Monthly Archives: Januar 2016

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Klare Forderungen an Migranten stellen!

Vortrag des Islam-Konvertisten Irvan Peci vor Reservistenverband

„Die deutsche Gesellschaft muss sich nicht den Migranten anpassen, sondern die Menschen, die neu in unser Land kommen, müssen die hier geltenden Gesetze und Ordnungen respektieren!“ Das sagen alle Vernünftigen in diesem Land im Gegensatz zu manchen Gutmenschen, die glauben, Integration könnte umgekehrt funktionieren.

Kreisvorsitzender Robert Höhenberger.

Kreisvorsitzender Robert Höhenberger.

Beim Neujahrsempfang des Reservisten-Bezirksverbands Mittelfranken im Unterwurmbacher Schützenheim referierte nicht etwa ein im Dienst ergrauter Bundeswehroffizier, sondern mit Irfan Pici ein junger Mann, der sich zunächst von Islamisten vereinnahmen ließ, dann aber konvertierte und in seinem Buch „Die Dschihadisten“ versucht, die internationale Öffentlichkeit aufzuklären über den Islam und die vielschichtigen gesellschaftlichen, religiösen und politischen Facetten in der islamischen Welt. Er rät zugleich, tolerant zu sein gegenüber den Migranten, die vollwertige Mitglieder einer demokratischen Gesellschaft werden wollen.
Dem Kreisvorsitzenden Robert Höhenberger (vormals Bürgermeister von Gerolfingen) gebührt Respekt dafür, dass er diesen für Reservistenverhältnisse ungewöhnlichen Referenten zum Neujahrsempfang eingeladen hat. Dessen inhaltliche Rede war sehr informativ und für so manchen der 250 Zuhörer wurde verständlich, warum es die islamistische Bewegung gibt und warum sie radikale Formen zeigt. Irfan Peci ist 1991 als Kind von bosnischen Kriegsflüchtlingen nach Deutschland gekommen, wo er zunächst in Weiden in die Schule ging, dann als Jugendlicher in die islamistische Szene geriet. Immerhin: Peci erkannte den Weg als falsch und konvertierte. Er arbeitete danach für das Bundesamt für Verfassungsschutz und schrieb das Buch „Der Dschihadist“, das im Verlag Random Housse in verschiedenen Sprachen erschienen ist (ISBN 978-3-453-20085-2, 19,90 Euro).

Der serbischstämmige Irfan Peci sprach über die islamistische Propaganda.

Der serbischstämmige Irfan Peci sprach über die islamistische Propaganda.

