Reformation setzte sich 1533 durch

Am 30. Oktober: „Die Reformation in Weidenbach“

So lautet der Vortrag des Kirchenhistorikers und ehemaligen Pfarrers von Weidenbach, Dr. Gerhard Hausmann. Beginn ist am Montag, 30. Oktober um 19 Uhr im evangelischen Gemeindehaus.

Mit einem Brief Martin Luthers an Kardinal Albrecht von Brandenburg samt beigefügten 95 Thesen vom 31. Oktober 1517 – also vor 500 Jahren – begann die Reformation. Während Kardinal Albrecht Gegner Luthers blieb,war ein anderes Mitglied der Familie derer von Hohenzollern sein großer Anhänger: Markgraf Gerog von Brandenburg-Ansbach und Kulmsbach. 1530 war Markgraf Georg Unterzeichner der Confessio Augustana, des Augsburgischen Bekenntnisses.

Im Fürstentum Ansbach setzte sich die evangelische Lehre 1533 durch, indem das bisherige römisch-katholische Meßbuch durch die neue Kirchenordnung abgelöst wurde. Die Brandenburg-Nürnbergische Kirchenordnung von 1533 war in theologischer Hinsicht vor allem ein Werk des gebürtigen Gunzenhäusers Andreas Osiander, einem Nürnberger Prediger und Fachmann für biblische Sprachen, also Hebräisch und Griechisch. Diese Kirchenordnung wurde ab Februar 1533 im Gottesdienst eingesetzt. Erster evangelischer Pfarrer in Weidenbach wurde Wolfgang Schaller.

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