Monthly Archives: Mai 2015

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Gelbe Teichrose schmückt die Altmühl

Seerose-003Die Naturfreunde sind begeistert. Wie ein gelber Teppich macht sich die Teichrose auf der Altmühl bei Wald breit. Entgegen der weißen Seerose, die viel größer ist, sind die Blüten der Gelben Teichrose nur etwa fünf Zentimeter groß. Die langsam fließende Altmühl und der schlammige Untergrund sind ideale Voraussetzungen für das Gedeihen der Wasserpflanze, die auf unserem Foto in einträchtiger Gesellschaft mit der Wasser-Schwertlilie zu sehen ist.

Neu: „Zanzibar“ am Altmühlsee

Spielplatz Altmühlsee-007Die „Sansibar“ des Kreisjugendrings gibt es schon seit geraumer Zeit.  Sie lädt bei verschiedenen Jugend-Events zu einem Drink ein, allerdings einem alkoholfreien. Neu ist hingegen die „Zanzibar“ am Altmühlsee. Georg Karl Zanzinger, der in den Diensten des Zweckverbands Altmühlsee steht und auch scih schon als „Eismeister“ in Gunzenhausen bewährt hat, ist der Hausherr im  kleinen Holzhaus, das direkt am Zugang zum Spielplatz  Altmühlsee-West bei Wald postiert ist.  Erfrischungsgetränke und Eis sowie Kaffee und Kuchen können die kleinen und großen Besucher dort kaufen. Sogar einige Tische mit Bänken sind aufgestellt, so dass die Eltern verweilen können, während ihre Sprößlinge sich am Spielplatz verlustieren.

Zwei neue Freizeitlinien im Seenland

Seenlinie Freizeitverkehr_betreiberDer VGN hat Zuwachs bekommen

Seit dem 1. Mai ist das Nahverkehrsangebot des Verkehrsverbunds Großraum Nürnberg (VGN) noch größer als bisher. Neu sind der „Altmühlsee-Express“ und der „Kleiner-Brombachsee-Express“. Jeweils an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen verkehren die beiden Linien. Ausgangspunkt ist der Bahnhof in Gunzenhausen.

Altmühlsee-Express: Die Linie startet am Bahnhof und fahrt dann über Wald, Streudorf, Mörsach, Ornbau,  Gern, Mörsach, Muöhör am See und Schlungenhof zurück zum Ausgangspunkt.

Kleiner Brombachsee-Express: Vom Bahnhof Gunzenhausen aus geht es über Frickenfelden, Gundelshalm, Pfofeld, Rehenbühl, Langlau nach Absberg und wieder zurück, um erneut die Altmühlsee-Haltestellen  zu bedienen.

An den Wochenenden verkehren jeweils drei Fahrtenpaare ab 9.30 Uhr bis 18.42 Uhr. Der Bus hat einen Fahrradanhänger dabei, so dass Fahrgäste problemlos von See zu See gelangen können, wenn sie sich nicht abstrampeln wollen.

Im Internet (vgn.de/freizeitlinien) sind die Haltestellen und Abfahrtszeiten abrufbar.

Vorankündigung der Stadtwerke Gunzenhausen: Die Stadtbuslinien Gunzenhausen werden zum 1. September 2015 ergänzt. Dann sind auch die Stadtteile Unterwurmbach und Schlungenhof dabei. Der Probebetrieb dauert zwei Jahre. Die Frequentierung in dieser Zeit entscheidet darüber, ob die beiden Stadtteile auf Dauer in das Netz der Stadtbuslinie übernommen werden.

Die erste öffentliche Elektro-Ladesäule

Stadtwerke Gunzenhausen sind innovativ und geben gutes Vorbild ab

Ladesäule 2Über Elektromobilität sprechen inzwischen alle, aber vielfach bleibt es dabei. Allein es fehlt am Handeln der Autofahrer und auch an der notwendigen Infrastruktur (sprich: Ladestellen). Die Stadtwerke Gunzenhausen mit ihrem Chef Roland Dücker glänzen diesbezüglich in der Vorreiterrolle – zumindest in Gunzenhausen. Sie haben nach der Erdgastankstelle (auf dem Gelände von Mercedes-Weigand in der Oettinger Straße)  jetzt einen weiteren Schritt in Sachen umweltverträgliches Mobilitätsangebot gemacht und auf dem öffentlichen Parkplatz an der Oettinger Straße die erste öffentliche Elektro-Ladesäule errichtet.

