Monthly Archives: Juni 2017

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Die Menschen emotional erreichen

Sachpolitik, aber auch Empathie!

Die beste Mischung ist es, gute Politik sympathisch rüberzubringen. Das ist mein Bemühen als FDP-Stadtrat in Gunzenhausen.

Mit einem seitenlangen Parteiprogramm ist keine Wahl zu gewinnen! Das wissen inzwischen auch die Freien Demokraten, die über viele Jahrzehnte im Glauben waren, sie müßten den Wählern alles erklären können. Zu kurz gekommen war dabei die emotionale Seite der Politik. Es kommt nun einmal in der Wahrnehmung des Wählers darauf an, die richtigen politischen Konzepte auch verständlich und sympathisch rüberzubringen. Daran hat es in der Vergangenheit gefehlt. Zu sehr wurde die Partei als „kopfgesteuert“ und zu rational empfunden. Dem neuen Parteivorsitzenden Christian Lindner hingegen ist es gelungen, die FDP mit Empathie auszustatten. In einer Zeit, in der Politik verstärkt über die neuen Medien wahrgenommen wird, ist das ein ganz wichtiger Faktor. Das digitale Angebot der FDP gilt nicht zuletzt unter den deutschen Parteien als spitze.

Mein Bestreben ist es, die Grundzüge der liberalen Gesellschaftspolitik zu verwirklichen. Das lässt in der Sache vieles zu. Und das ist gut so. Ein Parteiprogramm muss sein, denn es gibt schließlich den Anspruch der Wähler, sich an ihm orientieren zu können. Es muss ein verlässlicher Rahmen des politischen Handelns sein. Im politischen Alltag (vor allem eines Kommunalpolitikers) kommt es aber auch darauf an, praktische Lösungen im Auge zu haben, die dem Bürger etwas bringen und nicht in erster Linie manchmal fragwürdige gesetzliche Vorgaben sanktionieren. Ich denke, wir müssen und immer wieder neu aufstellen, denn die gesellschaftlichen Realitäten ändern sich auch. Das bedeutet nicht, dass man sich als verantwortlicher Politiker ständig neu anpasst, was zur Einschätzung führen könnte, man würde sein Fähnlein in den Wind stellen. So soll es nicht sein. Die Menschen, die uns Vertrauen schenken, haben das Recht, dass sich die gewählten Vertreter ernsthaft mit den Vorgängen befassen. Ich sage: Was zählt, ist die Liberalität – als politische Grundeinstellung und als persönliche Lebensform.

In diesem Sinne möchte ich als Stadtrat der FDP weiter arbeiten. Ich danke Bürgermeister Karl-Heinz Fitz und auch den Kollegen in der „F5“-Runde (die Vertreter der im Stadtrat vertretenen Parteien treffen sich in dieser Zusammensetzung zur Beratung anstehender Aufgaben) für die kooperative  Haltung, die ich als einziger FDP-Vertreter im Stadtrat erfahren darf.

Werner Falk, Stadtrat der FDP in Gunzenhausen

 

FDP will die Hausärzte stärken

Zu den politischen Grundsätzen der Partei

In den nächsten Wochen vor der Bundestagswahl wird verstärkt auch über die sachlichen Inhalte der Parteien diskutiert. Die FDP hat Antworten auf die drängendsten Fragen, wenngleich sie nicht als politischer Gemischtwarenladen auftreten will.

Hier zwei wichtige politische Positionen:

Wir Freie Demokraten wollen, dass die ambulante ärztliche Versorgung und die Niederlassung in eigener Praxis mit Übernahme einer langfristigen, wohnortnahen Verantwortung für die Patientenversorgung wieder an Attraktivität gewinnen. Die niedergelassenen Haus- und Fachärzte bilden die Basis der flächendeckenden und hochwertigen ambulanten ärztlichen Versorgung in unserem Land. Besonders die demografische Entwicklung und die Zunahme des Anteils älterer Menschen erfordert ein gutes Angebot in diesem Bereich. Die ambulante ärztliche Versorgung und die Orientierung auf die häusliche Umgebung erleichtern zudem die Einbeziehung der Pflege und weiterer Gesundheitsberufe. Hier steht der Patient im Mittelpunkt. Zentralisierte Versorgungsformen haben sich bisher nur punktuell als praktikabel erwiesen. Die gesetzlichen Vergütungsregelungen erschweren es derzeit, Behandlungsmethoden aus dem Krankenhaus in den ambulanten Sektor zu überführen. Die dafür notwendigen Verfahren in der Selbstverwaltung müssen beschleunigt werden. Für die Dauer der Entscheidungsverfahren muss die stationäre Vergütung erhalten bleiben, damit kein Patient unversorgt bleibt.