„Es gibt keine einfachen Erklärungen für die Radikalisierung der jungen Islamisten“, sagt der ehemalige Dschihadist . Jungen Menschen (natürlich meist Männer), die sich ausgegrenzt, nicht akzeptiert fühlen und perspektivlos sind, suchen die Gemeinschaft, die ihnen die ideologisieren Gruppen bieten. Junge Männer suchen vielfach eine Vaterfigur. Die finden sie unter den Hasspredigern. Darunter sind auffällig viele Gebildete. Sie wollen umsetzen, was sie glauben. Irfan Pecis Biografie war so ähnlich. Auch er war als einer der Besten einer Fußballjugend und kam doch nicht in die Auswahlmannschaft, die ihm vielleicht eine tolle Kickerkarriere geboten hätte. „Du gehörst nicht dazu!“ hatte ihm sein Trainer gesagt. Daraufhin suchte er sich eine andere Identität, ließ sich ideologisieren und radikalisieren. Deshalb sagt Irfan Peci heute: „Es war die Ausgrenzung, die mich radikalisierte.“
Das „Drehbuch“ für den islamistischen Terror ist – so der 26-jährige Migrant – immer das gleiche. Um den Westen (in abgeschwächter Weise bedroht sind auch der Osten und andere Kulturen) zu schwächen und zu zersetzen wird von den Gruppen zunächst einmal in der Phase 1 Chaos gestiftet, mit der Angst gearbeitet und das westliche Gesellschaftssystem soweit geschädigt bis sich die islamistischen Strukturen mit ihm messen können. Dann kommt als zweite Phase die Institutionalisierung, also die Gründung des Islamistischen Staates (IS) mit dem Fernziel, die ganze Welt zu beherrschen und ein Kalifat zu errichten.
Pecis Erkenntnisse sind bitter für jene, die sich als ausgesprochene Gutmenschen empfinden und meinen, die westliche Welt müsse sich anpassen. „In Deutschland sind die Menschen vielfach zu naiv“, sagt er unumwunden.
Animiert werden die jungen Menschen der islamistischen Welt durch die Propaganda des IS. In Videos ist die Rede von den Bösen und Opfern der gottlosen westlichen Kulturen. Es wird Hass geschürt. Vergleiche zu den 68er-Jahren tun sich auf: Damals in Deutschland wie heute in den islamischen Staaten begehren die jungen Menschen gegen die Ungerechtigkeit des Systems auf, sehen den Gegner immer im anderen. Und vielfach läuft alles auf die Formel hinaus, zu der George Bush sen. einst mit seinem Kreuzzugsphantasien argumentativ Hilfestellung geboten hat: „Die Ungläubigen greifen unsere Religion an!“ Helden seien die Terroristen, die nach der IS-Lesart als kleinere Attentäter die größeren Übeltäter verhindern.
Peci beklagt viel Desinformation – auch in den deutschen Medien. Andererseits sagt er auch, dass der IS eine Stärke vorgibt, die er eigentlich gar nicht hat. Beispielsweise hätten Angaben über Geländegewinne keine Bedeutung, denn vielfach handele es sich dabei um zig-tausend Quadratkilometer von menschenleerer Wüste oder Steppe. Religiöse Prophezeihungen gebe es auch im Christentum, aber die meisten Endzeit-Vorhersagen kenne der Islam. Syrien gelte als geografischer Begriff, in dem viele Entzeitschlachten geschlagen würden. Der Glaube, von Gott ausgewählt zu sein, finde sich bei allen terroristischen Gruppierungen.
Der gebürtige Serbe rät dazu, den jungen Menschen, die sich religiös verrannt haben, Zeit und eine zweite Chance zu geben, denn: „Der Dschihadist wird nicht auf die Schnelle zum überzeugten Demokraten. Peci: „Wir können den Terror nur besiegen, wenn wir seine Ideale bekämpfen!“ Der beste Weg sei eine tolerante Gesellschaft, die aber an die Migranten klare Forderungen stelle.

Anerkennungskultur muss sich verbessern

Kreisgruppenvorsitzende Robert Höhenberger konnte zum Empfang auch MdL Manuel Westphal, Gunzenhausens Bürgermeister Karl-Heinz Fitz, Landrat Gerhard Wägemann und Landesvorsitzenden Prof. Dr. Friedwart Lender begrüßen. Dieser verlangte in seiner Rede mehr gesellschaftliche Anerkennung des militärischen Dienstes in Deutschland und nannte die Vereinigten Staaten als Vorbild: „Wenn ich dort in deutscher Uniform auftrete, werde ich hoch geachtet und dazu beglückwünscht, für mein Land tätig zu sein.“ Er verlangte eine umfassende nationale Sicherheitsstrategie und die Wiedereinführung der Wehrpflicht.

Die Powerpointpräsentation von OTL d.R. Michael Müller (Gnotzheim) offenbarte die Vielfalt der Aktivitäten in der Kreisgruppe im letzten Jahr. Es gab 402 Veranstaltungen mit 18000 Teilnehmern, darunter den „Marsch der Verbundenheit“, an dem allein sich 1053 Reservisten beteiligten. Der Kreisverband, der den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen und südliche Teile des Landkreises Ansbach einschließt, hat derzeit 1069 Mitglieder.
Werner Falk

Die fürstliche Jagd

Vortrag von Dr. Arno Störkel beim Verein für Heimatkunde Gunzenhausen

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Dr. Arno Störkel ist ein Experte für die „hohe Jagd“ und die markgräfliche Geschichte.

