Monthly Archives: April 2016

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Mit der neuen Radkarte auf die Insel Usedom

Anklam – Demmin – Greifswald – Grimmen – Swinemünde – Ückermünde – Usedom – Wolgast

Mit  6000 Quadratkilometern bildet die Radkarte Usedom mit Stettiner Haff ein besonders großes Gebiet ab, welches zu großen Teilen zum Landkreis Vorpommern-Greifswald gehört. Das Ferienparadies Usedom, die sogenannte „Badewanne Berlins“, verfügt nicht nur über mondäne, nostalgische Seebäder mit mehr als 40 Kilometern traumhaften Sandstrandes und eine breites Kulturangebot, sondern auch über vielfältige Natur- und Landschaftsformen rk-mv06_u1im Achterland. Die Landschaft entlang des Strelasunds und des Greifswalder Boddens zeigt sich beschaulich, vereinzelte Wälder und weite Wiesen- und Ackerflächen prägen diesen Landstrich.
Der knapp 54.000 Hektar große Naturpark Stettiner Haff befindet sich südlich des Haffs an der Grenze zu Polen. Das Landschaftsbild ist geprägt von der naturbelassenen Haffküste mit den Haffwiesen, einer leicht hügeligen Endmoränenlandschaft, von Niedermoorflächen und kleinen Flussläufen wie Uecker und Randow sowie von den großflächigen Buchen- und Mischwäldern.
Einer der kulturellen Höhepunkte ist die alte Hansestadt Greifswald, welche einen Stadtplan in der Radkarte erhalten hat. In die Zeit der wirtschaftlichen Blüte mit dem Anschluss an die Hanse fiel die Gründung der zweitältesten Universität im Ostseeraum, so errang Greifswald die Position, geistiges und kulturelles Zentrum von Pommern zu sein. Die Entstehung der Peene-Werft nach dem Zweiten Weltkrieg und der Hafen bescheren Wolgast bis heute einen erfolgreichen Wirtschaftszweig. Heute ist die Herzogstadt Wolgast eine lebhafte Kleinstadt mit maritimem Flair. Im Jahr 1824 wurde in Swinemünde das erste Seebad eröffnet, Heringsdorf, Zinnowitz und Ahlbeck folgten wenig später. Damit stand einer Weiterentwicklung des Tourismus nichts mehr im Weg.
In Torgelow können die Gäste das Mittelalterzentrum besuchen oder eine Rast an der Uecker einlegen. Vom Hafen von Ueckermünde kann man mit der Fähre nach Usedom übersetzen oder man folgt lieber der Küste des Stettiner Haffs und steuert einladende Badeorte wie Mönkebude und die Hansestadt Anklam an, das ein hervorragender Ausgangspunkt für Peenetouren per Kanu, Kajak, Solarboot oder Floss und Naturführungen ist.

Zwischen Strelasund entlang des Greifswalder Boddens bis Wolgast führt  der Ostseeküsten-Radweg überwiegend auf verkehrsarmen Nebenstraßen, es sind jedoch auch mehrere Kilometer Kopfsteinpflasterstraße darunter. Auf Usedom hingegen fahren Sie fast ausschließlich auf herrlichen Radwegen entlang der Küste. In Ueckermünde treffen Mecklenburgische Seen-Radweg, Oder-Neiße-Radweg und Radfernweg Berlin-Usedom aufeinander, die Sie allesamt auf die Insel Usedom führen. Insgesamt sind in dieser Karte 22 beschilderte Radwege ausgewiesen, die Ihnen zur Befahrung Vorpommerns per Rad zur Verfugung stehen.
„bikeline“Radkarte „Usedom/Stettiner Haff“, Maßstab 1:75000, Stadtpläne, Karte wetter- und reißfest,  3. Auflage,  ISBN 978-3-85000-383-4, 6,90 Euro, Verlag Esterbauer, Wien.