Wie Roland Dücker mitteilt, hat die Ladestation vier Ladepunkte, zwei Auto-Ladepunkte mit einer Leistung von jeweils bis zu 22 Kilowatt (Typ 2-Stecker) und zwei Schuko-Ladepunkte mit je 3,6 kW. Elektroautos können somit sechsmal schneller geladen werden als an einer herkömmlichen Haushaltssteckdose.

Von der Neuerung können auch die Gäste der Stadt und des Fränkischen Seenlands profitieren, denn der Zugang ist ganz einfach, weshalb sich die Stadtwerke für das Münzsystem entschieden haben. Es sind also keine Karten oder sonstige Regularien notwendig. Das wird sicher die Akzeptanz der Ladesäule erhöhen.

„Die neue Wildküche“

Mehr als eine bloße Rezeptsammlung

Wildbret erfreut sich steigender Beliebtheit. Was könnte artgerechter sein als das freie Leben in Feld und Wald, welches Fleisch kann gesünder sein als das von Tieren, die sich ausschließlich von den Blättern, Gräsern und Kräutern ernähren, die die Natur ihnen bietet.STV Das neue Wildkochbuch Cover 188x256mm_CS5.indd

Das Buch von „Wildpapst“ Olgierd Graf Kujawski ist mehr als eine bloße Rezeptsammlung: In mehr als 190 Schritt-für-Schritt-Fotos wird das Zerlegen und Ausbeinen der verschiedenen Wildbretarten, ob Reh, Hase oder Wildgeflügel, im Detail gezeigt; darüber hinaus informiert das Buch grundlegend über den gesundheitlichen Wert und die kulinarisch richtige Verarbeitung des Wildbrets in der Küche und liefert damit Basiswissen, das in den meisten Kochbüchern fehlt.

Die 180 Rezepte spannen den Bogen von den besten traditionellen und althergebrachten Wegen der Zubereitung bis hin zu kreativen und neuen Ideen für Reh-, Rot- und Damwild, Wildschweine, Hasen und Kaninchen, für Wildgans und Wildente sowie Fasan, Rebhuhn und Wachtel, aber auch für Spezialitäten wie Gams-, Muffel- und Steinwild, Taube, Schnepfe, Auerhahn usw. Sogar die richtige Zubereitung von Dachs und Elch sowie von Exoten wie Rentier, Känguru und Antilope werden behandelt, ebenso die richtige Verarbeitung der Innereien des Wildes, die Erzeugung von Terrinen, Sülzen und Pasteten sowie vieles mehr.

Das umfassende Buch nicht nur für alle Jägerhaushalte, sondern auch für alle Liebhaber des Wildbrets!

Der Autor: Olgierd Expeditus Johann Graf Kujawski hat sich als Autor, Redakteur und Fotojournalist den Ruf des deutschen „Wildpapstes“ erworben. Sein Standardwerk wurde nun völlig neu bebildert und mit 45 neuen Rezepten ergänzt: Die neue Wildküche, der Klassiker der Wildkochbücher, liegt in einer völlig neuen, unverwechselbaren Ausgabe vor!

 
Olgierd E. J. Graf Kujawski: „Die neue Wildküche“, 256 Seiten, 325 Fotos, 18,5 x 25,5 cm, Hardcover, ISBN 978-3-7020-1448-3, Preis: 24,90

Und immer wieder das „DomRep-Dilemma“

Füllen Urlauber die Devisensäckel der Machthaber?