Ausbau Palliativmedizin und Hospizwesen

Wir Freie Demokraten wollen die Palliativmedizin und das Hospizwesen weiter ausbauen, um den Menschen individuelle Möglichkeiten anzubieten, am Ende des Lebens einen selbstbestimmten Weg zu gehen. Dabei sollte neben der Neueinrichtung von Hospizen vor allem die Palliativversorgung in Kliniken, Alten- und Pflegeheimen sowie im häuslichen Umfeld erweitert werden. Insbesondere Pflegeheime benötigen einen Palliativaufschlag, um zur deutlich besseren Personal- und Finanzierungssituation in den Hospizen aufzuschließen. Deutlich mehr Menschen verbringen ihre letzten Tage und Wochen in Pflegeheimen als in Hospizen – es ist ihr Zuhause. Die meisten Menschen möchten zu Hause sterben. Daher bedarf es einer flächendeckenden Förderung einer spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) in vernetzten Teams aus Ärzteschaft, Pflegekräften, Psychologinnen und Psychologen, Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, Seelsorgenden, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern und ehrenamtlich Helfenden, um den Sterbenden und ihren Angehörigen den Abschied vom Leben zu erleichtern. Diese SAPV-Teams sollten mit telemedizinischer Unterstützung und einem Minimum an bürokratischer Belastung flexibel ihre wichtige Aufgabe erfüllen können. Der neue § 217 StGB muss wieder abgeschafft werden. Die Strafandrohung für die Beihilfe zur Selbsttötung eines Schwerkranken schafft eine erhebliche Grauzone für Palliativmediziner, beeinträchtigt das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient und verletzt das Selbstbestimmungsrecht als Kern der Menschenwürde. Das ärztliche Standesrecht unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland teilweise stark. Daher fordern wir eine bundeseinheitliche Regulierung unter welchen Umständen die ärztliche Assistenz bei der Selbsttötung sanktionsfrei ist.

 

„Der Pakt“: Hitler und Hollywood

Die amerikanische Filmindustrie in Kooperation mit den Nazis

Von Adolf Hitler ist bekannt, dass er sich gerne amerikanische Filme angesehen hat. Andererseits scheuten die Filmemacher in Hollywood die Geschäfte mit den Nazis nicht, sie zeigten nur ungern die Verbrechen gegen die Juden. Und das obgleich die Filmindustrie fest in Händen jüdischer Unternehmer war. Auf diese und andere Merkwürdigkeiten verweist der Autor Ben Urwand in seinem Buch „Der Pakt“, das im Theiss-Verlag erschienen ist.

Die Bosse der großen Filmstudios kooperierten mit Hitler-Deutschland, um ihre Filme nach der Devise „Geld vor Moral“ in Deutschland zeigen zu können. Der Autor spricht offen von einer Kollaboration der Filmproduzenten mit Hitlers Administration und kommt zum Urteil: „Hollywoods Kampf gegen den Faschismus ist ein Mythos.“ Ein düsteres Kapital der amerikanischen Filmindustrie ist es bis heute, dass die Bosse (zumeist jüdische Immigranten in den USA) mit dem Teufel paktierten. Der wiederum war besessen von den Filmen aus Amerika. Jeden Abend soll er in seinem Privatkino in der Reichskanzlei sich ergötzt haben an der Kunst, mittels des Mediums Film die Massen zu erreichen. Nicht nur Stan Laurel und Oliver Hardy gefielen dem Führer, er war auch ein Fan von Micky-Maus-Filmen. Seine Lieblingsschauspielerin in den dreißiger Jahren war Greta Garbo.