Jahresprogramm der KEB Donau-Ries

Vorsitzende Walburga Mehl gibt Veranstaltungsplan bekannt

Samstag, 18. Juni, 9.30-15.00 Uhr im Donauwörther Pfarrsaal ZULF: „Vergebung – Barmherzigkeit, die aus Wüsten blühende Gärten wachsen lässt“. Mitarbeiterfortbildung für alle Verantwort­lichen in der Bildungsarbeit, für ehren­amtliche Mitarbeiter/innen und Interessierte
Zentrale Veranstaltung zum Hl. Jahr der Barmherzigkeit. Referent: Pfr. Reiner Hartmann, Augsburg

Dienstag, 28. Juni, 19.30 Uhr im Nördlinger Pfarrsaal: „St. Salvator –  Die Kraft der Vergebung“ (Zentrale Veranstaltung zum Hl. Jahr der Barmherzigkeit). Referent: Konrad Stauss, Facharzt fr Psychotherapeutische Medizin und Gründer der Klinik für Psychosomatische Medizin in Bad Grönenbach.. In diesem Vortrag wrid der Referent  den Prozess der Vergebung, wie er ihn in seinem Buch „Die heilende Kraft der Vergebung“ beschrieben hat, darstellen.

Samstag, 23. Juli, in der Wemdinger  Gaststätte „Zur Wallfahrt“ Mitarbeiterfortbildung und Schulung zum Abrechnungssystem und Einführung in die Terminaleingabe. Referentin: Irmgard Riedel, Nördlingen.

Donnerstag, 20. Oktober, 19.30 Uhr, im Pfarrsaal Rain: “ Wer nachtragend ist, hat viel zu schleppen – Wege zur Versöhnung“. Zentrale Veranstaltung zum Hl. Jahr der Barmherzigkeit. Referentin: Cornelia Schenk.  Kann man Versöhnung lernen? Was passiert, wenn der Hass stärker ist als der Wille zur Versöhnung? Kann man überhaupt verzeihen, was einem andere antun? Hat Versöhnung tatsächlich eine heilende Wirkung und macht sie glücklich? Auf diese und andere Fragen zum Thema Versöhnung will dieser Vortrag Antworten geben. Die Referentin aus Augsburg ist Logotherapeutin, Autorin und Coach für Unternehmenskultur, wertorientierte Führung, berufliche Weiterbildung und persönliche Weiterentwicklung.

Montag, 24. Oktober, 19.30 Uhr, in Wemding (Haus Maria Brünnlein):  „Barmherzig mit mir und mit anderen“ ( Zentrale Veranstaltung zum Hl. Jahr der Barmherzigkeit) Referentin: Dr. Ursula Schell, Augsburg. Die Referentin lädt dazu ein,  sich von Impulsen zum Thema  Barmherzigkeit aus Bibel und Spiritualität inspirieren zu lassen, um so Kraft zu schöpfen  für den Alltag und für einen barmherzigen Blick auf sich selbst und ihre Umgebung. Die Teilnehmer erhalten  Impulsvorträge und können sich persönlich und im Austausch mit anderen mit dem Thema auseinandersetzen. Dr. Ursula Schell, Referentin der Frauenseelsorge und geistliche Begleiterin des KDFB Diözesanverbandes Augsburg, Diplomtheologin, bittet um Spenden für das Projekt „Alleinerziehende“ am Bischöflichen Seelsorgeamt.

Mittwoch,  9. November, in der ehemaligen Synagoge in Hainsfarth Gedenkfeier zur Reichsprogromnacht. Gastredner: Dr. Günther Beckstein. Zentrale Veranstaltung in Kooperation mit dem Evangelischen Bildungswerk Donau-Ries und dem Freundeskreis der Synagoge Hainsfarth.

Montag, 14. November, Stiftung St. Johannes in Schweinspoint: „Dietrich Bonhoeffer: Lesung mit Musik“.  Referent: Prof. Dr. Erich Naab aus Eichstätt (Zentrale Veranstaltung in Kooperation mit dem Evangelischen Bildungswerk Donau-Ries.