Jeder verantwortliche Deutsche, der in ein Urlaubsland reist, fragt sich, wie die politischen, wirtschaftlichen und vor allem die sozialen Verhältnisse dort sind. Müssen Textilarbeiter für einen Hungerlohn arbeiten, gelten einigermaßen demokratische Regeln, wie werden die Menschenrechte gehandhabt?
In der jüngsten Ausgabe des Magazins „liberal“ geht Autor Boris Eichler der Problematik nach und fragt: „Trage ich mit der Reise in ein autokratisches Land zu dessen Öffnung bei oder fülle ich nur den Devisensäckel der Machthaber?“
Beispiel Malediven: Während die Urlauber mit einem exotischen Cocktail in der Hand im 27 Grad warmen Meereswasser stehen und Genuss pur empfinden gehen die Sicherheitskräfte mit unverhältnismäßiger Gewalt gegen friedliche Demonstranten vor, setzen die Häftlinge der Folter und anderen Misshandlungen aus.
Beispiel Kuba: Spannenden Kulturerlebnissen steht die Unterdrückung unabhängiger Journalisten, Oppositionsführer und Menschenrechtsverteidiger entgegen. Es soll bis zu 400 kurzfristige Festnahmen im Monat geben. Die Anklagen gegen Oppositionsleute sind oftmals konstruiert.
Beispiel Venezuela: Natur in vollen Zügen genießen – das dürfen die Urlauber, daneben erleben sie atemberaubende Tiersafaris und den höchsten Wasserfall der Welt. Die langen Nächte von Caracas sind berühmt-berüchtigt. Der Menschenrechtsorganisation Amnesty International (ai) sind Berichte über Folter und andere grausame, unmenschliche und erniedrigende Behandlungen von Gefangenen durch die Sicherheitskräfte bekannt. Gefährdet ist das Recht auf ein ordentliches Gerichtsverfahren.
Beispiel Südafrika: Für die meisten Urlauber ist die Reise an das Kap ein unvergessliches Erlebnis . Es gibt Sehenswürdigkeit en masse, eine gute internationale Küche, renommierte Weingüter und angenehme Temperaturen. Aber es gibt auch immer noch außergerichtliche Hinrichtungen und Folter. Und die Behörden gehen nur schleppend gegen systematische Hassverbrechen an Menschen vor, die eine andere sexuelle und geschlechtliche Identität haben.
Gar nicht selten sind die Devisen bringenden Unternehmen in den Händen von Generälen, die sich im Gegenzug loyal zu den undemokratischen Regimes verhalten. Es gibt unbestätigte Berichte, wonach sie sich die Taschen vollstopfen wie die Mafiapaten. Ob links- oder rechtsextrem orientierte Regime – die gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse in den Ländern werden von ihnen in der Touristikwerbung ausgeblendet.
Wer mehr wissen will über die Urlaubsländer mit einer fragwürdigen Gesellschaftsordnung, der findet im Internet (www.international.freiheit.org) viele Hinweise. In den Callcentern der großen Reiseanbieter wird wenig erzählt über die Bedingungen in den Gastländern, aber kleine und spezialisierte Veranstalter wissen mehr.
Das Magazin „liberal“ ist kostenlos zu abonnieren (abo@libmag.de)

