Monthly Archives: Juni 2018

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Brauereifest mit der Bierkönigin

Unterhaltsames Wochenende in Ellingen

Fürst Carl Christian und Fürstin Katalin hatten zur Eröffnung des Brauereifests unter schattigen Bäumen in den Schlosshof eingeladen – und viele, viele kamen. Darunter waren auch MdB Artur Auernhammer aus Weißenburg, Bezirksrat Alexander Küßwetter aus Ehingen, Landratsstellvertreter Robert Westphal, Bürgermeister Walter Hasl aus Ellingen und etliche kommunale Mandatsträger aus dem Landkreis.  Die Ehre gaben sich auch die Altmühlfränkische Bierkönigin sowie die Fränkische Seenland-Königin. Für die gute Qualität des Gerstensafts ist Braumeisterin Nino Kolb (Zweite von rechts) zuständig. Foto: FR-Presse

Kleebergers „Brot & Kaffee“

Seit zwanzig Jahren ist die Bäckerei Kleeberger mit ihrem Produktionsbetrieb in der Industriestraße in Gunzenhausen ansässig. Inzwischen hat sich die Handwerksbäckerei mächtig ausgedehnt. Zehn Filialen gehören zum Unternehmen (in Gunzenhausen Pleinfeld, Neuendettelsau, Oettingen, Herrieden, Ramsberg und Georgensgmünd), das von Udo Kleeberger, seiner Frau Kathrin und Bruder Rainer geführt wird. Die Familie kann sogar auf eine 100-jährige Bäckertradition verweisen.

Neu ist in Gunzenhausen die Filiale in der Nürnberger Straße 32 („Brot & Kaffee“). Hier werden die Produkte des Hauses  im Neubau des Geschäftshauses neben der katholischen Kirche an den Mann und die Frau gebracht. Dem Verkaufsraum ist ein betont stylisch eingerichtetes Cafe angegliedert. Holz und Glas bestimmen das Ambiente.  Davon konnte sich anlässlich der Eröffnung auch Bürgermeister Karl-Heinz Fitz überzeugen.

Im Cafe können 45 Gäste bequem Platz nehmen, im Außenbereich gibt es zudem 30 weitere Plätze, Parkplätze sind ausreichend vorhanden.

Die Bäckerei Kleeberger beschäftigt 15 Bäcker und Konditoren, ferner sind 50 Personen im Verkauf tätig, weitere 15 im Versand, Küche und Verwaltung.

Geöffnet: Montag bis Samstag 6-18 Uhr, Sonntag 7-18 Uhr.

 

Stadt hilft bei Altersarmut

Maßnahmenpaket hat Bürgermeister vorgestellt

Unser Bild zeigt von links Bürgermeister Karl-Heinz Fitz, Alexandra Trögl, Kreisstellenleiterin der Caritas und Hasive Pachur, die Ansprechpartnerin für das Projekt bei der Caritas in Gunzenhausen.

 Die Stadt Gunzenhausen hat zusammen mit der Caritas ein umfangreiches Maßnahmenpaket für von Altersarmut betroffene Menschen in Gunzenhausen aufgelegt. Dies wurde auf Initiative von Bürgermeister Karl-Heinz Fitz ins Leben gerufen.

Bundesweit sind ca. 14 % aller Senioren von Altersarmut betroffen, bayernweit sogar 17 %. Statistisch gesehen wären das in Gunzenhausen ca. 400 Menschen. Der Bürgermeister und die Stadt Gunzenhausen möchten dem entgegen wirken und betroffene ältere Menschen ab 60 Jahren zusammen mit der Caritas niederschwellig unterstützen.

Viele Betroffene haben nicht die Möglichkeit, ein warmes Essen einzunehmen. Im Maßnahmenpaket ist deswegen der Mittagstisch enthalten. Zweimal wöchentlich wird im Burkhard-von-Seckendorff-Heim ein warmes Mittagessen angeboten. Jeweils dienstags und freitags bekommen die Senioren eine warme Mahlzeit und bezahlen dafür lediglich einen symbolischen Euro.

Angeboten werden auch Beratungsleistungen. Diese umfassen sozialrechtliche und lebenspraktische Fragen sowie Wohn- und Schuldnerberatung bis hin zur Beratung zu Betreuungen, Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten.

Außerdem soll eine Teilhabe, wie z.B. durch den Besuch von Theater- und Kinovorstellungen, den Eintritt in die Schwimmbäder oder auch mal einer Schifffahrt auf dem Altmühlsee kostenlos oder vergünstigt im Rahmen des neuen Maßnahmenpaketes ermöglicht werden.

