Monthly Archives: Mai 2016

You are browsing the site archives by month.

Die Tradition des Jurahauses

Angebot des Landesvereins für Heimatpflege

IMG_7862Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Hausbesuch“ lädt der Bayerische Landesverein für Heimatpflege zu einer Besichtigung des Jurahauses in Kaldorf, Mühlweg 12 (Marktgemeinde Titting) ein. Termin: Freitag,  20. Mai 2016, 15 bis 17 Uhr.

Im Jahr 2016 stehen die Hausbesuche im Zeichen des Weiterbauens in der Tradition und der städtebaulichen Einfügung. Denn: Neue Bauten stehen nicht für sich alleine, sie haben immer auch prägende Auswirkungen auf ihre Umgebung und sind wesentliche Bestandteile unserer Kulturlandlandschaften.

Das Altmühl-Jura-Gebiet mit seinen steingedeckten Häusern stellt eine besondere bayerische Hauslandschaft dar. Sie ist in Mitteleuropa einmalig und lediglich in südlichen Regionen wie im Tessin, in Graubünden oder in der Toskana bei traditionellen Gebäuden in ähnlicher Form anzutreffen. Die dafür verwende­ten Kalksteinplatten konnten im Gegensatz zu heute vor Ort kostengünstig gewonnen und verarbeitet werden. Die Baukultur vor allem des profanen Bauens war immer von den verfügbaren Baumaterialien und handwerklich einfachen Konstruktionen geprägt. Das neue Wohnhaus in Titting-Kaldorf nimmt diese übergeordneten Gebäudemerkmale der histori­schen Bauten im Altmühltal auf und entwickelt sie weiter als originäre Architektur unserer Zeit.

Die „Hausbesuche“ des Landesvereins für Heimatpflege sind eine Initiative zur Verbreitung qualitätvoller Architektur in Bayern. Die Einladungen richten sich an Mitglieder, Architekten, Bürgermeister, Mitarbeiter der Fachbehörden sowie interessierte Bürger. Unter dem Motto „Schauen. Erleben. Begreifen.“ wird jeweils an einem Freitagnachmittag von 15 bis 17 Uhr ein Gebäude vorgestellt. Weitere Informationen finden Sie im beigefügten Dokument (PDF) und auf unserer Internetseite.

Foto: Paulus Eckerle

Die Weißenburger Brautradition

Neue Ausgabe der Publikation „villa nostra“

Villla nostra NiederhofenDie Stadt Weißenburg hat jetzt die aktuelle Ausgabe von „villa nostra“ (Blätter zur Weißenburger Heimatgeschichte) herausgebracht. Die Publikation ist bei der Stadtverwaltung, bei den Banken und örtlichen Buchhandlungen kostenlos erhältlich.

Alleiniges Thema ist ein Beitrag von Stadtarchivar Reiner Kammerl über das herrschaftliche Brauhaus von Niederhofen, das 2007 abgebrochen wurde. Im Staatsarchiv hat der Historiker eine Reihe von bisher unveröffentlichten Fakten gefunden und sie in dem Beitrag veröffentlicht. Von ihm stammt auch der Band 16 der „Weißenburger Heimatbücher“, in dem er sich schwerpunktmäßig mit den „Weißenburger Bieren“ und ihren Produktionsstätten auseinandersetzt.  Das 356 Seiten starke Werk ist ebenfalls im Buchhandel erhältlich.

Villla nostra Niederhofen-001Es war Johann Georg Friedrich Jacobi, ein Weißenburger Unternehmer (er hat von 1751 bis 1824 gelebt), der 1819  eine „Neue systematische und allgemeine Erdbeschreibung für alle Stände“ geliefert hat. Damals gab es noch in der Weißenburger Altstadt 19 Brauereien, die Braustätten in den Ortsteilen gar nicht mitgerechnet. Heute existiert gerade einmal noch eine einzige (Sigwart).

Zu den Brauereien in den früher selbständigen Gemeinden um Weißenburg gehörte  das Brauhaus von Niederhofen. Im Staatsarchiv hat Kammerl dazu neue Aspekte zusammentragen können. Im Jahr 2012 sind die Reste des Gebäudes abgebrochen worden. Allein der vordere Teil der früheren Anlage steht noch. Schon 1979 hatte der Eigentümer angegeben, der Verfall sei soweit fortgeschritten, dass sich „eine Reparatur niemals lohnen würde“.