N-ERGIE errichtet Ladestation

Elektrofahrräder am Rathaus in Heidenheim kostenlos aufladen

Susanne Feller-Köhnlein, Erste Bürgermeisterin von Heidenheim, hat am 19. April 2016 gemeinsam mit Horst Hien, Betreuer für kommunale Kunden bei der N-ERGIE Aktiengesellschaft, eine Ladestation für Elektrofahrräder symbolisch in Betrieb genommen. Am Rathaus in der Ringstraße in Heidenheim können ab sofort Elektrofahrräder kostenlos geladen werden.

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Bürgermeisterin Feller-Köhnlein (Zweite von rechts) und Horst Hien (Zweiter von links) mit elektromobilen Radlern aus Heidenheim.

An der Ladestation, die die N-ERGIE zusammen mit dem Markt installiert hat, finden drei Elektrofahrräder gleichzeitig Platz. Das Besondere: Der Nutzer muss sein Heimladegerät nicht bei sich haben. Die Ladung erfolgt mit einem handlichen Ladekabel, das von der Herstellerfirma speziell für diese Ladetechnik entwickelt wurde. Während des Ladevorgangs bleibt der Akku gesichert im Fahrrad.

Die Ladekabel können wochentags während der Öffnungszeiten im Rathaus und am Wochenende im Hahnenkamm-Café ausgeliehen werden.

„Heidenheim ist für Hobbyradler ein idealer Ort, um bei einer Tour über den Hahnenkamm oder entlang des Jakobswegs Halt zu machen und zu verschnaufen. Unter den Ausflüglern beobachten wir immer mehr Menschen, die mit Elektrofahrrädern unterwegs sind. Die neue Ladestation für E-Bikes ist deshalb ein wichtiger Beitrag für den Tourismus“, sagt Bürgermeisterin Feller-Köhnlein.

Die N-ERGIE fördert und unterstützt bereits seit 2008 Elektromobilität. So wurden sukzessive Elektroautos in den firmeneigenen Fuhrpark integriert und die eigenen Standorte mit moderner Ladeinfrastruktur ausgerüstet.

Des Weiteren baut die N-ERGIE derzeit ein flächendeckendes Netz an moderner Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum auf. Die N-ERGIE leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Förderung klimafreundlicher Elektromobilität und zur Erreichung der Klimaschutzziele.

