Monthly Archives: August 2014

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Abschied nach 50 Jahren

Werner Falk wurde vom Verlag des Altmühl-Botens verabschiedet

Die Ära von Werner Falk als langjähriger verantwortlicher Lokalredakteur des Altmühl-Boten ist zu Ende. Der 64-Jährige geht Ende August in den Ruhestand. Da er in seiner letzten Arbeitswoche urlaubt, wurde er bereits vom Verlag Emmy Riedel in aller Form und mit allen Ehren verabschiedet. Dabei wurde natürlich erwähnt, dass es auch ein seltenes Jubiläum zu feiern gibt: Vor 50 Jahren trat der gebürtige Haundorfer in die Dienste des Heimatverlags ein – und blieb ihm stets treu. Der Sohn von Konrad und Frieda Falk besuchte die Haundorfer Volksschule, bevor er 1964 Lehrling in dem Gunzenhäuser Unternehmen wurde.

Verlagsbevollmächtigter Matthias Lang verabschiedete den langjährigen Redaktionsleiter Werner Falk.

Verlagsbevollmächtigter Matthias Lang verabschiedete den langjährigen Redaktionsleiter Werner Falk.

Sein Berufswunsch lautete Schriftsetzer. Die Ausbildung dauerte bis 1967. Früh schon zog es Werner Falk zur Tätigkeit als Journalist: 1969 wurde er Mitglied der Redaktion. Auf seine dortige Ausbildung, das Volontariat, folgte 1970/71 der Grundwehrdienst bei der Bundeswehr, unter anderem als Sanitäter in Feuchtwangen. Zurückgekehrt vom „Bund“, legte Falk ab Oktober 1971 in der Redaktion des Altmühl-Boten als engagierter und zuverlässiger Jungredakteur so richtig los. Er schrieb seitdem unzählige Artikel über das örtliche Geschehen in Gunzenhausen und der näheren Heimat. Ob politische Debatten und Veranstaltungen, Vereinsversammlungen, Volksfeste, Jubiläen, kirchliches und wirtschaftliches Leben oder tragische Ereignisse wie Unglücke und Todesfälle – Werner Falk war ein engagierter und genauer Beobachter und Begleiter des öffentlichen Lebens. Falk kümmerte sich bereits in seinen ersten Jahren auch um den Heimatsport. Darüber hinaus wirkte er auch als stellvertretender Redaktionsleiter. Ganz an die Spitze der Abteilung rückte er im Juli 1986 und konnte nun seine Vorstellungen, wie ein engagiertes Team geführt und motiviert werden sollte, umsetzen. Gerade in jenen Jahren wurde der Chef das „Gesicht“ der Heimatzeitung, war überaus bekannt in Stadt und Land. Wer etwas von der Zeitung wollte, einenWunsch, eine Anregung oder auch eine Beschwerde vorzubringen hatte, der wusste, dass er erst einmal nach dem Redaktionsleiter fragen sollte, um eine ebenso freundliche wie kompetente Antwort zu erhalten. Werner Falk, der auch Verantwortung für den „Wochenanzeiger“ trug, ging auf die Zeitgenossen ein – und war sich bewusst, dass er es nicht jedem recht machen konnte. Die Redaktionsleitung gab er Anfang November 2013 an seinen langjährigen Vize Wolfgang Dressler ab. Das geschah nicht zuletzt vor dem Hintergrund seiner politischen Ambitionen. Das langjährige FDP-Mitglied (seit 1967) strebte für die Liberalen einen Sitz im Gunzenhäuser Stadtrat an und gelangte bei der Kommunalwahl im März 2014 an sein Ziel. Seit dem 1. Mai bestimmt er die politischen Geschicke der Stadt Gunzenhausen mit. Verlagsbevollmächtigter Matthias Lang würdigte Falk als zupackende Persönlichkeit und engagierten Journalisten. Nicht allein durch ungezählte Beiträge im Altmühl-Boten, sondern auch durch seine menschliche, humorvolle Präsenz habe er landkreisweit einen hohen Bekanntheitsgrad erlangt. Darüber hinaus habe sich Werner Falk als führendes Mitglied des Vereins für Heimatkunde Gunzenhausen für die Öffentlichkeit eingesetzt (33 Jahre Schatzmeister, Vorsitzender seit 2012). Lang sprach dem Neuruheständler den Dank des Betriebs mit Verleger Bruno Schnell an der Spitze aus. Redaktionsleiter Wolfgang Dressler hob Falks zuverlässige, geradlinige und verständnisvolle Personalführung hervor. Statt böse Worte auszutauschen, habe sich die Redaktion bei Problemfällen auf eine gut begründbare Linie verständigt und konstruktive Lösungen gefunden, im Sinne der Zeitung und ihrer Leser. Laut Dressler hat Falk insbesondere durch seine Charakterisierungen von Akteuren im öffentlichen Bereich Maßstäbe gesetzt. Diesen Worten der Anerkennung schloss sich Betriebsratsvorsitzender Wolfgang Kokula an. Der so Gelobte unterstrich, dass er in den fünf Jahrzehnten im Dienste des Heimatverlags so gut wie immer gerne zur Arbeit gekommen sei und vor allem die Jahre ab 1986 für ihn erfüllend gewesen seien. Er sei früh von Verlagsseite gefördert und ermuntert worden, sich redaktionell zu betätigen, dabei auch mal unkonventionelle Wege einzuschlagen. Der berufliche Bogen spanne sich so von der Zeit des Bleisatzes bis ins Internet-Zeitalter. Damals wie heute gelte es, die Zeitung attraktiv und spannend zu gestalten. Das bleibe eine Daueraufgabe. Er könne auch deshalb auf eine schöne Zeit an der Spitze der Redaktion zurückblicken, weil fachlich wie menschlich alles passte. Das freundschaftliche Verhältnis zu allen Abteilungen habe ihm gefallen. Und in der eigentlichen Arbeit sei es ihm ein Herzensanliegen gewesen, eine realistische Sicht auf die Zeitgenossen zu pflegen. Ehrlich und offen über andere zu schreiben, Lobhudelei wie Kritikwut zu vermeiden, das werde auf lange Sicht vom Leser am meisten geschätzt und anerkannt. Dabei sollte es jedem Redakteur bewusst sein, dass es um Personen und Entwicklungen gehe, die es darzustellen gelte, nicht um die eigene Person. Die sollte stets zurückstehen. Das habe er in 50 Jahren beherzigt. „Sich selbst nicht so wichtig nehmen“, lautet einer der Falk’schen Grundsätze Zum Abschluss bekundete der künftige Rentner, der sich bester Gesundheit erfreut, seine Zufriedenheit, dass die Redaktion vor zwei Monaten durch Jürgen Eisenbrand aus Weißenburg verstärkt wurde. Das sei ein wichtiger Beitrag für die weiterhin professionelle journalistische Arbeit des Altmühl-Botens.