Natürlich gibt es auch kleine Herzenswünsche, für die bei einem kleinen Budget oft das Geld nicht reicht wie z.B. eine neue Lesebrille, einen Café-Besuch, einen Friseurtermin, die Fahrkarte zu Verwandten und vieles mehr. Für die Erfüllung von Herzenswünschen werden Paten gesucht, die gerne bereit sind, bedürftigen Menschen ab und zu einen Herzenswunsch zu erfüllen. Wer gerne Herzenswunsch-Pate werden möchte, kann sich an die Geschäftsstelle der Caritas unter Telefon 09831/8809553 wenden.

Firmen und Privatpersonen sind aufgerufen, sich an der Aktion zu beteiligen.

Betroffene, die eines der Angebote nutzen bzw. nähere Informationen dazu haben möchten, wenden sich an die Geschäftsstelle der Caritas in der Bühringerstraße 14 E oder melden sich telefonisch unter 09831/8809553.

„Denk mal – worauf baut Europa?“

Siegerehrung für den 65. Europäischen Wettbewerb

Ganz im Zeichen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 stand in diesem Jahr die 65. Ausgabe des Europäischen Wettbewerbs. Dieser trug das Motto „Denk mal – worauf baut Europa?“. Die regionale Siegerehrung der mittelfränkischen Preisträger findet am Mittwoch, den 4. Juli um 10 Uhr im Heimatministerium, Bankgasse 9, Nürnberg statt.

Bezirkstagspräsident Richard Bartsch, der mit Regierungspräsident Dr. Thomas Bauer die regionale Schirmherrschaft über den Wettbewerb übernommen hat, wird die Siegerurkunden überreichen. Zu der Siegerehrung des Wettbewerbs, an dem bundesweit Schülerinnen und Schüler aus Grund- und Mittelschulen, Berufsschulen, Fachoberschulen, Gymnasien und Realschulen mit ihren Lehrkräften teilgenommen haben, werden rund 200 Personen erwartet. Der Europäische Wettbewerb wird von der Europäischen Bewegung Deutschland veranstaltet.

Das Ziel des Wettbewerbs ist es, kreativ lernend Europa zu entdecken und mit zu gestalten, wie es in der Ausschreibung hieß. In der 65. Ausgabe des Wettbewerbs sollten sich die Schülerinnen und Schüler unter anderem folgenden Fragen auseinandersetzen: Worauf baut Europa? Für wen oder was möchtest du ein Denkmal bauen? Welches Gebäude, welches Handwerk, welche Vereinskultur begeistert dich? Gibt es eine Verbindung zwischen Hofmalern und Selfies? Was wird das Medienzeitalter der Nachwelt hinterlassen?

Mit jährlich 85.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an bundesweit rund 1.200 Schulen ist er seit dem Gründungsjahr 1953 nicht nur der älteste, sondern auch einer der renommiertesten Schülerwettbewerbe Deutschlands.

 

ZanziBar kommt gut an

Kiosk am Altmühlsee ist täglich geöffnet

Der Abenteuerspielplatz am Seezentrum Wald ist sehr begehrt – und zwar seit dem ersten Tag. Auch nach fünf Jahren des Betriebs kennt er keine Erlahmungserscheinungen.  Bei schönem Wetter sind jeden Tag hunderte von kleinen und großen Besuchern auf dem Gelände und erfreuen sich der vielseitigen Spiel- und Sportmöglichkeiten. Sylvia (Foto) und Klaus Carl haben die „ZanziBar“ von Karl Zanzinger übernommen und bewirten ihre Gäste mit großem Engagement. Eis, Getränke, Süßigkeiten und Kaffeespezialitäten sind dort zu günstigen Preisen zu haben. Foto: FR Presse

Blühendes Gunzenhausen

„Gunzenhausen blüht“. So jedenfalls ist der Eindruck für den Besucher, wenn er in diesen Tagen und Wochen durch die Stadt geht oder fährt. Die Blumeninseln sind voll mit Goldaugen, Salvien, Husarenknöpfle und Lieschen – ein buntes Gemisch, wie hier am Alten Friedhof in der Sonnenstraße. Dank gebührt dem städtischen Bauhof für die Pflege der Grünanlagen und natürlich auch den Gärtnern, die sich „verewigen“. Unser Foto zeigt die Blumenanlage der Gunzenhäuser Firma Hartmann. Foto: Falk

Warum steht Europa so nackt da?