TTIP rational diskutieren

Diskussion zeigt: Die Uhr läuft gegen den Westen

Einen „Meilenstein für den Welthandel“ nennt Karl-Heinz Paque (Professor für Internationale Wirtschaft, Magdeburg) in der neuen Ausgabe des Magazins „liberal“ das transatlantische Abkommen TTIP. Er hält den Vertrag zwischen Europa und den USA für unbedingt notwendig, allein schon aus der geostrategischen Sicht heraus. Er stellt fest, dass immer stärker riesige Länder (vor allem China) mit staatskapitalistischen Wirtschaftsstrukturen und wenig gefestigten liberalen Traditionen zunehmenden Einfluss auf die Welthandelsordnung gewinnen. „Die Uhr läuft gegen den Westen. Wenn er nicht mehr die Regeln und Standards setzt, dann werden es andere tun“, sagt er.Zeitung 001
Nur zwei Beispiele für mancherlei Irritationen sei herausgegriffen: Europa kann verbieten, dass amerikanische Chlorhühnchen auf deutschen Tellern landen, soweit dies auch für jenes europäische Federvieh gilt, das einer Reinigung mit Chlor unterzogen wurde. Und: Die Amerikaner, die sich vor europäischem Rohmilchkäse als Gesundheitsrisiko fürchten, können untersagen, dass dieser in amerikanischen Feinkostläden landet, vorausgesetzt, dass dies auch für Rohmilchkäse aus den USA selbst gilt. Und zu den immer wieder in der Kritik stehenden Schiedsgerichten bemerkt der Autor: „Die hoch entwickelten Industrienationen wollen ihre Direktinvestitionen in Ländern mit fragwürdigen Rechtssystemen nicht der Willkür lokaler Gerichte überlassen.“ Es sollen folglich Diskriminierungen zwischen Investoren unterschiedlicher Nationalität verhindert und eine faire Behandlung sichergestellt werden. Eine Aushöhlung des Rechtsstaats dürfe es aber keinesfalls geben.
Günter Ederer, der als Publizist 43 Jahre lang aus 62 Staaten für ARD und ZDF berichtet hat, rundet das Kapital mit einem Beitrag „Ich will ein Chlorhuhn essen“ ab. Vor allem bei freilaufenden Hühnern sei die Gefahr von Salmonellen groß und immer wieder eine Quelle von Infektionen. Im Chlorbad aber würden sämtliche infektiösen Keime abgetötet. Das Gerade, dass die Amerikaner die vorbildlichen deutschen und europäischen Verbraucherstandards zerstören wollten, kommentiert er mit den Worten: „Hier siegt Verblödung statt Information!“ Selbst die Bundeszentrale für Risikobewertung habe festgestellt, dass durch die Chlorbehandlung keinerlei gesundheitliche Schäden entstünden. Ederer spricht daher von „Irrationalität und platten Lügen“ und meint damit die antiamerikanischen Aktivisten von Attac und ihren Verbündeten aus der linkssozialistischen Szene. Europa werden folglich angegriffen von finsteren undemokratischen amerikanischen Konzernen. Ederer widerlegt: Die Amerikaner haben die Abgasvorschriften für Autos erlassen, als hier noch behauptet wurde, der Katalysator würde den Untergang der Autoindustrie mit sich bringen. Der Amerikaner Ralph Nader habe den Verbraucherschutz zu einer mächtigen Bewegung aufgebaut als in Deutschland vergleichende Warentests noch vor Gericht erstritten werden mussten. Amerikanische Gerichte hätten hohe Entschädigungsleistungen bei Verbraucherschädigungen durch Unternehmen durchgesetzt. Schließlich hätten amerikanische Gerichte als erste Rauchverbote verhängt.
Wenn von Kirchenvertretern erklärt werde, das christliche geprägte Wertesystem müsse von TTIP verschont werden, dann sei dies ein Teil der Liste, in der haltlose Ängste geschürt würden. Diese seien rational kaum zu begründen. Über die Kritiker sagt Ederer: „Was ich nicht brauche, sind dieAktivisten von Attac, die Besserwisser der Bioprediger und die moralisierenden Funktionäre und Pfarrer der Kirchen, die mir sagen, was gut für mich ist.“
„liberal“ kann im Abonnement kostenlos bezogen werden (Mail an: abo@libmag.de).

Debatten zur Freiheit: „liberal“

„Kurz und prägnant, aber nicht oberflächlich“

Wir kennen die Parteiblättchen der etablierten Parteien: den „ Vorwärts“ der Sozialdemokraten und den „Bayernkurier“ der CSU. Sie sind stramme Verkündiger der reinen Lehre ihrer Herausgeber, also der Parteizentralen von SPD und CSU.
Ganz anders erscheint „liberal“, das neue Magazin mit dem Untertitel „Plattform für freie, bürgerliche Debatten abseits des Mainsstreams“ (Einordnung von Wolfgang Gerhardt, dem Herausgeber). Die Zeitschrift erscheint im sechs Mal im Jahr und ist im kostenlosen Abonnement zu beziehen (abo@libmag.de). Sie unterscheidet sich von den Vorgenannten ganz grundlegend, denn sie versteht sich als ein offenes Debattenforum. Die redaktionellen Beiträge stammen von namhaften Autoren, die Beiträge sind allesamt höchst interessant. Und ihre relative Kürze lädt auch jene Leser ein, die gemeinhin wenig Zeit haben für seitenlange und tiefschürfende Dossiers. „Kurz und prägnant, aber nicht oberflächlich“, so möchte ich „liberal“ beschreiben. Der Redaktion habe ich bereits gratuliert und sie hat meine knappe Würdigung sogar in der Ausgabe 3/2015 abgedruckt.