Die Verfolgung der Juden in Europa ließen die amerikanischen Filmleute über zehn Jahre unkommentiert. Hitlers Handlanger und die Amerikaner arrangierten sich. Gedreht wurden Filme wie „The House of Rothschild“ (1934), in der die Filmemacher die schäbige Geldgier der Juden offen darstellten. Diese Sicht war kompatibel mit der NS-Ideologie. In Deutschland waren Streifen zu sehen wie „Der ewige Jude“ oder „Gabriel over the White House“ (1933), eine Persiflage zur Auflösung des Reichstags am 23. März . Im Mittelpunkt dieses Films: ein zynischer Politiker, der Präsident wurde und von sich überzeugt war, alle Probleme auf seine einfache Art lösen zu können und der alle aus dem Weg räumte, die sich ihm in den Weg stellten. Parallelen zu Donald Trump sind natürlich rein zufällig.  In Deutschland lief der Streifen unter dem Titel „Zwischen heut und morgen“ und offenbarte den Prozess, der Hitler zum Führer machte.

Bis 1940 kamen jährlich rund 60 Filme aus Amerika nach Deutschland. Sie waren alle sehr populär und liefen besser als deutsche Produktionen. Das Führerprinzip, nur keine menschliche Fehlbarkeit bloßzulegen, bekräftigte beispielsweise der Film „Unser tägliches Brot“. Aber längst nicht alle Filme akzeptierte die Film-Oberprüfungsstelle von Dr. Ernst Seeger.  In „Tarzan, der Herr des Dschungels“ erkannten die Nazi-Filmwächter die „reine Triebhaftigkeit“. Oben an stand für sie der „Schutz der Nation vor der amerikanischen Unmoral“. Dass Marlene Dietrich im Film „Blaue Venus“ eine allzu laxe Auffassung von der ehelichen Moral erkennen ließ, behagte den Zensoren nicht. In „Das hohe Lied“ legte sie eine Vorliebe für Dirnenrollen an den Tag und in „Scarace“ wurde das kriminelle Leben verherrlicht. Die Nationalsozialisten fürchteten, auf diese Weise könnte das Verbrechen nach Deutschland transferiert werden. Filmzensur übten aber nicht nur die Nazis aus. China verbot beispielsweise Westernfilme, in England waren religiöse Szenen nicht erwünscht und küssende Schauspieler waren in Japan nicht gesellschaftsfähig. Selbst die französischen Politiker, die sich gerne mit ihren Mätressen vergnügten, untersagten einen Streifen, in dem der Präsident eine Romanze mit einem Zigeunermädchen hatte.  Wegen rassistischen Hintergrunds durfte „Männer und eine Frau“ nicht in die Kinos kommen, denn in ihm besiegte der jüdische Boxer Max Baer den deutschen Max Schmeling.

Amerikanische Filme gingen anfangs bei der Reichsfilmkammer glatt durch, wenn sie die von deutscher Seite gewünschten Korrekturen berücksichtigten. Reichspropagandaminister Dr. Joseph Goebbels fürchtete bei einem Verbot amerikanischer Filme, dass die Produzenten aus Hollywood dann Deutschland in einem schlechten Licht erscheinen ließen. Die Kooperationsbereitschaft ging sogar so weit, dass sich der MGM-Chef Frits Strenghold auf Verlangen der Nazis von seiner jüdischen Frau trennte. Ihr Leben endete im KZ.

In der Folge der „Reichskristallnacht“ 1938 ließ das amerikanische Filmgeschäft in Deutschland nach, zumal ein Drittel der US-Schauspieler Juden waren. Die drei größten Filmgesellschaften durften ihr Geld, das sie in Deutschland verdienten, nicht außer Landes bringen. Sie versorgten die deutschen Wochenschauen mit Bildmaterial und investierten auf Umwegen sogar in deutsche Waffenindustriebetriebe im Sudetenland und Österreich. Die Studios taten alles, um bleiben zu dürfen. „It Can’t Happen Here“ („Das ist bei uns nicht möglich“) hätte der erste große antifaschistische Film werden können, somit das Ende der Kollaboration und ein Triumpf für die amerikanische Kultur, aber die Amerikaner zogen ihn zurück. Das friedliche Einvernehmen mit den Nazis war ihnen wichtiger. Erst 1939 deutete sich das Ende der Kollaboration an, aber so ganz eingestellt wurden die Geschäfte nicht, denn die US-Filmgesellschaften waren weiterhin mit eher harmlosen Streifen erfolgreich, die keinerlei Angriffe auf die Hitler-Gesellschaft beinhalteten.