WOLFGANG DRESSLER im AB vom 28.8.2014

Bürgermeister fahren an die „Westfront“

Studienreise zu den Schauplätzen des Ersten Weltkriegs

Die Bürgermeister aus dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen kommen im Rahmen ihrer diesjährigen Informationsreise ins Elsass und nach Lothringen vom 18. bis 20. September zu den Schauplätzen des Ersten Weltkriegs. Sie besuchen das Fort de Schoenenbourg und das Fort de Mutzig.

Aber nicht nur die Geschichte ist für sie interessant, sie besuchen auch Wissembourg, die Partnerstadt von Weißenburg, und machen dort einen zweistündigen Stadtrundgang. Auch Straßburg steht auf dem Programm, die „Hauptstadt Europas“, die sich diesen Titel mit Brüssel teilt.

Wie der Vorsitzende der Bürgermeistervereinigung, Fritz Walter aus Absberg, mitteilt, dient die Fahrt der Bürgermeistervereinigung auch der Geselligkeit.  Die neugewählten Bürgermeister sollen in zwangloser Runde die älteren Kollegen kennenlernen.

Neue Ausbildungsangebote für 2015

43 neue Auszubildende starten bei der N-ERGIE ins Arbeitsleben

Auch in diesem Jahr bietet die N-ERGIE Aktiengesellschaft jungen Menschen eine qualifizierte Berufsausbildung. Am Montag, 1. September 2014 starten bei dem regionalen Energieversorger 43 neue Auszubildende ins Arbeitsleben.