Politischer Abend mit Dr. Hermann Drummer am 4. Juli

Der FDP Kreisverband Weißenburg-Gunzenhausen lädt politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger am 4. Juli zu einem Dialog mit Dr. Hermann Drummer ein, der im europäischen Parlament seit vielen Jahren beratend tätig ist. Das Thema: „Des Kaisers neue Kleider – warum steht die EU so nackt da?“ Die Veranstaltung im Gasthaus „Goldener Adler“ beginnt um 19 Uhr.

Dr. Hermann Drummer, der sich stark in der Bürgerinitiative gegen die Straßenausbaubeitragssatzung engagiert hatte, er ist leidenschaftlicher Europäer. Dies bringen die folgenden Worte von ihm zum Ausdruck: „Gerade die überzeugten Europäer leiden besonders stark unter der deutlichen Asymmetrie des Erfolgs von Europa. Faktisch ist der Erfolg der europäischen Idee, der Europäischen Union und besonders auch der Europäischen Harmonisierung greifbar und mit einer Fülle von Erfolgserlebnissen zu belegen. Der wahrgenommene Erfolg aus Sicht der europäischen Bürger ist jedoch äußerst schmal. In den Herzen und Köpfen der Menschen haben die administrativen und regulativen Themen Brüssels nach wie vor die Oberhand, damit auch eine eher negative Sicht auf Europa.

Das ist schade, weil Europa sich hier eindeutig unter Wert verkauft. Die europäischen Institutionen überlassen es sozusagen den glühenden Verehrern der europäischen Idee, in persönlichen Gesprächen in der Familie, im Kollegenkreis oder mit Freunden die zynischen Attacken auf Gurkenverordnung und Regelungswut beim Lärmpegel von Rasenmähern zu parieren und die visionäre und konzeptionelle Substanz der europäischen Idee dagegenzusetzen.

Die Gefahr ist, dass auf diese Weise sogar die loyalsten Fans Europa allmählich verschlissen werden, weil die europäischen Institutionen selbst ihnen nicht mit Leitbildern, Programmatik und Symbolik unter die Arme greifen. Europa muss dringend einen Sitzplatz im Herzen und auch im Kopf der Bürger erobern, wenn die innere Harmonisierung nicht allein ein Lastenheft bleiben soll.

Europa wird erst in dem Augenblick in den Herzen seiner Bürger ankommen, indem der Mehrwert Europas für die persönlichen Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten jedes einzelnen Europäers klar sichtbar und auch emotional erlebbar werden. Stolz wird jedoch nur dann freigesetzt, wenn auch die Differenz Europas zu Nicht-Europa, die Abgrenzung eigener Identität gegenüber anderen Identitäten, konsequenter als heute formuliert ist.

Wie jede professionelle multinationale Organisation, sollte auch Europa verstärkt an der eigenen Identität arbeiten. Mit einer klaren und auch symbolisch ausgeformten Identität kann man dann einen Sitzplatz in Gehirnen und Herzen erobern. Ansonsten bleibt Europa ein Raumschiff, das von Fall zu Fall aus dem Nichts an den Menschen vorbeifliegt und schwer verständliche Botschaften absondert“.

Diese Fragen und Sichtweisen möchte Dr. Drummer gerne mit Bürgerinnen und Bürgern diskutieren, nicht zuletzt mit Blick auf die anstehende Europawahl 2019.

„Evergreens aus drei Jahrhunderten

Konzert am 5. Juli in der Rieter-Kirche

Das Trio entführt in die Wunderwelt der Evergreens. F.Müller

Die Leipziger Kammersolisten Magdalena Schotte (Querflöte), Ralf Schippmann (Oboe), bereits 2017 zu Gast in der Rieter-Kirche, laden zusammen mit dem Pianisten Heiko Reintzsch ein in die Wunderwelt der unsterblichen Melodien – jeder Mensch kennt sie und freut sich, wenn sie erklingen.

Ob Filmmusik, klassische Stücke, Oper oder Musical – unsere Solisten aus der Musikstadt Leipzig haben ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, an dem jeder Konzertbesucher unbeschwerten Genuss finden kann. Das Programm reicht von Pachelbels Kanon über Mozarts „Ave Verum“ bis hin zu Henry Mancinis „Moon River“ oder „Wir machen Musik“ von Peter Igelhoff“. Das Konzert wird aufgrund der Fußball-WM um einen Tag vorverlegt, auf Donnerstag, den 5.6.2018 um 19.00 Uhr. Der Eintritt beträgt 8 Euro und geht zugunsten der Kirchensanierung der Kalbensteinberger Rieter-Kirche.