Jeder kennt die Redensart, wenn ihm etwas entkommen ist, ihm also etwas „durch die Lappen gegangen“ ist. Der Begriff stammt aus dem Jagdwesen des 18. Jahrhundert. Für ihn gibt es auch noch den Begriff der „eingestellten Jagd“. Was es sonst noch auf sich hatte mit der fürstlichen Jagd, auch in den Revieren des „Wilden Markgrafen“, das erfuhren die Gäste bei einem Vortragsabend des Vereins für Heimatkunde mit dem Würzburger Historiker Dr. Arno Störkel, der heuer auch noch eine Biographie der Markgräfin Friederike Louise herausbringen wird, die viele Jahre ihres Lebens im Schloss Unterschwaningen verbracht hat.
Die Jagdleidenschaft von Carl Wilhelm Friedrich galt hauptsächlich den Falken. Er hatte das größte Falknerheer jener Zeit. Die Jagd mit dem edlen Vogel war elegant und meist unblutig, auch weibliche Jagdgäste durften damals schon an diesem exklusiven Ereignis teilnehmen. Einen seiner schönsten Falken hatte CWF vom König von Dänemark als Dankgeschenk bekommen.
Etwas anderes war die „eingestellte Jagd“, worunter man sich ein eingezäuntes Areal vorstellen muss. Die Einzäunung erfolgte mit schön verzierten Stoffbahnen, die an Leinenschnüren aufgehängt waren. Die flüchtenden Tiere konnten so von den Jägern und Treibern in eine bestimmte Richtung gedrängt und am Ausbrechen gehindert werden. Gelang dann doch einmal einem Hirschen die Flucht, so ging dieser buchstäblich „durch die Lappen“. Dieses „fürstliche Plaisir“ war vor drei Jahrhunderten so etwas wie eine VIP-Lounge in der heutigen Fußballarena. Weniger exklusiv, ja für damalige Verhältnisse geradezu primitiv, war die Kampfjagd nach Auerochensen, Büffeln oder Sauen.
An der Parforcejagd, also der Verfolgung der Beute auf dem Rücken der Pferde, dürfte der beleibte Markgraf nicht teilgenommen haben. Davon geht der Historiker Arno Störkel fest aus, zumal ein zwei- bis dreistündiger Ritt nicht dem körperlichen Belastungsvermögen von Carl Wilhelm Friedrich entsprach. Diese Art der Jagd kam aus Frankreich und England an die deutschen Herrschaftshöfe. Es war ein mitunter halsbrecherisches und auch teures Vergnügen, dem nur wenige der deutschen Fürsten nachgingen. Allein die 20 athletischen englischen Pferde, die der letzte Markgraf Alexander an den Ansbacher Hof holte, waren ein Vermögen wert. Weiß und schwarz gefleckt waren die Parforcehunde – und so sind sie heute noch bei großen gesellschaftlichen Jagden zu bestaunen. Ihre Anschaffung kostete übrigens so viel wie ein Hundeknecht im ganzen Jahr.
Zehn bis dreißig Prozent ihres Etats für die Jagd auszugeben, das blieb nur den Fürsten vorbehalten. Die Herrschenden von heute können sich in einer aufgeklärten und demokratischen Gesellschaft solche Extravaganzen nicht mehr leisten. Das räumte am Ende auch Stadtrat Werner Falk, der Vorsitzende des Vereins für Heimatkunde, ein. Er dankte dem Vortragenden aus dem Weinland mit einem hochprozigen Schorschbräu-Bier aus dem Seenland und kündigte an, dass auf der nächsten Veranstaltung Lothar Hiemeyer die Gasthäuser in Gunzenhausen bis 1945 vorstellen wird (2. Teil).