Die Jugendlichen machen ihre Ausbildung in den kaufmännischen Berufen zum/zur Industriekaufmann/-frau, Kaufmann/-frau für Dialogmarketing, Kaufmann/-frau für Büromanagement sowie in den gewerblich-technischen Berufen zum/zur Elektroniker/in für Betriebstechnik, Anlagenmechaniker/in, Mechatroniker/in, technische/r Systemplaner/in und Chemielaborant/in. Zum ersten Mal beginnen bei der N-ERGIE heuer auch zwei Jugendliche ein Verbundstudium zum/zur Fachinformatiker/in und Bachelor of Science Informatik bzw. Wirtschaftsinformatik.

Beim Verbundstudium absolvieren die Azubis zunächst eine Berufsausbildung als Fachinformatiker/in Systemintegration. Nach 13 Monaten beginnt das Studium an der Technischen Hochschule Nürnberg. Während des Studiums wechseln sich theoretische Vorlesungsphasen an der Hochschule mit praktischen Phasen bei der N-ERGIE ab. Nach 3,5 Jahren endet die Ausbildung zum/zur Fachinformatiker/in mit einer IHK-Prüfung. Das Studium wird ein Jahr später mit der Bachelorarbeit abgeschlossen.

Aktuell sind bei der N-ERGIE insgesamt rund 150 Auszubildende beschäftigt. Das Unternehmen legt viel Wert auf die umfassende Ausbildung junger Mitarbeiter, um auch in Zukunft auf qualifizierte Fachkräfte setzen zu können. Die Energiebranche ist ein zukunftsorientiertes Arbeitsfeld, das den Jugendlichen gute Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten bietet. Nach der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung garantiert die N-ERGIE eine dreizehnmonatige Beschäftigung im Unternehmen und schafft so die Grundlage für eine berufliche Zukunft mit Perspektive.

Neue Angebote für das Ausbildungsjahr 2015
Bereits jetzt nimmt die N-ERGIE Bewerbungen für das kommende Ausbildungsjahr entgegen. Neben den bisherigen Ausbildungsberufen und dem Verbundstudium stehen den Bewerbern für 2015 zwei neue Ausbildungsangebote offen:

Die Ausbildung zum/zur Anlagenmechaniker/in für die Strom- und Wärmeerzeugung im Kraftwerk startet zunächst mit einer Berufsausbildung zum/zur Anlagenmechaniker/in. Während der 3,5 Jahre langen Ausbildung erwerben die Jugendlichen die Fähigkeiten, Anlagen zur Strom- und Wärmeerzeugung instand zu halten, zu modernisieren und bei Störungen zu reparieren. Daran schließt sich eine zweijährige Weiterbildung zum/zur IHK-geprüften Kraftwerker/in an.

Mit dem Angebot Ausbildung PLUS können Jugendliche während ihrer Ausbildung zum/zur Elektroniker/in oder zum/zur Industriekaufmann/-frau in drei Jahren die Fachhochschulreife erwerben. Hierfür besuchen die Azubis außerhalb der Arbeitszeit einen Zusatzunterricht in einer Berufsschule Plus.

Um die Fachhochschulreife zu erhalten, muss zusätzlich zum erfolgreichen Abschluss der Berufsausbildung eine Ergänzungsprüfung in Deutsch, Englisch und Mathematik bestanden werden. Bereits am Ende des zweiten Ausbildungsjahrs findet ein Auswahlverfahren statt, das über die Aufnahme in das unternehmenseigene studienbegleitende Förderprogramm START entscheidet. Im Rahmen dieses Programms bietet das Energieunternehmen die Möglichkeit, im Anschluss an die Ausbildung PLUS ein Vollzeit-Studium an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften mit der N-ERGIE als Partnerunternehmen zu absolvieren.

Informationen zum Berufsangebot für 2015 gibt es auch im Internet unter www.n-ergie.de/zukunft.

Saft von den eigenen Früchten

Mobile Obstpresse Billing ist im Einsatz

Abgefüllt wird der Saft in 5- oder 10-Liter-Beuteln.

