Westphal will alle Kommunen besuchen

Gemeindebesuch in Markt Berolzheim

Bei Schäfer Robert Lechner (Bildmitte, standesgemäß mit Hut) informierte sich MdL Westphal während seines Gemeindebesuchs. Mit dabei Bürgermeister Hörner (links).

Es ist dem Landtagsabgeordneten Manuel Westphal ein wichtiges Anliegen, alle 51 Gemeinden in seinem Stimmkreis Ansbach-Süd, Weißenburg-Gunzenhausen mindestens einmal im Jahr zu besuchen. In den vergangenen vier Jahren konnte Westphal diese Bilanz am Jahresende erfolgreich ziehen. Aus diesem Grund war der Abgeordnete in der Marktgemeinde Berolzheim zu Gast.

Zwei Programmpunkte hatte Bürgermeister Fritz Hörner zusammen mit seinen Marktgemeinderäten vorbereitet: einen Besuch der Schäferei Lechner und ein Gespräch mit der Pfarrerin Myriam Krug-Lettenmeier.

„Wir freuen uns, dass sich unser Abgeordneter Zeit nimmt, unsere Gemeinde zu besuchen. Im Gespräch können wir so einige Themen, die momentan in unserer Gemeinde anstehen, direkt mit Manuel Westphal besprechen“, so Bürgermeister Fritz Hörner während des Gemeindebesuchs.

Betriebsleiter Robert Lechner begrüßte den Abgeordneten Manuel Westphal in seiner Schäferei am Ortsrand von Markt Berolzheim. Seit 1979 ist der Familienbetrieb dort angesiedelt. Bereits seit 1852 züchtet die Familie Lechner Schafe, früher noch im alten Stall im Ortskern. Rund 900 Mutterschafe stehen in den zwei großen Stallungen, die Robert Lechner vor fünf Jahren mit Fördermitteln des Freistaats Bayern erweitern konnte. Von April bis Dezember weiden die Schafe größtenteils auf Wiesen in der näheren Umgebung. Vermarktet wird das Fleisch über den Bayerischen Schafhalterverband, aber auch über die regionale Initiative Altmühltaler Lamm, die vor allem die Gastronomie und Metzgereien versorgen.

Während des Rundgangs konnte Lechner mit dem Abgeordneten auch einige aktuelle Themen und Anliegen der Schäfer besprechen. Unter anderem wurden die zunehmende Verbreitung des Wolfes oder die Auswirkungen der Düngeverordnung auf die Weidehaltung besprochen. Westphal bekräftigte: „Die Schäferei von Robert Lechner hat mich sehr beeindruckt. Als Familienbetrieb ist es sehr aufwendig, eine Schäferei dieser Größe zu betreiben. Der Freistaat Bayern hilft dabei über verschiedene Förderprogramme wie dem KULAP nach. Die Punkte, die Herr Lechner während unserem Gespräch, genannt hat, werde ich in meine Arbeit im Bayerischen Landtag einbringen und darauf auch im Gespräch mit meinen Kollegen im Landwirtschaftsausschuss hinweisen.“

Anschließend traf sich die Gruppe mit der Pfarrerin Myriam Krug-Lettenmeier. Die Pfarrerin erklärte, dass die Sanierung der Kirche St. Michael anstehe. Besonders der Kirchturm ist dringend renovierungsbedürftig. Zur Sanierung hat es bereits erste Gespräche mit der Landeskirche gegeben. Der Kirchengemeinde ist es aber wichtig, auch weitere Fördermittel zu überprüfen, weswegen auch bereits das Landesamt für Denkmalpflege eingeschalten wurde.

„Unsere Kirchen prägen das Ortsbild unserer Städte und Dörfer wie kaum ein anderes Bauwerk. Daher ist es dem Freistaat Bayern ein Anliegen, die wertvollen Kirchen zu erhalten. Auch hier unterstützt der Freistaat die Kirchen mit verschiedenen Förderprogrammen wie dem Entschädigungsfonds. Wie genau eine Förderung des Freistaats im Fall von St. Michael in Markt Berolzheim aussehen könnte, werde ich im zuständigen Ministerium erfragen und auf eine Unterstützung hinwirken“, versicherte der Abgeordnete.

Abschließend fügte Westphal noch hinzu: „Der Besuch in Markt Berolzheim war für mich sehr interessant. Durch meine Gemeindebesuche bekomme ich zum einen, einen Eindruck davon, wie die Fördermittel des Freistaats Bayern vor Ort konkret in den Projekten umgesetzt werden und zum anderen erfahre ich direkt von den Betroffenen, wie ich sie durch meine Arbeit als Landtagsabgeordneter weiter unterstützen kann. Vielen Dank an Bürgermeister Fritz Hörner und seine Gemeinderäte, dass Sie sich Zeit für den Besuch genommen haben.“

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