Mit dem Kriegsbeginn aber zogen die Nazis die Daumenschrauben an. Der Streifen „Ich war ein Spion der Nazis“ wühlte die Gefühle der militanten Handlanger auf, die Kinos verwüsteten und Hollywood als Teil der jüdischen Verschwörung verdächtigten.  Die Nazis erreichten, dass an die 20 Länder der Welt sich dem Filmboykott anschlossen. Die „Hetzfilme schlimmster Art“ durften im Reich nicht mehr vorgeführt werden.

Die Leser amerikanischer Zeitungen erfuhren, so Autor Ben Urwand, erst 1942 von den Greueltaten Hitlers und dem Massenmord an den Juden. Die „New York Times“ beispielsweise brachte erst auf Seite 10 den Beitrag eines jüdischen Autors („An das Gewissen von Amerika“). Präsident Roosevelt hatte lange Zeit zugesehen und nichts getan für den Schutz der Juden ihn Europa. In allen Jahren gab es nur einen Film, der die Untaten der Nazis enthüllte: „None Shall Escape“.

Nach dem Krieg wollten die Amerikaner eigentlich der deutschen Filmindustrie den Garaus machen, sie nicht mehr hochkommen lassen.  Den Hollywood-Managern schwebte vor, dass es nur mehr Tochterunternehmen von US-Firmen geben sollte. Aber es gab in der „Stunde Null“ auch andere Stimmen, beispielsweise die von John Jay McCloy, dem stellvertretenden Kriegsminister, der das Bestreben  als „unsinnig“ verwarf. Es war jener Politiker, der später als US-Hochkommissar in Deutschland die Umsetzung des Marshallplans förderte, der zum wirtschaftlichen Aufstieg des geschundenen Landes führte.                                                                              WERNER FALK

Ben Urwand: „Der Pakt“ (Hollywoods Geschäfte mit Hitler), 320 Seiten, Theiss-Verlag, ISBN 978-3-8062-3371-1; 29,95 Euro.

 

 

Konzert „Songs für alle“

Angebot des „Kunstbesetzten Hauses“ von RW

Am Freitag,  7. Juli, ab 16 Uhr findet zum zweiten Mal das Musikprojekt „Songs für alle“ im Garten des Kunstbesetzten Hauses in Gunzenhausen (Gartenstr. 8) statt. „Musik ermöglicht Teilhabe, Musik schlägt Brücken, bringt Menschen zusammen. Bei der Begegnung mit Musik erleben Menschen ihre Möglichkeiten und Ressourcen“, erklärt Initiator Manfred Rehm das Konzept hinter der Veranstaltung, die vor zwei Jahren Premiere feierte.

Manfred Rehm ist Musiktherapeut und Leiter des von Regens Wagner Absberg geführten Treuchtlinger Nachsorgezentrums für Menschen nach Schädel-Hirntrauma (SHT). Der begeisterte Musikfreund spielt selbst mehrere Instrumente und singt auch. Als musikalische Mitstreiter gewinnen konnte er in diesem Jahr die Ingolstädter Sängerin Elisabeth Lange und Franz Wenzel, Sänger der Cover-Rockband „Männer ohne Nerven“.

Das Trio wird bekannte Songs aus den Bereichen Pop, Rock, Country, Songwriter interpretieren, instrumental begleitet von Gitarren, Piano und Bluesharp. Der Eintritt ist frei.

