MdL Westphal in Polsingen

Ein tierisches Vergnügen für den Abgeordneten

Susanne Loy führte den Abgeordneten in den Kuhstall. Links Bürgermeister Meyer.

Einen tierischen Gemeindebesuch hatte der Landtagsabgeordnete Manuel Westphal in Polsingen: Der Bürgermeister führte den Abgeordneten in den Milchviehstall der Familie Söllner sowie in die Hundepension der Familie John.

Doch bevor die Besichtigungstour durch die Gemeinde startete, nutzten Bürgermeister Heinz Meyer und Vertreter seines Gemeinderats die Gelegenheit, um dem Landtagsabgeordneten einige aktuelle Projekte in Polsingen vorzustellen. So konnte der Hochwasserschutz am Hahnenkammsee, der Mobilfunkausbau sowie der Erhalt des Mittelschulstandortes am Hahnenkamm besprochen werden. „Die Zusammenarbeit mit unserem Landtagsabgeordneten ist sehr gut. Es freut uns natürlich, dass der Abgeordnete oft in unserer Gemeinde präsent ist und sich über aktuelle Belange informiert“, erklärte Bürgermeister Meyer während des Besuchs.

Die Familie Söllner hat ihren bereits seit zwei Generationen bestehenden Milchviehbetrieb um einen modernen Kuhstall erweitert. Für den Ausbau zeichnet sich die Nichte des Betriebsinhabers Martin Söllner, Susanne Loy, verantwortlich, die den Besuchern den neuen Stall zeigte. Neunzig Milchkühe hätten in dem modernen Kuhstall Platz. Derzeit werden fünfzig Kühe dort versorgt. Das Melken der Kühe wird von einem Melkroboter erledigt, den die Kühe selbstständig aufsuchen, wenn sie gemolken werden möchten. „Unsere Kühe haben sich ziemlich schnell daran gewöhnt“, erklärte Susanne Loy.

Weitere Umbaumaßnahmen sind noch geplant, so sollen die Kühe einen Auslauf erhalten und auch ein Kälberstall wird noch gebaut.

Bei „Hundeflüsterer“ Carsten John (Mitte). Mit dabei Bürgermeister Heinz Meyer (links).

Anschließend ging es nach Döckingen zum „Hundedolmetscher“ Carsten John. Zusammen mit seiner Frau betreibt John am Ortsrand eine Hundepension mit Hundeschule. Auf 5.000 Quadratmeter Grund haben die tierischen Gäste genügend Möglichkeiten, sich auszutoben und sich wohlzufühlen. Und das tun sie sichtlich. Sechs Zimmer bieten für zwölf Hunde genügend Platz. Doch John nimmt maximal sechs Hunde in seiner Pension auf, da er sich noch mit genügend Zeit jedem seiner Gäste widmen möchte. Die Kunden kommen aus einem Umkreis von dreißig bis vierzig Kilometer, vor allem aus dem Donau-Ries und nutzen die Pension zum Beispiel bei Urlauben oder auch tagsüber während der Arbeitszeit.

Ergänzt wird die Pension durch eine Hundeschule, die mit 80 bis 90 Hunden in der Woche sehr gut besucht wird. Neben dem klassischen Familienhundetraining gibt es auch eine Welpenschule, Beschäftigungstraining und verschiedene weitere Seminare.

„Es hat mich in Polsingen beeindruckt, dass junge Leute wie Susanne Loy sich ganz bewusst für die Region entschieden haben und für die Zukunft kräftig investiert haben. Die Idee einer Hundeschule, wie bei Carsten John, erscheint auf den ersten Blick eher ungewöhnlich, doch gerade die Kombination mit einer Hundeschule scheint hier gut anzukommen. Schön, wenn innovative Ideen in unserer Region erfolgreich umgesetzt werden“, verdeutlichte Westphal abschließend.

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