Abgefüllt wird der Saft in 5- oder 10-Liter-Beuteln.

Der Trester ist die "Feinkost" von Schafen und Kühen.

Der Trester ist die „Feinkost“ von Schafen und Kühen.

Apfelpresse (7)

Dem kleinen Emil schmeckt die Birne auch ungepresst.

Die Gartenbesitzer sind stolz auf ihre Obsterträge, aber sie stöhnen auch, wenn es gilt, die Äpfel und Birnen in Mengen zu ernten. Wie gut, wenn es Nachbarn gibt, die Freude an einem „ehrlichen“ Obst haben, also an einem, das nicht gespritzt wurde. Sie helfen gerne, die Obstbäume abzuernten.Wenn der Ertrag aber so umfangreich ist, dass er selbst im Freundeskreis nicht mehr abzusetzen ist, was dann?

Wie gut, dass es die mobile Obstpresse von Oskar und Angelika Billing in Holzingen bei Weißenburg gibt. Sie fährt nach Vereinbarung mit den örtlichen Obst- und Gartenbauvereinen die Dörfer an, wo die Obsterzeuger ihre Ernte abliefern können. Sie bekommen garantiert den Saft von ihrem eigenen Obst. Und das ist das Erfolgsgeheimnis der Mobilen Obstpresse. Nicht unbegründet, schwärmen die Gartenbesitzer von „ihren“ Apfel- oder Birnbäumen, die natürlich immer das beste Obst liefern. Soviel Gärtnerstolz darf sein!

„Angis mobile Obstpresse“ produziert naturbelassenen Streuobst-Apfelsaft, Apfel-Sauerkirsch, Apfel-Holunder, Gärmost und Apfel-Secco. Wer sich einen Termin geben lässt, der kommt in der Regel auch bald an die Reihe. Er kann das Obst in Holzingen anliefern oder zu den vereinbarten mobilen Standorten in der Region bringen. Mobiltelefon 0179/4859422, E-Mail: info@angis-mobile-mosterei.de

Alls geht ganz einfach und unkompliziert. Nach dem Einfüllen und Waschen wird das Obst geschreddert, gepresst und der Saft in Plastikbeuteln zu fünf oder zehn Litern abgefüllt und in Kartons verstaut (Bag-in-Box). Der Saft kann 12 bis 15 Monate lagern. Ist der Beutel geöffnet, dann hält der Saft immerhin noch drei Monate.

Umgerechnet kostet der Liter Apfelsaft 74 Cent (unverbindlich), der 5-Liter-Beutel 3,70 Euro.

 

Hausbau: Holz ist groß in Mode

Firma Holzbau Jürgen Reinwald mit fachlicher Kompetenz sehr gefragt

Kostengünstige Treppen aus Massivholz und konstruktiver Holzbau im Außen und Innenbereich in hoher und langlebiger Qualität sind die Kompetenz von Jürgen Reinwald, Zimmermeister aus Pfofeld, der Holzhäuser ebenso baut wie Treppen, Geländer, Parkett, Zäune, Carports, Tore und Türen.Holzhaus Pfofeld 5152x3864-002

Seine  Treppen und Geländer sowie alle unsere Holz- Erzeugnisse werden individuell nach Kunden­wunsch und den jeweiligen örtlichen Gegeben­heiten geplant und maß­geschneidert gefertigt.
Er verspricht: „Wir verwenden- nur hoch­wertiges Holz und gestalten unsere Produkte mit individuellem und ausgeklügeltem Design.“

Seine Treppen, Geländer, Carports, Holz- und Garten­häuser, Türen, Tore, Parkett, Holz­decken usw. zeichnen sich durch ein ansprechendes Design und hervorragende Optik als auch durch unsere exakte und filigrane Ver­arbeitung aus.

Durch ihre her­vor­ragenden Eigen­schaften erhöhen die Treppen und Geländer sowie der Innen­ausbau in besonderem Maße das Raumklima in ihrem Ein-, Mehr­familien­haus oder Firmen­gebäude.

Innovative Lösungen aus Holz und Massiv­holz auch in Sonder­maßen und Sonder­anfertigungen auch für problematische Objekte stehen bei ihm auf der Tages­ordnung.