Sommerklänge im Schlosspark Dennenlohe

Benefizkonzert der Windsbacher am 9. Juli

Was gibt es Schöneres als sanftes Wasserplätschern, blühende Wiesen und Musikklänge? Das alles kann man im Juli und August im Schlosspark Dennenlohe genießen – erst an den Klangparktagen mit Konzerten auf der Schlossterrasse und dann bei den alljährlichen Klassiktagen.
02.07.17 „Was ihr wollt“ von Shakespeare auf Englisch – TNT Europe auf Schlössertour
09.07.17 Benefizkonzert zum 50jährigen Jubiläums der Fördergesellschaft:
Windsbacher Knabenchor & friends!
10.08.17 bis 13.08.17 Gypsi Swingtage mit vielen coolen Musikern und Sessions
Weitere Veranstaltungen im Juli und August:
Juli
16.07.17 Concours d Élegance der Retro Classics Bavaria – Oldtimerprämierung

August
06.08.17 Privatgartentag
11.08.17 Gypsi Swing Biergarten Konzert um 18 Uhr im Marstall
12.08.17 Sun Downer Swing Konzert an der Orangerie
13.08.17 Privatgartentag mit Konzert um 14 Uhr
15.08.17 Privatgartentag
20.08.17 Privatgartentag
28.08.17 Privatgartentag

Alle Veranstaltungen für das Jahr 2017 finden Sie hier.
Der idyllische Landschaftspark täglich für Sie geöffnet und lädt zum Erholen und Entspannen ein – die Klänge der Natur sind überall:
Frösche quaken im Schlossweiher, Vögel zwitschern, Gänse und Enten schnattern, freilaufende Pferde wiehern neben einem Tempel aus Bhutan, an dem bunten Fahnen im Wind flattern. Genießen Sie die Stille der idyllischen Natur – auf vielen Liegestühlen und Bänken.

Kontaktieren Sie uns!
Wir planen Ihnen einen unvergesslichen Ausflug in eine andere Welt.
Die Welt des grünen Barons.

Mail: info@dennenlohe.de oder telefonisch unter 09836-96888

Eine literarische Fahrradtour

Liebe Literaturfreunde,

im Sommer gehören ein gutes Buch und ein schattiges Plätzchen einfach zusammen. Noch entspannter wird es, wenn man in besagtem Buch die Seiten nicht selbst umblättern muss, sondern begeisterte Vorleser einem diesen Part abnehmen. Im Juli ist nun zweimal Gelegenheit, in solcherlei Lesegenuss zu kommen, und passend zur Jahreszeit dreht sich dabei alles um das Sommergefährt schlechthin sowie um „das Land, wo die Zitronen blü’hn“:

Geschichten rund um das Fahrrad

Vom 2. bis 22. Juli nimmt Gunzenhausen wieder an der Aktion „Stadtradeln“ des Klima-Bündnisses teil. Im Rahmen dessen gibt es, wie im letzten Jahr, eine Lesung in den Räumlichkeiten der Firma Zweirad Gruber. Lasst Euch und lassen Sie sich von Ingrid Pappler (Agenda 21), Kerstin Zels (Bündnis 90/Die Grünen) und mir auf eine literarische Fahrradtour entführen, bei der natürlich auch das leibliche Wohl (mit Radler und mehr) nicht zu kurz kommt!

Donnerstag, 6. Juli, 19.30 Uhr
Zweirad Gruber, Weißenburger Str. 49, Gunzenhausen
Eintritt frei!

 

Dolce Vita an der fränkischen Riviera

Ciao Ragazzi! Heuer steuert der Literaturkreis „Lesen und lesen lassen“ eines der liebsten Urlaubsreiseziele an: Italien. Und wo ließe sich Geschichten über den sonnigen Süden auch besser lauschen als an unserer „fränkischen Riviera“, das heißt auf dem Altmühlsee? Genießt und genießen Sie an Bord einen mediterranen Sommerabend mit Büchern und Vino, mit Italo-Schlagern, azurblauem Wasser und süßem Müßiggang!
Donnerstag, 13. Juli, 19 Uhr
Abfahrt im Seezentrum Gunzenhausen-Schlungenhof
Eintritt: 7,50 € für die Schifffahrt

 

Gemeinsam mit allen beteiligten Vorlesern freue ich mich auf zwei schöne Veranstaltungen mit hoffentlich vielen netten Gästen!

Literarische Grüße
Kristy Husz

Musikzauber im Kultursudhaus

Zum zweiten Mal „Musikfest Spielberg beim Gentner“

Die zweite Ausgabe des Musikfests in Spielberg macht Hoffnung, dass es künftig zum etablierten Veranstaltungsreigen in der Region gehören wird. Hier das Ensemble „Quattrocelli“.