Im Buchhandel ist das Buch von Dr. Arno Störkel „Fürstliche Jagd im barocken Franken“, 116 Seiten, zahlreiche Bilder, ISBN 978-3-928683-47-0, 24,80 Euro,Verlag C. u.C. Rabenstein, erhältlich.

Otto Berner hat sich Verdienste um das Fränkische Seenland erworben

Eine großer Trauergemeinde nahm von ihm Abschied

72-jährig ist Otto Berner, der langjährige Chef des Landwirtschaftsamts Weißenburg, gestorben. Er war menschlich wie fachlich ein untadeliger Mensch und hatte die Sympathie vieler Menschen. Bleibende Verdienste hat er sich als Leiter der Staatlichen Beratungsstelle  Fränkisches Seenland erworben. In der ihm eigenen und stets gewinnenden Art gelang es ihm, den Umstrukturierungsprozess so zu begleiten, dass am Ende alle profitierten.BernerO

Im Beisein vieler Trauergäste wurde er auf dem Dorffriedhof von Unterwurmbach beigesetzt. Der amtierte Amtsvorstand Hans Walter würdigte ihn im Namen aller landwirtschaftlichen Fachverbände und des Genossenschaftswesen. Er hat uns freundlicherweise seinen Nachruf überlassen, den wir wörtlich widergeben. Er sagte:

„Heute müssen wir Abschied nehmen von unserem Kollegen, Freund und für viele von uns langjährigem Begleiter Otto Berner.
Auf Wunsch des Verstorbenen spreche ich diese Abschiedsworte nicht nur im Namen des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Weißenburg, sondern auch für den Verband Landwirtschaftlicher Fachbildung Gunzen-hausen-Weißenburg, dem Bezirksverband Mittelfranken, dem Landwirtschaft-lichen Beraterverband und aller heimischen Landwirtschaftlichen Organisatio-nen, mit denen er verbunden war.
Otto Berner war ein bescheidener, pflichtbewusster und hilfsbereiter Mensch, dessen berufliches Leben immer mit aktivem Handeln und Wirken ausgefüllt war.
1944 in Oberfranken geboren, absolvierte er nach der Schulausbildung eine Landwirtschaftslehre und studierte an der Ingenieursschule in Triesdorf und anschließend in Weihenstephan Landwirtschaft. 1971 trat er in den Vorberei-tungsdienst für den höheren landwirtschaftlichen Dienst ein und legte 1972 das Staatsexamen ab. Von 1972 bis 1978 war er am Amt für Landwirtschaft und Bodenkultur Ansbach, Dienststelle Dinkelsbühl als Lehrer und Berater tätig.
Auf Initiative des damaligen Vorsitzenden des Landwirtschaftsausschusses im Bayerischen Landtag, Ernst Lechner, wurde 1978 die Beratungsstelle Mittel-fränkisches Seengebiet eingerichtet, um der ländlichen Bevölkerung bei der Bewältigung der Probleme, die mit der Entstehung des Seengebietes zu-sammenhingen, zu helfen. Otto Berner wurde 1978 beauftragt, die Beratungs-stelle aufzubauen und zu ihrem Leiter bestellt.
Zu seinen Aufgaben gehörte insbesondere die sozioökonomische Beratung der ländlichen Bevölkerung unter besonderer Berücksichtigung der Erholungs-funktion des Gebietes. Fast 1000 Landwirte waren direkt betroffen, um den Landbedarf von über 2000 ha sicherzustellen. Die Beratungskräfte leisteten geistige Umstellungshilfe vom Landwirt zum Fremdenverkehrswirt. Das Land, die Betriebe um Gunzenhausen haben sich verändert. Otto Berner hat einen großen Beitrag dazu geleistet. Diese Aufgaben an der Seenberatungsstelle machten Otto Berner viel Freude und sie waren für ihn nicht nur Beruf sondern Berufung. Dabei war er so eifrig und engagiert, dass vielleicht manchmal das Privatleben etwas zu kurz kam.Beruflich war er sehr erfolgreich. Er wurde 1988 zum Landwirtschaftsdirektor ernannt und am 14. Juli 1989 zum Leiter des Amtes für Landwirtschaft Weißenburg bestellt. In die nächste Schaffensperiode fiel nicht nur der gebäudemäßige Umbau des Landwirtschaftsamtes und der Landwirt-schaftsschule im Jahr 1994, sondern auch der personalmäßige und aufgaben-bestimmte Umbau der Behörde mit dem Rückzug der staatlichen Beratung und Verstärkung der Abwicklung der Flächenförderung und kurz vor seiner Pensionierung im Jahr 2005 die Zusammenführung des Forstamtes und des Landwirtschaftsamt.
Aufgrund seines großen Engagements und seiner Kompetenz im fachlichen und im sozialen Bereich hat er sich auch in dieser Zeit großen Respekt und Anerkennung erworben.
Schmerzlich war für ihn als landwirtschaftlicher Lehrer und Berater, dass die Landwirtschaftsschule Weißenburg, Abteilung Landwirtschaft im Jahr 2004 geschlossen wurde.
Von 1989 bis 2005 war Otto Berner Geschäftsführer des Verbandes für Landwirtschaftliche Fachbildung Gunzenhausen-Weißenburg und von 1995 bis 2003 auch Geschäftsführer des Bezirksverbandes Mittelfranken. Die Arbeit im VLF war für ihn keine Pflichtaufgabe, sondern eine Herzensangelegenheit. Bildung und Beratung waren sein Leben, legendär seine Lichterfahrten nach Pottenstein. Viele VLF-Fahrten ins In- und Ausland hat er akribisch vorbereitet und erfolgreich umgesetzt. Für seine Verdienste um die Verbandsarbeit wurde er mit dem Goldenen Verbandsabzeichen ausgezeichnet.
Liebe zum Beruf – große Schaffensfreude – viel Engagement zeitlich und ideell und ein gutes Einfühlungsvermögen, verbunden mit Kontaktfreude zeichnete ihn aus. Otto Berner war als Berater, Kollege und Chef gefragt und sehr beliebt.
Als Zeichen des Dankes darf ich auch im Namen des Bayerischen Staatsministeriums, der Kolleginnen und Kollegen – gemeinsam mit dem stellvertretenden Personalratsvorsitzenden Gerhard Karg diesen Kranz an seinem Grab niederlegen .VLF Vorsitzender Erwin Börlein wird eine Schale danebenstellen.
Lieber Otto Berner, wir und auch viele Menschen im Landkreis und darüber hinaus, werden dich in sehr guter Erinnerung behalten.
Ruhe in Frieden!