„kunststoffcampus“ lädt alle ein

Am 30. April ist Tag der offenen Tür

Der kunststoffcampus bayern in Weißenburg öffnet erstmals seine Tore für die Bevölkerung. Am Tag der offenen Tür besteht die einmalige Gelegenheit, die hochmoderne Ausstattung des Technologiezentrums während technischer Vorführungen einmal in Aktion zu erleben und die Bildungsangebote im Bereich Technik und Management des Studienzentrums näher kennenzulernen.
Seit der Einweihung des Technologie- und Studienzentrums im letzten Jahr wurde im Hintergrund zielgerichtet weiter am Erfolg dieses nach wie vor bayernweit einmaligen Projekts engagiert gearbeitet. Nun ist der richtige Zeitpunkt gekommen, das Projekt „kunststoffcampus bayern“ einmal der interessierten Bevölkerung vorzustellen. Am Tag der offenen Tür, zu dem alle Bürgerinnen und Bürger sehr herzlich eingeladen sind, besteht die Möglichkeit zur Besichtigung des Campusgeländes sowie zur Information über das weitreichende Angebot. Diese Chance sollten sich alle Interessierten nicht entgehen lassen, da der Labor- und Technikbereich normalerweise nicht für Außenstehende zugänglich sein wird.
An verschiedenen Infoständen, im Rahmen einer Diskussionsrunde und weiteren Präsentationen können die Möglichkeiten des kunststoffcampus bayern entdeckt werden. Der kurzweiligen Vorlesung „Faszination Management und Technik“, die von den Professoren des Studienzentrums gehalten wird, können Besucher ebenso lauschen wie bei einem Gewinnspiel tolle Preise gewinnen, die von den kooperierenden Unternehmen zur Verfügung gestellt wurden.
Am Tag der offenen Tür werden im Technologiezentrum verschiedene Technikvorführungen gezeigt. Unter anderem wird dabei die in Deutschland einzigartige Kombination einer Laser- und Plasmaanlage der neuesten Art vorgestellt. Außerdem können Besucherinnen und Besucher weitere elektronische Geräte wie zum Beispiel ein Digitalmikroskop, ein Kontaktwinkelmessgerät oder ein Spektralphotometer kennenlernen. Die Bevölkerung hat die einmalige Gelegenheit, den hochmodernen Maschinenpark des Technikums kennenzulernen, der normalerweise ausschließlich den Kooperationspartnern des Technologiezentrums zugänglich ist! Ein weiteres technisches Highlight an diesem Tag wird die Präsentation eines Sessels mit einem elektrodynamischen Körperschallsystem sein, der ein ganz besonderes Klangerlebnis bieten wird.
Im Bereich des Studienzentrums können sich die Gäste anhand verschiedener Programmpunkte über die berufsbegleitenden Studienmöglichkeiten im Bereich Kunststofftechnik und Management am kunststoffcampus bayern näher informieren.
An Informationsständen werden sich die beruflichen Bildungspartner des Studienzentrums präsentieren. Schülerinnen und Schüler bzw. Eltern können sich über den Ausbildungsberuf „Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik“ ebenso informieren, wie Weiterbildungsinteressierte über die Fortbildungsmöglichkeiten zum Industriemeister sowie zum Techniker in der Kunststoffbranche.
In Kooperation mit der Hochschule Ansbach, der Fachschule für Kunststofftechnik und Faserverbundtechnologie in Weißenburg sowie der IHK Nürnberg für Mittelfranken soll der Standort Weißenburg gemeinsam zu einem bayernweit einmaligen Kompetenzzentrum ausgebaut werden. Unter dem Titel „Berufliches und akademisches Kompetenzzentrum für Technik und Management am Studienzentrum Weißenburg“ entsteht ein gemeinsames Modellprojekt, das im
Rahmen des Tags der offenen Tür am kunststoffcampus bayern erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Zu diesem Thema ist an diesem Tag auch eine moderierte Diskussionsrunde mit dem Titel „Perspektiven in der regionalen Kunststoffbranche – von der Ausbildung bis zum Hochschulabschluss!“ geplant, in der die beruflichen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich der Kunststoffbranche in der Region aufgezeigt werden.
Mittlerweile kann der kunststoffcampus bayern auch zahlreiche Kooperationspartner aufweisen, die sich ebenfalls an diesem Tag präsentieren. Neben dem „Förderverein kunststoffcampus bayern e.V.“, in dem sich bereits 15 Unternehmen als Botschafter für das Technologie- und Studienzentrum engagieren, stellen sich auch weitere Partner-Unternehmen aus dem Kunststoffnetzwerk „k-messwerk“ vor. Auch dadurch soll aufgezeigt werden, dass sich der Campus mittlerweile in der regionalen Wirtschaft etabliert hat.
Der Tag der offenen Tür am findet am 30. April 2016 von 12:00 – 17:00 Uhr am kunststoffcampus bayern, Richard-Stücklen-Straße 3, 91781 Weißenburg i. Bay., statt.
Detailliertes Programm:
12:00 Uhr: Eröffnung des Tags der offenen Tür mit Grußworten
13:00 Uhr: Vorlesung: „Faszination Management und Technik“
14:00 Uhr, danach  Diskussionsrunde: „Perspektiven in der regionalen Kunststoffbranche – Von der Ausbildung bis zum Hochschulabschluss!“
15:00 Uhr: Wiederholung Vorlesung: „Faszination Management und Technik“

Programm von 12:00 – 17:00 Uhr:
• Partner-Unternehmen, Hochschulen sowie weitere berufliche Bildungspartner des kunststoffcampus bayern präsentieren sich
• Präsentation der Anlagen des Technologiezentrums
• Besichtigung des Campusgeländes
• Gewinnspiel mit attraktiven Preisen

Unterstützung für Mountainbike-Projektmanagement

LAG Altmühlfranken beschließt weitere LEADER-Projekte

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Nach dem Vorbild des Cafes Lebenskunst in Gunzenhausen will die Lebenshilfe künftig auch im Weißenburger Bahnhof ein Cafe betreiben.