Der Musikzauber in Franken – das ist nicht nur der „Fränkische Sommer“ oder die „Internationale Orgelwoche“. Als ein „Künstlerfest jenseits der Metropolen und urbanen Zentren“ versteht der Kulturmanager Joseph Liebl das „Musikfest Spielberg beim Gentner“, das er zusammen mit Walburga Gentner und Marie Gentner-Braun am vergangenen Wochenende zum zweiten Mal organisierte.  Ihm kommt es darauf an, dass die Musik und die Location harmonieren, denn: „Ein guter Wein muss auch in einem Glas serviert werden und nicht etwa in einem Plastikbecher“.

Lieder von Mozart und Schubert, aber auch weniger bekannten Komponisten, interpretierten der Tenor Franz Vitzthum und die Pianistin Katharina Olivia Brand am Klavier. Der Oberpfälzer tritt u.a. auf dem Rheingau-Musikfestival und dem Bachfestival in Philadelphia auf. Im Lutherjahr ist von ihm jüngst die CD „Luthers Laute“ erschienen. Die Kammermusikerin beherrscht auch den historischen Hammerflügel.

Einen virtuosen Weg abseits des musikalischen Mainstreams gehen die vier Cellisten Lukas Dreyer, Matthias Trück, Tim Ströble und Hartwig Christ („Quattrocelli“). Sie begeisterten im Kultursudhaus die Gäste mit einer Bühnenshow aus Klassik („Air“), Jazz und Filmmusik („Der Pate“). Zu ihren vier CDs kommt im Herbst eine neue dazu.

Ganz anders waren die Münchner Publizistin Petra Ahne und die Schweizerin Zora del Buono zu erleben. Sie lieferten den literarischen Part des Musikfests mit einer Erzählung über die Kulturgeschichte des Wolfes und dem „Leben der Mächtigen“, wobei sich der Titel auf die ältesten Bäume der Welt bezieht und nicht etwa auf politische Größen.

„Träum weiter!“ hört der Illusionist oftmals von den knallharten Realisten. Lisa Wahlandt, Andrea Hermenau und Christiane Öttl haben ihr aktuelles Jazzprogramm so benannt und gaben sich ganz unterschiedlich: einmal schwermütig schwelgend, andermal laut und impulsiv. Sie texten ihre Lieder selbst.

Als ein „Familienkonzert mit Rockn-Roll, Blues, Italo-Schlagern, Jazz, Seemannsliedern und Schmarrn“ war die Formation „Cafe Unterzucker“ angekündigt. Das Programm „Bitte, Mammi, hol mich ab!“ trieb den Gästen die Freudentränen aus den Augen. Die bunte Mischung mit Schlagzeugern, Sängern und Trompetern und Gitarristen kam in der Vormittagsstunde glänzend an.

„Dr. Döblingers geschmackvolles Kaspertheater“ mit den beiden Puppenspielern Richard Oehmann und Josef Parzeval präsentierte sich als kindgerechtes Unterhaltungsangebot („Kasperl und die Brotzeit“).

Das Fazit des zweiten Musikfests in Spielberg fällt zufriedenstellend aus. Joseph Liebl, der zuvor einige Jahre den Veranstaltungsreigen „Fränkischen Sommer“ managte: „Wir konnten uns im Vergleich zum letzten Jahr noch einmal künstlerisch steigern. Ich habe in sehr viele glückliche Gesichter schauen dürfen und ausnahmslos positive Resonanz erfahren. Manche Besucher haben nach dem ersten Konzert gleich Karten für das zweite gekauft.“ Das Programm an den drei Tagen mit sechs kulturell anspruchsvollen Angeboten ist auch das Ergebnis der 25-jährigen Erfahrung des künstlerischen Leiters, der an seinem Sitz im Schloss Dürrenmungenau ein weiteres regionales Musikfest veranstaltet.