Europäischer Kurzfilmabend

Februar-Programm im EHP in Pappenheim

Aufgrund des Erfolgs im vergangenen Jahr findet auch in diesem Februar wieder ein europäischer Kurzfilmabend im EHP statt. Die Veranstaltung wird durch die Offene Behindertenarbeit (OBA) unter Federführung von Lisa Strixner in Kooperation mit dem EHP und dem Kunst- und Kulturverein Pappenheim (KuK) organisiert. Der Termin ist am 19.02., von 19 bis 21 Uhr, im EHP.
Am Sonntag, 21.02., findet von 19 bis 21 Uhr, das nächste Europa-PubQuiz statt. Wie üblich werden vor allem solche europabezogenen Fragen gestellt, bei denen man nicht Details wissen muss, sondern aufgrund von übergreifenden Prinzipien antworten kann. Die Fragen werden aus den Bereichen Geschichte, Erdkunde, Musik und Kunst, Alltagskultur, Politik und Regionales stammen. Es können Teams von maximal 4 Personen mitmachen. Startgebühr sind 3 EUR. Der Gesamteinsatz geht zur Hälfte ans Siegerteam und zur anderen Hälfte ans EHP.
Für die Veranstaltungen wird um Anmeldung gebeten, und zwar telefonisch unter 09143/606-60 oder über die eMail-Adresse ehp@pappenheim.de.