Von den Themen möchte ich nur einige herausgreifen, die mir besonders gut gefallen. Zhanna Nemzowa schreibt über ihren Vater, den russischen Oppositionspolitiker Boris Nemzow, der vor etlichen Wochen auf offener Straße erschossen wurde.
Über den „erschwiegenen Frieden“ schreibt Til Biermann und geht kenntnisreich auf das Verhältnis von Russland und der Ukraine ein. Er analysiert die politische Einstellung der Russen, die in Berlin leben. Er zitiert Julia Gutsch, die aus Leningrad (heute: St. Petersburg) stammt und seit 25 Jahren in Deutschland lebt: „Ich idealisiere die Ukraine nicht. Aber es gibt keinen hinreichenden Grund, in dieses fremde Land einzumarschieren.“
Die Feststellung von Julius von Freytag-Loringhoven, dem Leiter des Moskauer Büros der Friedrich-Naumann-Stiftung, mag irritieren: „Es gibt viele Liberale in Russland – noch“. Obgleich Wladimir Putin eine Zustimmungsquote von 86 Prozent hat, gibt es noch kritische Geister. Selbst die tiefe Rezession der russischen Wirtschaft kann dem Präsidenten nichts anhaben, die schuld daran wird dem Westen und seiner Sanktionspolitik angelastet. Natürlich hat die Masse der Bevölkerung zum Liberalismus kein Verhältnis, er gilt sogar als Synonym für den Sittenverfall. Die meisten Russen reagieren auf dem vom Regime angedrehten Daumenschrauben mit Unterordnung, auch mit Desinteresse oder Exil, jedenfalls mit dem Ausstieg aus der Politik. Selbst die Kommunisten unter Gennadi Sjuganow und die Rechtsradikalen unter Wladimir Schirinowski haben sich Putin unterworfen. Nemzow hatte vor seinem Tod erklärt, die Situation sei so wie einst in der Sowjetunion: „Es gibt keine Oppositionellen mehr, nur mehr Dissidenten.“ Die Wahlbeteiligung ist bei den letzten Regionalwahlen auf 20 Prozent zurück gegangen.
Gideon Böss lässt sich in der neuen Ausgabe von „liberal“ über die „linke Medienakademie“ aus DGB, taz, Neues Deutschland und Deutschem Journalistenverband aus: „Es ist der offene Abschied von journalistischer und verbandlicher Unabhängigkeit.“ Der Autor des Romans „Die Nachhaltigen“ spricht von Öko-Terrorismus.
Marco Buschmann, der neue Bundesgeschäftsführer der FDP, befasst sich mit dem Aufwärtstrend der Freiheitlichen im Land („Freie Demokraten“). Er zitiert die „Tagesspiegel“-Journalistin Anna Sauerbrey, die in der „New York Times“ über die deutsche Befindlichkeit klagt: „Wir sind glücklich damit, Freiheit gegen Bequemlichkeit und Sicherheit einzutauschen. Die Deutschen haben vergessen, wie es sich anfühlt, nicht frei zu sein.“ Sie spricht von einer pro-paternalistischen Stimmung, die nur die Liberalen drehen könnten. Von den Grünen verspricht sie keine gesellschaftsverändernden Impulse: „Sie werden ihr traditionelles Misstrauen in die Souveränität des Einzelnen und in den freien Willen nicht abschütteln können.“
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Stein-Netzwerk in Altmühlfranken

Kompetenzen werden gebündelt

Mit dem Stein-Netzwerk Altmühlfranken wollen die Natursteinbetriebe der Region, die Landkreise Weißenburg-Gunzenhausen und Eichstätt sowie die Kommunen der SteinReichen5 (Langenaltheim, Mörnsheim, Pappenheim, Solnhofen, Treuchtlingen) die vorhandenen Kompetenzen in der Natursteinindustrie bündeln und durch die Vernetzung eine verbesserte Zusammenarbeit erreichen.