Viele hundert Projekte, gestaltet mit unseren guten Ideen und Lösungs­vorschlägen und unserer filigranen Verarbeitung sind Garant für meisterhafte Holzerzeugnisse.

Jedes  individuelle Projekt aus Holz  wird zu einem einzigartiges »Schmuckstück«.

Die junge Firma ist in der mittelfränkischen Region und darüber hinaus tätig. Von Eichstätt und Weißenburg, Gunzenhausen bis Ansbach, von Nördlingen bis Thalmässing und überall dort, wo individuelle und exakte handwerkliche Lösungen gefragt sind.

Der zweite „FalkTalk“

Bürgerinformation  im Gasthaus „Zur Altmühlbrücke“

Alle acht Wochen sich den Fragen der Bürger zu stellen, das ist für Stadtrat Werner Falk (FDP) die Intention, die er mit dem „FalkTalk“ verfolgt. Im Gasthaus „Zur Altmühlbrücke“ erläuterte er die anstehenden städtischen Events wie Eisbahn und „Lange Einkaufsnacht“.

Zur Erinnerung an die Patenschaft Gunzenhausens zum Panzerbataillon und Standort Heidenheim steht am Süd-Kreisel" dieseTafel. Sie ist schwer lesbar.

Zur Erinnerung an die Patenschaft Gunzenhausens zum Panzerbataillon und Standort Heidenheim steht am Süd-Kreisel“ dieseTafel. Sie ist schwer lesbar.

Der Stadtrat äußerte sich in der zwölfköpfigen Talkrunde anerkennend über die von Bürgermeister Karl-Heinz Fitz praktizierte Herangehensweise an die Probleme. „Sowohl in Stetten wie in Frickenfelden hat er die Schärfe aus der Diskussion genommen“, sagte Falk und bezog sich damit auf die Ausweisung eines kleinen Baugebiets bzw. auf die Unstimmigkeiten wegen des Auftritts von „LaBrassBanda“ in Gunzenhausen zeitgleich zur Frickenfelder Kirchweiheröffnung.
Der liberale Stadtrat appellierte an die Gunzenhäuser Geschäftsleute, die Eisbahn auf dem Marktplatz als eine Chance zu sehen. „Wenn die Stadt etwas unternimmt, um Leben auf den Marktplatz zu bringen, dann sollte das von denen, die sich einen wirtschaftlichen Vorteil versprechen können, positiv aufgenommen werden“, erklärte Falk und ermunterte alle: „Lassen wir es doch auf einen Versuch ankommen. Wenn alles gutgeht, dann hat Gunzenhausen einen tollen Imagegewinn.“
„Dass in Schlungenhof der Zugang zum Seezentrum 2015 neu gestaltet wird, das geht über meine Anregung hinaus, die Beschilderung zu verbessern“, erklärte der Stadtrat zufrieden.
In der Talkrunde wurde die unbefriedigende Verkehrssituation am Diakoniekaufhaus in der Leonhardsruhstraße angesprochen, die sich vor allem dann ergibt, wenn die Besucher ihre Autos an allen Ecken und Enden abstellen. Als schmucklos und kaum lesbar wird das Relief empfunden, das am „BayWa-Kreisel“ zur Erinnerung an die Patenschaft der Stadt zum Panzerbataillon in Heidenheim steht.

Seenlandmarathon am 20./21. September

Größte Laufsportveranstaltung der Region

Am 20. und 21. September 2014 findet in Pleinfeld und rund um den Brombachsee die größte Laufsportveranstaltung in der Region statt. Dabei ist der Seenlandmarathon weit mehr als nur ein Marathon. Ein einzigartiger Höhepunkt im Rahmenprogramm ist sicher der „Deutschland bewegt sich!“ Showtruck der BARMER GEK mit prominenter Begleitung.

Natürlich stehen beim Seenlandmarathon die namensgebende Königsdisziplin über offiziell vermessene 42,195 km und die verschiedenen Wettbewerbe für Jedermann im Mittelpunkt. Rund um den sportlichen Teil gehört aber auch das bunte Rahmenprogramm fest dazu.