„Liebe schwärmt auf allen Wegen“

Für Konzert mit Christiane Karg am 14. Februar noch Restkarten erhältlich

Vielfältig sind die Spielarten der Liebe und ebenso schillernd die Musik, die zum stärksten aller menschlichen Gefühle entstanden ist. Am 14. Februar  präsentiert Christiane Karg gemeinsam mit der Mezzosopranistin Ann Murray und dem Pianisten Malcolm Martineau um 19 Uhr im Fränkischen Museum Lieder rund um die Liebe. Zu hören sein werden Kompositionen von Mendelssohn, Schuhmann, Brahms und Rossini. Einige Restkarten sind nun für dieses außergewöhnliche Konzert noch zu bekommen.

Christiane Karg gehört zu den Interpreten. Foto. Gisela Schenker

Umrahmt wird dieses Konzert mit einer Ausstellung historischer Liebesgaben, die vom 10. bis zum 14. Februar jedem offen steht. In dieser Sonderausstellung („In alle Ewigkeit…“ Liebespfänder und Liebesschwüre aus Franken“)  geht es natürlich – ebenso wie im Programm des Konzerts – um die Liebe: Was bleibt vom mächtigsten Gefühl der Welt? Was überdauert Zeiten, Generationen? Sicher nicht die zärtlich geflüsterten Worte, die warme Zuneigung, der verbliebte Blick, das brennende Begehren. All das ist nicht festzuhalten, nicht zu konservieren.
Dennoch kennen wir Sachgüter, die beredt von Liebe sprechen. Denn schon immer bestand der Wunsch, den geliebten Menschen der eigenen tiefen Zuneigung zu versichern, durch Liebesbriefe und Geschenke. Im Fränkischen Museum Feuchtwangen ist eine Vielzahl dieser schönen Dinge zu bewundern – seien es die reich verzierten Wismutkästchen, die in der Tradition der mittelalterlichen Minnekästchen stehen, oder die filigranen Liebesbriefe aus der Zeit des Biedermeier, die geschnitzten Mangelbretter mit Herzmotiven, oder die perlbestickten Tabaksbeutel.
Die Ausstellung wurde aus den Beständen des Fränkischen Museums speziell für das Konzert der Reihe KunstKlang konzipiert. Sie bildet eine wunderbare Ergänzung zu den Liedern und Duetten über die Liebe, ist aber auch für sich mehr als sehenswert – besonders in der Zeit um den 14. Februar, die in besonderer Weise der Liebe und den Liebenden gewidmet ist.

Geöffnet ist das Fränkische Museum während der Ausstellung täglich 14 bis 17 Uhr; der Eintritt zur Sonderausstellung ist frei.

Informationen und Restkarten gibt es im Kulturbüro der Stadt Feuchtwangen, Marktplatz 2, 91555 Feuchtwangen, per Telefon unter 09852 904 44, per E-Mail an kulturamt@feuchtwangen.de sowie auf der Internetseite von KunstKlang: www.kunstklang-feuchtwangen.de und auf Facebook.
Informationen zum Museum erhalten Sie direkt im Fränkisches Museum, Museumsstraße 19, 91555 Feuchtwangen, Telefon: 09852 2575 und im Internet auf www.fraenkisches-museum.de

Kunststoffcampus für alle geöffnet

Termine der Wirtschaftsförderung im Kreis

Pressefoto

Der Kunststoffcampus am Einweihungstag.

4. Februar 2016: „Innovationsmanagement im Mittelstand“: Der IHK-AnwenderClub „Produkt- und Innovationsmanagement“ lädt zu einer kostenfreien Veranstaltung am kunststoffcampus bayern ein. Neben Referaten zu Themen wie „Der Mittelstand als Innovationstreiber“ oder einem Überblick über das IHK-Innovatoren-Training wird es auch die Gelegenheit zu einem Rundgang durch den Campus geben. Die Online-Anmeldung sowie weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der IHK Nürnberg für Mittelfranken.