Der Braubetrieb war schon 1939 eingestellt worden – nach einer 300jährigen Tradition. Die Gastwirtschaft schloss 1993.  Das Gasthaus war zuletzt als „Bräustüberl Wank“ bekannt. Von 1952 bis zur Schließung waren nach den Recherchen von Reiner Kammerl 27 Pächter auf dem Haus.

Neu: Absberger Atelier

Ausstellung am 28. und 29. Mai

Absberger Maler 001Im „Absberger Atelier“ in der Hauptstraße 14  stellen die Künstler Hedwig Fröba, ihr Mann Peter und Andrea Werner aus. Termin: 28. und 29. Mai 2016.  Zu sehen sind Malerei, Schmuck und noch vieles mehr, das die drei in ihrer Freizeit geschaffen haben.  Die Künstler sind seit Jahren dabei, wenn sich einheimische Kunstschaffende der Öffentlichkeit präsentieren.

Interessierte, die an diesem Wochende keine Zeit haben, können jederzeit ihren Besuch telefonisch vereinbaren (0176/37223981).

Die Künstler sind auch per Mail erreichbar: AbsbergerAtelier@web.de

Zeuge einer schrecklichen Zeit

Ernst Grube erzählt von seinen Kindheitserinnerungen im KZ-Dachau

Ernst Grube wurde in München geboren. Da die Mutter Jüdin war, galt er im Ns-Staat als „Mischling“ und bekam die Diskriminierung und Entrechtung der Nationalsozialisten als Kind am eigenen Leib zu spüren. Als die Familie ihre Wohnung aufgeben musste, kamen Ernst und sein Geschwister in das jüdische Kinderheim in der Antontoniostraße in München. Nach dessen Auflösung 1942 wurden die Kinder zunächst in das Sammellager nach Milbertshofen und später in das Lager nach Berg am Laim gebracht. Von dort wurde Ernst Grube noch im Februar 1945 zusammen mit seiner Mutter und seinen Geschwistern nach Theresienstadt deportiert. Ernst Grube wird seine Verfolgung während der Nazizeit als jüdisches Kind unter dem Gesichtspunkt darlegen, dass „das Wachhalten der Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen den politischen Spielraum rechtsextremer Strömungen nach 1945 immer wiedereingeschränkt hat..
Termin: Mittwoch, 11. Mai,  um 19 Uhr in der ehemalige Synagoge Hainsfarth
Eintritt frei, Spenden erbeten.

Programm des „Historischen Stammtisches“

Veranstaltungsreihe im Gasthaus „Goldener Adler“ in Weißenburg

Mittwoch, 18. Mai  2016, 20 Uhr, Vortrag: „Funktion und Symbolik von Klosterräumen im Mittelalter.“ Referent: Frau Dr. Anne Müller, Kunsthistorikerin,  Heidenheim

Mittwoch, 15. Juni 2016, 20 Uhr, Vortrag: „König Ludwig der Bayer“ 1286-1346 „Wir sind Kaiser.“ Referent: Herr Dieter Pappler, Weißenburg

Mittwoch, 13. Juli, Tagesausflug nach München, Schloss  Nymphenburg. Das Programm wird noch bekannt gegeben.

Mittwoch, 14. September 2016, 20 Uhr, Vortrag: “Der Streit um die Simultanschule in Weißenburg.“ Referent:  Theologe Dr.Dr. Klaus Glatz, Weißenburg.

Mittwoch, 12. Oktober 2016, 20 Uhr, Vortrag „Die Leipziger Gose- eines der ältesten Biere der Welt“. Referent:  Diplombraumeister Thomas Schneider, Weißenburg.

Mittwoch, 16. November 2016, 20 Uhr, Vortrag: „Wie die Weißenburger 1474 das Reich gegen den Burgunder Herzog Karl den Kühnen unterstützten.“ Referent: Archivrat Dr. Daniel Burger, Weißenburg.

Mittwoch, 14. Dezember 2016, 20 Uhr, Vortrag: „500 Jahre Isenheimer Altar von Mathias Grünewald im Unterlindenmuseum in Colmar“. Referent: Studiendirektor a.D. Heinrich Mangold, Schwabach.

Organisiert wird der Historikerstammtisch von Almut Binkert.