Reihe 1 v.l.n.r.: Landrat Anton Knapp / Landkreis Eichstätt, Landrat Gerhard Wägemann / Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, Stellv. Landrat Robert Westphal / Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, 1. Bürgermeister Werner Baum / Stadt Treuchtlingen, Sabine Unterlandstaettner / Zukunftsinitiative altmühlfranken Wirtschaftsförderung

Reihe 1 v.l.n.r.:
Landrat Anton Knapp / Landkreis Eichstätt, Landrat Gerhard Wägemann / Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, Stellv. Landrat Robert Westphal / Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, 1. Bürgermeister Werner Baum / Stadt Treuchtlingen, Sabine Unterlandstaettner / Zukunftsinitiative altmühlfranken Wirtschaftsförderung

Im Jahr 2010 wurde mit dem sogenannten „k-messwerk“ im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ein Netzwerk von verschiedenen Kunststoffunternehmen und Weiterbildungsorganisationen gegründet mit dem Ziel einer kooperativen Zusammenarbeit. Mittlerweile hat sich das Netzwerk erfolgreich etabliert, sodass derzeit 13 Unternehmen und Organisationen beteiligt sind.
Eine weitere Schwerpunktbranche der Region ist die Steinindustrie, die mit ihren einzigartigen Natursteinprodukten weltbekannt ist. Durch die einmalige Beschaffenheit von Solnhofener Naturstein und Jura-Kalkstein werden die Produkte auf der ganzen Welt in Gebäuden verwendet, sei es als Bodenbelag im Innenbereich oder auch als Fassadenverkleidung.
In den vergangenen Monaten reifte bei den verantwortlichen Akteuren die Idee heran, auch in der Steinbranche ein ähnliches Netzwerk wie im Kunststoff aufzubauen. Die Vorbereitungsphase begann im Frühjahr 2014. Es folgten Abstimmungsgespräche und Workshops zur Ausarbeitung von gemeinsamen Zielen und Interessen. An diesen nahmen neben Landrat Gerhard Wägemann und seinem Eichstätter Amtskollegen Anton Knapp Vertreter von Natursteinunternehmen aus beiden Landkreisen teil. Ebenso beteiligen sich auch die Bürgermeister der Gemeinden um die „SteinReichen5“ an diesem Projekt. Begleitet wurde dieser Prozess von der Wirtschaftsförderung der beiden Landkreise und der Bayern Innovativ GmbH, welche sich bereits um das Netzwerkmanagement des „k-messwerk“ kümmert.
Mit sechs Unternehmen aus der Natursteinbrache beider Landkreise startete das Netzwerk bei seiner Gründungsveranstaltung am 21. Mai. 2015 Zusätzlich sind die fünf Kommunen um die „SteinReichen5“ sowie die Landkreise Weißenburg-Gunzenhausen und Eichstätt als assoziierte Netzwerkpartner mit an Bord, um den Aufbau und die Entwicklung des Projektes zu unterstützen.
Landrat Gerhard Wägemann freut sich, dass mit der Gründung des Netzwerks eine Bewegung in der Natursteinbranche erfolgt. „Nach den sehr positiven Erfahrungen mit k-messwerk erhoffen wir uns natürlich einen ebenso erfolgreichen Verlauf bei den Natursteinunternehmen. Unternehmen profitieren immer von einer gemeinsamen Zusammenarbeit.“, so Landrat Gerhard Wägemann.
Landrat Anton Knapp ergänzt: „Das Miteinander und Füreinander von Unternehmen und Kommunen ist eine wichtige Grundlage des Stein-Netzwerkes Altmühlfranken.“
Die Gründungsmitglieder wollen bei ihrem nächsten Treffen gemeinsame Startprojekte planen.