Magdalena Schotte, Querflöte, besuchte von 1971-1976 die Spezialschule für Musik in Halle/S. Anschließend studierte sie in den Fächern Block- und Querflöte an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ in Leipzig. Magdalena Schotte spezialisierte sich auf das Spiel auf historischen Instrumenten.

Ralf Schippmann, Oboe, studierte 1975-80 bei Burkhard Glaetzner an der Leipziger Musikhochschule. Seit 1982 ist er stellv. Solo-Oboist im MDR-Sinfonieorchester und von 1999 bis 2013 unterrichtete er im Lehrauftrag an der Leipziger Musikhochschule.

Prof. Heiko Reintzsch, Klavier, studierte von 1982 bis 1986 an der Leipziger Musikhochschule die Fächer Klavier und Kammermusik. Seit 1990 ist er Chorassistent und Repetitor beim Chor des MDR und unterrichtet im Lehrauftrag an der Leipziger Musikhochschule. Von 1997 bis 2003 leitete er den Kammerchor Leipzig Nord und ist seit 2002 künstlerischer Leiter des Leipziger Kammerchores. 2016 wurde er von der Leipziger Musikhochschule zum Professor berufen.

Auszug aus dem Programm: Johann Pachelbel: Kanon in D; Ludwig v. Beethoven: Für Elise; Wolfgang A. Mozart: Ave Verum; Robert Schumann: Träumerei; Scott Joplin: Original Rags; Traditional: That´s Klezmer; Henry Mancini: Moon River; Henry Mancini: Baby Elephant´s Walk; Paul Abraham: Good Night; Peter Igelhoff: Wir machen Musik, uvm.

Termin: 5. Juli 2018, 19 Uhr, Rieter-Kirche in Kalbensteinberg; Eintritt: 8 Euro.

USOS spielen auf der MS Altmühlsee

Musikalische Abendfahrt am 29. Juni

Am Freitag, 29. Juni ist es wieder soweit. Die USOS spielen im Rahmen der musikalischen Abendfahrten auf der MS Altmühlsee.

„Das ist mal ein ganz anderes Programm“ so hört die Band das oft von ihren Fans und Besuchern. Die Coversongs reichen von Supertramp über Mamas & Paps bis hin zu Fleetwood Mac und CCR. Die „Bänd“, wie sie sich selber betiteln, haben Spaß an den Songs und sie spielen auch nur das, was ihnen gefällt. Alles ist handgemacht. Ohne Netz und doppelten Boden. Auf alle Fälle sind es Songs zum Mitsingen, mitgrooven oder einfach nur zum lauschen. Was das Perfekte an den USOS ist? … dass sie nicht perfekt sind. Weitere Infos zur Band gibt es auch unter www.usos-die-bänd.de.

Die MS Altmühlsee legt am Freitag, 29. Juni um19.30 Uhr an der Anlegestelle Schlungenhof zu dieser besonderen Rundfahrt ab. Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Naturpark Altmühltal auf Erfolgskurs

Mitgliederversammlung des Tourismusverbandes

Der Naturpark ist die Fahrradregion des Jahres 2018. Vorsitzender Knapp und Geschäftsführer Würflein (rechts) sind stolz auf die Auszeichnung.

Gute Nachrichten hatte Christoph Würflein, Geschäftsführer des Tourismusverbands Naturpark Altmühltal, auf dessen Mitgliederversammlung in Kelheim zu verkünden: „Mit 1.469.970 gewerblichen Übernachtungen hat der Naturpark Altmühltal 2017 den Rekordwert aus dem Vorjahr noch einmal übertroffen und eine Steigerung um 1,8 Prozent erreicht.“ Mehr gewerbliche Übernachtungen waren im Naturpark Altmühltal seit Führung der Statistiken nicht registriert worden. Auch wenn man die privaten Vermieter miteinbezieht, stiegen die Übernachtungszahlen um 1,7 Prozent. Dazu kommt ein Plus von 1,5 Prozent bei den Ankünften.

Diese und weitere Ergebnisse des Geschäftsberichts 2017 stellte Würflein am Dienstag in Kelheim vor. „Damit sich dieser positive Trend in den nächsten Jahren fortsetzt, müssen wir jetzt handeln“, betonte der Geschäftsführer. „Deshalb haben wir die Markenoffensive gestartet, mit der wir die Ergebnisse und Empfehlungen des Tourismuskonzepts umsetzen.“ Demnach positioniert sich der Naturpark Altmühltal als „die Auszeitregion in Bayerns Mitte“ mit den vier Markenprinzipien Genuss, Urzeiten, Entschleunigung und Verbundenheit. Das Prinzip Verbundenheit umfasst dabei auch die Zusammenarbeit mit den Naturpark-Partnern von Gemeinden über Gastgeber bis hin zu Einzelhändlern. Um diese Partnerschaften zu stärken und über Beteiligungsmöglichkeiten zu informieren, veranstaltete der Naturpark Altmühltal Ende April erstmals einen Markentag.

