Gewinn für unser Land und wird Menschen aus ganz Europa zusammenbringen. Damit haben wir nach der WM 2006 erneut die Gelegenheit, uns als guter und weltoffener Gastgeber zu präsentieren. Gleichzeitig appellieren wir an die Türkei, sich die Gründe für diese Entscheidung vor Augen zu führen. So gibt es weiterhin inhaftierte Kritiker, Oppositionelle und Journalisten. Menschenrechte, Rechtsstaat und Demokratie müssen wieder voll in Kraft gesetzt werden. Präsident Erdogan hat es selbst in der Hand.“

Grundstein für KiFZ gelegt

Fundament für das Projekt  ist betoniert

Die Fundamente sind gelegt. Jetzt kann die Plattform erstellt werden, auf die die Holzkonstruktion errichtet wird. Foto: FR Presse

Zwölf neue Krippenplätze entstehen durch den Neubau des Kinder- und Familienzentrums Löhe in Gunzenhausen. Nach dem Abriss des alten Gebäudes, das zwar erst vierzig Jahre alt ist, aber dennoch der  Neukonzeption im Wege stand, ist in den letzten Wochen das Fundament gelegt worden. Es ist  der einzige Bauteil aus Beton, das ganze Haus wird nun in Holzbauweise erstellt und erfüllt die höchsten Ansprüche. Es wird von der Herstellerfirma gefertigt und vor Ort zusammengebaut. Die Kosten belaufen sich auf 5,3 Millionen Euro, von denen die Stadt Gunzenhausen 1,7 Millionen Euro übernimmt.

Die konzeptionellen Vorarbeiten der Leiterin des „Evangelisch-Inklusiven Kinder- und Familienzentrums Wilhelm Löhe“ (KiFaZ), Diana Leikert, haben vor vier Jahren begonnen. In enger Kooperation mit Bürgermeister Karl-Heinz Fitz und Dekan Klaus Mendel ist das Modellprojekt entstanden, das auch vom Bayerischen Sozialministerium so abgesegnet wurde. Die gute Zusammenarbeit mit Christian Schneider, dem Leiter des Verwaltungsverbunds von 14 Dekanaten, und seiner Baureferentin Franziska Karl, rühmten sowohl der Dekan als der Bürgermeister.

Dekan Klaus Mendel äußerte sich erfreut, dass es jetzt mit dem Bau so richtig losgehen kann.

Der Bürgermeister hob anlässlich der Grundsteinlegung das finanziell beträchtlich Engagement des Bayerischen Rundfunks hervor, der aus dem Topf seiner Spendenaktion „Sternstunden“ 580000 Euro zur Verfügung stellt. „Wir schaffen eine baulich und konzeptionell hochwertige Einrichtung für Gunzenhausen“, sagte Fitz.  Sein Wunsch: „Wir wollen zufriedene Erzieherinnen und Eltern und glückliche Kinder.“

Für Architekt und Stadtplaner Dominique Dinies vom Planungsunternehmen UTA in Stuttgart  ist inklusives Bauen mehr als nur Barrierefreiheit herzustellen. Er lobt die vorzügliche Kooperation mit der Leiterin Diana Leikert: „Sie ist das Herz des Projekts.“ Die Erzieherin definiert Inklusion so, wie es ein Kinderlied besagt, das die Buben und Mädchen mit allen Gästen munter sangen:  „Aufstehen, aufeinander zugehen und miteinander umgehen“.

Fertiggestellt wird das Projekt im nächsten Jahr. Dann können im KIFAZ 85 Kinder (davon 15 Behinderte) den Kindergarten besuchen und 36 Kleinkinder die Kinderkrippe nutzen. -fr-

 

Das bayerische Familiengeld kommt nicht an

FDP sieht sich in ihrer Einschätzung bestätigt

Das bayerische Familiengeld wird auf die Leistungen von Hartz IV Empfängerinnen und Empfänger angerechnet. Dies bestätigte jetzt die Antwort der Bundesregierung, der auch die CSU angehört, auf eine Anfrage des stellv. Landesvorsitzenden der FDP Bayern, Karsten Klein, MdB. Der Landesgruppenchef der bayerischen FDP Abgeordneten sieht sich dadurch in seiner Kritik an der Einführung des Familiengelds bestätigt: „Genau die Familien, die besonders auf Unterstützung angewiesen sind, profitieren nicht. Das bayerische Familiengeld ist ein finanzpolitischer Irrsinn. Es ist eine Belastung für zukünftige Generationen und kommt bei den allermeisten bedürftigen Menschen nicht an.“

Zudem kommt es in der Praxis zu einer absurden Zwei-Klassen-Auszahlung. Familien, die ihre Leistungen vom Jobcenter erhalten, bekommen das Familiengeld direkt auf Hartz IV angerechnet. Sie profitieren gar nicht. Familien in bayerischen Optionskommunen dagegen bekommen das Familiengeld ausgezahlt. In diesem Falle drohen den Kommunen dann aber Rückforderungen durch den Bund. „Damit wird Markus Söders Wahlgeschenk zu einem Haushaltsrisiko für die Kommunen. Sie laufen Gefahr, dass durch die Rückzahlungen in den Folgejahren Gelder für wichtige Investitionen z.B. in Schulen und Kindergärten fehlen“, so Klein weiter.

Das gesamte Maßnahmenpaket an Wahlgeschenken, welches der Landtag jüngst im zweiten Nachtragshaushalt für das laufende Jahr beschlossen hat, ist für den Haushaltsexperten Klein unverständlich: „Der Freistaat steckt hier fast eine Milliarde Euro in Projekte, die größtenteils nicht in sein Aufgabenspektrum gehörten. Schon im laufenden Jahr erfolgt die Finanzierung aus Rücklagen. Familiengeld, Landespflegegeld und Baukindergeld sind nichts als Wahlgeschenke, für die unsere Kinder und Enkelkinder irgendwann zahlen müssen.“