Die Kombination aus musikalischem Programm und gastronomischem Angebot funktionierte bestens. Liebl schwärmt von der Kooperation: „Marie, Walburga und ich haben an diesen drei Tagen ein erschöpfendes Arbeitspensum und wir verstehen uns mittlerweile schon ohne viel Worte.“

Das „Musikfest Spielberg beim Gentner“ ist  imstande, eine gute Tradition musikalischer Darbietungen in der Region Altmühlfranken zu begründen. Das sieht auch Josef Liebl so: „Wir können inzwischen auch überregional Menschen für uns begeistern. Besucher sind bis aus dem Ries und aus dem Altmühltal zu uns gekommen.“ Und der Intendant ist kein Kostverächter: „Das Musikfest-Menü war ein Highlight. Deshalb großes Kompliment an Küchenchef Oliver Marschall.“

Das empfand wohl auch der prominenteste Gast, der bayerische Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle, der mit seiner Anwesenheit wieder einmal mehr seine Cousinen Walburga und Marie beehrte.

WERNER FALK

Bürger interessieren sich für die FDP

Infostand in Weißenburg

Der Kreisvorsitzende der FDP, Thomas Geilhardt aus Pleinfeld, meldet ein aktives Veranstaltungsprogramm für die nächsten Wochen, das sich einerseits an die Mitglieder, andererseits aber auch an die interessierte Öffentlichkeit wendet. Er kündigt an:

Am 10. Juli ab 18 Uhr ist der Bezirksvorstand der FDP Mittelfranken  in Treuchtlingen zu Gast. Die Tagung beginnt um 18 Uhr in den Altmühl-Werkstätten (Gstadterstr. 44). Wir werden dort von Herrn Friedrich Weidmann geführt. Alle Mitglieder unseres Kreisverbands sind zu dieser
Führung herzlich eingeladen. Sie dauert bis  19 Uhr. Danach tagt dann der Bezirksvorstand.

Die Cryptoparty am 11. Juli am Adventure Campus in Treuchtlingen wird separat ausgeschrieben. Hier arbeitet der Verein LOAD e.V. noch an einemFlyer und die gesamte Aktion richtet sich primär an Studierende. Wenn wir hier noch Plätze frei haben, werde ich das rechtzeitig kommunizieren. Ziel der Veranstaltung ist es, sein eigenes Endgerät (LapTop) zu sichern (digitale Selbstverteidigung) aber auch Hintergründe zur Sicherheit des digitalen Arbeitens zu erfahren.

Als Erinnerung: Unser  findet am Sonntag, 16. Juli 2017, ab 16 Uhr in der NördlingerstraßSommerfest 2017 bei Ulli Rauschere 21 in Weißenburg statt. Es wäre schön, wenn auch gerade unsere neuen Mitglieder Zeit finden könnten.

Und – nun haben wir auch einen Termin für unsere 70 Jahresfeier FDP im Landkreis – sie findet nun am 5. September um 18.30 Uhr in Weißenburg statt. Gabriele Bartram ist es gelungen Sabine Leutheusser-Schnarrenberger für die Festrede zu gewinnen. Bitte den Termin
schon einmal vormerken – wir klären nun noch den Veranstaltungsort und das gesamte Programm.

Oben ein Bild unseres  Infostandes – wir hatten sehr gute Gespräche. Mein Eindruck ist es, dass viele Bürgerinnen und Bürger sehr interessiert an den Positionen der FDP sind. Auch waren die Debatten sachlich und konstruktiv.

Alle Termine für unsere  Infostände als FDP Kreisverband im Rahmen des Bundestagswahlkampfs finden Sie auf unserer Homepage fdp-wug.de.

Thomas Geilhardt, Kreisvorsitzender der FDP

Feuerwehrleute beim Sommerempfang

Pflaumfelder bei Landtagspräsidentin Barbara Stamm

Auf dem Foto von links: Jürgen Brenner, Benjamin Kapp, Martin Neumeyer, Manuel Westphal, MdL

Die Landtagspräsidentin Barbara Stamm lädt jedes Jahr in der letzten Sitzungswoche des Bayerischen Landtags vor der Sommerpause zu einem festlichen Sommerempfang auf das Neue Schloss Schleißheim ein. Jeder Landtagsabgeordnete erhält dabei die Möglichkeit, verdiente ehrenamtliche Persönlichkeiten aus seinem Stimmkreis einzuladen. In diesem Jahr wählte der Stimmkreisabgeordnete für Ansbach-Süd, Weißenburg-Gunzenhausen Manuel Westphal die beiden Pflaumfelder Martin Neumeyer und Benjamin Kapp aus.