Ab Samstagnachmittag lockt die vielfältige Messe die Besucher in die zentrale Event-Area am Pleinfelder Volksfestplatz. Interessante Aussteller laden ein, sich rund um die Themen Sport, Gesundheit und Freizeit zu informieren und gemütlich zu bummeln. Auf die kleinen Gäste warten unter anderem Hüpfburg, Kinderschminken, Tombola, und eine Bastelaktion.

Showtruck der BARMER GEK mit Stabhochspringer Danny Ecker
Nicht zu übersehen wird die BARMER GEK sein. Die Krankenkasse tourt mit ihrem neuen „Deutschland bewegt sich!“ Showtruck durch das ganze Bundegebiet und macht dabei auch Station beim Seenlandmarathon in Pleinfeld. Gemeinsam mit lokalen Vereinen und Partnern hat die BARMER GEK ein umfangreiches Programm mit interessanten Auftritten, diversen Gesundheitschecks und zahlreichen Aktionen zum Motto „Bewegung ist Gesundheit“ zusammengestellt.

Eine mitreißende Attraktion am Samstag sind die Bambiniläufe ab 16 Uhr. In Begleitung von Stabhochspringer Danny Ecker, dem prominenten Botschafter der BARMER GEK, drehen die Kleinsten ihre Runden inmitten der Fans. Gleichzeitig können die Läufer bei der Nudelparty die Energiespeicher auffüllen und letzte Wettkampftipps austauschen. Um 18.30 Uhr stellen sich die Pacemaker vor, ehe der Tag mit einem gemütlichen Abendprogramm ausklingt.

Sportlicher Hochbetrieb am Sonntag
Der Sonntag steht dann im Zeichen der Laufwettbewerbe. Am Volksfestplatz sind spannende und emotionale Start- und Zielmomente garantiert. Zugleich unterhält auch wieder das Rahmenprogramm die Zuschauer und Besucher. Selbstverständlich ist während des gesamten Veranstaltungswochenendes für das leibliche Wohl im Festzelt und Biergarten bestens gesorgt.

„Ein Besuch beim Seenlandmarathon lohnt sich auf alle Fälle nicht nur für aktive Läufer. Mitgebrachte Begleiter und alle interessierten Gäste sind sowohl am Samstag als auch am Sonntag herzlich eingeladen, das bunte Treiben zu erleben.“, so Veranstaltungsleiter Christian Weber.

Alle Informationen rund um den Seenlandmarathon und das Programm der BARMER GEK sind auf der Internetseite www.seenlandmarathon.de zu finden. Noch bis 7. September 2014 ist dort auch die Anmeldung zu den Wettbewerben möglich.

Das geschichtsträchtige Land am Hesselberg

Termine des Unterschwaninger Gästeführerteams und der Touristik Wassertrüdingen

Unterschwaningen (19)

Gästeführer Walter Oberhäußer

Das Unterschwaninger Gästeführerteam ist am „Geschichtswägelchen“ zu erkennen, das auf dem Rundgang durch das Dorf manches von sich gibt, auf jeden Fall ein kleines Schnäpschen für jeden.

Über die heuer noch anstehenden Führung informiert Gästeführer Walter Oberhäußer:

Am Freitag, 12. September, ab 18 Uhr ist die letzte Führung  „Mit dem Geschichtswägelchen unterwegs“.

Wissenswertes über die Markgräfin Friederike Louise, die vor 300 Jahren geboren wurde. gibt es am Samstag, 27.September, um 14 Uhr bei einer Führung, die am Kichenvorplatz beginnt.

Die letzte geführte Gästewanderung in diesem Jahr ist am 9. Oktober. Sie führt zu den Bodendenkmalen am Welterbe Limes (12 km). Start ist am Gasthaus „Zur Rose“ in Oberschwaningen (13 Uhr).

Auf dem Panoramaweg rund um Oberschwaningen (8 km) ist die Burgkapelle Eyburg und auch die Wehrkirche in Großlellenfeld zu erkunden  (4. September).

Eine geführte Wanderung des Tourismusservices Wassertrüdingen wird am Sonntag, 21. September, um 14 Uhr angeboten. Die Tour fhrt auf den höchsten Berg Mittelfrankens, dem Hesselberg, wo eine Gipfelbrotzeit auf die Teilnehmer wartet. Gestartet wird auf dem Badeweiher-Parkplatz Röckingen.