Der „Karlshof“ ist beachtliches Kunstprojekt

Alte Baustubstanz und moderne Kunst schaffen einen tollen Kontrast

Karlshof Ellingen-010

Faszinierend ist die Präsentation in der Kunstscheune.

Dass die Provinz keinesfalls rückständig sein muss, dafür ist das „Kunstprojekt Karlshof“ bei Ellingen das beste Beispiel. Sandra Weckmar und Gunar Gronauer haben den denkmalgeschützten Gutshof erworben und 2011 für die Kunst erschlossen. „Einklang mit Natur und Architektur“ ist der Untertitel des Projekts, das von einem Förderverein unterstützt wird, dem sich bereits viele Freunde der Kunst und der Architektur angeschlossen haben.

Karlshof Ellingen-020

Das sanierte Gutsherrenhaus mit Skulpturenpark.

Die Inhaberfamilie lebt im bereits sanierten Gutsherrenhaus, in dessen Gewölbekeller auf 160 Quadratmetern Kunstausstellungen stattfinden. Derzeit stellt dort Clemens Heinl seine Skulpturen aus. Die Jubiläumsausstellung dauert noch bis 5. Juni. Geöffnet ist sie am Samstag und Sonntag von 14-18 Uhr, eine Künstlerführung ist am 22. Mai um 14.15 Uhr.

Karlshof Ellingen-003

Clemens Heinl stellt derzeit im Gewölbekeller aus.

Neben dem Keller ist die alte  Scheune ein wunderbarer Rahmen, der einen reizvollen Kontrast schafft zu den Werken der modernen Kunst. Auf 275 Quadratmetern präsentieren sich derzeit die Künstler. Neben Clemens Heinl sind es Alexandra Hiltl, Werner Knaupp, Thomas May, Christine Nicol, Pirko Juli Schröder, Samu Skoberne und Achim Weinberg.  Auch die 10000 Quadratmeter Freifläche bietet Raum für die Künstler.

Das „Kunstprojekt Karlshof“ versteht sich als ein Ort des Austausches von kreativen Ideen. In den fünf Jahren seines Bestehens ist das Projekt diesem Anspruch stets gerecht geworden.

Karlshof Ellingen-016

Die Kunstscheune ermöglicht den tollen Kontrast.

Stolze Parade der PS-Oldies

Gut organisiertes Oldtimertreffen in Oberwurmbach

Mehr als 100 Schlepper waren zum Himmelfahrtstreffen der Oldtimerfreunde Fränkisches Seenland nach Oberwurmbach gekommen. Organisator Werner Seegmüller und seine Crew hatten alles fest im Griff. Dank der Bereitschaft der Männer und Frauen aus dem Dorf und des Engagements der Dorfjugend war es möglich, das Oldtimertreffen zur Zufriedenheit aller Teilnehmer und Gäste abzuhalten.

Beginnend mit einem Gottesdienst, den Ortspfarrer Thomas Schwab hielt, feierten die Oldtimerfreunde aus Nah und Fern bei schönstem „Vatertagswetter“ ein erstes Wiedersehen nach der langen Winterpause. Auch in diesem Jahr sind etliche Events geplant, bei denen die Freunde der alten Landtechnik voll auf ihre Kosten kommen.

Lanz Kitzsteiner-006Aus dem Jahr 1936 stammt dieser „Lanz“, den einst  der Obermögersheimer Fritz Niederlöhner, der Bruder des Reichstagsabgeordneten Leonhard Niederlöhner, erworben hat. Enkel Werner Kitzsteiner  und dessen Sohn Marco pflegen das gute Stück mustergültig.  Das 80 Jahre alte Gefährt hat 20 PS und einen 4,8-Liter-Hubraum bei einem Zylinder. Auffällig ist das Holzlenkrad. Unser Foto zeigt Fahrer Marco Kitzsteiner  mit Vater Werner und Onkel Armin.

 

Hanomag Müller-003Ein „Schnellläufer“ (er darf bis zu 35 km/h fahren) ist der „Hanomag“  (R 45) von Fuhrunternehmer Uwe Müller aus Aha. Er bringt eine Leistung von 55 PS. Fahrzeuge dieser Art wurden früher speziell  von den Transport von Kohle und ähnlichen Materialien eingesetzt. Der Besitzer führt einen „Eriba-Touring“-Wohnwagen im Schlepptau (Hümmer-Produkt aus dem Jahr 1985). Er leistet ihm gute Dienste, denn er ist die Heimstatt seines vierbeinigen Begleiters, wenn Herrchen auf Tour geht.