In seiner April-Sitzung hat der Steuerkreis der Lokalen Aktionsgruppe Altmühlfranken die nächsten LEADER-Projekte auf den Weg gebracht. Bisher sind von den 400.000 Euro Fördermitteln, die ausschließlich für Kooperationsprojekte mit anderen Regionen zur Verfügung stehen, etwa 87.000 Euro für Projekte verplant, gab Geschäftsführerin Carolin Tischner zu Beginn der Sitzung bekannt. Von den 1,1 Millionen Euro, die für Einzelprojekte verwendet werden können, sind bereits 280.000 Euro durch Beschlüsse der LAG gebunden.
Einen positiven Beschluss für den Umbau des Weißenburger Bahnhofs hatte der Steuerkreis schon im vergangenen Oktober gefasst und damit der Sing- und Musikschule Weißenburg Unterstützung bei der Einrichtung ihrer Rock-Pop-Abteilung im Musikbahnhof zugesichert. Die Beschlüsse der LAG sind nur sechs Monate gültig, dann muss der Projektträger den offiziellen Antrag am Landwirtschaftsamt eingereicht haben. Daher musste der Beschluss aus formalen Gründen nun nochmals bestätigt werden.
Gleichzeitig beantragte die Lebenshilfe Weißenburg eine LEADER-Förderung für die Einrichtung eines Cafes in der ehemaligen Schalterhalle im Erdgeschoss des Bahnhofs. Vorbild ist das Cafe Lebenskunst in Gunzenhausen, das bereits heute von Menschen mit und ohne Behinderung betrieben wird. Das Konzept für Weißenburg ist ähnlich. Das Angebot, das vor allem auch regionale Produkte beinhalten soll, wird vor allem auf die Zielgruppe der Pendler und Schüler ausgerichtet sein, die Weißenburg täglich per Zug erreichen.
Um Unterstützung für ein Kooperationsprojekt mit der Monheimer Alb warb der RC Germania, der in den nächsten drei Jahren mit Unterstützung durch ein professionelles Projektmanagement das Wegenetz für Mountainbiker in der Region verbessern will. Die Mitglieder des Steuerkreises begrüßten die Initiative, in der es vor allem auch darum geht, Lösungsansätze für bestehende Konflikte zwischen unterschiedlichen Nutzergruppen des Naturraums zu erarbeiten, und der stetig wachsenden Zahl an Mountainbikern innerhalb und außerhalb der Region ein attraktives Wegenetz anzubieten. Das Vorhaben des RC Germania soll dabei Pilotcharakter haben für das gesamte Gebiet des Naturparks Altmühltal.
Die nächste Sitzung des Steuerkreises der Lokalen Aktionsgruppe Altmühlfranken findet Ende Juli 2016 statt. Geplante Projekte, für die eine LEADER-Förderung beantragt werden soll, können bis Juni 2016 bei der Geschäftsstelle der LAG Altmühlfranken eingereicht werden.
Weitere Informationen auch unter www.lag-alt