Das Berliner Umland kennenlernen

Neues Reisebuch im Verlag   erschienen

Nicht nur unsere Hauptstadt bietet Besuchern einmalige Lokalitäten und besondere Orte, auch das Berliner
Umland lohnt einen Aufenthalt. Mit dem Reisebuch „Eine perfekte Woche im Berliner Umland“ sind die schönsten Ausflugsziele, die besten Übernachtungsmöglichkeiten und einmalig gute Restaurantempfehlungen auch schon gefunden – ganz nach dem Motto: Nicht lange suchen, sondern einfach einen Lieblingsplatz nach dem anderen in vollen Zügen genießen. Kleine Kanäle und romantische Seen? Dichte Wälder in der Nähe der Hauptstadt? Viele Jahre war der Großteil
der Berliner isoliert von der sie umgebenden Landschaft.

„Eine perfekte Woche im Berliner Umland“ zeigt, was es alles zu entdecken gibt. Der Reise-(Ver-) Führer bietet mehr als 30 Lieblingsadressen für ländliche Restaurants, ruhige Unterkünfte, gemütliche Cafés und Bars sowie viele Tipps zu weiteren Plätzen, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Das Antiquitätenparadies „Kornspeicher Neumühle“, einst tatsächlich Lagerort für Getreide, lässt mit alten Bauernschränken, Seeräubertruhen, antiken Flügeln und Kristall der 20er-Jahre die Herzen höher schlagen. Zur Stärkung sollte mananschließend im Gasthaus „Zum grünen Strand der Spree“ einkehren: Hier kommt man in den Genuss sorbischer Spezialitäten und des selbstgebrauten Biers, das im schönen Biergarten direkt am Wasser noch besser schmeckt. Ein barockes Wunderwerk bietet sich auf „Gut Rensow“: Wer sich einmal wie ein Adliger vergangener Jahrhunderte fühlen möchte, ist in den Gästeunterkünften des eleganten Gutshauses bestens aufgehoben. Wohltaten für die Seele kann man sich im „Hotel zur Bleiche“ gönnen – Saunen, Dampfbäder, Dufträume und Pools lassen den Alltag einfach abfallen.

Typisch für die Reisebuchreihe „Eine perfekte Woche“ sind die charmanten Texte, die stimmungsvollen Fotografien, typische Rezepte der Urlaubsregion, interessantes Hintergrundwissen zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten, Interviews von lokalen Persönlichkeiten und Platz für eigene Notizen. „Eine perfekte Woche im Berliner Umland“ ist mehr als nur ein Guide. Das Allround-Talent ist ein zuverlässiger Tipp-Geber und Foto- und Erinnerungsalbum in einem. Für alle, die das Besondere entdecken wollen!

Weitere Titel aus der Serie

Weitere perfekte Wochen – die Reihe, um genaudie Dinge zu finden, die das Flair einer Region ausmachen: Amalfiküste, Andalusien, Apulien, Mallorca, Sizilien, Bayerisches Alpenvorland, Cornwall, Côte d’Azur, Gardasee, Ibiza, Kalifornien, Marrakesch, Provence, Salzburger Land, Südtirol, Tessin, Toskana und Umbrien.
Bei der Süddeutschen Zeitung Edition erscheinen ausgewählte Bücher aus allen Themenfeldern, die für die Allgemeinheit von Belang sind und die Menschen bewegen. Das Verlagsprogramm reicht von Belletristik und besonderen Geschenkbüchern über Reisetitel und Kinder- und Jugendliteratur bis zu Ratgebern und Büchern für Sportliebhaber. Auch DVDs, Spiele und Geschenkartikel sind fester Bestandteil des Programms. So unterschiedlich die Inhalte der zahlreichen Publikationen auch sind, sie folgen doch einem gemeinsamen Leitgedanken: Entdecke das Besondere!

„Eine perfekte Woche im Berliner Umland“ ist im Buchhandel und im  sz-shop erhältlich (www.sz-shop.de), Klappenbroschur, 240 Seiten vierfarbig, Format: 12,5 x 18,5 cm,  16,90 Euro, ISBN 978-3-86497-285-0