Mit der neuen Radkarte auf die Insel Usedom

Anklam – Demmin – Greifswald – Grimmen – Swinemünde – Ückermünde – Usedom – Wolgast

Mit  6000 Quadratkilometern bildet die Radkarte Usedom mit Stettiner Haff ein besonders großes Gebiet ab, welches zu großen Teilen zum Landkreis Vorpommern-Greifswald gehört. Das Ferienparadies Usedom, die sogenannte „Badewanne Berlins“, verfügt nicht nur über mondäne, nostalgische Seebäder mit mehr als 40 Kilometern traumhaften Sandstrandes und eine breites Kulturangebot, sondern auch über vielfältige Natur- und Landschaftsformen rk-mv06_u1im Achterland. Die Landschaft entlang des Strelasunds und des Greifswalder Boddens zeigt sich beschaulich, vereinzelte Wälder und weite Wiesen- und Ackerflächen prägen diesen Landstrich.
Der knapp 54.000 Hektar große Naturpark Stettiner Haff befindet sich südlich des Haffs an der Grenze zu Polen. Das Landschaftsbild ist geprägt von der naturbelassenen Haffküste mit den Haffwiesen, einer leicht hügeligen Endmoränenlandschaft, von Niedermoorflächen und kleinen Flussläufen wie Uecker und Randow sowie von den großflächigen Buchen- und Mischwäldern.
Einer der kulturellen Höhepunkte ist die alte Hansestadt Greifswald, welche einen Stadtplan in der Radkarte erhalten hat. In die Zeit der wirtschaftlichen Blüte mit dem Anschluss an die Hanse fiel die Gründung der zweitältesten Universität im Ostseeraum, so errang Greifswald die Position, geistiges und kulturelles Zentrum von Pommern zu sein. Die Entstehung der Peene-Werft nach dem Zweiten Weltkrieg und der Hafen bescheren Wolgast bis heute einen erfolgreichen Wirtschaftszweig. Heute ist die Herzogstadt Wolgast eine lebhafte Kleinstadt mit maritimem Flair. Im Jahr 1824 wurde in Swinemünde das erste Seebad eröffnet, Heringsdorf, Zinnowitz und Ahlbeck folgten wenig später. Damit stand einer Weiterentwicklung des Tourismus nichts mehr im Weg.
In Torgelow können die Gäste das Mittelalterzentrum besuchen oder eine Rast an der Uecker einlegen. Vom Hafen von Ueckermünde kann man mit der Fähre nach Usedom übersetzen oder man folgt lieber der Küste des Stettiner Haffs und steuert einladende Badeorte wie Mönkebude und die Hansestadt Anklam an, das ein hervorragender Ausgangspunkt für Peenetouren per Kanu, Kajak, Solarboot oder Floss und Naturführungen ist.

Zwischen Strelasund entlang des Greifswalder Boddens bis Wolgast führt  der Ostseeküsten-Radweg überwiegend auf verkehrsarmen Nebenstraßen, es sind jedoch auch mehrere Kilometer Kopfsteinpflasterstraße darunter. Auf Usedom hingegen fahren Sie fast ausschließlich auf herrlichen Radwegen entlang der Küste. In Ueckermünde treffen Mecklenburgische Seen-Radweg, Oder-Neiße-Radweg und Radfernweg Berlin-Usedom aufeinander, die Sie allesamt auf die Insel Usedom führen. Insgesamt sind in dieser Karte 22 beschilderte Radwege ausgewiesen, die Ihnen zur Befahrung Vorpommerns per Rad zur Verfugung stehen.
„bikeline“Radkarte „Usedom/Stettiner Haff“, Maßstab 1:75000, Stadtpläne, Karte wetter- und reißfest,  3. Auflage,  ISBN 978-3-85000-383-4, 6,90 Euro, Verlag Esterbauer, Wien.

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