 

Pampa Schmidtkonz-001Ein argentinischer Lizenznachbau des „Lanz“ ist der „Pampa“ aus dem Jahr 1956. Der Hintergrund der Geschichte: Nach dem Krieg hatte Lanz zunächst keine Lizenz bekommen, weshalb das Gefährt mit seinen 55 PS mit der Lanz-Technik in Südamerika gebaut wurde. Dorthin hatte die Firma die Lizenz verkauft.  Klaus Schmidtkonz aus Bergen und sein Sohn Marco haben den originellen Schlepper in Belgien erstanden und in zwei Jahren den „Schrotthaufen“ (so Vater Klaus) zu einem heute begehrten Sammlerstück restauriert.  Der Traktor hat einen Zylinder mit  10,5-Liter-Hubraum. In der Familie laufen noch weitere Oldtimer: ein Fahr, ein Lanz-Aulendorf und ein Güldner.

Nostalgiebus der DDR-Elf von 1974

Mercedes-Benz Mannschaftsbus BRD O 302 und DDR 1:87 von Schuco

 

Schuco_Mannschaft (2)1964 erschien von Mercedes-Benz unter dem Namen O 302 ein Reisebus. Das Modell gab es später in einer Vielzahl von Varianten, unter anderem als Überland- und auch als Stadtlinienbus mit Falttüren zum schnellen Fahrgastwechsel. Im Fußball-Weltmeisterjahr 1974 in der Bundesrepublik Deutschland stellte Daimler-Benz jeder Nationalmannschaft einen Bus mit der jeweiligen Länderflagge zur Verfügung. Schuco bildet den Mannschaftsbus der BRD und der DDR als Miniaturmodell im Maßstab 1:87 nach. Diese Edition zeichnet sich durch die hervorragend nachgebildete Form sowie die hochwertige Verarbeitung aus Zink-Druckguss aus. Drehbare Räder sowie exakt dargestellte Details sorgen für das perfekte Finish und machen aus diesem Modell ein Highlight jeder Modellautosammlung.

Crossboule Fußball Sets zum Mitfiebern

Die Halbzeitpausen lassen sich bestens überbrücken

Zoch_CB_goal (2)Passend zur Fußballeuropameisterschaft im Sommer 2016 in Frankreich gibt es die einzigartigen Crossboule Sets aus dem Zoch Verlag im Fußball-Style. Mit den Sets soccer, goal, und home lassen sich die Halbzeitpausen perfekt überbrücken.   Anders als bei Boule sind die Kugeln bei Crossboule aus weichem Material, flexibel und knautschig. Für die soften Crossboules gibt es keine Hindernisse. Sie werden auf Bänke, Treppen, Regale geworfen – je nachdem wo sich die Zielkugel befindet. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Jedes Terrain bietet den Spielern neue Herausforderungen, ob Asphalt, Sand oder Wiese.

Die Sets von Zoch halten die Spannung zeitlos hoch – denn nach dem Finale, ist vor dem Finale. Ob draußen beim Public Viewing oder drinnen in den eigenen vier Wänden: Mit diesen Sets zählt man immer zu den Gewinnern. Inzwischen schon ein Trend: Crossboule C³ – Boule in der 3. Dimension!

Perfekt vorbereitet für die Fußball EM

Hohe Spielqualität des Tischfußballs

Smoby_Tischfußball (1) Mit dem Kicker „Nummer 1“ von Smoby Toys können sich Fußballfans zuhause auf die Fußball-EM  2016 in Frankreich vorbereiten. Das moderne Design und die hohe Spielqualität dieses Tischfußballs begeistern Kinder ab acht Jahren und deren Eltern gleichermaßen. Die hochwertigen Kunststoffstandbeine und der robuste Furnier-Holzrahmen garantieren eine hohe Stabilität während des Spiels.  Zur hochwertigen Ausstattung gehören ein Spielfeld mit Rasennachbildung und passenden Feldmarkierungen, der seitliche Balleinwurf, zwei Tore mit Ballauffang, zwei Torzähler neben den Toren sowie verchromte Teleskop-Spielstangen mit robusten Spielerfiguren und ergonomischen Griffen. Zudem werden zwei Bälle mitgeliefert. Foto: Simba Toys