16. März 2016: IHK Roadshow „Digitaler Wandel im Unternehmen“: Die IHK-Geschäftsstelle Ansbach veranstaltet zusammen mit den Wirtschaftsförderern der Handwerkskammer, Stadt und Landkreis Ansbach, Stadt und Landkreis Neustadt/Aisch – Bad Windsheim sowie Stadt Gunzenhausen und Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen eine Roadshow zum Thema „Digitaler Wandel im Unternehmen“ – Praxisbeispiele aus der Region. Die Themen „Sichtbarkeit im Netz“, „Digitale Geschäftsprozesse“ und „IT-Sicherheit“ werden von regionalen Unternehmen und deren Dienstleistern durch Best-Practice-Beispiele genauer beleuchtet. Auf der Webseite der IHK Nürnberg für Mittelfranken ist die Online-Anmeldung möglich.

30. April 2016: Tag der offenen Tür am kunststoffcampus bayern: Der im März 2015 eröffnete kunststoffcampus bayern in Weißenburg stellt sich mit einem „Tag der offenen Tür“ der Bevölkerung vor. Neben Führungen durch das Gebäude wird auch ein gesondertes informatives Rahmenprogramm angeboten.

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Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne als Ansprechpartner zur Verfügung!
Wirtschaftsförderung bei der Zukunftsinitiative altmühlfranken des Landkreises Weißenburg Gunzenhausen, Bahnhofstraße 2, 91781 Weißenburg i.Bay. Tel.: 09141 902-244; Fax: 09141 902-7244, wifoe.lra@landkreis-wug.de, www.landkreis-wug.de www.altmuehlfranken.de

„InGuide Hamburg“ mit kostenloser Ap

Neuerscheinung im Kunth-Verlag

Wer an Hamburg denkt, dem kommen wohl zuerst der Hafen, die Elbe und die Alster in den Sinn. Vielleicht denkt man auch an den »Michel«, den berühmten Fischmarkt, die noble Elbchaussee. Doch die Stadt ist mehr: sie ist eine pulsierende Wirtschaftsmetropole, ein internationaler Handelsplatz und eine facettenreiche Kultur- und Medienstadt.Hamburg

Der »INGUIDE Hamburg« bietet brillante Fotos und ist zugleich ein informativer Reiseführer. Zahlreiche Bilder und anschauliche Texte beschreiben alle Sehenswürdigkeiten und vermitteln Wissenswertes über die Region und ihre Bewohner, über Kunst und Kultur, über Alltägliches und Besonderes. Das Kapitel »Hamburg kompakt« enthält Insider-Tipps zu Restaurants, Hotels und Einkaufsmöglichkeiten, zu Lifestyle & Szene sowie wichtige Adressen und Hinweise. Geführte Stadtspaziergänge weisen durch die schönsten Stadtteile. Eine Karte zum Herausnehmen komplettiert den Bildreiseführer.

NEU: Flexibler, samtiger Softtouch-Einband, kostenlose Smartphone-App zum Download, Leseband und praktisches Gummiband, Falttasche mit Reisekarte, Notizseiten für eigene Einträge. Die perfekte Geschenkidee für jeden Globetrotter!

„InGuide Hamburg“, Kunth-Verlag,  ISBN 978-3-89944-964-8, 272 Seiten, 11,5 x 16,6 cm, 14,95 Euro.
 

Am richtigen Ort zur richtigen Zeit

Der perfekte Tag: 365 Abenteuer rund um die Welt

perfekter TagMit Picknickkorb zum schönsten Kirschblütenfest in Japan? Am 26. März, wer’s wissen will. Eine Floßtour auf dem Colorado River durch den Grand Canyon unternehmen? Empfiehlt sich am 16. September, einen Tag nach dem saisonalen Fahrverbot für Motorboote. Lieber sommers Bobschlitten fahren statt winters? Dann in Österreich am 2. Juli. Für jeden Tag im Jahr gibt es einen perfekten Ort, an dem man die schönsten Abenteuer erleben kann.