Jürgen Brenner, der Ortssprecher von Pflaumfeld, hat dem Abgeordneten über die vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten der beiden jungen Männer berichtet. Westphal zeigte sich begeistert über das große Engagement, woraufhin er den beiden Feuerwehrmännern die Einladung zum Sommerempfang überreichte.

Die beiden 29-Jährigen engagieren sich seit vielen Jahren bei der Feuerwehr Pflaumfeld. Martin Neumeyer betreut die Jugendfeuerwehr und half bereits mehrfach, den Feuerwehrnachwuchs zu Siegen beim Kreisjugendfeuerwehrtag zu führen. Zusätzlich ist er erster Vorstand im Pflaumfelder Feuerwehrverein. Bereits mit 19 Jahren hat er als Vorsitzender des Festkomitees, die Planungen zum Feuerwehrfest anlässlich des 110-jährigen Jubiläums maßgeblich geleitet und verantwortet. Neben seiner Tätigkeit bei der Feuerwehr ist Neumeyer auch im Maschinenring und im Posaunenchor engagiert, dessen Obmann er auch ist. Er ist zudem zweiter Vorsitzender der Jagdgenossenschaft Pflaumfeld. Außerdem war er Leiter der evangelischen Landjugend des Ortsteils.

Benjamin Kapp engagierte sich ebenfalls ehrenamtlich bei den Jubiläumsfeierlichkeiten. Seit vielen Jahren geht er seiner Tätigkeit bei der Feuerwehr mit vollem Einsatz nach und ist mittlerweile auch Kommandant der Pflaumfelder Wehr. Auch Kapp ist im Maschinenring aktiv.

„Martin Neumeyer und Benjamin Kapp engagieren sich seit vielen Jahren vorbildlich für die Gesellschaft und unterstützen die örtlichen Vereine mit ihren ehrenamtlichen Tätigkeiten. Gerade in der heutigen Zeit, wo Vereine um Nachwuchs ringen und es immer schwieriger wird die Gesellschaft für das Ehrenamt zu begeistern, sind junge Menschen wie Neumeyer und Kapp sehr wichtig und übernehmen eine wichtige Vorbildfunktion. Mit meiner Einladung zum Sommerempfang der Landtagspräsidentin möchte ich die Tätigkeit der engagierten jungen Männer honorieren“, bekräftigt der Landtagsabgeordnete Westphal bei der Übergabe der Einladung.

„Luther und Cajetan“

Die Altmühlsee-Festspiele sind am 22. Juli gestartet

Am Sonntag, 25. Juni 2017 steht um 19 Uhr  „Luther und Cajetan“, eine fiktive Begegnung zum Lutherjahr, in der St. Johanniskirche in Muhr a.See auf dem Programm.

Luther: Ich habe Euch gegeben. Ich brauche Euch nichts zu geben. Ich bin – das ist alles, was ich Euch zu geben habe. Ihr wollt weiter nichts, als dass ich Euch rechtfertige. Das kann ich aber nicht und das werde ich auch nicht. Ich vermag nicht einmal mich selbst zu rechtfertigen.
Wer weiß – wenn ich in Wittenberg einen Wind fahren lasse, dann riechen sie mich vielleicht in Rom

Zum 500-jährigen „Reformationsjubiläum“ bringen Hartmut Kühn, Tina-Nicole Kaiser und Jens Ulrich Seffen eine theatralische Auseinandersetzung mit Werk, Wirken und Rezeption des „Reformators“. Eine Begegnung mit Kardinal Cajetan, ein konfliktreiches Aufeinandertreffen mit dem päpstlichen Delegaten.

Texte von und über Luther, Musik von Johann Sebastian Bach in einer szenischen Collage von Christian A. Schnell. Eintritt frei. Spenden zugunsten der Altmühlsee Festspiele erwünscht.

Infos: Altmühlsee Informationszentrum (AIZ) Schlossstraße 4, 91735 Muhr a.See, Tel. 09831/890370 www.altmühlsee-festspiele.de