Hans Spatz begleitet am Freitag, 3. Oktober, die Wanderer zu den vergessenen Orten des Hesselbergs, der als „Berg der Franken“ unter den Nationalsozialismus eine unrühmliche Funktion hatte. Jährlich scharten die Nationalsozialisten und ihr Frankenführer Kurt Streicher dort ihren Anhang. Di Wanderung startet um 13.30 Uhr (kostenpflichtig).

Am Sonntag, 14. September, ist der „Tag des offenen Denkmals“. Mit der Kutsche wandeln die Teilnehmer auf den Spuren markgräflicher Baumeister. Start ist um 14 Uhr  an der Stadtkirche in Wassertrüdingen.

Wie auch immer: eine Einkehr im Gasthaus „Zur Rose“ ist empfehlenswert. Allein das von der Familie Herzog-König selbst gebackene Bauernbrot ist es wert, dort einen Spaziergang rund um den Hesselberg abzuschließen.

Avi Primor kommt nach Ansbach

Der ehemalige isrealitische Botschafter in Deutschland wird am 2. Dezember erwartet

Botschafter a.D. Avi Primor

Botschafter a.D. Avi Primor

Auf Einladung ist Historsichen vereins für Mittelfranken kommt am Dienstag, 2. Dezember, Avi Primor, der frühere israelitische Botschafter in Deutschland, nach Ansbach, um dort aus seinem Buch „Süß und ehrenvoll“ zu lesen. Mitveranstlater ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Auf der Grundlage historischer Dokumente hat Avi Primor einen Roman geschrieben, der unter die Haut geht. Er beschreibt die erste Liebe, die Absurdität des Kriegs, die Suche nach Zugehörigkeit.  Der Verlag kündigte das Werk so an: „Eine ergreifende, große Geschichte, wie sie in Deutschland noch niemand zu schreiben gewagt hat.“ Die Lesung ist im Ansbacher Schloss (Saal 240) und beginnt um 19.30 Uhr.

Dr. Pierre Leich

Dr. Pierre Leich

Bereits am Donnerstag, 18. September, um 19.30 Uhr spricht an gleicher Stelle Dr. Pierre Leich zum Thema „Der Ansbacher Hofastronom Simon Marius im Zentrum des Weltbildes des 17. Jahrhunderts“. Er bezieht sich auf die Veröffentlichung des markgräflichen Hofastronomen Simon Marius (1573-1624) im Werk „Mundus Iovialis“ und stellt das 24-sprachige Marius-portal www.simon-Marius.net vor, das alle Quellen von und zu Marius verfügbar macht.

Dr. Niehoff aus Landshut spricht am Donnerstag, 9. Oktober, über die Landshuter Hochzeit 1475 als reichsfürstliche Bühne für den Ansbacher Markgrafen Albrecht Achilles. Ergänzt wird die Thematik am Dienstag, 18. November, von Dr. Mario Müller, der Albrecht Achilles – Burggraf von Nürnberg, Kurfüst von Brandenburg porträtiert. An diesem Abend ist auch die Vorstellung des Tagungsbands „Albrecht Achilles“ (102. Band des Jahrbuches des Historischen Vereins). Im Anschluss ist der traditionelle Jahresempfang des Regierungspräsidenten in dessen Amtszimmer.

„Augenlust“ in Wolframs-Eschenbach

Augenlust 3872x2592Die regionalen Künstler Klaus Selz, Susanne Jost und Jochen Lebert gestalten mit ihren Werken die Ausstellung“Augenlust“ vom 13. September bis 30. Oktober im Bürgersaal der Stadt Wolframs-Eschenbach. Die Vernissage ist am Freitag, 12. September, um 19.3o Uhr. Danach sind die Bilder und Grafiken im September jeweils von Montag bis Freitag (10-12 Uhr), Dienstag bis Sonntag (14-17 Uhr) und im Oktober (Dienstag bis Samstag von 14-17 Uhr) zu sehen.

Klaus Seeger, der Vorsitzende des Kunstforums Fränkisches Seenland, bietet mit Bernd Wecera und Dr. Herwig Högner einen „Musikalischen Leckerbissen“.