Dieses reich illustrierte Buch (Übersetzt aus dem Englischen von Maria Meinel) inspiriert mit 365 Ideen, für jeden Tag im Jahr eine, zu den schönsten Trips rund um den Globus.

 „365 Ideen für jeden Tag im Jahr“, zahlreiche Farbbilder, informative Texte zu den Tipps und Abenteuern rund um den Globus, ISBN 978-3-95504-205-9,  272 Seiten, Flexobroschur, Format
18,5 x 24,0 cm, 19,95 Euro, Kunth-Verlag.

„100 Orte, an denen je-des Paar einmal gewesen sein sollte“

Originelle Geschenkidee – nicht nur für Reiselustige

Ein wunderbares Geschenk für Paare, die schon lange oder auch erst ganz kurz zusammen sind: Der neue Band der Reihe „100 Dinge“ listet 100 Orte, an denen jedes Paar einmal gewesen sein sollte. Das Besondere: Es geht nicht nur um geo-grafische Orte mit ihren exakten Koordinaten, son-dern auch um gemeinsame Unternehmungen und Abenteuer, Lieblingsplätze aus der Zukunft sowie Orte mit individueller Bedeutung für jedes Paar, wie ein Treffen am Ort des ersten Dates.paare
Frei nach dem Motto „Liebe ist …“: Wer mit seinem Partner die „100 Orte, an denen jedes Paar ein-mal gewesen sein sollte“ besucht hat, kann sich der Liebe des Partners wohl sicher sein. Denn nicht nur der gemeinsame Besuch im Möbelhaus am Samstagvormittag, sondern auch die Renovierung des Schlafzimmers und der Besuch des Schwie-germonsters stehen auf dem Plan.
Doch noch viele weitere romantische, verrückte, alltägliche und abstrakte Orte stehen auf dem Pro-gramm: Das beste Running-Sushi in Osaka genie-ßen, in Verona vor der Casa di Guilietta turteln, im verschneiten Garten einen Schneemann (oder eine Schneefrau) bauen und gemeinsam vom Alters-wohnsitz träumen – gemeinsame Ausflüge und lus-tige Unternehmungen machen eben nicht nur Spaß, sondern schweißen die Beziehung noch en-ger zusammen.
Der Inspirations-Guide „100 Orte, an denen jedes Paar einmal gewesen sein sollte“ ist das perfekte Geschenk für Paare, ob frischverliebt oder schon seit Jahren zusammen, als witziges Mitbringsel zur Essenseinladung, zum Hochzeitstag oder Jahres-tag, zum Geburtstag oder einfach so zwischen-durch.
„100 Orte, an denen jedes Paar einmal gewesen sein sollte“, Hardcover, 96 Seiten mit Leseband,

„100 Orte, an denen jedes Paar einmal gewesen sein sollte“, Hardcover, 96 Seiten mit Leseband, Format 12,2 x 16,5 cm, Groh-Verlag,ISBN 978-3-8485-1429-8, 9,99 Euro.

Faschingsumzug schon am 31. Januar

Der Karnevalsausklang ist heuer sehr früh

Faschingsumzug2-1Am Sonntag, 31. Januar,   um 14 Uhr beginnt der  Faschingsumzug der „Minnesänger“ in Wolframs-Eschenbach. Die Wolframs-Eschenbacher Vereine unter Federführung der KG Minnesänger ziehen gemeinsam mit auswärtigen Gruppen vom Steingrubenweg durch die Altstadt. Die anschließende Faschingsfete ist am Wolfram-von-Eschenbach-Platz (16 Uhr).

Für ausgelassene Stimmung sorgen die Besucher, natürlich auch die HOBLA & Marching-Band der Musikschule Rezat-Mönchswald.

Am Donnerstag, 4. Februar, um  20 Uhr wird der „Unsinnige Donnerstag“ in den Gastwirtschaften begangen (Weiberfasching mit Maskentreiben durch die Stadt).
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