Mit Naturpark wird sich identifiziert

„Die rege Teilnahme am Markentag hat gezeigt, dass viele touristische Leistungsträger sich mit dem Naturpark identifizieren und Teil unserer starken Marke sein möchten“, erklärte Würflein. Dafür biete der Naturpark verschiedene Beteiligungsmöglichkeiten, wie der Geschäftsführer weiter ausführte: So dürfen alle Naturpark-Partner – Mitgliedsorte, Vermieter, Gastronomen, touristische Anbieter oder Direktvermarkter – die Marke entsprechend den festgelegten Gestaltungsrichtlinien und nach Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen kostenlos verwenden. Kommunale Mitglieder des Tourismusverbandes haben zudem die Möglichkeit, sich in einem an das Erscheinungsbild des Naturparks angelehnten Partnerdesign zu präsentieren. Ein wichtiges Mittel, um für Gäste, aber auch für die Menschen vor Ort präsenter zu sein, sind touristische Produkte im Naturpark-Design, zum Beispiel Prospektständer, Liegestühle oder Fahrradständer. Partner können diese zum Selbstkostenpreis erwerben.

Markenoffensive zeigt Erfolg

Würflein präsentierte auch gleich einen Beleg dafür, dass die Markenoffensive Erfolg zeigt: Bei einer repräsentativen Online-Umfrage zur „Fahrrad-Region des Jahres 2018“ der BIKE Bild sowie der Websites Bikemap und fahrrad.de setzte sich der Naturpark Altmühltal gegen bekannte Regionen aus Deutschland und dem ganzen Alpenraum durch und wurde zum Sieger in der Kategorie „Genießer-Region“ gewählt. „Das zeigt, dass wir uns mit unserem Markenprinzip Genuss auf dem Markt positioniert haben“, erklärte der Geschäftsführer. Der Genuss steht auch beim neuen Themenheft des Naturpark Altmühltal im Mittelpunkt. Nachdem 2017 die erste Ausgabe dieses neuen Werbemittels „Wasserwelten“ erschien, präsentierte Christoph Würflein in Kelheim das druckfrische Heft „Genussmomente Naturpark Altmühltal“: Unterhaltsame Reportagen, Interviews und große Bilder sprechen die Leser emotional an und machen Lust auf kulinarische Erlebnisse in der Region. Ein neues Projekt läuft unter dem Markenprinzip „Urzeiten“: Radler erkunden voraussichtlich ab 2020 auf dem Georadweg Naturpark Altmühltal geotouristische Attraktionen in der Region. Zielgruppe für die anspruchsvolle Strecke zwischen Nördlingen und Kelheim sind sowohl sportliche Radfahrer als auch E-Bike-Fahrer. Die Planungen zum Streckenverlauf laufen bereits. Bis zum Herbst soll eine genaue Kostenschätzung vorliegen.

2019 ist das Thema „50 Jahre Naturpark“

Das Jahr 2019 steht im Naturpark ganz im Zeichen der beiden Jubiläen „50 Jahre Naturpark Altmühltal e.V.“ und „40 Jahre Altmühltal-Radweg“. Verschiedene Aktionen wie Naturführungen und andere Veranstaltungen unter dem Motto „Naturtourismus“ sind geplant. Der Termin für den Festakt zum Naturpark-Jubiläum steht bereits fest: Er findet am 14. Juli 2019 im Informationszentrum Naturpark Altmühltal in Eichstätt statt.

Christoph Würflein begrüßte in Kelheim auch ein neues Mitglied des Tourismusverbands Naturpark Altmühltal: den Verein AKQUA e. V., der aus der Arbeitsgemeinschaft Kanuqualität Altmühltal hervorgegangen ist. Zudem informierte er die Mitglieder über die Beteiligungsmöglichkeiten an Messeauftritten im Winterhalbjahr 2018/19. Dann wird sich der Tourismusverband Naturpark Altmühltal unter anderem auf den Tourismusmessen in Erfurt, Stuttgart, Dresden, Hamburg, München und Nürnberg präsentieren.