Schule als Ort für ehrenamtliches Engagement

Projekt „Schule & Ehrenamt in Kooperation“ – Gemeinsam besser Lernen

Auf der ersten Bildungskonferenz der Region Altmühlfranken im Herbst 2015 entstanden viele neue Projektideen, eine davon geht nun in die Umsetzung – Schule und Ehrenamt in Kooperation. Hierbei handelt es sich um ein Kooperationsprojekt zwischen dem Staatlichen Schulamt des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen, der Freiwilligenagentur altmühlfranken und der Bildungsregion altmühlfranken.
Eine Herausforderung im Schulalltag stellt momentan die Unterschiedlichkeit der Schülerinnen und Schüler hinsichtlich ihrer Lernbedürfnisse sowie ihrer persönlichen Hintergründe dar. Eine allgemeine Bedarfsabfrage an den Grund- und Mittelschulen führte zu dem Ergebnis, dass der größte Bedarf der Schulen darin besteht, eine direkte Unterstützung im Unterricht – im Sinne einer Einzel- oder Kleingruppenförderung – zu haben. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Schüler mit oder ohne Migrationshintergrund handelt. Hier kann ehrenamtliches Engagement ansetzen, Kinder und Jugendliche beim Lernen und Üben im Rahmen des Schulunterrichts zu unterstützen. Es geht um eine individuelle Zuwendung, Hilfestellung und Lernbegleitung, natürlich in enger Absprache und unter Anleitung der jeweiligen Lehrkraft. Eine Vorbereitung von Unterricht oder Unterrichtsmaterialien durch die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ist nicht vorgesehen. Das Projekt soll auch dazu dienen ehrenamtliches Engagement an Schulen zu koordinieren. Wichtig ist vor allem Regelmäßigkeit, wobei Zeitfenster und Aufgabenbereiche individuell mit der jeweiligen Klassenlehrkraft vereinbart werden. Vorgesehen ist ein Zeitraum von einem halben oder einem ganzen Schuljahr, in dem man sich am Vormittag einbringt, beispielsweise zwei Schulstunden pro Woche.
Für eine harmonische und konstruktive Zusammenarbeit ist es wichtig, dass sich alle Beteiligten vor Beginn des eigentlichen Engagements kennenlernen können. Kein Ehrenamtlicher wird also vor vollendete Tatsachen gestellt. Ein erstes Treffen zum Kennenlernen soll auch dazu dienen, Unklarheiten sowohl auf Seiten der Schule, als auch auf Seiten der Ehrenamtlichen zu beseitigen und auszuloten, ob eine längerfristige Zusammenarbeit möglich ist.
Wenn Sie Interesse haben sich ehrenamtlich im Bereich Schule zu engagieren, steht Ihnen für Informationen Frau Greta Weisenseel von der Zukunftsinitiative altmühlfranken jederzeit gerne zur Verfügung, per Telefon unter 09141 902-289 oder auch per E-Mail unter greta.weisenseel@altmuehlfranken.de.

Büroluft beim Abgeordneten geschnuppert!

MdL Manuel Westphal gewährte „Politik zum Anfassen“

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Sascha Kettler, Schüler der Wirtschaftsschule Gunzenhausen aus Weißenburg, erfuhr von Claudia Wagner, Mitarbeiterin im Abgeordnetenbüro, wie sich der Abgeordnetenalltag darstellt.

Unter dem Motto „Politik zum Anfassen“ hat der Landtagsabgeordnete Manuel Westphal dem Schüler Sascha Kettler am „Boys‘ Day“ die Gelegenheit geboten, in ein typischerweise von Frauen besetztes Berufsfeld reinzuschnuppern.

„Am ‚Boys‘ Day‘ können junge Schüler wertvolle Erfahrungen sammeln, die ihnen für die spätere Berufswahl sicherlich viel nutzen wird. Gerade in den oftmals als ‚typische Frauenberufe‘ abgestempelten Aufgabenbereichen sind junge Männer willkommen. Am Aktionstag möchte ich daher Schülern die Möglichkeit geben, einige Stunden in meinem Abgeordnetenbüro in Meinheim zu verbringen, um den Ablauf in einem Büro kennenzulernen“, verdeutlicht Westphal.

Die Mitarbeiterinnen im Abgeordnetenbüro freuten sich, Sascha Kettler in Meinheim begrüßen zu dürfen. Die klassische Büro- und Terminorganisation stellten die Mitarbeiterinnen Barbara Schmidt und Melanie Dernerth dem Schüler der Wirtschaftsschule Gunzenhausen vor. Auf dem Programm standen vielerlei Aufgaben wie das Eintragen und die Koordination von Terminen im Outlook Kalender oder das Verfassen von Bürgerbriefen.

Doch dem nicht genug – zur Büroarbeit im Abgeordnetenbüro gehört außerdem noch die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Die Mitarbeiterin Claudia Wagner gab dem Neuntklässler einen Einblick, wie eine Pressemitteilung geschrieben wird sowie die Pflege der Homepage.

„Die Arbeit im Abgeordnetenbüro war sehr interessant. Ich bin überrascht, was für ein vielfältiges Aufgabengebiet hier bearbeitet wird“, zieht Sascha Kettler sein Fazit. Direkt aus dem Landtag bedankte sich Westphal telefonisch bei dem Schüler für seine Teilnahme am Aktionstag sowie für sein Interesse an der Arbeit im Abgeordnetenbüro.

 

 

Sascha Kettler, Schüler der Wirtschaftsschule Gunzenhausen aus Weißenburg

Claudia Wagner, Mitarbeiterin im Abgeordnetenbüro

 

Altmühlfränkischer Energietag 2016

Aktuelle Trend wurden vorgestellt

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Die Organisatoren, Klimaschutzmanager Alexander Reulein (Zweiter von rechts) sowie Elisabeth Mayr von der Stadt Treuchtlingen mit Zweitem Bürgermeister Klaus Fackler (links), MdB Josef Göppel, Landrat Gerhard Wägemann und Bürgermeister Werner Baum.

Trotz Kälte, aber größtenteils bei Sonnenschein, fanden zahlreiche interessierte Besucher den Weg nach Treuchtlingen in die Stadthalle und zu den fast 30 Ausstellern beim 4. Energietag, der das zweite Mal landkreisweit unter dem Namen „Altmühlfränkischer Energietag“ firmierte. Landrat Gerhard Wägemann und Bürgermeister Werner Baum eröffneten die Messe am Vormittag mit einem Grußwort und einem Rundgang über das Gelände.

Das Ziel des Altmühlfränkischen Energietags ist über die gesamten Jahre immer das gleiche gewesen. Er soll über aktuelle Trends und Entwicklungen im Bereich Energieeinsparung, Energieeffizienz, regenerative Energien und Elektromobilität informieren.

Die technischen Entwicklungen in diesem Bereich sind enorm. So gibt es einerseits vor allem im technischen Bereich Jahr für Jahr eine große Weiterentwicklung. Als Beispiel sind hierbei zum einen die immer höheren Reichweiten der Elektrofahrzeuge als auch die immer effizienter arbeitenden Anlagen bzw. Anlagenkomponenten zu erwähnen. Andererseits gibt es auch ständig neue Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten, vor allem im Bereich der energetischen Sanierung von Gebäuden, weswegen hierbei oft Expertenmeinung gefragt ist.

Diese kam beim Energietag auch nicht zu kurz. Ein umfangreiches Vortragsprogramm informierte zu Themen wie  Stromspeicher, Wärmepumpen  oder z.B. Kostenvorteile für Haushalte und Unternehmen durch Umstieg auf Erneuerbare Energien.

Im Außenzelt stellte das P-Seminar „Moderne Technik verstehen“ des Simon-Marius-Gymnasiums in Gunzenhausen seine umfangreichen Ergebnisse aus der Beschäftigung mit dem Thema vor. Neben einem Auto-Kartenspiel rund um Elektrofahrzeuge gab es Informationen zum Aufbau von Solarzellen und es wurde trotz des kalten Wetters versucht, Wasser mittels eines Solarkochers zu erhitzen.

Gerade für Häuslebauer und Renovierer bot die Messe eine Vielzahl an Eindrücken und Informationen, sei es zum Thema Fenster, Dämmung, Photovoltaik, Heizsystemen, Bauen mit Holz und vielem mehr.

Im Bereich E-Mobilität hatte der Solarenergie-Förderverein seine Mitglieder mobilisiert, so dass ein umfangreicher Fuhrpark an E-Autos bestaunt und inspiziert werden konnte, darunter auch ein Tesla.

Und nicht wenige junge Leute, die eines der ausgestellten E-Bikes eines Ausstellers ausprobierten und davor skeptisch meinten „ich bin doch noch gar nicht so alt…“, waren nach der Probefahrt restlos begeistert.

Die Organisatoren, Klimaschutzmanager Alexander Reulein vom Landratsamt sowie Elisabeth Mayr von der Stadt Treuchtlingen freuten sich über die gelungene Veranstaltung und sind sich sicher, dass in zwei Jahren bei der nächsten Energiemesse wieder viel Neues zu bestaunen sein wird.

Jetzt online abstimmen!

Wer soll 2. Altmühlfränkische Bierkönigin werden?

Nun ist es soweit. Fünf Frauen aus Altmühlfranken haben ihren Hut in den Ring geworfen. Sie möchten 2. Altmühlfränkische Bierkönigin werden. Bis 1. Mai kann jeder im Internet für seine Wunschkandidatin stimmen.
Gute vier Wochen hatte „Frau“ Zeit, sich als 2. Altmühlfränkische Bierkönigin zu bewerben. Und fünf Frauen aus Altmühlfranken sind diesem Ruf der sieben Brauereien des Netzwerks „Biervielfalt Altmühlfranken“ gefolgt und möchten die neue Regentin werden: Verena Jasmin Degen aus Treuchtlingen (22 Jahre), Christine Dümler aus Weißenburg (50 Jahre), Melissa Halmheu aus Pleinfeld (18 Jahre), Sarah Kirchdörfer aus Gunzenhausen (28 Jahre) und Sarah Zimmerer aus Pleinfeld (20 Jahre).
Die fünf Kandidatinnen kann man auf www.altmuehlfranken.de/bierkoenigin näher kennenlernen. Dort werden sie vorgestellt und bis zum 1. Mai 2016 (24 Uhr) kann jeder „online“ für seine Favoritin stimmen. Diese Gelegenheit sollten alle Altmühlfranken nutzen, um die Wunschkandidatin zu unterstützen. Denn das Online-Abstimmungsergebnis und die Ergebnisse aus dem sich anschließenden Jury-Gespräch entscheiden dann über die Wahl zur 2. Altmühlfränkischen Bierkönigin.
Die offizielle Inthronisierung der 2. Altmühlfränkischen Bierkönigin erfolgt am 28. Mai 2016 auf dem SeenLandMarkt in Absberg. Dort wird dann die scheidende Altmühlfränkische Bierkönigin Andrea I. offiziell ihre Insignien der Macht an die neue Regentin übergeben.

Rechtssicherheit für Jäger schaffen

FDP-Chef Duin: Verunsicherung bei den Weidmännern

Das Bundesverwaltungsgericht hat mit einem Urteil zur Begrenzung der Magazinkapazität für Verunsicherung bei Jägern gesorgt, indem es in der Urteilsbegründung erklärt hat, halbautomatischen Waffen mit Wechselmagazinen seien verboten. Dazu erklärt Bayerns FDP-Landesvorsitzender Albert Duin:
„Die Politik muss jetzt für Rechtssicherheit sorgen. Es kann nicht sein, dass tausende Jäger, deren Waffen bisher als legal galten, plötzlich kriminalisiert werden. Schließlich sind gerade Jäger für ihren verantwortungsvollen Umgang mit Waffen bekannt. Bei der Neufassung des Bundesjagdgesetzes muss klargestellt werden, dass halbautomatische Jagdwaffen mit wechselbarem Magazin nach wie vor erlaubt sind. Wir brauchen keine weitere Verschärfung des deutschen Waffenrechts. Deutschland hat bereits jetzt eines der schärfsten und restriktivsten Waffengesetze der Welt.“